Willkommen in Greyhawk.   Posted by Loremaster.Group: 0
Kognoskula
 NPC, 347 posts
Thu 31 Jan 2013
at 21:26
Re: Willkommen in Greyhawk
"Oha," horcht Kognoskula mit gespielter Überraschung auf, "schön, schön. Also noch etwas länger in großer Runde." Die Halblingsdame frohlockt unwillkürlich. Eine große Familie ist sie aus Ihrer Heimat Weidenlied gewohnt.
"Dann kannst Du ja endlich einmal etwas länger Deinen stählernen Panzer ablegen, Boldran!"
Gilthas
 player, 665 posts
Thu 31 Jan 2013
at 21:29
Re: Willkommen in Greyhawk
Ah, Kognoskula hoert also doch alles! faehrt es dem Tischler durch den Kopf, als Kognoskula die Vollzugsmeldung sofort kommentiert. "Also was ist der Plan fuer Greyhawk. Eine Unterkunft suchen und dann Boldran morgen zum Hafen schicken?"
Loremaster
 GM, 1575 posts
Sat 2 Feb 2013
at 17:42
Re: Willkommen in Greyhawk
"Eine angemessene Vorgehensweise. Ich denke ja, Gilthas." Kognoskula schaut sich eifrig um während sie emsig nickend Gilthas antwortet. Bald schon werden die Stadtmauern von Greyhawk in Sichtweite sein. Die Karawane bildet nun eine lang gestreckte Kolonne. Die Söldner haben sich etwas zurückfallen lassen während Faladin mit seinen Männern redet. Xiara ist es als hätte sie soeben einen überraschend großen Vogel weit vor der Kolonne gesehen haben.
Xiara
 player, 696 posts
Sun 3 Feb 2013
at 11:20
Re: Willkommen in Greyhawk
“Hey, habt ihr auch diesen Riesenvogel gesehen? Ziemlich weit vor der Kolonie. Vielleicht ein Greif, oder ein Riesenadler, auf jeden Fall muss der ziemlich gewaltig sein.”
Loremaster
 GM, 1580 posts
Mon 11 Feb 2013
at 21:04
Zagygs Brücke
Runde 0:

Die Straße nach Greyhawk windet sich über sanfte Hügel, als ein Kreischen die ländliche Idylle durchschneidet. Gerade noch folgten Gilthas Blicke Xiaras Hand als diese in den Himmel zeigte. Der Vogel schwang sich von einer großen steinernen Statue, die ein Stück hinter der Anhöhe auf dem Weg zu wachen scheint. Der Schrei unterstreicht, dass es kein Vogel war.
Eines der Pferde bei den Kutschen, nur einen Steinwurf hinter den Gefährten scheut. Die Kutscher schauen nervös nach vorne.

Der Schrei reisst Gilthas aus dem ruhigen und friedlichen Reisetrot der letzten Tage. Reflexartig geht seine rechte Hand zu seinem Guertel und zieht den Eisdolch, waehrend er versucht zu erspaehen was da vorne vor sich geht. Kurz wirft er auch einen Blick zu den Kutschen. "Was war das? Glaubt ihr der Schwarze Reiter greift uns hier an?" fragt er nur fuer seine Gefaehrten hoerbar.

"Hier? Jetzt?" erwidert Kognoskula mehr oder minder sprachlos. Um ihre Sichtweite mit der der Gefährten zumindest aufschließen zu lassen, eilt sie einige Schritte voraus. "Strohdächer. Dort ist eine Siedlung." Sie geht weiter voran, sie ist entschieden zu neugierig.

Bis auf ein etwas angeregtes Gespräch ist bei den Kutschen nichts zu sehen - sie setzen ihre Fahrt fort. Außer den Häuserdächern und der Statue ist vor der Anhöhe des Weges nichts zu sehen. Außer dem noch immer vor sich hinmurmelnden Thordin dringen nun aber aber Schreie an die Ohren der Gefährten, das Splittern von Holz und enige kehlige Brülllaute.

Sturm wiehert und geht kurz auf die Hinterbeine. Seine Muskeln spannen sich an, er tänzelt jetzt nervös auf der Stelle.
Boldran hebt seinen Kopf, er war lange Zeit woanders gewesen, an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit. Er orientiert sich kurz, es scheint keine unmittelbare Gefahr zu bestehen.
Widerwillig stülpt er den schweren Vollhelm über und seine Welt verengt sich schlagartig, seine Stimme ist nun gedämpft und hohl.
"Dort vorne wird gekämpft, vielleicht sind Menschen in Gefahr. Ich werde voraus reiten."
Ein kurzer Schnalzlaut und Sturm verfällt in einen raschen Trab. Boldran rückt den schweren magischen Schild zurecht und zieht Hornschmetter während des Ritts.

Waehrend Gilthas noch versucht die Lage zu sondieren, stuermt Boldran auf Sturm schon nach vorne. Und ich sollte der ungestueme sein, schuettelt Gilthas den Kopf und stuermt schnellen Schrittes hinter Boldran her. "Warte Boldran, ich komm mit!" ruft er dem Ritter hinterher, waehrend er die Beine in die Hand nimmt und seinen zweiten Dolch zieht.

Runde 1:
Als die Gefährten den Weg auf die Anhöhen hinaufeilen erblicken sie die kleine Siedlung an einer großen steinernen Brücke. Es muss Zagygs Brücke sein. Doch die Gefährten sind hier nicht alleine: Mehrere Orks in Lederrüstungen zerpflücken mitten auf der Uferstraße das was von einer Karavane übrig ist, unmittelbar vor Zagygs Brücke. Ein paar weitere treten die Türen der Schuppen und Häuschen am Weg. Die Schreie aus deren Inneren lassen vermuten, dass die Orks nichts Gutes im Schilde führen. Die massive Statue eines gerobten Mannes überblickt die Szene, er hält ein Langschwert in der Hand, welches er in Richtung eines zerklüfteten Ausläufers der Cairn Hills im Osten, jenseits der Brücke, reckt. Auf der Brücke hockt eine Person, gehüllt in einen Kapuzenmantel, auf einer gewaltigen drakonischen Bestie, deren Schwanz in einem hässlichen Stachel endet. Dieser Kerl scheint das Treiben der Räuber zu dirigieren.

Karte für Runde 1

This message was last edited by the GM at 21:26, Mon 11 Feb 2013.

Loremaster
 GM, 1593 posts
Mon 25 Feb 2013
at 22:39
Zagygs Brücke: Runde 1
"Doch nicht so ungestüm! Ihr lauft Ihnen direkt in die..." versucht Thordin den Ansturm noch zu ordnen, doch bricht ab. "Ach was rede ich hier eigentlich, das bringt doch wieder nichts", schimpft er dann nur noch. Die Söldner hatten offenbar recht mit der Unsicherheit der Straßen. Doch so dicht vor der Stadt?

Schnell murmelt er einige arkane Silben, die die Gefährten antreiben und im Kampf unterstützen sollen. Dann eilt er im Schutz der Häuser voran.

Sofort spüren die Gefährten wie Thordins Zauber in Ihre Glieder fährt und die Bewegungen schneller werden, der Marsch flinker und die Reflexe schneller.

Boldran zögert für den Bruchteil einer Sekunde, nicht aus Angst um sich selbst, doch aus Sorge um Sturm. Würde sein alter Freund einen berittenen Kampf noch durchstehen? Sturm schien bereit, kraftvoll und energiegeladen. So sei es.
"Dein Schild soll abermals über uns wachen, deine Weisheit uns lenken, Herr. Schütze meinen Freund, darum bitte ich dich!"
Er schlägt Sturm kurz die gepanzerten Stiefel in die Flanken, das Pferd setzt an zu einem schnellen und aggressiven Galopp. Mit dem Schild versucht Boldran etwas die linke Flanke von Sturm zu schützen, Hornschmetter liegt in seiner Rechten, sein Licht grell schimmernd. Das Angriffsziel war klar, die Kapuzengestalt auf seinem Reittier.

Gilthas sieht wie Boldran seinem Streitross die Sporen gibt und gibt selbst auch Hackengas. Doch waehrend der Ritter auf den schwarzen Reiter zu zustuermen scheint, widmet sich Gilthas erstmal den Orks. Er stuermt auf den ersten Ork zu, welcher sich an einer der Tueren zu schaffen macht, bereit diesen seine Dolche spueren zu lassen.

Ein Aufschrei lenkt Gilthas' Blicke nach links, als er die umgestürzten Wagen erreicht. Durch die Fenster einer der Hütten sieht er, wie gerade ein einzelner Ork das Gebäude stürmt und auf die Bewohner losgeht.

Neben Gilthas spurtet Xiara mit Stalker zur Brücke. Ginger ist mit Haschimi zwischen die Häuser geschlichen.

Als Gilthas den Ork in der Huette sieht, aendert er sofort seine Laufrichtung und stuermt auf diesen Ork zu. "HEY! Nimms mit mir auf!" versucht er den Ork auf sich zu lenken.

"HELFT UNS!!" ruft eine verzweifelte Frauenstimme aus dem Haus, während er hört wie Holz zersplittert und ein Ork herumbrüllt.

Boldran erblickt wie der gerobte Wyvern-Reiter mit einer funkelnden Geste einen Zauber wirkt und dann sofort seinem Reittier die Sporen gibt, das den Befehl mit einem Peitschen des Stachelschwanzes bestätigt. Mit mächtigen Flügelschlägen hebt die drakonische Bestie ab. Die beiden Wurfäxte, die an Boldrans Panzer abprallen bemerkt der Ritter kaum. Doch sein Blick streift die Hütte westlich der Brücke: von den panischen Schreien der Bewohner begleitet stürmen zwei Orks die Bude: einer durch die Vordertüre, einer durch die Gartentüre. Äxte gezogen.
Xiara hingegen gerät in einen sauberen Hinterhalt: Vor der Elfe haben zwei der Orks keine Furcht, und stürmen mit ihren Handäxten in den Nahkampf. Xiara muss einen fiesen Treffer in die Kniekehle einstecken.


Gilthas sieht einen Schatten nahen, einer der Orcs ist direkt hinter ihm her, und nimmt die Aufforderung des Tischlers ernst. Ein Probeschwung seiner Handaxt lässt in Glithas Augenwinkel Stahl aufblitzen.

This message was last edited by the GM at 20:32, Tue 26 Feb 2013.

Loremaster
 GM, 1602 posts
Thu 28 Feb 2013
at 17:06
Zagygs Brücke: Runde 2
Der Reiter entschwindet auf seinem höllischen Reittier Boldrans Zugriff. Der Alte hört die verzweifelten Schreie und reisst Sturm herum. Das Pferd mag alt sein, doch es ist auch erfahren. Das Kriegspferd ändert abrupt die Richtung. Das neue Ziel ist die westlich gelegene Hütte.

Sturms kraftvoller Ausbruch nach links irritiert den Orc neben ihm. Schnaubend galoppiert der Apfelschimmel los, und wäre es Boldran nicht ein Anliegen das Haus schnellstmöglich zu erreichen - Sturm hätte den Orc umgerannt. So versucht der Orc seinen Mut durch einen Axthieb zu heben, der jedoch an der vorbeirauschenden Schulter abstreift.
Mit einem leisen Stöhnen springt der Alte von seinem Ross und sortiert seine Sinne. Dann, mit erhobenem Kriegshammertritt er durch die zersplitterte Türe. Hinter einem umgekippten Tisch verbarrikadiert fuchtelt ein Bauernpärchen mit Küchbesteck, aus dem Schrank lugt ein Bub. Die erhobenen, blutverschmierten Äxte verraten, dass die Eindringlinge hier keine Kompromisse eingehen wollen.
Mit einem Grunzen wenden sie sich dem Ritter zu, ihre Augen verengen sich zu Schlitzen.
Boldran sieht, wie der Mann bereits stark blutet. Doch schnell muss er sich konzentrieren: Der Ork zur Linken macht einen Seitschritt und hackt zu, Boldrans Schild schmettert die Axt zur Seite. Indes umschleicht der andere Ork den Ritter und setzt aus der Deckung eines Sessels einen Hieb gegen den Nacken - nur Boldrans Stahlpanzer schützt ihn vor einer ernsten Verletzung. Ein Schrank kracht um. Die Frau schreit.

Thordin läuft weiter auf die Kreuzung zu, so schnell ihn seine kurzen Beine tragen. "Orkblut! Meine Axt will Orkblut schmecken!", versucht auch er, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Ein kurzer Blick nach hinter zeigt Gilthas, dass sich die Anzahl der Orks vergroessert hat. Einer hinter ihm und einer in der Huette. "Haltet durch!" ruft er in die Huette bevor er sich dem Ork vor ihm zuwendet. Mit noch flinkeren Stichen als sonst setzt er seine beiden Dolche gegen den Ork ein. Waehrend der Ausbeiner nur einmal von links kommt, sticht der Eisdolch dreimal zu. Dann macht er noch einen Schritt in die Huette, um naeher an den anderen Ork zu kommen.

Ihre Blicke entlarven sie. Die beiden Orks beäugen blitzschnell Gilthas' Rüstung. Koordinieren ihr Timing, bereiten eine Finte vor. Ein Grinsen macht sich auf dem Gesicht des Orks hinter Gilthas aus. Ein paar Sekunden später ist verblasst es zu einem leeren Starren. Die aufgerissenen Augen blicken versteift geradeaus. Auch als er umfällt. Gilthas hat ihn mit seinem Klingenwirbel regelrecht filetiert. Der Ork im Haus zögert keinen Augenblick, und versenkt seine Axt schmerzhaft in Gilthas' Rücken.

Kognoskula trippelt voran, alleine um schnell beim Geschehen zu sein.
Dimble tut es ihr gleich, stimmt jedoch eine Hymne an, welche die Freiheit und das Licht preist.
Die blutende Xiara hingegen ist schon mittendrin. Anathalas blitzt auf und streckt mit gewohnter Präzision und mehreren gewaltigen Hieben einen der beiden Orks nieder, während der zweite im Bunde den Hieben noch entgehen kann. Stalker schnappt nach dem zweiten, der Ork wird schwer verletzt doch bleibt auf den Beinen.
Augenblicke später nimmt er jedoch wieder die Elfe in die Zange - diesmal mit dem heranstürmenden Kollegen. Xiara schreit auf, wieder wurde sie hart getroffen. Ihr wird beinahe scwarz vor Augen.
Ginger ist nun bei der Elfe angelangt und deckt ihr den Rücken. Auf dem Weg ist sie beinahe über einen verletzten am Boden gestolpert, zweifelsohne ein Boccobit.

Ein wohlbekanntes Zischen lässt Thordin und Kognoskula kurz erstarren. Dann folgt die Explosion. Der Kapuzenreiter auf seiner Wyvern hat einen Feuerball herniedergezaubert.
Dimble, Thordin und Kognoskula werden erfasst und versuchen blitzartig Deckung zu finden - und wenn auch nur unter dem eigenen Mantel.


[Reflex saves!]

This message was last edited by the GM at 17:20, Thu 28 Feb 2013.

Loremaster
 GM, 1606 posts
Mon 11 Mar 2013
at 20:07
Zagygs Brücke: Runde 3
Von seinem eigenen Klingenwirbel und Dimbles Musik befluegelt schuettelt Gilthas den schweren Treffer so ab und wendet sich dem naechsten Ork zu. Wieder saussen seine Dolche auf einen Ork ein und versuchen diesen zu perforieren.
Mit einem wilden Raunen verenden sich die Augen des Orcs zu Schlitzen. Nun blutet er. Er muss diesen Gegner ernst nehmen. Und das tut er: mit einer geschickten Scherenparade wehrt er den gefährlichen Axthieb des Orks ab.

Alles verändert sich in einem Sekundenbruchteil. Boldran überschaut das Geschehen vor ihm.
Ist das sein Zuhause? Ist das seine Frau, die dort schreit?
Er schüttelt sich, nimmt die Orks wahr, geübte Kämpfer, weder plumb noch unbeholfen.
Seine Gefährten schreien, von irgendwo hinter ihm kommt grosse, alles verschlingende Hitze. Dimble singt, es ist gut zu wissen, daß es ihm gut geht.
Der Alte konzentriert sich, schaut kurz zur Seite und nickt seinem Sohn zu.
"Ich bin da, Vater!"
"Dann lass uns kämpfen, es muss sein!"
Boldran strafft sich, sein Körper bewegt sich schneller als sonst, er fühlt Zuversicht und wendet sich nach links, seinem ersten Gegner zu.
Drei furchtbare Schläge krachen auf das Monster nieder.
Der erste Hammerschlag zertrümmert drei Rippen. Der zweite Hammerschlag bricht den Deckungsarm. Der letzte Hammerschlag streckt den Orc zu Boden!
Der Orc zu Boldrans rechten setzt wütend doch zu unkontrolliert nach.


Thordin duckt sich hinter den Pferdekadaver und entgeht so dem Großteil des Feuerballs. Das reicht ihm nun. Ein übernatürlicher, spitzer Schrei verlässt seine Kehle und eilt in Form einer durchsichtigen, kaum sichtbaren Lanze durch die Luft und schlägt direkt in den Reiter ein. Der Einschlag muss bis zu den Toren Greyhawks hörbar sein.
Besorgt streift sein Blick die schwerverletzte Xiara, doch noch kann er wenig für sie tun. Vorerst sucht er unter den Bäumen Deckung.
Ein Zucken durchfährt den Reiter. Er fokussiert Thordin und reißt die Zügel herum.

"Kommt in meine Nähe. Otiluke hat da ein Mittel dagegen!" Grimmig blickt die Halblingsdame nach oben. Dann folgt eine Geste als würde sie ein Laken über sich werfen. Schnell folgt sie dann in Thordins Richtung, doch kann sie nicht aufschließen.
Dimble bleibt nahe bei Kognoskula und ermutigt seine Gefährten mit lautem Gesang und Mandolinenspiel. (+2 Attack und vs. Charm/Fear)

Stalker beißt den Angreifer seiner Herrin zu Boden und lässt nicht locker bis dieser sich nicht mehr regt. Xiara selbst zieht sich einen Schritt zurück und greift an Ihren magischen Gürtel. Sofort schließen sich einige ihrer Wunden.
Ginger und Haschimi stellen den Orc hinter Xiara mit Bissen und Säbelhieben. Schwer verletzt zieht sich dieser zurück. Der Orc an der Brücke wirft Xiara eine weitere Axt entgegen, doch zieht sich dann zurück, als er sieht wie mies sein Wurf war. Auf dem kalten Pflasterstein der Brücke schleppt sich ein Überlebender weg von ihm, Dolch in der Hand. Der Kauernde Boccobit bei der zerschlagenen Statue eilt mit hudeligem Schritt und blau schimmernder Hand zu Xiara. "Empfangt Boccobs Gnade, Retterin...!" Obgleich die Elfe beinahe in Rage ist, sieht sie dessen guten Willen und empfängt in der Tat die heilende Kraft Boccobs, die der Priester kanalisiert. Weitere Schnitte schließen sich.

Die Wyvern stürzt gen Schlucht, delikat dirigiert. Doch des Reiters Blick klebt an Thordin. Noch bevor er in die Schlucht abtaucht, saust eine weitere glimmende Perle auf Thordin, Dimble und Kognoskula zu und birst in einem weiteren sengenden Feuerball. Thordin erfasst der Feuerball, doch was ist das: als würde Boccob persönlich eine Arkane Schere ansetzen, weichen die Flammen vor Kognoskula und Dimble zurück.

Loremaster
 GM, 1612 posts
Wed 13 Mar 2013
at 20:52
Re: Zagygs Brücke: Runde 3
Boldran dankt im stillen seinem Herrn für die Kraft und Beweglichkeit, die ihm zur Zeit innewohnt.
Seine Freunde kämpften draussen allein, dies hier musste schnell gehen, der Alte hatte Angst, dass er im Kampf fehlte. War er zu ungestüm gewesen, zu hitzköpfig?
Er dreht sich nach rechts, fixiert den letzten Gegner und lässt den Rabenschnabel sprechen.
Der rechtschaffene Hammerschlag Hornschmetters richtet den plündernden Orc. Der alte sieht, dass er die Bewohner dieser ärmlichen Behausung gerettet hat.

Die Schreie nicht nur der anderen Dorfbewohner, sondern auch die seiner Gefaehrten dringen zu Gilthas vor. Als eine Welle des Lichts und der Waerme ueber die Huette einbricht, dreht er sich kurz um und sieht einige seiner schwer verletzten Freunde. Ich muss schnell diesen Ork ausschalten und ihnen zu Hilfe eilen! Mit noch mehr Schwung als beim letzten Angriffswirbel setzt er dem Ork vor ihm zu und versucht ihm seine beiden Dolche mehrmals in den Leib zu rammen.
Gilthas' meisterlich gesetzten Finten, Hiebe, Stiche und Schnitte kann der orc nicht parieren - irgendwann inmitten des Klingenwirbels sinkt er zu Boden. Das Pärchen lugt erleichtert hinter dem Tisch hervor.

"Wer ist dieser Kerl?", fragt Thordin, ohne jemand bestimmten anzusprechen. Schon konzentriert er sich auf seinen nächsten Zauber.

Kognoskula eilt in die Mitte des Geschehens. Eine überraschende Ruhe umgibt sie. "Kommt in meine Nähe, hier seid ihr sicher vor dem Feuer!" Sogleich kommt Xiara samt Stalker, der Boccobit und sogar Thordin etwas näher. Einzig Ginger, begleitet von Haschimi interessiert dies nicht, die beiden verfolgen den nach Norden flüchtenden Orc und ringen ihn bei seinem Fluchtversuch zu Boden.

Der Reiter ist nicht zu sehen - er verbleibt in der Schlucht verborgen. Der axtwerfende Orc auf Brücke, freilich, nimmt die Füße in die Hand und rennt über die Brücke hinfort.

Loremaster
 GM, 1618 posts
Sat 13 Apr 2013
at 08:39
Zagygs Brücke: Runde 5
Der zweite Ork stürzt zu Boden. Boldran verliert keine Zeit. Im hinausrennen ruft er den Hausbewohnern zu: "Bleibt hier, geht nicht hinaus!"

Stumm und mit aufgerissenen Augen schüttelt der Bauer den Kopf und holt mit einer Träne im Auge seinen Bub aus dem Schrankversteck.

Schon ist er draussen und versucht die Lage einzuschätzen. Wo befand sich der nächste Gegner, wie erging es seinen Freunden?

Seine Freunde sieht er alle auf den Beinen stehend sie sind größtenteils -wieder - wohlauf.

"Sieht ihn jemand? Wahrscheinlich braucht er einige Zeit um zu wenden." ruft Thordin, doch keiner scheint die Antwort zu wissen. Ginger ruft aus dem winterkargen Gemüsegarten hinüber: "Hier ist keiner mehr!"

Nun da der Boccobit sich das Blut aus dem Gesicht wischt, fällt es Thordin und Dimble gleichzeitig wie Schuppen von den Augen, der blutüberströmte Boccobit ist Acton Kathenor den die Gefährten beinahe zeitgleich mit Thordin in Cryllor kennengelernt haben!

Nachdem er den Ork niedergestreckt hat, schaut sich Gilthas kurz um, um sich zu vergewissern, dass seine Freunde in Ordnung sind. Alles scheint in Ordnung zu sein und nur ein Ork scheint fliehen zu wollen. Bevor er die Beine in die Hand nimmt, wendet er sich noch kurz an die Menschen in der Huette. "Alle Orks scheinen tot oder vertrieben zu sein, aber verrammelt besser die Tuer. Vielleicht verstecken sich noch ein paar."
Dann dreht er sich um und stuermt aus der Huette hinter dem fliehenden Ork her. Behände springt er ueber den auf der Kreuzung liegenden Wagen und holt Meter fuer Meter auf den Ork auf. "Ergib dich!"
Der Ork macht keine Anstalten der Kapitulation, er beginnt Haken zu schlagen um dem unnatürlich schnellen Gilthas nicht ins Messer zu laufen.

Thordins Steinhagel entlädt sich über der Schlucht, wahrscheinlich sinnlos, jedoch dort, wo er den Aufenthaltsort des Reiters vermutet.
"Meister Kathenor! Ihr seid schon hier! Was ist hier passiert?"

"Es begann wie ein kaltblütiger Überfall! Die Orks stürmten ohne Gebrüll von dort drüber herbei, von den Felsen auf der anderen Seite der Brücke. Als dann der erste Dorfbewohner aus dem Fenster schrie, brach Chaos aus und der Wyvernreiter befahl seinen Schergen, jede Tür einzutreten und jeden Zeugen zu töten." Stammelt Acton mit heiserer Stimme in einem Schockzustand.

Xiara bedankt sich für die Unterstützung des Boccob Priesters, lässt dabei auch ihre Klinge wieder in der Rückenscheide verschwinden, da zunächst keine Feinde mehr in der Nähe waren.
Stattdessen holt die Elfin ihren Bogen hervor, falls der fliegende Reiter sich nocheinmal zeigen sollte.

Dann geschieht eine wundersame Verwandlung. Thordin wird größer, sein Beine verwandeln sich in Klauen, sein Arme in ledrige Flügel, er sieht ganz so aus wie das Reittier des Magiers. Einzig seine schneeweißen Hörner und je ein weißer Streifen über Rücken und Bauch unterscheiden ihn von dem anderen. Er wartet noch kurz, bis er sich in die Luft erhebt. "Will jemand aufsitzen?"

"Wyvernreiter..." hört man die kleine Kognoskula murmeln. Ihr Augen verengen sich zu Schlitzen. Furchtlos und mit der Selbstverständlichkeit einer Arkanistin steigt sie auf den Rücken der Thordin-Wyvern. "Irgendjemand muss ja die Feuerbälle von Dir fernhalten. Aber Du kehrst nach 20 Flügelschlägen um! Denn dann endet Otilukes Schutz." Sie blickt noch zu Xiara und Boldran: "Versteckt Euch vor dem Feuer und schützt das Dorf!"
Schon bei diesen Worten springt die Thordin-Wyvern in die Luft und beginnt sich mit Flügelschlägen zur Schlucht zu bewegen.

Inzwischen haben der berittene Xerdan und der spurtende Hühne Horald das Dorf erreicht und schließen zu den Gefährten auf. Xerdan mit einem Wurfspeer in der Hand und Horald mit einem enormen Bogen.

This message was last updated by the GM at 08:39, Sat 13 Apr 2013.

Loremaster
 GM, 1622 posts
Tue 16 Apr 2013
at 19:46
Zagygs Brücke: Runde 6
"Hrm." Thordins zwergisches Brummen ist in dem heiseren Krächzen des Drachenartigen nur noch undeutlich zu erkennen. Dessen Stimmbänder sind für das drakonische gemacht, auch wenn sie sich meist auf reptilienartiges Zischen und Fauchen beschränken. "Ich werde den Nahkampf suchen müssen, da die Mehrzahl meiner Zauber in dieser Form nicht funktionieren."
Er versucht weiter etwas an Höhe zu gewinnen und den Wyvernreiter schnellstmöglich zu erspähen.
Da sieht er ihn, in der Schlucht im Flug gen Norden. Die Thordin-Wyvern ist schneller, dank des Zaubers. Doch der Vorsprung währt noch kurz.

Gilthas hat sich in eine gute Ausgangsposition gebracht und lauert auf die Flucht des Orks, weg von der Brücke. Er achtet er genau auf dessen Bewegungen, um einen guenstigen Moment abzupassen. Sobald sich eine kleine Oeffnung ergibt, spurtet er mit seinem Dolch voraus auf den Ork zu und versucht diesem den Dolch in die rechte Niere zu rammen.
Der Ork, eigentlich selbst ein erfahrener Nierenstecher, nimmt weiter die Beine in die Hand und rechnet nicht mit Gilthas magische schnellen Beinen. Gänzlich unerwartet trifft ihn der wuchtige Stich. Ungläubig dreht er sich um. Und sinkt bewegungslos zu Boden.

Xiara spannt ihren Bogen und hält die Umgebung im Auge. Sollte der Reiter sich nocheinmal zeigen und wieder seine Magie wirken, würde die Elfin ein Wörtchen mitzureden haben.
Die Wyvern taucht im weiter Norden aus der Schlucht heraus, auf dem Weg hinfort. Xiaras Augen sehen, wie der gerobte Reiter eine Feuerperle in seiner Hand formt. Die Sehne ihres Bogen aus edlem Dunkelholz singt und der Pfeil fligt los - zu unpräzise ist der Schuss. Der Feuerball jagt auf die Thordin-Wyvern los. Mit einem donnernden Knall explodiert er. Noch hält Kognoskulas Zauber das Feuer ab, wie durch eine riesige Glaskugel geschützt bleiben die beiden unverwundet.

Boldran versucht die Lage zu überblicken. Er sieht, wie sich der junge Gilthas alleine in Gefahr bringt, es ist die Ungeduld und die Zuversicht der Jugend.
Der Alte würde schon lange diese Erde verlassen haben, wenn der Junge immer noch für die gerechte Sache kämpfen würde.
Er zuckt zusammen als Thordin sich auf gradezu schreckliche Weise verändert, er würde diese Magie nie begreifen, doch vertraute er der Dame Kognoskula und Meister Thordin mit seinem Leben.
Und Xiara, tödlich wie eine neu geschmiedete Klinge, doch mit der Kampferfahrung langer Jahre, er war immer froh, sie in der Nähe zu haben.
Wo war sein guter Freund Burth? Wie sehr er ihn vermisste.
Boldran dreht sich um, sein Blick auf das Bauernhaus gerichtet, die Luft blieb ihm weg, zuviel stürzte bei dem Anblick auf ihn ein, fast hätte er nach seiner Frau und seinem Sohn gerufen. Nebel zog auf, doch nur in seinem Geiste, machte die Dinge verschwommen und gnädiger. Er schüttelte sich und halb im Scherz sprach er zu sich selbst:"Ist wohl jemand über mein Grab gegangen."
Er geht hinein. "Seid ihr alle wohlauf, bedarf jemand meiner Hilfe?"
Boldran erhält keine Antwort. Das Haus in das er trat, direkt in der Kurve beim Überfall, hatten die Orks bereits 'gesäubert'. Drei Bewegungslose liegen dort blutüberströmt, ein Greis, ein Bauer und eine Magd.
Loremaster
 GM, 1628 posts
Fri 19 Apr 2013
at 16:08
Zagygs Brücke: Runde 7
Boldran ist erschüttert ob des furchtbaren Anblicks. Sinnlose Gewalt und für was? Für ein paar Kupfermünzen und wenige Habseligkeiten?
Er kniet bedächtig nieder, soweit seine Rüstung das zulässt.
"Herr, diese Menschen hier sind einfache und ehrfürchtige Bauern, sie sollten die Lichtung am Ende des Weges noch nicht erreicht haben. Ich bitte dich, als dein Diener, bring sie wieder zurück in diese Welt. Doch wie auch immer ihr euch entscheidet, ich werde euch weiter dienen und eure Entscheidung anerkennen."
Er senkt stumm sein Haupt, als draussen ein lautes Prasseln zu vernehmen ist, der Kampf war noch nicht vorbei !
Boldran beeilt sich nach draussen zu kommen.

Boldran spürt keine Antwort, keine Regung von den Getöteten. Doch gerade als er das Haus verlassen will, hört er ein leises Schnarchen. Es scheint von einem Regal zu kommen, welches in den Giebel an der Stirnseite gebaut ist. Tücher aus Sackleinen dienen als Regaltüren.

Der Alte legte den Kopf schief; was ging da vor? Er vergass für einen Moment den Kampf und näherte sich vorsichtig den Tüchern, um diese beiseite zu ziehen.

Boldran hört es nun deutlich. Etwas atmet, leicht schnarchend, seelenruhig hinter den Tüchern.

"Hallo?"
Boldran zieht die Tücher beiseite.

Gewickelt in Leinen und notdürftig gebettet hinter Vorräten regt sich ein Knäul. Das vorsichtige Schreien eines Babys ertönt aus dem Knäul.

Währenddessen über der Schlucht...
Thordin nimmt Geschwindigkeit auf. Pfeilschnell fliegt er nun hinter dem anderen Wyvern her.
Die Thordin-Wyvern holt auf, der Wyvern-Reiter ist nicht weit weg, er kann sie erreichen. Der Gerobte dreht sich um, ein Zauber formt sich in seinen Händen. In Kognoskulas Hand wartet bereits einer. In einer arkanen Implosion annullieren sich die beiden Zauber am Nachmittagshimmel. "Abgewehrt." murmelt Kognoskula nur, die Mühe hat die Konzentration bei diesem Ritt aufrecht zu halten.

Wieder in der Behausung...
Boldran zieht die Augenbrauen zusammen, er denkt angestrengt nach. Was sollte das bedeuten? Er dreht sich zu den Toten rum und schaut sie eine Weile an. Dann wieder das Kind. Irgendwann geht ein Ruck durch seinen Körper.
"Ich verstehe, Herr, ich werde mich des Kindes annehmen, es wird ihm, solange es in meiner Macht steht, an nichts fehlen."

Schnell sammelt Boldran einige Dinge zusammen, die für das Kind wichtig sein könnten, bevor er das Baby selber behutsam in die Tücher wickelt und auf dem Arm mit nach draussen nimmt. Wie stand es wohl um den Kampf, hoffentlich ging es den anderen gut, er war seinen Verpflichtungen nicht recht nach gekommen.
Das Knäul atmet nun wieder still und schläft in den Armen des Alten seelenruhig. Als wäre nichts passiert.

Hinter der Brücke...
Eigentlich wollte Gilthas den Gegner gefangen nehmen, daher tut ihm der Ausgang der Jagd fast leid. "Haettest du dich bloss ergeben. Dann waerste jetzt noch am leben, aber du hast es nicht anders gewollt." Nach diesem unbefriedigenden Ausgang macht er sich auf den Weg zurueck zu seinen Gefaehrten, den Ork fuers Erste achtlos liegen lassend.

Ginger und Haschimi kommen Gilthas entgegen, sie rannten zur Verstärkung hinter dem letzten Ork her. Anerkennend nickt die Gnomin Gilthas zu und Haschimi wedelt mit dem Schwanz als Gilthas ihnen wieder entgegen kommt.
Auf der Brücke regt sich inzwischen der verletzte Zivilist (R), dem ein gelöstes Wagenrad scheinbar das Bein gebrochen hat. Seine Verletzungen zeugen von mehr Unheil, ebenso wie der tote Ork der neben ihm unter dem Wagenrad liegt.

Dimbles Blicke folgen besorgt den beiden Wyvern besorgt, er winkt Xerdan auf seinem Roß herbei, welcher ihn alsgleich auf das Pferd hievt. Dann galoppieren die zwei so schnell das Pferd kann den beiden Wyvern hinterher.
Harold schaut etwas verwirrt und postiert sich erst einmal mit seiner Axt schütztend neben Xiara, welche den nächsten Pfeil im Anschlag hat und mit dem Blick angestrengt dem Gerobten am Himmel folgt.

Loremaster
 GM, 1633 posts
Wed 1 May 2013
at 19:45
Zagygs Brücke: Runde 7.5+8+9
Rest Runde 7

Wyvern-Thordin nähert sich rasch dem Wyvernreiter. "Festhalten", ruft er Kognoskula überflüssigerweise zu. Dann legt er die Flügel an und schießt herab.
Doch knapp verfehlt er das bewegliche Ziel. Wie viele Versuche würde er noch haben.

Der Reiter entkommt mühelos dem Angriff. Er grinst nun zurück und taucht mit seiner Wyvern ab in die Schlucht und veschwindet hinter einen Felsvorsprung.
Kognoskula wird es zu brenzlich. "Thordin, kehre um! Wir sind zu weit weg von den anderen. Wer weiß wo dieser Flug uns hinführt. Otilukes Schutz endet zudem gleich."

Runde 8

Boldran überblickt die Lage.
"Eine grosse Verantwortung, Vater. Eine Bürde, ob der bevorstehenden Kämpfe."
Der Alte nickt seinem Sohn zustimmend zu.
"Ja, du hast recht, doch stehe ich hier, lebend und unverletzt, nach all den schrecklichen Kämpfen der vergangenen Zeit. Er hat seinen Schild stets über mich gehalten und so war es auch sein Wille, mich und das Kind zusammenzuführen. Ich weiss noch nicht recht warum, aber sein Schild wird sicherlich auch über das Kind wachen. Ich bin dessen gewiss."
Soisch geht der Alte auf die Brücke zu, wachsam und die Umgebung beobachtend. Dort angekommen, kniet er nieder und berührt den verletzten Dorfbewohner an seinem Bein.
"Keine Angst, ich schaue mir das nur an."

Als Boldran bei dem Mann anfang Vierzig niederkniet, schaut dieser noch gebannt und wütend gen Himmel. Seine Dolch, umklamert er noch, das Blut des Orcs noch daran klebend. "Komm schon, den Anführer auch noch." murmelt er mietfiebernd bevor er antwortet: "Habt dank, Fremde, habt dank. Wer hätte das gedacht? Eine Bande Abenteurer rettet den Tag!" Er schüttelt den Kopf und lächelt schmerzverzerrt.

Gilthas winkt der entgegen kommenden Ginger zu. "Alles in Ordnung hier. Der Ork wollte sich nicht ergeben, aber wahrscheinlich wusste der eh nix." Da die unmittelbare Gefahr gebannt ist, wandert sein Blick. "Wow! Thordin liefert dem Reiter einen guten Luftkampf." verfolgt Gilthas ein wenig zu begeistert das Geschehen ueber der Schlucht.

Xiara hält weiterhin ihren Bogen bereit. Ein Pfeil ruht bereits auf der Sehne und ihre scharfen Augen folgen dem Reiter am Himmel, um ihn in dem Moment anzugreifen, in dem er einen weiteren Zauber wirkt.

"Ein Versuch noch!", fordert Thordin. Er gewinnt wieder an Höhe, nimmt dann Geschwindigkeit auf und nutzt eine Biegung der Schlucht um ein bisschen Vorsprung herauszuholen. So hofft er jedenfalls. An der Stelle, wo er vermutet, dass der Reiter wieder auftauchen muss, bereitet er sich darauf vor, ihn in einem weiteren Sturmangriff zu packen.

Kognoskula blickt zu den inzwischen weit entfernten Gefährten zurück und spürt Otilukes Kraft um sie herum schwinden. "Mein Schutz ist hinfort. Ich kehre um, mit Dir oder ohne Dich, Herr Kollege! In dieser Schlucht wartet ein Feuerball." mahnt sie gegen den Fahrtwind an und macht sich bereit abzuspringen, einen Zauber wartend in der Hand.

Runde 9 (noch ohne Thordin)

"Bitte steht auf, lasst uns einen sicheren Unterschlupf für euch suchen, der Wyvern ist noch in der Nähe. Beeilen wir uns."
Boldran schaut empor, seine Freunde kämpften noch, Zorn und hilflose Wut waren jetzt zwecklos, es gab nichts was er hätte tun können.

Der Fremde blickt zu dem Ritter empor, der blutbespritzt und gepanzert vor ihm steht. Auf seinem Arm trägt er ein hilfloses Baby durch den Morast der Zerstörung. Und seiner Hand entspringt scheinbar heilige Kraft, welche seinen Knochenbruch gar harmlos erscheinen lässt. Kurz muss der Fremde blinzeln, und richtet sich dann auf, zu Beginn noch gestützt auf Boldrans Arm. "Dass mir der Joker noch einmal einen Paladin sendet." er schüttelt den Kopf. Nach einem tiefen Seufzer erreicht ein schwaches Lächeln sein Gesicht: "Erlaubt mir bitte mich vorzustellen. Mein Name ist Ricard, Ricard Damaris. Bürger von Greyhawk. Und ich bin Euch und Euren Mannen zu tiefem Dank verpflichtet." Eine schmerzverzerrte Verneigung gelingt Ricard nu unzureichend.

Während Thordin mit Kognoskula weiter am Himmel verweilt, hält Xiara nachwievor mit wachsamen Augen und gespanntem Bogen Ausschau nach dem Reiter.
Gilthas laeuft weiter zurueck zu seinen Gefaehrten. Dabei steckt er seine Dolche weg und zieht seinen Langbogen.
Der Reiter scheint keine Anstalten zu machen, wieder in das Sichtfeld der restlichen Gefährten zu kommen.

Ginger macht sich indes auf von Tür zu Tür zu eilen und nach Verletzten zu suchen.
Loremaster
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Sun 12 May 2013
at 20:32
Zagygs Brücke: Runden 10-15
Kognoskulas Füße haben wenige Augenblicke nach dem Absprung wieder festen Boden unter den Füßen. Eher vorbeugend lässt sie sich zu Boden fallen - diesen Federfall-Zauber erlebt sie zum ersten mal. Hinter ihr galoppiert Xerdan mit Dimble auf dem Pferd heran.
Eine zweite Thordin-Wyvern ist es, was dem tollkühnen Kollegen einigen Schmerz ersparen könnte. Mit schnellen Gesten verbiegt sie die sensorischen Qualitäten der Realität just über der Schlucht doch mehr als einen Steinwurf entfernt von Thordin. Momente später surren Pfeile durch due Luft und magische Geschosse entladen sich wirkungslos suchend in der Luft. Die Thordin-Wyvern hat auf diesen Moment gewartet und stürzt in die Schlucht.

Kognoskula sattelt inzwischen auch noch bei Dimble und Xerdan auf das Ross, und die drei traben zum Rand der Schlucht. Gilthas und Xiara halten in ihre Bögen indes einen Pfeil am Anschlag, abwartend. Etwas irritiert sind die beiden von dem Geschrei eines Babys, begleitet von den herzigen Beruhigungsversuchen von dem Boccobiten Acton Kathenor und von dem noch humpelnden Ricard Damaris. Boldrans brummige Stimme bringt ein Mindestmaß an Ruhe in die Geräuschkulisse, während die vier samt Sturm Gilthas und Xiara erreichen.

Die Thordin-Wyvern blickt fieberhaft in die Schlucht, auf der Suche nach der den Schützen und dem Reiter. Sofort entdeckt er zumindest einen der Schützen, doch da - eine Flügelspitze schaut aus einem Alkoven hinter einem Felsvorsprung hervor. Die Worte "Illusion" und "bereithalten" schallen auf orkisch durch die Schlucht. Die Thordin-Wyvern zirkelt einmal schnell rechts herum runter und setzt einen Fuß auf den Felsvorsprung um dann mit dem anderen einen Hieb zu setzen. Seine Klaue rutscht an einem arkanen Schutz ab. Des Reiters Gesicht ist unter der Kapuze kaum zu sehen. schon entfesselt er einige magische Geschosse, welche zwischen den Klauen- und Flügelhieben der Wyvern bei der Thordin-Wyvern einschlagen.

Die Zeit wäre reif für einen Showdown. Doch der Ausgang ungewiss, und so springt Thordin ab und arbeitet sich mit kräftigen Flügelschlägen hinfort. Zerkratzt, angesegnt und verwundet. Direkt nach dem Absprung feuert der erste Schützte einen Pfeil knapp über Thordin hinweg. Ein zweite von irgendwo streift seinen Fuß. Ein dritter durchbohrt seinen Sternum! Der Reiter lacht lauthals, als er sieht wie Thordin Blut spuckt. Er schwingt sich zur Verfolgung auf, seine Schergen laden nach.

Thordin sucht so schnell als möglich den Rückweg, gefolgt von dem Reiter. Gerade steigt dieser über den Rand der Schlucht, da schwirren Gilthas' und Xiaras Pfeil um seine Ohren und Kognoskula umgibt ihn mit Nebel. Xerdan schleudert dazu noch einen Speer hinein. Auf dieser Seite des Nebels kam der Wyvern-Reiter nicht mehr heraus....

Wenige Moment später finden sich die Gefährten alle auf der Brücke ein. Acton spendet seine letzten Heilzauber auf die verletzte Thordin-Wyvern. Damaris hingegen empfängt den Verfolger des Reiters erwartungsvoll: "Hast Du ihn erwischt? Hast Du sein Schwert?"
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 13 May 2013
at 08:11
Re: Zagygs Brücke: Runden 10-15
"Sein Schwert? Nein was ist damit?" Thordin mustert den Fremden. Hatte der Reiter überhaupt ein Schwert gehabt? "Dort hinten lauern noch mehr Orks. Ich musste mich zurückziehen. Vielleicht ist dort der Eingang zu ihrem Lager.

Wer war dieser Reiter und warum überfiel er Euch?"

Loremaster
 GM, 1638 posts
Mon 13 May 2013
at 19:30
Zagygs Brücke: danach
Damaris lächelt etwas schmerzverzerrt und schüttelt den Kopf. "Ein schönes Andenken aus alten Zeiten. Dieser Kerl nahm es mir ab! Mit Wyverngift in den Venen hatte ich keine Chance." Er wischt sich die schulterlangen Haare aus dem Gesicht.
Er geht einen Schritt zurück und verneigt sich höflich vor den gesammelten Gefährten. "Werte Fremde, ich verdanke Euch mein Leben. Der Joker möge stets ein lächelndes Auge auf Euch werfen."

Acton Kathenor wirft auf Thordins Frage ein: "Zweifelsohne waren sie hinter den Vorräten der Karaven her. Der Anführer befahl dann gar, keine Zeugen am Leben zu lassen."
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Mon 13 May 2013
at 19:42
Re: Zagygs Brücke: danach
Boldran räuspert sich:"Wem gehört dieses Kind?"

Er schaut Kognoskula an, die beiden kennen sich vielleicht mit am besten, da Burth zur Zeit nicht in der Gruppe weilte.
Der Alte ist offenbar verwirrt, er kommt mit der Situation nicht klar.
Schweissperlen stehen auf seiner Stirn dicht an dicht, wie nach einem langen Kampf,
das Nachdenken war ähnlich anstrengend für ihn.
Kognoskula
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Mon 13 May 2013
at 20:07
Re: Zagygs Brücke: danach
"Herrjehmineh" Kognoskula klatscht in die Hände, ein Lächeln entfährt ihr. "Ein Baby hat überlebt!" Unwillkürlich streckt die siebenfache Mutter die Hände aus, um das Baby in die Arme zu nehmen.
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Mon 13 May 2013
at 21:22
Re: Zagygs Brücke: danach
Boldran macht einen halben Schritt zurück
"Verzeiht mir, werte Freundin, doch ich muss zunächst wissen, wessen Kind das ist. Ich", der Alte zögert, "irgendwas.., ich muss das wissen."
Kognoskula
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Tue 14 May 2013
at 05:56
Re: Zagygs Brücke: danach
Die kleine Kognoskula geht ohne es zu merken den halben Schritt hinterher, doch schaut Boldran verdutzt an: "Aber,... wo habt ihr das Kleine denn gefunden?"
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Tue 14 May 2013
at 07:36
Re: Zagygs Brücke: danach
Boldran zeigt in die Richtung der Hütte:"Dort drüben, im Haus der Bauernfamilie, es sind alle tot, doch das Kind hat überlebt, ich denke, nun, ich bin überzeugt davon, daß mein Herr wollte, daß ich das Kind finde, er will mir etwas damit sagen, ich weiss noch nicht was, aber im Moment bleibt das Kind bei mir."
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 14 May 2013
at 07:50
Re: Zagygs Brücke: danach
Etwas irritiert betrachtet Thordin kurz das Kind. Es fällt definitiv nicht in sein Spezialgebiet. "Ähh, ich bin sicher, die Dorfbewohner können sich besser darum kümmern als wir. Einige haben doch überlebt." Er zeigt unbestimmt in Richtung der Hütten, dann wendet er sich wieder den Reisenden Riccard und Acton zu. "Und ist das hier die Pilgerkaravane aus Cryllor? Oder bildet Ihr nur die Vorhut?"
Loremaster
 GM, 1639 posts
Tue 14 May 2013
at 12:18
Re: Zagygs Brücke: danach
Folgt man Thordins unbestimmtem Fingerzeig, so sieht man wie Ginger noch immer emsig von Haus zu Haus eilt um nach Überlebenden zu suchen. Doch zugleich betrübt das Bild der Zerstörung des Mordes, was sich hier bietet.

Acton winkt ab: "Aber nein, werter Gildenmagier Schwarzbart, dies ist lediglich ein kleiner Handelszug der Kutschervereinigung der Fähgen Fuhrmänner. Der Pilgerzug aus Cryllor wird frühestens in einigen Tagen eintreffen." Er starrt gedankenverloren auf einen aufgerissenen Beutesack voller gut abgehangenem Speck. "Dank der von Euch weitergegebenen Warnung, werte Freunde," er verneigt sich deutlich, "deckt sich die Karavane aus Cryllor in Celene mit Versorgung ein. Und ich muss sagen,..." er reibt sich eine dicke Beule an der Stirn "...jegliche Zweifel ob der Ernsthaftigkeit dieser Warnung sind bei mir verflogen. Ich reise mit dieser Gruppe voraus, um die Ankunft der Karavene in Greyhawk vorzubereiten."
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Tue 14 May 2013
at 12:49
Re: Zagygs Brücke: danach
"Entschuldigt mich."

Ohne weitere Erklärung macht sich Boldran ebenfalls auf die Suche nach Überlebenden und nach jemanden, der ihm genauere Auskünfte über das Kind geben kann. Auch möchte er wissen, was mit dem Kind nun geschehen wird.
Kognoskula
 NPC, 353 posts
Tue 14 May 2013
at 14:22
Re: Zagygs Brücke: danach
"Verzeiht" Kognoskula starrt mit offenen Augen Boldran und das Baby an und tappst ihm hinterher. Grüblerisch.