Willkommen in Greyhawk.   Posted by Loremaster.Group: 0
Loremaster
 GM, 1568 posts
Wed 23 Jan 2013
at 19:38
Willkommen in Greyhawk
Nach diesen Worten sinniert noch ein jeder kurz über den Plan nach, bevor noch einmal mit der Crew des Velverdyva Dandan das Glas gehoben wird. Horald soll Boldran mimen - von Dimble meisterhaft getarnt. Und Gilthas wird ihn anheuern. Doch wie aufrichtig wird er eingeweiht? Und was wird den anderen Söldner, allen voran Faladon, ihrem Anführer, aufgetischt?

Der nächste Morgen erfolgt prozessorientiert: die Mitarbeiter der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner geben einen sportlichen Takt vor, so dass das Reisetempo, das Beladen, das Frühstück und sogar die Nachtruhe flott sein muss.

Die Marschordnung bildet sich auf dem Weg jedoch ohne große Mühen heraus. Während die Gefährten, motiviert durch die bewegungsbedürftigen Vierbeinern Sturm und Stalker - und die bewegungsfreudige Zweibeinerin Xiara - voranmarschieren, bilden Faladons Männer die Nachhut. Die Kutscher formen den Hauptteil der Karavane, welche sich stetig über die sogenannte Low Road nach Greyhawk bewegt. Noch ist die Metropole nicht zu sehen, doch die Siedlungen und die Landwirtschaft nehmen zu. Die Cairn Hills im Osten und die in den Nyr Dyv mündende Velverdyva im Westen sind einem jeden der jemals von der großen Stadt gehört hat ein Begriff. Es ist nicht mehr weit.
Xiara
 player, 694 posts
Fri 25 Jan 2013
at 11:32
Re: Willkommen in Greyhawk
Nach der Zeit auf dem Wasser merkt man Stalker regelrecht an, wie froh er ist, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Der Cooshee taugt nichts als Seehund, soviel steht fest. Gut gelaunt hechelt er nach vorne und hinten, nach links und rechts, immer wieder einmal innehaltend, um die Umgebung zu inspizieren.

Xiara selbst ist ebenfalls guter Dinge und marschiert zielstrebig voran, immer wieder ihren Schritt verlangsamend, um dem Rest der Truppe nicht davonzupreschen.
Gilthas
 player, 660 posts
Sun 27 Jan 2013
at 11:47
Re: Willkommen in Greyhawk
Auf der letzten Etappe nach Greyhawk laesst sich Gilthas zu den Soeldnern zurueckfallen. Als er auf der Hoehe von Horald ist, versucht er ein harmloses Gespraech mit diesem anzufangen. "Ist es noch weit bis Greyhawk? Ich kann es kaum noch erwarten endlich wieder in einer richtigen Stadt und dann auch noch in der Groessten zu sein. Warst du schon mal in Greyhawk, Horald? Vielleicht koenntest du mir ein paar Tipps geben. Ich habe gehoert, dass es im 'Grünen Drachen' gut abgeht. Kennst du den?" So laeuft er plaudernd neben Horald her und versucht etwas ueber dessen Plaene in Greyhawk herauszufinden.
Loremaster
 GM, 1570 posts
Sun 27 Jan 2013
at 13:19
Re: Willkommen in Greyhawk
Horald ist aufgeschlossen für eine Plauderei, beinahe scheint ihm ein wenig langweilig gewesen zu sein. "Faladon sagt, es ist ein Tagesmarsch. Greyhawk ist keine Stadt, Greyhawk ist ein Land, das nur aus Häusern besteht. Ich mag es nicht. Im Winter waren wir dort. Es sind so viele Menschen dort wie in einem ganzen Land. Du musst auf Deine Sachen aufpassen. Es gibt Diebe. Auch solche, die gar keine echten Diebe sind, sondern die Dich mit Tricks zum Narren halten! Faladon sagt immer, ich soll dort nur mit Leuten reden die ich kenne." Als Gilthas den Grünen Drachen erwähnt, hellt sein Gesichtsausdruck auf. "Kwikschs Eintopf und gutes Bier und viele verschiedene Leute. Und Abends ein paar kaputte Stühle. Aber leg Dich nicht mit Evessa an!" Er lacht herzhaft und gurgelnd. "Die Hafengegend ist in Ordnung. Faladon sagt, wenn die Kutscherverun..., wenn der Fähige Furr..., wenn diese Kutschenkerle keine Arbeit für uns nicht haben, dann gehen wir dort hin."
Gilthas
 player, 661 posts
Sun 27 Jan 2013
at 21:54
Re: Willkommen in Greyhawk
"Dann habe ich ja richtig gehoert mit dem Drachen und werde wohl den einen oder anderen Abend dort verbringen. Aber was hat es mit dieser Evessa auf sich? Ist mit der nicht gut Kirschen essen?"

Ein Weilchen plaudert er noch mit Horald, aber bald ist ihm klar, dass Faladon mehr als nur der Anfuehrer fuer Horald ist. Faladon muss wahrscheinlich eingeweiht werden "Bis spaeter, Horald."

Nach dem kurzen Plausch macht er sich auf zu den anderen Gefaehrten. "Ich habe gerade mit Horald gesprochen. Mir scheint Faladon ist mehr ein Vater fuer ihn und wir sollten ihn einweihen. Ich bin mir nicht sicher Horald wuerde es fuer sich behalten. Was meint ihr?"
Loremaster
 GM, 1571 posts
Mon 28 Jan 2013
at 19:41
Re: Willkommen in Greyhawk
Horald lacht noch "Hehe, Evessa ist in Ordnung. Und wenn Du Dich traust, ihr nen Klapps zu geben, kriegste nen Kupferling von mir!"
Kognoskula
 NPC, 346 posts
Mon 28 Jan 2013
at 19:47
Re: Willkommen in Greyhawk
Kognoskula sind diese Dinge zu kompliziert. Irgendwo zwischen Truppenhierarchie und unselbständigen Söldner angesiedelt. Sie geht ein wenig schneller und tut so als hätte sie Gilhtas nicht gehört.
Gilthas
 player, 662 posts
Tue 29 Jan 2013
at 20:50
Re: Willkommen in Greyhawk
"Hey Kognoskula, warte doch!" Gilthas ist sich sicher, dass er gehoert wurde, aber anscheinend will die Gelehrte damit nix am Hut haben. "Na, dann entscheide ich halt alleine. Das mir nachher aber keiner rummeckert." ruft er der Halblingsdame noch hinterher. Dann gesellt er sich wieder zu den Soeldnern, aber diesmal zu Faladon und kommt gleich zur Sache. "Hi Faladon, hab gerade mit Horald gesprochen, da ich ihn fuer einen weiteren Tag anheuern wollte. Aber mir scheint bei euch in der Gruppe laeuft alles ueber dich. Also Horald muesste nicht viel tun, nur einen Tag mit ein paar von uns in einer Kneipe sitzen. Duerfte ungefaehrlich sein. Was sagst du dazu?"
Loremaster
 GM, 1573 posts
Wed 30 Jan 2013
at 22:07
Re: Willkommen in Greyhawk
Seinen ernsten Gesichtsausdruck hat Faladon scheinbar abonniert. Unklar bleibt ob es ihm Mühe bereitet ihn abzulegen. Bei Gilthas Anliegen, freilich, tut er dies jedenfalls mitnichten. "Einfach nur in einer Kneipe sitzen." Wiederholt er mit erwartungsgemäß überzogener Gelassenheit und durchbohrt Gilthas mit einem prüfenden Blick.
Ein gutes Dutzend Schritte näher an Greyhawk seufzt der Lockenkopf dann einmal und spricht auf: "Also gut Gilthas. Ich nehme an weitere Details gibt es nicht und um ehrlich zu sein, ich will sie auch gar nicht hören. Uns alle oder keinen, und wir anderen sind in der Nähe. Und für Horald den doppelten Sold als Gefahrenzulage."
Gilthas
 player, 663 posts
Wed 30 Jan 2013
at 22:43
Re: Willkommen in Greyhawk
Es scheint als ob Faladon sowas wie die Vaterrolle in der Soeldnertruppe uebernommen hat und die Truppe immer zusammenhaelt. "Okay, aber fuer diesen einfachen Job bleiben wir beim reduzierten Preis. 15 Silberlinge plus 3 extra fuer Horald pro Tag. Einverstanden?"
Loremaster
 GM, 1574 posts
Thu 31 Jan 2013
at 13:00
Re: Willkommen in Greyhawk
Mit einen grinsenden Kopfschütteln schlägt Faladon ein. "Einverstanden. Schauen wir mal was uns erwartet."
Gilthas
 player, 664 posts
Thu 31 Jan 2013
at 20:57
Re: Willkommen in Greyhawk
Noch waehrend Faladon ihm die Hand schuettelt, fuegt Gilthas ein paar Bedingungen hinzu. "Der Rest von euch muss sich aber im Hintergrund halten, waehrend Horald bei uns ist. Das Ganze muss vertraulich behandelt werden." Dann loest Gilthas den Handschlag. Jetzt laechelt er auch. "Gut, dann bleiben wir noch ein Weilchen zusammen."

Nachdem diese Sache geklaert waere, berichtet er den anderen.
Kognoskula
 NPC, 347 posts
Thu 31 Jan 2013
at 21:26
Re: Willkommen in Greyhawk
"Oha," horcht Kognoskula mit gespielter Überraschung auf, "schön, schön. Also noch etwas länger in großer Runde." Die Halblingsdame frohlockt unwillkürlich. Eine große Familie ist sie aus Ihrer Heimat Weidenlied gewohnt.
"Dann kannst Du ja endlich einmal etwas länger Deinen stählernen Panzer ablegen, Boldran!"
Gilthas
 player, 665 posts
Thu 31 Jan 2013
at 21:29
Re: Willkommen in Greyhawk
Ah, Kognoskula hoert also doch alles! faehrt es dem Tischler durch den Kopf, als Kognoskula die Vollzugsmeldung sofort kommentiert. "Also was ist der Plan fuer Greyhawk. Eine Unterkunft suchen und dann Boldran morgen zum Hafen schicken?"
Loremaster
 GM, 1575 posts
Sat 2 Feb 2013
at 17:42
Re: Willkommen in Greyhawk
"Eine angemessene Vorgehensweise. Ich denke ja, Gilthas." Kognoskula schaut sich eifrig um während sie emsig nickend Gilthas antwortet. Bald schon werden die Stadtmauern von Greyhawk in Sichtweite sein. Die Karawane bildet nun eine lang gestreckte Kolonne. Die Söldner haben sich etwas zurückfallen lassen während Faladin mit seinen Männern redet. Xiara ist es als hätte sie soeben einen überraschend großen Vogel weit vor der Kolonne gesehen haben.
Xiara
 player, 696 posts
Sun 3 Feb 2013
at 11:20
Re: Willkommen in Greyhawk
“Hey, habt ihr auch diesen Riesenvogel gesehen? Ziemlich weit vor der Kolonie. Vielleicht ein Greif, oder ein Riesenadler, auf jeden Fall muss der ziemlich gewaltig sein.”
Loremaster
 GM, 1580 posts
Mon 11 Feb 2013
at 21:04
Zagygs Brücke
Runde 0:

Die Straße nach Greyhawk windet sich über sanfte Hügel, als ein Kreischen die ländliche Idylle durchschneidet. Gerade noch folgten Gilthas Blicke Xiaras Hand als diese in den Himmel zeigte. Der Vogel schwang sich von einer großen steinernen Statue, die ein Stück hinter der Anhöhe auf dem Weg zu wachen scheint. Der Schrei unterstreicht, dass es kein Vogel war.
Eines der Pferde bei den Kutschen, nur einen Steinwurf hinter den Gefährten scheut. Die Kutscher schauen nervös nach vorne.

Der Schrei reisst Gilthas aus dem ruhigen und friedlichen Reisetrot der letzten Tage. Reflexartig geht seine rechte Hand zu seinem Guertel und zieht den Eisdolch, waehrend er versucht zu erspaehen was da vorne vor sich geht. Kurz wirft er auch einen Blick zu den Kutschen. "Was war das? Glaubt ihr der Schwarze Reiter greift uns hier an?" fragt er nur fuer seine Gefaehrten hoerbar.

"Hier? Jetzt?" erwidert Kognoskula mehr oder minder sprachlos. Um ihre Sichtweite mit der der Gefährten zumindest aufschließen zu lassen, eilt sie einige Schritte voraus. "Strohdächer. Dort ist eine Siedlung." Sie geht weiter voran, sie ist entschieden zu neugierig.

Bis auf ein etwas angeregtes Gespräch ist bei den Kutschen nichts zu sehen - sie setzen ihre Fahrt fort. Außer den Häuserdächern und der Statue ist vor der Anhöhe des Weges nichts zu sehen. Außer dem noch immer vor sich hinmurmelnden Thordin dringen nun aber aber Schreie an die Ohren der Gefährten, das Splittern von Holz und enige kehlige Brülllaute.

Sturm wiehert und geht kurz auf die Hinterbeine. Seine Muskeln spannen sich an, er tänzelt jetzt nervös auf der Stelle.
Boldran hebt seinen Kopf, er war lange Zeit woanders gewesen, an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit. Er orientiert sich kurz, es scheint keine unmittelbare Gefahr zu bestehen.
Widerwillig stülpt er den schweren Vollhelm über und seine Welt verengt sich schlagartig, seine Stimme ist nun gedämpft und hohl.
"Dort vorne wird gekämpft, vielleicht sind Menschen in Gefahr. Ich werde voraus reiten."
Ein kurzer Schnalzlaut und Sturm verfällt in einen raschen Trab. Boldran rückt den schweren magischen Schild zurecht und zieht Hornschmetter während des Ritts.

Waehrend Gilthas noch versucht die Lage zu sondieren, stuermt Boldran auf Sturm schon nach vorne. Und ich sollte der ungestueme sein, schuettelt Gilthas den Kopf und stuermt schnellen Schrittes hinter Boldran her. "Warte Boldran, ich komm mit!" ruft er dem Ritter hinterher, waehrend er die Beine in die Hand nimmt und seinen zweiten Dolch zieht.

Runde 1:
Als die Gefährten den Weg auf die Anhöhen hinaufeilen erblicken sie die kleine Siedlung an einer großen steinernen Brücke. Es muss Zagygs Brücke sein. Doch die Gefährten sind hier nicht alleine: Mehrere Orks in Lederrüstungen zerpflücken mitten auf der Uferstraße das was von einer Karavane übrig ist, unmittelbar vor Zagygs Brücke. Ein paar weitere treten die Türen der Schuppen und Häuschen am Weg. Die Schreie aus deren Inneren lassen vermuten, dass die Orks nichts Gutes im Schilde führen. Die massive Statue eines gerobten Mannes überblickt die Szene, er hält ein Langschwert in der Hand, welches er in Richtung eines zerklüfteten Ausläufers der Cairn Hills im Osten, jenseits der Brücke, reckt. Auf der Brücke hockt eine Person, gehüllt in einen Kapuzenmantel, auf einer gewaltigen drakonischen Bestie, deren Schwanz in einem hässlichen Stachel endet. Dieser Kerl scheint das Treiben der Räuber zu dirigieren.

Karte für Runde 1

This message was last edited by the GM at 21:26, Mon 11 Feb 2013.

Loremaster
 GM, 1593 posts
Mon 25 Feb 2013
at 22:39
Zagygs Brücke: Runde 1
"Doch nicht so ungestüm! Ihr lauft Ihnen direkt in die..." versucht Thordin den Ansturm noch zu ordnen, doch bricht ab. "Ach was rede ich hier eigentlich, das bringt doch wieder nichts", schimpft er dann nur noch. Die Söldner hatten offenbar recht mit der Unsicherheit der Straßen. Doch so dicht vor der Stadt?

Schnell murmelt er einige arkane Silben, die die Gefährten antreiben und im Kampf unterstützen sollen. Dann eilt er im Schutz der Häuser voran.

Sofort spüren die Gefährten wie Thordins Zauber in Ihre Glieder fährt und die Bewegungen schneller werden, der Marsch flinker und die Reflexe schneller.

Boldran zögert für den Bruchteil einer Sekunde, nicht aus Angst um sich selbst, doch aus Sorge um Sturm. Würde sein alter Freund einen berittenen Kampf noch durchstehen? Sturm schien bereit, kraftvoll und energiegeladen. So sei es.
"Dein Schild soll abermals über uns wachen, deine Weisheit uns lenken, Herr. Schütze meinen Freund, darum bitte ich dich!"
Er schlägt Sturm kurz die gepanzerten Stiefel in die Flanken, das Pferd setzt an zu einem schnellen und aggressiven Galopp. Mit dem Schild versucht Boldran etwas die linke Flanke von Sturm zu schützen, Hornschmetter liegt in seiner Rechten, sein Licht grell schimmernd. Das Angriffsziel war klar, die Kapuzengestalt auf seinem Reittier.

Gilthas sieht wie Boldran seinem Streitross die Sporen gibt und gibt selbst auch Hackengas. Doch waehrend der Ritter auf den schwarzen Reiter zu zustuermen scheint, widmet sich Gilthas erstmal den Orks. Er stuermt auf den ersten Ork zu, welcher sich an einer der Tueren zu schaffen macht, bereit diesen seine Dolche spueren zu lassen.

Ein Aufschrei lenkt Gilthas' Blicke nach links, als er die umgestürzten Wagen erreicht. Durch die Fenster einer der Hütten sieht er, wie gerade ein einzelner Ork das Gebäude stürmt und auf die Bewohner losgeht.

Neben Gilthas spurtet Xiara mit Stalker zur Brücke. Ginger ist mit Haschimi zwischen die Häuser geschlichen.

Als Gilthas den Ork in der Huette sieht, aendert er sofort seine Laufrichtung und stuermt auf diesen Ork zu. "HEY! Nimms mit mir auf!" versucht er den Ork auf sich zu lenken.

"HELFT UNS!!" ruft eine verzweifelte Frauenstimme aus dem Haus, während er hört wie Holz zersplittert und ein Ork herumbrüllt.

Boldran erblickt wie der gerobte Wyvern-Reiter mit einer funkelnden Geste einen Zauber wirkt und dann sofort seinem Reittier die Sporen gibt, das den Befehl mit einem Peitschen des Stachelschwanzes bestätigt. Mit mächtigen Flügelschlägen hebt die drakonische Bestie ab. Die beiden Wurfäxte, die an Boldrans Panzer abprallen bemerkt der Ritter kaum. Doch sein Blick streift die Hütte westlich der Brücke: von den panischen Schreien der Bewohner begleitet stürmen zwei Orks die Bude: einer durch die Vordertüre, einer durch die Gartentüre. Äxte gezogen.
Xiara hingegen gerät in einen sauberen Hinterhalt: Vor der Elfe haben zwei der Orks keine Furcht, und stürmen mit ihren Handäxten in den Nahkampf. Xiara muss einen fiesen Treffer in die Kniekehle einstecken.


Gilthas sieht einen Schatten nahen, einer der Orcs ist direkt hinter ihm her, und nimmt die Aufforderung des Tischlers ernst. Ein Probeschwung seiner Handaxt lässt in Glithas Augenwinkel Stahl aufblitzen.

This message was last edited by the GM at 20:32, Tue 26 Feb 2013.

Loremaster
 GM, 1602 posts
Thu 28 Feb 2013
at 17:06
Zagygs Brücke: Runde 2
Der Reiter entschwindet auf seinem höllischen Reittier Boldrans Zugriff. Der Alte hört die verzweifelten Schreie und reisst Sturm herum. Das Pferd mag alt sein, doch es ist auch erfahren. Das Kriegspferd ändert abrupt die Richtung. Das neue Ziel ist die westlich gelegene Hütte.

Sturms kraftvoller Ausbruch nach links irritiert den Orc neben ihm. Schnaubend galoppiert der Apfelschimmel los, und wäre es Boldran nicht ein Anliegen das Haus schnellstmöglich zu erreichen - Sturm hätte den Orc umgerannt. So versucht der Orc seinen Mut durch einen Axthieb zu heben, der jedoch an der vorbeirauschenden Schulter abstreift.
Mit einem leisen Stöhnen springt der Alte von seinem Ross und sortiert seine Sinne. Dann, mit erhobenem Kriegshammertritt er durch die zersplitterte Türe. Hinter einem umgekippten Tisch verbarrikadiert fuchtelt ein Bauernpärchen mit Küchbesteck, aus dem Schrank lugt ein Bub. Die erhobenen, blutverschmierten Äxte verraten, dass die Eindringlinge hier keine Kompromisse eingehen wollen.
Mit einem Grunzen wenden sie sich dem Ritter zu, ihre Augen verengen sich zu Schlitzen.
Boldran sieht, wie der Mann bereits stark blutet. Doch schnell muss er sich konzentrieren: Der Ork zur Linken macht einen Seitschritt und hackt zu, Boldrans Schild schmettert die Axt zur Seite. Indes umschleicht der andere Ork den Ritter und setzt aus der Deckung eines Sessels einen Hieb gegen den Nacken - nur Boldrans Stahlpanzer schützt ihn vor einer ernsten Verletzung. Ein Schrank kracht um. Die Frau schreit.

Thordin läuft weiter auf die Kreuzung zu, so schnell ihn seine kurzen Beine tragen. "Orkblut! Meine Axt will Orkblut schmecken!", versucht auch er, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Ein kurzer Blick nach hinter zeigt Gilthas, dass sich die Anzahl der Orks vergroessert hat. Einer hinter ihm und einer in der Huette. "Haltet durch!" ruft er in die Huette bevor er sich dem Ork vor ihm zuwendet. Mit noch flinkeren Stichen als sonst setzt er seine beiden Dolche gegen den Ork ein. Waehrend der Ausbeiner nur einmal von links kommt, sticht der Eisdolch dreimal zu. Dann macht er noch einen Schritt in die Huette, um naeher an den anderen Ork zu kommen.

Ihre Blicke entlarven sie. Die beiden Orks beäugen blitzschnell Gilthas' Rüstung. Koordinieren ihr Timing, bereiten eine Finte vor. Ein Grinsen macht sich auf dem Gesicht des Orks hinter Gilthas aus. Ein paar Sekunden später ist verblasst es zu einem leeren Starren. Die aufgerissenen Augen blicken versteift geradeaus. Auch als er umfällt. Gilthas hat ihn mit seinem Klingenwirbel regelrecht filetiert. Der Ork im Haus zögert keinen Augenblick, und versenkt seine Axt schmerzhaft in Gilthas' Rücken.

Kognoskula trippelt voran, alleine um schnell beim Geschehen zu sein.
Dimble tut es ihr gleich, stimmt jedoch eine Hymne an, welche die Freiheit und das Licht preist.
Die blutende Xiara hingegen ist schon mittendrin. Anathalas blitzt auf und streckt mit gewohnter Präzision und mehreren gewaltigen Hieben einen der beiden Orks nieder, während der zweite im Bunde den Hieben noch entgehen kann. Stalker schnappt nach dem zweiten, der Ork wird schwer verletzt doch bleibt auf den Beinen.
Augenblicke später nimmt er jedoch wieder die Elfe in die Zange - diesmal mit dem heranstürmenden Kollegen. Xiara schreit auf, wieder wurde sie hart getroffen. Ihr wird beinahe scwarz vor Augen.
Ginger ist nun bei der Elfe angelangt und deckt ihr den Rücken. Auf dem Weg ist sie beinahe über einen verletzten am Boden gestolpert, zweifelsohne ein Boccobit.

Ein wohlbekanntes Zischen lässt Thordin und Kognoskula kurz erstarren. Dann folgt die Explosion. Der Kapuzenreiter auf seiner Wyvern hat einen Feuerball herniedergezaubert.
Dimble, Thordin und Kognoskula werden erfasst und versuchen blitzartig Deckung zu finden - und wenn auch nur unter dem eigenen Mantel.


[Reflex saves!]

This message was last edited by the GM at 17:20, Thu 28 Feb 2013.

Loremaster
 GM, 1606 posts
Mon 11 Mar 2013
at 20:07
Zagygs Brücke: Runde 3
Von seinem eigenen Klingenwirbel und Dimbles Musik befluegelt schuettelt Gilthas den schweren Treffer so ab und wendet sich dem naechsten Ork zu. Wieder saussen seine Dolche auf einen Ork ein und versuchen diesen zu perforieren.
Mit einem wilden Raunen verenden sich die Augen des Orcs zu Schlitzen. Nun blutet er. Er muss diesen Gegner ernst nehmen. Und das tut er: mit einer geschickten Scherenparade wehrt er den gefährlichen Axthieb des Orks ab.

Alles verändert sich in einem Sekundenbruchteil. Boldran überschaut das Geschehen vor ihm.
Ist das sein Zuhause? Ist das seine Frau, die dort schreit?
Er schüttelt sich, nimmt die Orks wahr, geübte Kämpfer, weder plumb noch unbeholfen.
Seine Gefährten schreien, von irgendwo hinter ihm kommt grosse, alles verschlingende Hitze. Dimble singt, es ist gut zu wissen, daß es ihm gut geht.
Der Alte konzentriert sich, schaut kurz zur Seite und nickt seinem Sohn zu.
"Ich bin da, Vater!"
"Dann lass uns kämpfen, es muss sein!"
Boldran strafft sich, sein Körper bewegt sich schneller als sonst, er fühlt Zuversicht und wendet sich nach links, seinem ersten Gegner zu.
Drei furchtbare Schläge krachen auf das Monster nieder.
Der erste Hammerschlag zertrümmert drei Rippen. Der zweite Hammerschlag bricht den Deckungsarm. Der letzte Hammerschlag streckt den Orc zu Boden!
Der Orc zu Boldrans rechten setzt wütend doch zu unkontrolliert nach.


Thordin duckt sich hinter den Pferdekadaver und entgeht so dem Großteil des Feuerballs. Das reicht ihm nun. Ein übernatürlicher, spitzer Schrei verlässt seine Kehle und eilt in Form einer durchsichtigen, kaum sichtbaren Lanze durch die Luft und schlägt direkt in den Reiter ein. Der Einschlag muss bis zu den Toren Greyhawks hörbar sein.
Besorgt streift sein Blick die schwerverletzte Xiara, doch noch kann er wenig für sie tun. Vorerst sucht er unter den Bäumen Deckung.
Ein Zucken durchfährt den Reiter. Er fokussiert Thordin und reißt die Zügel herum.

"Kommt in meine Nähe. Otiluke hat da ein Mittel dagegen!" Grimmig blickt die Halblingsdame nach oben. Dann folgt eine Geste als würde sie ein Laken über sich werfen. Schnell folgt sie dann in Thordins Richtung, doch kann sie nicht aufschließen.
Dimble bleibt nahe bei Kognoskula und ermutigt seine Gefährten mit lautem Gesang und Mandolinenspiel. (+2 Attack und vs. Charm/Fear)

Stalker beißt den Angreifer seiner Herrin zu Boden und lässt nicht locker bis dieser sich nicht mehr regt. Xiara selbst zieht sich einen Schritt zurück und greift an Ihren magischen Gürtel. Sofort schließen sich einige ihrer Wunden.
Ginger und Haschimi stellen den Orc hinter Xiara mit Bissen und Säbelhieben. Schwer verletzt zieht sich dieser zurück. Der Orc an der Brücke wirft Xiara eine weitere Axt entgegen, doch zieht sich dann zurück, als er sieht wie mies sein Wurf war. Auf dem kalten Pflasterstein der Brücke schleppt sich ein Überlebender weg von ihm, Dolch in der Hand. Der Kauernde Boccobit bei der zerschlagenen Statue eilt mit hudeligem Schritt und blau schimmernder Hand zu Xiara. "Empfangt Boccobs Gnade, Retterin...!" Obgleich die Elfe beinahe in Rage ist, sieht sie dessen guten Willen und empfängt in der Tat die heilende Kraft Boccobs, die der Priester kanalisiert. Weitere Schnitte schließen sich.

Die Wyvern stürzt gen Schlucht, delikat dirigiert. Doch des Reiters Blick klebt an Thordin. Noch bevor er in die Schlucht abtaucht, saust eine weitere glimmende Perle auf Thordin, Dimble und Kognoskula zu und birst in einem weiteren sengenden Feuerball. Thordin erfasst der Feuerball, doch was ist das: als würde Boccob persönlich eine Arkane Schere ansetzen, weichen die Flammen vor Kognoskula und Dimble zurück.

Loremaster
 GM, 1612 posts
Wed 13 Mar 2013
at 20:52
Re: Zagygs Brücke: Runde 3
Boldran dankt im stillen seinem Herrn für die Kraft und Beweglichkeit, die ihm zur Zeit innewohnt.
Seine Freunde kämpften draussen allein, dies hier musste schnell gehen, der Alte hatte Angst, dass er im Kampf fehlte. War er zu ungestüm gewesen, zu hitzköpfig?
Er dreht sich nach rechts, fixiert den letzten Gegner und lässt den Rabenschnabel sprechen.
Der rechtschaffene Hammerschlag Hornschmetters richtet den plündernden Orc. Der alte sieht, dass er die Bewohner dieser ärmlichen Behausung gerettet hat.

Die Schreie nicht nur der anderen Dorfbewohner, sondern auch die seiner Gefaehrten dringen zu Gilthas vor. Als eine Welle des Lichts und der Waerme ueber die Huette einbricht, dreht er sich kurz um und sieht einige seiner schwer verletzten Freunde. Ich muss schnell diesen Ork ausschalten und ihnen zu Hilfe eilen! Mit noch mehr Schwung als beim letzten Angriffswirbel setzt er dem Ork vor ihm zu und versucht ihm seine beiden Dolche mehrmals in den Leib zu rammen.
Gilthas' meisterlich gesetzten Finten, Hiebe, Stiche und Schnitte kann der orc nicht parieren - irgendwann inmitten des Klingenwirbels sinkt er zu Boden. Das Pärchen lugt erleichtert hinter dem Tisch hervor.

"Wer ist dieser Kerl?", fragt Thordin, ohne jemand bestimmten anzusprechen. Schon konzentriert er sich auf seinen nächsten Zauber.

Kognoskula eilt in die Mitte des Geschehens. Eine überraschende Ruhe umgibt sie. "Kommt in meine Nähe, hier seid ihr sicher vor dem Feuer!" Sogleich kommt Xiara samt Stalker, der Boccobit und sogar Thordin etwas näher. Einzig Ginger, begleitet von Haschimi interessiert dies nicht, die beiden verfolgen den nach Norden flüchtenden Orc und ringen ihn bei seinem Fluchtversuch zu Boden.

Der Reiter ist nicht zu sehen - er verbleibt in der Schlucht verborgen. Der axtwerfende Orc auf Brücke, freilich, nimmt die Füße in die Hand und rennt über die Brücke hinfort.

Loremaster
 GM, 1618 posts
Sat 13 Apr 2013
at 08:39
Zagygs Brücke: Runde 5
Der zweite Ork stürzt zu Boden. Boldran verliert keine Zeit. Im hinausrennen ruft er den Hausbewohnern zu: "Bleibt hier, geht nicht hinaus!"

Stumm und mit aufgerissenen Augen schüttelt der Bauer den Kopf und holt mit einer Träne im Auge seinen Bub aus dem Schrankversteck.

Schon ist er draussen und versucht die Lage einzuschätzen. Wo befand sich der nächste Gegner, wie erging es seinen Freunden?

Seine Freunde sieht er alle auf den Beinen stehend sie sind größtenteils -wieder - wohlauf.

"Sieht ihn jemand? Wahrscheinlich braucht er einige Zeit um zu wenden." ruft Thordin, doch keiner scheint die Antwort zu wissen. Ginger ruft aus dem winterkargen Gemüsegarten hinüber: "Hier ist keiner mehr!"

Nun da der Boccobit sich das Blut aus dem Gesicht wischt, fällt es Thordin und Dimble gleichzeitig wie Schuppen von den Augen, der blutüberströmte Boccobit ist Acton Kathenor den die Gefährten beinahe zeitgleich mit Thordin in Cryllor kennengelernt haben!

Nachdem er den Ork niedergestreckt hat, schaut sich Gilthas kurz um, um sich zu vergewissern, dass seine Freunde in Ordnung sind. Alles scheint in Ordnung zu sein und nur ein Ork scheint fliehen zu wollen. Bevor er die Beine in die Hand nimmt, wendet er sich noch kurz an die Menschen in der Huette. "Alle Orks scheinen tot oder vertrieben zu sein, aber verrammelt besser die Tuer. Vielleicht verstecken sich noch ein paar."
Dann dreht er sich um und stuermt aus der Huette hinter dem fliehenden Ork her. Behände springt er ueber den auf der Kreuzung liegenden Wagen und holt Meter fuer Meter auf den Ork auf. "Ergib dich!"
Der Ork macht keine Anstalten der Kapitulation, er beginnt Haken zu schlagen um dem unnatürlich schnellen Gilthas nicht ins Messer zu laufen.

Thordins Steinhagel entlädt sich über der Schlucht, wahrscheinlich sinnlos, jedoch dort, wo er den Aufenthaltsort des Reiters vermutet.
"Meister Kathenor! Ihr seid schon hier! Was ist hier passiert?"

"Es begann wie ein kaltblütiger Überfall! Die Orks stürmten ohne Gebrüll von dort drüber herbei, von den Felsen auf der anderen Seite der Brücke. Als dann der erste Dorfbewohner aus dem Fenster schrie, brach Chaos aus und der Wyvernreiter befahl seinen Schergen, jede Tür einzutreten und jeden Zeugen zu töten." Stammelt Acton mit heiserer Stimme in einem Schockzustand.

Xiara bedankt sich für die Unterstützung des Boccob Priesters, lässt dabei auch ihre Klinge wieder in der Rückenscheide verschwinden, da zunächst keine Feinde mehr in der Nähe waren.
Stattdessen holt die Elfin ihren Bogen hervor, falls der fliegende Reiter sich nocheinmal zeigen sollte.

Dann geschieht eine wundersame Verwandlung. Thordin wird größer, sein Beine verwandeln sich in Klauen, sein Arme in ledrige Flügel, er sieht ganz so aus wie das Reittier des Magiers. Einzig seine schneeweißen Hörner und je ein weißer Streifen über Rücken und Bauch unterscheiden ihn von dem anderen. Er wartet noch kurz, bis er sich in die Luft erhebt. "Will jemand aufsitzen?"

"Wyvernreiter..." hört man die kleine Kognoskula murmeln. Ihr Augen verengen sich zu Schlitzen. Furchtlos und mit der Selbstverständlichkeit einer Arkanistin steigt sie auf den Rücken der Thordin-Wyvern. "Irgendjemand muss ja die Feuerbälle von Dir fernhalten. Aber Du kehrst nach 20 Flügelschlägen um! Denn dann endet Otilukes Schutz." Sie blickt noch zu Xiara und Boldran: "Versteckt Euch vor dem Feuer und schützt das Dorf!"
Schon bei diesen Worten springt die Thordin-Wyvern in die Luft und beginnt sich mit Flügelschlägen zur Schlucht zu bewegen.

Inzwischen haben der berittene Xerdan und der spurtende Hühne Horald das Dorf erreicht und schließen zu den Gefährten auf. Xerdan mit einem Wurfspeer in der Hand und Horald mit einem enormen Bogen.

This message was last updated by the GM at 08:39, Sat 13 Apr 2013.

Loremaster
 GM, 1622 posts
Tue 16 Apr 2013
at 19:46
Zagygs Brücke: Runde 6
"Hrm." Thordins zwergisches Brummen ist in dem heiseren Krächzen des Drachenartigen nur noch undeutlich zu erkennen. Dessen Stimmbänder sind für das drakonische gemacht, auch wenn sie sich meist auf reptilienartiges Zischen und Fauchen beschränken. "Ich werde den Nahkampf suchen müssen, da die Mehrzahl meiner Zauber in dieser Form nicht funktionieren."
Er versucht weiter etwas an Höhe zu gewinnen und den Wyvernreiter schnellstmöglich zu erspähen.
Da sieht er ihn, in der Schlucht im Flug gen Norden. Die Thordin-Wyvern ist schneller, dank des Zaubers. Doch der Vorsprung währt noch kurz.

Gilthas hat sich in eine gute Ausgangsposition gebracht und lauert auf die Flucht des Orks, weg von der Brücke. Er achtet er genau auf dessen Bewegungen, um einen guenstigen Moment abzupassen. Sobald sich eine kleine Oeffnung ergibt, spurtet er mit seinem Dolch voraus auf den Ork zu und versucht diesem den Dolch in die rechte Niere zu rammen.
Der Ork, eigentlich selbst ein erfahrener Nierenstecher, nimmt weiter die Beine in die Hand und rechnet nicht mit Gilthas magische schnellen Beinen. Gänzlich unerwartet trifft ihn der wuchtige Stich. Ungläubig dreht er sich um. Und sinkt bewegungslos zu Boden.

Xiara spannt ihren Bogen und hält die Umgebung im Auge. Sollte der Reiter sich nocheinmal zeigen und wieder seine Magie wirken, würde die Elfin ein Wörtchen mitzureden haben.
Die Wyvern taucht im weiter Norden aus der Schlucht heraus, auf dem Weg hinfort. Xiaras Augen sehen, wie der gerobte Reiter eine Feuerperle in seiner Hand formt. Die Sehne ihres Bogen aus edlem Dunkelholz singt und der Pfeil fligt los - zu unpräzise ist der Schuss. Der Feuerball jagt auf die Thordin-Wyvern los. Mit einem donnernden Knall explodiert er. Noch hält Kognoskulas Zauber das Feuer ab, wie durch eine riesige Glaskugel geschützt bleiben die beiden unverwundet.

Boldran versucht die Lage zu überblicken. Er sieht, wie sich der junge Gilthas alleine in Gefahr bringt, es ist die Ungeduld und die Zuversicht der Jugend.
Der Alte würde schon lange diese Erde verlassen haben, wenn der Junge immer noch für die gerechte Sache kämpfen würde.
Er zuckt zusammen als Thordin sich auf gradezu schreckliche Weise verändert, er würde diese Magie nie begreifen, doch vertraute er der Dame Kognoskula und Meister Thordin mit seinem Leben.
Und Xiara, tödlich wie eine neu geschmiedete Klinge, doch mit der Kampferfahrung langer Jahre, er war immer froh, sie in der Nähe zu haben.
Wo war sein guter Freund Burth? Wie sehr er ihn vermisste.
Boldran dreht sich um, sein Blick auf das Bauernhaus gerichtet, die Luft blieb ihm weg, zuviel stürzte bei dem Anblick auf ihn ein, fast hätte er nach seiner Frau und seinem Sohn gerufen. Nebel zog auf, doch nur in seinem Geiste, machte die Dinge verschwommen und gnädiger. Er schüttelte sich und halb im Scherz sprach er zu sich selbst:"Ist wohl jemand über mein Grab gegangen."
Er geht hinein. "Seid ihr alle wohlauf, bedarf jemand meiner Hilfe?"
Boldran erhält keine Antwort. Das Haus in das er trat, direkt in der Kurve beim Überfall, hatten die Orks bereits 'gesäubert'. Drei Bewegungslose liegen dort blutüberströmt, ein Greis, ein Bauer und eine Magd.
Loremaster
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Fri 19 Apr 2013
at 16:08
Zagygs Brücke: Runde 7
Boldran ist erschüttert ob des furchtbaren Anblicks. Sinnlose Gewalt und für was? Für ein paar Kupfermünzen und wenige Habseligkeiten?
Er kniet bedächtig nieder, soweit seine Rüstung das zulässt.
"Herr, diese Menschen hier sind einfache und ehrfürchtige Bauern, sie sollten die Lichtung am Ende des Weges noch nicht erreicht haben. Ich bitte dich, als dein Diener, bring sie wieder zurück in diese Welt. Doch wie auch immer ihr euch entscheidet, ich werde euch weiter dienen und eure Entscheidung anerkennen."
Er senkt stumm sein Haupt, als draussen ein lautes Prasseln zu vernehmen ist, der Kampf war noch nicht vorbei !
Boldran beeilt sich nach draussen zu kommen.

Boldran spürt keine Antwort, keine Regung von den Getöteten. Doch gerade als er das Haus verlassen will, hört er ein leises Schnarchen. Es scheint von einem Regal zu kommen, welches in den Giebel an der Stirnseite gebaut ist. Tücher aus Sackleinen dienen als Regaltüren.

Der Alte legte den Kopf schief; was ging da vor? Er vergass für einen Moment den Kampf und näherte sich vorsichtig den Tüchern, um diese beiseite zu ziehen.

Boldran hört es nun deutlich. Etwas atmet, leicht schnarchend, seelenruhig hinter den Tüchern.

"Hallo?"
Boldran zieht die Tücher beiseite.

Gewickelt in Leinen und notdürftig gebettet hinter Vorräten regt sich ein Knäul. Das vorsichtige Schreien eines Babys ertönt aus dem Knäul.

Währenddessen über der Schlucht...
Thordin nimmt Geschwindigkeit auf. Pfeilschnell fliegt er nun hinter dem anderen Wyvern her.
Die Thordin-Wyvern holt auf, der Wyvern-Reiter ist nicht weit weg, er kann sie erreichen. Der Gerobte dreht sich um, ein Zauber formt sich in seinen Händen. In Kognoskulas Hand wartet bereits einer. In einer arkanen Implosion annullieren sich die beiden Zauber am Nachmittagshimmel. "Abgewehrt." murmelt Kognoskula nur, die Mühe hat die Konzentration bei diesem Ritt aufrecht zu halten.

Wieder in der Behausung...
Boldran zieht die Augenbrauen zusammen, er denkt angestrengt nach. Was sollte das bedeuten? Er dreht sich zu den Toten rum und schaut sie eine Weile an. Dann wieder das Kind. Irgendwann geht ein Ruck durch seinen Körper.
"Ich verstehe, Herr, ich werde mich des Kindes annehmen, es wird ihm, solange es in meiner Macht steht, an nichts fehlen."

Schnell sammelt Boldran einige Dinge zusammen, die für das Kind wichtig sein könnten, bevor er das Baby selber behutsam in die Tücher wickelt und auf dem Arm mit nach draussen nimmt. Wie stand es wohl um den Kampf, hoffentlich ging es den anderen gut, er war seinen Verpflichtungen nicht recht nach gekommen.
Das Knäul atmet nun wieder still und schläft in den Armen des Alten seelenruhig. Als wäre nichts passiert.

Hinter der Brücke...
Eigentlich wollte Gilthas den Gegner gefangen nehmen, daher tut ihm der Ausgang der Jagd fast leid. "Haettest du dich bloss ergeben. Dann waerste jetzt noch am leben, aber du hast es nicht anders gewollt." Nach diesem unbefriedigenden Ausgang macht er sich auf den Weg zurueck zu seinen Gefaehrten, den Ork fuers Erste achtlos liegen lassend.

Ginger und Haschimi kommen Gilthas entgegen, sie rannten zur Verstärkung hinter dem letzten Ork her. Anerkennend nickt die Gnomin Gilthas zu und Haschimi wedelt mit dem Schwanz als Gilthas ihnen wieder entgegen kommt.
Auf der Brücke regt sich inzwischen der verletzte Zivilist (R), dem ein gelöstes Wagenrad scheinbar das Bein gebrochen hat. Seine Verletzungen zeugen von mehr Unheil, ebenso wie der tote Ork der neben ihm unter dem Wagenrad liegt.

Dimbles Blicke folgen besorgt den beiden Wyvern besorgt, er winkt Xerdan auf seinem Roß herbei, welcher ihn alsgleich auf das Pferd hievt. Dann galoppieren die zwei so schnell das Pferd kann den beiden Wyvern hinterher.
Harold schaut etwas verwirrt und postiert sich erst einmal mit seiner Axt schütztend neben Xiara, welche den nächsten Pfeil im Anschlag hat und mit dem Blick angestrengt dem Gerobten am Himmel folgt.

Loremaster
 GM, 1633 posts
Wed 1 May 2013
at 19:45
Zagygs Brücke: Runde 7.5+8+9
Rest Runde 7

Wyvern-Thordin nähert sich rasch dem Wyvernreiter. "Festhalten", ruft er Kognoskula überflüssigerweise zu. Dann legt er die Flügel an und schießt herab.
Doch knapp verfehlt er das bewegliche Ziel. Wie viele Versuche würde er noch haben.

Der Reiter entkommt mühelos dem Angriff. Er grinst nun zurück und taucht mit seiner Wyvern ab in die Schlucht und veschwindet hinter einen Felsvorsprung.
Kognoskula wird es zu brenzlich. "Thordin, kehre um! Wir sind zu weit weg von den anderen. Wer weiß wo dieser Flug uns hinführt. Otilukes Schutz endet zudem gleich."

Runde 8

Boldran überblickt die Lage.
"Eine grosse Verantwortung, Vater. Eine Bürde, ob der bevorstehenden Kämpfe."
Der Alte nickt seinem Sohn zustimmend zu.
"Ja, du hast recht, doch stehe ich hier, lebend und unverletzt, nach all den schrecklichen Kämpfen der vergangenen Zeit. Er hat seinen Schild stets über mich gehalten und so war es auch sein Wille, mich und das Kind zusammenzuführen. Ich weiss noch nicht recht warum, aber sein Schild wird sicherlich auch über das Kind wachen. Ich bin dessen gewiss."
Soisch geht der Alte auf die Brücke zu, wachsam und die Umgebung beobachtend. Dort angekommen, kniet er nieder und berührt den verletzten Dorfbewohner an seinem Bein.
"Keine Angst, ich schaue mir das nur an."

Als Boldran bei dem Mann anfang Vierzig niederkniet, schaut dieser noch gebannt und wütend gen Himmel. Seine Dolch, umklamert er noch, das Blut des Orcs noch daran klebend. "Komm schon, den Anführer auch noch." murmelt er mietfiebernd bevor er antwortet: "Habt dank, Fremde, habt dank. Wer hätte das gedacht? Eine Bande Abenteurer rettet den Tag!" Er schüttelt den Kopf und lächelt schmerzverzerrt.

Gilthas winkt der entgegen kommenden Ginger zu. "Alles in Ordnung hier. Der Ork wollte sich nicht ergeben, aber wahrscheinlich wusste der eh nix." Da die unmittelbare Gefahr gebannt ist, wandert sein Blick. "Wow! Thordin liefert dem Reiter einen guten Luftkampf." verfolgt Gilthas ein wenig zu begeistert das Geschehen ueber der Schlucht.

Xiara hält weiterhin ihren Bogen bereit. Ein Pfeil ruht bereits auf der Sehne und ihre scharfen Augen folgen dem Reiter am Himmel, um ihn in dem Moment anzugreifen, in dem er einen weiteren Zauber wirkt.

"Ein Versuch noch!", fordert Thordin. Er gewinnt wieder an Höhe, nimmt dann Geschwindigkeit auf und nutzt eine Biegung der Schlucht um ein bisschen Vorsprung herauszuholen. So hofft er jedenfalls. An der Stelle, wo er vermutet, dass der Reiter wieder auftauchen muss, bereitet er sich darauf vor, ihn in einem weiteren Sturmangriff zu packen.

Kognoskula blickt zu den inzwischen weit entfernten Gefährten zurück und spürt Otilukes Kraft um sie herum schwinden. "Mein Schutz ist hinfort. Ich kehre um, mit Dir oder ohne Dich, Herr Kollege! In dieser Schlucht wartet ein Feuerball." mahnt sie gegen den Fahrtwind an und macht sich bereit abzuspringen, einen Zauber wartend in der Hand.

Runde 9 (noch ohne Thordin)

"Bitte steht auf, lasst uns einen sicheren Unterschlupf für euch suchen, der Wyvern ist noch in der Nähe. Beeilen wir uns."
Boldran schaut empor, seine Freunde kämpften noch, Zorn und hilflose Wut waren jetzt zwecklos, es gab nichts was er hätte tun können.

Der Fremde blickt zu dem Ritter empor, der blutbespritzt und gepanzert vor ihm steht. Auf seinem Arm trägt er ein hilfloses Baby durch den Morast der Zerstörung. Und seiner Hand entspringt scheinbar heilige Kraft, welche seinen Knochenbruch gar harmlos erscheinen lässt. Kurz muss der Fremde blinzeln, und richtet sich dann auf, zu Beginn noch gestützt auf Boldrans Arm. "Dass mir der Joker noch einmal einen Paladin sendet." er schüttelt den Kopf. Nach einem tiefen Seufzer erreicht ein schwaches Lächeln sein Gesicht: "Erlaubt mir bitte mich vorzustellen. Mein Name ist Ricard, Ricard Damaris. Bürger von Greyhawk. Und ich bin Euch und Euren Mannen zu tiefem Dank verpflichtet." Eine schmerzverzerrte Verneigung gelingt Ricard nu unzureichend.

Während Thordin mit Kognoskula weiter am Himmel verweilt, hält Xiara nachwievor mit wachsamen Augen und gespanntem Bogen Ausschau nach dem Reiter.
Gilthas laeuft weiter zurueck zu seinen Gefaehrten. Dabei steckt er seine Dolche weg und zieht seinen Langbogen.
Der Reiter scheint keine Anstalten zu machen, wieder in das Sichtfeld der restlichen Gefährten zu kommen.

Ginger macht sich indes auf von Tür zu Tür zu eilen und nach Verletzten zu suchen.
Loremaster
 GM, 1637 posts
Sun 12 May 2013
at 20:32
Zagygs Brücke: Runden 10-15
Kognoskulas Füße haben wenige Augenblicke nach dem Absprung wieder festen Boden unter den Füßen. Eher vorbeugend lässt sie sich zu Boden fallen - diesen Federfall-Zauber erlebt sie zum ersten mal. Hinter ihr galoppiert Xerdan mit Dimble auf dem Pferd heran.
Eine zweite Thordin-Wyvern ist es, was dem tollkühnen Kollegen einigen Schmerz ersparen könnte. Mit schnellen Gesten verbiegt sie die sensorischen Qualitäten der Realität just über der Schlucht doch mehr als einen Steinwurf entfernt von Thordin. Momente später surren Pfeile durch due Luft und magische Geschosse entladen sich wirkungslos suchend in der Luft. Die Thordin-Wyvern hat auf diesen Moment gewartet und stürzt in die Schlucht.

Kognoskula sattelt inzwischen auch noch bei Dimble und Xerdan auf das Ross, und die drei traben zum Rand der Schlucht. Gilthas und Xiara halten in ihre Bögen indes einen Pfeil am Anschlag, abwartend. Etwas irritiert sind die beiden von dem Geschrei eines Babys, begleitet von den herzigen Beruhigungsversuchen von dem Boccobiten Acton Kathenor und von dem noch humpelnden Ricard Damaris. Boldrans brummige Stimme bringt ein Mindestmaß an Ruhe in die Geräuschkulisse, während die vier samt Sturm Gilthas und Xiara erreichen.

Die Thordin-Wyvern blickt fieberhaft in die Schlucht, auf der Suche nach der den Schützen und dem Reiter. Sofort entdeckt er zumindest einen der Schützen, doch da - eine Flügelspitze schaut aus einem Alkoven hinter einem Felsvorsprung hervor. Die Worte "Illusion" und "bereithalten" schallen auf orkisch durch die Schlucht. Die Thordin-Wyvern zirkelt einmal schnell rechts herum runter und setzt einen Fuß auf den Felsvorsprung um dann mit dem anderen einen Hieb zu setzen. Seine Klaue rutscht an einem arkanen Schutz ab. Des Reiters Gesicht ist unter der Kapuze kaum zu sehen. schon entfesselt er einige magische Geschosse, welche zwischen den Klauen- und Flügelhieben der Wyvern bei der Thordin-Wyvern einschlagen.

Die Zeit wäre reif für einen Showdown. Doch der Ausgang ungewiss, und so springt Thordin ab und arbeitet sich mit kräftigen Flügelschlägen hinfort. Zerkratzt, angesegnt und verwundet. Direkt nach dem Absprung feuert der erste Schützte einen Pfeil knapp über Thordin hinweg. Ein zweite von irgendwo streift seinen Fuß. Ein dritter durchbohrt seinen Sternum! Der Reiter lacht lauthals, als er sieht wie Thordin Blut spuckt. Er schwingt sich zur Verfolgung auf, seine Schergen laden nach.

Thordin sucht so schnell als möglich den Rückweg, gefolgt von dem Reiter. Gerade steigt dieser über den Rand der Schlucht, da schwirren Gilthas' und Xiaras Pfeil um seine Ohren und Kognoskula umgibt ihn mit Nebel. Xerdan schleudert dazu noch einen Speer hinein. Auf dieser Seite des Nebels kam der Wyvern-Reiter nicht mehr heraus....

Wenige Moment später finden sich die Gefährten alle auf der Brücke ein. Acton spendet seine letzten Heilzauber auf die verletzte Thordin-Wyvern. Damaris hingegen empfängt den Verfolger des Reiters erwartungsvoll: "Hast Du ihn erwischt? Hast Du sein Schwert?"
Thordin
 player, 760 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 13 May 2013
at 08:11
Re: Zagygs Brücke: Runden 10-15
"Sein Schwert? Nein was ist damit?" Thordin mustert den Fremden. Hatte der Reiter überhaupt ein Schwert gehabt? "Dort hinten lauern noch mehr Orks. Ich musste mich zurückziehen. Vielleicht ist dort der Eingang zu ihrem Lager.

Wer war dieser Reiter und warum überfiel er Euch?"

Loremaster
 GM, 1638 posts
Mon 13 May 2013
at 19:30
Zagygs Brücke: danach
Damaris lächelt etwas schmerzverzerrt und schüttelt den Kopf. "Ein schönes Andenken aus alten Zeiten. Dieser Kerl nahm es mir ab! Mit Wyverngift in den Venen hatte ich keine Chance." Er wischt sich die schulterlangen Haare aus dem Gesicht.
Er geht einen Schritt zurück und verneigt sich höflich vor den gesammelten Gefährten. "Werte Fremde, ich verdanke Euch mein Leben. Der Joker möge stets ein lächelndes Auge auf Euch werfen."

Acton Kathenor wirft auf Thordins Frage ein: "Zweifelsohne waren sie hinter den Vorräten der Karaven her. Der Anführer befahl dann gar, keine Zeugen am Leben zu lassen."
Boldran
 player, 324 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 13 May 2013
at 19:42
Re: Zagygs Brücke: danach
Boldran räuspert sich:"Wem gehört dieses Kind?"

Er schaut Kognoskula an, die beiden kennen sich vielleicht mit am besten, da Burth zur Zeit nicht in der Gruppe weilte.
Der Alte ist offenbar verwirrt, er kommt mit der Situation nicht klar.
Schweissperlen stehen auf seiner Stirn dicht an dicht, wie nach einem langen Kampf,
das Nachdenken war ähnlich anstrengend für ihn.
Kognoskula
 NPC, 351 posts
Mon 13 May 2013
at 20:07
Re: Zagygs Brücke: danach
"Herrjehmineh" Kognoskula klatscht in die Hände, ein Lächeln entfährt ihr. "Ein Baby hat überlebt!" Unwillkürlich streckt die siebenfache Mutter die Hände aus, um das Baby in die Arme zu nehmen.
Boldran
 player, 325 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 13 May 2013
at 21:22
Re: Zagygs Brücke: danach
Boldran macht einen halben Schritt zurück
"Verzeiht mir, werte Freundin, doch ich muss zunächst wissen, wessen Kind das ist. Ich", der Alte zögert, "irgendwas.., ich muss das wissen."
Kognoskula
 NPC, 352 posts
Tue 14 May 2013
at 05:56
Re: Zagygs Brücke: danach
Die kleine Kognoskula geht ohne es zu merken den halben Schritt hinterher, doch schaut Boldran verdutzt an: "Aber,... wo habt ihr das Kleine denn gefunden?"
Boldran
 player, 326 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 14 May 2013
at 07:36
Re: Zagygs Brücke: danach
Boldran zeigt in die Richtung der Hütte:"Dort drüben, im Haus der Bauernfamilie, es sind alle tot, doch das Kind hat überlebt, ich denke, nun, ich bin überzeugt davon, daß mein Herr wollte, daß ich das Kind finde, er will mir etwas damit sagen, ich weiss noch nicht was, aber im Moment bleibt das Kind bei mir."
Thordin
 player, 761 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 14 May 2013
at 07:50
Re: Zagygs Brücke: danach
Etwas irritiert betrachtet Thordin kurz das Kind. Es fällt definitiv nicht in sein Spezialgebiet. "Ähh, ich bin sicher, die Dorfbewohner können sich besser darum kümmern als wir. Einige haben doch überlebt." Er zeigt unbestimmt in Richtung der Hütten, dann wendet er sich wieder den Reisenden Riccard und Acton zu. "Und ist das hier die Pilgerkaravane aus Cryllor? Oder bildet Ihr nur die Vorhut?"
Loremaster
 GM, 1639 posts
Tue 14 May 2013
at 12:18
Re: Zagygs Brücke: danach
Folgt man Thordins unbestimmtem Fingerzeig, so sieht man wie Ginger noch immer emsig von Haus zu Haus eilt um nach Überlebenden zu suchen. Doch zugleich betrübt das Bild der Zerstörung des Mordes, was sich hier bietet.

Acton winkt ab: "Aber nein, werter Gildenmagier Schwarzbart, dies ist lediglich ein kleiner Handelszug der Kutschervereinigung der Fähgen Fuhrmänner. Der Pilgerzug aus Cryllor wird frühestens in einigen Tagen eintreffen." Er starrt gedankenverloren auf einen aufgerissenen Beutesack voller gut abgehangenem Speck. "Dank der von Euch weitergegebenen Warnung, werte Freunde," er verneigt sich deutlich, "deckt sich die Karavane aus Cryllor in Celene mit Versorgung ein. Und ich muss sagen,..." er reibt sich eine dicke Beule an der Stirn "...jegliche Zweifel ob der Ernsthaftigkeit dieser Warnung sind bei mir verflogen. Ich reise mit dieser Gruppe voraus, um die Ankunft der Karavene in Greyhawk vorzubereiten."
Boldran
 player, 327 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 14 May 2013
at 12:49
Re: Zagygs Brücke: danach
"Entschuldigt mich."

Ohne weitere Erklärung macht sich Boldran ebenfalls auf die Suche nach Überlebenden und nach jemanden, der ihm genauere Auskünfte über das Kind geben kann. Auch möchte er wissen, was mit dem Kind nun geschehen wird.
Kognoskula
 NPC, 353 posts
Tue 14 May 2013
at 14:22
Re: Zagygs Brücke: danach
"Verzeiht" Kognoskula starrt mit offenen Augen Boldran und das Baby an und tappst ihm hinterher. Grüblerisch.
Thordin
 player, 762 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 14 May 2013
at 15:56
Re: Zagygs Brücke: danach
"Ich verstehe", sagt Thordin. "Eine relativ kleine Karavane also? Vielleicht wirklich nur ein gewöhnlicher Raubzug. Oder haben sie irgend etwas gesagt, was darauft hinweist, dass dies ein gezielter Angriff auf Euch war? In jedem Falle ziemlich dreist, hier Überfälle auszuführen. Was hat dieser Wyvernreiter vor?

Ich hätte nicht übel Lust, ihm dort unten einen Besuch abzustatten. Aber das ist wohl kaum unsere Aufgabe. Warum sichert Greyhawk seine Handelswege nicht besser?!"


Thordin ist empört über diese Nachlässigkeit. Dieses Gefühl mischt sich mit dem Zorn darüber, den Drachenreiter nicht zu fassen bekommen zu haben. Er beginnt, mit den anderen zusammen die Häuser, die Wagen und vor allem die toten Orks zu durchsuchen. Vielleicht ließen sich so weitere Hinweise finden.
Loremaster
 GM, 1640 posts
Tue 14 May 2013
at 16:31
Re: Zagygs Brücke: danach
Acton und Ricard winken beide ab, "Personen waren hier lediglich 'im Weg', schien es mir."
Der inzwischen hinzugekommene Faladon kommentiert noch sachlich: "Die Greyhawksche Stadtwache ist dieser tage vor Ort ausgelastet, wie ich hörte. Nicht nur ein der Handelsgesellschaften heuert zusätzliche Söldner zum Schutz an. Dies scheint nicht der erste Überfall gewesen zu sein, den die Händler und Kutscher nicht wirklich erwartet hatten."
Gilthas
 player, 690 posts
Tue 14 May 2013
at 21:16
Re: Zagygs Brücke: danach
Gilthas hoert sich die Erzaehlung der Geschehnisse aufmerksam an, denn Acton weiss anscheinend wovon er redet. Aber etwas nagt an ihm. "Was mir nicht einleuchtet ist, warum die alle Leute hier umbringen wollten. Die Bauern waren doch keine Gefahr und die Orks haetten schon lange mit der Beute weg sein koennen." wirft er endlich in die Runde.
Loremaster
 GM, 1641 posts
Wed 15 May 2013
at 08:58
Re: Zagygs Brücke: danach
"Nachdem ich aus bekannten Gründen im vergangenen Winter die Vokabel 'Betrachter' in den verschiedensten Sparachen recherchiert habe kann ich mit Gewissheit sagen, dass der Wyvernreiter, nachdem er fluchend hinter seinen heranstürmenden Schergen geflogen kam, zuletzt dann sagte: 'Tötet alle Betrachter'."
Thordin
 player, 763 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 15 May 2013
at 09:29
Re: Zagygs Brücke: danach
"Mhhh, abgesehen davon, dass Orks einfach gerne töten... wahrscheinlich wollten sie einfach Zeugen ausschalten. Ein paar plündernde Orks sind nicht so ungewöhnlich, aber ein Drachenreiter könnte ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit erregen.
Oder sind Euch an einem der getöteten Bauern Stielaugen aufgefallen?"


Das Lachen bleibt Thordin selbst ein wenig im Halse stecken. War der Gedanke wirklcih so völlig absurd nach allem, was sie erlebt hatten?

This message was last edited by the player at 09:46, Wed 15 May 2013.

Loremaster
 GM, 1643 posts
Wed 15 May 2013
at 11:12
Re: Zagygs Brücke: danach
Ricard lacht gelassen, doch Acton blickt unwillkürlich umher um sicherzugehen, dass Thordin nur scherzte. Genau wie die Gefärten erinnert sich auch Acton Kathenor sehr gut an die cryllorsche Beholder-Invasion aus Kaggash.
Ricard reckt sich ein wenig und seufzt dann mit ausgebreiteten Armen: "Keine Zeugen", er nickt leicht kopfschüttelnd, "das passt zu dem was die hier veranstaltet haben."
Loremaster
 GM, 1644 posts
Wed 15 May 2013
at 12:32
Re: Zagygs Brücke: danach
Nachdem er sich ein wenig gesammelt hat und einen guten Schluck aus seiner Wasserhaut genommen hat, schaut sich Damaris die Pferde an, und zieht mit einem Ruck Pfeil aus einem der gefallenen Pferde. Schwarze Flüssigkeit tropft von der Spitze.
"Meine Pferde begannen mit der Kutsche durchzubrennen als die Orks auftauchten, aber eine Salve dieser Pfeile hier streckte sie nieder. Alles in allem waren die Orks leider dennoch recht erfolgreich. Mindestens doppelt so viele wie hier nun liegen müssen mit geraubten Gütern abgehauen sein." Er nimmt den verbliebenen Inhalt einer der Kutschen in Augenschein.
"Ja,..." erwidert Kathenor "...diejenigen welche hier blieben wurden scheinbar zum 'Aufräumen' verdonnert. Ich sah wie der Rest nach Nordosten in die Hügel flüchtete. Zusammen mit dem Chef der Überfallbrigade - der Reiter wurde dann scheinbar dazu verdonnert die 'Säuberung' zu beaufsichtigen."
Thordin
 player, 764 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 15 May 2013
at 21:31
Re: Zagygs Brücke: danach
"Und wer war dieser Chef?"
Loremaster
 GM, 1645 posts
Thu 16 May 2013
at 07:12
Re: Zagygs Brücke: danach
"Ich sah nur seinen Umhang als er ging, und hörte seine sonore Stimme knapp durch das Orkgebrüll." Kathenor zuckt mit den Schultern, Damaris ebenfalls.
Thordin
 player, 765 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 16 May 2013
at 08:34
Re: Zagygs Brücke: danach
Thordins Neugier ist vorerst befriedigt; nun beteiligt er sich an den Such- und Aufräumarbeiten.

This message was last edited by the player at 20:18, Thu 16 May 2013.

Loremaster
 GM, 1646 posts
Thu 16 May 2013
at 11:54
Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Ginger rollt die Augen und tapst mit dem Fuß auf der Erde herum, während sie beobachtet, wie Boldran stoisch nach ihr erneut in jeder der Hütten nach Überlebenden schaut. Und das mit einem Baby im Hand.
Ginger hat immerhin sieben Überlebende um sich geschart, und ist schon dabei ein Stück Käse unter den teilweise recht mageren Gestalten zu verteilen. Dazu gesellen sich nun das Pärchen, dass Gilthas gerettet hatte sowie der Vater mit seinem Bub, den Boldran vor der Ermordung bewahrte. Die meisten liegen sich schluchzend und noch immer in Terror in den Armen. Nur ein Bub und ein Mädel, die noch zu jung sind um zu verstehen, tollen mit Haschimi herum.
Boldrans Suche fördert keine weiteren Überlebenden zu Tage. Doch seine Ankunft bei der Gruppe der Überlebenden lässt deren Gemüter aufhellen. Der Ritter, mit dem Baby auf dem Arm erscheint wie ein Symbol der Rettung. Wortlos starren die Bewohner den Alten an. Die meisten sind allenfalls einfach bekleidet, manche nur in Lumpen gehüllt. Diese armen Leute 'einfach' zu nennen, wäre vermutlich noch eine Übertreibung.
Boldran
 player, 329 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 16 May 2013
at 12:52
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Ihr lieben Leute, ich bedaure euer Schicksal zutiefst, das Geschehen hier lässt mein Herz schwer werden. Ich vermag euer Leid kaum zu lindern, ausser, dass ich euch mit einem Beutel Gold zurücklasse. So mögt ihr damit dieses Dorf wieder erneut aufbauen können, und auch, um Vieh und Saatgut neu zu erwerben."

Boldran schafft es kaum, die Überlebenden anzuschauen, so sehr nimmt ihn das Morden und Plündern in der Bauernsiedlung mit.

"Bitte nehmt diese Münzen und verteilt sie gerecht, helft euch gegenseitig, wie gute Leute es tun. Aber ich erbitte auch eine Information von euch. Sagt mir bitte, wessen Kind ist das? Wie heisst es?"

Erwartungsvoll schaut er nun die Dorfbewohner an, während er einem von ihnen das Geld überreicht.


ooc: Beutel mit 35 Gold.
Loremaster
 GM, 1647 posts
Thu 16 May 2013
at 19:45
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Einige der Dörfler schauen mit angstvollen Augen herum, suchend. Andere starren auf Boldran oder wimmern einfach leise. "Ophelia? Bredolf?" ruft eine, ein junger Kerl rennt daraufhin sofort zu der Hütte, wo Boldran das Baby fand. Augenblicke später schaut er mit gesenktem Haupt heraus und schüttelt den Kopf. trauerndes Schweigen erfüllt einige Atemzüge lang die Straße.

Schließlich tritt ein Greis vor. "Die Eltern dieses Neugeborenen sind zunichte gemacht. So wie viele andere von uns." Dann wendet er sich und spricht zu seinen Dorfgenossen. "Ihr habt gehört was unser Retter sagt." Mit einer Verneigung nimmt er das Geld aus Boldrans Händen und reckt es den Dorfbewohnern entgegen. "Greyhawk mag uns verbannt haben. Das Übel dieser Welt mag versuchen uns klein zu kriegen. Doch das Schicksal hat uns eine Nachricht gesandt. Diese Retter und dieser Sack voller Geld zeigen uns, dass der Moment aufzugeben nicht gekommen ist!" Er holt eine Münze heraus und lässt sie in der Sonne funkeln.
Boldran
 player, 330 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 16 May 2013
at 20:19
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Wartet"!
Boldrans Stimme ist eindringlich.
"Ich bin kein Retter, bitte nennt mich nicht so, ich bin ein einfacher Mann, ich bin... war ... wie..."

Er verstummt.
"Sie würden es nie verstehen, Vater."
"Nein, wohl wahr."

"Was wird mit dem Kind geschehen? Seine Familie ist tot, wer wird sich jetzt um das Kind kümmern?"
Loremaster
 GM, 1649 posts
Fri 17 May 2013
at 17:55
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Boldrans Versuch, sich als jemand anderes auszugeben als der, der den Dorfbewohnern jetzt schon zum Symbol der Hoffnung geworden ist, findet keinerlei Gehör. Der Bub und das Mädel samt Haschimi stehen nun direkt vor Boldran und starren ihn an. Haschimi hält den Kopf etwas schief, ob der glucksenden Laute, welche das nun aufgewachte Baby von sich gibt.

Niemand spricht, keiner weiß die Antwort auf Boldrans Frage. Dann spricht eine in Lumpen gewandte Frau auf, welche noch ein Schäufelchen in der Hand hat, mit dem sie eben noch Saat ausbrachte. "Das Baby wird bei uns seinen ersten Sommer nicht erleben." sie tritt an Boldran heran "Ophelia und Bredolf waren mutig genug schon bevor die Orks über dieses Dorf kamen. Ihr müsst es mit Euch nehmen. Das Schicksal brachte das Kind in Eure Obhut. Mit Euch wird es eine Chance in dieser Welt bekommen. Findet ihm ein Heim, und verratet niemals seine Herkunft, es soll nicht mit den Stigmata aufwachsen, welche uns anlasten. Bitte Herr Ritter, nehmt es mit Euch."
Boldran
 player, 332 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 21 May 2013
at 10:41
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Boldrans Gesicht ist bar jeder Emotion. Sein Körper ist angespannt, für einen Moment ist er nicht in der Lage zu sprechen.
Dann räuspert er sich:"Ich werde mich des Kindes annehmen und ihm ein Heim geben. Es soll es gut haben und ich werde es an Kindes statt grossziehen. Ihr habt mein Wort."

Er räuspert sich noch einmal.

"Entschuldigt mich, ich werde jetzt nachsehen, ob ich noch einige Dinge aus der Hütte mitnehmen kann für das Kind."

Schnellen Schrittes eilt er in das verlassene Bauernhaus, wo er das Baby gefunden hatte und schliesst sogar die Türe hinter sich. Dann setzt er sich an den Tisch und fängt an, offen zu weinen.

"Eine Verantwortung, die wir gemeinsam tragen werden, Vater. Deine Entscheidung ist richtig. Es geschieht nichts ohne Grund."
"Ich werde wieder eine Familie haben, mein Junge. Doch verrate ich damit meine Lieben von einst?"
"Wirst du uns vergessen?"
"Niemals!"
Sein Sohn lächelt:"Dann ist alles gut, Vater."
Boldran schaut auf das Kind in seinen Armen:"Ich werden den Kleinen Kaleb nennen, habe den Namen schon immer gemocht."
Sein Ältester nickt:"Ein guter Name, eine gute Wahl."
"Also dann, es geht wohl weiter."

Schnell sucht Boldran noch Dinge zusammen, die für das Kind und die Reise wichtig werden können, etwas Nahrung, Spielzeug, wärmende Kleidung, eine Decke, dann eilt er zurück zu den anderen Gefährten.
Loremaster
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Wed 22 May 2013
at 08:10
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Zwei Frauen nehmen noch Abschied von dem Kind, mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einer räne in den Augen zugleich. Höchstens ein paar Monate ist es alt, und schon Mitglied einer Abenteurergruppe. Kognoskula dackelt wie die letzten zehn Minuten schon wieder hinter Boldran her und assistiert im Einsammeln von Kindesnotwendigkeiten aus dem Geburtshaus.

Um die eigene Karavane passieren zu lassen kümmern sich Faladons Leute um einige erste Aufräumarbeiten, den Rest wird die Kutschervereinigung dann selbst übernhemen müssen.

"Betrauert nun Eure Toten. Une beginnt dann alsbald mit dem Wiederaufbau! Doch geht behutsam mit den Münzen um, Gold in den Händen der Armen schürt Misstrauen." spricht warnt Ginger noch einige praktische Ratschläge aus. Dann sammeln sich die Gefährten allmählich und machen sich auf, Zagygs Brücke zu queren und die letzte Meile nach Greyhawk in Angriff zu nehmen.
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 22 May 2013
at 14:19
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Thordin ist überhaupt nicht begeistert von dem Gedanken, ein Kleinkind dabei zu haben. Er behält dies jedoch vorerst für sich (von einem genervten Schnauben abgesehen) und wendet sich stattdessen erst noch einmal an Damaris: "Wisst Ihr, warum diese Leute verbannt sind, wie diese Frau eben sagte?"
Loremaster
 GM, 1652 posts
Fri 24 May 2013
at 15:41
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Damaris hebt die Stirn und zuckt bei einem mitleidigen Blick mit den Schultern. "In Greyhawk kann es schon mal dumm laufen. Die Justiz dort ist im wesentlichen ja durchaus intakt. Aber hier und dort hat sie eben einen blinden Fleck - und anderswo wiederum schaut sie etwas zu genau hin." Er schau noch einmal nachdenklich zu der Sammlung an einfachen Behausungen zurück. "Ich würde einen Glücklichen darauf verwetten, dass entweder jemand aus versehen eine kranke Henne verkauft hat, seinen Marktstand nicht rechtzeitig abgebaut hat oder einen Kutscher nicht bezahlen konnte." An Thordin gewandt schüttelt er noch den Kopf "Verbrecher sind das keine."

Allmählich sind die vorläufigen Aufräumarbeiten fertig und die Karavane setzt sich in Bewegung. Während Boldran und Kognoskula nebst Dimble das Baby umscharen und die beiden Waldläufer schon wieder neben den Wegen sind, spricht Damaris Thordin und Gilthas an: "Und welche glückliche Fügung hat Eure Gruppe in die Große Stadt geführt? Etwa die Feierlichkeiten rund um den verblichenen Rigby?"
Thordin
 player, 768 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 26 May 2013
at 22:28
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Oh, in der Tat", antwortet Thordin noch etwas geistesabwesend. "Außerdem hoffe ich, einige Studien zu treiben und der einen oder anderen Bibliothek einen Besuch abzustatten. Die Gelegenheiten sind ja schier unbegrenzt. Darf ich fragen, was Euer Geschäft ist?"
Loremaster
 GM, 1653 posts
Mon 27 May 2013
at 08:55
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Damaris lächelt und nickt eilig: "Wenn dem so ist, so wollte ich Euch diese Information in jedem Falle mitgeben - mehr noch!" Er holt einmal Luft und erklärt freundlich und sich ins feierliche steigernd: "Mine Wenigkeit ist Geschäftsführer der Taverne 'Zum Grünen Drachen'. Und es wäre mir eine Ehre Euch - als Dank für die Rettung meiner Haut - entgeldlos Kost und Logis in meiner Gaststätte anbieten zu dürfen."
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 27 May 2013
at 20:58
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Oh, ich glaube vom Grünen Drachen haben wir schon gehört, nicht Gilthas? Ich freue mich schon, Eure Biersorten durchzuprobieren."
Loremaster
 GM, 1656 posts
Tue 28 May 2013
at 07:47
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Damaris schnuppert bei dem was Thordin zuletzt sagte unwillkürlich in der Luft herum, es roch kurz nach Schnappszahl.

Damaris klatscht in die Hände. "Das freut mich! Den Schankraum kann ich natürlich ebenfalls sehr empfehlen. Ich möchte sogar behaupten es ist genau das was ihr sucht." er fügt noch hinzu: "...und glaubt mir, ihr werdet noch froh sein, nicht vor Ort erst noch nach einer Unterkunft suchen zu müssen - ich hörte die Stadt quillt schon jetzt über."
Xiara
 player, 704 posts
Wed 29 May 2013
at 11:49
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Xiara hat natürlich auch bei den Aufräumarbeiten mitangepackt und ansonsten ein wachsames Auge auf die Umgebung geworfen.

Als Boldran mit dem Kind ankommt und schließlich proklamiert, dass er es mitnehmen will, ist die Elfin doch ein wenig verwundert, schließlich ist eine Abenteurergruppe auf Wanderschaft nicht gerade der sicherste Ort für ein Kind.

Aber der alte Mann hatte seinen Glauben und sie hatte schnell gemerkt, dass es wenig gab, was ihn davon abbringen konnte, von daher behält sie ihre Gedanken für sich und hofft das Beste.
Gilthas
 player, 692 posts
Thu 30 May 2013
at 18:23
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Oh ja, vom Gruenen Drachen habe ich schon einige Geschichten gehoert. Es hat sich sogar bis nach Cryllor rumgesprochen, dass es dort in der Taverne hoch hergeht." Mit leuchtenden Augen schwelgt er kurz in der Vorfreude auf den heutigen Abend. "Wollte eh dahin und mit Zimmern im Gasthaus wird der Weg ins Bett heute Abend nicht so lang."
Loremaster
 GM, 1657 posts
Mon 3 Jun 2013
at 19:47
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Oh, ich doch hoffe nur Gutes, mein Herr!" erwidert Damaris das Obligatorische mit einem freundlichen Lächeln. "Ich denke es wird Euch gefallen. Nennt mich doch einfach Ricard." er reicht Gilthas die Rechte zum 'Du'.

Die schrecklichen Bilder von dem Schauspiel bei Zagygs Brücke weichen erst dann von dem geistigen Auge der Gefährten, als endlich eine Kurve durch felsiges Gebiet die Sicht auf die Perle der Flanaess freigibt: Ein Stadtmauerring gleich einer Landesgrenze, Türme, deren Wettstreit um Extravaganz nur durch ihr Streben nach den Wolken übetrtroffen wird, Nexus eines Dutzend großer Handelspfade, Heimat der berüchtigsten Diebesgilde des Kontinents,...
... gut dass ein gemachtes Bett auf die Reisenden wartet.
Boldran
 player, 335 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 3 Jun 2013
at 21:24
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Boldran hört der Dame Kognoskula zu Beginn angestrengt zu. Er weiss nicht, was ein Nexus ist, doch horcht er auf, als von einer grossen Diebesgilde die Rede ist.
Die Stadt macht ihm fast ein bisschen Angst, noch nie zuvor hatte er sich in einer derart riesigen Stadt aufgehalten. Die vielen Menschen, die Enge, der Lärm, er fühlt es jetzt schon wie eine schwere Glocke über sich dräuen.
Er fängt an zu schwitzen.

Doch dann weichen seine Gedanken weit ab und er überlässt Sturm ganz und gar das sichere Vorankommen.

Der Alte schaut auf das Baby in seinen Armen, es schläft friedlich. Ein neues Leben, sollte es auch ein Neubeginn für ihn sein. Neubeginn von was? Vielleicht eine Familie zu gründen. Nein, das könnte er nicht, noch einmal heiraten, es wäre nicht ehrenhaft und würde das Andenken an seine liebe Frau beschmutzen.

Was dann? Er musste wirklich von allen guten Geistern verlassen gewesen sein. Er hatte gegen Spinnen, Betrachtern, Dämonen, Krebse und wissen die Götter was noch gekämpft. War von einem Vampir besessen gewesen, war nicht er selbst gewesen.

Und nun hält er ein Baby in seinen Armen. Nun, er könnte auf seinen Schild beim Kampf verzichten und dort das Baby halten. Er schnaubt kurz verächtlich, Witze waren noch nie seine Stärke gewesen.

Die Zeit und sein Herr würden Rat wissen, er würde es seinem Glauben überlassen, die Dinge würden sich zum Guten wenden. Er ist sicher.
Thordin
 player, 770 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 5 Jun 2013
at 21:56
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Also abgemacht..., Ricard. Wir nehmen Euer Angebot an. Für ein paar Tage zumindest."

Später steuert Thordin näher an Boldran heran. "Also... wie hast Du Dir die Aufzucht des Kleinen den vorgestellt? Du weißt, dass wir Pläne in der Stadt haben. Pläne, die dich einschließen. Das Kleine kommt recht ungelegen", gibt er zwergisch direkt zu bedenken.

This message was last edited by the player at 12:31, Wed 12 June 2013.

Boldran
 player, 336 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 6 Jun 2013
at 07:57
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Heironeous hat mir diese Antwort noch nicht gegeben, die Zeit wird es zeigen, ich werde warten und ihm vertrauen, so, wie ich es immer tue."
Loremaster
 GM, 1658 posts
Thu 6 Jun 2013
at 10:41
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Ricard nickt lächelnd und erwidert: "Das freut mich - ihr werdet es nicht bereuen!"
Er kommt nicht umhin ein paar der Worte aufzuschnappen, die Thordin mit Boldran wechselt und kommentiert: "Wenn es irgendwo leicht ist, gelegentlich ein Kindermädchen zu finden, dann in der Perle der Flanaess. Macht Euch darum keine Sorge." Auch der Wirt ist schon im Bann des Babys, sondert possierliche Laute ab und zieht lustige Grimassen, sobald er dem Baby zu nahe kommt. Gerade hat es die Augen geöffnet und starrt Boldran unsicher an.
Boldran
 player, 337 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 6 Jun 2013
at 18:54
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Boldran lächelt zurück, zuerst etwas unsicher, dann jedoch immer zuversichtlicher. "Hab keine Angst, Kaleb, dir wird nichts geschehen, ich werde mich um dich kümmern, mein Sohn!"
Gilthas
 player, 693 posts
Thu 6 Jun 2013
at 21:48
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
"Oh ja, nur gutes! Von unseren Begleitern und Freunden in Cryllor." entgegnet Gilthas. Als dann Greyhawk hinter der naechsten Biegung erscheint, verschlaegt es ihm kurz den Atem. Aber nicht sehr lange. "Boah, das wird Wochen dauern bis ich die Stadt erkundet habe. Ach was, Monate!" Man merkt dem jungen Mann an, dass er zwar gerne viel von der Welt sehen will, aber dass er sich doch immer wieder auf die Rueckkehr in die Zivilisation freut.
Gilthas
 player, 694 posts
Wed 12 Jun 2013
at 20:28
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Waehrend Gilthas mit den Augen die ganze Breite der Stadt aufsaugt, faehrt sein Blick ueber Boldran und das Baby und ihm faellt der Plan wieder ein. Ob der das noch mitmacht? Jetzt wo er sich um ein Baby kuemmern will. Ich werde mal Thordin fragen was zu machen ist.

Immernoch mit einem Auge auf der Stadt wendet er sich zu Thordin. "Meinst du, wir koennen den Plan mit Boldran noch durchziehen? Wir braeuchten auch Unterkuenfte fuer die Soeldner und am Besten in der Naehe zum Gruenen Drachen."
Thordin
 player, 771 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 12 Jun 2013
at 22:28
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Thordin konnte nur die Augen verdrehen bei dem Verhalten, das alle gegenüber dem Kind an den Tag legten. Er fand Menschenkinder irgendwie... unförmig. Gilthas Frage ist Wasser auf seine Mühlen.

"Pff, tja, also darüber denke ich auch schon nach. Uns wird nicht viel übrig bleiben, als abzuwarten wie die Lage in der Stadt ist. Sobald wir ankommen müssen wir Erkundigungen einziehen. Vielleicht können wir ja irgendwo ein Haus mieten und eine Amme dazu. Oder wir bringen sie irgendwie beim Drachen unter. Und dann besprechen wir unseren Plan in Ruhe.

Mir gefällt übrigens auch die heutige Aktion nicht. Erstens ist es beunruhigend, das so etwas hier passiert. Und zweitens hat es viel zu viel Aufsehen erregt. Was ist, wenn etwas davon zu... unserem Freund in Greyhawk durchdringt."
Thordin vermeidet es, wo immer es geht, den Namen des Schwarzmagiers auszusprechen aus einer weitgehend irrationalen Sorge, das könnte irgendwie dessen Aufmerksamkeit auf die Gruppe ziehen.
Gilthas
 player, 695 posts
Tue 18 Jun 2013
at 22:08
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Gilthas ist in den letzten Monaten etwas bedaechtiger geworden und achtet jetzt darauf, dass niemand Thordin und ihn ueberhoert, bevor er dem Zwergen antwortet. "Vielleicht hat unser 'Freund' dieses Empfangskommando fuer uns bereitet oder er war es sogar selbst auf dem kleinen Drachen! Was meinst du? Kann er es gewesen sein? Ich konnte sein Gesicht und so nicht sehen." Die alte Ungeduld des jungen Mannes spiegelt sich in seinem Gesicht wieder. Es scheint fast als ob er am liebsten sofort dem Schwarzmagier entgegentreten moechte.
"Wenn er es nicht war, dann ist hier noch einiges mehr im Argen!"
Thordin
 player, 772 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 18 Jun 2013
at 22:28
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Thordin nickt erst sorgenvoll, dann schüttelt er zweifelnd den Kopf. "Ich konnte sein Gesicht auch nicht deutlich sehen, obwohl ich ihm sehr nahe kam. Aber ich glaube nicht, dass er es selber war. Karawanenüberfälle scheinen mir nicht sein Kaliber und für einen Angriff auf uns war die Sache zu ungezielt. Wir müssten das Lager dieser Räuber auskundschaften, um Genaueres zu erfahren. Aber ich denke im Moment noch nicht, dass sich das lohnt. Obwohl mir Gedanke an einen Zusammenhang mit unserem Unbekannten auch schon kam... Aber es gibt sicher mehr als einen bösen Magier in den Landen um Greyhawk!"
Loremaster
 GM, 1659 posts
Wed 19 Jun 2013
at 20:28
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Szenen seiner Verfolgungsjagd wiederholen sich vor Thodins geistigem Auge und - in der Tat - das Gesicht des Reiters konnte er zu keiner Zeit gut erkennen. Jedoch, seine Statur und seine Stimme passten gut zu jenen Individuen welche er kommandierte.

Nur sehr langsam nähert sich die Stadt, deren Ausmaße jegliche Siedlung, welche die Gefährten bisher zu Gesicht bekommen haben, weit in den Schatten stellt. Die einen sagen man könne die ganze Nacht hindurch durch die Straßen ziehen, ohne einmal Durst zu haben, andere sagen, man müsse dabei niemals auf Straßenbeleuchtung verzichten. Wieder andere sagen, ein solches Unterfangen würde man nicht ohne drei Überfälle beenden - unabhängig davon ob man sie bemerkt oder nicht.

Kognoskula bleibt stehen. Ihr Blick ist konzentriert nach vorne gerichtet, auf einen enormen Ziggurat, welcher inmitten eines recht grün anmutenden Viertels thront. Ihr Kopf stellt sich etwas schief und ein zufriedenes Seufzen entfährt ihr mit einem Lächeln. "Die Gilde der Zauberkunst" hört man sie murmeln. Dann geht sie weiter, tänzelnd und mit noch mehr Elan. Dimble rezitiert eine heitere Weise um das Leben in dieser Stadt, zu lange hatte man ohne diese freundlichen Klänge aus seiner Mandoline leben müssen. Damaris fachsimpelt mit Boldran indes über grundlegende Erziehungsfragen. Nur Xiara und Ginger trauern den Wäldern und Wiesen hier draußen schon jetzt ein wenig nach.

Die Stadtmauern nähern sich. Schon lange mehren sich die Wege, welche von links und rechts auf die sogenannte Untere Straße nach Greyhawk münden. Tiefe Furchen zeigen an, dass hier jede Menge Güter nach und aus Greyhawk gebracht werden müssen.
Boldran
 player, 338 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 20 Jun 2013
at 09:08
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Was wird jetzt werden?

Boldran schaut auf Kaleb herab, das Kind schläft friedlich. Diese Ruhe gibt dem Alten für einen Moment Zuversicht doch schon sammelt sich der dicke Schweiss auf seiner Stirn.

Er setzt seinen Helm auf, als Schutz und um sich abzugrenzen, die vielen Leute um ihn herum, das Gedränge sorgt ihn.

Seine Stimme kommt undeutlich und hohl:"Werte Freundin Kognoskula, ich werde den Tempel meines Herrn aufsuchen und Rat erbitten. Ich werde später in die Herberge nachkommen."

Dann lenkt er Sturm bereits weg und fragt hier und da nach dem Weg zum Tempel des Heironeous.

This message was last edited by the player at 09:09, Thu 20 June 2013.

Xiara
 player, 706 posts
Mon 24 Jun 2013
at 14:19
Re: Die Überlebenden des Überfalls bei Zagygs Brücke
Xiara klopft Stalker freundlich auf die Schultern.

"Sieht wohl danach aus, als würden wir für die nächste Zeit den grünen Wald gegen einen gewaltigen Haufen grauer Steine eintauschen müssen."

Der Cooshee ist offensichtlich nicht allzu glücklich mit der Situation. Städte waren alles andere als sein liebstes Jagdgebiet, vor allem weil jegliche Jagd meist sofort im Keim erstickt wurde. Aber der treue Gefährte stapft dennoch neben seiner Herrin her, denn hier und da musste er auch einmal aus seiner Haut schlüpfen, wenn es notwendig war. Hoffentlich nur würde der Aufenthalt nicht allzu lange dauern...
Loremaster
 GM, 1663 posts
Tue 25 Jun 2013
at 21:03
Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
"Also gut, also gut." Murmelt der Bauer schließlich mürrisch, während ein Wachmann der Stadtwache Greyhawks schon das erste Stück Knollensellerie verspeist um den Beweis anzutreten, dass es sich bei der Ladung sehr wohl um verkäufliche Ware handelt. Mit patziger Geste bekommt der Wachmann den Marktzehnt in die Hand gedrückt. Der im Groben und Ganzen reichlich desinteressierte Halbork, angeheuert um am Südtor seinen Beitrag zum autoritären Erscheinungsbild der Stadtwache zu leisten, unterbricht die geistesabwesend vollführten Probeschwünge mit seiner Doppelaxt. Wiederum gänzlich unbeeindruckt von dieser Szene, welche sich direkt vor den Gefährten abspielt, scheint der Rest der Stadt zu sein: ein heilloses Durcheinander, Lärm, Wagenkolonnen, Botengänge, spielende Kinder, feilschende Lumpensammler... das naturgewohnte Auge muss sich hier beinahe Scheuklappen aufsetzen. Lopolla, Niole Dra, Cryllor, ja, selbst Middlebridge waren freilich auch Städte, doch schon als die Gefährten das Südtor durchschreiten werden die Unterschiede klar. Das Ende Der Prozessionsmeile, wie sich die Hauptachse der Stadt offiziell nennt, ist im Staub und Dunst kaum sehen. Verirren sich die Blicke in eine der zahllosen Gassen, erschrickt man förmlich, weil man entdeckt, dass das Ende der Gasse nur ein Knotenpunkt von noch viel mehr Gassen ist. Dies ist die Altstadt, welche einst ganz Greyhawk darstellte. Und doch schreiten die Gefährten erfurchtsvoll und etwas eingeschüchtert hinein. Man muss sich an den Trubel erst gewöhnen. Stalker und Haschimi sind sich indes nicht sicher, ob sie eingeschüchtert sein sollen, oder doch besser einschüchternd. Wortlos staunend und ohne Widerrede entrichtet Kognoskula den Marktzehnt für das Alchemistenlabor, welches sie auf dem Wagen herumkutschiert und ganz und gar nicht zu verkaufen beabsichtigt, noch bevor Ricard Damaris reagiert um Einspruch einzulegen.
"Soll ich Euch erst einmal zum Grünen Drachen bringen, Freund?" fragt er, sichtlich gut gelaunt und unbeeindruckt. Nebenbei grüßt er noch hier und dort einen Passanten. "Und Ihr, Ritter Boldran - könnt erst noch ein paar Minuten bei uns bleiben, wir lassen die Altstadt hinter uns und biegen erst jenseits des Künstlerquartiers nach Westen zum Flussrevier ab. Reitest Du dort nach Osten kannst Du die Pfaffenfeste kaum noch verfehlen. Versucht Ihr von hier Euer Glück, werdet Ihr hoffnungslos im Fremdendistrikt verhungern." sagt er mit einem Lachen und winkt die Gefährten hinter sich her. Nach Norden geht es, Die Prozessionsmeile entlang.
Selbst ohne die Festivitäten anlässlich des Ablebens Riggbys, des Patriarchen, quillt die Stadt zu dieser Jahreszeit durch das Marktfest - der feierlichen Eröffnung der Marktsaison - aus allen Nähten. Südlich des Schwarzen Tores, welches in alten Zeiten das Nordtor der Stadt war, muss man auf Der Prozessionsmeile nicht selten den Müll von der Straße treten, Schlaglöchern ausweichen und schauen dass man Land gewinnt. Monolithische Bauten, inzwischen im fortgeschrittenen Zustand des Verfalls, zeugen davon dass hier einst wichtige Gebäude standen. Ein altehrwürdiges Badehaus zur Linken, eingangs der Slums im Südwesten, beherbergt heute diejenige, welchen das Glück nicht hold ist. Die Schurkenstadt zur Rechten, in Südosten der Stadt wird dominiert vom Alten Rathaus, welches Gerüchten zufolge nicht gänzlich den Einfluss in der Stadt an die Leitende Oligarchie im Hochviertel, der rechtmäßigen Regierung von Greyhawk, verloren hat - die Schurkengilde hat hier ihren Sitz. Die zweite einflussreiche Instanz in diesem Viertel ist die Gilde der Händler und Kaufleute. Großhandel, Börse, Marktbildung, und eine enorme Lobby, welche den Rest der Stadt durchdringt, sind hier angesiedelt.
Jenseits des Schwarzen Tores schreiten die Gefährten weiter nach Norden auf den unvergleichlichen Viehmarkt zu. Ganz und gar ist es inzwischen kein Viehmarkt mehr, dergleichen wird dieser Tage außerhalb der Stadmauern abgehalten, doch der Name aus alten Zeiten ist geblieben. Sicher navigiert Damaris die Kolonne durch das Gedränge und ehe die Gefährten in der Ruhe der kleinen Flussalmende durchatmen können dringen sie näher an das Hochviertel, welches hinter Mauern mit beeindruckenden Türmen prahlt. "Wir biegen hier links ab, es ist nicht mehr weit bis zu meinem bescheidenen Etablissement. Ritter Boldran, wollt Ihr nicht erst einmal mit uns kommen, und absitzen? Schaut, dort im Osten, gute Hundert Schritte wie die Krähe fliegt? Jenes Gebäude, welches einem Kolosseum gleicht, ist in Wirklichkeit Greyhawks Herzstück der Weisheit und Güte, das Zentrum der Pfaffenfeste. Auch Eurem Patron ist dort ein Tempel gebaut. Ihr könnt es nicht übersehen, doch den Weg findet Ihr nach einem kräftigenden Schluck Bier und einer Schale Wasser um Orkblut abzuwaschen besser, glaubt mir."
Während sie dort stehen, kurz vor der Pforte zum nächsten Abschnitt der Stadt, der Edelmannsporta, durch welche Die Prozessionsmeile weiter nach Norden zum Hochviertel in den Stadtgarten führt, begrüßen Faladons Männer allesamt ein paar alte Bekannte vor in einem großen Eckhaus. Unschwer am martialischen Wappen abzulesen ist, dass es sich um die Söldnergilder handelt.  Xerdan, Horald, und Leif sind hier offenbar nicht zum ersten mal. Einzig Kunibert von Perrenland, der Cuthbertiner unter den Begleitern der Gefährten, bleibt dem fern und bietet Boldran an, ihm nach einer Erfrischung den Weg zu weisen, auch er wolle bald den Tempel seines Patrons aufsuchen. Ricard wartet noch darauf wie Boldran sich entscheidet und führt die Gefährten schließlich durch die gewachsenen Gässchen des Flussreviers in Richtung des Wirtshauses zum Grünen Drachen.
Boldran
 player, 339 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 26 Jun 2013
at 07:40
Re: Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
"Danke euch, Herr Ricard, doch ich werde sofort aufbrechen und baldmöglichst nachkommen. Gebt auf euch acht, diese Stadt scheint einen zu verschlingen."

Mit diesen Worten lenkt er Sturm weg von den anderen, den gewiesenen Weg entlang.
Gilthas
 player, 697 posts
Thu 27 Jun 2013
at 21:37
Re: Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
Die Geraeusche und Gerueche, nicht alle angenehm, der Stadt haben Gilthas in ihren Bann gezogen. Sein Kopf schwenkt von einer Seite zur anderen und wieder zurueck, will er doch soviel wie moeglich schon jetzt aufnehmen. Ein paar Mal zeigt er auf ein Gebaeude, in eine Gasse oder auf eine Kneipe und laesst sich von Ricard oder Horald etwas darueber erzaehlen.

Bald erreichen sie die Flussauen und der Ritter Boldran will die Gruppe verlassen. Die Stadt ist mein Metier! Ich muss auf Boldran aufpassen. Irgendwie fuehlt Gilthas sich hier ein wenig fuer den Ritter verantwortlich, da dieser etwas verloren in den verzweigten Gassen und Stadtvierteln wirkt. "Boldran, kommt doch erst mit zum Gruenen Drachen. Sonst verlauft ihr euch spaeter noch. Bei diesem Gassengewirr blick ich auch noch nicht durch. Ich begleite euch spaeter auch."
Boldran
 player, 340 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 28 Jun 2013
at 09:24
Re: Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
Der Alte zögert, doch dann nickt er:"Wie ihr wünscht."
Loremaster
 GM, 1667 posts
Tue 2 Jul 2013
at 21:05
Re: Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
Damaris haut mit der rechten Faust in die Linke und nickt mit einem freudigen Augenzwinkern. "Dann wäre das ja geklärt! Ihr werdet es nicht bereuen, Ritter vom Sperberhof, das verspreche ich Euch." Die Richtung angebend nimmt er Gilthas in den Arm und tätschelt mit der anderen Sturm. "Dort entlang, willkommen zum Flussrevier, dem sicherlich lautesten, aber auch lebensfrohesten Viertel der Stadt. Kommt, ein paar Blocks entlang der 'Hufeisengasse', dann kürzen wir bei 'Geld's Landkarten' durch den 'Verbogenen Nagel' ab und sind schon auf der 'Cargostraße'. Das Tagesgeschäft wird schon bald vorbei sein, aber wir werden uns im Grünen Drachen schon noch einen ruhigen Schluck gönnen können, bevor sich die Bude füllt." Ein Leuchten ist in Ricards Augen zu sehen, keine Frage, er liebt seinen Job. "Bin ich gespannt was es Neues gibt..."

Tiefe Spurrinnen zeugen von den Lasten, die durch das Cargotor im Westen der Stadt vom Hafen am Selintan entlang der Cargostraße zu den Handwerkern, Gasthäusern und Basaren der Metropole gebracht werden. Sauber ist es hier nicht, und leise auch nicht, wie vielleicht in der Nachbarschaft rund um Otumwilla's Grombir - jedoch lebt die Stadt hier wahrlich. Das Gasthaus 'Zum Grünen Drachen' begrüßt die Gefährten mit dem unvermeidlichen Schild, beinahe 10 Quadratfuß groß, welches einen wohlgefüllten Humpen zeigt, der von einem kleinen grünen Wyrmling umkrabbelt wird. "Tsts, da ist man mal ein paar Wochen weg,..." mit diesen Worten krempelt sich Ricard Damaris die manschettengeknöpften Ärmel seines schicken Hemds hoch und arbeitet sich flink über das Sims nach oben, umd mit seinem flux gelösten Halstuch lachend einen Fleck von dem Schild zu polieren.
"Du hast einen Atemzug um da runter zu kommen bevor,..." schallen die scharfen Worte einer bildhübschen Kellnerin an die Gefährten, die soeben aus der Türe geeilt kam, einen schweren Besen mit beiden Händen gegriffen. Als sie Damaris erkennt ändert sich ihre Stimmlage dramatisch zur Freude, sie lässt den Besen fallen. "...bevor ich da raufkomme um Dich zu umarmen!" Ricard lässt sich hinab und begrüßt die junge Frau mit einer herzlichen Umarmung. "Lindara, gut schaust Du aus, na, alles im Lot?" - "Na bestens, natürlich. So wie es ohne den Chef eben läuft." erwidert sie scharfzüngig mit einem Lächeln. Erst jetzt wird sie der Horde an Leuten gewahr, die Ricard mitgebracht hat. Ihre Augen gleiten mit einem Lächeln durch die Runde und sie vollführt einen ansehnlichen Knicks. "Ich denke ich sollte mich wohl mal an den Zapfhahn schwingen." Schon ist sie in der Kneipe verschwunden. "Hübsch, fleißig und clever, das ist meine Lindara." Ricard schüttelt mit einem Lächeln den Kopf und hält den Gefährten die Türe zum Grünen Drachen auf.

Am frühen Abend wirkt das schon beleuchtete und gepflegte Gasthaus wie ein Magnet auf der Cargostraße, wo Dockarbeiter, Schiffsleute, Händler und Kaufleute ein Feierabendbier und eine warme Mahlzeit herbeisehnen. Aus dem Inneren des Grünen Drachen schallt Klimpern und Gespräch, begleitet von dem Duft von Malz und Gebratenem. "Bethel." ruft Damaris einer weiteren herbeieilenden Kellnerin zu, "Bethel, geht es Dir gut? Kümmer Dich doch bitte noch um die Rösser meiner Gäste hier. Und dann solltest Du aber längst Feierabend machen!" - "Ricard, gut dass Du wieder da bist, der Betrieb hier ist unglaublich in diesen Tagen." Sie schüttelt Damaris wohlerzogen die Hand und schaut nach den Pferden. Einen jeden Zügel nimmt sie nur nach einem Knicks entgegen. Damaris tritt als letztes ein und lässt das Interieur dieser astreinen Kneipe auf die Gefährten wirken. Der breite Schankraum beherbergt gut ein Dutzen große Tische und der Tresen an der Rückwand könnte locker Kognoskulas Großfamilie Platz bieten. Direkt links geht eine breite Treppe in den ersten Stock. Im hinteren Teil der Kneipe ist eine kleine Bühne und auf einer angehobene Estrade an einem Kamin steht noch ein besonders edel wirkender Tisch. "Seid heute meine Gäste am Tisch der Lords, mine Freunde und Retter" er führt die Gefährten durch die Kneipe und grüßt fleißig nach hüben und drüben. "Auch ihr, Begleiter dieser Truppe, seid heute Abend auf Freibier eingeladen." ruft er Faladins Männern zu.

Dann lässt er sich am Kopfende des bis dahin leeren Tisch der Lords nieder und seufzt einmal laut. Für einen Mann der heute beinahe von Orcs abgeschlachtet wurde, sicherlich das mindeste was man erwarten würde, wenn er wieder an seinem angestammten Platz und in Sicherheit ist.

Karte der Freien Stadt Greyhawk
Boldran
 player, 341 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 3 Jul 2013
at 06:48
Re: Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
Das Gasthaus zum grünen Drachen ...

Als er den Lärm, die vielen Leute und den allgemeinen Aufruhr wahrnimmt, kommt der Alte nicht umhin sich für einen Moment zu wünschen gegen einen grünen Drachen zu kämpfen, es wäre mit Sicherheit ruhiger.

Während die anderen bereits reingehen, wartet er noch draussen, und konzentriert sich noch einen Moment.
Kaleb schläft friedlich in seinen Armen, so wie es wohl nur Babys können, selbst an den lautesten Orten.
Boldrans Sinne schweifen umher, auch die junge Magd, die ihm Sturms Zügel abnimmt, streift er für einen Moment.

Nach einigen Sekunden des Innehaltens schüttelt er den Kopf, wenn hier etwas böses zugegen wäre, hätte er es nun vermeintlich aufgespürt...

Er folgt den anderen zu dem Ehrentisch, wobei ihm nicht wohl dabei ist, an einem Tisch für Lords Platz zu nehmen, dennoch bestellt er mit Freude einen leckeren Apfelwein.

This message was last edited by the player at 06:49, Wed 03 July 2013.

Thordin
 player, 776 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 3 Jul 2013
at 14:16
Re: Die ersten Schritte durch die Perle der Flanaess
Thordin lässt das Ambiente auf sich wirken und findet auf Anhieb nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Er ist weder in der Stadt noch in der Wildnis wirklich zu Hause, aber doch gibt es neben einer guten Bibliothek und einer Schmiede oder Steinmetzwerkstatt einen Ort, wo er sich zu Hause fühlt und das ist eine gut gefüllte Halle, in der es genug Bier gibt! Denn alle diese Orte wecken frühe Erinnerungen. So lässt er sich gerne am Tisch nieder und streckt die kurzen, vom langen Marsch geplagten Beine aus (nachdem sichergestellt ist, dass die nicht ganz so fröhlichen Mitbringsel, die Artefakte des Orkus einigermaßen sicher aufgehoben sind). Den Löwenanteil der Unterhaltung überlässt er lieber den geschwätzigeren Mitgliedern der Truppe. Aber auch er hat einige Fragen über die Stadt, deren Bewohner, sowie die  Halle der Dock- und Hafenarbeiterunion. Doch zunächst stellen sich dringendere Fragen, zum Beispiel, ob es das Bier hierzulande mit dem in anderen Landstrichen aufnehmen kann.
Loremaster
 GM, 1668 posts
Wed 3 Jul 2013
at 19:49
Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Ricard haut mit der Faust auf den edlen Tisch und platzt heraus. "Meine geliebte Klinge." er schüttelt den Kopf "Ich werde nicht ruhen bis ich diese Klinge wieder an meiner Seite habe." Er raunt in die Runde: "Es war eine Chaosklinge - ein Souvenir aus meinem alten Leben." Lindara kommt herbei und serviert einem jeden einen verzierten Tonkrug mit geöffnetem Zinndeckel, schaumig-malziges oder schaumig-apfeliges rinnt an einem jeden von ihnen hinunter. "Lebenslang Freigetränke für denjenigen, der mir mein Schwert wiederbringt." sagt er resolut. Er bitte noch Lindara die Zimemr klar zu machen, bevor eine schlanke Halbelfe mit glattem roten Haar in Kellnerskluft an den Tisch kommt.
"Oder schläft das kleine gerne auf kaltem Stahl?" fragt sie mit einem schnippischen Lächeln, während sie Boldran einen mit Decken ausgelegten Weidenkorb in die Hand drückt. "Dann doch lieber hier drin, oder?" - "Evessa, etwas mehr Respekt meine liebe, diese werten Damen und Herren haben mir heute das Leben gerettet" moniert Damaris lächelnd. Die junge Frau beugt sch zu Gilthas hinunter und flüstert ihm mit gespielt genervtem Unterton zu - jedoch so dass es jeder hören kann: "Das machen wir hier im Grunde jeden Tag." Mit diesem Worten dreht sie sich schon wieder um und geht zur Theke, nicht jedoch ohne noch hinter sich zu rufen. "Aber die Geschichte möchte ich heute noch zu hören bekommen!"
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Wed 3 Jul 2013
at 21:09
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Ich danke euch, der Weidenkorb wird Kaleb gefallen." Vorsichtig will Boldran den Kleinen darin betten, doch dann behält er ihn doch auf seinem Arm, der Junge schläft grade so friedlich.

Was wird nun werden, Vater? Er kann dich nicht überallhin begleiten, das Risiko ist zu groß.
Der Alte nickt. Das weiss ich. Es wird nicht gehen, darum werde ich Heironeous um Rat bitten.
Es wird das Beste sein.


Boldran nimmt einen tüchtigen Schluck, er fühlt sich, als wenn er am verdursten ist.
Loremaster
 GM, 1669 posts
Sat 6 Jul 2013
at 14:08
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Damaris hat den Schock des Überfalls gut verdaut. Einzig der Jammer um seine gestohlene Chaosklinge verstummt so schnell nicht. Doch fast noch großer ist seine Neugier um das was die Gefährten so trieben bevor er sie an Zagygs Brücke traf. "Erzählt, habt ihr unentdeckte unterirdische Katakomben in den Cairn Hills aufgespürt? Oder einen vergessene Kurtulmak-Tempel an der Ververdyva"? Mit einem Schluck trinkt er sein Bier halb leer und seufzt noch einmal sehr zufrieden. "Daredevil-Bräu, ich Schätze mich glücklich zu den Abnehmern zu gehören. Thokk, ein halborkischer Mönch hat das Rezept vor einem guten Jahr nach Greyhawk gebracht. Keiner kennt es, aber das ganze Flussrevier liebt das was dabei rauskommt."
Eine Gruppe von Hafenarbeitern kommt herein und platziert sich geübt an der Theke - nicht ohne Lindara im vorbeigehen schon zu begrüßen. Die ersten der Speisenden Kaufleute schauen, dass sie fertig werden. Das Gesicht des Grünen Drachen scheint sich zu dieser Uhrzeit allmählich zu ändern.
Bethel, die zarte und korrekt anmutende Kellnerin, kommt bereits umgezogen aus der Küche und schaut noch mal bei den Gefährten vorbei. "Die Pferde und auch der Wagen sind gut versorgt, ein erstaunliches Ross habt ihr da, Herr Ritter, es schien mir geradezu zu helfen, die Pferde in die Stallungen zu sortieren."" Sie stellt Stalker und Haschimi noch ein Schüssel mit Wasser auf den Boden und legt den beiden jeweils eine größtenteils ausgebeinte Keule hin, bevor sie sich verabschiedet. Anstatt jedoch einfach nach Hause zu gehen, scheint sie sich dann jedoch in Kaleb zu verlieben. Begleitet von den bereits bekannten Lauten bewundert sie das Kleine.
Gilthas
 player, 698 posts
Sat 6 Jul 2013
at 15:51
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Gilthas ist sichtlich erleichtert, dass Boldran mit ihnen gekommen ist. So ist der Weg fuer ihn zum Drachen frei und er muss nicht erst zu einem Tempel. Der Gruene Drache und die lebhafte Gegend enttaeuschen ihn dann auch nicht. "Ah, so muss es sein. Sogar noch mehr los als zuhause." Der Schankraum und auch das Bier ist ganz nach seinem Geschmack. "Ahhh!" entfaehrt es seinen Lippen nach einem guten Schluck. "Super Bier, Ricard. Daran kann man sich gewoehnen."

Als dann noch Evessa auftaucht, wird Gilthas an seine vergnuegten Abende mit Viggiph und ihren Freunden erinnert. Das einfache Leben kann so gut sein. In dieser geselligen Runde kann man es gut aushalten und bei Bier etwas ueber die naehere Umgebung erfahren, aber auch Boldran wird nicht vergessen. "Boldran, soll ich dich spaeter zum Tempel begleiten? Eine kleine Tour durch die Stadt wuerde mir gefallen."
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Sat 6 Jul 2013
at 20:54
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Boldran zögert einen Moment und antwortet schliesslich sehr bedächtig:" Ja, Sturm ist Familie und ein treuer Freund. Wir reisen schon lange zusammen."
Der Alte konzentriert sich jetzt ganz auf Bethel: Der kleine Junge heisst Kaleb, er scheint euch zu mögen. Bitte sagt mir, könntet ihr euch vorstellen, eventuell die nächsten tage einem anderen Job nachzugehen? Einem anderen als diesen hier? Es wäre auch gut bezahlt."

ooc: detect evil auf Bethel, Konzentration so lange wie möglich...


Noch bevor Bethel Antwort geben kann wendet er sich kurz an Gilthas:" Natürlich, ich wäre über eure Hilfe sehr erfreut, junger Freund, in dieser grossen Stadt bin ich verloren."
Gilthas
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Thu 11 Jul 2013
at 21:01
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Ein Laecheln huscht ueber das Gesicht des jungen Mannes, als Boldran sein Angebot annimmt. "Super! Sag einfach bescheid, wann du los willst. Ich begleit dich dann zum Tempel und auch wieder zurueck. Ich koennte auch kurz beim Wanderer vorbeischaun. Und falls du laenger brauchst, auch kein Ding. Ich werde mich dort schon zu beschaeftigen wissen."
Er scheint wirklich froh zu sein, Boldran helfen zu koennen, aber auch die Reize von Greyhawk locken ihn aus dem Drachen hinaus.
Loremaster
 GM, 1671 posts
Sat 13 Jul 2013
at 13:46
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen

Bethel ist gänzlich baff, und errötet alsgleich. Ihr ist anzusehen, wie ihr Kopf arbeitet um nach der richtigen Antwort zu suchen. Etwas unsicher sagt sie dann "Geschätzter Herr Ritter, ich fühle mich geehrt, doch ich stehe hier im Dienste des Grünen Drachen. Wie darf ich das verstehen?" Unsicher huscht ihr Blick zu Ricard, der gerade auf Gilthas Kommentar zu dem malzigen Bräu eingehen will. Dann jedoch hält er kurz inner bevor er eine Bemerkung macht - mit recht ernstem Gesichtsausdruck "Allerhand. Ich lade Euch in mein Haus ein, nur damit Ihr mir meine beste Barmagt abwerbt - das hätte ich nicht von Euch erwartet!"

Nur einen Atmezug später kann er sein Grinsen nicht mehr unterdrücken und prustet mit einem Lachen heraus. "Ihr habt ganz schon verdattert geschaut, Ihr zwei!" Dann nimmt er einen kurzen Schluck und erklärt. "Meine liebe Bethel, dieser Edelmann plant Unternehmungen, welche für seinen Schutzbefohlenen, Kaleb, gar ungeeignet sind. Und seine Menschenkenntnis hat Ihn Dich heraussuchen lassen, um währenddessen gut Acht auf den kleinen zu geben. Boldran vom Sperberhof sucht eine Babysitterin für den Kleinen. Und - mach Dir keine Sorgen, Bethel, es steht Dir völlig frei dies wahrzunehmen oder nicht. Ich finde schon eine Aushilfe für Deine Schicht." Er nimmt noch einen Schluck und murmelt irgendwas von 'nicht so leicht'.

Bethel schaut noch ein paar mal zwischen Ricard, Boldran und Kaleb hin und her, dann nickt sie und ein freudiges Lachen macht sich breit. "Das würde ich gerne tun."
Boldran
 player, 345 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 14 Jul 2013
at 15:29
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Dann wird es so sein, ich danke euch, auch in Kalebs Namen. Seid versichert, meine Worte waren schnell und unbedacht, ich wollte euch nicht beleidigen oder gar in Schwierigkeiten bringen.
Herr Ricard, ihr seid sehr großzügig, auch euch gilt mein Dank!"


Boldran nimmt einen guten Schluck. "Ich werde nachher zum Tempel meines Herrn aufbrechen, Kaleb soll mich begleiten, dann sehen wir weiter."
Thordin
 player, 778 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 15 Jul 2013
at 14:31
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Hm, gut..., gut. Dann wäre diese Sache ja geklärt", erklärt Thordin einigermaßen zufrieden. Er wirft noch mal einen Blick auf den Knaben. Eigentlich war er ja schon ganz niedlich. Nur irgendwie viel zu schmächtig für einen Säugling.

"Das Bier ist wirklich nicht übel. Ich bin froh, dass wir Euch getroffen haben", meint er dann zu Ricard, einen früheren Gesprächsfaden wiederaufnehmend. "Nun, wir haben in der Tat schon ein paar Abenteuer erlebt. Zuletzt mussten wir einen uralten Tempel ganz in der Nähe von Hommlet erkunden. Wir können hier in der Öffentlichkeit nicht über alle Details berichten aber einige Dinge sicherlich... wir kämpften gegen Riesenechsen... und Vampire. Und konnten nicht alle ausmerzen.

Aber Ihr wart wohl auch nicht schon immer Wirt? So ein besonderes Schwert verdient man sich wohl kaum beim... Fässerstemmen!"
Loremaster
 GM, 1672 posts
Mon 15 Jul 2013
at 18:37
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Damaris ist gebannt von dem was Thordin erzählt. Über den Tisch gebeugt lauscht er jedem einzelnen Wort. "Ein uralter Tempel nahe Hommlet? Ist nicht wahr..." murmelt er zwischendurch. Er ist beinahe enttäuscht als Thordins Erzählungen enden. "In welcher Himmelsrichtung war das denn? Riesenechsen? Südlich des Gnarlywaldes wurde sowas ja schon ewig nicht mehr gesichtet! Hommlet kenne ich übrigens nur allzu gut, müsst Ihr wissen." er tippt mit seinem Finger auf seine kleine aber markante Narbe auf der Wange. "Emridy Meadows..." sagt er mit einem Augenzwinkern.

"Ich will ja nicht leugnen, dass dieser Schankraum viele Ohren hat..." - er zuckt mit den Schultern - "...aber er hat auch verdammt viele Münder die die verrücktesten Geschichten erzählen. So schnell fällt man da nicht auf!" er lacht und nimmt noch einen Schluck.
Loremaster
 GM, 1673 posts
Tue 16 Jul 2013
at 20:05
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Damaris erzählt ein wenig von der damaligen Zeit, als er auf der Seite der guten Kräfte der Flanaess auf Emridy Meadows gegen die Brut des Tempels des Elementaren Bösen antrat. "Und so lernte ich dann einige Zeit später in Hommlet ein paar verdammt gute Kerle kennen, mit denen ich so manches Wunder dieser Welt suchte und fand." er winkt ab, lachend - da schallt ein "Servus, Ricard, willkommen zurück!" von einem muskulösen Glatzkopf, der gerade hinter der Theke seine Arbeit aufzunehmen scheint. "Gulthen, alter Freund, mach die Gläser nicht immer so voll!" erwidert Ricard mit einem Augenzwinkern.

Die Klientel des Grünen Drachen Wandelt sich allmählich. Der gemeiner Kaufmann, Händler und Amtsmann oder auch hungrige Hafenarbeiten weicht zusehends dem Durstigen, Dem Plauderlustigen und dem anderweitig typischen Abendgast im Flussrevier.
Thordin
 player, 779 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 16 Jul 2013
at 22:14
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Emridy Meadows", lässt es sich der Thordin, langsam, ganz langsam Vertrauen fassend, im Munde vergehen. "Ich erinnere mich noch gut an die Erzählungen der Vettern aus den Lortmils. Ich war damals noch ein Lehrling in der Schmiede in meiner Heimat...", erzählt der Zwerg, der schließlich nicht wesentlich jünger als Ricard sein dürfte.

Thordin erzählt noch ein wenig von den Kämpfen im Tempel der Mondgöttin und dem missmutigen Mephit. "Nun ja, vielleicht haben wir ja Zeit, nach Eurem Schwert zu suchen. Es juckt mich in den Fingern, es diesen Orcs zu zeigen! Mal sehen, was die nächsten Tage hier bringen und wie beschäftigt wir sein werden. Nicht wahr Boldran?
Doch heute Abend wollen wir erst mal feiern, dass wir hier angekommen sind!"

Boldran
 player, 346 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 17 Jul 2013
at 06:50
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Es ist an der Zeit zu feiern, Meister Thordin, doch ist es spät geworden und ich werde mich zurückziehen und die Ruhe suchen. Gilthas, ich würde mich freuen, wenn wir morgen früh nach dem Frühstück zum Tempel aufbrechen.
Ich wünsche euch allen eine gute Nacht."


Boldran verbeugt sich förmlich und verlässt die Gefährten in Richtung seines Zimmers, nicht ohne das Weidenkörbchen mitzunehmen.

Im Zimmer angekommen seufzt er schwer, sehr schwer:"Endlich!"

Stück für Stück entledigt er sich des Panzers, ein mittlerweile altbekanntes Ritual, dann steht er noch einige Zeit am Fenster und hängt sinnlosen Gedanken nach.
Schliesslich wendet er sich ab und geht zu Bett.

"Gute Nacht, mein Sohn."
"Schlaf gut, Vater."
"Gute Nacht, Kaleb."

Der Kleine schläft schon friedlich und gluckst vor sich hin.
Gilthas
 player, 701 posts
Thu 18 Jul 2013
at 17:45
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Eigentlich hatte er sich auf einen kleinen Erkundungsspaziergang gefreut, aber der Drache bietet ja wahrlich genug fuer diesen ersten Abend in Greyhawk. "Natuerlich begleite ich euch morgen frueh, Boldran. Schmeiss mich einfach aus dem Bett, falls ich noch schlafen sollte. Bin dann in ein paar Minuten bereit."

Nachdem Boldran gegangen ist und Gilthas keine Verpflichtungen mehr hat, laesst er sich das bunte Treiben nicht entgehen. Nach einem grossen Schluck Bier steigt er in Thordins und Ricards Unterhaltung ein. "Ich habe Geschichten von diesem Tempel des Elementaren Bösen gehoert, aber irgendwie schien es mir eher wie ein Maerchen. Jetzt glaube ich es aber, denn da wurde nicht alles ausgerottet. Ich habe mir dort mit einem Bodak ein Versteckspiel geliefert und beinahe haette es mich gekostet ..."
Boldran
 player, 347 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 18 Jul 2013
at 19:34
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Boldran holt tief Luft, sie schmeckt süß vom Weidekraut. Er schaut sich um, was für ein herrlicher Sommertag. Die Pflanzen verströmten einen aromatischen Duft, ein paar Vöglein zwitscherten unbekümmert vor sich hin, der Alte genoss die Ruhe und wars zufrieden.

Verlegen schaut er zur Seite, fühlt sich ertappt, doch seine Frau strahlt ihn an, sichtlich erfreut, ob der Ruhe und Zufriedenheit ihres Mannes. Ein leises Quäken und Glucksen ist zu hören und Boldrans Frau beginnt wieder damit, vorsichtig das Neugeborene in ihren Armen hin und her zu wiegen. Schliesslich ist der Kleine wieder eingeschlafen.

"Ob er wohl ein Bauer und Farmer wird, wie sein alter Herr?"
"Mit Sicherheit, und wenn nicht das, dann vielleicht Bürgermeister unserer Siedlung."
"Ha! Meine Ahnen würden das nie zulassen, wir blicken auf eine lange Reihe von stolzen Bauern zurück. Felder zu bewirtschaften ist das, was wir gut können, aber Bürgermeister zu sein, mit den hohen Herrschaften zu verkehren, nein, niemals."


Beide schauen sich an und beginnen gleichzeitig zu lachen, nur um schnell wieder zu verstummen, damit das Baby nicht geweckt wird.

"Schau dir dieses schöne Land an, es verdient, sorgfältig bewirtschaftet zu werden und das ist, wofür ich lebe, meinst du nicht auch, Liebste?"

Boldran dreht sich um. Seine Frau hatte sich ein paar Schritte von ihm entfernt, seltsam grau war alles geworden und unmittelbar vor ihm stand ein Weidenkörbchen.
"Mein Sohn?!"

Boldran stutzt. "Mein schatz? Was ist los? Wohin willst du?"
Sie winkt ihm zu, noch ein Stückchen weiter entfernt als bereits zuvor, stumm, einsam.
"Bitte bleib!" Der Alte rennt los, dreht wieder um und greift hektisch nach dem Körbchen. Als er erneut zu laufen beginnt, ist sein Weib noch weiter weg.
"Nein!" Er streckt die Hand nach ihr aus und beginnt zu laufen.

Ein leises Flüstern ist in der plötzlichen unwirklichen Stille zu vernehmen:"Pass gut auf ihn auf, er ist dein Sohn und deine Familie, ich muss euch jetzt verlassen."

"Nein, bleib.!"

Langsam verblasst das Antlitz seiner Frau, alles um ihn herum wird zusehends unwirklicher und grauer. Boldran beginnt jetzt zu rennen.
"Nein!"
"Vergiss mich nicht!"
"Nein!"

Dann ist sie fort.

"NEIN!" Mit einem kleinen Schrei wacht er auf, es ist spät in der Nacht, der Morgen noch einige Stunden entfernt. Sein Sohn steht am Fenster und späht hinaus in die Nacht. "Nur ein Alptraum, Vater, nur ein Alptraum, und es tut mir leid. Schlafe jetzt, ich werde wachen."
Der Alte nickt, versichert sich, daß Kaleb wohlauf ist und dreht sich wieder um. Er würde eh nichts ändern können, was nützte das Hadern oder gar ein Grollen, es war jetzt Schlafenszeit, sofern ihn die Götter liessen.
Loremaster
 GM, 1674 posts
Thu 18 Jul 2013
at 20:51
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Im ersten Stock
Im ersten Stock ist nur sehr dumpf das Treiben in der Stube zu hören. Als wäre es eine gute Geste des Kleinen, zum Dank für seine Rettung, lässt es seinen neuen Fürsorger in dieser Nacht schlafen. Vielleicht ist es auch der Geruch der Weidenäste oder die gedämpften Laute aus dem Schankraum.

Im Schankraum
Eine halbes Dutzen Seeleute hat soeben den benachbarten Teil des Tresens eingenommen und lassen sich von Gulthen randvolle Gläser einschenken. In der Ecke bei der kleinen Bühne hat sich ein interessantes Duell in einer Art Schachspiel auch drei Ebenen entwickelt - zumindest finden es die anderen am Tisch interessant. In der Nähe des Einganges schubsen sich ein paar Hafenarbeiter herum. Eine kleine Meinungsverschiedenheit, wie es scheint. Am Nebentisch - und diesem schenkt Damaris gerade einige neugierige Blicke - sitzen vier Abenteurer übe reine Karte gebeugt und diskutieren angeregt.
Das bunte Treiben scheint die Seele des Grünen Drachen zu sein. Ein Chaos, welches offenbar seinen ganz normalen Weg geht.

Als Damaris Gilthas' Erzählungen hört bombardiert er ihn umgehend mit begeisterten Nachfragen. "Verdammt tapfer, so einen Bodak die Stirn zu bieten, Respekt." Laut Lachen muss er dann bei dem Teil wo Thordin dem verfolgenden Bodak im Kaminschacht die halbe Amzonenküche von oben auf den Kopf gezimmert hat. "Ich weiß noch genau wie ich damals diesen Erker in einer Canyontempel nicht weit von dem Ort den Ihr beschrieben habt durchstöberte. Quij deckte meinen Rücken, as plötzlich ein Zischen zur Rechten und dieses Funkeln zu meiner Linken erschien. Ich wollte zu meinem Schwert greifen, doch das Funkeln zog mich in seinen Bann. Ich griff leichtsinnig nach dem Funkeln - es war die Chaosklinge, und sie half mir: sie ließ den feindseelige Bodak zur Rechten erstarren. Nicht auszudenken was sonst gewesen wären. So habe ich meine Klinge gefunden." Schließlich kommt Evessa mal wieder vorbei. Sie brachte gerade eine halbe Flasche Norduferrum an den Mann - an den Seemann sozusagen. Mit der Flasche in der Hand kommt füllt sie den Gefährten die eine Runde Kurze. "Die Gäste sollen genug zu Trinken haben - das sind Deine Worte!" lacht sie mit einem Augenwzinkern und setzt sich kurz zu der Runde. "Und jetzt her mit den Details: aus welcher Patsche habt Ihr diesem Urlauber geholfen?"
Loremaster
 GM, 1676 posts
Sun 21 Jul 2013
at 09:29
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Je älter der Abend wird, umso mehr merkt man Damaris die Reisestrapazen allmählich an, doch er ist ein waschechter Kneipenwirt - und zwar der einer Kneipe im Flussrevier Greyhawks. Das bedeutet nicht nur, dass er hier und dort den einen oder anderen Stammgast persönlich begrüßt. Als sich am fernen Ende des Tresens ein Faustkampf entwickelt, schaut er durchaus entspannt hinüber. Seine Augen folgen einem Halbling, der die Gunst der Stunde nutzt um einem der Kontrahenten die Börse zu stibitzen und dem Tresennachbar, der sich das herrenlose Bier schnappt. Die Kumpels der Zwistenden sind inzwischen dabei in das Gerangel einzusteigen. "Die Leute müssen eben manchmal ihren Stress abbauen." bemerkt er mit einem Augenzwinkern. Das Klirren einer zerschmetterten Flasche ist zu hören: 'Flussrevierdolche', wie sie hier genannt werden, werden 'gezogen' und einige Hiebe ausgetauscht. Als dann einer mit einem Barhocker ausholt folgt im selben Atemzug ein schneidender und strenger Ruf der Halbelfin Evessa. Die inzwischen fünf Kontrahenten verharren kurz in Schockstarre. In einem beeindruckend selbstbewussten Auftritt tritt die rothaarige Wirtin in die Kneipenschlägerei hinein und spricht, schon wieder mit einem Lächeln auf dem Gesicht ein paar, scheinbar wirkungsvolle Worte. Den Kerl mit dem Barhocker ohrfeigt sie einmal. Dann ist die Sache gegessen und die Meinungsverschiedenheit wird mit einem Kurzen, den Gulthen kredenzt begossen und verbal weitergeführt.
Überhaupt weitergeführt wurde indes alles im Grünen Drachen. Das Geschehnis schien keine Besonderheit im Alltag dieses Etablissements zu sein. Und so konnte man auch nicht hören was genau gesagt wurde. Ricard, freilich, betrachtete das ganze bei einem guten Schluck Daredevil-Bräu, bevor er wieder einmal neugierig auf das Kartenmaterial der planenden Abenteurer am Nachbartisch lugt - der inzwischen Verstärkung von einem kleinen Kerl mit Kapuze bekommen hat. Den Augen der noch Wachen und Aufmerksamen unter den Gefährten entgeht nicht dass dieser im Tausch gegen einen kleinen Lederbeutel ein Pargemantstück aushändigt und nach einem zustimmenden Nicken in den Schatten des Grünen Drachen aus dem Blickfeld entschwindet.

Damaris vertieft die Unterhaltung rund um die Lortmils, den Tempel des Elementaren Bösen und das Abenteurerleben im Allgemeinen noch mit sichtbarem Enthusiasmus. Schließlich, jedoch, muss er sich bis auf einen späteren Schlummertrunk abmelden: "Verzeiht, meine Freunde, liebend gerne würde ich die ganze Nacht weiterplaudern, aber ich befürchte, ich werde einmal nach meinem Gepäck sehen müssen, und anschließend mal ein paar Worte mit meinen Leuten hier austauschen." er hebt entschuldigend die Schultern und fügt grinsend hinzu. "Was ist ein Wirt im Grünen Drachen, ohne das neueste Stadtgespräch zu kennen!"
Gilthas
 player, 703 posts
Sun 21 Jul 2013
at 21:25
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Als Evessa an den Tisch kommt, ist Gilthas sofort aufmerksam, will er doch etwas ueber sie herausfinden bevor er von seiner Bekanntschaft mit Viggieph aus Cryllor hervorkommt. Schliesslich hat das noch ein wenig Zeit. Er ueberlaesst den Grossteil der Geschichte dem Barden und Thordin, welcher bei dem guten Bier sehr gespraechig schein, aber wirft hier und dort ein paar Details ein. "... Mit den Orks konnten wir fertig werden, sobald Thordin den Anfuehrer in einen Kampf verwickelt hat. Aber das sowas kurz vor der Stadt passiert ist schon sonderbar." Spaeter beobachtet er wie Ricard den erfolgreichen Taschendiebstahl. "Ricard, hier in Greyhawk wird Recht und Ordnung hoffentlich besser aufrecht erhalten. Ansonsten koennte sich hier ja jeder nehmen was er wollte." Bei diesen Worten laechelt er verschmitzt und nickt in die Richtung des kleinen Kampfes.

This message was last edited by the player at 21:27, Sun 21 July 2013.

Xiara
 player, 708 posts
Mon 22 Jul 2013
at 16:41
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Xiara war froh, als sie endlich im Gasthaus angekommen waren. Diese großen Städte waren wirklich nichts für sie. Und Greyhawk war nicht groß, sondern gewaltig. Ein riesiger Wald aus Steinen und vollkommen überfüllt mit Menschen.

Im Grünen Drachen hingegen verlief das Leben einigermaßen überschaubar. Die Leute waren freundlich, das Essen und Trinken war gut. Da hatten sie wirklich eine gute Wahl getroffen.
Loremaster
 GM, 1680 posts
Thu 8 Aug 2013
at 21:05
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Ricard zwinkert Gilthas noch zurück: "...jaja, hier in Greyhawk geht alles mit rechten Dingen zu...". Bevor er geht bemerkt er noch leise zu Gilthas: "Spass beiseite, ich denke nicht, dass das das letzte Kapitel war, was wir von diesen Orcs gehört haben." er schüttelt den Kopf, stirnrunzelnd, bevor er in das Treiben im Grünen Drachen eintaucht, Schultern klopft, Hände schüttelt, und zahllose Zwiegespräche führt.

Allmählich begen sich die müden Gefährten in die Zimmer, allen voran Kognoskula. Auch Faladon verabschiedet sich. Nicht jedoch ohne noch mit Thordin das weitere Vorgehen zu besprechen. Es ist eines dieser vielen Gespräche im Grünen Drachen, von denen man nicht weiß ob es um das Dekolleté der Kellnerin geht, um eine vielversprechende und geheime Expedition in die Cairn Hills oder die Planung eines Überfalls im Nachbarviertel. Schließlich erklärt auch Faladon den Tag für beendet.
Gilthas nutzt noch die Gelegenheit das Leben in dieser Taverne aufzusaugen. Evessa hockt sich irgendwann zu ihm und atmet einmal durch. Schließlich sagt sie aufrichtig "Danke. Danke, dass Ihr Euch eingemischt habt." Sie trinkt einen Schluck Tee, schaut kurz prüfend in den momentan recht ruhigen Schankraum und entspannt sich dann etwas. "Kaum vorzustellen, was sonst passiert wäre. Ich meine, früher hat sich der Kerl freiwillig in Gefahr gebracht, aber jetzt soll er gefälligst den Laden hier am laufen halten." Sich lacht und boxt Gilthas gegen die Schulter. "Ihr kommt auf meine Liste der duften Leute."
Gilthas
 player, 705 posts
Mon 12 Aug 2013
at 20:25
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Gilthas ist schon ein wenig angeheitert, aber noch nicht bereit ins Bett zu gehen. Da kommt ihm Evessas Gesellschaft gerade recht. Bei ihrem Lob laeuft er ein klein wenig rot an, ist sie doch eine hübsche Frau. "Dafür nicht." stammelt er leicht verlegen, bevor er sich sammelt. "Wir helfen gerne. Ansonsten koennten die Orks ja machen was sie wollten. Unser Einmischen war gut für alle, sind schliesslich auf direktem Wege hierher gekommen. Ich wollte eh hierher, da mir der Grüne Drache schon im Grünen Wyrmling in Cryllor bei ein paar Runden Dart empfohlen wurde. Hab gehoert, dass es hier auch ein paar gute Spieler geben soll." Fragend schaut er Evessa an "Hast du Lust auf eine Runde?"

This message was last edited by the player at 20:26, Mon 12 Aug 2013.

Loremaster
 GM, 1681 posts
Wed 14 Aug 2013
at 06:32
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Unerwartet motiviert steht Evessa auf und sondiert nochmal flux den Schankraum. "Aber klar doch. Ich geh nur kurz noch den Tisch bei der Treppe mit Bier versorgen, dann bin ich da." Gesagt, getan. Noch ein paar Gästen wird die abendliche Unterhaltung mit gefüllten Bierkrügen aufgewertet, und schon ist die Halbelfe bei Gilthas an der Dartscheibe. "Der Grüne Wyrmling in Cryllor? Nicht gerade nebenan..." lacht Evessa "Aber ein sehr schöner Flecken Kneipe, so viel ist gewiss." Sie wirft dabei locker ein paar Übungswürfe. "Wollen wir anfangen?" Nach ein paar Würfen auf für diese Uhrzeit hohem Niveau platzt die Kellnerin heraus: "Der Grüne Drache ist zwar vielen Leuten und an vielen Orten bekannt, aber nun würde mich ja schon interessieren, wer Euch jenseits der Lortmils und irgendwo in den gemütlichen Good Hills den Drachen empfohlen hat." Sie ist sichtlich am Nachdenken und blickt prüfend auf Gilthas Mimik.
Das Dartspiel hat inzwischen einige interessierte Blicke auf sich gezogen, nicht nur wegen des bekannten Rotschopfes Evessa und des neuen Gesichts Gilthas, auch wegen des respektablen Niveaus.
Gilthas
 player, 707 posts
Wed 14 Aug 2013
at 21:02
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Nicht schlecht!" murmelt Gilthas anerkennend bei den plazierten Wuerfen Evessas. Da er selbst von den Anstrengungen der Reise und des Kampfes etwas erschoepft ist und doch ein wenig dem leckeren Bier zugesprochen hat, sind seine Wuerfe nicht ganz so zielsicher wie sonst und Evessa kann mit einem wohl plazierten Wurf die Runde fuer sich entscheiden. "Puh! Gut das wir keinen Spieleinsatz hatten." Nach der verlorenen Runde genehmigt er sich erstmal einen kraeftigen Schluck Bier bevor er ihre Frage beantwortet. "War ein gutes Spiel. Erinnert mich an ein paar gemuetliche Abende im Grünen Wyrmling mit einer gemeinsamen Freundin. Viggieph laesst dich gruessen!"
Loremaster
 GM, 1683 posts
Thu 15 Aug 2013
at 18:45
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
"Das machst Du offenbar wirklich nicht zum ersten Mal" sagt Sie noch als Sie sich setzt. Als Gilthas den Naman des Koboldmädels aus Cryllor nennt verharrt Evessa kurz ungläubig, dann setzt sie sie ihr Getränk ab und lächelt. "Viggieph?" sie freut sich scheinbar diesen Namen zu hören. "Nicht zu fassen, Du kennst Viggieph? Geht es Ihr gut? Was teibt die Kleine denn so? Hah! Wir sind damals ganz schön um die Häuser gezogen. Und im Wyrmling hatte ich damals dann für eine Weile angeheuert. Lustig war's dort. Und was dort die Adelshäuser waren, das sind hier die Gilden und Zünfte, glaub mir." Sie winkt lachend ab, ahnend, dass Gilthas mit dem Vergleich etwas anfangen kann.

Im Hintergrund mosert irgendein Gast, dass Evessa ihm gerade nichts serviert. Es dauert nicht lange, bis selbiger von Ricard, dem scheinbar dessen Tonfall nicht passte, eine freundliche aber bestimmte Kopfnuss serviert bekommt. Und ein Bier. "Immer freundlich bleiben, mein Freund. Zum wohl."sagt er noch.
Gilthas
 player, 708 posts
Sat 17 Aug 2013
at 11:59
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Das Aufleuchten von Evessas Gesicht und die kleine Geschichte ueber Viggieph laesst auch Gilthas' frohe laecheln. "Viggieph ging es bestens, als wir vor ein paar Wochen Cryllor verlassen haben. Und wir mir scheint hat sie sich nicht viel veraendert. Wir sind auch um die Haeuser gezogen und haben Dart gespielt." Bei den naechsten Worten spricht er ein wenig leiser. "Aber sie hat mir mit ihren Beziehungen zu den Kuenstlern auch geholfen einem Adelsschwein eins auszuwischen. Wenn ihr schon damals an die Adelshaeuser geraten seid, erklaert es warum sie sofort dabei war." Kurz mustert er Evessa, bevor er weiter erzaehlt. "Ohne Viggieph haette einiges in Cryllor in die Hose gehen koennen. Bin echt froh sie getroffen zu haben."
Loremaster
 GM, 1684 posts
Mon 19 Aug 2013
at 08:40
Re: Am Tisch der Lords im Grünen Drachen
Evessa nickt bedächtig. Sie gräbt sichtlich in Erinnerungen und sortiert Gilthas' Worte ein. "Das kann man in Cryllor ja kaum vermeiden. Und Viggieph - die hat für so manchen Neheli oder Rhola nicht gerade viel übrig, das ist wohl wahr." Sie redet leise, doch noch leiser als sie knapp fortfährt, noch ein Stück näher gerückt: "In Greyhawk kann man gut leben ohne mit den Gilden zu viel zu tun zu haben. Doch man haltet die Augen offen. Die Fraktionen sind hier nicht mit edlen Gewändern geschmückt, sie verstecken sich unter jeder Kapuze." Ein kurzer, unwillkürlicher Blick umher offenbart Gilthas sicherlich sieben Typen mit Kapuzen im Schankraum. Als hätte Evessa verstanden sagt sie noch mit einem Lächeln "Das meinte ich zwar nicht wörtlich, doch ich denke Du verstehst was ich meine. Ihr seid schon jetzt auf der Liste der 'Leuten die man im Auge behalten sollte', von mindestens vier der großen Gilden. Glaubt mir. Freund und Feind sind hier nah beieinander und sie tragen keine edlen Gewändern, deren Farbe ihre Partei verrät." Sie greift noch nach Gilthas Arm und hält ihn kurz, Ihren Worten Nachdruck verleihend. Dann steht Sie auf, um wieder in normaler Lautstärke zu reden: "Ich muss hier ein wenig für Ordnung sorgen, ich bring Dir noch eins, ja?"

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Loremaster
 GM, 1685 posts
Mon 19 Aug 2013
at 08:50
Morgendüfte im Grünen Drachen
Es ist nicht der Geruch des Nadelwaldes, von sich öffnenden Blüten am Morgen, von morgentaugetränkten Weiden, der durch das Fenster an die Nasen der Aufwachenden dringt. Es ist eine Mischung aus dem Dunst essigsauerer Putzlaugen, aus dem Mief von Algen, die von Schiffsrümpfen gekratzt wurden und nun zum Kompost getragen werden, von frisch gebackenen Teigwaren und letztlich - eine Art Markenzeichen hier im Grünen Drachen - aus dem Geruch von gebratenen Würstchen, den Resten vom vorabendlichen Quij's Tellern.
Eingefleischte Greyhawker haben alleine wegen der Gerüche, welche in dieser Stadt nicht nur die Tageszeit sondern auch das Viertel erzählen, in dem man sich gerade befindet, ersthafte Orientierungsprobleme, wenn sie auf dem Land oder einer anderen Stadt unterwegs sind.
Im Schankraum wird gerade ein letzter Gast, der betrunken unter einem Tisch eingeschlafen war, von zwei Kumpels nach draußen befördert, während die drahtige Dendra eine handvoll sarkastischer Bemerkungen hinterherwirft und weiter dafür sorgt, dass dieser Schankraum wieder ein wenig auf Vordermann kommt. Die alte Köchin Mevessin bereitet indes ein mittelprächtiges Frühstück für das knappe Dutzend Übernachtungsgäste. Schwerpunkt: Graubrot, Erdbeermarmelade, ausgebratene Würstchenscheiben, Apfelmuß, mittelalter Kuhmilchkäse.
Boldran brennt es schon früh in den Fingern endlich mit seinem Schützling zum Tempel aufzubrechen um nach Rat zu fragen. Doch er beschäftigt sich noch damit, den Kleinen dazu zu überreden nicht den ganzen Morgen durchzuschreien, bis die Gefährten die Treppe hinabkommen und geklärt ist, wer nun welcher echte Boldran sein wird.
Boldran
 player, 349 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 19 Aug 2013
at 16:49
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Irgendwann ist das neue Familienmitglied wieder still und die ausgiebigen Schreie werden zu einem gemütlichen Glucksen.

"Frühstück also, für uns beide."

Fast erleichtert wankt Boldran nach einer unruhigen Nacht die Treppe zum Schankraum hinab, wo sich seine Freunde bereits aufhalten. "Ich wünsche einen guten Morgen, ihr Lieben, lasst uns was leckeres ..."

Er verharrt mitten in der Bewegung als er die Blicke der anderen wahrnimmt, dann schaut er an sich herunter. Irgendwas fehlte, Kaleb lag in seinem Körbchen, ihm ging es gut, sichtlich hatte er Hunger, aber ...

"Oh, ich... vergass wohl.." Boldran hechtet wieder nach oben. In all der Zeit, seit er mit seinen Freunden reiste, hatten sie ihn so noch nicht gesehen, ohne Rüstung, Schild und den alten Rabenschnabel!
Gilthas
 player, 709 posts
Mon 19 Aug 2013
at 19:00
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Nach dem letzten Bier von Evessa geht Gilthas mit einem leichten Wanken die Treppe zum Schlafraum hoch und ist eingeschlafen bevor sein Kopf das Kissen beruehrt. Der naechste Morgen kommt bestimmt und Boldran wollte ihn ja wecken.
Loremaster
 GM, 1687 posts
Mon 19 Aug 2013
at 21:17
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Als Boldran die Treppen herunter kommt sitzen Kognoskula und Dimble schon am Tisch. Es ist kaum zu glauben: als wären es Touristen sitzen sie über eine Karte von Greyhawk gebeugt am Tisch, schlürfen starken schwarzen Frühstückstee und machen sich Notizen über Sehenswürdigkeiten, lohnenswerte Läden und Manufakturen, soeben narkieren sie einen hübschen Aussichtspunkt auf den Stadtmauern des Gartenquartiers.
"Einen schönen guten Morgen, Ihr zwei!" ruft Dimble hinauf, kurz bevor Boldran wieder verschwindet um sich zu rüsten. Kognoskula ist im Moment etwas zu vertieft.
Boldran
 player, 350 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 20 Aug 2013
at 08:55
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
30 Minuten später scheppert Boldran in gewohnter Manier die Treppe runter, nur um noch einmal auf halbem Absatz kehrt zu machen. Bei Gilthas Zimmer angekommen, klopft er vorsichtig an dessen Türe:"Gilthas, hier ist Boldran, ich warte unten auf dich beim Frühstück, wir können dann jederzeit aufbrechen, bis gleich."

Im guten Glauben nichts weiter vergessen zu haben kehrt der Alte dann endlich im Schankraum ein um sich um Kalebs und sein eigenes Wohl zu kümmern.
Kognoskula
 NPC, 355 posts
Tue 20 Aug 2013
at 18:19
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Allmählich wird auch Kognoskula des zum dritten Mal wiederkehrenden Boldran gewahr. "Guten Morgen, Boldran." am folgenden Schluck Tee verschluckt sie sich beiahe als ihr noch einfällt: "...ach, Bethel war vorhin da. Sie macht einige Besorgungen für Kaleb und kommt anschließend wieder in den Grünen Drachen. Werte Mevessin, noch ein Teller bitte!" ruft sie noch.
Gilthas
 player, 710 posts
Wed 21 Aug 2013
at 20:40
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Die erste Haelfte der Nacht schlaeft Gilthas den Schlaf der erschoepften Reisenden und leicht Betrunkenen, doch in den fruehen Morgenstunden hat er lebhafte Traeume. Das Gespraech mit Evessa hat ihm die ganzen Dinge, die meisten davon gut, die in den letzten Monaten geschehen sind, wieder ins Gedaechnis gespuelt. Zusammen mit seinen Gefaehrten und Freunden besteht er Abenteuer und ueberwindet Gefahren. Waehrend einem der Gefechte in Cryllor klopft es und Gilthas schaut sich verwundert im Traum um, nur so langsam daemmert es ihm und er wacht so langsam auf. Noch halb im Schlaf murmelt er. "Ich komm gleich."

Noch ziemlich groggy, aber nach den guten Traeumen gluecklich und zuversichtlich, reibt er sich den Schlaf aus den Augen und macht sich fertig fuer den Tag. Nach einem guten Schlag Wasser ins Gesicht ist er bereit fuer neue Abenteuer und geht in den Schankraum. Mit einem "Guten Morgen!" begruesst er seine Gefaehrten und bestellt sich ein deftiges Fruehstueck. "Einmal von allem bitte. Boldran, ich ess noch schnell was und dann bin ich bereit dich zu begleiten."
Boldran
 player, 351 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 21 Aug 2013
at 21:03
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
"Natürlich, mein junger Freund, es besteht kein Grund zur Eile. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages." Boldran spricht halb abwesend, schwer mit Kalbe beschäftigt, der ihn anstrahlt und mit Boldrans grosser Nase spielt. Die restliche Rüstung an Boldran scheint den Kleinen gar nicht zu irritieren.
Gilthas
 player, 711 posts
Fri 23 Aug 2013
at 18:41
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Genuesslich schaufelt sich Gilthas ein ausgiebiges Fruehstueck rein. Zwischen ein paar Bissen spricht er mit Boldran und den anderen den Tagesplan ab. "Boldran, ich bin gleich fertig und dann koennen wir los. Sollen wir was mit den anderen ausmachen? Vielleicht zum Mittag oder so." Etwas leiser faehrt er fort. "Wir muessen ja noch ein paar Plaene in die Tat umsetzen."
Loremaster
 GM, 1688 posts
Sat 24 Aug 2013
at 13:59
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Kognoskula schaut sich nach Thordin um, der aber selbst in ihrer geistigen Abwesenheit noch nicht an den Frühstückstisch gekommen ist. "Wo steckt denn der Herr Kollege? Hatte wohl gestern ein oder zwei Daredevil-Bräu über den Durst. Und ich dachte so einem Zwerg macht das nichts aus." Sie schüttelt den Kopf. Dann nimmt sie einen Schluck Tee, nickt auf Gilthas Frage hin und raunt nur: "Nun, machen wir das - aber der Plan sah vor, Boldran hier sofort untertauchen zu lassen und auszutauschen." Sie mustert Boldran, gepanzert wie eh und jeh: "hmmm..., das könnte man auch heute Mittag noch tun, aber um so großermuss dann die Ähnlichkeit sein. Beobachter haben so schon Zeit zum studieren des Originals." Dimble winkt ab: "Das bekomme ich hin. Das wird mir ein Vergnügen sein."
Boldran
 player, 352 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 26 Aug 2013
at 15:46
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
"Liebe Kognoskula, ich muss mit den Wissenden meines Ordens sprechen, ich benötige ihren Rat. Junger Gilthas, ich möchte alsbald aufbrechen und diese Sache schnell hinter mich bringen. Ich bin entschlossen, Kaleb mit mir zu nehmen, um dann schnell zurückzukehren. Ich will die ehrenwerteKognoskula nicht zu lange warten lassen."

Er nimmt bedächtign einen Schluck des heissen Tees und strahlt seinen Ziehsohn an.

"Wer soll mich schon kennen oder erkennen? Ich bin unbedeutend und stets verborgen in dieser Rüstung, unser Plan wird funktionieren, seid gewiss."
Kognoskula
 NPC, 356 posts
Tue 27 Aug 2013
at 20:32
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
"Nun denn, der Rat des Patrons ist wichtig - für Dich ganz besonders, werter Boldran." sie nickt verstehend und flüstert noch "... doch zeige möglichst selten dein Antlitz in der Öffentlichkeit - das macht es unserem Plan schwer." Dies wird Boldran unter seinem Helm freilich nicht schwer fallen.
Gilthas
 player, 712 posts
Tue 27 Aug 2013
at 20:46
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Quasi mit dem letzten Happen antwortet Gilthas. "Gut, dann lass uns aufbrechen. Ich frag noch schnell wie man am besten dahin kommt und dann geht es los." Dann nimmt er seinen leer geputzten Teller mit zur Bar, um sich nach dem Weg zu erkundigen. "Wie kommt man am besten zum Tempel?"
Boldran
 player, 353 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 28 Aug 2013
at 18:09
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Der Alte nickt. "Ich verspreche euch, der Helm wird mein Antlitz verbergen. Komm, Kaleb, lass uns aufbrechen, wir machen einen kleinen Ausflug in die grosse Stadt. Meister Gilthas begleitet uns und wird uns den Weg weisen, den Göttern sei Dank."

Vampire, Spinnen, Orks, all dies war bei weitem angenehmer zu ertragen als die Enge und der Lärm der Stadt, hoffentlich waren sie alle bald wieder fort von hier.

"Meister Gilthas, Kaleb und ich sind bereit, wenn ihr es seid."
Thordin
 player, 781 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 29 Aug 2013
at 09:06
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Langsam und tastend kommt Thordin die Treppe hinunter. Den aufmerksamen Augen der Gefährten entgehen nicht die blutunterlaufenen Augen und ein paar zerzauste Strähnen im Bart. Freilich nichts, was einem Beobachter auffallen würde, der Thordin zum ersten Mal sieht.

Es dauert eine ganze Weile und einen halben Krug Bier, bis der Zwerg etwas sagt. "Es war alles gut, bis ich zugestimmt habe mit den Gnomen 'Betrunkener Drache' zu spielen. Bei Hanseath, ich bin nichts mehr gewöhnt. Nicht schlecht sortiert jedoch, der Grüne Drache. Es gibt hier Gerstenschnaps aus allen Reichen der
Flanaess.
" Mit erstaunlichem Appetit beginnt er dann beim Frühstück zuzulangen.

"Was tun wir heute?", fragt er später, etwas desorientiert. "Haben wir was zu erledigen? Ich würde ja zu gern in die Magiergilde, um ein bisschen einzukaufen. Ha! Nur leider fehlt das nötige Kleingeld. Es reicht allenfalls um ein paar meiner weniger aufwändigen Tricks wieder aufzufüllen. Das letzte Abenteuer war eher kostspielig..."

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Gilthas
 player, 713 posts
Sun 1 Sep 2013
at 19:29
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
Mit einer groben Wegbeschreibung gewappnet geleitet Gilthas den Ritter und Kaleb in Richtung des Tempels. Gilthas ist zwar noch ein wenig muede, aber die Geraeusche und Gerueche der Stadt machen in munter und er weist Boldran auf dies und jenes hin, an dem sie vorbeikommen. Da Boldran doch ein wenig unbeholfen wirkt in dieser Umgebung, hat Gilthas auch noch ein paar Tipps fuer ihn bereit. "Boldran, besonders im Gedraenge musst du auf deine Geldboerse achten. Ich habe seit gestern schon ein paar Taschendiebe beobachtet. Am besten du packst sie vorne nah an den Koerper."

Nach ein paar Minuten erreichen die Drei den Tempelbezirk. "Also lass dir soviel Zeit wie du brauchst. Ich gehe auch zum Tempel und komm danach wieder hier vorbei."
Boldran
 player, 357 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 1 Sep 2013
at 20:25
Re: Morgendüfte im Grünen Drachen
"Ich danke euch, Meister Gilthas, ohne euch wäre ich hier verloren. Lasst uns also hier wieder treffen und gebt solange auf euch acht."

Langsam erklimmt Boldran die Stufen zum Eingang des Tempels, das Weidenkörbchen mit Kaleb, der friedlich schlummert, umklammernd.

Auf der Schwelle verharrt er kurz und senkt den Kopf, sein Sohn legt ihm beruhigend die Hand auf die Schulter. "Ich habe stets etwas Angst, ihm so nah zu sein und sein Zuhause zu betreten. Mit ist nie bewusst, ob ich vor ihm bestehen kann."

Sein Sohn nickt.

"Also dann." Er strafft sich und schreitet voran. Als er einen Akolythen erblickt, ruft er diesen zu sich. "Verzeiht mir, junger Mann, ich muss mit einem der Obersten dieses Tempels sprechen. Mein Name ist Boldran vom Sperberhof, ein Paladin des Heironeous. Ich suche Rat und beabsichtige ebenfalls dem Tempel eine rechtschaffene Summe Gold zu spenden. Könnt ihr mir helfen?"
Loremaster
 GM, 1691 posts
Mon 2 Sep 2013
at 21:36
Eine Burg im Gartenquartier
Der bescheidene Schrein im Tempelbezirk ist an sich ganz nach Boldrans Vorstellungen - nicht gar so pompös, wie vieles andere in dieser Stadt. Wäre da nicht diese beklemmende Enge. Noch nicht einmal ein Pfad führt rund um den Schrei herum, so eingebacken ist er in die Häuserschluchten. Beruhigend ist einzige die steinerne Statue des Erzpaladins, obgleich des stets prüfenden Blickes.

Die Augen des Acolyten hellen sich auf, als er den Ritter sieht: "Seid grgüßt, Boldran vom Sperberhof, möge das Auge des Gerechten über Euer Wohl wachen!" spricht er Worte, die manchem wie eine Floskel klingen mögen, jedoch von dem Acolyten mit Inbrunst und Freude ausgesprochen werden. Seine Blicke sind kurz entzückt abgelenkt von dem Inhalt des Weidenkorbes. Doch dann legt er die Hand auf Boldrans Schulterpanzer - zu der er durchaus hinaufgreifen muss: "Meine Name ist Fridjhoff, und ich fürchte Ihr müsst noch ein paar Schritte gehen, wenn Ihr den Tempelobersten zu sprechen begehrt." Er lächelt kurz und deutet nach Norden. Boldrans Blicke folgen dem Fingerzeig Fridjhoffs weit in das Gartenquartier hinein, bis hin zu einer veritablen Burg. "Das Heiligtum des Heironeous."

Nur kurze Zeit später sind Boldran, Gilthas und Fridjhoff auf dem Weg durch das Edelmannstor in eine andere Welt. Noch immer unterwegs auf der Prozessionsmeile ist hier nichts mehr übrig vom Schmutz und Chaos im Süden der Stadt. Patroullien der Stadtwache, liebevoll angelegte Gärten, Prachtbauten und Herrschaften gekleidet in edles Tuch beherrschen hier das Bild. Fridjhoff hat im Beisein eines Ritters des Heironeous leichtes Spiel die kleine Gesandtschaft durch das Edelmannstor zu bringen. Einige Minuten des Marsches durch wundersames Stadtgebiet erreichen die drei eine gar martialisch anmutende Anlage. Eine Burg inmitten der Gärten, wenngleich eher schmuck als zur derben Verteidigung erbaut. Ein Rundweg führt über eine Zugbrück durch den Wehrgang in den Innenhof. Die Statue des Erzpaladins wirft in der Morgensonne einen weiten Schatten. Sein strenger Blick wacht über den Innenhof des Anwesens. Fridjhoff eilt geschwind in eines der Gebäude.

"Ihr kommt mit Fragen, Boldran vom Sperberhof, soviel ist gewiss. Und es ist weise, zu fragen." eine weißhaarige Frau in der blau-weißen Kluft eines Templers schreitet die Treppen herab. Ihr braungebranntes Gesicht drückt Strenge aus, doch ihre wachsamen Augen sind voller Güte. Die Narbe auf der Wange zeugt von Wehrhaftigkeit. "Euch und Eurem Freund ein herzliches Willkommen in Greyhawk." Sogleich nimmt die Priesterin die drei auf einen kleinen Spaziergang mit. Von Fridjhoff wird sie sogleich vorgestellt als die Erzbischöfin zum Heiligtum des Heironeous, Kaplanin Frederike Valya von Drachensgrab. Fridjhoff versucht Gilthas zu signalisieren ein wenig Diskretion walten zu lassen.
Boldran
 player, 358 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 3 Sep 2013
at 08:34
Re: Eine Burg im Gartenquartier
Boldran verbeugt sich so tief es seine Rüstung zulässt.

"Ich danke euch für euer freundliches Willkommen, euer Gnaden."

Er verharrt einen Moment vor Ehrfurcht darüber, einer so hoch gestellten Persönlichkeit zu begegnen.

"Wenn ihr gestattet, ich ersuche euren Rat und eure Hilfe."

Nach einer weiteren kurzen Pause, um der Oberin die Möglichkeit zu geben, daß Wort abermals zu ergreifen, setzt Boldran vorsichtig an, in raschen Zügen die Geschichte seiner Gefährten zu erzählen und von ihrem Auftrag zu berichten.

"Und so kam dieser Junge in meine Obhut. Ich habe ihn Kaleb genannt und ich habe gelobt, ihn als meinen Sohn anzunehmen und mich um ihn zu kümmern. Ich bin unsicher, doch etwas sagte mir, daß unser Zusammentreffen kein Zufall war und der Wachsame selbst dies gewünscht hat. Ich kann diese Ahnung nicht begründen, doch ich setze alles daran, daß Kaleb an meiner Seite bleiben kann. Er gehört jetzt zu meiner Familie! Doch erwarten uns in den nächsten Tagen mannigfaltige Gefahren und Kämpfe. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Bitte, helft mir."
Gilthas
 player, 714 posts
Tue 3 Sep 2013
at 20:18
Re: Eine Burg im Gartenquartier
Gilthas folgt Boldran und Fridjhoff in den weitlaeufigen Tempel, ist sich jedoch bewusst, dass er hier nicht so ganz hingehoert. Daher ist er fuer den kleinen Fingerzeig sofort bereit. "Boldran und werte Erzbischöfin, ich bin sicher eure Unterhaltung ist besser ohne mich und ausserdem koennte ich noch ein kleines Nickerchen vertragen. Wenn es okay ist, werde ich mich da vorne in den Schatten des Baumes legen."
Frederike Valya von Drachensgrab
Tue 3 Sep 2013
at 20:44
Re: Eine Burg im Gartenquartier
Mit einem Lächeln und einem Nicken segnet die Kaplanin Gilthas Absichten ab. Fridjhoff folgt den beiden mit einigem Abstand wortlos. "Ohne Zweifel schärfte der Wachsame Euer Ohr, um den kleinen Kaleb zu hören. Gleichwohl war das, was erst dazu geführt hatte nicht sein Plan. Hier waren andere Mächte am Werk." die Kaplanin lässt die Gedanken ein wenig wandern, auf dem Weg durch den kleinen Burggarten.

"Kaleb ist ein Beweis, in Fleisch und Blut, dass das Dunkel das Licht nicht niederzwingen kann. Die Bedeutung des Kindes wird sich noch offenbaren. Doch der Erzpaladin gab einem seiner erfahrenen Streiter wie Dir nicht ohne Grund die Aufgabe, den Tod seiner Eltern zu ergründen. Dieser Vorfall ist das Omen von etwas Dunklem. An dessen Oberfläche wir erst kratzen. Lass Dir beim Behüten des Jungen von einem guten Herzen helfen, Du kannst diese Aufgabe nicht alleine meistern, wenn Du den Weg des Paladins weiter beschreiten willst. Doch sei gewiss, die Mauern des Schreins im Tempelbezirk und diese Mauern hier, werden stets mit Rat, Tat und Obhut an Deiner Seite sein."
Boldran
 player, 359 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 4 Sep 2013
at 13:48
Re: Eine Burg im Gartenquartier
Der Alte nickt, nur um dann zu begreifen, wer ihm gegenüber steht. Er verbeugt sich tief. "Habt meinen Dank, ich werde eure Worte beherzigen und den Weg des Paladins weiter voranschreiten. Ich werde meine Gefährten bitten, mich bei dieser Aufgabe zu unterstützen, sie sind alle reinen Herzens und ich vertraue ihnen mit meinem Leben. Kaleb soll an meiner Seite verbleiben und ich kenne jemand vertrauenwürdiges, der sich um ihn kümmern kann."

Er holt tief Luft.

"Euer Rat bedeutet mir viel und ich werde eurem Akolythen, so ihr einverstanden seid, einen Beutel Gold übergeben, der den Zwecken des Tempels dienen soll."

Abermals verbeugt er sich.

"Euer Gnaden, ich danke für eure Zeit und eure Geduld. Ich werde euch nicht länger behelligen."

Stumm wartet der Alte darauf, entlassen zu werden.
Frederike Valya von Drachensgrab
Wed 4 Sep 2013
at 19:50
Re: Eine Burg im Gartenquartier
"Es ist gut, Freunde um sich zu haben. Dein Gefährte dort unter dem Baum macht einen guten Eindruck. Vielleicht ein Bruder Leichtfuß, doch Dein Einfluss wird ihm gut tun."
Abschließend nickt Sie wohlwollend und steht Boldran gegenüber. Ihr Blick ist freundlich doch bestimmt. "Gebt nur was Ihr entbehren könnt. Und seid Euch stets meines Rates stets gewiss."

Boldran ist damit entlassen. Die Kaplanin wandelt zurück ins Innere Heiligtum. Behutsam kommt Fridjhoff herbei und bietet Boldran an, den gemeinsamen Rückweg anzutreten. Boldrans Spende nimmt er mit einem Staunen entgegen. Mit offenem Mund geht trägt er den Beutel gleich einem rohen Ei in den Tempel, eskortiert von einem Templer. Als er wieder herauskommt ist er wieder er selbst, wenngleich noch etwas außer Atem.
Loremaster
 GM, 1694 posts
Wed 4 Sep 2013
at 20:20
Indes im Grünen Drachen
Der inzwischen ausreichend aufgewachte Thordin rezitiert mit etwas Mühe die Tipps die er gestern im Schankraum aufgeschnappt hat. Kognoskula lässt es sich selbstredend nicht nehmen, den einen oder anderen hilfreichen Kommentar abzugeben. Selbst das unmittelbare Angebot an Ausrüstungsetablissements ist schon recht unübersichtlich: Da wäre Haulds Apotheke direkt gegenüber, ein Laden voller Alchemie und Tränke. Geeridans Kaufhaus ist die große blaue Häuserfront ebenfalls auf der Cargostraße, das klang nach Heimwerkermarkt und Gemischtwaren. Ein gewisser Penander Nulligan sei eine gute Adresse, etwas tiefer im Viertel, wo die Cargostraße den sogenannten Streifen kreuzt - der Laden sei nicht zu übersehen. Von irgendwelchen Magiertürmen wurde im Allgemeinen abgeraten - doch dort könne man ebenfalls fündig werden. Unter der Theke, sozusagen. Die Gilde der Zauberkunst hingegen akzeptiert nicht so einfach neue Mitglieder, doch Gäste werden ab und zu zugelassen, behauptete jemand. Die wichtigste Adresse jedoch sei die Neun der Schwerter: kein Abenteuer ohne zuvor hier bei Celanen vorbeizuschauen. Alles andere, und sowieso eigentlich alles was man sich vorstellen kann und nicht vorstellen kann findet man auf den Basaren. Offene Augen muss man dort haben - sonst verpasst man die guten Dinge.
Thordin
 player, 787 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 5 Sep 2013
at 13:15
Re: Indes im Grünen Drachen
"Nungut, lass uns doch mal unverbindlich zu zwei der näher gelegenen Läden aufbrechen. Mit Dimbles Hilfe werden wir sicher ein oder zwei unserer Fundstücke zu Gold machen können.
Wenn Boldran dann zurück ist können wir... die Details mit ihm besprechen. Und dann möchte ich die übrigen Läden abklappern und auch die Gilde der Zauberkunst. Es kann ja nichts schaden, die Kollegen kennenzulernen. Wir sollten am ersten Tag lieber zusammen bleiben, bis wir uns ein wenig auskennen. Ich ziehe einen Spaziergang in Kaggash einem Tag in den Basaren in diesem Hexenkessel hier jederzeit vor."

Loremaster
 GM, 1695 posts
Thu 5 Sep 2013
at 19:51
Geeridans
Das hellblaue Sonnenschutzdach des zweistöckigen Gebäudese spendet der halben Breite der Cargostraße Schatten und fällt gegenüber den sonst nüchternen Gebäudefronten schnell ins Auge. Der gewölbeartige Ausstellungsraum präsentiert dem Besucher eine verwirrende Breite an Produkten jeglicher Kulör von Märkten überall in der Flanaess. Und das zu vernünftigen Preisen! Ob man nun zu einer Expedition in die Cairn Hills aufbricht oder noch schnell ein paar Notbestände für die Schiffsreise besorgt oder eben nur einen Beutel voller Nägel für eine Reparaturarbeit braucht - Geeridan's hat das was man braucht. Es gibt sogar eine Waffen- und Rüstungsabteilung, diese jedoch lässt eine größere Auswahl vermissen, was den Abenteuerscharen geschuldet ist, welche üblicherweise dieses Viertel besuchen. Dennoch: die solide Ausstattung an Standardmaterial macht diesen Laden zu einem der beliebtesten Kaufhäusern der Stadt - und ganz gewiss dieses Viertels. Der Besitzer Gern Geeridan ist ein stets lächelnder Kerl mit schwindendem blonden Haar und einem ordentlichen, kurz gestutzten Bart.
Boldran
 player, 360 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 6 Sep 2013
at 08:22
Re: Geeridans
Boldran blickt noch einmal kurz zurück, ein ruhiges Fleckchen Erde, es erinnerte ihn an..., er hatte es vergessen.

"Heironous' Segen sei mit euch, junger Mann, ich danke euch für eure Hilfe."

Freundlich verabschiedet sich der Alte und bittet Gilthas dann, ihn zur Taverne zurückzuführen, etwas Ruhe würde ihm guttun und er wollte sich auch um Kaleb und seine Unterbringung kümmern.
Loremaster
 GM, 1696 posts
Sun 8 Sep 2013
at 18:28
Haulds Apotheke
Als Gilthas, Boldran und Kaleb in den Grünen Drachen zurückkehren ist zwar kein Gefährte da, jedoch begrüßt Bethel die drei herzlich. Sogleich beginnt sie Boldran zu zeigen, welch Sortiment sie an Dingen für Kleinkindern sie besorgt hat.

Indes schauen sich Thordin und die restlichen Gefährten in Haulds Apotheke um. Der korpulente Hauld erscheint wie ein Elefant im Porzellanladen - jedoch mit vielen Schutzengeln. Kaum eine verwirrte Drehung vollführt der Händler und Alchimist ohne hier ein Regal zu touchieren, dort eine Ampulle umzustoßen oder einfach über eine Schwelle zu stolpern. Extrapoliert man die Minuten in denen sich die Gefährten die gut sortierte Sammlung an Fläschchen anschauen auf einen guten Handelstag, ist es kaum zu glauben, dass diese Apotheke schon mehr als einen Sommer gesehen hat, ohne abzubrennen.
Thordin
 player, 788 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 9 Sep 2013
at 14:19
Re: Haulds Apotheke
Thordin ist nicht wirklich in Kauflaune. Erstens fehlt das Bargeld für größere Besorgungen, zweitens weiß man noch nicht mal, was als nächstes passieren könnte. Er kann kaum noch erwarten, endlich die Mission voranzubringen. Immerhin nutzt er die Gelegenheit, Preise zu erfragen für die zu verkaufenden Gegenstände, sich mit Gern Geeridan über die Vorzüge von Spinnenseide und mit Hauld über die Verwendung von Alchemistenfeuer in der Schmiedekunst zu unterhalten, sowie die eine oder andere Zauberkomponente zu suchen, wie zum Beispiel einen Spiegel und ein Miniaturhörgerät.

Dabei kommt ihm der Einfall, den Schwarzmagier möglicherweise über sein Einkaufsverhalten ausfindig zu machen. Es musste doch auffallen, wenn jemand massenweise Leichenteile oder Edelsteine wie Onyxe und Rubine einkauft. Er nimmt sich vor, dies gleich mit den anderen, besonders Gilthas zu besprechen.
Kognoskula
 NPC, 359 posts
Mon 9 Sep 2013
at 14:38
Re: Haulds Apotheke
Kognoskula trottet mit großen Augen hinter den anderen durch die Läden. Auch sie tastet bisweilen an ihrer Geldbörse, doch sie wird nicht dicker. Dimble, indes, macht sich daran die vereinbarten Waren gewinnbringend an den Mann zu bringen. Ihn reizen zwar die Gewinnmöglichkeiten eines Basars, doch für den Moment hält er es pragmatisch.
Boldran
 player, 361 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 9 Sep 2013
at 17:54
Re: Haulds Apotheke
"Werte Bethel, das ist ganz fantastisch. Kaleb wird das mit Sicherheit sehr gut gefallen, ich danke euch." Boldran verneigt sich kurz. "Ich werde euer Angebot gerne annehmen."
Loremaster
 GM, 1697 posts
Mon 9 Sep 2013
at 20:20
Re: Haulds Apotheke
Bethel legt Boldran noch ihren Betreuungsplan vor - die Kleine ist auf Zack. Dem Alten ist das alles zu viel, doch er ahnt schon dass aus Bethel einmal eine Erzieherin wird. Bevor die Gefährten ihre Tour durch Greyhawk ausweiten, treffen sie sich in der Stube des Grünen Drachen zu Mittagszeit. Thordins Absprachen zu Folge wird Faladon bald vorbeikommen, um den 'Austausch' abzusprechen.
Boldran
 player, 362 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 11 Sep 2013
at 12:02
Re: Haulds Apotheke
"Bethel, ich wuesste nicht, was ich ohne euch machen sollte, schon bald muss ich den kleinen Kaleb in eurer Obhut zurücklassen, und das schmerzt mich. Ich versichere euch, daß ihr für eure Dienste gut entlohnt werdet. Habt Dank."

Am Mittagstisch zusammen mit den anderen ergreift der Alte das Wort:" Dieser Herr Faladon, von dem ihr sprecht, also was genau haben wir denn nun vor? Ihr wisst, ich habe es nicht so mit langen und schwierigen Plänen."

Er wartet geduldig ab, bis einer der anderen ihm die Situation erklärt hat.

"Ich verstehe. Ich möchte euch auch von meinem Gespräch mit der Kaplanin berichten. Sie ist überzeugt, daß die Dinge, die wir in dem Dorf von Kaleb erlebt haben, im Zusammenhang mit etwas viel größeren und bisher noch nicht überschaubaren stehen. Sie bat mich, der Sache nachzugehen. Werdet ihr mich unterstützen?"

This message was last edited by the player at 10:14, Fri 13 Sept 2013.

Thordin
 player, 789 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 14 Sep 2013
at 16:23
Re: Haulds Apotheke
Nachdem sich Thordin gründlich vergewissert hat, dass sie weder mit konventionellen noch mit magischen Mitteln ausgespäht werden -- zu diesem Zweck mietet er kurzerhand einen Nebenraum eines nahegelegenen Gasthauses -- erklärt er nochmals den Plan*, wie er ihn sich vorstellt:

"Boldran geht also zu unserem Kontaktmann um sich als Hafenarbeiter zu verdingen. Währenddessen nimmt unser Söldnerfreund Faladon hier Boldrans Platz ein. Nachdem er einen oder zwei Tage dort war und die genaueren Umstände kennt, schicken wir eine Nachricht an den Kontaktmann, die die Aufmerksamkeit des Schwarzmagiers auf sich zieht. Und damit haben wir hoffentlich eine Spur.

Wir sollten heute noch beim Einkaufen nach einen jener nützlichen Gegenstände Ausschau halten, mit denen man magisch mit anderen Kontakt aufnehmen kann. Damit rüsten wir Boldran aus, damit er uns im Notfall benachrichtigen kann."


Was nun diese andere Sache mit den Orks angeht... Sicher, es juckt mich und meine Axt, diesen Biestern das Handwerk zu legen. Aber wir können schwerlich beides tun. Wir müssten uns aufteilen und damit den Erfolg beider Missionen gefährden. Ich sage, wir warten erst ab, was sich in der Sache am Hafen tut."



*link to a message in this game
Kognoskula
 NPC, 360 posts
Tue 17 Sep 2013
at 20:55
Re: Haulds Apotheke
Kognoskula assistiert ihrem Kollegen beim sichern der Lokalität. Thordin ist nach kurzer Prüfung zufrieden, es scheint niemand zu spähen.
Kognoskula antwortet "Danke für das Rufen ins Gedächtnis. Ragnar Gundarson, ist der Kontakt. Lange ist es her, seitdem wir dem Koboldhexer von Cryllor den Garaus machten. Lasst uns zunächst noch dieser Spur folgen. Wir dürfen IHN nicht verlieren." Sie schaut umher, als ob suchend. "Zur gleichen Zeit, sei gewiss Boldran, werden wir, in der Zeit, da Du der Spur nachgehst, an Deiner statt nach Indizien finden, was hinter den orkischen Überfällen steckt. Sei Dir unserer Unterstützung sicher. Eine solche Würdenträgerin liegt selten falsch, wenn sie so eine Vermutung äußert."
Thordin
 player, 791 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 26 Sep 2013
at 21:00
Re: Haulds Apotheke
"Du hast recht. Wir sollten unsere Augen und Ohren offen halten. Wir müssen uns ohnehin die Wartezeit irgendwie vertreiben.

Hat jemand etwas hinzuzufügen?"
Er schaut in die Runde.

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Loremaster
 GM, 1701 posts
Wed 9 Oct 2013
at 19:33
Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Keine Widerrede. Und so gehen die Gefährten ans Werk: Wie abgesprochen vermengen sie sich mit dem Söldnerboss Faladon und seinen Leuten auf einen Umtrunk zum Abschied und auf die Rettung des Hamlets an Zagygs Brücke. Diesen nehmen sie in just in dem von Thordin angemieteten Nebenzimmer zwei Häuser weiter ein.

Einer nach dem anderen verabschieden sich der Lanzenreiter Xerdan, der Cuthbertiner Kunibert von Perrenland und auch der Waldläufer Leif. Sie haben leider nicht viel Zeit, auf sie warten Gespräche mit alten Kontakte - was ein Söldner tut ist stets für Bezahlung: entweder er bekommt sie dafür, oder er sucht sie. Ginger und Xiara begleiten sie ein paar Schritte und seilen sich in den Grünen Drachen ab.

Dann beginnt die Arbeit: Dimble macht sich mit Muße an Horalds Erscheinungsbild, währenddessen sich dieser in einen angemieteten Plattenpanzer zwängt. Für Boldran wartet indes eine gänzlich ungewohnte Aufgabe: es liegen die einfachen Klamotten eines Hafenarbeiters für ihn bereit. Kognoskula gibt nutzlose Tipps und hat die Formel für ein Trugbild schon auf den Lippen. Indes klären Thordin und Gilthas mit Faladon die Details der Bezahlung sowie den zeitlichen Rahmen und Treffpunkte.

Schließlich klappt Dimble sein Köfferchen zu. "Fertig", und er präsentiert einen Boldran. Dieser hat bei genauem Hinsehen vielleicht etwas zugenommen, aber das passiert in der Bequemlichkeit einer Stadt schnell! Kognoskula klatscht in die Hände und erzeugt mit Wonne einen sehr großen Horald aus dünner Luft. Der neue Boldran schaut verblüfft und greift etwas wütend nach der Illusion. Danach blickt er noch etwas verblüffter bevor er langsam versteht. Anschließend verlassen ein Boldran, ein Horald, sowie Kognoskula und Dimble das Etablissement - sie überreden den Horald noch auf einen Abstecher in den Grünen Drachen, wo man sich einen ruhigen Tisch in einer Ecke sucht. Was schwer ist. Schließlich verlässt ein diskutierendes Trio das Zimmer: Faladon, Gilthas und Thordin reichen sich noch zufrieden die Hände und verabschieden sich voneinander.

Aus dem angemieten Zimmer hört man leisen Gesang und die Geräusche eines Besens, der für Ordnung sorgt. Ein großes Tablett auf dem Arm, den Besen mitsamt Lumpen zum Wischen über der Schulter verlässt eine ärmliche Reinigungskraft - offensichtlich aus dem Hafenviertel rekrutiert - etwas schwerfällig das Zimmer und übergibt das Tablett an den Wirt. Dieser bedankt sich noch mit einem kleinen Trinkgeld, als er sieht, dass ordentlich geputzt wurde. Ein subtiles Makeup verbirgt einen vertrauten, müden Blick auf dem Gesicht des Mannes, der die Kupferlinge dankend entgegen nimmt.

Etwas später am Tag muss dieser eine große Kerl, der mit Kognoskula, Dimble und  einem Boldran im Drachen saß, wohl entweder in der Menge, oder durch das Toilettenfenster verschwunden sein. Er hat noch nicht einmal auf Wiedersehen gesagt. Kognoskula fällt eine gewisse Anspannung aus dem Gesicht. Sie zwinkert Dimble zufrieden zu.
Gilthas
 player, 717 posts
Thu 10 Oct 2013
at 20:24
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Waehrend der Transformation gibt Gilthas dem Ritter noch ein paar Tipps. "... und wenn du immer ein wenig zerstreut und nicht so helle bist, uebersieht man dich bestimmt, wenn es dann zur Sache geht. Hier ich habe dir noch ein rotes Schweisstuch besorgt. Damit koennen wir ein paar Zeichen ausmachen. Wie waere es hiermit: Tuch hinten aus der Hosentasche rausguckend, wenn du Informationen fuer uns hast. Tuch um den Hals, wenn du Hilfe brauchst. Brauchen wir noch andere Zeichen?"
Boldran
 player, 367 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 10 Oct 2013
at 21:04
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Boldran hört genau zu. Er beginnt unweigerlich zu schwitzen. Wie es Kaleb wohl geht?

"Gilthas, hör zu, ich weiß nicht, vielleicht ist es besser, wenn du diesen Auftrag übernimmst, also ich, ich kann sowas nicht, ich bin ja auch gar kein Hafenarbeiter."

Schnell nimmt er das angebotene Tuch und wischt sich den Schweiss von der Stirn.
Gilthas
 player, 719 posts
Fri 11 Oct 2013
at 17:05
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
"Ach Quatsch!" faehrt Gilthas dem Ritter ins Wort. "Du kriegst das hin! Ob du jetzt im Hafen oder auf deinem Bauernhof Zeug mit der Karre rumschiebst, ist doch das Gleiche. Und wir sind ja immer in der Naehe." Dann fuegt er noch hinzu. "Ausserdem ist jetzt der Plan schon im vollen Gang."
Boldran
 player, 368 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 12 Oct 2013
at 10:10
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
"In Ordnung, ich mache das, ich schaffe das, ja, das werde ich." Erneut wischt er sich den Schweiss ab.
"Junger Gilthas, nur eins noch, wir schieben niemals Zeug! in einer Karre! umher. Doch es war die Leichtigkeit der Jugend, die aus euch sprach. Ich verstehe das."

Boldran schmunzelt, er kennt den jungen Mann jetzt schon lange und schätzt ihn sehr.

"Ich benötige noch etwas Zeit, ein paar Minuten, dann geht es los."

Der Alte wendet sich ab, um Bethel aufzusuchen und um nach Kaleb zu schauen. "Frau Bethel, bitte, ich möchte euch sprechen, wenn es eure Zeit kurz erlaubt."

Er holt tief Luft, während er abwechselnd das Kindermädchen und auch Kaleb anschaut. "Frau Bethel, die Pfade, auf die mein Herr mich schickt, sind stets ungewiss. Ich stelle sie nie in Frage, sondern gehorche und folge ihnen. Seine Weisheit hat stets über mich gewacht, doch auch sein Wohlwollen kann einmal erschöpft sein. Ich bitte euch, wenn ich nicht zurückkehre und in das Totenreich eingehe, nehmt dies hier und sorgt dafür, daß es Kaleb an nichts mangelt, auch für euch selbst sollte dieses Gold reichen, um recht angenehm zu leben. Ich wünsche euch Glück."
Ohne weitere Worte überreicht er Bethel einen Beutel mit rund 40 Goldtalern und lächelt sie kurz freundlich an, bevor er sich zu Kaleb hinunter beugt und ihm einen liebevollen Kuss auf die kleine Stirn gibt.

Leise flüstert der alte Mann:"Er wird über dich wachen und ich werde immer bei dir sein. Leb wohl."

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Gilthas
 player, 720 posts
Sat 12 Oct 2013
at 13:06
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Als er ein wenig von Boldran gescholten wird, ist er schon am Protestieren "Aber ihr bringt doch Zeug vom Feld in die Scheune." Bevor ihm bewusst wird, das er Boldran jetzt unterstützen sollte. Er versucht den Ritter aufmunternd anzuschaun.

Als Boldran Bethel aufsuchen will, ruft er ihm noch hinter her. "Wir kümmern uns alle um Kaleb. Ich habe Erfahrung von meinen Schwestern und bin jetzt ja quasi Kalebs Onkel."
Boldran
 player, 369 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 13 Oct 2013
at 16:32
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Als Boldran von seinem Gespräch mit Bethel zurückkehrt, legt er Gilthas kurz eine Hand beruhigend auf die Schulter.
"Ich vertraue dir mit meinem Leben, daher weiß ich, daß ich dir auch Kaleb anvertrauen kann, wenn ich nicht mehr bin. Danke!"

Er wendet sich allen zu:"Ich bin soweit fertig, denke ich."
Loremaster
 GM, 1706 posts
Mon 14 Oct 2013
at 19:24
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Kognoskula wohnt etwas tatenlos aber beruhigt dem Gespräch zwischen Boldran und Gilthas bei. Dankbar versucht sie den beiden auf die Schulter zu klopfen, als diese sich einigen. Doch zu mehr als einem Klapps auf die Oberschenkel reicht es bei der kleinen Halblingsdame nun mal nicht so einfach.
%------
Es ist für den echten Boldran gar nicht so einfach, auf Bethel zuzugehen, ohne den Moment des inszenierten Bluffs auffliegen zu lassen. Man stelle sich Boldran neben dem verkleideten Horald vor... Und so kümmert sich Gilthas darum dass Boldran und Bethel auf ein Wort in Ruhe und etwas diskret aufeinandertreffen. Die junge Frau nimmt Boldrans dramatisch klingende Worte ganz und gar nicht gut auf. Tränen kullern ihre Wangen hinab: "Was meint ihr, was redet ihr nur, Herr vom Sperberhof? Fordert das Schicksal mit solchen Worten doch bitte nicht heraus!" Alleine bei dem Gewicht des Beutels, den ihr Boldran überreicht, klappt der guten Bethel dann die Kinnlade hinunter.

Kaleb grunzt zufrieden, als Boldran ihn noch einmal liebkost. Die Sorgen der Erwachsenen sind ihm zum Glück noch fremd. Doch irgendetwas in seinem Blick sagt, dass er die Schwere in Boldrans Worten spürt. Er greift kurz nach Boldrans Fingern. Sogleich danach ist Bethels Kunst, den Kleinen zu beruhigen gefragt.

Und der Alte ist auf sich allene gestellt. Im Kopf sind noch die letzten Absprachen mit Gilthas, und eine einfache Beschreibung des Wegs zum Hafen.

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Boldran
 player, 370 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 14 Oct 2013
at 20:24
Re: Der Klammheimliche  Austausch von Boldran durch Horald
Der Alte holt tief Luft, als er alleine die Straße betritt, ungerüstet, waffenlos.
Er nickt seinem Sohn zu:"Es ist gut, daß ich dich habe."
"Lass uns aufbrechen, Vater. Gemeinsam schaffen wir es sicherlich."


Boldran nickt erneut. Langsam macht er sich auf in Richtung des Hafens, mühselig sich an Gilthas Wegbeschreibung erinnernd.

Der Hafen wimmelt von von geschäftig umher eilenden Arbeitern, Matrosen und anderen, weitaus zwielichtigeren Gestalten. Boldran möchte am liebsten direkt wieder umkehren, vielleicht zurück in die Tunnel unter den Bergen, dort war es ruhig und die paar Spinnen störten ihn nicht sonderlich, doch sein Sohn hält ihn am Arm fest.

"Ja, ja, ist gut. Also dann."

Er schaut sich um, wer hier wohl Leute anstellen würde?
Loremaster
 GM, 1707 posts
Tue 15 Oct 2013
at 14:51
Boldran am Hafen
Boldran hatte bisher eher selten das Vergnügen sich in Zünften und Gilden herumzutreiben - seine Missionen wurden selten in der sterblichen Welt erdacht. Er erblickt ein paar Segeltuchmacher bei der Arbeit, gerade kamen sie aus einem Gebäude, ein zünftig erscheinendes Wappen ziert dessen Eingang, welches ein mit Seilen gespanntes Segel zeigt. Die Tuchmacher scheinen am dem Steg den Abnehmer ihres Produkts zu finden. Er erinnert sich daran wie Gilthas in Cryllor davon sprach.

Boldrans Blick hat Mühe, sich bei dem Trubel nicht einfach hinter verschlossenen Augenlidern zu verstecken - der lieben Ruhe wegen. Karrenfahrer! Mit schweren, vernagelten Holzkisten beladen kreuzen sie seinen Weg und enteilen über das Pier, um einen Steinwurf weiter in ein ebenfalls wappengeziertes Kontorengebäude zu biegen. Seeleute dirigieren die Reparaturarbeiten von Zimmermännern und Takelagenknüpfern, Angler lassen sich Netze reparieren und bieten Fisch feil...
Die viele Arbeit die offenbar ansteht, wenn mal einmal genauer hinschaut, ermattet.
Boldran
 player, 371 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 15 Oct 2013
at 21:23
Re: Boldran am Hafen
Naja, das Kontorengebäude, in das grade der Karren reingefahren war, schien ein guter Startpunkt zu sein. Der Alte zuckt kurz mit den Schultern und macht sich auf den Weg in das Innere des großen Hauses. Vielleicht konnte er jemanden antreffen, der wichtig war und Aufgaben verteilen konnte.
Loremaster
 GM, 1708 posts
Wed 16 Oct 2013
at 20:09
Re: Boldran am Hafen
"Heh, trödel nicht so rum...!" hört Boldran noch von hinten, bevor ihn ein weiterer Karrenpassiert - nicht ohne ihn anzurempeln. Zwei kopfschüttelnde Karrenschieber lenken ihr Frachtgut ebenfalls in das Kontorenhaus. Eilige Rufe empfangen sie. Boldran bewegt sich im Vergleich wie ein sprichwörtlicher Fels in der Brandung.

Das Kontorentor ist weit geöffnet. Alles was nach Hafenarbeiter aussieht, wird am späten Nachmittag von den privaten Wachleuten beinahe alles hinein- und hinausgelassen, was in der Lage ist noch bis Einbruch der Dunkelheit Ladungen zu löschen oder Schiffe zu bestücken. Ein großzügige Foyer wird beherrscht von einem flinken Buchhalter, der Rufe von Links wie Rechts entgegennimmt, erwidert, protoklliert und abstempelt. An den Regalen widerum herrscht etwas mehr Ordnung, Ware wird nicht einfach nur irgendwo gestapelt, sondern findet hier seinen exakt richtigen Ort - oder wird aus selbigem hervorgeholt. Flankiert wird der Buchhalter von so etwas wie einem ad-hoc-Schatzmeister nebst Wachen. Manches muss tatsächlich erst hier und jetzt finanziell geregelt werden, anderes wrd per Zettel, Stempel oder ein simples Kopfnicken geregelt.
Boldran
 player, 372 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 16 Oct 2013
at 20:54
Re: Boldran am Hafen
Der Alte hat harte Arbeit sein Leben lang nicht gescheut, solange sie ehrlich war, hoffentlich war das hier eine gute Sache.

Ohne Umschweife nähert er sich dem Schreiberling:"Guten Tag, verzeiht die Störung, aber ich suche Arbeit, ich bin kräftig und schwere Arbeit gewohnt."
Loremaster
 GM, 1709 posts
Thu 17 Oct 2013
at 20:07
Re: Boldran am Hafen
Der nüchtern und wertfrei musternde Blick des Schreiberlings lastet kurz auf Boldran wie 30 Maßbänder eines Schneiders. Er nickt, zückt ein Stück Papier, Stempelkissen, Holztalisman. "Name?" ohne auf eine Antwort abzuwarten wird Boldrans linker Daumen auf das Stempelkissen und auf das Papier gedrückt, und ehe er es sich versieht hält er in selbiger Hand den Holztalisman. "Behalten, bedeutet Gildenschutz." etwa einen Herzschlag später wird der Schreiberling schon ungeduldig: "Name??" Wieder lässt er keinen Wimpernschlag verstreichen und ruft einen einzelnen Karrenfahrer herbei. "Heh, Quaz! Neuer Kollegen, arbeitet heute Nachmittag für Fredgar." Ein bärtiger Halbork schaut Boldran mit naiven Augen an. Dann breitet sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus, das die Eckzähne hervortreten lässt. Er klopft Boldran zum Gruße auf die Schulte - ein Schlag den man vielleicht hätte parieren sollen. Quaz nickt und wendet den Karren schon einmal.
Boldran
 player, 373 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 17 Oct 2013
at 21:18
Re: Boldran am Hafen
Eine Lüge, Sohn?
Ja, sie erscheint angebracht.
Ich habe meine Geschäfte auf dem Markt immer ehrlich getätigt.
Dafür warst du bekannt, Vater. Die Leute schätzten dich dafür.
Es hat mir immer viel bedeutet, als ehrlicher Bauer zu gelten.
Und du bist ein ehrlicher Mensch, und wirst es bleiben.


Boldran holt tief Luft nd flüstert leise:"Mein Name ist Ronald."

Still nimmt er den Holztaliman entgegen und wendet sich dem Halbork zu, um diesen beim Abladen zu helfen.

This message was last edited by the player at 21:18, Thu 17 Oct 2013.

Loremaster
 GM, 1710 posts
Fri 18 Oct 2013
at 08:31
Re: Boldran am Hafen
Der Schreiberling notiert den Namen kommentarlos, und führt seine Arbeit fort.
Und für Boldran beginnt die Arbeit!
Boldran
 player, 375 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 18 Oct 2013
at 12:09
Re: Boldran am Hafen
Boldran zuckt innerlich kurz zusammen, was war das? Er hatte ein ungutes Gefühl, war es der Mann, der ihn just angeheuert hatte oder gar der Halbork?
Bevor der Karren noch seine Endposition erreichte, fing der Alte an, sich zu konzentrieren, irgendwas stimmte hier nicht, war es etwas Böses?



ooc: detect evil
Xiara
 player, 715 posts
Sun 20 Oct 2013
at 06:44
Re: Boldran am Hafen
Xiara hatte sich ein wenig in der Stadt umgesehen, aber so wirklich wusste sie nichts mit sich anzufangen. Insofern war sie froh, dass es noch die Bitte gab, sich die Sache mit dem Massaker bei der Brücke anzusehen. Vielleicht konnte sie dort helfen und so auch etwas zielgerichteteres tun als einfach nur gelangweilt umherzustreunen.

Stalker sah das genauso, nur mit dem Unterschied, dass er noch weniger von der Stadt hielt und eigentlich viel lieber draußen im Grünen wäre.

Xiara hatte sich daher gleich angeboten, sich der Sache anzunehmen, und die anderen zu begleiten, die die Brücke ebenfalls in Augenschein nehmen wollten.
Gilthas
 player, 721 posts
Sun 20 Oct 2013
at 15:37
Re: Boldran am Hafen
Gilthas ist nicht ganz wohl dabei, Boldran alleine in der grossen Stadt zu lassen, daher will er den Ritter im Auge behalten. Im Drachen spricht er seine Sorge an. "Einer von uns sollte den Hafen und Boldran immer im Auge haben. Ich war schon in Cryllor staendig in einer Hafenspelunke, daher wird es wohl kaum auffallen, wenn ich mich da rumtreibe. Wir koennten uns natuerlich auch ganz offen mal am Hafen umschauen. Ich blick nicht so ganz durch, ob der Reiter weiss, dass wir das mit dem Kontakt am Hafen wissen." Bei dem letzten Gedanken schwirrt dem jungen Tischler ein wenig der Kopf.

"Xiara, ich kann nicht mit kommen, aber du solltest nicht alleine gehen. Vielleicht koennen Thordin oder Ginger dich begleiten."
Kognoskula
 NPC, 364 posts
Sun 20 Oct 2013
at 16:29
Re: Boldran am Hafen
Kognoskula meldet sich zu Wort. "Ich werde Dich begleiten, Xiara. Vielleicht gar kann ein arkaner Blick Deine Erfahrung in der Wildnis gut ergänzen. Sollte dieser Überfall ein Geheimnis bergen, es wird nicht lange vor uns verborgen bleiben." Sie nickt Gilthas zu. Und hebt noch die Augenbrauen, eine Antwort suchend: "So überstüzt wie Er aus Cryllor aufgebrochen ist, halte ich es für möglich, dass Er nichts von der Situation dort weiß. Wenn wir Glück haben, so rechnet Er noch mit dem Koboldhexer. Aber das kann sich jeden Tag ändern, und dann weiß Er dass sein Kontaktmann hier kompromittiert wurde..." mahnt sie dann, ihre Gedanken aussprechend.
Ginger meldet sich dankend als weitere Begleitung an, Dimble jedoch lässt schnell durchblicken, dass er in der Stadt Fuß fassen will. In seinem Kopf schwirren Auftritte, neue Lieder, und große Bühnen herum.
Xiara
 player, 716 posts
Mon 21 Oct 2013
at 18:03
Re: Boldran am Hafen
"Auf jeden Fall sollten wir Boldran im Hafen nicht alleine lassen. Jemand sollte ihn im Auge behalten, wie Du schon sagst, Gilthas. Gut, dann pass Du ein wenig auf den alten Mann auf, während wir uns einmal die Sache mit Brücke ansehen. Will noch jemand mitkommen? Thordin?"
Loremaster
 GM, 1715 posts
Mon 21 Oct 2013
at 20:50
... indes am Hafen
Boldran erlebt fleißiges Treiben. Die Arbeit ist hart, aber nicht so hart dass die Hafenarbeiter - zu denen sich Boldran nun zählen muss - sich nicht noch ordentlich mit spaßigen Sprüchen beharken. Der Alte wird mit ein paar neugierigen Blicken begafft und tankt jede Menge Kommentare ob seiner noch ungeübten Arbeitsweise: "Na, siehst zum ersten Mal nüchtern ein Fass, was?" - "Du bis' nich' mehr an Bord, auf dem Steg brauch' man sich nich' fes'zuhal'n, harhar!" Quaz grunzt den einen oder anderen an. Für ihn scheint Boldran schon nach den ersten zwei Handgriffen zur Familie zu gehören.
Viele hier scheinen sich hier zu kennen, zumindest grüppchenweise. Und wer sich nicht kennt, scheint das an einem der kommenden Abende bei Grog bald nachzuholen - sofern man den Sprüchen, Ankündigungen und Parolen Glauben schenken möchte.
Boldran
 player, 377 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 22 Oct 2013
at 09:12
Re: ... indes am Hafen
Was war bloss dieses Gefühl? Es konnte nicht die kleine Notlüge gewesen sein, schliesslich hatte sie niemanden direkt geschadet und der Alte ging redlich seiner Arbeit nach. Seltsam. Die Arbeit gefiel ihn fast ein bisschen, es galt niemanden zu töten und er musste weder Rüstung noch Waffen tragen, insofern alles gut.

Er machte erstmal weiter, arbeitete hart und hielt die Augen und Ohren offen.
Loremaster
 GM, 1716 posts
Tue 22 Oct 2013
at 19:52
Zagygs Brücke
Thordin grummelt ein wenig herum. Dies zu interpretieren ist nicht leicht für einen Außenstehenden, doch die Gefährten filtern die entscheidenden Begriffe inzwischen erfolgreich heraus. Der Zwerg sieht Bedarf seine arkanen Fähigkeiten und Bestände zu warten.

Und so sind Xiara, Ginger und Kognoskula - jeweils nebst vierbeiniger Begleitung - sogleich unterwegs nach Zagygs Brücke, dem Schauplatz des Überfalls am Vortag. Sie nähern sich der ärmlichen Siedlung. Die Bewohner sind schon fleißig beim Wiederaufbau. Von welchem Geld wohl die Sau bezahlt wurde, welche unweit der Brücke gegrillt wird? Scheinbar hat man hier neuen Mut geschöpft!
Loremaster
 GM, 1717 posts
Wed 23 Oct 2013
at 20:17
Re: Zagygs Brücke
Kognoskula lässt Ihre Blicke geistesabwesend schweifen. In Ihrer Hand hält sie jenes Porträt des Riggby, welches seherischen Beistand leisten soll. Das Winken der Dörfler, die inzwischen erkannt haben, wer gekommen ist, erwidert sie noch nicht - zu sehr ist sie in Gedanken.

Sie rezitiert das Geschehene murmelnd: "Wir reisten von Süden aus an, am Ufer des Selintan entlang. Auf dem Weg nach Norden, in die Stadt. Jenseits dieser Schlucht, im Westen und Nordwesten liegt Farmland, Hügelland, die Velverdyva und eine Handvoll Ruinen. Südlich und östlich von uns liegen die letztlich die Ausläufer der Cairn Hills."
Xiara
 player, 717 posts
Wed 23 Oct 2013
at 20:36
Re: Zagygs Brücke
Wenigstens geht es wieder vor die Tore der Stadt, denkt sich Xiara, als sich die kleine Gruppe auf den Weg macht. Stalker, der es trotz seiner massigen Gestalt irgendwie schafft verspielt um die drei Reisenden herumzutollen, ist auch sichtlich erfreut darüber.

Die Waldelfin erwidert das Winken der Dorfbewohner und schaut sich mit wachsamem Blick in der Umgebung um, vielleicht würde sie ja irgendetwas entdecken können, was ihnen weiterhalf.
Loremaster
 GM, 1721 posts
Thu 24 Oct 2013
at 06:59
Re: Zagygs Brücke
Das Krähen eines Raben erlangt zuerst Xiaras Aufmerksamkeit, irgendwo über den Hügeln, im Norwesten schwingt er sich in Richtung der Brücke. Neugierig was die Bodenwesen so tun. Das Rauschen des Selintan, tief in seine Schlucht geschnitten, untermalt die Szene.

Die Spuren des Überfalls sind grob beseitigt, doch Blutflecken und Holzsplitter zeugen noch von gestern. Xiaras Blicke folgen der vermeintlichen Route der Karavane. Von Dyvers sei sie gekommen. Haschimi und Stalker tun es ihren Herrinnen gleich und schnuppern. Es dauert nicht lange da fallen Xiaras Blicke jenseits der Brücke auf den grasigen Hang. Der Frühlingsregen und das Vieh sind eine Sache, doch dort könnten auch recht frische Spuren sein.

Drei Wagen waren gestern hier gelegen, doch Spuren entdeckt Xiaras geschulter Blick von vieren. Dazu, freilich muss sie ein wenig am Boden kriechen und im Dreck wühlen. Doch für eine Waldelfe ist das Wellness.
Xiara
 player, 719 posts
Fri 25 Oct 2013
at 06:30
Re: Zagygs Brücke
"Ich vermute, dass ein Wagen gestohlen wurde. Vielleicht können wir den Spuren noch folgen. So ein Wagen hinterlässt ja schon deutliche Spuren auf dem Boden. Hat irgendjemand den Überfall überlebt? Es wäre vielleicht interessant zu wissen, was der Wagen geladen hatte. Ansonsten würde ich vorschlagen, dass wir der Spur folgen, um zu sehen, wo er hingebracht wurde," schlägt Xiara vor.
Loremaster
 GM, 1722 posts
Fri 25 Oct 2013
at 08:10
Re: Zagygs Brücke
Etwas baff lugt die Halblingsdame zu der Elfe, welche gerade Seite an Seite mit dem Wolfshund auf allen vieren über die Brücke krabbelt. Wortlos wendet sie sich ab und starrt konzentriert auf Riggbys Portrait. Wenige Atemzüge später "Wei' und Wehe erwarten uns, sollten wir Deinem Vorschlag folgen." sie geht einige Schritte und nickt lobend. "Ein guter Vorschlag, also, jede andere Prophezeiung wäre weniger erfolgversprechend."

Indes ist ein Bub aus dem Dorf neugierig zu den drei Gefährten gestoßen. Ginger hat das Gespräch mit ihm gesucht und teilt mit, dass aus der Karavane nur Acton Kathenor und Ricard Danaris überlebt haben - aber einige aus dem Dorf vielleicht noch etwas wüssten. Der Bub zeigt auf einen schaufelbewaffneten Hänfling der nahe an der Schlucht, auf der fernen Seite der Brücke, Gräber schaufelt. "Main Bruda!"
Xiara
 player, 720 posts
Sat 26 Oct 2013
at 09:18
Re: Zagygs Brücke
Xiara nickt Ginger anerkennend zu. "Dann lasst und zunächst mit den beiden Überlebenden und anderen Dorfbewohnern sprechen, um noch etwas mehr über den Überfall und den verschwundenen Wagen zu erfahren," sagt Xiara, während sie sich schon auf den Weg zu den Gräbern macht. Mal sehen, was der Kleine ihnen damit andeuten wollte.
Gilthas
 player, 723 posts
Mon 28 Oct 2013
at 19:39
Re: Zagygs Brücke
Sobald die drei zur Bruecke aufbrechen, macht sich Gilthas daran eine Kneipe am Hafen mit Blick auf den Hafenkontor, in dem Boldran arbeitet, zu finden. Mit genug Silber in der Tasche macht er sich auf, den Tag am Hafen zu vertroedeln. Er schlendert am Hafen entlang und schaut dabei in alle Kneipen, anscheinend nach einer Spelunke nach seinem Geschmack suchend. Hierbei haelt er so unauffaellig wie moeglich Ausschau nach Boldran. Sollte er diesen entdecken, macht er sich auf in die am naechsten gelegene Kneipe. "Ah, das ist nach meinem Geschmack! Hier kann man es aushalten. Nicht so ein Schickimickiladen." ruft er aus, als er es sich an der Theke gemuetlich macht. "Einen ordentlichen Humpen."
Loremaster
 GM, 1727 posts
Mon 28 Oct 2013
at 22:31
Re: Zagygs Brücke
Kognoskula verzieht die Mundwinkel in ihrer grüblerischen Art und Weise, während sie zusammen mit Xiara und Ginger auf den Totengräber zugeht. "Kathenor der Boccobit hatte sich versteckt gehalten, als er die Chance dazu hatte. Ricard hätte uns davon erzählt, hätte er etwas davon mitbekommen - andererseits war er auch recht beschäftigt mit,... Schwertkampf. Sofern ich die Erzählungen korrekt rekapituliere."

Der Hänfling, vielleicht fünfzehn oder sechzehn wischt sich den Schweiß von der Stirn als die Gefährten herankommen. "Vadim, Vadim, erzähl es!" fordert der Bub und zupft am Bein des auf die Schaufel gelehnten Jungen. Unsicher erwidert dieser "Mein Name ist Vadim, und das ist mein kleiner Bruder Klezo. Was,... was wollt ihr?" Dem Jungen steht das Misstrauen vor Fremden ins Gesicht geschrieben. Er blickt kurz zu seinem Elternhaus.
Xiara
 player, 721 posts
Mon 28 Oct 2013
at 22:50
Re: Zagygs Brücke
"Wir sind hergekommen, um zu helfen. Wir wollen herausfinden, was es mit dem Überfall auf sich hatte, und vielleicht sogar diejenigen finden und bestrafen, die dafür verantwortlich sind," erklärt Xiara.
Loremaster
 GM, 1728 posts
Wed 30 Oct 2013
at 20:30
Re: Zagygs Brücke
Der junge Gilthas fällt nicht nur keineswegs auf, er kann sich auch unschwer in das Gefüge und die Lebensart am Hafen einfügen. Arbeit, Faxen, Sprüche, und Kneipensuchende finden sich hier ein. Der Weg durch den berüchtigten 'Streifen' bis zum Marschtor, lässt einen geradezu durchatmen, wenn man hinaus in die fischmiefenden Dockgassen tritt.
Nach einer kleinen Tour schon hat Gilthas Boldran erkannt. Der strahelnde Paladin, Erzfeind des Bösen, nun in einfache Gewänder gewickelt und augenscheinlich im Ruhestand. Zusammen mit einem Halbork sind entlädt er einen kleinen Zweimaster. Kisten, und einige Fässer gilt es auf einen Wagen zu hieven und in ein Kontorengebäude unweit der Anlegestelle zu befördern.

'Kiste und Nagel' ist der Name der Arbeiterkneipe en einer T-Kreuzung am Pier die Gilthas sofort zusagt. Ein rustikales Haus, aus dicken Holzbalken, welche von Wind und Wasser bearbeitet wurden. Es gehört zweifelsohne nicht zu den neueren Geäuden hier, scheint im ersten Stock aber auch ein paar Gästezimmer mit Stockbetten für Seeleute zu haben. Kommentarlos bekommt Gilthas von Wirt eine Antwort auf seine Anfrage: einen astreinen Tonkrug mit dunklem Ale. Boldran und der Halbork kommen bei ihren Fahrten regelmäßig vor der 'Kiste und Nagel' vorbei. Gilthas bleibt nicht lange alleine, die Kneipe füllt sich im Laufe des Nachmittags gut an.
Loremaster
 GM, 1729 posts
Wed 30 Oct 2013
at 20:52
Re: Zagygs Brücke
Verstohlen schaut der Junge zum Dorf, dann zu seinem kleinen Bruder. Dann scheint er so etwas wie Mut zu packen und sagt: "Ja! Das sage ich auch, aber die Weisen sagen, wir sollen nach vorne sehen und für unsere Rettung danken. Keiner Hört auf mich." Als Ginger, Haschimi und Stalker noch dazukommen weicht Vadim einen Schritt zurück. Er ist offenbar beeindruckt wer und was hier die Angreifer scheinbar bestrafen will.
Xiara
 player, 722 posts
Wed 30 Oct 2013
at 23:00
Re: Zagygs Brücke

This message was deleted by the player at 23:24, Wed 30 Oct 2013.

Xiara
 player, 723 posts
Wed 30 Oct 2013
at 23:24
Re: Zagygs Brücke
Xiara kniet sich neben ihren Tiergefährten und streicht ihm über's Fell, damit der Cooshee, der schon misstrauisch die Jungen beäugt, sich zurückhält.

"Wir hören auf Dich," sagt sie dann.

"Hast Du denn etwas zu berichten, was uns weiterhilft?"
Loremaster
 GM, 1730 posts
Thu 31 Oct 2013
at 14:21
Re: Zagygs Brücke
Vadim hat die Augen wet aufgerissen und wirkt aufgewühlt. "Natürlich kann ich das, ich habe alles genau gesehen. Sie kamen von den Farmer Österles Auenhügeln im Westen. Sie stürmten direkt von dort herab." Der Jüngling zeigt den Hang im Westen hinauf "...und machten sich über die Wagen her. Erschlugen die Fahrer mit ihren Äxten und warfen die Leichen in die Schlucht. Alles ging so schnell. Zuerst haben sie uns gar nicht beachtet. Doch so ein Riesenork schrie dann wütend herum und verschwand dann mit der Hälfte und ein paar Wagen wieder dort hinauf. Die Orks die hier blieben,..." Jetzt muss der eifrig und sachlich erklärende Junge schlucken, ihm läuft es eiskalt den Rücken herunter: "... sind dann auf uns losgegangen!" er rammt seine Schaufel in den Boden, so dass der Dreck spritzt. "Diese Schweine - bestimmt sind diese Monster aus dem Gnarlywald gekrochen, oder es stimmt was man über die Monster und den Fluch der Rabenstatue sagt."
Xiara
 player, 724 posts
Fri 1 Nov 2013
at 08:59
Re: Zagygs Brücke
"Orks..." Xiara verzieht grimmig das Gesicht bei dem Wort.

"Der Fluch der Rabenstatue? Was hat es damit auf sich?" fragt sie weiter, um noch mehr aus dem Jungen herauszubekommen, jetzt wo er endlich Mut gefasst hat.
Loremaster
 GM, 1732 posts
Sat 2 Nov 2013
at 10:22
Re: Zagygs Brücke
Vadim schaut Xiara kurz an, überrascht, dass sie diese Geschichte offenbar nicht kennt. "Die Statue ist sehr alt, sie erschien vor Generationen. Man darf ihr nicht zu Nahe kommen, und in schlechten Zeiten, da gebärt sie Unheil. Monster, meistens."
Xiara
 player, 725 posts
Sun 3 Nov 2013
at 00:11
Re: Zagygs Brücke
"Ah, ja... ich glaube davon habe ich schon einmal gehört," sagt Xiara daraufhin.

"Nun gut..." mit diesen Worten richtet sie sich wieder auf. Stalker kann man die Vorfreude darauf, dass es endlich weitergeht, auch schon ansehen. "... dann sollten wir uns besser auf den Weg machen. Diese Orks haben ja schon einiges an Vorsprung. Aber wir werden sie schon finden."
Loremaster
 GM, 1734 posts
Tue 5 Nov 2013
at 20:59
Re: Zagygs Brücke
"Zeigt es ihnen!" ruft Vadim noch Xiara und Ginger hinterher. Zusammen mit Stalker und Haschimi nehmen sie bald die Fährte der Orks auf, angefangen mit den Spuren, die sich in dem lehmigen Boden nahe der Schlucht tief in den Boden graben. Zunächst geht es einige hundert Schritt nach Westen, die Spur windet sich durch Auenhügel und buschbewachsene Weiden. Bald schon wird es schwer zu erkennen ob und wohin ein wagen weiterfuhr - der Regen der Nacht und das erwachende hohe Gras, welches sich wieder aufgestellt hat machen es den beiden schwer. Wolken ziehen auf, es regnet wieder - noch dazu beschleunigt dies die nahende Dämmerung.
Xiara
 player, 727 posts
Tue 5 Nov 2013
at 23:19
Re: Zagygs Brücke
So schnell gibt sich Xiara allerdings nicht geschlagen.

"Los, beeilen wir uns. Wenn der Regen die Spuren erst gänzlich weggewischt hat, werden wir sie nie mehr finden."

Mit ihren scharfen Elfenaugen macht sich die Waldläuferin dann daran, die Spuren weiter zu verfolgen.
Loremaster
 GM, 1736 posts
Thu 7 Nov 2013
at 20:51
Re: Zagygs Brücke
Xiara und Ginger gelingt es, die Spuren einige Male wiederzufinden, nachdem Verwaschungen von Regen, junges Gras, dass sich wiederaufgestellt hat und Gabelungen in dem recht schlecht gepflegten Trampelpfad das Folgen etwas schwer gemacht hat. Die zwei kommen zu dem Schluss dass ein gutes Dutzend großer Humanoider und mindestens ein Wagen hier entlanggeeilt sein müssen.
Erst nach Einbruch der Dunkelheit, nach etwa vier Meilen des Marsches von Zagygs Brücke aus, entdecken die beiden, dass die Spuren recht plötzlich den Weg verlassen. Sie winden sich entlang nach Norden, verlassen die Wiesen und rollenden Hügel und das begeben sich in die steinigen, buschbewachsene Hügel der unzivilisierten, nördlichen Ausläufer der Cairn Hills. Nun ist sicher dass die Spuren nicht in den Gnarleywald führen.
In der Ferne türmen sich Wolken auf, um das Mondlicht zu verstecken. Ein Nieselregen kühlt die Haut empfindlich ab. In der Ferne ist ein Trampeln zu hören, das spärliche Licht der Nacht lässt vermuten dass große Vögel am Himmel kreisen.
Xiara
 player, 728 posts
Thu 7 Nov 2013
at 22:40
Re: Zagygs Brücke
Xiara macht der Regen nicht wirklich viel aus, da ihr magischer Umhang sie vor dem größten Teil davon bewahrt. Da sie nun schon so weit gekommen sind, ist die Waldelfin nachwievor motiviert genug, um den Weg auch zuende zu gehen.

"Wir sollten aufpassen, dass man uns nicht zu leicht entdeckt. Hörst Du das Trampeln auch? Lass uns am besten mal nachsehen, was das ist, und dann den Spuren weiter folgen," schlägt sie vor.
Kognoskula
 NPC, 367 posts
Sat 9 Nov 2013
at 18:14
Re: Zagygs Brücke
Kognoskula ermahnt die beiden Wildfange: "Es ist dunkel, wir haben noch mindestens zwei Stunden der Reise nach Greyhawk vor uns, es regnet und es trampeln womöglich Orkbanden oder Schlimmeres hinter dem nächsten Hügel herum!" Es ist der Halblingsdame anzusehen, dass sie friert, hungrig ist und müde ist.

Ginger entgegnet: "Ich stimme Dir zu, Kognoskula, diese Spur noch weiter zu verfolgen ist geradezu töricht, alleine, ohne die anderen, wenn sonnenscheues Gesindel an die Oberfläche kommt. Außerdem glaube ich zu wissen wo diese Spur hinführt: Das Ende der Zivilisation haben wir schon längst hinter uns gelassen. Vor uns liegt nur noch eines: Die verwunschene Burg Greyhawk."
Sie spitzt Ihre Ohren und nickt Xiara zu: "...aber was hier so herumtrampelt, dass sollten wir in jedem Fall noch herausfinden!"

Alsdann macht sich Ginger daran, behutsam und lautlos gefolgt von Haschimi, den westlichen Felsenhügel zu erklimmen. Ihre Augen sind geübt in der Dämmerung und der Dunkelheit zu sehen, doch nicht einmal Elfenaugen können hier mehr als einen Steinwurf des Nachtregens durchdringen. Auf Dreivirtel der Höhe der Erhebung kniet Ginger hinter einen Fels und winkt Xiara und Kognoskula herbei. "Wo kam das her, ich sehe nichts."
Längst vermisst Kognoskula ihren unsichtbaren Lampenträger, der in der Senke wartet, um die Abenteurer nicht zu verraten. Ginger starrt in die Dunkelheit.
Gilthas
 player, 724 posts
Mon 11 Nov 2013
at 21:26
Re: Zagygs Brücke
Gilthas richtet sich auf einen langen, aber gemuetlichen Nachmittag in der Kneipe Kiste und Nagel ein. So laesst es sich leben. Genuesslich streckt er die Beine von sich und geniesst den ersten Schluck des nicht wirklich verdienten Bieres. Ab und an schaut er aus dem Fenster, um nach Boldran und dessen Kollegen zu schauen. Zum Glueck muss ich die Plackerei nicht machen. denkt er sich, als Boldran ein offensichtlich schweres Fass auf seinen Karren hievt.

Als sich die Kneipe fuellt, steigt er ab und zu in die heitere Plauderei der Hafenarbeiter ein. Vielleicht kann er ja ein wenig ueber die Geschehnisse und wichtigen Leute hier im Hafen herausfinden. Von sich gibt er allerdings nicht viel preis, nur dass er zu Rigbys Beerdigung hier ist und eine Karawane nach Greyhawk als Wagenbauer begleitet hat.
Loremaster
 GM, 1737 posts
Tue 12 Nov 2013
at 19:19
Kiste und Nagel
Gilthas schnappt eine Menge interessante Dinge auf. Es ist doch erstaunlich was in einer so großen Stadt nicht alles geschieht. Da lobt man sich die Leichtigkeit des Seins nebst einem Krug Bier. Hier ein paar Plauderkameraden zu finden fällt dem Tischler von der Straße nicht schwer. Seine Geschichte ist plausibel und ruft gerade einmal ein Stöhnen der Hafenarbeiter hervor - ob der überfüllten Stadt. Die Emotionen steigen bei dem Thema Riggby jedoch sogleich an: Manch einer steht gar auf und preist den Helden mit einem Trinkspruch, andere warnen vor den Feinden Riggbys, die bei dieser Gelegenheit die Feierlichkeiten angeblich für ihre Rache nutzen wollen.
Der Abend wird später und letztlich merkt man dieser Kneipe ihren Arbeiterviertelcharakter an: Müdigkeit macht sich breit, kaum eine Eskalation, nur eben etwas mehr als einfach nur ein Feierabendbier. Die viele Arbeit dieser Tage lässt den Seeleuten die Augen früh zufallen.
Gilthas
 player, 726 posts
Wed 13 Nov 2013
at 22:31
Re: Kiste und Nagel
Aufmerksam, aber nicht zu auffaellig lauscht Gilthas den Gespraechen in seiner Naehe. Besonders die Geschichten ueber die Fuhrmaenner und Tunnel interessieren den Tischler und bringen ihn gedanklich nach Cryllor zurueck. Ich muss unbedingt Evessa nach diesen Tunneln fragen. denkt er noch so, als Boldran muede vom Tagwerk in der Taverne erscheint und ein Zimmer mietet. Nachdem der Ritter sicher in seinem Zimmer ist und auch sonst nix passiert, trinkt Gilthas gemuetlich sein Bier aus und verlaesst die Kiste und Nagel. Auf einem kleinen Umweg schlendert er in Richtung des Goldenen Drachen, um seinen Kumpanen zu berichten.
Xiara
 player, 730 posts
Thu 14 Nov 2013
at 23:47
Re: Kiste und Nagel
Xiara sucht kurzerhand ein Versteck in der Nähe, wo man sich ersteinmal verbergen kann, um weiter zu beobachten, was die Geräusche verursacht.
Loremaster
 GM, 1739 posts
Tue 19 Nov 2013
at 22:33
Re: Kiste und Nagel
------- irgendwo im Hügelland, jenseits von Zagygs Brücke -------
Der Regen prasselt heftig zu Boden, der Mond ist beinahe gänzlich von schwarzen Wolken verdunkelt. Xiara, Ginger und Kognoskula hangeln sich vorsichtig und kaum hörbar die glitschigen Steinwand eines Felsen hinauf und kauern sich nun in einer zu Boden. Der Blick umher fällt schwer. In einem kurzen, lichten Moment sehen die Gefährten gen Norden die Silhuette einer massiven Feste, eingepflanzt in das Hügelland. Türme trotzen dem Wetter und glänzen kurz im fahlen Mondlicht. Dann verdunkeln die Wolken die Szenerie wieder.
(siehe game map 0)

Xiaras Augen müssen hart arbeiten um zu sehen was Gingers Ohren hören. Die beiden Hunde müssen beruhigt werden, zu aufgeregt ist die Situation. Am Himmel, in der Dunkelheit unsichtbar inzwischen, kreisen kreischend Wesen. Geröll runpelt hier, Trampeln schallt dort. Kognoskula kauert sich zwischen die beiden Hunde ein und beginnt sich auf ein seherisches Ritual zu konzentrieren, sie will mehr erfahren über die Feste im Norden,.
Indes sind die beiden Waldläufer fündig: Ein balzendes Paar Landhaie macht die Gegend unsicher! Die massiven, gepanzerten Vierbeiner vollführen bisweilen Sprünge in die Luft, und beharken sich gegenseitig mit Hufhieben. Im nächsten Augenblick spurten sie einige Meter außer Sichtweite. Diese Gelegenheit nutzen die fünf um sich behutsam aber zielstrebig auf den Rückweg zu machen. Die Lampe bleibt nun aus. Anhöhen werden vermieden.

------- im Grünen Drachen -------
Thordin hat seine Recherchen für den Tag zu einem Abschluss gebracht, und hat zu später Stunde die Stube aufgesucht. Eine bessere Umschreibung wäre, er hat sich in den chaotischen, quicklebendigen Schankraum und durch den Biergeruch gekämpft - ohne einen einzigen Gefährten zu finden! Brummig aber doch in Vorfreude auf eine kühle Erfrischung hockt er sich an den Tresen und lauscht den Klängen von Dimbles Mandoline. Dimbles Mandoline? Aber ja, Dimble gibt eine kleine Session! Seine Präsenz auf der Bühne hat schon eine Traube tanzender Gäste vor Ihm versammelt. Sofort erkennt der Zwerg die eingeflochtenen Phrasen aus den alten Reimen und Liedern, welche über die Cuombaji erzählen:

"Das Schwert fest in der Hand
Sie richten jeden einzelnen Mann,
der es wagt zu setzen Fuß oder Hand
auf ihr Heiliges Land.

Lieder des Sieges schallen durch die Nacht
berichten allen von ewiger Stärke und Macht."


Zwischen dem Refrain erzählen Verse von den Erlebnissen der Gefährten.
Noch bevor das Lied zu Ende ist, klopft Gilthas dem Zwerg auf die Schulter. Obwohl er die Hafenkneipe auf der Suche nach dem Goldenen Drachen verlassen hat, hat er den Grünen Drachen ohne Schwierigkeiten gefunden. Und auch wenn Gilthas dann einen Moment dachte, er solle wohl besser ab ins Bett, hielt dieser Gedanke nicht lange stand. Schon hockt er neben Thordin am Tresen.

------- etwas später im Grünen Drachen -------
Zu später Stunde - Dimble ist noch einemal die Bühne um seine letzte Zugabe zu geben - schlurfen, regentriefend und nicht gerade mit rotglühenden Wangen, drei Gestalten in den Drachen. Die Elfe und die Gnomin wirken außerst ausgeglichen, ganz im Gegensatz zu der Halblingsdame, die Kopfschüttelt und grimmig zum Tresen eilt um sich einen Kräutertee zu ordern. Zwei große Hunde schütteln sich kräftig und trollen sich in Richtung Kamin, um sich dort mit etwas Gegrummel kurz Respekt zu verschaffen und dann dort abzuliegen.

Boldran indes ist nicht da. Horald, freilich, ist inzwischen durchaus da, die Runde ohne ihn zu komplettieren wäre gar auffällig, weiß Thordin. Man verschiebt den Austausch von Informationen auf den Morgen, wo alles erholter ist und weniger versteckte Ohren an unerwarteten Orten herumlungern.
Gilthas
 player, 732 posts
Thu 21 Nov 2013
at 23:04
Im goldenen ähh grünen Drachen
Nach einem kleinen Spaziergang durch das abendliche Greyhawk kommt Gilthas beim grünen Drachen an. Anscheinend hatte er über den Tag verteilt mehr Bier in der Hafenkneipe, als er vor hatte zu trinken. Trotzdem gesellt er sich zu Thordin an die Theke. Schließlich ist das Bier gut und Dimbles Darbietung ist auch nicht zu verachten. Zwischen Getränk und Musik berichtet er Thordin, dass es dem Ritter gut geht und alles im Lot ist.
Xiara
 player, 731 posts
Sat 23 Nov 2013
at 09:45
Re: Im goldenen ähh grünen Drachen
Auf dem Rückweg hatte Xiara ihre beiden Begleiterinnen, aber vor allem Kognoskula, die sich in diesen Dingen doch etwas besser auskannte, noch gefragt, ob sie meinen, dass man mit dem Gelernten bereits zu der Dame gehen solle, die sich für das Massaker bei der Brücke interessiert hatte. Es war ja zumindest ausgesprochen wahrscheinlich, dass der gestohlene Wagen zu der Feste gebracht wurde, auch wenn sie sich nicht ganz sicher war, was es mit den beiden Landhaien auf sich hatte... vielleicht einfach nur ein Zufall. Andererseits könnte man auch den Rest der Truppe zusammentrommeln, und dem Ort einen weiteren Besuch abstatten.

Der kleine Ausflug hatte der Waldelfin jedenfalls gutgetan und auch Stalker war etwas weniger irritiert von der großen Stadt, wenngleich der Cooshee wohl doch lieber weiter draußen herumgetrollt wäre. Aber man kann halt nicht alles haben.
Loremaster
 GM, 1742 posts
Thu 28 Nov 2013
at 18:38
Re: Im goldenen ähh grünen Drachen
Kognoskula ist am Morgen endlich wieder guter Dinge, das warme Bett sowie der heiße Tee zum Frühstück lassen sie das Schmuddelwetter des vergangenen Abends vergessen. Als Xiara fragt was mit dem Entdeckten anzufangen sei erinnert sie sich an Ihre Weissagungen und nickt wissend. Die Augen aufegeregt aufgerissen erzählt sie von dem was ihr arkanes Auge gestern sah während die Wladläuferinnen die Landhaie beobachteten. "Du lagst völlig richtig - diese Wagenspuren denen wir folgten, sie führen bis vor die Tore jener Festung, die man im Licht der Blitze sah. Sie scheint aus mehreren Teile zu bestehen, die Wagen, jeder einzelne trug ein zweifarbiges großes Wagenrad zum Wappen, standen dort im Regen. Nichts bewegte sich dort, die Ladung schien mir gelöscht gewesen zu sein."

Auf Boldran zu sprechen fragt die Halblingsdame, ob schon etwas in Erfahrung gebracht wurde - doch etwas Geduld müssen die Gefährten wohl noch haben.
Loremaster
 GM, 1745 posts
Mon 2 Dec 2013
at 20:36
Vormittag
Auch Horald lässt sich beim Frühstück blicken, wenngleich nur kurz. Glücklich ist er mit seiner ruhigen Rolle schon jetzt nicht mehr. Er versteht auch offenbar die Wichtigkeit der Täuschung nicht. In einer Ecke des Drachen löffelt Faladon eine Schale Haferbrei. Wer weiß wer die wenigen restlichen Gäste eigentlich sind.

"Ich werde versuchen etwas über diese Festung herauszufinden, und vielleicht über die Rabenstatue. In der Bibliothek, versteht sich." sagt Kognoskula mit einem betonten Seitenblick zu Xiara hin. Die Halblingsdame schnieft einmal demonstrativ in ihr Taschentuch und erzählt dann, was bei der Exkursion am gestrigen Abend in Erfahrung gebracht wurde.
Gilthas
 player, 733 posts
Wed 4 Dec 2013
at 21:06
Re: Vormittag
Auch Gilthas erscheint zum Fruehstueck, wenn auch ein wenig spaet. Noch einmal berichtet er von dem ereignislosen Tag am Hafen. "Ich kann heute noch am Hafen abhaengen, aber irgendwann werde ich Aufsehen erregen. Also einer von euch muesste mich dabei unterstuetzen." Fragend schaut er in die Runde. "Ausserdem habe ich heute Abend einen Termin. Ich werde zur Versammlung der Kutschervereinigung gehen. Schliesslich bin ich Teilhaber und vielleicht finde ich was ueber den Ueberfall heraus."

Sobald er die wichtigen Punkte angesprochen hat, widmet er sich voll und ganz dem Fruehstueck.
Kognoskula
 NPC, 368 posts
Fri 6 Dec 2013
at 15:09
Re: Vormittag
Kognoskula staunt nicht schlecht und runzelt ausgiebig die Stirn, als Gilthas mit dieser Neuigkeit daherkommt. "Soso." kommentiert sie, ihr Hirn arbeitend, "Das ist gut." Sie nickt, noch immer nicht ganz sicher ob das nicht vielleicht ein Scherz war.
"Ich kann heute gerne den Part am Hafen übernehmen. Ich mag die Seeluft." äußert sie in einem Anflug der Motivation. Dass sie schon nach wenigen Minuten ein ruhiges Arbeitszimmer vermissen würde, können sich die Gefährten jedoch denken.
An ihren großen Pott Tee geklammert hockt sie lächelnd am Frühstückstisch. Die Beine baumeln vor Tatendrang.
Xiara
 player, 732 posts
Fri 6 Dec 2013
at 23:05
Re: Vormittag
“Dieser Festung sollten wir auf jeden Fall noch einen Besuch abstatten, wenn wir wieder vollzählig sind. Ansonsten wird es vielleicht doch etwas zu gefährlich sein. Aber vielleicht kann man ja mit den Neuigkeiten, die wir bisher herausgefunden haben schon einmal zur Kaplanin gehen. Sie wird es sicher wissen wollen.”
Loremaster
 GM, 1749 posts
Mon 9 Dec 2013
at 23:09
Bobachtungen am Hafen
Das müde Morgentreiben im grünen Drachen umfasst neben den Gefährten nur einige Gäste die sich noch vom gestrigen Feiern erkubern. Noch bevor Mevessin das Frühstück abgeräumt hat teilen sich die Gefährten wiederum auf: Gilthas und Kognoskula begeben sich ins Hafenviertel. Thordin studiert weiter in seinem Kämmerchen. Xiara begibt sich nach Norden zur Hauptkirche des Heironeous. Indes machen sich Dimble und Ginger auf um Verwandte von Ginger zu besuchen.

Am Hafen ist das Treiben unveräbdert: die anschwillende Stadt erfordert viele Lieferungen und der Hafen muss dies mittragen. Gilthas und Kognoskula erspähen den schleppenden Boldran schnell. Es ist sonderbar. Er ist wie in einer anderen Welt, wirkt frei, als hätte er einen Teil seines Geistes abgeschaltet. Der Teil der Ihn antreibt seinen Helm aufzusetzen. Der Teil der Ihn antreibt, nicht zuzusehen, wenn Unrecht geschieht. Der Teil der Ihn antreibt, den Rabenschnabel Hornschmetter ohne zu Zweifeln gegen das Böse in der Welt zu schwingen. Zweifelsohne wird Ihm seine Berufung nicht mehr lange Ruhe lassen.

Den kurzen Vormittag verbringen die beiden spazierend am Hafen und bei einem Bier beziehungsweise bei einer Suppe im 'Kiste und Nagel'. Als sich Gilthas zur Mittagszeit aufmachen will, kreuzen sie unabsichtlich beinahe Boldrans Weg. Dieser ist mit einem kräftigen Halbork zusammen unterwegs zwei Kisten auf einem Handkarren in die Stadt zu schaffen. Kurz erblicken sich die Gefährten gegenseitig.
Boldran
 player, 391 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 11 Dec 2013
at 14:42
Re: Bobachtungen am Hafen
Boldran nickt kurz bestätigend, als wenn alles in Ordnung und es keinen Grund zur Sorge gäbe. Dann geht er vorüber.
Kognoskula
 NPC, 369 posts
Wed 11 Dec 2013
at 19:23
Re: Bobachtungen am Hafen
Kognoskula quittiert das Nicken mit geübtem Ignorieren. Schließlich hatte sie sich bereits vorher überlegt, wie sie reagieren sollte. Ein unvermeidlicher, musternder Blick folgt dem Karrenfahrerpaar in die Kopfsteinpflastergasse. Dann schlendert sie weiter, schaut Gilthas verstohlen an und kichert dann kurz verschworen.
Gilthas
 player, 734 posts
Wed 11 Dec 2013
at 22:03
Re: Bobachtungen am Hafen
Auch Gilthas laesst sich natuerlich auch nichts anmerken, aber studiert dennoch Boldrans Aufmachungen. Sobald er sicher ist, dass Boldran keins der verabredeten Zeichen benutzt, ist er erleichtert, denn irgendwie fuehlt er sich in der Stadt fuer den aelteren Ritter vom Lande verantwortlich.
Sobald Kognoskula und er ein wenig von Boldran und auch anderen Ohren weg sind, haelt er inne und beraet mit Kognoskula das weitere vorgehen des Tages. "Also, es waere gut, wenn du den Rest des Tages uebernehmen koenntest. Vielleicht hast du ja ein gutes Buch dabei, um die Zeit zu ueberbruecken, denn ich glaube nicht das heute schon was passieren wird." Kurz schaut er sich um und beobachtet das geschaeftige, aber normale Treiben am Hafen. "Ich werde heute abend tatsaechlich zu der Versammlung gehen, denn ich habe in Cryllor wirklich drei Anteilsscheine an der Kutschervereinigung erworben. Ich bin sicher dort wird auch ueber den Angriff gesprochen und vielleicht ist sowas in letzter Zeit oefter vorgekommen."
Kognoskula
 NPC, 370 posts
Thu 12 Dec 2013
at 20:21
Re: Bobachtungen am Hafen
Kognoskula nickt zustimmend. "Immer für eine Überraschung gut,... Na da bin ich gespannt, versuch gut aufzupassen, bei dieser Versammlung!" Kognoskula schlendert anschließend durch den Hafen. Verträumt folgen ihre Blicke dem Hausboot einer Halblingsfamilie, welches gerade ablegt. Hinaus in den Frühling des Nyr Dyv fährt es nun.
Xiara
 player, 733 posts
Fri 13 Dec 2013
at 07:15
Re: Bobachtungen am Hafen
Bei der Kirche angekommen, erbittet Xiara um Einlass und gibt zu verstehen, dass sie mit der Kaplanin in einer dringenden Angelegenheit sprechen muss. Sie erwähnt auch, wenn dies nötig ist, dass sie von der Kaplanin selbst beauftragt wurden und dass es wichtige Neuigkeiten gibt.

Stalker weicht wie üblich nicht von ihrer Seite und steht daher auch bei dem Kirchenbesuch wachsam neben der Waldelfin.
Loremaster
 GM, 1750 posts
Fri 13 Dec 2013
at 15:14
Bei der Kaplanin
Xiara arbeitet sich selbstbewusst durch die urbanen Hürden: am Edelmannstor in das nördliche gelegene Gartenquartier von Greyhawk erklärt sie ihre Absicht und verliert keine Zeit. Zur Kaplanin jedoch zu gelangen erfordetr etwas Geduld. Ihr Anliegen bringt sie zunächst zum Acolyten Fridjhoff, der sich natürlich gut an Boldrans und Gilthas Besuch erinnert. Der junge Priester ist einmal mehr auf einem Botengang aus dem Schreiberlingsviertel unterwegs. Die Wartezeit bis die Kaplanin erscheint verbringt insbesondere Stalker mit Hochgenuss: das Gartenquartier ist ein Viertel nach seinem Geschmack. Xiara widerum ist damit beschäftigt dem Wolfshund in Erinnerung zu Rufen dass dies nicht die Wildnis ist, und manche Dinge hier nicht gerne gesehen werden.

"Möge das Auge des Gerechten über Euer Wohl wachen!" meldet sich eine weißhaarige Gestalt in weiß und blau vom Tor zum Burggarten aus zu Wort. Ein strenges Gesicht mit sanftem Blick lächelt der Elfin zu. Kaplanin Frederike Valya von Drachensgrab führt Xiara in den burgartigen Tempel. Ein Templer begleitet die drei, der Stalker stets aus den Augenwinkeln beobachtet. Das Faizte der höchsten Heironeitin von Greyhawk gibt Xiaras Anliegen Nachdruck. Abschließend sagt sie: ""Die Hoffnung bleibt bestehen, dass der Zeitpunkt der jüngsten Ereigniss dem Zufall geschuldet sind. Riggby, ebenso wie Sankt Cuthbert und Boccob haben in der Geschichte dieses Teils der Flanaess viele Freunde gewonnen. Jedoch auch Feinde. Ich bitte Euch der Sache nachzugehen. Ihr könnt Euch des Dankes der Kirche sicher sein."
Xiara
 player, 734 posts
Fri 13 Dec 2013
at 15:20
Re: Bei der Kaplanin
“Selbstverständlich werden wir der Sache weiter nachgehen,” erklärt Xiara. “Am gestrigen Tag waren wir aber nur zu dritt und hielten es nicht für ratsam, uns noch weiter anzunähern. Wir werden dies aber tun, sobald die Gruppe wieder komplett ist,” verspricht sie. “Alles andere wäre töricht und zu gefährlich. Schließlich ist im Inneren der Festung mit Feinden zu rechnen, die keinerlei Skrupel kennen, wie das Massaker bei der Brücke gezeigt hat.”
Gilthas
 player, 735 posts
Sat 14 Dec 2013
at 19:12
Re: Bobachtungen am Hafen
"Natuerlich passe ich gut auf, wenn es um den Ueberfall geht. Ansonsten wird es wahrscheinlich super langweilig." Bei diesen Worten stellt er sich Vortraege und Diskussionen ueber trockene Zahlen und langweilige Fakten vor. "Was meinst du, ob da wohl Speis und Trank gereicht wird? Ansonsten koennte ich bei den Berichten und so einschlafen."
Loremaster
 GM, 1751 posts
Mon 16 Dec 2013
at 22:08
Im Gartenquartier
"Ich danke Euch." die Kaplanin nimmt Xiaras Einschätzung zur Kenntnis, doch runzelt dann die Stirn und bleibt stehen. Sie sieht Xiara prüfend in die Augen. "Jedoch, fühlt Ihr Euch dieser Aufgabe gewachsen? Das Ausmaß der Gefahr scheint schwer abzuschätzen und meine Weissagungen offenbarten nichts außer einer undeutlichen Gefahr." Sie lässt Xiara kurz nachdenken um zu antworten und sagt dann noch, während sie der Elfin ein Beutelchen überreicht, in dem drei taubeneigroße Dinge klimpern. "Nehmt diese Archon-Tränen als Hilfe in der Not. Sie verbrennen das Böse und nähren das Gute." Letztlich fragt sie noch: "Ihr sagtet noch gar nicht, warum Boldran vom Sperberhof nicht persönlich zu mir kam. Geht es ihm gut?"
Kognoskula
 NPC, 371 posts
Mon 16 Dec 2013
at 22:14
Am Hafen
"Ein Gildentreffen dieses Ranges wird nicht ohne einen übbigen Schmaus von Statten gehen. So viel ist gewiss." unterschreibt Kognoskula Gilthas Hoffnung sofort. "Man sollte meinen, dass die jüngsten Vorfälle dort diskutiert werden. Lass Dich bloß nicht von der Zunge der Geschäftsleute rammdösig machen - für einen vernünftigen Verstand, so habe ich gelernt, ist deren Art zu diskutieren gar wenig zielführend."

Dann verabschiedet sich Kognoskula von Gilthas und fragt noch "Sag, weißt Du wo Kollege Thordin heute hingehen wollte? Ich werden heute Abend mal nach ihm suchen, er scheint sehr in etwas vertieft zu sein."
Xiara
 player, 735 posts
Wed 18 Dec 2013
at 17:22
Re: Am Hafen
“Ist man je einer Gefahr gewachsen, von der man nicht weiß, was genau sie ausmacht? Ich fürchte, die Antwort darauf kann ich Euch erst geben, wenn wir wieder zurückgekehrt sind...” antwortet Xiara.

“Vielen Dank! Ich werde sie Boldran übergeben, sobald ich ihn antreffe,” sagt sie, als die Kaplanin ihr die drei Archon-Tränen übergibt.

“Boldran ist mit wichtigen Ermittlungen befasst, wird aber in naher Zukunft wieder zu uns stoßen.”
Gilthas
 player, 736 posts
Wed 18 Dec 2013
at 23:40
Re: Am Hafen
"Hmm, Thordin, Thordin! Wo wollte der hin" gruebelt Gilthas ein wenig. Vielleicht hat er ja aufgeschnappt was der Schwarzbart heute unternehmen wollte. "Wollte der nicht ein paar Besorgungen machen oder so. Weiss es nicht so genau, aber den treffen wir sicher spaeter im Gruenen Drachen wieder. Genau dahin werde ich jetzt zurueck gehen, um mich fertig zu machen. Soll ich ihm was ausrichten?" Er guckt sich kurz seine Kleidung an und grinst. "Sollte wahrscheinlich nicht so zu der Versammlung gehen."
Loremaster
 GM, 1752 posts
Fri 20 Dec 2013
at 13:02
Re: Am Hafen
--------------- im Gartenviertel ------------
Die Kaplanin nickt knapp, zustimmend, doch erwidert. "Boldran vom Sperberhof ist ein tugendhafter Paladin. Er nimmt seine Pflichten ernst. Habt bitte ein weises Auge auf die Risiken in die Ihr Euch begebt. Eine Frau schätzt eine Gefahr oft höher ein als ein Mann. Jene Festung von der Ihr sprecht, ist nicht einfach nur eine irgendeine verlassene Festung. Es ist nichts geringeres als Burg Greyhawk. Zugyg Yragerne schuf die drei Türme an der Oberflächen sowie ungezählte Stockwerke unter der Erde während er von seinen weltlichen Dasein schwand. Ungezählt sind ebenso die Schrecken die dieser Ort hervorbrachte, und die Abenteuer, welche dort Ihr Ende fanden."

Mit einem Handschlag für Xiara und einem freundlichen Blick zu Stalker verabschiedet sich die Heironeitin.

--------------- am Hafen ---------------------
Kognoskula schaut Schulteruckend auf Gilthas Kleidung und versteht dann erst. "Wohl wahr. Nun denn, ich hoffe doch Du wechselst nicht die Profession, Gilthas." Noch immer kann sich die Halblingsdame keinen Reim daraus machen, doch es klingt vielversprechend. "Und haltet Augen und Ohren offen!" Mit diesen Worten begibt sich Kognoskula an den hafen und liest, die Füße an einer ruihgen Stelle vom Pier baumelnd, ein Buch. Nusper macht indes Bekanntschaft mit der örtlichen Sitte von Hafenratten.
Xiara
 player, 736 posts
Fri 20 Dec 2013
at 22:50
Re: Am Hafen
Xiara sagt lieber nichts dazu, nickt freundlich und verabschiedet sich dann von der Kaplanin, um wieder zurück ins Gasthaus zu gehen.
Loremaster
 GM, 1757 posts
Sat 28 Dec 2013
at 14:09
Re: Am Hafen
Die Kaplanin hatte mich kurz kritisch beäugt, als ich auf Ihre Bitte keinen echten Kommentar abgab... geht es Xiara noch durch den Kopf während sie mit Stalker zurück ins Flussviertel spaziert. Der strenge Blick der weisen Kalplanin echot noch kurz in ihrem Kopf, bis sie die Türe des Gasthaus zum grünen Drachen öffnet, und sogleich Thordin mit einem Humpen, neben Ginger und Dimble erblickt. Horald, der falsche Boldran, ist ebenfalls anwesend.

Kognoskula ist noch im 'Kiste und Nagel', bald wird aber auch sie hier eintrudeln.
Gilthas
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Mon 30 Dec 2013
at 10:11
Im Drachen
Auch Gilthas kommt wenig spaeter in den Drachen, um sich auf die Versammlung vorzubereiten. "Hi, allerseits. Was gibt es neues?" Froehlich gruesst er seine Kumpanen und setzt sich fuer ein Weilchen zu ihnen. "Ich habe ein wenig mit Kognoskula die Hafengegend erkundet. Ist ziemlich geschaeftig dort, aber sonsten eher ereignislos." Bei den letzten Worten zwinkert er Thordin zu und grinst schelmisch. "Kognoskula hat es dort gefallen und sie hat es sich mit einem Buch in der Sonne gemuetlich gemacht. Ich bin nur kurz zurueck, um mich fuer die Versammlung der Kutschervereinigung frisch zu machen. Ich habe ein paar Anteilsscheine und vielleicht finde ich ja was ueber den Angriff an der Bruecke heraus."
Xiara
 player, 738 posts
Fri 3 Jan 2014
at 07:00
Re: Im Drachen
"Was den Angriff auf der Brücke angeht, da haben Ginger, Kognoskula und ich ja schon einiges herausfinden können."

Xiara erzählt dann nocheinmal, was sie in Erfahrung bringen konnten, und auch was ihr Besuch bei der Kaplanin noch an Wissenswertem zu Tage gebracht hat.

"Diese Burg, Burg Greyhawk, beherbergt sicherlich irgendeine Bande oder Schlimmeres, die für das Massaker und die Entführungen verantwortlich sind. Aber wenn wir uns diesen Ort genauer ansehen wollen, dann sollten wir alle zusammen dorthin reisen."
Loremaster
 GM, 1761 posts
Tue 14 Jan 2014
at 22:15
Im Festsaal der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner
Gilthas hat sich den Weg bereits unauffällig erfragt. Problemlos navigiert er die Prozessionsmeile nach Süden hinab bis in den Viehmarkt. Inmitten der Stände und des Trubels biegt er ab, in den Ausläufer des Künstlerviertels, welcher westlich der Prozessionsmeile liegt. Unmittelbar am Ufer des hübschen Mühlenstroms, der sich quer durch die ganze Stadt windet, findet der junge Mann das Haus der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner. Die frühen Abendstunden teiben die Leute auf die Heimwege und in die Kneipen. Den Weg in den Festsaal der Kutschervereinigung jedoch finden nur ausschließlich ordentlich gekleidete Männer und Frauen. Es sind keine Handwerker, Bettler, Marketender oder Künstler - die konservativ, gehobene Kluft macht sie klar erkennbar. Gilthas passt - wie erwartet - recht passabel hinein in die Runde. Viele der Gäste werden von den Türstehern mit Handschlag und namentlicher Begrüßung hereingebeten. Nicht so bei Gilthas. Er wird freundlich begrüßt und diskret gebeten seinen Namen zu nennen. Seinen Anteilsschein hat er schon in seiner Manteltasche in der Hand, doch zu seiner Überraschung ist das gar nicht nötig. Nach einem Blick in ein dickes Buch ist der Türsteher zufrieden und bittet Gilthas hinein in die illustre Menge. Das Foyer ist gesäumt von Kellnern in Fracks, welche Häppchen und Gläser mit Schaumwein reichen. Ein Kristalllüster spendet feierliches Licht, fein gedielter Boden lässt die Sohlen edel erklingen. Interessierte Gesichter unterbrechen kurz Ihren Smalltalk und grüßen den noch unbekannten Gilthas knapp. Darunter sind allerlei musternde alte Damen, skeptische Herren, angetane junge Frauen und ein neugieriger Jungreicher, welcher Gilthas sogleich mit einem persönlichen Handschlag begrüßt.
Loremaster
 GM, 1762 posts
Tue 14 Jan 2014
at 22:41
Im grünen Drachen
Kognoskula ist noch nicht wieder im Grünen Drachen, sie oberserviert offenbar noch. Indes tun Thordin, Dimble, Ginger und Xiara das was man im grünen Drachen am besten tut: man schmiedet Pläne für ein Abenteuer. Der Tisch der Lords ist heute anderweitig besetzt, und so hat man einen der Sechsertische nahe der Bühne bevölkert und diskutiert bei Speis und Trank die Optionen. Am Nachbartisch wurde gerade eine Partie Drachenschach eröffnet, ein blau gerobter enigmatischer Mann spielt gegen einen greisen Gnom, schon zu Beginn hat die Partie jede Menge Beobachter.
Boldran
 player, 400 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 15 Jan 2014
at 20:31
Re: Im grünen Drachen
Überraschend taucht Boldran abends im Grünen Drachen auf und wendet sich sofort an seine Freunde:"Seid mir gegrüßt, ich habe Neuigkeiten!"

Schliesslich erzählt er kurz von seiner Arbeit und seinem neuen Freund Quazz. Dann kommt er zum wesentlich:"Heute haben wir eine Lieferung an einen Mann namens Raknarr übermittelt. Ein sehr unangenehmer Zeitgenosse."
Xiara
 player, 740 posts
Sat 18 Jan 2014
at 22:39
Re: Im grünen Drachen
"Ah, schön Dich auch mal wieder zu sehen. Sollte uns der Name etwas sagen? Raknarr? Ich glaube nicht, dass ich diesen Namen schon einmal gehört habe."

Wenn sich Xiara sicher ist, dass sie nicht überhört werden, erzählt die Waldelfin Boldran auch noch von ihrem Besuch bei der Kaplanin, sowie den Ermittlungen des Brückenmassakers, und was sie bislang darüber in Erfahrung bringen konnten.
Kognoskula
 NPC, 372 posts
Mon 20 Jan 2014
at 20:30
Boldran im grünen Drachen
Kognoskula grüßt Boldran ebenfalls. Auf Xiaras Einwurf hin sucht sie nach Klärung: "Das hast Du Dir bei deinem Kollegen abgehört, nicht wahr?" währenddessen kaut sie auf ihrer Kinderportion Quijs Teller herum - eine Spezialität eines Halborks. "Natürlich würde ein Halbork zu Frikativen und ausgiebigen Vibranten neigt. Du meinst Ragnar?" Das Linguistik das Steckenpferd der Halblingsdame ist, hört man nicht zum ersten mal. Aufmerksam hört sie sich die Erzählungen von Boldran und auch von Xiara an.
Boldran
 player, 401 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 21 Jan 2014
at 08:25
Re: Boldran im grünen Drachen
Boldran zögert mit der Antwort.
"Ich versichere euch, ich sehe Quaz als Freund an. Er ist zuverlässig, soweit ich das nach der kurzen Zeit beurteilen kann."Jeder am Tisch wußte, daß der Alte sehr vorsichtig damit war, wen er als Freund bezeichnete.
Aber er schien Schwirigkeiten damit zu haben, die Antwort der Halblingsdame richtig einzuordnen.
Kognoskula
 NPC, 373 posts
Tue 21 Jan 2014
at 09:40
Re: Boldran im grünen Drachen
"Oh, ich meinte lediglich die etwas ungewöhnliche Aussprache des Namens!" Kognoskula wiegelt das Namensthema mit einer Handbewegung vom Tisch. "Quaz ist verlässlich? Das ist gut. Ich weiß nicht wie viele Freunde wir sonst in dieser Stadt haben." Dann grübelt die Gelehrte darüber nach was man aus den Vorfällen schließen kann.
Boldran
 player, 402 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 21 Jan 2014
at 10:19
Re: Boldran im grünen Drachen
"Natürlich, verzeiht mir, ich habe euch missverstanden."Boldran verneigt sich vor der kleinen Dame. "Was soll ich jetzt tun. Soll ich zur Arbeit zurückkehren? Ich könnte euch vorher noch zu der Adresse dieses Ragnars führen. Er erschien mir als eher sehr unfreundlicher Zeitgenosse."
Kognoskula
 NPC, 374 posts
Tue 21 Jan 2014
at 20:49
Re: Boldran im grünen Drachen
"Nicht doch, nicht doch. Ich habe Horald schon schnell davongeschickt - er war Dir übrigens ein Doppelgänger mit nur mäßiger Schauspielkunst. Wir können diese Täuschung vermutlich nicht noch einmal beginnen, zudem scheint es nicht einfach die Freundschaft dieser Person zu erlangen." Sie schüttelt verächtlich den Kopf "Beim Erzmagier, wir müssen aus dem was Du gelernt hast schließen." Sie nickt und grübelt und isst erst einmal weiter.
Boldran
 player, 403 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 21 Jan 2014
at 21:24
Re: Boldran im grünen Drachen
"Ich verstehe, dennoch gebe ich zu bedenken, daß mein plötzliches Fernbleiben von der Arbeit eine Warnung für gewisse Menschen sein könnte. Vielleicht ist es besser, wenn ich morgen die Arbeit rechtmässig aufgebe."
Gilthas
 player, 740 posts
Wed 22 Jan 2014
at 22:44
Re: Festsaal der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner
Als Gilthas den Festsaal betritt, ist ihm ein wenig mulmig zumute, wie eigentlich immer in gehobener Gesellschaft. Aber diesmal ist er rechtmaessig hier, wenn auch unter falschem Namen, also als Herr Herbert von Biberbach. Trotzdem ist er erleichtert, dass er so leicht Einlass findet, und anscheinend auch angenommen wird.

Sich wieder in der Persona von Herbert zurechtfindend, schuettelt er dem jungen Neureichen beherzt die Hand und stellt sich vor. "Gestatten, meine Name ist Herbert von Biberbach. Ich habe erst vor Kurzem meine Anteile erworben, aber wie mir scheint ist dies eine ansprechende Runde. Ganz nach meinem Geschmack."
Loremaster
 GM, 1766 posts
Thu 23 Jan 2014
at 19:55
Re: Festsaal der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner
"Einen guten Abend, Herr von Biberbach." der schwarzhaarige Lockenkopf reicht Gilthas die Hand. "Mein Name ist Pedros van Skrellingshald. Angenehm Eure Bekanntschaft zu machen." Der bronzefarbene Hautton und das herrlich rollende 'R' verraten die flan'sche Abstammung des Mannes. Sogleich bemächtigt sich der nicht sonderlich filigran gebaute Mann eines Sektkelches von einem vorbeikommenden Kellner und prostet Gilthas zu "Ich denke diesen Schluck werden wir gut gebrauchen können, wenn gleich der Geschäftsbericht mit den vergangenen Überfällen vorgetragen wird." Wenige Momente später ertönt eine Glocke und die Mitglieder werden in die Aula gebeten, an deren Kopfende sich ein grauhaariger Herr im Samtfrack an einem Rednerpult einfindet und dem einen oder anderen der Eintretenden subtil und dezent lächelnd zunickt.
Loremaster
 GM, 1767 posts
Thu 23 Jan 2014
at 19:59
Re: Boldran im grünen Drachen
Kognoskula nickt sofort - Boldrans Absicht ist plausibel. "Recht hast Du wohl, Boldran, doch solltest Du es knapp tun - die Verbindung zu unserer Gruppe sollte nicht offenbar werden, sonst könnte ER am Ende doch noch gewarnt werden!"
Gilthas
 player, 742 posts
Sun 26 Jan 2014
at 21:04
Re: Festsaal der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner
Auch Gilthas greift sich einen Sektkelch und prostet Pedros zu. "Prost! Auf das der Abend nicht zu trocken wird." Dann nimmt er einen guten Schluck und laest dabei seinen Blick durch den Saal schweifen. "Ich bin erst vor ein paar Tagen in der Stadt angekommen, aber von den Ueberfaellen habe ich auch schon gehoert. Hoffentlich wird dieses Problem bald beseitigt."

Als die Glocke ertoent, begibt sich auch Gilthas in die Aula. Er haelt sich fuers erste jedoch eher weiter hinten, um einen guten Blick ueber die Gesellschaft zu haben.
Loremaster
 GM, 1769 posts
Wed 29 Jan 2014
at 18:43
Re: Festsaal der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner
"Genossinen und Genossen der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner. Ich heiße Sie herzlich willkommen zur heutigen Sonderversammlung der Anteilseigner der Firma. Insbesondere begrüße ich... " so spannend dieses Ereignis an sich auch ist, Gilthas ist ungeübt darin die lähmenden Floskeln und Phrasen auszublenden, welche eine solche Versammlung üblicherweise einleiten. Gilthas einen Platz in den hinteren Reihen eingenommen und sitzt zwischen zwei Gruppen von Zuhörern, welche jeweils geflüsterte Kommentare austauschen. Als die Agenda verlesen wird, wird Gilthas hellhörig. Tagesordnungspunkt eins ist die Darlegung der Zwischenfälle, direkt gefolgt von Tagesordnungspunkt zwei, Maßnahmen. Die weiteren Punkte enthalten geplante Handelsabkommen mit fernen Ländern, Transportbedingungen für Wisente, die Anpassung der Handelswege an das Marktfest und Riggbys Beisetzung, und letztlich neue Mitgliedergesuche und Kündigungen. Es ist eine lebhafte Veranstaltung, mit einem Moderator für die Wortmeldungen und einer regen Diskussionskultur.
Der Überfall den die Gefährten teilweise vereiteln konnten war anscheinend schon der siebente innerhalb der vergangenen drei Monaten, welche alle dem selben Muster folgten. Schwach geschützte Karavanen werden an Tagen mit wenig Verkehr ausgesucht, offenbar um Zeugen zu vermeiden, stets führten die Karavanen auch Güter des täglichen Bedarfs, Nahrungsmittel und Werkzeuge. Einwürfe rund um das Thema von Insiderinformationen werden laut, wilde Vermutungen wrden über ein Informationsleck in der Stadtwache oder im Adel ausgesprochen. Man sei noch dabei, mehr über die Überfälle herauszufinden, insbesondere den jüngsten, bei dem da ein Teil der Ware durch das einschreiten mutiger Fremder gerettet werden konnte. Auch um die Frage wo die gestohlenen Güter alle hingebracht worden sein könnten, ist Gegestand vieler Spekalutionen. Ein Antrag auf Hausdurchsuchungen bei lokalen Kontoren wird geplant, der Tenor jedoch ist, dass vermutlich ein Banditenlager einer rivalisierenden Gilde, etwa aus einer konkurrierenden Stadt, die Güter in ein Versteck gebracht haen muss. Der Gnarley Forest, die Cairn Hills und die wilden Weiten im Norden werden gleichermaßen vermutet, spekulativer Favorit ist die Insel des Schauderns inmitten des Nyr Dyv.
Geplante Maßnahmen wreden nicht weeniger rege diskutiert. Das Bilden einer Miliz wird diskutiert, die Taten der Stadtwache werden kritisiert letzt wird man sich aber insbesondere wird man sich jedoch darin einig, dass eine Belohnung auf die Wiederbeschaffung der verlorenen Güter ausgesetzt werden muss. Die Damen und Herren steigern sich bis zu einer Summe von 5000 Goldsonnen, alleine für die Ladung der letzten Karavane, letztlich gehe es nicht nur um den materiellen Wert, sondern um viel mehr - die Repution der der Vereinigung, ja der ganzen Gilde, sowie der Rechtsicherheit und letztlich der persönlichen Genugtuung aller Betroffenen, wenn die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen würde. Es wird ein Buchhalter für die Formalitäten verantwortlich erklärt und weiterdiskutiert.
Loremaster
 GM, 1770 posts
Fri 31 Jan 2014
at 14:17
Wentas Seegen im Grünen Drachen
'Wenta's Segen' - wie die Stammgäste hier im Grünen Drachen die Happy-Hour nennen - ist gleich zu Ende und die Kneipe füllt sich zu ihrem allabendlichen Stand. Die Türe öffnet sich im Minutentakt und Arbeiter, Abenteurer, Händler und die verschiedensten Gestalten mit privaten Angelegenheiten drängen sich geradezu in den Grünen Drachen. Man könnte sagen, die Kneipe ist in Bestform. Zu den jüngst eingetroffenen Gästen zählt inzwischen auch Gruppe von Männern und Frauen, die lediglich mit einfachen braunen Kutten gekleidet sind. Die Mitglieder dieser Gruppe gehen von Tisch zu Tisch und erklären unbeirrbar und in prophetischen Worten von Bösem das bevorsteht. Einer der Prediger kommt nun auch zu dem Tisch der Gefährten und erhebt das Wort. Ein Medaillon mit gekreuzten Keulen auf einem vereinigenden Kreis ist kaum noch nötig um sicher zu sein, dass dies eine fanatischer Anhänger des Sankt Cuthbert ist. "Die Augen Des Alten sind auf die Freie Stadt gefallen! Sein Moment der Rache wird kommen. Wehe der Stadt, denn niemand kann der endgültigen Konfrontation entrinnen. Fürchtet den Zorn Des Alten! Betet um unser Heil und bewaffnet Euch!"
Boldran
 player, 404 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 31 Jan 2014
at 17:34
Re: Wentas Seegen im Grünen Drachen
"St. Cuthbert ist ein guter Gott. Warum sollte ich seinen Zorn fürchten? Doch wie immer seine Wege aussehen, diese Gruppe steht unter dem Schutz meines Herrn, des großen Heironeous!"

Boldrans Stimme ist leise und bar jeder Emotion.
Loremaster
 GM, 1771 posts
Sat 1 Feb 2014
at 10:39
Re: Wentas Segen im Grünen Drachen
Eine Widerrede, die nicht einfach nur einem geschimpften 'Hau ab!' gleicht, macht den Prediger kurz aufmerksam: "Hah! Fürchtet nicht den Zorn des Gerechten - es sei denn Ihr weigert Euch wehrhaft zu sein! Fürchten, so höret, sollt Ihr die Rache von..." nun beugt er sich herunter und zischt, ja faucht seine Worte förmlich, mit weit aufgerissenen, blutunterlaufenen Augen "... Iuz, dem Dämon." Ein kurzer kalter Windzug haucht über den Tisch der Gefährten, die Kerze erlischt. Ein unerklärlicher Funken der Angst ist im Herzen des einen oder anderen Gefährten zu spüren, doch erlischt er schnell, bei der Erinnerung an die letzten Worte, die Boldran soeben gesprochen hatte.
Die Fragezeichen, die den Gefährten ins Gesicht geschrieben stehen, erkennt der Prediger gar nicht, stattdessen zieht er weiter zur nächsten Gruppe und spricht seine düsteren Warnungen.
Boldran
 player, 405 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 1 Feb 2014
at 10:42
Re: Wentas Segen im Grünen Drachen
Der Alte schaut kurz auf, der kalte Luftzug streift seinen Arm, er beginnt, sich zu konzentrieren.


ooc: detect evil
Boldran
 player, 406 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 1 Feb 2014
at 11:03
Re: Wentas Segen im Grünen Drachen
"Etwas ist hier, eine böse Präsenz, schwach und entfernt, schwer zu sagen, es ist merkwürdig."

Der Alte nimmt einen Schluck Tee und schaut sich dabei um. "Es sind nicht die Prediger."
Gilthas
 player, 743 posts
Sun 2 Feb 2014
at 12:54
Re: Festsaal der Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner
Als es am Anfang der Versammlung, um die Ueberfaelle geht, ist Gilthas mit offenen Augen und Ohren dabei, will er doch so viel wie moeglich herausfinden. Er selber sagt nix, auch wenn er, als es um den vereitelten Ueberfall ging, fast gesagt haette, dass er beteiligt war. So aber nimmt er nur die Informationen auf. Als es dann um die anderen Angelegenheiten geht, verliert er das Interesse und hoert nur noch mit einem Ohr zu.

Sobald die Versammlung vorbei, haelt ihn nix mehr bei der Kutschervereinigung und er macht sich auf dem schnellsten Weg auf in den Grünen Drachen, um seinen Gefaehrten zu berichten. Als er den Grünen Drachen betritt, sieht er noch wie eine Gruppe Prediger vom Tisch der Gefaehrten weggeht. Er winkt Evessa zu und bestellt sich schnell ein Bier, bevor er sich zu seinen Freunden setzt. "Hi allerseits! Ich habe ein paar Neuigkeiten von den Kutschern über die Ueberfaelle. Es war nicht der erste Ueberfall und ..." begruesst er alle und gibt den Bericht von der Kutscherversammlung wieder und natürlich auch die ausstehende Belohnung.
Kognoskula
 NPC, 375 posts
Sun 2 Feb 2014
at 19:18
Im Grünen Drachen
Etwas verdatterte und grübelnde Gefährten findet Gilthas vor. Kognoskula schaut immer noch verblüfft und unsicher den Predigern nach, als der junge Mann herbeikommt. Dessen gute Laune ist genau das richtige um die Schreckgespenster, welche die Prediger heraufbeschworen hatten vollends zu verjagen. Gilthas ungewöhnlich hochwertige Kluft geht in dem kunterbunten Treiben des Grünen Drachen scheinbar unter. Doch wessen Blicke sie vielleicht doch angezogen hat, das kann man nie so genau sagen.
"Großartig! Ich meine, wie tragisch. Wenngleich - wir vermutlich den Dank dieser Vereinigung jetzt schon verdient haben und - " nun flüstert Kognoskula " - wir wissen ja bereits wo die Wagen vermutlich hingebracht worden sind. Boldran hat ebenfalls Interessantes herausgefunden, Gilthas..." bemerkt sie dann und gibt Gilthas eine Zusammenfassung dessen, was Boldran am Hafen erlebt hat.
Dimble
 player, 307 posts
Tue 4 Feb 2014
at 18:57
Re: Im Grünen Drachen
Dimble streicht in seiner Nachdenkerpose über sein Ziegenbärtchen und schaut den Predigern hinterher. Seine Stirn legt sich in Sorgenfältchen. Der Alte, ist die Zeit für seine Rache nun gekommen?, seniert der kleine Gnom über den Dämonen Iuz. Wen wird die Beisetzung des großen Riggby wohl in die Stadt bringen?Doch als Gilthas auftaucht, schüttelt er diese düsteren Gedanken sichtbar ab. Mit wachen Augen lauscht er den Ausführungen von Gilthas und lässt auch die Ausführungen Boldrans, welche die Halblingsdame zusammenfasst, noch einmal auf sich einwirken. Das erneute walgen in seinem Ziegenbärtchen zeugt davon, dass seine Gedanken dabei erneut abdriften.
Kognoskula
 NPC, 376 posts
Thu 6 Feb 2014
at 12:33
Re: Im Grünen Drachen
Die Eindrücke von Berichten und Eindrücken aus verschiedenen Richtungen sacken in den Geistern der Gefährten und vermischen sich wohlwollend mit dem Gaumenschmeicheln von Daredevilbräu und den deftigen Gerichten von Tolenn Tolan. Der Mohr, ein Expatriat aus Tenh, wanderte während der letzten Tage der Greyhakkriege in die Große Stadt aus und bereicherte den Grünen Drachen um das kulinarische Flar, welches vorher fehlte. Soeben stürmt er wieder einmal aus der Küche hervor und brüllt einen Gast an, der sich respektlos über eine Portion Quij's Teller geäußert hat. Das Wort 'versalzen' ist aus dem starken Akzent des Chefkochs wiederholt herauszuhören. Kognoskula seufzt einmal und taucht gedanklich aus dem heiteren Treiben wieder in die tiefgründigeren Dinge ab, welche sich hinter der Kulisse der Stadt abspielen. Kurz bittet sie Kollege Thordin nach einem arkanen Ohr zu suchen. Der Zwerg nickt kurz darauf beschwichtigend.
Daraufhin holt die Halblingsdame tief Luft und fasst nüchtern und sachlich zusammen: "Der Kontaktmann, den der Schwarzmagier dem giftmischenden Koboldhexer von Cryllor nannte, existiert also wirklich und es ist der scheußliche Aufseher eines mittelgroßen Hafenkontors. Diese Firma gehört einem Ser Hammel in der Stollengasse und hat jüngst eine Kiste begehrter Werkzeuge erworben. Wollen wir noch, wie von Kollege Thordin vorgeschlagen, eine Reaktion des Feindes provozieren, indem wir über diesen Kontaktmann eine Nachricht senden?"
Ihr Blick wandert von Boldran zu Xiara "Die Erzbischöfin zum Heiligtum des Heironeous, Kaplanin Frederike Valya von Drachensgrab bittet uns mit Vorsicht das Unheil hinter dem Morden an Zagygs Brücke auszuloten und auszumärzen. Ein Omen des Bösen sieht die weise Kaplanin darin und Kaleb wiederum als Symbol eines Silberstreifen am entfernten Horizon."
Nun blickt Sie zu Gilthas "In der Kutschervereinignug macht sich Beunruhigung breit. Man beruft Sondersitzungen ein, man lobt hohe Belohnungen aus und vermutet einen Maulwurf."
Sie blickt suchend durch den Schankraum und fährt fort: "Fanatische Prediger des St Cuthbert prophezeien den Zorn einer alten Geißel des Kontinents, anlässlich Riggbys Begräbnis."
Letztlich erzählt sie aus der eigenen Erinnerung. "Mit eigenen, arkanen Augen sah ich wie die Spuren der geraubten Wagen vor den Toren von Burg Greyhawk endeten. Aus den Berichten von ein paar Buben aus Kalebs Heimatdorf wissen wir dass das keine wilde Bande ist sondern eine organisierte Truppe. Monster welche aus dem Gnarlywald gekrochen kommen sind es also nicht. Den Fluch der Rabenstatue, welche unweit von Burg Greyhawk steht schließe ich nicht aus."
Sie nimmt einen guten Schluck Met, die Geisteskraft etwas anzukurbeln. Indes kommt eine lächelnde Bethel vorbei, Kaleb auf dem Arm. Höflich und schüchtern grüßt sie die große Runde und setzt Boldran kurzerhand das neugierig blickende Kleinkind Kaleb auf den Schoss. Sofort, so scheint es, erkennt Kaleb den verhinderten Ziehvater, und gluckst.
Boldran
 player, 408 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 6 Feb 2014
at 13:08
Re: Im Grünen Drachen
Boldran lächelt auf den Kleinen herab:"Kaleb, mein Sohn, ich habe dich vermisst. Es geht dir gut." Er küsst den Kleinen vorsichtig auf die Stirn.

"Werte Dame Kognoskula, all diese Dinge gehen über meinen Verstand. Was empfehlt ihr? Wie sollen wir uns verhalten?"

Vorsichtig wiegt er Kaleb in seinen Armen, während er auf eine Antwort wartet. Pläne zu schmieden war noch nie seine Stärke gewesen, daß wussten alle, die mit ihm reisten.
Kognoskula
 NPC, 377 posts
Fri 7 Feb 2014
at 15:05
Re: Im Grünen Drachen
Verdutzt schaut Kognoskula zu Boldran. Die siebenfache Mutter hat Mühe Ihren Blick nicht auf Kaleb kleben zu lassen, der gerade zweifelsohne ein putziges Bild abgibt. Die Gelehrte liebt es Fakten zu sammeln und zu kombinieren. Sicherlich auch Schlussfolgerungen, jedoch die weisesten nächste Tat, das ist nicht immer ihre Stärke. In ihrer üblichen Art spricht sie zunächst eine Mahnung aus: "Sollten wir tatsächlich versuchen wollen Burg Grayhawk zu betreten, so müssen wir uns unserer Sache sicher sein. Dieses Gebäude beherbergt Labyrinthe voller arkaner Schätze, Fallen und längste vergessenen Altertümern. Die Gefahren dort sind kaum einzuschätzen. Vieles dort wurde wohl noch niemals von einem Sterblichen gesehen. Burg Greyhawk nämlich - müsst Ihr wissen - wurde erbaut von niemand geringerem als von dem vielleicht größten Magier der jemals auf der Flanaess wandelte, von Zagig Yragerne, dem Verrückten Erzmagier."
Sie nimmt einen guten Schluck Met und schmunzelt: "Nichst lieber als diesen Ort zu erkunden würde ich, doch keineswegs sollten wir die Spur des Ungenannten erkalten lassen - nun da Boldran sie just heute wieder hat aufleben lassen!"
Boldran
 player, 409 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 7 Feb 2014
at 19:26
Re: Im Grünen Drachen
"Dieses Gemäuer, ihr trachtet nach seinen Schätzen und ich verstehe das. Ihr würdet nie leichtfertig einem solchen Verlangen nachgeben, vielleicht werden wir es zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam erkunden. Wir sollten zunächst auf der Spur des Dunklen bleiben und auch die Patriarchin nicht vergessen."

Vorsichtig wiegt er Kaleb weiter. Er hatte genug gesagt, sollten die anderen entscheiden, er würde folgen.
Kognoskula
 NPC, 378 posts
Sat 8 Feb 2014
at 16:23
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula bekommt leuchtende Augen: "Die arkanen Schätze dort müssen unvorstellbar sein!" dann wiegelt sie mit einer Handbewegung ab und berichtigt: "Doch zunächst meinte ich natürlich die Aufklärung des Überfalls - der den Wagenspuren zufolge möglicherweise seinen Ursprung bei Burg Greyhawk hat. Dies aufzklären zieht uns aus der Stadt, wo wir ja nun den Kontaktmann des Ungenannten vor Augen haben." Sie nimmt noch einen Schluck Met.
"Na, zum Glück müssen wir uns nicht auch noch um die schaurigen Prophezeiungen kümmern, welche diese apokalyptischen Cuthbertiner verbreiten."
Gilthas
 player, 744 posts
Sat 8 Feb 2014
at 22:55
Re: Im Grünen Drachen
Gespannt hoert Gilthas Kognoskula zu, schliesslich liefert sie immer gute Zusammenfassungen, und danach gruebelt er auch ein wenig vor sich hin. "Also, so wie ich es sehe, haben wir zwei Moeglichkeiten. Entweder wir werden bei dem Kontaktmann aktiv oder wir beschatten ihn nur, aber dann kann es ewig dauern. Bei der  Burg Greyhawk kribbelt es mich auch in den Fingern, schliesslich haben wir eigentlich die Belohnung der Faehrmaenner schon verdient. Koennen wir die beiden Sachen nicht verbinden? Von der Kontaktaufnahme bis was geschieht dauert es doch sicherlich. In der Zwischenzeit koennten wir der Burg einen Besuch abstatten. Was meint ihr?"
Dimble
 player, 308 posts
Mon 10 Feb 2014
at 13:32
Re: Im Grünen Drachen
"Na hoffentlich sind dies wirklich nur schaurige Prophezeiungen.", greift der Gnom den Einwurf Kognoskulas auf. "Auf alle Fälle kann ich die Besorgnis der Cuthbertiner verstehen. Der Alte sinnt auf Rache und die Beisetzung des mächtigen Riggby wird sicher einige Mitglieder des Kreises der Acht nach Greyhawk locken. Und dass er sich an Riggby selber nicht mehr rächen kann wird den Alten zusätzlich erzürnen."

Auch den Plänen der Gefährten lauscht Dimble aufmerksam. Ach, wie schön wäre es doch, einfach sorglos eine Zeit im schönen Greyhawk zu verbringen. Ganz ohne Abenteuer, mit viel Musik, vielen Geschichten. Den Schwarzmagier einfach vergessen. Die Überfälle andere Helden aufklären lassen. Doch andererseits schreiben Abenteuer auch die besten Geschichten und mitreissende Lieder. Der Gnom findet es gar nicht so schlecht, etwas Abstand zum Schwarzmagier zu wahren. Auf keinen Fall dürfen ihm die Artefakte zugespielt werden. "Das klingt nach einem sehr guten Plan", pflichtet der Barde nickend Gilthas bei. Er erhebt sein Glas Met zum Prosten. "Lasst uns diese Überfälle aufklären!", ruft er entschieden aus.
Boldran
 player, 411 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 10 Feb 2014
at 15:26
Re: Im Grünen Drachen
Boldran nickt. "So sei es!"

Er würde seinen Gefährten folgen, schweren Herzens, denn er würde von Kaleb eine Zeitlang Abschied nehmen müssen, denn eine Burg war kein rechter Aufenthaltsort für ein Kleinkind. Er seufzte innerlich, doch liess er sich nichts anmerken. Stattdessen strahlte er seinen Sohn an, der leise gluckste.

Er spürt die Hand auf seiner Schulter und schaut kurz auf zu seinem Ältesten.
"Familie ist alles, Vater."

Boldran nickt.
Gilthas
 player, 745 posts
Mon 10 Feb 2014
at 22:54
Re: Im Grünen Drachen
Da laesst sich Gilthas nicht zweimal bitten. Auch er hebt seinen Krug und stoesst mit Dimble an. "Prost! Ja, lasst es uns so machen! Sollen wir gleich morgen los? Oder muessen wir hier erst noch was erledigen?" Die Begeisterung die Burg Greyhawk aufzusuchen ist dem Tischler foermlich ins Gesicht geschrieben. "Diesen Orks werden wir eins auswischen!"
Boldran
 player, 412 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 11 Feb 2014
at 08:22
Re: Im Grünen Drachen
Die Unbekümmertheit der Jugend. Der Alte kann es insgeheim verstehen und beneidet den jungen Mann etwas. Unwillkürlich muss er lächeln.
Kognoskula
 NPC, 379 posts
Tue 11 Feb 2014
at 13:50
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula ist sofort von der Aufbruchstimmung angesteckt. Ihre Gedanken hatten sich sowieso schon irgendwo zwischen arkanen Mysterien rund um jene Burg verlaufen. Auch sie hebt das Glas. "Auf nach Burg Greyhawk!"
Gilthas
 player, 746 posts
Tue 11 Feb 2014
at 19:01
Re: Im Grünen Drachen
Auch mit Kognoskula stößt er an und winkt dann Evessa heran. "Eine Runde vom guten Kräuterschnaps bitte und auch einen für dich!" Als Evessa mit der Bestellung beschäftigt ist, schmiedet er kleine Pläne. "Wie lange brauchen wir bis zur Burg? Also ich könnte morgen früh los."
Loremaster
 GM, 1778 posts
Wed 12 Feb 2014
at 15:23
Re: Im Grünen Drachen
Evessa ist eine der Kellnerinnen, welche keine Probleme mit dem Trubel haben, der sich typischerweise um diese Zeit im Drachen abspielt. Einer der Gründe dafür ist, dass sie sich auch mal hinsetzt. Zuvor noch ein kurzer kontrollierender Blick. durch den Schankraum, ob sich irgendwo ein Unruheherd zusammenbraut, dann grüßt sie die Gefährten und stellt das Tablett mit acht Gläsern des feinwürzigen Magenbitters 'Meepo's Fluch', einer Spezialität aus der Daredevil Brauerei. Ohne lange zu zögern greift sie nach einem Glas und lächelt Gilthas und den Rest der Runde an: "Ich danke Euch! Ihr macht einen zufriedenen Eindruck. Bei Abenteurern wie Euch kann das nur heißen, dass Ihr etwas ausheckt." Sie nickt wissend. "Wenn Ihr Fragen habt, Ricard ist immer für einen Tipp gut!". Doch die Ablenkung ist schon zur Hand, mit einem kurzen begeisterten Laut fällt Ihr Blick auf den kleinen Kaleb. "Ruft mich, wenn Ihr was braucht!" Mit diesen Worten verschwindet Evessa wieder in der Menge.
Boldran
 player, 413 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 12 Feb 2014
at 20:13
Re: Im Grünen Drachen
"Wenn wir diesen Ausflug zu dieser verlassenen Burg unternehmen, sollten wir uns vorbereiten: Proviant, Laternen, Seile und andere Dinge. Hier in der Stadt haben wir alle Möglichkeiten uns mit Dingen des Alltags einzudecken."

Er vermisste jetzt schon sein warmes Bett.
Kognoskula
 NPC, 380 posts
Wed 12 Feb 2014
at 22:48
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula nickt, Boldran beipflichtend. Sie ist eine Freundin der Vorbereitung.
Jedoch driften Ihre Gedanken ein wenig ab, innerlich Dimbles Worte wiederholend. Der Zorn des Iuz,... der Erzboccobit Riggby hat mit seinen Weggefährten viel Gutes in der Welt verrichtet...
Gilthas
 player, 747 posts
Fri 14 Feb 2014
at 21:22
Re: Im Grünen Drachen
Gilthas prostet Evessa zu und laechelt ein wenig verschmitzt, als sie das aushecken von Plaenen anspricht. Sobald sie wieder verschwunden ist, wendet er sich an die anderen. "Sie hat recht. Wir sollten Ricard nach der Burg fragen. Ich denke der kennt sich hier in der Gegend richtig gut aus." Dann deutet er mit seinem Glas in die Richtung, in die Evessa verschwunden ist. "Falls wir noch irgendwas hier in Greyhawk besorgen muessen, koennen wir Evessa fragen. Die kennt sich aus und wir koennen ihr trauen."
Kognoskula
 NPC, 381 posts
Sat 15 Feb 2014
at 14:01
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula setzt das Glas mit einer zerknirschten Mine ob des kräftigen Schnaps ab. Sie schaut sich beinahe etwas verwundert um und kommentiert, als hätte sie Evessa zum ersten Mal wahrgenommen: "Dieser rothaarigen Halbelfe traust Du? Nun gut. Ricard, ja, der ist vermutlich eine gute Quelle für Informationen." Sie nickt, skeptisch umherblickend, ob des Kneipentreibens. Schließlich zückt sie ein übriges Stück Pergament aus Ihrer Robentasche und einen rustikalen Kohlestift beginnt eine grobe Skizze zu malen. "Im Südwesten verlassen wir die Stadtmauern, am Selintan entlang zu Zagygs Brücke wo der Überfall stattfand, auf der anderen Uferseite geht es dann wieder nach Nord-Nordwest in die Felder. Xiara und haben noch einige Meilen entlang eines Wiesenpfades Zeichen von Zivilisation gesehen. Wir könnten uns hier bei einem der Bauern über Nacht einquartieren, von dort wären es noch etwa drei Meilen bis zu den Mauern von Burg Greyhawk. So könnten wir morgen noch letzte Besorgungen machen, und schließlich am Tag danach bei Tageslicht am verwunschenen Gemäuer anklopfen."
Gilthas
 player, 748 posts
Sun 16 Feb 2014
at 20:41
Re: Im Grünen Drachen
Auf Freunde von Viggieph laesst Gilthas nix kommen. "Ja, ich traue Evessa. Sie ist eine Freundin von einer guten Freundin von mir in Cryllor. Viggieph hat mir gesagt, dass ich Evessa trauen kann, und dann ist das auch so!" Herausfordernd schaut er sich in der Runde um, falls doch noch einer Zweifel hegt. "Also, fuer Besorgungen und sonstiges hier in Greyhawk koennen wir uns auf Ratschlaege von ihr verlassen."
Kognoskula
 NPC, 382 posts
Mon 17 Feb 2014
at 22:23
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula erinnert sich natürlich an das Koboldmädel aus Cryllor, "...die Dartspielerin, die erstaunlich gut Bescheid wusste..." nickt sie als sie an den toten Briefkasten, den Hafenmeister und die Tunnel und Cryllor denkt.
"Gut, wir gehen morgen vor dem Aufbruch zu Geeridans Kaufhaus nebenan für die Grundlagen, zu Haulds Apotheke gegenüber für alchemisches und zur Neun der Schwerter für Euere Metallwaren. Auf den Märkten würden wir morgen zu viel Zeit verlieren. Ich würde gerne zudem einen Heiltrank oder zwei bei den Boccobiten erwerben."
Ihr Blickt schweift durch den Drachen: "Ein paar Hinweise wären nicht schlecht."
Boldran
 player, 414 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 18 Feb 2014
at 08:46
Re: Im Grünen Drachen
"Wenn ihr verzeiht, ich werde euch nicht zum Kaufen der Waren begleiten. Ich werde mich solange um Kaleb kümmern, es schmerzt mich, ihn hier in der Stadt zurücklassen zu müssen, auf unbestimmte Zeit. Ich erwarte euch dann hier im Gasthaus."
Dimble
 player, 309 posts
Tue 18 Feb 2014
at 15:08
Re: Im Grünen Drachen
"Hinweise sind wertvoll." , stimmt der kleine Barde zu.  "Ich werde mich gleich mal umhören, bei Ricard und weiteren sich auftuenden Quellen." Mit einem kräftigen Schluck leert er Meepos Fluch und stürzt sich sogleich ins Getümmel. Dimble selbst hat schon ein paar Geschichten über die berühmte Burg gehört, die versucht er nun mit aktuellen Berichten hier aus der Stadt aufzufrischen. Mit seiner lockeren Art fällt es dem Gnom nicht schwer, mit den Besuchern des Grünen Drachens ins Gespräch zu kommen.  Mit geübtem Blick pickt er sich dabei ein paar interessant erscheinende Personen heraus. Freundlich und aufmerksam lauscht er den Ausführungen seiner Gesprächspartner.
Kognoskula
 NPC, 383 posts
Wed 19 Feb 2014
at 12:03
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula schaut noch hinterher, als Dimble in der Menge verschwindet. Da der Barde hier schon erfolgreiche Auftritte auf der Bühne hatte, erfreut er sich einer gewissen Beliebtheit. Ein Pulk an der Bar heißt ihn sogleich willkommen und lädt ihn auf ein Getränk ein.

Die Halblingsdame dreht sich zurück zum Tisch und senkt ihre Stimme "Selbstverständlich, Boldran, doch vergiss nicht, Dich beim Hafen vorsichtig abzumelden, sofern Du das für richtig erachtest." ihre Stirn liegt nun in Grübelfalten, sie murmelt: "...und wie schrecken wir nun den Ungenannten über jenen Kontaktmann auf?"
Gilthas
 player, 749 posts
Thu 20 Feb 2014
at 22:44
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskulas Worte daempfen ein wenig die Vorfreude auf Burg Greyhawk, aber auch dem Schwarzmagier muss der Gar aus gemacht werden. Also rueckt Gilthas naeher heran und beratschlaegt mit den am Tisch gebliebenen. "Was fuer eine Nachricht koennte den Reiter herbringen, wenn er nicht schon hier ist? Ob er schon weiss, dass wir hier sind?" Halb an die anderen, halb in sich hinein murmelt er vor sich hin."Vielleicht koennen wir Dimbles Befreiung vom Huf irgendwie ausnutzen." So eine richtig gute Idee stellt sich nicht ein, aber es eilt ja nicht sehr.

"Vielleicht haengt auch alles zusammen und er steckt auch hinter den Ueberfaellen. Mit Ueberfaellen fing doch auch alles an!" Sieht Gilthas Zusammenhaenge, wo wahrscheinlich keine sind.
Kognoskula
 NPC, 384 posts
Sat 22 Feb 2014
at 21:10
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula erinnert sich an lang vergangene Zeiten, an den Turm im Moor und an Marschtal. "Überfälle" wiederholt Kognoskula, tief in Gedanken versunken, zusammenpuzzelnd. Sie nickt, zu nichts spezifischem zustimmend. Sie beugt sich auch weit über den Tisch. "Das würde für Aufmerksamkeit sorgen, so viel ist gewiss. Ob Er überhaupt weiß, dass der Koboldhexer nicht mehr auf der materiellen Ebene weilt?" Indes zischt Dimble am Tisch vorbei, von zwei Stammgästen auf ein Met eingeladen.
Loremaster
 GM, 1782 posts
Tue 25 Feb 2014
at 13:25
Re: Im Grünen Drachen
Mevessin ist in der Küche gerade erst zu Gange, als Kognoskula die Treppen herunter kommt. Auf ihren Wunsch hin gibt es heute ein besonders kräftiges Frühstück. Bethel räumt den Schankraum auf, während am Tisch der Gefährten schon die Pläne gemacht werden. Niemand anderes ist so früh schon beim Frühstück, die letzten Trunkenbolde des Vorabends sind jedoch schon beseitigt, ebenso wie der klebrige Film auf den Holzdielen. Kognoskula notiert auf einer Liste die Dinge die sie noch besorgen will.

This message was last updated by the GM at 13:25, Tue 25 Feb 2014.

Boldran
 player, 415 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 25 Feb 2014
at 15:48
Re: Im Grünen Drachen
"Nach einer kleinen Stärkung werde ich mich von meiner Arbeit abmelden und mich dann hier im Gasthaus auf unseren Aufbruch vorbereiten. Das bedeutet, das ich nicht nur von Kaleb Abschied nehmen muss, sondern auch meine Rüstung anlegen werde. Ich bin dann bald soweit."
Loremaster
 GM, 1784 posts
Fri 28 Feb 2014
at 14:01
Re: Im Grünen Drachen
Die Maultiere haben sich in den vergangenen Tagen gut erholt und so nimmt Kognoskula gleich eines davon mit auf die frühmorgentliche Einkaufstour. Seile, Lampenöl, Wasserschläuche, Verpflegung und Packsäcke besorgt sie in Geeridans Kaufhaus. In Haulds Apotheke besorgt sie Abenteurerset mit sechs Fläschchen alchemischen Feuers, sowie sechs Fläschchen Säure. Die Neun der Schwerter lässt sie aus - an Waffen hat sie kein Bedarf. Bei den Boccobiten besorgt sie zudem sechs Heiltränke. Das Maultier, sowie ein weiteres zur Umverteilung warten sodann gesattelt in den Stallungen.

Boldran nutzt die morgentliche Ruhe, noch bevor der Trubel in den Docks losbricht, um sich diskret abzumelden. Der Vorarbeiter ist nicht überrascht über dieses vorbildliche Verhalten, er kann Menschen schnell einschätzen.

Ginger teilt den Gefährten nach dem Frühstück noch eine traurige doch zugleich freudige Nachricht mit: "Leider werde ich Euch nicht begleiten können. Ich trage diese Nachricht seid gestern mit mir herum. In meiner Heimat haben sich Veränderungen ergeben. Der amtierende Bürgermeister ist verstorben. Nach Tradition unseres Stammes wandert der Kelch dieses Amtes, und das der Hand des Bürgermeisters jeweils an eine andere Familie weiter. Nun ist es an mir, als erstgeborenes Kind, das Amt der Hand anzunehmen. Ich befürchte ich muss diesen Weg gehen. Kraft meines Amtes werde ich Euch wiederfinden, wenn die Zeit reif ist, doch heute muss ich Abschied nehmen."
Boldran
 player, 417 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 28 Feb 2014
at 19:52
Re: Im Grünen Drachen
"Ginger, diese Nachricht betrübt mich, ihr ward stets tapfer und ehrenhaft und habt euch als echte Freundin erwiesen. Heironeous Kraft und Segen möge euch auf euren Reisen begleiten." Boldran lächelt zaghaft, bevor er die Elfe kurz umarmt.
Gilthas
 player, 751 posts
Sat 1 Mar 2014
at 12:52
Re: Im Grünen Drachen
Auch Gilthas ist traurig ueber den Abschied von Ginger. Erst Sogoon, dann Burth und jetzt auch noch Ginger. Es waere gut, wenn sie alle noch hier waeren. Nach Boldran verabschiedet sich Gilthas von der Gnomin. "Es ist schade, dass du uns verlassen musst. Fuer uns alle, aber besonders fuer Dimble warst du sehr wichtig! Ich wuensche dir alles Gute, aber hoffentlich kommst du bald zurueck." Kurz nimmt er Ginger in den Arm und fluestert ihr zu. "Ich werde fuer dich mit auf Dimble Acht geben, solange du weg bist."

Dann wendet er sich an die anderen, um die Nachricht zu besprechen. "Ich habe die halbe Nacht ueber eine Nachricht gegruebelt. Wie waere es, wenn wir in einschlaegigen Kreisen verlauten, dass wir Zutaten oder so fuer ein Ritual suchen, um Dimbles Fluch zu brechen? Oder jemand koennte uns ueberhoert haben oder so. Ich bin sicher Evessa koennte uns helfen sowas zu verbreiten."
Boldran
 player, 418 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 1 Mar 2014
at 23:47
Re: Im Grünen Drachen
"Eine Lüge, mein junger Freund? Ich weiss nicht. Sind wir denn so?"
Gilthas
 player, 752 posts
Sun 2 Mar 2014
at 11:13
Re: Im Grünen Drachen
Gilthas schaut den tugendhaften Ritter, ob der ihnen wiederfahrenen Taten, ein wenig verwundert an. "Uns wurde aufgelauert, wir wurden verflucht, mehrmals fast getoetet, also ich denke eine kleine Luege wird nicht schaden! Eigentlich ist es doch eher eine Falle, denn wir sollten schon Taten folgen lassen und ein Ritual vorbereiten oder wenigstens so tun."
Kognoskula
 NPC, 386 posts
Sun 2 Mar 2014
at 19:22
Re: Im Grünen Drachen
Die Sitrn in Falten und die Gedanken irgendeinen von vielen möglichen Pfaden verfolgend, fällt auch Kognoskula der kleinen Gnomin um den Hals: "Aber wer kümmert sich denn dann um Haschimi?" Sie schüttelt sanft den Kopf. "Können wir Dich denn dann mal auf einen Tee besuchen kommen?"
Loremaster
 GM, 1785 posts
Sun 2 Mar 2014
at 19:25
Re: Im Grünen Drachen
Ginger bedankt sich für die Wärme des Abschieds bei all ihren ehemaligen Gefährten. Der Weg der ihr bevorsteht ist kein leichter, wenngleich die Gefahren und Tücken anders gesäht sind, als wenn man mit Schwert und Husky durch ein Hobgoblinlager pirscht. Politik steht ihr bevor, Verantwortung für viele Stammesangehörige. Die Zeit wird zeigen, wie sehr dies der Gonmin Ginger Ale liegt.
Boldran
 player, 419 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 3 Mar 2014
at 10:10
Re: Im Grünen Drachen
"Ja, mein junger Freund, all das hat man uns angetan, und doch stehen wir hier, lebend. Meine Überzeugung ist es, daß wir all dies nur geschafft haben, weil wir den Pfad des Gerechten gewählt und diesen nie verlassen haben. Viele unserer Feinde sind tot und vergessen. Lasst uns zusehen, daß uns nicht dasselbe Schicksal ereilt."
Loremaster
 GM, 1786 posts
Mon 3 Mar 2014
at 22:20
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula lauscht dem Meinungsaustausch mit eher philosophischer Neugier als mit einem eigenen Meinungsbild, während Ihr Blick zwischen Boldran und Gilthas springt. Schließlich zuckt sie mit den Schultern und murmelt "Ich finde es ist eine vielversprechende Idee - nicht den Koboldhexer zu impersonieren für einen Kontakt, sondern vielmehr mit jenem bösen Artefakt winken. Eine Unwahrheit, freilich, aber wir wollen 'Ihm' doch keinen Vorteil verschaffen." Kurz darauf fügt sie hinzu: "Und doch, auch Boldran hat Recht - wir dürfen uns durch dergleichen nicht zu weit vom Pfad des Guten und Gerechten fortbewegen." Sie neigt den Kopf, weniger weise, vielmehr sinnierend.

Indes sind Evessa und ein Träger vom Markt mit einigen Lebensmittelbesorgungen hereingekommen. Sie bespricht ein paar organisatorische Dinge mit Ricard und Mevessin.
Gilthas
 player, 753 posts
Mon 3 Mar 2014
at 22:24
Re: Im Grünen Drachen
Die ersten Worte des Ritters lassen Gilthas fast aufbrausen, aber er haelt sich im Zaum und laesst Boldran ausreden, denn ganz Unrecht scheint der Ritter nicht zu haben. "Aber wo ist die Grenze, Boldran? Die Feinde erschlagen ist okay, aber sie in eine Falle locken, ist nicht okay! Wir sind auf dem Pfad des Gerechten und eine Luege, um den Feind in eine Falle zu locken, wird uns nicht davon abbringen."
Boldran
 player, 420 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 4 Mar 2014
at 08:47
Re: Im Grünen Drachen
Boldran erwidert ruhig:"Ich überlasse die Entscheidung euch." Mehr scheint er nicht erwidern zu wollen und kümmert sich um Kaleb, der auf seinem Schoss rumgluckst.
Dimble
 player, 310 posts
Tue 4 Mar 2014
at 17:02
Re: Im Grünen Drachen
Dimble ist traurig über die Nachricht von Ginger, doch das lässt er sich kaum anmerken. Zugleich ist er Stolz auf sie, die nun den Weg, der schon immer für sie bestimmt war, einschlägt. Und irgendwie ist er auch ein wenig erleichtert, dass seine Cousine sich nicht den Gefahren in der Burg Greyhawk aussetzen muss. Der Gnom weicht nicht von ihrer Seite, wünscht ihr nur das Beste, muntert sie so gut er kann auf, bestärkt und überzeugt sie davon, dass sie die Richtige für dieses Amt ist, und verspricht, sie so bald möglich zu besuchen.

Aus Erzählungen, Liedern, Gedichten und Überlieferungen aller Art weiß der kleine Barde einiges über die Burg Greyhawk zu berichten. Er nutzt die Gelegenheit, solange alle noch beim Frühstück beisammen sitzen und den Aufbruch und auch das weitere Vorgehen gegen den Schwarzmagier planen, um sein Wissen mit seinen Gefährten zu teilen:

Die Burg ist mehr als scheint. Die Ruinen der einst großartigen Burg an der Oberfläche begannen schon in Misswirtschaft zu geraten. Man sagt Yragerne übergab die oberen Stockwerke, und schließlich auch die oberen Stockwerke der riesigen Katakomben allmählich an seine Schüler, und zog sich tiefer und tiefer zurück. Er erforschte einen sogenannten Erdstein was ihn wohl beinahe verrückt machte. Angeblich fand er irgendwann, tief in der Erde unter seiner Burg ein Artefakt, so mächtig und einmalig, dass er nur noch ein Projekt verfolgte: Gott zu werden. Man sagt er habe mächtige Wesen, zumeist von böser Natur - darunter Fraz'Ur'blu und Iuz - eingefangen, um sein Ziel zu erreichen. Kryptischen Rat erhielt er indes von Boccob und St. Cuthbert persönlich. Man weiß, dass nicht mehr alle Gefangenen dort sind wo sie mal waren. Ein Golddrache soll hier wachen.

Die Burg besteht aus drei Teilen, die jeweils auf Hügeln liegen, dem Turm des Krieges, dem Turm der Magie, und dem letzten, dem Turm des Zagig. Sie sind jeweils für sich genommen formidable Burgen, und an der Oberfläche durch Steinbrücken verbunden. Doch nicht nur an der Oberfläche existieren Verbindungen. Angeblich gibt es geheime Passagen, welche Bereiche verbinden, die auf normalem Wege nicht erreichbar sind... Es sollen schon Abenteurer darin verhungert sein. Es existieren in allen Türmen, bzw. deren Katakomben, Ebenen welche einzig zum Schutze errichtet wurden, und andere welche andere Zwecke haben, wie zum Beispiel Biliotheken, Konstrukt-Workshops, Tempel, Quartiere etc. Mindestens ein oder zwei Kult wachen für gewöhnlich an den Türmen, und mehrere Halbmenschenstämme nisten irgendwo.

Teile der persönlichen Armee des Zagig sind noch immer im Dienst - auch nach dem Tod. Man sollte sich vor ihnen im Turm des Krieges in Acht nehmen. Eine Handvoll Zwerge wacht derzeit über den Eingang zu diesem Turm, sie sind nicht bösartig, doch verlangen einen kleinen Teil der Beute für sich. Ein Greis faselt etwas von einem versteckten Aufzug der ganz großartig funktionieren soll. Ein beliebter Fehler ist es wohl sich mit dem Kriegswagen am Turm des Krieges anzulegen, Untote Hauptmänner wachen hier angeblich.

Eine Gruppe fanatischer Priester des Zagyg haben sich im Turm der Magie eingenistet, man kann mit ihnen nicht vernünftig reden, und möge sich vor dem, der sich Großvater Magie nennt in Acht nehmen. Ihr Ziel ist es scheinbar die Ruinen als Gedenkstätte zu pflegen und zu schützen. Angeblich haben sie noch niemanden hineingelassen, der Schlüssel um Einlass zu bekommen, freilich, hat noch keiner gefunden.

Der Turm des Zagig ist der gefährlichste und beinhaltet die geheimsten Schätze des Zagig. Angeblich soll die vierte Katakombenebene einen sagenhaften Workshop beinhalten. Aus tieferen Ebenen kam fast noch nie jemand in diesem Turm zurück - nur zum Beispiel der legendäre Lord Robilar. Berichten von Abenteurern zu Folge liegt seid einiger Zeit ein Flug auf der Wendeltreppe, welche von den Flügen an der Oberfläche in die Tiefe führt. Es kursieren schlimme Gerüchte rund um diese Treppe recht weit oben im Turm von Zagig.

Es existieren in der Burg Portale zu anderen Welten, bisweilen gelangt ein fürchterliches Wesen an die Oberfläche, zuletzt etwa wurde ein Elfenstamm, der sich in der Burg einnistete von einem Dämon aus der Tiefe ausgelöscht.

Als sich Zagyg von der Lehre und dem öffentlichen Leben zurückzog, entbrannten wiederholt und immer heftiger Auseinandersetzungen um die Stellvertretung, Vorherrschaft und sonstige Ansprüche in den oberen Ebenenen. Zagig kümmerte sich nicht darum, und als er endgültig verschwand, gab es regelrechte Kriege in den Katakomben. Einige loyale Anhänger gründeten die Kirche des Zagyg, doch andere, mit mehr Machtgier ausgestattete Individuen formten Allianzen und Feindschaften, riefen Hilfe aus unaussprechlichen Orten herbei. Drow, Kuto-Toa und andere böse Wesen aus dem Underdark wurden hineingezogen, Golems wurden erbaut um Armeen zu stärken, man sagt das manche gar aus den Unteren Ebenen (Planes) rekrutierten. Letztendlich überlebten nur sehr wenige der urspünglichen Schüler des Zagig, und nur die weisen unter ihnen verstanden es, sich zurückzuziehen und sich gegen das chaotische Treiben der monströsen Warlords magisch zu schützen.

Die Rabenstatue welche auf dem Feld vor der Burg steht, ist aus tieferen Ebenen herausteleportiert worden. Keiner weiß genau was es mit ihr auf sich hat, doch es gilt bei den Kindern auf dem Land als große Mutprobe, sie einmal zu berühren.
Boldran
 player, 421 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 4 Mar 2014
at 17:55
Re: Im Grünen Drachen
Boldran hört mit offenem Mund zu. Wie konnte jemand sich ein solches Wissen aneignen? Sich soviel merken. Er selbst konnte gut mit dem Pflug umgehen und dann und wann Wetterzeichen aus dem Flug der Vögel entnehmen und mit der Zucht von...von...

Der Gedankennebel kam und ging, zurück blieb eine kaum greifbare Leere, vielleicht war es besser so.

"Sehr beeindruckend, Meister Dimble, all dies, sehr beeindruckend."

Boldran winkt einen Jungen heran. "Mein Junge, hier ist etwas Geld, hole mir vom Markt frisches Obst, soviel wie in einen kleinen Sack passt, Äpfel, Birnen, Tomaten, ein paar Kartoffeln, Obst was ein paar Tage hält. Dann eine sehr ordentliche Laterne, mit ausreichend Öl. Ein Seil aus Seide benötige ich, etwa 20m Länge. Etwas Trockenfleisch, frisches Brot, Zwiebeln, ah ja und einen guten Beutel mit Bier. Ausserdem 2 Wasserschläuche. Beeile dich, sei versichert, ich werde dich gut entlohnen."

Er schaut die anderen entschuldigend an:"Ich befürchte, daß Alter macht sich bemerkbar, und Meister Dimbles Erzählung bedeutet für mich, daß wir recht lange in dieser sagenumwobenen Burg weilen werden. In der Zwischenzeit hätte ich gerne was gutes zu essen."

Es scheint ihm wirklich peinlich zu sein, aber dennoch wartet er in Ruhe auf die Rückkehr des Burschen.
Kognoskula
 NPC, 387 posts
Wed 5 Mar 2014
at 17:14
Re: Im Grünen Drachen
Kognoskula saugt Dimbles Erzählungen mit aufgerissenen Augen gebannt auf. Dergleichen fasziniert eine Studentin des Arkanen wie nichts anderes. "Großartig," kommentiert sie "mit solch profundem Vorwissen haben wir erhebliche Vorteile einem unbedarften Forscher gegenüber." Sie frohlockt und schlürft aufgeregt am Tee.

Überrascht schaut sie dann zu Boldran - immerhin hatte Kognoskula am frühen Morgen Verpflegung für die ganze Gruppe besorgt - der alte Ritter hatte offenbar ein klares Signal aus den Erzählungen von Dimble herausgehört: die Gefährten würden lange Zeit in dunklen Tunneln verbringen.

Der Bub, freilich ein echter Greyhawkler, hatte bereits Kognoskulas Ladung gesehen und fragt geschäftstüchtig sogleich nach weiteren Bestellungen der restlichen Gefährten - er könne alles besorgen, sagt er, und setzt die Hände in die Hüften. gerade einmal elf ist der Bub vielleicht.
Gilthas
 player, 754 posts
Wed 5 Mar 2014
at 20:23
Re: Im Grünen Drachen
Die Geschichte von den verhungerten Abenteurern und Boldrans Einkauf laesst auch den Tischler aufhorchen. "Ich nehme das Gleiche, was der Herr bestellt hat." Sobald der junge Bursche weg ist, bestellt er sich noch einen Nachschlag vom Fruehstueck und greift nochmal die Sache mit der Nachricht auf. "Kognoskula und Dimble, sind cleverer als ich." sagt er in einem raren Moment der Selbstreflektion. "Aber wir sollten diese Moeglichkeit nicht verstreichen lassen. Der Reiter war uns immer voraus und hat uns seine Bedingungen aufgedraengt, aber jetzt koennen wir den Spiess umdrehen. Die Wahl des Schlachtfeldes ist entscheidend, hat mir Morgan Armitage in Cryllor beim Kampfttraining beigebracht. Also sollen wir eine Nachricht verbreiten, dass ein paar Abenteuerer Hilfe mit einem starken magischen Gegenstand brauchen?" Fragend schaut er den Ritter an, auf dessen Meinung und Unterstuetzung er grossen Wert legt. "Ist keine Luege und koennte uns den entscheidenden Vorteil verschaffen."

This message was last edited by the player at 20:24, Wed 05 Mar 2014.

Boldran
 player, 422 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 6 Mar 2014
at 10:25
Re: Im Grünen Drachen
"Ihr entscheidet, junger Freund, denn ich vertraue euch."
Kognoskula
 NPC, 388 posts
Thu 6 Mar 2014
at 16:02
Re: Im Grünen Drachen
"Auch wenn Morgan Armitage ein Waffennarr ist, in dieser Sache gebe ich ihm recht. Ich hätte da schon ein paar außergewöhnliche Ingredientien im Kopf. Sollten wir sie dann tatsächlich bekommen - umso besser!" spinnt Kognoskula den Gedanken von Gilthas gleich noch ein wenig weiter. In ihre Richtung.
Gilthas
 player, 755 posts
Sun 9 Mar 2014
at 21:06
Re: Im Grünen Drachen
Nachdem man sich endlich geeinigt hat, geht Gilthas in die Detailplanung und Ausfuehrung ueber. "Okay, lasst uns dem Reiter oder seinen Leuten eine Falle stellen. Ich werde Evessa fragen, ob sie ein Geruecht verbreiten kann." Kurz schaut er in die Runde, um schauen, ob auch wirklich keiner mehr dagegen ist. "Wie waere es hier mit. Ein paar Abenteurer wurden ueberhoert, wie sie von einem Ritual sprachen und Zutaten fuer das Brechen eines starken Fluches gesucht haben. Wenn wir wieder zurueck sind, koennen wir irgendwo ein Lagerhaus oder so mieten und dann eine Zeit und einen Ort verbreiten."

Nachdem alle mit dem Plan einverstanden sind, sucht er Evessa auf und fragt, ob sie kurz eine Minute hat. "Hi, du kennst dich doch gut hier in Greyhawk aus. Meine Freunde und ich muessen ein Geruecht verbreiten. Bei welchem Haendler oder in welcher Kneipe wuerden ein paar unbedachte Worte am ehesten weiter gegeben werden?"
Boldran
 player, 423 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 10 Mar 2014
at 08:07
Re: Im Grünen Drachen
Diese jungen Leute...

Immer am Ränke schmieden, Pläne machen und immer auf dem Sprung.
Boldran liebte das offene und ehrliche, keinesfalls versteckte Vorgehen.

Doch er wartete geduldig auf die Rückkehr des Burschen mit der Ausrüstung und dem Proviant.
Ein langer Aufenthalt, so deuchte ihm, stand ihnen allen in dieser Burganlage bevor.

"Kaleb, wenn du groß bist, muss ich Sorge dafür tragen, daß etwas anständiges aus dir wird. Nicht wie dein alter Herr, der seine Tage in kalten Burgen verbringen muss."
Er schnitt eine komische Grimasse, was den Kleinen direkt zum glucksen brachte.
Loremaster
 GM, 1787 posts
Mon 10 Mar 2014
at 21:45
Re: Im Grünen Drachen
Evessa schaut Gilthas einen Moment ungläubig an, dann lächelt sie ehrlich, nimmt die Hand des jungen Mannes und zerrt ihn zur die Norwand des Schankraumes. "Noch nicht gesehen?" fragt sie noch einmal nach. Dann legt sie dar, neben einer Pinnwand voller Ausschreibungen, Gesuche und Anfragen stehend: "Wenn Ihr nach etwas sucht, oder dies zumindest behaupten wollt, dann ist das hier einer der besten Orte in ganz Greyhawk, um dies unaufdringlich publik zu machen." Als sich Gilthas' Blicke auf den vielen Anschlägen verlieren, fügt sie noch mit einem Augenzwinkern hinzu: "...ob das jetzt stimmt oder nicht was ihr da hinschreibt, woher soll ich das denn wissen?"
Kognoskula ist indes schon dabei, ihre geistigen Notizen mittles kurzerhand gezücktem Pergament und Schreibfeder in handfeste Notizen zu verwandeln. Geistesabwesend murmelt sie, Boldran widerredend, vor sich hin: "...aber nein, nein, es gibt dort angeblich sogar fussbodenbeheizte Bibliotheken mit frei verfügbaren arkanen Kerzenträgern - kann es einen schöneren Ort geben?"
Kognoskula
 NPC, 389 posts
Thu 13 Mar 2014
at 21:33
Zutatensuche
Kognoskula beobachtet die Szene am Anschlagbrett nur kurz und entscheidet dann spontan noch etwas mehr auf ihr Pergament zu kritzeln. Sie steht auf und liefert ihr Pergament an Gilthas aus. Verziert mit einem Rahmen beinhaltet es ihre Zutatenliste:


_______________________________
Gesucht:
Ingredienten für Fluchbruch
 
* Gebein eines Verfluchten
* Ein Pfund Elektrumstaub
* Phiole Lemurenblut
* Unze Kot der Tarrasque
* Petrifiziertes Holz eines
Mammutbaums der Eiswüste
* Wolkenkristall (in Stasis)
 
Kontakt: Bitte Karte am
Tresen hinterlassen
______________________________

This message was last edited by the player at 21:34, Thu 13 Mar 2014.

Gilthas
 player, 756 posts
Thu 13 Mar 2014
at 22:20
Re: Zutatensuche
Gilthas nimmt das Pergament an und ist mal wieder von der Gewissenhaftigkeit Kognoskulas beeindruckt. "Das ist ja mal wirklich ausfuehrlich. Ich werde es gleich aufhaengen. Komm doch mit, dann koennen wir uns auch noch belauschen lassen." Mit dem Pergament in der Hand wartet er bis ein paar Leute am Aushang sind, dann geht er mit Kognoskula im Schlepptau zum Aushang. Dabei beugt er sich zu Kognoskula rueber, schaut nervoes in der Gegend herum und spricht in ihre Richtung. "Hoffentlich kriegen wir auf diese Weise ein paar der Zutaten. Wenn nicht, wird es unserem Freund in ein paar Wochen richtig dreckig gehen. Dann hat der Huf sein Werk vollbracht und Fharlanghn steh uns bei! Wenigstens hat ER dann einen ebenbuertigen Gegenspieler."
Kognoskula
 NPC, 390 posts
Fri 14 Mar 2014
at 15:13
Re: Zutatensuche
"Recht hast Du. Doch wo wenn nicht in dieser Stadt finden wir dieserlei Zutaten? Wir werden die Quelle als auch den Vermittler fürstlich bezahlen." Diesen Worten folgend geht Kognoskula zum Pergament und quetscht noch eine Zeile unter den Text:
Quelle und Vermittler werden entlohnt
"Wir werden den Fluch des Hufs schon noch brechen. Sei unbesorgt."
Kognoskula ist entzückt von diesem Schauspiel. Die Ohren der wenigen Frühstücksgäste saugen das Gespräch ganz und gar auf. Die müden Augen versuchen das Pergament schon vom Tisch aus zu lesen.

Inzwischen ist der Bub mit einem Handkarren zurück vom Markt und wartet auf sein Trinkgeld. Ein erster Blick auf den Karren verspricht, dass er seine Aufgabe gut erfüllt hat. "Tomaten habe ich keine bekommen. Die wachsen gerade nur weit im Osten, sagt Martha." vermeldet er, doch fügt sogleich hinzu "Ich habe stattdessen Rote Beete eingekauft."

"Lasst uns bald aufbrechen, noch ehe die Uhr zur halben Stunde schlägt. Wir haben einen weiten Weg vor uns." fordert Kognoskula die Gefährten zur Abmarschbereitschaft auf.
Boldran
 player, 424 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 14 Mar 2014
at 16:05
Re: Zutatensuche
"Ausgezeichnet, mein junger Freund. Das ist toll. Hier, für deine Mühe." Boldran überreicht dem Burschen 10 Silbertaler.
Dann macht er sich daran, den neuen Proviant sorgfältig zu verstauen nd geht anschliessend nach oben, um seine Rüstung anzuziehen.

"Liebe Kognoskula, bitte haltet einen Moment Kaleb, ich bin gleich wieder da, habt dank."
Gilthas
 player, 758 posts
Sun 16 Mar 2014
at 14:36
Re: Zutatensuche
Auch Gilthas hat das kleine Schauspiel belustigt. Hoffentlich ergibt sich daraus etwas. Wieder am Tisch angelangt, ist auch er fuer einen baldigen Aufbruch. "Ich bin bereit. Ich muss nur noch meinen Rucksack holen und dann kann es losgehen. Boldran, brauchst du noch Hilfe mit deiner Ruestung?"
Kognoskula
 NPC, 391 posts
Sun 16 Mar 2014
at 14:42
Re: Zutatensuche
Kognoskula, indes, ist schon mütterlichst dabei, Kaleb im Arm zu wiegen. Schreien tut der Kleine nicht, doch er lugt mit einigermaßen wachen Augen umher.
Boldran
 player, 425 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 17 Mar 2014
at 08:27
Re: Zutatensuche
"Danke, Gilthas, das ist lieb gemeint, aber ich komme zurecht."
Langsam geht der Alte nach oben auf sein Zimmer. Er wusste, was jetzt kommen würde, die Rückkehr in die Rüstung, seine Bürde.
Er lässt sich Zeit, legt bedächtig Stück für Stück der Panzerung an, sie hatte schon häufig den Unterschied zwischen Tod und Leben ausgemacht. Sie war wie ein Bollwerk.
Doch hat sie dich damals nicht retten können, Sohn.

Der Junge nickt nur. Nimm es dir nicht zu Herzen, es geht weiter, lass es zu.

Die letzten Schnalle schliesst sich, Hornschmetter kommt an seinen Platz, zuletzt der schwere Schild.

Es war ein vertrautes Gefühl, als wenn die Gewicht der Welt auf seinen Schultern ruht. Wann würde er darunter zusammen brechen?

Boldran geht hinunter und gibt seinem Sohn einen lieben Kuss auf die Stirn. "Heironeous wacht über dich!"
Er schaut die anderen an:"Bereit?"
Loremaster
 GM, 1788 posts
Mon 17 Mar 2014
at 22:50
Hinaus
Der Bub ist schon lange mit dem spektakulären Sold abgehauen, sich respektvoll und dankend verbeugend. Gilthas hat er gar nicht mehr gefragt, so selbstverständlich erschien es ihm, dass die Silbertaler mehr als genug sind. Ricard verabschiedet die aufbrechenden Gefährten noch mit einer untrüglichen Begeisterung im Gesicht: "Ernsthaft, Ihr geht zur Burg? Ihr fackelt nicht lange was? Ich wünsche Euch spannende Abenteuer. Ach ja, und haltet ein Auge offen nach meiner Chaosklinge."

Mit den zwei bepackten Maultiere, trottet die Truppe der Gefährten die Prozessionsmeile nach Süden, durch die Alte Stadt und schließlich duch das Stadttor hinaus aus der Freien Stadt Greyhawk. Morgendlicher Nebel füllt noch die Senken, und verbirgt auch noch den Selintan. Doch den zu queren ist das erste Ziel - die Flussstraße entlang zu Zagigs Brücke führt der Weg.

Nur hundert Schritte sind nötig um den Stadtlärm zu vergessen, um kalte, frische Frühlingsluft zu atmen, und um die Schönheit der Schneeglöckchen zu erkennen, die am Wegesrand den Winter verabschieden.

This message was last updated by the GM at 22:50, Mon 17 Mar 2014.

Boldran
 player, 427 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 18 Mar 2014
at 11:53
Re: Hinaus
Boldran übernimmt die Führung, nicht, daß er den Weg kennen würde, er hat wie fast immer, keine Kenntnis, warum und wohin die Reise führt. Er geniesst die frische Luft und die Abwesenheit der vielen Menschen. Ab sofort würden viele Gefahren wieder auf sie lauern und mehr denn je, war es wichtig, daß sie alle wohlbehalten in die Stadt zurückkehren würden. Er musste sich um Kaleb kümmern!
Noch ein paar tiefe Atemzüge und ein sehnsuchtsvoller Blick in die Ferne, in Richtung einer Heimat, die er wohl nie wiedesehen würde, dann setzt er seinen Helm auf und es wird dunkel. Er hört seinen eigenen schweren Atem und konzentriert sich auf die Schritte, die vor ihm liegen.
Thordin
 player, 793 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 18 Mar 2014
at 22:09
Re: Hinaus
Thordin stapft neben den Maultieren her und mampft eine Rote-Beete-Knolle. Seine Unternehmungen in Greyhawk waren nicht so erfolgreich wie erhofft, was größtenteils dem mangel an Zeit und klingender Münze geschuldet ist. Ein Grund mehr also, auf Abenteuer auszugehen. Es erscheint ihm indes ein wenig überhastet. Er hätte eingehende Planung vorgezogen.

"Nun, sagt mal, in welchem Teil der Burg vermutet ihr denn die Banditen?"
Loremaster
 GM, 1790 posts
Wed 19 Mar 2014
at 18:32
Re: Hinaus
"Alle, selbstverständlich, Herr Kollege!" platzt Kognoskula heraus. "Doch wenn ich Dimbles Berichte von gestern Abend noch recht im Kopf habe, so werden wir nicht einfach überall hineinspazieren können. Wir sollten zunächst die geraubten Wagen sicherstellen, und dann weitersehen." nach kurzem grübeln rezitiert sie aus dem Gedächtnis: "Der Turm des Krieges wird von einer Zwergenbande belagert; der Turm der Magie wird von fanatischen Priestern bewacht; auf dem Turm des Zagyg lastet ein starker Fluch."
Sie lächelt in die Runde und sagt, vermutlich sogar ernst gemaint: "Ich denke wir haben die freie Wahl."
Gilthas
 player, 760 posts
Wed 19 Mar 2014
at 20:35
Re: Hinaus
Mit seinem Rucksack auf dem Ruecken und einem langen Wanderstab ist Gilthas bereit fuer den Marsch zu Burg Greyhawk. Mit einem breiten Grinsen und voller Vorfreude marschiert er neben seinen Gefaehrten her. Anscheinend hat der Ruf des Abenteuers den Reizen der Stadt den Rang abgelaufen.

"Ich weiss nicht ob wir die Wahl haben werden. Es gibt bestimmt Spuren und vielleicht praesentiert sich der richtige Turm von selbst."
Loremaster
 GM, 1792 posts
Thu 20 Mar 2014
at 19:19
Rückkehr zu Zagigs Brücke
Die Mittagssonne hat den Nebel aus den Senken und Tälern gescheucht. Der Selintan ist schon seit einiger Zeit rauschender Begleiter unweit des Weges, der zu Zagigs Brücke führt. Der Schauplatz ist den Gefährten noch genau in Erinnerung, einzig, heute erreichen sie den Ort aus der anderen Richtung. Die große Steinbrücke über die Schlucht, die der Selintan gegraben hat endet in der enormen Stainstatue des Zagig Yragerne. Die Bewohner der Barackensiedlung nutzen den schönen Tag, sie sind beim Wiederaufbau. Der kleine Bub Klezo turnt an der Böschung herum und erkennt Xiara und Stalker sofort wieder. Freudig Schreiend rennt er über die Brücke und verkündet: "Die Guten Menschen sind wieder da! Die Guten Menschen sind wieder da!"
Thordin
 player, 794 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 20 Mar 2014
at 23:06
Re: Hinaus
"Nun, wenn wir die Wahl haben, sollten wir selbstverständlich den Turm des Krieges wählen. Mit den Zwergen dort lässt sich sicher vernünftig reden."

Das Dorf würde er lieber links liegen lassen. "Hrm. Hier ist nichts mehr, was uns interessiert. Lasst uns lieber schnell weiter ziehen."
Boldran
 player, 428 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 21 Mar 2014
at 09:38
Re: Hinaus
"Ich gebe Meister Thordin recht, nicht wegen der Türme, aber wir sollten hier nicht allzu lange verweilen. Ich habe kein gutes Gefühl dabei."
Boldrans Stimme kommt merkwürdig verzerrt unter dem Helm hervor, die Wahrheit ist, dieser Ort erinnerte ihn an etwas und er konnte es nicht greifen, darum wollte er hier weg.
Loremaster
 GM, 1793 posts
Sat 22 Mar 2014
at 08:31
Re: Hinaus
Kognoskulas Blicke verlieren sich in den Gemüsebeeten, die an diesem Vormittag von den Bewohners dieser Siedlung bearbeitet und bepflanzt werden. Es erinnert sie an ihre Heimat Weidenlied in den Good Hills von Keoland. Unsere Behausungen waren jedoch schöner. denkt sie bei sich.
Xiara und Stalker werden von von den Kindern Klezo und Vadim begrüßt, im Gefolge die restlichen ortsansässigen Halbwüchsigen.

Vor der gut 15 Fuß hohen Statue des Zagig bleiben die Gefährten kurz stehen, und Gedenken dess was heir passiert ist. Der ortsälteste Greis tritt mühevoll zu der Gruppe heran und schüttelt Boldran die Hand. "Seid gegrüßt, verehrte Retter. Bitte verweilt kurz bei uns und teilt das Mittagsbrot mit uns, ihr gebt uns Kraft!" Es ist Kognoskula, die an dieser Stelle etwas sachlich entgegnet: "Heute nicht. Wir müssen weiter - wir suchen die Räuber. Schaut besser dass die Melonen ausgepflanzt werden, es gibt dieses Frühjahr keinen Frost mehr!" sie nickt dem Greis zu. "Doch sagt, ist in den letzten Tagen noch jemand auf dem Karrenweg in die nördlichen Felder unterwegs gewesen?" - "Aber ja, Tylan und Greja sind mit einer Eurer Münzen aufgebrochen zum Bauernhof van Hollenstain, um Holz, Vieh und Korn zu kaufen. Sonst war dorthin niemand unterwegs, ganz im Gegenteil auf der Straße nach Greyhawk." er winkt ab, dann verabschiedet er die Gefährten und geleitet sie zu dem Karrenpfad in die Felder. "Lasst unsere Freunde passieren, sie haben wichtige Dinge zu tun." verkündet er seinen Mitbewohnern. "Viel Glück und Gesundheit auf Eurem Weg" verabschiedet der Greis, Nobot, die Gefährten dann noch unter den freudigen Blicken der anderen Bewohner.
Boldran
 player, 429 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 22 Mar 2014
at 08:39
Re: Hinaus
"Mein Herr," Boldran hält den Greis noch einmal kurz auf, "auf unserem Rückweg, so es die Götter wollen, werden wir gerne mit euch speisen, doch nicht heute. Und habt Dank für eure netten Worte."

Dann wendet sich der alte Bauer ab.
Thordin
 player, 795 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 22 Mar 2014
at 23:57
Re: Hinaus
"Ähm, warum das Interesse für den nördlichen Weg, hm, Frau Kollegin?", will Thordin wissen, der sich noch nicht so ganz orientiert hat. Er ist zufrieden, schnell wieder unterwegs zu sein.
Kognoskula
 NPC, 393 posts
Sun 23 Mar 2014
at 09:19
Re: Hinaus
Nobot nickt Boldran noch zu und hebt den Arm zum Abschiedsgruß. Ohne Zweifel ist der Greis nicht sicher, ob er Boldran noch einmal wiedersehen würde.

Throdin und Kognoskula sind bereits vorangegangen: "Als Xiara, Ginger und ich mit den beiden Hunden vorgestern den Spuren der geraubten Wagen in die Hügel folgten, dauerte es nicht lange bis wir uns auf diesem nördlichen Pfad auf der Westseite der Brücke wiederfanden. Der Weg führt durch das Farmland, und letztlich zu den Ruinen von Burg Greyhawk!"
Gilthas
 player, 761 posts
Sun 23 Mar 2014
at 20:14
Re: Hinaus
"Dann lasst uns nicht laenger hier warten und dem noerdlichen Weg folgen, damit wir heute noch in die Naehe der Burg kommen." Mit einem freundlichen Winken verabschiedet er sich von den Dorfbewohnern und macht sich auf zum noerdlichen Weg.
Loremaster
 GM, 1795 posts
Thu 27 Mar 2014
at 17:51
Nördlich von Zagigs Brücke
Thordin und Kognoskula werden schnell von Xiara und Gilthas überholt. Die beiden Arkanisten haben sich in einer Diskussion rund um Luft- und Erdmagie verzettelt, da Kognoskula ihre neuesten Erkenntnissen rund um die Beschwörung von Gaswolken mitteilen wollte. Bekanntermaßen ist Thordin derlei zu windig.
Während Gilthas die Gelegenheit hat, sich ein Bild der Gegend zu machen, kleben Xiara und Stalker mit Augen und Nase am Boden, der noch immer die Spuren der Räuber trägt. Ab und zu verweilt die Elfe und orientiert sich, um Wegesgabelungen mit ihren Erinnerungen von der letzten nächtlichen Pirsch abzugleichen. Boldran und Dimble bilden die Nachhut, Ihnen bleibt es überlassen die Maultiere zu führen und dabei die Gegend zu genießen. Die Trampelpfade sind in keinem guten Zustand, die Gegend schon wenige Minuten von Zagigs Brücke unzivilisiert. Diese nördlichen Ausläufer der Cairn Hills, durch welche sich der Selintan in diesen Breiten geschnitten hat, zeichnet sich durch rollende Hügel, Felder und Buschland aus. Je länger man vom Selintan fortmarschiert, desto steiniger und unwegsamer wird die Gegend. Ganze vier Höfe haben die Gefährten auf Ihrem Weg ausgemacht, jeweils weit vom Pfad entfernt, doch in Sichtweite. Ein paar Farmerfamilien bestellen die dünn gesähten Feldflächen inmitten der steilen und bisweilen felsigen Hügel mit Gerste, Hafer und Kohlrüben. Weidendes Vieh, allen voran Ziegen und Schafe können in der Nähe gesichtet werden. In der Nähe eines Feldes in der ferne ist ein großer Fleck völlig verdorbener, fauliger Erde zu erkennen. Wie Dimble zu berichten weiß, bekämpfte die Stadtwache hier einst eine Horde von Wesen aus den unteren Ebenen, welche eines Tages aus den Tiefen der Burg hervorgekrochen waren und die Gegend in Angst und schrecken versetzten.

Nach guten zwei Stunden Marsch ab der Brücke machen die Gefährten eine Pause. Sie sind an einer Kreuzung angekommen, an der ein halb verrottetes Holzschild in den Boden eingeschlagen ist. 'Burg Greyhawk, 3 Meilen' verspricht es, nach Norden zeigend. Eine Farm ist in einiger Ferne im Westen zu erahnen, vielleicht fünfzehn Gehminuten von hier, das möglicherweise letzte Zeichen von Zivilisation auf dem Weg zur Burg. Es ist früher Nachmittag doch die Frühjahrssonne steht schon tief. Die Burg wäre bei Anbruch der Dämmerung zu erreichen. "Wir sollten uns stärken. Der Abend naht und nur die Götter wissen was er mit sich bringt." verkündet Kognoskula und setzt sich auf einen trockenen, sonnenbeschienenen Fels um sich zu stärken. "...das letzte Mal waren dort hinten zwei Landhaie unterwegs." fügt sich noch mit vollem Mund beispielhaft hinzu.
Boldran
 player, 430 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 28 Mar 2014
at 08:37
Re: Nördlich von Zagigs Brücke
Eine letzte Rast bevor dem Alten wieder alles abverlangt werden würde. Er hasste es mittlerweile diese Verantwortung tragen zu müssen. Es erdrückte ihn, jetzt mehr denn je.

"Sollen wir hier die Nacht verbringen, oder versuchen die Farm zu erreichen?"
Thordin
 player, 797 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 28 Mar 2014
at 09:37
Re: Nördlich von Zagigs Brücke
"Wir sollten lieber noch etwas vorstoßen und die Gegend erkunden. Dann je nach Situation in einigem Abstand rasten oder uns in der Burg einen Platz suchen.
Aber vielleicht sollten wir dem Hof einen kurzen Besuch abstatten. Vielleicht haben sie nützliche Informationen über die Gewohnheiten der Burgbewohner."

Boldran
 player, 431 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 28 Mar 2014
at 09:49
Re: Nördlich von Zagigs Brücke
"Ihr habt recht, Meister Thordin, ich bin für die Farm."
Kognoskula
 NPC, 394 posts
Fri 28 Mar 2014
at 12:55
Re: Nördlich von Zagigs Brücke
Kognoskula zuckt mit den Schultern und lässt ihren Blick in Richtung der Farm schweifen. Dann nickt sie und sagt etwas pampig: "Ja, das können wir machen. Zur Burg würde ich aber durchaus gerne heute noch gelangen."
Boldran
 player, 432 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 28 Mar 2014
at 13:35
Re: Nördlich von Zagigs Brücke
"Verzeiht meine Dame, aber nein. Wir werden ein letztes Mal unsere Kräfte sammeln und wenn möglich bei dem Farmer übernachten. Dann, beim ersten Licht des neuen Morgens werden wir zur BUrg aufbrechen. Ich will nicht in der Nähe der Burg übernachten müssen, nach den Erzählungen über mannigfaltige Feinde, ist mir dies ein zu großes Risiko."
Thordin
 player, 798 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 29 Mar 2014
at 10:00
Re: Nördlich von Zagigs Brücke
"Ich weiß nicht, Boldran, ich möchte Kognoskula recht geben. Nur aus der Nähe können wir beobachten, wer sich dort herumtreibt. Darüber wollen wir schließlich mehr herausfinden. Aber lass uns erstmal zur Farm aufbrechen."
Loremaster
 GM, 1796 posts
Sat 29 Mar 2014
at 20:40
Zur Farm
Die letzten Argumente pro und contra einer Übernachtung auf der Farm werden noch auf dem Weg dorthin ausgetauscht. Die Marschordnung ist locker, doch Xiara und Gilthas haben die Umgebung gut im Auge während der Rest folgt. Der Weg ist problemlos zu finden und ist gut begehbar - besser gar als der Pfad von Zagigs Brücke bis zur letzten Gabelung.

Die Farm entpuppt sich aus fünfhundert Fuß Entfernung als ansehnlicher landwirtschaftlicher Betrieb, Rauch entsteigt dem Schornstein. Die Zäune der Felder rundherum, freilich, sind ungewöhnlich hoch und kräftig. Das Haupthaus ist doppelstöckig, mit Stallungen im Erdgeschoss und augenscheinlich den Wohnräumen darüber. Ein Geräteschuppen zur Linken und eine Scheune zur Rechten bilden ein U. Den Gefährten zugewand ist die offenste Seite, welche immerhin durch eine Mauer geschlossen wird. Der Weg endet vor einem Tor. Boldran ist der restliche Aufbau des mustergültigen geschlossenen Hofes sofort klar: Hühnerstall und Hasenstall flankieren das Tor auf der Innenseite, Mistgrube in der fernen Ecke, Gemüsebeete und zwei, drei Obstbäume am Weg durch den Hof. Eine Wendeplatte für Furhwerke mit Rampe zum Heulager im Obergeschoss der Scheune. Der Schweinetrog unweit des Geräteschuppens bei einem kleineren, eingezäunten Bereich zum schlammsuhlen. Boldran sieht es alles vor seinen Augen. Er spürt die Mistgabel in seinen Händen, riecht den Kuhmist, hört das gemütliche Gurren der Hühner. Die Farm ist noch viele hunderte Schritte weit weg.

Auf einmal erstarrt Stalker, knurrend. Xiara verharrt und orientiert sich: Zwei große Hunde sind plötzlich zu sehen, vielleicht zweihundert Fuß entfernt. Sie blicken aus einem eingezäunten Bereich heraus, in Ackerfurchen stehend.

This message was last edited by the GM at 20:40, Sat 29 Mar 2014.

Gilthas
 player, 762 posts
Sat 29 Mar 2014
at 22:00
Re: Zur Farm
"Ja, lasst uns bei der Farm vorbeischauen. Wir koennen alle Informationen gebrauchen. Danach koennen wir ja immer noch naeher an die Burg herangehen. Ich hatte gedacht, dass wir heute noch etwas von der Burg entfernt uebernachten. Auch von da koennte man die Burg schon ausspaehen."

Als sie naeher zur Farm kommen, sieht Gilthas recht schnell, dass die Farm eher einem Fort aehnelt. "Hohe Zaeune, scharfe Wachhunde und das Wohnhaus im ersten Stock. Die Leute hier sind anscheinend auf Gefahren vorbereitet."
Kognoskula
 NPC, 395 posts
Sat 29 Mar 2014
at 23:11
Re: Zur Farm
Kognoskula ist zu klein um die Hunde zu sehen. "Wie, wo - scharfe Wachhunde? Wir sollten unsere friedlichen Absichten signalisieren." Kurzerhand zückt die kleine Halblingsdame ein säuberlich gefaltetes weißes Taschentuch, hält es hoch und winkt - etwa auf Höhe von Thordins Kopf. Wenige Augenblicke später drückt sie ganz selbstverständlich Boldran das Taschentuch in die Hand.
Boldran
 player, 433 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 30 Mar 2014
at 08:34
Re: Zur Farm
"He da! Ein paar Wanderer benötigen eine Unterkunft für die Nacht!"

Mit lauter Stimme verkündet Boldran seine Anwesenheit. Bloss kein heimliches Getue, das war ihm zuwider.
Loremaster
 GM, 1797 posts
Mon 31 Mar 2014
at 06:26
Re: Zur Farm
Kurz verharren die Hunde noch, dann sind sie nicht mehr zu sehen. Eine kleine Luke im Tor zum Innenhof öffnet sich nach einigen Augenblicken. "Was ist Euer Geschäft in dieser Gegend?" ruft eine kräftige männliche Stime. "Und wie ist Euer Name?"
Auch euf der rechten Seite des Weges ist nun recht plötzlich ein Hund zu sehen. Irgendwie scheint er die Gefährten recht clever anzuschauen. Er trottet in guter Entfernung durch den Acker, beobachtend.
Boldran
 player, 434 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 31 Mar 2014
at 08:06
Re: Zur Farm
"Mein Name ist Boldran vom Sperberhof, Paladin des Heironeous. Meine Gefährten und ich erbitten eine Unterkunft für die Nacht. Wir reisen zur Burg Greyhawk."
Loremaster
 GM, 1798 posts
Tue 1 Apr 2014
at 16:59
Re: Zur Farm
Die Antwort lässt nicht lang eauf sich warten: "Seid gegrüßt, Boldran vom Sperberhof. Mein Name ist Mortimer il-Daabo, dies ist mein Land. Wer sind die Gefährten, die mit Euch ziehen, und was ist Euer Geschäft in der Burg?" Die Stimme des Farmers ist unaufgeregt doch kritisch und bestimmt. Die Hunde sind noch zu sehen, doch viel weiter weg als zuvor. Ihr braunes Fell glänzt in der untergehenden Sonne, bevor sie an den Seiten des Hofes jeweils um die Ecke verschwinden.
Boldran
 player, 435 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 2 Apr 2014
at 07:08
Re: Zur Farm
Boldran ruft dem Farmer die Namen seiner Gefährten zu. Was ihre Geschäfte in der Burg anbelangte, tja, da er stets nur soweit plante, wie seine Nase reichte, und er sich die Dinge nie lange merken geschweige denn verstehen konnte, tappte er etwas im Dunklen mit der Antwort.

"Wir beabsichtigen die Burg nach bestimmten Dingen zu durchsuchen."
Hoffentlich stimmte das, er wollte den Mann nicht anlügen.
Thordin
 player, 799 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 2 Apr 2014
at 08:03
Re: Zur Farm
"Mein Name ist Thordin Schwarzbart und das hier ist meine Kollegin Kognoskula Besensammler. Wir sind Gelehrte und eben erst aus Keoland hier eingetroffen. Unsere Gefährten sind der junge Gilthas Tischler, Dimble Varchik Dalherl Calladenn, der berühmte Künstler und...", einen Moment hält er inne. Er muss sich erst noch daran gewöhnen, dass Ginger sie nicht mehr begleitet. "...und Xiara, die sich in Wald und Flur auskennt wie kaum jemand. Wir sind noch nicht lange in der Gegend und was genau wir hier suchen ließe sich aus der Nähe besser besprechen. Wir hoffen von Euch etwas über die Gegend hier zu erfahren", fügt er hinzu und geht langsam weiter auf das Tor zu.
Mortimer il-Daabo
Wed 2 Apr 2014
at 17:13
Re: Zur Farm
Boldrans vertrauenswürdige Erscheinung unterstützt durch die Ausführlichkeit der Darlegungen Thordins lassen den Farmer sichtlich nicken. Ohne ein Wort zu sagen öffnet er das Tor, begleitet von lautem Poltern schwerer Balken. Der Innenhof ist nun zu sehen. Boldran entdeckt hier keine Überraschungen, alles ist wie erwartet. Vielleicht mit Ausnahme der gut zehn Hunde die nun merkwürdig ordentlich hinter dem Farmer stehen und die Ankömmlinge anschauen. "Seid willkommen auf meiner Farm. Bitte, ich gewähre Euch ein Nachtlager, wenn ihr mein Hab und Gut und meine Familie mit Respekt behandelt." Er geht einen Schritt auf Boldran zu, um ihm die Hand zu schütteln.
Gilthas
 player, 763 posts
Wed 2 Apr 2014
at 18:44
Re: Zur Farm
Auch Gilthas gruesst den Bauern freundlich und offen. Auf dem Weg in das Innere des Hofes haelt er jedoch die Augen und Ohren offen, denn der Bauernhof ist eher eine kleine Burg. Er kennt sich nicht uebermaessig mit Befestigungsanlagen aus, aber der Zaun und das Tor scheinen ihm recht stabil und gut gezimmert. "Herr il-Daabo, einen ordentlichen Zaun habt ihr hier. Ist es hier so gefaehrlich?"
Boldran
 player, 436 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 2 Apr 2014
at 21:35
Re: Zur Farm
"Habt Dank. Segen für eure Saat. Wir werden euer Haus respektieren." Boldran schüttelt dem Farmer die Hand, es war für einen Augenblick wie früher, der Handschlag hatte ebensolche Gültigkeit wie ein Gesetz der Obrigkeit.
Loremaster
 GM, 1799 posts
Thu 3 Apr 2014
at 15:48
Re: Zur Farm
Der Farmer grüßt jeden einzelnen der Gefährten beim Eintreten. Sein Haar zeigt erste Zeichen des Ergrauens und seine Haut ist sonnengegebert. Ein kräftiger Kerl in schmutziger Latzhose und hochgekrempeltem Hemd. Sein gutmütiger Blick strahlt eine Mischung aus Freude über die neuen Bekanntschaften und Mitleid aus.
"Zäune brauche ich eh, und glaub mir Gilthas, in dieser Gegend ist es manchmal gut, etwas besser geschützt zu wohnen." Es gab Zeiten, da hielten wir Nachtwache bei den Schafen. Das war die Zeit als die Kobolde sich in der Burg eingenistet hatten.
Boldran
 player, 437 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 3 Apr 2014
at 18:27
Re: Zur Farm
"Es ist gut und richtig, seinen Hof und all seine Lieben zu schützen. Vor Kobolden muss man sich in Acht nehmen."

Der Alte schaut sich kurz um. "Wollen wir reingehen? Wir würden uns über Informationen in Bezug auf die Burg von euch sehr freuen."
Mortimer il-Daabo
Thu 3 Apr 2014
at 21:28
Re: Zur Farm
"Das waren irgendwann so viele, man sagt, die mussten sich in der Burg schon gegenseitig auffressen. Irgendwann waren sie weg."
Der Farmer winkt die Gefährten herein und macht sich sogleich daran das Tor wieder schließen. "Dort oben ist der Heuboden" Mortimer deutet auf die Scheune zur rechten Seite des Hauses, eine Holztreppe und eine Rampe führen zum Heulager hinauf. "Macht es Euch gemütlich, viel Heu ist nicht mehr da." er will schon fast wieder gehen und murmelt noch "Muss aber auch nicht mehr, ist ja Frühling"
Dann erinnert er sich noch und vermeldet: "Ein Abendbrot könnt ihr bei uns bekommen, Frühstück auch. Alle zusammen vier Silberlinge. Geschichten erzähle ich aber ganz umsonst." Er schmunzelt und winkt ab "Ach, und, so gefährlich ist es hier nicht, sonst wäre ich auch nicht mehr hier." Mit einem Augenzwinkern verabschiedet er sich und geht mit müden Schritten zum Haupthaus.
Boldran
 player, 438 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 4 Apr 2014
at 08:35
Re: Zur Farm
"Meinen Dank und gute Nacht." Als der Farmer ausser Hörweite ist seufzt Boldran schwer, er weiss noch nicht einmal warum.

"Nun gut, richten wir uns ein und gehen dann zum Abendbrot."
Loremaster
 GM, 1801 posts
Fri 4 Apr 2014
at 14:00
Re: Zur Farm
Nach dem langen Marsch ist die Wagenrampe hinauf zum Heuboden zwar der weitere Weg, doch willkommener als Treppensteigen. Stalker schnuppert neugierig umher, Xiara hat stets Mühe ihn davon abzuhalten, nähere Bekanntschaft mit ausgewählten Farmtieren zu machen. Manches hier hat der Coshee noch nie zuvor gesehen. Ein paar schnatternde Gänse nahe des Hasenstalls tragen ihren Teil zur Aufregung bei.
Boldran hebt den Riegel von dem Holztor und schlägt es auf. Ein heftiger, doch wohlriechender Duft von gut getrocknetem Heu schlägt den Gefährten entgegen. Der Heuboden bietet auf zwei Stockwerken Platz für Heu. Im Holzboden, etwa in der Mitte, ist eine große, geschlossene Luke zu finden. Viele Ballen sind unten nicht mehr übrig, auf der improvisiert eingezogenen oberen Ebene etwas mehr. Zwei Heugabeln und zwei Besen sowie Bastseil stehen in einer Ecke. Kleine ungeputzte Fenster lassen das letzte Tageslicht herein. Die Türe zur Treppe öffnet an der langen Seite der Scheune zum Hof hin.
Kognoskula fackelt nicht lange, ihre kurzen Beine sind überaus müde. Mit einem freudigen Seufzen lässt sie sich auf einem ausgewählten Heuballen am Boden nieder und Tauscht ihre Wanderschuhe gegen ihre Filzpantoffeln. Ihren Rucksack lässt sie am selben Fleck zu Boden sinken. Natürlich vergisst sie nicht, einen Augenblick später einen Zauber auf diesen Heuballen zu platzieren, bei dem sie einen feinen silbernen Faden schwingt. Auch das Klingen einer winzigen Glocke ist dabei zu hören. "Unser Gepäck sollte in dieser Scheune sicher sein." Natürlich geht sie anschließend minutiös die Runde und flüstert jedem einzelnen das Passwort für den Alarmzauber ins Ohr.

Am Scheunentor wartet sie dann auf alle die sonst noch mit zur Farmerstube wollen.
Gilthas
 player, 764 posts
Sat 5 Apr 2014
at 20:53
Re: Zur Farm
Waehrend sie es sich oben auf dem Heuboden gemuetlich machen, fragt Gilthas die Anderen nach den naechsten Schritten. "Sollen wir heute noch den Weg zur Burg auskundschaften und vielleicht die Burg ein wenig beobachten? Es ist noch ein Weilchen hell. Oder verlassen wir uns auf die Geschichten von dem Bauern?" Ein fragender Blick geht durch die Runde und bleibt dann auf einem Fenster haengen, um die Uhrzeit abzuschaetzen. "Wir koennten uns auch aufteilen."
Thordin
 player, 801 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 5 Apr 2014
at 23:23
Re: Zur Farm
"Aufteilen? Nein, das wäre hier zu gefährlich. Ich würde unseren Gastgeber gerne fragen, was er über seine Nachbarn weiß. Verwunderlich, dass er in solcher Nähe zur Burg von ihnen in Ruhe gelassen wird, findet ihr nicht? Und fandet ihr nicht auch, dass seine Hunde ungewöhnlich intelligent wirken?"
Thordin vermutet offensichtlich mehr hier als der erste Blick erwarten lässt.

"Wenn noch genug Tageslicht bleibt, würde ich ohne uns lange aufzuhalten und mit leichtem Gepäck zur Burg aufbrechen für einen ersten Erkundungsgang."

This message was last edited by the player at 23:24, Sat 05 Apr 2014.

Kognoskula
 NPC, 396 posts
Sun 6 Apr 2014
at 10:21
Re: Zur Farm
Die Gemütlichkeit des Heubodens hätte Kognoskula beinahe eingelullt. "Ja, sagt sie, flink und mit leichtem Gepäck könnten wir im letzten Tageslicht einen Eindruck dessen erspähen, was uns morgen erwartet. Lasst uns das tun."
Loremaster
 GM, 1802 posts
Sun 6 Apr 2014
at 10:23
Re: Zur Farm
In einer Stunde wird die Sonne hinter dem Horizont verschwinden. Es ist nur mäßig bewölkt, so kann man annehmen, dass der halbe Rückweg von der Burg - drei Meilen sind es von der Farm noch - noch bei Abenddämmerung zu machen sein wird. Bei der Rückkehr zur Farm wird es recht dunkel sein.
Boldran
 player, 441 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 6 Apr 2014
at 13:21
Re: Zur Farm
"Dann lasst uns in aller Kürze den Weg zur Burg auskundschaften, aber gemeinsam, wir werden uns nicht trennen. Doch gebt mir noch eine Minute."

Meister Thordins Warnung reicht dem Ritter, der Zwerg war viel intelligenter als der alte Mann.
Boldran fängt an sich zu konzentrieren.


(ooc: detect evil)
Boldran
 player, 442 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 7 Apr 2014
at 16:31
Re: Zur Farm
Boldran kramt geistesabwesend in seinem Rucksack. "Ah, hier, prima. Schaut, meine Dame, diesen Apfel solltet ihr einmal probieren, er schmeckt wunderbar." Langsam geht er auf seine Gefährtin zu und reicht ihr das Obststück. So leise wie möglich flüstert er:"Wir sind nicht alleine, etwas böses ist hier bei uns, unter dem Dach."
Kognoskula
 NPC, 397 posts
Mon 7 Apr 2014
at 19:15
Re: Zur Farm
Kognoskulas Augen weiten sich für einen Moment. Sie starrt in Boldrans Augen und nimmt den Apfel an. "Oh, vielen Dank, das ist aber ein leckerer Apfel. Kommt wir gehen, dann sind wir ja bald wieder zurück." äußert sie, mit leicht mechanischem Unterton. Als alle draußen sind, schließt sie hektisch das Tor und wiederholt Boldrans Worte, geflüstert.
Boldran
 player, 443 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 7 Apr 2014
at 19:50
Re: Zur Farm
"Ich spürte etwas, eine böse Präsenz unter dem Giebel, sie war mittelmäßig stark. Sonst sitzen dort nur Eulen und hin und wieder ein Marder, aber in diesem Fall..."
Er zuckt mit den Schultern und schaut die anderen an.
Kognoskula
 NPC, 398 posts
Tue 8 Apr 2014
at 08:37
Re: Zur Farm
"Flüchtig sah ich nichts dort... muss klein gewesen sein... oder unsichtbar... Eulen, Marder... dennoch eine mittelstarke Aura... Anathalas schweigt..." Kognoskulas Gedanken durchpflügen die cerebralen Almanache. In der Tat bleibt Xiaras Silberklinge ruhig - kein Untoter ist also in der Nähe. "Möglicherweise ein extraplanarer Spion! Was sollen wir tun? Eile ist geboten!"

This message had punctuation tweaked by the player at 08:38, Tue 08 Apr 2014.

Boldran
 player, 445 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 8 Apr 2014
at 10:44
Re: Zur Farm
"Ein Spion? Der uns hier entdeckt hat? Oder könnte diese Präsenz direkt mit dem Farmer zu tun haben? Was sollen wir also tun? angreifen?"
Thordin
 player, 802 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 8 Apr 2014
at 15:24
Re: Zur Farm
"Wir können das hier nicht ignorieren. Aber wir müssen ein paar weitere Informationen gewinnen. Lass uns zuerst mit dem Farmer reden. Boldran, sei weiter wachsam. Wenn du dann spürst, dass etwas Böses in der Nähe ist, halte deine linke Hand hinter dem Rücken. Wenn er selbst es ist, sprich über Äpfel. Und wenn er nicht verdächtig erscheint, rede über Kartoffeln. Einverstanden?" All dies war geflüstert. Dann lauter: "Ich wünschte wir könnten hier bleiben. Diese einfache Landkost liegt mir mehr als die Städterküche. Ha!"
Thordin
 player, 803 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 10 Apr 2014
at 21:16
Re: Zur Farm
Thordin hofft, dass Boldran verstanden hat, schreitet zur Tür des Wohnhauses und klopft an. Vorher aktiviert er noch seine Fähigkeit, magische Auren zu erkennen um mögliche Überraschungen zu minimieren.

"Auf ein Wort, Herr il-Daabo! Wir können die Einladung zum Abendbrot jetzt nicht annehmen, da wir noch der Burg einen Besuch abstatten wollen. Was uns aber interessiert, gab es in letzer Zeit ungewöhnliche Vorkommnisse? Oder habt Ihr hier mal Besuch gehabt?"
Mortimer il-Daabo
Fri 11 Apr 2014
at 12:58
Re: Zur Farm
Der Farmer hat noch immer seine Arbeitsklamotten an, die Hände wischt er sich gerade mit einem Lappen sauber, nachdem er einen Eimer mit Küchenresten auf dem Boden abgestellt hat. Er hört Thordin zu, die Stirn zunehmend Falten gerunzelt. Bevor er antwortet tritt er einen Schritt heraus, damit er seinen Hof besser überblicken kann. Ein paar Hunde sind nun schon wieder erschienen, mitten auf den Hof haben sie sich scheinbar lautlos und geschickt geschlichen. Kognoskula ist schon wieder abgelenkt von ihnen.
"Vorkommnisse? Ist etwas nicht in Ordnung? Besuch haben wir hier oft, Wanderer und Abenteurer auf der Durchreise. Auf den Hof, freilich, lasse ich aber nicht einen jeden! Und deswegen gibt es hier auch keine Vorfälle, wenn man mal von dem absieht was sich so in den Hügeln herumteibt oder gar in der Burgruine hast. Pelor bewahre! Der Dämon, der den Elfenstamm ausgerottet hat war das schlimmste was wir je hatten. Die jüngsten Überfälle auf den Handelswegen - wir haben davon gehört - das geht schon wieder vorbei." er winkt ab. Zu den Hunden blickend ruft zwei etwas merkwürdige Japslaute aus, was die Hunde scheinbar dazu bewegt sich zu trollen.
"Trolle waren vor kurzem noch ab und zu unterwegs und haben versucht Vieh zu stehlen. Doch das passierte nun schon lange nicht mehr."
Thordin
 player, 805 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 11 Apr 2014
at 17:28
Re: Zur Farm
"Dann habt Ihr diese Orks also nicht gesehen?" ...oder fliegende Drachenreiter, fügt Thordin beinahe hinzu, lässt es dann aber.

"Eure Hunde scheinen ja wahrhaftig gut abgerichtet zu sein."

Thordin versucht Boldran und den anderen noch etwas Zeit zu geben, um Ungewöhnliches zu entdecken. Seinen Blick lässt er möglichst unverfänglich schweifen um sich konzentriert umzuschauen.
Gilthas
 player, 766 posts
Sat 12 Apr 2014
at 19:25
Re: Zur Farm
Gilthas hatte sich fast gedacht, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Der hohe Zaun kann Eindringlinge abhalten, aber auch Leute drinnen halten. Auf dem Weg zum Bauernhaus haelt er unauffaellig die Augen und Ohren offen, vielleicht kann er ja einen Blick auf den Spion erhaschen. Waehrend dann Thordin mit dem Farmer spricht, behaelt Gilthas diesen gut im Auge und versucht abzuschaetzen, ob dieser die Wahrheit sagt.
Boldran
 player, 446 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 13 Apr 2014
at 10:53
Re: Zur Farm
Boldran schaut den Farmer an, schaut sich um. Es liegt ihm auf der Zunge: Ich bin wie ihr es seid, doch der Gedanke vergeht.

Ganz leise flüstert er:"Wir bedeuten keine Gefahr für euch selbst, eure Familie oder euren Hof. Doch dort lebt etwas böses unter eurem Dach. Ich muss wissen, was es ist, bitte verschweigt es nicht."
Gilthas
 player, 767 posts
Sun 13 Apr 2014
at 16:37
Re: Zur Farm
"Boldran, ..." will Gilthas dem Ritter noch ins Wort fahren, aber da sind dessen Worte schon gesprochen. Manchmal ueberrumpelt die Direktheit und Aufrichtigkeit Boldrans den jungen Mann. Der zeigt seine Karten immer zu frueh, aber nun ist es zu spaet.
Mortimer il-Daabo
Mon 14 Apr 2014
at 06:26
Re: Zur Farm
Mit zunehmender Sorge im Gesicht hört der Farmer zu. "Auf meinem Heuboden?" Il-Daabo ist ein Mann der Tat, er sieht offenbar nicht die Notwendigkeit länger zu reden. "Dann schauen wir doch einmal nach..." Er schnappt sich eine Mistgabel, die neben der Türe steht und ruft noch aus "Maika!" was nach wenigen Augenblicken sechs der Hunde hinter ihm zur Türe heraustrotten lässt. "Ja, recht schlaue Vierbeiner wohnen hier mit uns." Kommentiert Mortimer noch auf Thordins Bemerkung hin und schreitet zum Heuboden hin.
Boldran
 player, 447 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 14 Apr 2014
at 12:22
Re: Zur Farm
"Wartet bitte, dies ist euer Land und euer Gut, doch gestattet uns nachzusehen, wir haben etwas mehr Erfahrung in solchen Dingen als ihr und eure Hunde. Bitte!"
Das letzte Wort spricht er mit Nachdruck.
Gilthas
 player, 768 posts
Mon 14 Apr 2014
at 20:15
Re: Zur Farm
Gilthas greift einen seiner Dolche aus seinem Guertel und stellt sich neben Boldran. "Boldran hat recht! Lass uns nachschauen gehen." Etwas leiser fuegt er hinzu. "Der Rabe dort oben ist verdaechtig. Ist er boese?"
Loremaster
 GM, 1810 posts
Mon 14 Apr 2014
at 21:07
Re: Zur Farm
Etwas überrascht von der vernünftigen und zugleich bestimmenden Art des Ritters hält der Bauer kurz inne. Er nickt und sagt knapp: "Wir folgen Euch."

Strammen Schrittes sind sogleich die Gefährten auf dem Weg zurück zum Heuboden. Maika nebst Artgenossen folgen mitsamt Mortimer il-Daabo. Eine Frau, in einfache Bauerngewänder gekleidet, kommt mit zwei Eimer Wasser von der Seite des Hauses hervor, Mortimer signalisiert ihr, zurückzubleiben.
Thordin
 player, 806 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 15 Apr 2014
at 10:38
Re: Zur Farm
Thordin wartet vorläufig außerhalb und versucht, möglicherweise flüchtende Spione zu entdecken. Etwas mißtrauisch beäugt er den Raben und versucht sich zu erinnern, ob ihnen ein Rabe gefolgt war.

This message was last edited by the player at 15:38, Tue 15 Apr 2014.

Boldran
 player, 448 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 17 Apr 2014
at 16:20
Re: Zur Farm
Boldran konzentriert sich auf den Raben, sobald er nah genug an dem Tier dran ist.
Gilthas
 player, 769 posts
Thu 17 Apr 2014
at 21:25
Re: Zur Farm
Gilthas geht neben Boldran und Thordin zur Scheune und haelt die Augen und Ohren offen. Besonders gibt er auf den Raben acht. Er ist jeder Zeit bereit seinen Dolch auf den Raben zu schleudern.
(edit: Rabe sitzt oben auf Dach der Scheune)

This message was last edited by the GM at 08:42, Fri 18 Apr 2014.

Loremaster
 GM, 1813 posts
Fri 18 Apr 2014
at 08:54
Re: Zur Farm
Der Rabe stackst nach wie vor auf dem Giebel des Daches herum, während die Gefährten den Hof überquert und zur nördlichen Seite zur Scheune zurückmarschiert sind. Er beäugt das Geschehen mit Interesse.
Boldran
 player, 449 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 19 Apr 2014
at 10:55
Re: Zur Farm
Boldran hält seine linke Hand hinter dem Rücken während er den Raben betrachtet.
Thordin
 player, 809 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 20 Apr 2014
at 21:03
Re: Zur Farm
"Sehr gut, Boldran. Sehen wir nach!", sagt Thordin laut.
Dann geht er nun zur Scheune, wo er von dem Raben nicht zu sehen ist. Und spricht dann einige arkane Silben. Gleich darauf hören alle Gefährten Thordins geflüsterte Stimme.

"Der Rabe. Vielleicht der Tiergefährte eines Ziels. Fangen wir ihn oder habt ihr eine bessere Idee?"

Message. Ihr kennt das ja schon, ihr könnt geflüstert antworten.
Boldran
 player, 450 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 22 Apr 2014
at 14:31
Re: Zur Farm
"Ich passe." Boldran schüttelt den Kopf. Wie sollte man ein Federvieh fangen?
Kognoskula
 NPC, 399 posts
Tue 22 Apr 2014
at 20:19
Re: Zur Farm
Kognoskula hebt die Augenbrauen und flüstert. "Gut möglich, der Stärke der Aura zu folgen." Die Halblingsdame geht ein paar Schritte weiter und ebenfalls in das Erdgeschoss der Scheune hinein. "Das Wesen ist clever, wir sollten handeln, sonst riecht es den Braten."
Mortimer il-Daabo
Tue 22 Apr 2014
at 20:26
Re: Zur Farm
"Was denn, was dann?" stubst Mortimer Dimble flüsternd an, der nicht an vorderster Front ist. "Meine Hunde können sicherlich helfen."
Thordin
 player, 810 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 23 Apr 2014
at 09:46
Re: Zur Farm
"Was zu folgen, Kognoskula? Verstehe ich nicht.

Lasst das Fangen meine Sorge sein, aber bist du ganz sicher, dass es der Rabe ist, Boldran? Falls nicht, versuch den Spion in der Scheune aufzuspüren."


Thordin wir zunehmend nervös und ist bereit zu handeln, sollte der Rabe abfliegen.
Boldran
 player, 451 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 23 Apr 2014
at 09:52
Re: Zur Farm
Es ist der Rabe."
Kognoskula
 NPC, 400 posts
Wed 23 Apr 2014
at 10:54
Re: Zur Farm
Kognoskula will beinahe anfangen zu erklären, doch bremst sich: "Erkläre ich später. Nun denn, fang ihn ein, werter Kollege, bevor Gilthas' Dolch losfliegt oder Xiara's Bogen surrt."
Thordin
 player, 811 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 23 Apr 2014
at 21:03
Re: Zur Farm

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, spricht Thordin einige weitere Silben und verwandelt sich Stück für Stück in einen kleinen, lavendelfarbenen Drachen, dessen Schuppen jedoch eine eindeutig kristallartige Struktur haben. Sofort fliegt er aus der Deckung der Schauene und versucht, den Raben zu überraschen.

So schnell kommt er auf den zugeschossen, dass dieser nur kurz erschreckt aufkrächzen kann, bevor er in den Krallen des kleinen Dracoiden zappelt.
Gilthas
 player, 771 posts
Wed 23 Apr 2014
at 21:23
Re: Zur Farm
Gilthas haelt weiter die Augen offen. Da er mehr den Raben und die Umgebung beobachtet hat, ist er ein wenig ueberrascht, als Thordin als kleiner Drache aus dem Schatten der Scheune fliegt. Da er nicht untaetig dabei stehen moechte, holt er seine Teleskopstange aus dem Rucksack und macht diese bereit.
Boldran
 player, 452 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 23 Apr 2014
at 23:09
Re: Zur Farm
Boldran entfleucht ein:"Reinste Magie, wie wundersam."
Loremaster
 GM, 1815 posts
Sat 26 Apr 2014
at 08:14
Re: Zur Farm
Der Rabe ist offenbar zu selbstsicher dort oben - mit dem heraufschnellenden, katzengroßen Amethystdrachen hat er nun wahrlich nicht gerechnet. Doch es ist ein fuchsteufelswilder Rabe, der sich windet und hektisch um sich schlägt. Federn fliegen, Rabengekreische ertönt, doch der Rabe bleibt in den Klauen des Draco-Thordin. Nun hält er ruhig.
Gilthas
 player, 772 posts
Sun 27 Apr 2014
at 16:40
Re: Zur Farm
"Sauber, Thordin, du hast ihn!" ruft Gilthas begeistert. Dann schaut er wie er dem Zwerg-Drachen helfen kann. "Halt den Raben fest. Ich komme hoch!"

Flink laeuft er zur Seite der Scheune, wo das Dach tiefer ist, und nimmt Anlauf. Er rennt auf die Scheune zu, springt kraftvoll ab und benutzt seinen Stab, um sich noch hoeher zu katapultieren und das Dach zu erreichen.
Thordin
 player, 813 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 27 Apr 2014
at 17:13
Re: Zur Farm
Thordin bereut es, eine so kleine, unauffällige, aber relativ schwache Form gewählt zu haben, denn der Rache wehrt sich wirklich beinahe heldenhaft. Er bekommt ihn einfach nicht unter Kontrolle.

"Kann ... Hilfe ... brauchen", keucht der Drache etwas verbissen.
Kognoskula
 NPC, 401 posts
Sun 27 Apr 2014
at 17:58
Re: Zur Farm
Kognoskula schlägt entsetzt ihre Hände über dem Kopf zusammen, als Gilthas losrennt und Thordin unentwegt mit dem Raben ringt. Sie fürchtet um die Gefährten auf dem Dach, den armen Raben und überhaupt. "Tut Euch nicht weh!"

Es sieht haarsträubend aus, als sich der Stab durchbiegt und Gilthas in vollem Lauf auf die Scheunenwand zuschnellt. Doch dann hebt er tatsächlich ab, der Stab befördert ihn auf Höhe des Treppengeländers am Heuboden. Geschickt nutzt er den Bewegungsablauf weiter: springt von dort ab und gelangt mit dem Oberkörper bis über die blecherne Dachrinne. Flinkt hebelt er sich an den Dachpfannen vollends hinauf und steht nach einem behnden Schritt auf der Schräge neben Thordin. Il-Daabo klappt der Unterkiefer hinab.

Scheinbar etwas weniger überrascht ist Maika. Sie würdigt Gilthas nur eines flüchtigen Blickes und japst auffällig artikuliert, als sie, etwas unerwartet vielleicht, von der anderen Seite des Daches mit einigen Schritten ebenfalls zu Thordin emporklettert. Vorsichtig nähert die Hündin sich und schnappt behutsam nach dem Rumpf des Raben, als Draco-Thordin den Raben kurz stillhält. Der furiose Rabe, freilich, zappelt sich jedoch geschickt vor der Nase des schnappenden Hundes weg.

Schlüpfriges S#@§$*erchen !! muss es den Gefährten auf dem Dach durch den Kopf gehen, als der Rabe mit einer wohlplatzierten Flügelschlagsalve sowie der Hilfe eines wohlgefetteten Gefieders tatsächlich aus den Klauen des kleinen Drachen entkommt! Sofort steigt er in die Luft und versucht Land zu gewinnen.
Gilthas
 player, 773 posts
Sun 27 Apr 2014
at 18:57
Re: Zur Farm
"Wow!" entfaehrt es Gilthas nach seinem gewagten Sprung. Dann wendet er sich jedoch sofort dem Raben und Thordin zu. Auch keine Sekunde zu fruh, denn der Rabe entwindet sich dem Griff Thordins. Gilthas nutzt die Gelegenheit und versucht dem Raben seinen Eisdolch durchs Gefieder zu rammen.
Loremaster
 GM, 1818 posts
Mon 28 Apr 2014
at 17:11
Re: Zur Farm
Thordins Hieb prügelt gegen den Rabenschädel, Gilthas' Dolch sticht durch den Körper. Ein gewöhnlicher Rabe wäre längst schon ohnmächtig, eher tot. Dieser hier jedoch fliegt emsig weiter. Maika springt hinauf und schnappt vorsichtig nach ihm, um ihn zu halten - was der Rabe mit einem wütenden Klauenhieb auf die Nase des Hundes vereitelt.

Schon zirkelt der Rabe zum Überhang des Daches über die Außenwand der Scheune, um nach unten abzutauchen. Für den Moment verschwindet er aus der Sicht der Gefährten und fliegt nach unten.

This message was last edited by the GM at 22:30, Mon 28 Apr 2014.

Gilthas
 player, 774 posts
Mon 28 Apr 2014
at 19:24
Re: Zur Farm
Kurz schaut Gilthas abwaegend nach unten, dann zuckt er mit den Schultern. Ist ja nicht so hoch! Er laesst seinen Dolch fallen und sprintet auf den Raben zu. Am Ueberhang stoesst er sich kraftvoll ab und springt den Raben an. Mit beiden Haenden versucht er die Fluegel des Raben zu behindern, um dessen Flucht zu verhindern.
Thordin
 player, 815 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 29 Apr 2014
at 08:54
Re: Zur Farm
Pfeilschnell erhebt sich Thordin und setzt dem Raben nach. Schnell hat er ihn eingeholt und versucht ihn ohne Rücksicht auf Verluste zu packen.
Boldran
 player, 453 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 29 Apr 2014
at 10:09
Re: Zur Farm
Boldran hat viel gemeinsam mit den Gefährten erlebt, so etwas allerdings nicht, er schaut in Ruhe zu. Noch drohte keine unmittelbare Gefahr.
Loremaster
 GM, 1820 posts
Wed 30 Apr 2014
at 21:28
Re: Zur Farm
Für Gilthas ist der Rabe im toten Winkel verschwunden, daher sind Draco-Thordin nebst Maika zuerst an der Dachkante. Maika zögert, herumschauend. Draco-Thordin im vollen Flug kann den Raben ebenfalls nicht sehen. der sich offenbar im Gebüsch vor der Mauer versteckt hat.
Gilthas findet den Raben mit seinem scharfen Blick sofort und stürzt sich, Ellenbogen voraus ins Gebüsch hinab. Nun kann auch auch Draco-Thordin das Federvieh erspähen und zirkelt hinab.

Maika, freilich, ist plötzlich auch schon da, neben Gilthas auf dem Erdboden beim Gebüsch. Die Thordin und Gilthas nehmen aus den Augenwinkeln nun drei weitere der Hunde, die im Feld unweit der Mauer stehen und scheinen zunächst die Szene zu überblicken.

"Das muss ich mir ansehen..." sagt Kognoskula knapp und levitiert nach einer knappen arkanen Geste an der Scheunenwand hinauf auf das Dach.
Loremaster
 GM, 1823 posts
Thu 1 May 2014
at 17:58
Re: Zur Farm
Der Rabe wähnt sich sicher in seinem Gebüsch. Keine sichtbare Wunde scheint er davongetragen zu haben, denkt Gilthas noch in der Zehntelsekunde bevor er mit vollem Körpergewicht zu Boden kracht. Das Stück Hecke begräbt er unter sich, zielgenau mitsamt des Raben. Mit einigen Kratzern und blauen Flecken ist Gilthas schnell wieder auf den Beinen.
Doch was ist das? Der Rabe müsste Brei sein - doch er lebt, und windet sich aus dem Geäst! Draco-Thordin greift nach ihm, doch der sichtbar angeschlagene Rabe windet sich aus den Drachenklauen. Maika schnappt nach ihm - dieses mal ohne Rücksicht auf Verluste, nur um ein paar Äste und Blätter ins Maul zu bekommen.

Der Rabe kämpft sich in die Luft, mit hektischen Flügelschlägen. Dann, unter den Augen von Thordin und Gilthas, mitten in der Luft, verschwindet er von einem Augenblick auf den nächsten.

This message was last edited by the GM at 18:01, Thu 01 May 2014.

Boldran
 player, 455 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 2 May 2014
at 09:43
Re: Zur Farm
"Das war mehr als nur erstaunlich. Dieses Federvieh schien mir recht robust zu sein."

Boldran ist sich der Lage nicht vollends bewusst und kann die Situation nicht recht einschätzen. Fast muss er lachen, da seine Gefährten die waghalsigsten Sprünge und Manöver erfolgreich verbracht haben, ohne den Raben zu fassen zu bekommen.

"Wer auch immer das Tier geschickt hat, es soll jetzt unser Kummer nicht sein. Wir können jetzt nichts daran ändern. Wir sollten noch etwas Schlaf nehmen und dann zur Burg aufbrechen, was meint ihr?"
Thordin
 player, 817 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 2 May 2014
at 21:30
Re: Zur Farm
Thordin stößt einen Fluch aus, passenderweise auf Drakonisch, während er ein Stück aufsteigt. Über dem Hof zu kreisend schaut er sich um, ein violetter Punkt am Himmel.

"Zähes, feiges kleines Biest! Kein gewöhlicher Tiergefährte war das. Womöglich ein dämonischer oder teuflischer Diener? Jedenfalls weiß man nun, dass wir kommen", dringt es flüsternd an die Ohren der Gefährten. "Ich weiß nicht. Ich hoffe, wir beschwören keine Gefahr auf diesem Ort herab durch unsere Anwesenheit.
Kognoskula
 NPC, 402 posts
Sat 3 May 2014
at 08:59
Re: Zur Farm
Kognosula steht noch immer oben auf dem Dach, nach klärenden Hinweisen über den Tathergang suchend. Besorgt nickt sie zunächst innerlich, dann kommentiert sie: "Dieser Hof steht schon lange hier, und wir sind sicherlich nicht die ersten Abenteurer, die hier nächtigen, den Erzählungen zu folgen."
Schließlich, und dass bereitet der Dame Spaß, hüpft sie vom Dach in den Innenhof zurück, und gleitet langsam schwebend zu Boden.
Thordin
 player, 818 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 5 May 2014
at 13:26
Re: Zur Farm
"Hmm, vielleicht habt Ihr recht. Eher sinnlos heute noch die Burg auszuspähen... Gehen wir also essen und dann schlafen!?" Er nickt eher missmutig Boldran zu, nicht glücklich, dass der nun doch seinen Willen zu bekommen scheint.

Um sich abzulenken hält er Ausschau nach einer der Federn, die der Spion verlor. "Die könnten vielleicht noch nützlich sein...", bemerkt er zusammenhangslos.
Kognoskula
 NPC, 403 posts
Mon 5 May 2014
at 20:54
Re: Zur Farm
"Der Gedanke, bei Einbruch der Dunkelheit auf gewarnte Fallensteller zu stoßen behagt auch mir nicht." schüttelt Kognoskula den Kopf. "Aber ein Abendbrot in der warmen Stube lasse ich mir nicht entgehen!"

Als sie Thordin mit einer Feder in der Hand erblickt nickt sie anerkennend: "Ein guter Gedanke, werter Kollege."
Mortimer il-Daabo
Mon 5 May 2014
at 21:02
Abendbrot
Maika kam indes mit einem weiteren der Hunde überraschenderweise von der Seite der Scheune um die Ecke. Sie jault und japst ein wenig, wobei der Farmer genau zuzuhören scheint.
"Nun denn," seufzt er, sichtlich müde von der ehrlichen Arbeit eines Frühlingstages "die Griesklößchensuppe ist noch warm, und heute morgen hat meine Magdalena frisches Brot gebacken." Mit diesen Worten, und alle in allem recht unbeeindruckt vom jüngsten Trubel, macht sich der Farmer gemütlichen Schrittes zurück zur Stube.
Gilthas
 player, 778 posts
Tue 6 May 2014
at 17:56
Re: Abendbrot
Auch Gilthas schaut sich noch ein wenig in der naeheren Umgebung um, vielleicht wird der Rabe in der Naehe wieder sichtbar. Nach ein paar Minuten zuckt er mit den Schultern und kommt zu den Gefaehrten zurueck. "Tja, bloed, dass wir den Raben nicht erwischt haben, aber der hatte ein paar magische Tricks auf Lager." Dann sammelt er seinen Stab und auch seinen Dolch wieder ein. "Aber der Sprung mit dem Stab hat Spass gemacht und ich wollte das schon immer mal ausprobieren."

Als er alles wieder verstaut hat, folgt er dem Bauern zum Essen, denn auch er hat eingesehen, dass mit den Bewohnern der Burg nicht zu spassen ist. "Ich haette mir die Burg heute gerne noch angeschaut, aber wenn selbst Raben sich in Luft aufloesen koennen, sollten wir uns das lieber bei Tageslicht ansehen."
Loremaster
 GM, 1828 posts
Tue 6 May 2014
at 18:07
Re: Abendbrot
Der Klang den knusprig Brotkruste von sich gibt, wenn ein Brotmesser dicke Scheiben schneidet, harmoniert in der Stube gut mit dem Geruch, der noch vom Backen verblieben ist. Magdalena, die jüngste Tochter des Farmers, schneidet stolz Scheibe um Scheibe herunter, und schaut den Gefährten beim Essen zu. Die Dame im Haus, Mortimers Frau Kathleen, hockt nahe des Kaminfeuers im Schaukelstuhl und strickt in verblüffender Geschwindigkeit. Sie schaut mit gutmütiger Mine in die Runde doch sagt meist wenig.
Die Griesklößchensuppe schmeckt herrlich nach altem Wurzelgemüse, welches erst jetzt aus dem Boden geholt wurde. Etwas kostbarer Zwiebelschmalz zum Brot macht die Mahlzeit gehaltvoll. Mortimer repariert am Kopfende des Tisches den Griff einer Sense und erzählt eine Geschichte von einem düsteren Kult, der "...verpasst haben muss, dass jemals die Sonne aufgegangen ist..." Ein knappes Jahrzehnt ist dies her, Magdalena war gerade erst geboren, als der Kult in der Burg zu hausen schien. "Mit Sensen liefen manche Priester von ihnen herum." Er hält seine Grassense kurz an und schüttelt den Kopf. Dann erzählt er weiter, von den sonderbaren Ansichten von Leben und Tod die der Kult - teilweise auch in scheinbar friedvoller Absicht - mit anderen Menschen teilen wollten. Als sie sich am Vieh vergriffen und der Familie an den Kragen wollten - Mortimer blickt kurz zu Magdalena ohne diesen Teil zu Ende zu erzählen - verjagte Mortimer sie von den Feldern und auch bei der Stadtgarde von Greyhawk wurden das Problem erkannt. Der Kult verkroch sich daraufhin in den Tiefen der Burg und die Manifestierungen ihres Treibens in der Tiefe drangen immer seltener an die Oberfläche. "Aber eins sage ich Euch," er nickt wissend und fährt "ein Übel verschwindet selten aus der Burg, ohne dass ein neues Übel von irgendwo herbeigekrochen kommt." er lacht bei diesen Worten leise, wie sonst könnte er sonst das Land so nahe an diesem berüchtigten Ort seine Heimat nennen.
Boldran
 player, 456 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 6 May 2014
at 19:59
Re: Abendbrot
Boldran gniesst das Essen und lauscht den Worten des Bauern aufmerksam, doch je länger der Abend dauert desto schwerer wird ihm das Herz. Beinahe schiessen ihm Tränen in die Augen, denn er hat plötzlich das sichere Gefühl etwas schmerzlich zu vermissen, doch er vermag nicht zu sagen was das ist. Vielleicht Erinnerungen aus einem anderen Leben.
Wie so häufig überlässt er das Reden den anderen, die nächsten Tage würden eh schwer und mühsam werden und etliche Kämpfe standen bevor, dessen war er sicher. Vor dem Schlafen gehen würde er noch beten und um eine sichere Reise für seine Gefährten bitten.
Gilthas
 player, 779 posts
Wed 7 May 2014
at 18:49
Re: Abendbrot
Gilthas haut beim Abendbrot gut rein. "Mmmh, super Brot!" bringt er noch schmatzend hervor, dann hoert er den Geschichten von Mortimer zu. Als dieser mit seiner Geschichte fertig ueber die Sensenpriester fertig ist, fragt er nach Orks. "Ihr kriegt hier ja einiges mit! Wir sind auf der Faehrte von ein paar Orks, habt ihr von denen was gesehen?"
Loremaster
 GM, 1829 posts
Fri 9 May 2014
at 13:19
Re: Abendbrot
Magdalena grinst freudig doch sagt vor Schüchternheit nichts, als ihr Brot gelobt wird.
"Jaja, bisweilen läuft sonderbares Volk über das Land. Aber das ist in anderen Ecken dieser Oerth auch nicht anders, glaube ich. Orcs? Ja, die sieht man in letzter Zeit, nicht wahr? Eine ganze Bande sah ich vor etwa einem Mond. Auf dem Weg in Richtung Zagigs Brücke. Dann noch irgendeinmal, ich weiß es nicht mehr. Ach, und eine Handvoll haben versucht sich heimlich ein paar Schafe zu schnappen, als ich sie das erste mal wieder auf die umliegenden Felder ließ. Aber die Hunde haben sie vertrieben. Seitdem haben wir mit denen nichts mehr zu schaffen gehabt, Pelor sei Dank. Sind diese etwa das nächste Übel in der Burg?" er wartet die Antwort gar nicht ab und lacht abwinkend: "Vielleich findet ihr ja noch eines der vorigen Übel,... Trolle, düstere Prediger oder Kobolde, mit denen ihr paktieren könnt. Aber verlasst Euch besser nicht auf deren Handschlag - und haltet Abstand von allem, was aus den Tiefen hervorgekrochen kommen!"
Loremaster
 GM, 1830 posts
Mon 12 May 2014
at 11:29
Aufbruch zur Burg
Die Amseln stören schon früh und zanken sich sowohl um Material als auch um die besten Bauplätze für den Nestbau. Doch die Begleitung ist morgentlicher Sonnenschein der duch eine wechselhafte Wetterlage sticht. Die Nachtwachen verliefen ereignislos, das Frühstück stärkt in uriger Umgebung - nichts kann einer Expedition zu den Ruinen von Burg Greyhawk mehr im Wege stehen!
Boldran
 player, 457 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 12 May 2014
at 11:57
Re: Aufbruch zur Burg
"Herr Mortimer, ihr seid ein aufrechter Mann. Für die Unterkunft und die Speisen, die ihr uns gewährt habt, danke ich euch von Herzen. Heironeous Segen möge euch stets begleiten. Gebt acht in diesen Zeiten, viel Gesindel treibt sich auf den Straßen herum."
Mit einem kräftigen Händedruck verabschiedet sich der Alte von dem Bauern, bevor er sich auf sein Pferd schwingt, soweit das sein Panzer zuläßt.

Dann übernimmt er die Führung der kleinen Schar, obwohl er den Weg nur grob kennt.
Gilthas
 player, 781 posts
Mon 12 May 2014
at 18:57
Re: Aufbruch zur Burg
Gilthas wuerde es nicht direkt zu geben, aber auch ihm hat die ruhige Nacht im Heu gut getan. Beim Fruehstueck haut er nochmal ordentlich rein und verabschiedet sich dann von der Bauersfamilie. "Vielen Dank fuer die Unterkunft und unterhaltsamen Geschichten!"

Kurz hinterm Hoftor macht sich Boldran an die Fuehrung der kleinen Truppe zu uebernehmen. Wie immer nimmt Boldran alle Verantwortung auf sich. "Hey Boldran, sollen wir nicht Xiara und dann mich vorgehen lassen? Xiara sollte nach Spuren suchen bevor wir alle durchtrampeln."
Boldran
 player, 458 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 13 May 2014
at 08:01
Re: Aufbruch zur Burg
Der Alte hält kurz inne. Sturm tänzelt nervös wegen der Verzögerung. "Ihr habt sicher recht, doch bleibt in Rufweite, bitte."
Gilthas
 player, 784 posts
Wed 14 May 2014
at 20:42
Re: Aufbruch zur Burg
Gilthas laechelt den Ritter aufmunternd an. "Natuerlich bleiben wir in Rufweite oder sogar in Sichtweite. Wir sollten nur keine Spuren zerstoeren oder in eine Falle laufen." An Xiara gewendet bespricht er das Vorgehen. "Schaust du nach Spuren? Dann halte ich die Umgebung im Blick."
Loremaster
 GM, 1834 posts
Sat 17 May 2014
at 09:41
Re: Aufbruch zur Burg
Die Felder die zum Hof il-Daabo gehören, haben die Gefährten bald hinter sich gelassen, so dass sie nach einer Viertelstunde schon wieder von dem verrottenden Holzschild begrüßt werden, welches einen Marsch von 3 Meilen bis zur Burg verspricht. Der Weg an sich ist nur noch schwerlich zu erkennen. Der Frühling haucht Leben in die zähen Kräuter und Büsche ein, die in diesen Ausläufern der Cairn Hills ihre Wurzeln in den felsigen Boden graben. Xiara, die sich nur wenige Tage zuvor ein Bild der von den Orks hinterlassenen Spuren gemacht hatte, kann ihm zwar problemlos folgen, doch die Spuren der Orks sind praktisch nicht mehr zu sehen. Gilthas Blicke tasten aufmerksam die Gegend ab, einige Raben oder Krähen fallen ihm sogleich ins Auge, jedoch sind sie weit weg. Von Landhaien oder Dämonen keine Spur.

Nachdem einer guten Stunde des Marsches durchqueren die Gefährten ein bewaldete Senke, aus der ein steiniger Weg zwischen Felsen herausführt. Beim letzten Schritt offenbart sich den Gefährten ein Anblick, der sie kurz verstummen lässt: Vor Ihnen liegt Burg Greyhawk, noch eine Viertelmeile entfernt. Auf drei Hügeln, angeordnet im Dreieck, türmen sich jeweils die Ruinen einer für sich schon beeindruckenden Turmfestung auf. Die Gemäuer sind vom Zahn der Zeit und vergangener Konflikte gezeichnet, doch das Auge findet zahllose Details, die erahnen lassen, wie prachtvoll und wohlgerüstet Burg Greyhawk von Zagig Yragerne einst erschaffen wurde: mehr als haushohe Mauern bilden den Großteil der Außenwände, zu denen nur der steile Anstieg auf die gut 100 Fuß hohen Fundamenthügel führt, verschachtelte Gemäuer und Geschosse in luftigen Höhen - wenngleich größtenteils zerfallen, Reste von Erkern, Ballustraden, Burgfrieden, kuppelbedachten Sälen in oberen Stockwerken. Es erstaunt, dass die Legenden zumeist nicht von dem Sprechen, was das Auge so einfach zu sehen vermag, sondern von dem, was in den Tiefen der Kellergeschosse under der Burg verborgen ist.

Der scheinbar größte Burgteil im Süden ist offenbar durch eine teilweise zerstörten Steinbrücke mit den anderen beiden Teilen im Nordwesten und Nordosten verbunden. Man sagt, Yragerne baute die Türme der Reihe nach, einem Plan folgende, der außenstehenden bis zuletzt kaum begreiflich ist. Gilthas erkennt schnell etwas unweit des Pfades, der zur Burg führt. Man könnte es die mannsgroße Statue eines Raben bezeichnen, auf einem Sockel sitzend, der unmotiviert und etwas windschief mitten auf einer Wiese steht.

Keinerlei Bewegung ist von dort wo die Gefährten nun stehen auszumachen.
Boldran
 player, 459 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 17 May 2014
at 21:55
Re: Aufbruch zur Burg
Während die Gefährten die Burg betrachten, hängt Boldran seinen Gedanken nach. Es war die Rede von vielerlei Gefahren und mannigfaltigen Kreaturen, die dort drüben in der Burg zu lauern schienen. Vielleicht waren sie vergangen, vielleicht waren sie aber auch noch alle da.

Langsam lenkt er das Pferd neben das der Dame Kognoskula. "Meine Dame, mich deucht, daß wir in den nächsten Stunden und Tagen viele Kämpfe bestreiten werden. Ich bitte euch, bleibt in meiner Nähe, ich werde wie immer versuchen euch so gut wie möglich zu beschützen, wenn nötig, mit meinem Leben. Dies gilt natürlich auch für alle anderen."

Boldran spricht die Worte ruhig und mit Überzeugung, es war wie früher, sein Wort galt, es bedarf keiner weiteren Erklärung.
Gilthas
 player, 785 posts
Sun 18 May 2014
at 10:46
Re: Aufbruch zur Burg
Obwohl die anderen von Burg Greyhawk berichtet hatten, verschlaegt es Gilthas ob der Groesse ein wenig die Sprache. "Wow! Da koennen wir wochenlang nach dem Diebesgut suchen." Langsam wandern seine Augen von einem Turm zum anderen und bleibt dann auf dem Weg zum Hauptturm haengen. Leicht aufgeregt zeigt er auf den Pfad. "Seht da! Eine Rabenstatue. Das muss was mit dem Raben auf der Farm zu tun haben." Aufmerksam beobachtet er die Statue und auch den Himmel ueber ihnen.

Als er keine Gefahr erkennen kann, macht er sich auf weiter zur Burg zu gehen. "Wo sollen wir anfangen? Am Hauptturm?"
Thordin
 player, 821 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 18 May 2014
at 20:53
Re: Aufbruch zur Burg
"Danke Boldran. Wir wissen, dass man sich auf Dich verlassen kann.

Raben gibt es wie Sand am Meer und die Rabenstatue ist schon seit langer Zeit hier. Ich würde da nicht übereilt einen Zusammenhang herstellen, junger Freund.

Der Turm des Krieges klang noch am einladensten. Ein halbwegs zivilisierter Zwergenstamm soll dort leben. Deshalb sollten wir dort anfangen. Vielleicht geben die uns Auskunft. Der Turm des Zagig soll wohl der größte und gefährlichste sein. Aber welcher Turm ist welcher?"


Thordin versucht in seinem Kopf Ordnung in das Chaos vor sich zubringen.

"Lass uns noch einen Moment die Lage beurteilen. Wie kommen wir möglichst unbemerkt ans Ziel? Wo würdet ihr einen Ausguck postieren, der Ankömmlinge erspäht?"

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Loremaster
 GM, 1835 posts
Tue 20 May 2014
at 18:04
Re: Aufbruch zur Burg
Dimble kann seine poetischen Gedanken ob dieser formidablen Ansicht kurz abschütteln und klärt auf: "Im Westen steht der Turm der Magie. Direkt vor uns, im Süden, leicht mittig steht der Turm  des Zagyg. Dahinter, leicht verdeckt im Nordosten steht der Turm des Krieges. Irgendwo hatte ich mir das doch auch skizziert, Vorgesternabend..." in seinen Taschen kramend beendet er den Satz murmelnd.

Noch sind die Gefährten kaum aus den Schatten der bewachsenen Senke herausgekommen, doch der Weg führt letztendlich über eine Wildwiese zur Burg. Jeder, der sich hinter einer Schießscharte in einem der Türme verschanzt würde Ankömmlinge letztendlich sehen können. Von hier aus sieht es so aus, als sei lediglich der Anhang hinter dem Turm der Magie inzwischen bewachsen. Rund um die Burg herum herrscht ansonsten freie Sicht.
Gilthas
 player, 786 posts
Tue 20 May 2014
at 18:36
Re: Aufbruch zur Burg
"Tja, unbemerkt werden wir wohl nicht an die Burg herankommen." bemerkt Gilthas trocken beim Anblick des freien Feldes vor der Burg. Dann wandert sein Blick wieder zurueck zum Raben. "Es gibt ueberall Raben, aber ich glaube, das haengt mit dem Raben auf dem Bauernhof zusammen." Mit einem letzten Blick wendet er sich wieder den Gefaehrten zu. "Ich stimme Thordin zu. Der Turm der Krieger scheint den besten Ansatzpunkt zu bieten. Oder habt ihr vor ein paar Tagen etwas anderes ausmachen koennen?"
Thordin
 player, 822 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 21 May 2014
at 09:57
Re: Aufbruch zur Burg
"Wir könnten die Burg rechts herum etwas umkreisen. Vielleicht gibt es einen weniger offensichtlichen Eingang als die Vordertür. Und dann sollten wir einfach den kürzesten Weg zum Turm des Krieges nehmen."

Eine Kletterpartie über die Mauern oder jemanden als Späher vorzuschicken hat Thordin vorläufig als zu mühsam oder gefährlich verworfen.
Boldran
 player, 460 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 21 May 2014
at 10:01
Re: Aufbruch zur Burg
Das meiste von dem was jetzt kam, würde der Alte kommentarlos vorüberziehen lassen. Planungen. Überlegungen. Fragen.
Das war nicht seine Welt. Er spürte nur den Druck seiner Rüstung und das Dunkel, für das der schwere Vollvisierhelm verantwortlich war.
Aber er zögerte nicht, zauderte nicht. Er hatte ein Versprechen abgegeben, er wollte nicht mehr mit seiner Role hadern.

Ich bin sehr stolz auf dich, Vater.
Und ich bin stolz auf dich, mein lieber Junge. Solange du an meiner Seite bist, wird alles gut sein.

Sein Sohn lächelt.

Boldran versucht kurz den schweren Panzer zurechtzuwiegen, was ein nervöses Schnauben und Tänzeln von Sturm nachsichzieht.

"Ruhig, mein Freund, ruhig, es geht in die Schlacht."
Loremaster
 GM, 1836 posts
Thu 22 May 2014
at 22:48
Re: Aufbruch zur Burg
In aller Seelenruhe kramt Dimble das bekritzelte Stück Pergemant heraus, die Augen nicht von der Burg abgewandt, und breitet es aus. Es muss die Zuversicht und die Unerschrockenheit sein, die Boldran ausstrahlt, welche die Gefährten in Momenten wie diesen so ruhig bleiben lassen.
"Zugegebenermaßen, es fehlen so einige Details, doch schaut her, aus der Sicht eines Vogels ist der Burgkomplex in etwa so aufgebaut..."


Kognoskula
 NPC, 404 posts
Fri 23 May 2014
at 13:12
Re: Aufbruch zur Burg
"Nun, am Turm der Magie haust jener Kult, am Turm des Krieges ist auch jemand - wir könnten uns auch an angeblich so gefährlichen Turm des Zagyg versuchen. Immerhin scheinen wir dort zunächst auf uns alleine gestellt zu sein..." Mutmaßt Kognoskula murmelnd. Man kennt die Halblingsdame, Krieg mag sie nicht, und auch keine Türme, die danach benannt sind. "Meinetwegen gehen wir eben zu den Zwergen." lenkt sie dann ein.
Boldran
 player, 461 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 23 May 2014
at 13:18
Re: Aufbruch zur Burg
Boldran behält die Gegend im Auge. Abundan tätschelt er Sturm, sein Streitroß weiß, daß schon bald ein Kampf bevor steht.
Loremaster
 GM, 1837 posts
Fri 23 May 2014
at 13:59
Re: Aufbruch zur Burg

[Anblick der sich den Gefährten hier beschert. Mitte: Turm der Magie, am rechten Rand, Turm des Zagyg.]
Gilthas
 player, 787 posts
Fri 23 May 2014
at 17:17
Re: Aufbruch zur Burg
Kognoskulas Worte lassen den jungen Tischler an der Wahl des Turms des Krieges zweifeln. Unsicher schaut er von ihr zu Thordin und zurueck. "Vielleicht hat Kognoskula recht. Nach der Karte geht der Weg auch nur zum Hauptturm." Er versucht dem Verlauf des Weges zu folgen. Vielleicht biegt er doch zum Turm des Krieges ab. "Thordin, glaubst du man kann mit den Zwergen reden und ihnen sogar vertrauen?"
Thordin
 player, 823 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 23 May 2014
at 22:54
Re: Aufbruch zur Burg
"Hm, seltsame Zwerge müssen es sein, die an so einem Ort leben", meint Thordin etwas abschätzig. "Sind mir trotzdem immer noch hundert mal lieber als Orks.

Ich sage, wir machen Folgendes: Wir gehen nach rechts, umkreisen die Burg und nähern uns dem Turm des Krieges. Wir haben keine Eile, können also gründlich nach Gefahren Ausschau halten. Sollten wir dort von den Zwergen schlecht empfangen werden oder etwas von diesem Streitwagen sehen, von dem Dimble hörte, können wir immer noch umkehren und den direkteren Weg nehmen. Aber ansonsten können wir entweder von den Zwergen etwas lernen oder uns der Burg aus einer unerwarteten Richtung nähern."

Gilthas
 player, 788 posts
Sat 24 May 2014
at 14:15
Re: Aufbruch zur Burg
Thordins Herangehensweise macht Sinn fuer den Tischler und er hoert dem Zwergen nickend zu. "Hoert sich gut! So machen wir es. Xiara und ich gehen wieder vor. Wenn wir ein wenig zwischen den Baeumen bleiben, sollten wir fluechtigen Blicken entgehen. Gut, aufgehts."
Loremaster
 GM, 1838 posts
Sun 25 May 2014
at 08:38
Re: Aufbruch zur Burg
Genug bewundert, genug bedacht. Die Gefährten biegen nach rechts, nach Osten, von dem üerwachsenen Karrenweg zur Burg ab und folgen einem Wildwechselpfad, den Xiara ausgespäht hat. In gewohnter Manier achtet Xiara auf den Weg und Gilthas auf Gefahren in der Ferne. Der dichte Wald ist zwar kein wahrer Urwald, doch da er seit vielen Jahrzehnten schon nicht mehr zur Jagd und für Baumaterial genutzt wird, hat er sich zu einem dichten Laubwald entwickel, mit einem beachtlichen Farnbewuchs in Bodennähe. Dem verlässlichen Regen der Cairn Hills sei Dank. Der kaum sichtbare Trampelpfad führt duch das Dunkel des Waldes zunächst bergan, dann auf einem breiten Grat entlang, bis zu einer Lichtung an der sich die Gefähren neu orientieren. Ein Schnauben in der Ferne und eine Bewegung im Wald lässt Gilthas aufhorchen. Er erspäht vage einen größeren Vierbeiner, der durch den Wald trottet. Groß wie eine Kuh, doch flinker.

Nach Norden geht es nun, einem weiteren Wildwechselpfad folgend. Hinab vom dem waldigen Grat, auf einen felsigen baumfreien Bereich zu. Vorsichtig duchsteigen die Gefährten das Geröll. Nach links, nach Westen gibt der felsige Korridor den Blick frei auf eine große Brücke, aus groben Stein gemauert. Sie muss von dem Hauptweg zum Turm des Zagig führen. Nach wenigen Minuten sind sie wieder im Schutz der Bäume.

Über eine steinige Wildwiese marschieren die Gefährten nun nach Norden weiter. Zur linken liegt nun der Turm des Krieges auf seiner Anhöhe. Ein schmaler bewaldeter Streifen schützt die Gefährten vor Blicken von dort. Xiara lässt eine Gruppe Rehe in Ruhe weiterziehen, bevor die Gefährten den Waldstreifen drchstoßen um in dessen Schutz nun von Osten aus an den Füß des Hügels zu gelangen, auf dem der Turm des Krieges sitzt.

Ein steiler Hügel erwartet die Gefährten, nicht ohne Kletterpassagen zu erklimmen. Er wurde einst so präpariert, dass er nicht einfach von einer Streitmacht erklimmt werden kann. Inwischen offenbaren einige Bewachsungen, Erosion und vermutlich das Werk anderer Abenteurer einige Hilfen beim Erklimmen des Hügels. Von Südwesten kann man den Turm des Krieges über eine weitere, schmale und dünn gebaute, Brücke vom Turm des Zagyg aus erreichen.

Gilthas kann keine Menschenseele erspähen, und so entscheiden die Gefährten den Turm des Krieges am Fuße dessen Hügels nördlich zu umkreisen. Durch Gebüschüberwucherte Wildwiese führt Xiara die Truppe Nach Norden und schließlich nach Westen herum. Etwas flacher fällt der Hügels nach Norden hin ab, doch noch immer kann man keinen echten Weg hinauf entdecken. Ein Bächlein dass durch die Wiese gluckert begrenzt das Burggebiet etwas weiter im Norden. Nun haben die Gefährten den nördlichsten Punkt des Burgkomplexes erreicht und können den Turm der Magie erspähen, der weiter im Westen auf seinem Hügel thront - ebenfalls von einer Brücke vom zentralen Turm des Zagyg erreichbar. Diese Brücke konnten die Gefährten noch vom Weg aus sehen, eben von ihrer anderen Seite.

Direkt am Hügel des Krieges verharren die Gefährten nun kurz und sondieren wie man nun vorgeht. Kognoskula kritzelt auf einem Pergament herum, ein Kompass und Dimbles Karte trägt ein unsichtbarer Diener neben ihr her. "...hach, diese modernen Karten, keine Liebe mehr zum Detail..." murmelt sie, und Dimble erwidert nur schulterzuckend und lächelnd: "Das Wesentliche, was mir der betrunkene Abenterer gestern erzählte, war richtig." Bei diesen Worten lässt Dimble seinen Blick den steilen, felsenbesetzten Hang zum Turm des Krieges hinaufwandern, in dessen Schatten die Gefährten nun verweilen.
Boldran
 player, 462 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 25 May 2014
at 10:59
Re: Aufbruch zur Burg
"Sobald wir gezwungen sind zu klettern, müssen wir unsere Tiere zurücklassen, und ich lasse Sturm ganz sicher nicht hier zurück. Drüben lief ein großes Wildtier umher, größer als ein Wolf, die Gefahr ist zu groß. Wen wir uns einem Turm nähern, dann über die Brücken, die Heimlichtuerei liegt mir eh nicht."
Gilthas
 player, 789 posts
Sun 25 May 2014
at 16:27
Re: Aufbruch zur Burg
Aufmerksam studiert Gilthas den Turm des Krieges und moegliche Zugaenge. "So ganz ohne klettern kommen wir da wohl nicht rein. Auch die geraubten Wagen haben die Orks da nicht rein bekommen." Gruebelnd schaut er sich weiter um. "Es sei denn es gibt einen geheimen Eingang oder die haben Magie benutzt."

Gilthas ist unschluessig was zu machen ist. Der Zugang zum Hauptturm ist am einfachsten, aber bei den Zwergen koennte man ein paar Hinweise ueber die Burg bekommen. "Sollen ein paar von uns zu den Zwergen gehen, um etwas mehr ueber die Festung zu erfahren. Was meint ihr?"
Boldran
 player, 463 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 25 May 2014
at 20:58
Re: Aufbruch zur Burg
"Ich denke, wir können dieses Risiko mit den Zwergen eingehen. Es sind wohl aufrechte und rechtschaffene Kämpfer. Sollten sie sich gegen uns wenden, haben wir eine harte Zeit vor uns. Aber wir werden uns sicher nicht trennen. Wir gehen alle, mit den Pferden."
Kognoskula
 NPC, 405 posts
Mon 26 May 2014
at 06:50
Re: Aufbruch zur Burg
"Es stimmt, was Du vorhin Vermutet hattest, Gilthas, man kommt nur über die Brücken vernünftig zu den Gebäuden. Nun ja, letztlich ist es ja eine Burg."
Kognoskula seufzt kurz, beim Blick nach oben. "Ja, lasst uns gemeinsam zu den Zwergen gehen. In meiner Weissehung vor einigen Tagen sah ich die Wagen vor einer Burgmauer stehen."

Die Halblingsdame tupft mit einem leicht schimmernden Grashalm auf dem Stück Pergament herum, auf dem sie Dimbles Karte kopierte. Der unsichtbare Diener trägt diese noch immer neben Kognoskula her. "So. Meinen Beobachtungen zu folgen, war etwa dies hier unser Weg durch das Burggebiet."

[Klick Kognoskulas Aussage, um die Main Game Map zu sehen]

This message was last edited by the player at 07:17, Mon 26 May 2014.

Thordin
 player, 824 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 26 May 2014
at 11:22
Re: Aufbruch zur Burg
"Beim Dämonenprinz! Wir können eben nicht alles haben", bricht es aus Thordin heraus, der nicht einfach wieder von seinem Plan abrücken will. "Wir können einfach zum Haupttor hineinreiten, an den Orks vorbei und dem hinterhältigen Magier, der bereits weiß, dass wir kommen.
Oder wir suchen uns unseren eigenen Weg und dazu müssen wir hier hochklettern. Pferde und Maultiere können doch vielleicht eine Weile auf sich selbst aufpassen. Wir suchen ihnen einfach eine geschützte Stelle. Und Sturm ist kein gewöhnliches Tier. Ich bin sicher, er kann allen Gefahren ausweichen und die anderen Tiere sogar wieder zurück führen, falls sie zwischendurch die Flucht ergreifen müssen."

Boldran
 player, 464 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 26 May 2014
at 11:59
Re: Aufbruch zur Burg
Boldran nickt. "Ihr habt recht, Meister Thordin. Sturm ist kein gewöhnliches Reittier und er wäre mit Sicherheit dazu in der Lage. Aber er ist auch mein Freund, Sturm ist meine Familie, Sturm ist alles, was davon übrig ist. Ich würde ihn nie einem unkalkulierbaren Risiko aussetzen. Es tut mir leid."
Thordin
 player, 825 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 27 May 2014
at 22:59
Re: Aufbruch zur Burg
Erbost dreht Thordin sich um und -- weitgehend unverständliches Zeug in seinen Bart murmelnd ("Levitation ... nein, zu schwer ... unmöglich als Baumhirte zu den Zwergen ... vielleicht einen Tunnel graben ...") -- geht er auf und ab und betrachtet den Berg.

"Naschön", sagt er, immer noch aufgebracht. "Solange es nicht mehr als 150 Fuss sind müsste es gehen. Wir werden so vorgehen: Wir klettern zunächst vor. Solange wir nicht unter Feuer sind, sollte das leicht sein. Und ein paar Minuten werden es die Tiere hier schon aushalten. Wenn es oben einen Weg gibt, hole ich die Tiere nach."
Boldran
 player, 465 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 28 May 2014
at 09:32
Re: Aufbruch zur Burg
Der Alte nickt danbar.
Kognoskula
 NPC, 406 posts
Wed 28 May 2014
at 19:09
Re: Aufbruch zur Burg
Wenn ein Zwerg und ein Paladin diskutieren, dann mögen sie das tun, denkt sich Kognoskula und hält sich raus. Im Geiste stellt sie sich vor, wie zu den besten Zeiten der Burg hier gearbeitet wurde.

Als der Beschluss gefasst ist klatscht sie in die Hände und sagt, ohne jemand bestimmtes damit zu meinen "Dann mal los!" Kurzum murmelt sie ein paar arkane Worte und beginnt ohne Furcht die ersten Höhenmeter zu sammeln.
Thordin
 player, 826 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 29 May 2014
at 09:54
Re: Aufbruch zur Burg
"Schon gut", antwortet Thordin. Aus diesem Grund hatte er selbst keinen Tiergefährten wie die meisten seiner Kollegen. Sie machten einfach zu viel Ärger.

Manchmal ... nur manchmal verwünscht Thordin die schwere Rüstung, die er stets trägt und die sich für ihn inzwischen beinahe wie eine zweite, schützende Haut anfühlt. Aber obwohl er sich erstaunlich behende den Hang hinauf bewegt, beneidet er ein bisschen Kognoskula, die sich fast bergziegenartig den Hang hinaufklettert.

Die Vierhufer werden dort platziert, wo seiner Meinung nach der Abstand zum oberen Rand am geringsten ist. Argwöhnisch beobachtet er währenddessen die -- nach seiner Schätzung -- nicht mehr als 100 Fuß über ihm liegenden und unter 400 Fuß entfernten Burgmauern. Gute Feuerballreichweite, notiert er intern. "Einer von uns sollte immer die Augen offenhalten, während die andern klettern", informiert er die Gefährten.

This message was last edited by the player at 09:56, Thu 29 May 2014.

Gilthas
 player, 790 posts
Mon 2 Jun 2014
at 19:01
Re: Aufbruch zur Burg
"Los, kommt schon. Bis zur Burgmauer kommen wir alle. Da koennen wir dann schauen, wie wir rein kommen." Mit flinkem und sicherem Schritt folgt er Kognoskula und ueberholt sie schon bald. "Lasst mich vorgehen. Ich kann besser gefaehrliche Stelle entdecken."
Loremaster
 GM, 1840 posts
Tue 3 Jun 2014
at 20:37
Re: Aufbruch zur Burg
Gilthas gibt die Route gekonnt vor und weist auf tückische Stellen hin, so dass keiner der Gefährten unsicheren Tritte, wackligen Steine und spröden Wurzeln zum Opfer fällt. Vor den letzten 25 Höhenfuß hält er kurz inne, dies ist das steilste Stücke. Seine Augen tasten die Vertikale nach einem geeigneten Weg ab - nicht geeignet für ihn selbst, freilich, sondern geeignet auch für einen etwas sperrigen Zwerg in Metallrüstung und einen gepanzerten Ritter. Dimble und Kognoskula sowie selbstverständlich Xiara folgen Gilthas weniger beschwerlichen Fußes. Nusper erfreut sich einiger leckerer Käfer, die die kleine Ratte aus Felszwischenräumen hervorholt.

Am Fuß des Hügels, etwas westlich und schwer einzusehen, haben die Gefährten die Tiere zurückgelassen. Die Maultiere sind so angebunden, dass sie sich in der Not losreißen können, doch um an Stalker und an Sturm vorbeizukommen müsste sich doch weit mehr als nur ein mürrischer Eber nähern. Xiara hat dem einschüchternden Coshee eingebläut Sturm zu beschützen und Sturm, tja, Sturm muss man nicht viel erklären. Man hat bisweilen das Gefühl, würde man diesem cleveren Apfelschimmel ein Buch geben, er würde das Lesen lernen.

Gilthas muss eingestehen, dass keine Route nach oben wirklich kinderleicht ist, und so bemüht er sich einige Tritte zu verbessern, und rammt an einer geeigneten Stelle einen übrigen Dolch fest in einen Felsspalt. Ohne diese Sorgfalt und ausreichend Zeit - oder etwa ein Seil - würden die gepanzerten große Probleme mit der Kletterpassage bekommen. Der gelernte Tischler erreicht als erstes das Burgplateau auf dem der Turm des Krieges steht. Sein Blick wandert hunderte Fuß nach oben, wo sich die massiven Mauern zu Erkern, Wachtürmchen, Mauergängen und Kuppeln verwandeln. Vorsichtig blickt er umher, niemand scheint in der Nähe zu sein. Fast zweitausend Fuß im Westen ist der Turm der Magie zu sehen. Der zentral gelegene Turm des Zagig ist hinter den mächtigen Mauern verborgen die sich vor Gilthas auftürmen. Die Mauer aus gehauenem Stein ist massiv und intakt. Inzwischen erreichen auch Kognoskula und Dimble das Plateau. Xiara bildet die Nachhut und behält stets die Tiere im Auge.

Als Gilthas einige Schritte nach links und rechts wagt, erspäht er auf der der Brücke zugewandten Seite des Turmes die Rückwand eines weiteren, scheinbar etwas neueren Gebäudes. Feiner gemauerte Wände und ein holzverstärktes Strohdach verraten, dass es nicht direkt Teil des Turmes ist.
[siehe main game map, etwa wo Kognoskula "East Arch" notiert hat]
Thordin
 player, 827 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 5 Jun 2014
at 11:26
Re: Aufbruch zur Burg
Thordin kommt nur leicht außer Atem oben an. Beeindruckt betrachtet er die Burganlage. Er kann sich des Gedankens jedoch nicht erwehren, dass die Mauern in diesen Tagen weniger den Insassen Schutz bieten, als vielmer etwas drinnen daran hindern sollten heraus zu kommen.

Er wirft einen Blick nach unten, wo die Tiere stehen.
"Tja, einer von uns wird mehrere Male hier hochklettern müssen. Ich kann nämlich nur die Positionen von zwei Kreaturen vertauschen. Aber dazu ist es noch ein wenig früh, denke ich. Wir sollten uns erst einmal kurz umsehen.

Das wäre Gilthas' oder Xiaras Spezialgebiet, nicht wahr? Natürlich könnte ich auch vorgehen. Als Zwerg sollte ich auf den ersten Blick nicht so sehr auffallen. Was denkt Ihr?"

Kognoskula
 NPC, 407 posts
Fri 6 Jun 2014
at 14:07
Re: Aufbruch zur Burg
Die Halblingsdame grinst bei der Vorstellung, dass Gilthas als bester Kletterer der Gefährten zuer Ehre kommen könnte ein paar zusätzliche Trainingseinheiten zu bekommen, um ein Ziel für Thordins - übrigens sehr interessanten - Zauber darzustellen.

"Ja, dafür ist es wohl noch zu früh." flüstert sie "Es sollte hier sowohl einen Eingang als auch Zwerge geben, soviel wissen wir." Kurz denkt sie nach, einst sahen für sie auch alle Zwerge irgendwie gleich aus, doch nun, da sie in vielen jahren schon einige Zwerge kennengelernt hat, ist dies nicht mehr so. "Ein Versuch könnte es wert sein, aber schau dass Du nicht so viel zauberst in der Rüstung. Das fällt auf."
Gilthas
 player, 791 posts
Fri 6 Jun 2014
at 21:42
Re: Aufbruch zur Burg
Gilthas ist gut durch trainiert und nur ein wenig aus der Puste. "Ich kann gerne noch mal hoch gehen. Bin ja noch jung!" Aber auch er nickt erstmal zustimmend. "Wir sollten erstmal schauen, ob es hier weiter geht. Vielleicht da vorne. Dort ist ein neueres Gebaeude. Ich werde mich mal ran schleichen und lauschen."

Sanften Schrittes geht Gilthas auf das Gebaeude zu und haelt sein Ohr in den Wind.
Gilthas
 player, 793 posts
Sat 14 Jun 2014
at 17:24
Re: Aufbruch zur Burg
Als sich Gilthas an das Haus heranschleicht, hoert er ein Schleifgeraeusch und ein paar Fetzen eines Liedes. Mit einem Finger vor den Lippen und der anderen Hand mit der Handflaeche zu den Gefaehrten gewandt, bedeutet er diesen ruhig zu sein und inne zu halten. Dann schleicht er weiter um das Haus herum, um einen Blick auf die Vorderseite erhaschen zu koennen. Dabei achtet er sich nicht vor den Fenstern zu zeigen, nutzt aber die Gelegenheit mit einem kleinen Spiegel aus seinem Handwerkszeug in das erste Fenster zu spaehen.
Loremaster
 GM, 1844 posts
Sun 15 Jun 2014
at 09:29
Re: Aufbruch zur Burg
Kognoskula nickt Gilthas zu und geht schmiegt sich an die Turmmauer, so dass sie Gilthas gerade noch sehen kann. "Ich hoffe der junge Mann tut nichts törichtes." flüstert sie.

Gilthas indes lehnt nun an die Wand des separaten Gebäudes vor dem Turm und horcht, ob jemand ihn bemerkt haben könnte. Er ist nun in eine Ecke der Außenwand geschmiegt, welche ihn vor Blicken von der Vorderseite schützt. Der hintere Teil des Gebäudes ist noch gut 60 Fuss lang lang, nach vorne etwa 30.
Gilthas lugt aus der Ecke und sieht von hier aus nun den einst grandiosen Eingang um Turm des Krieges. Massives Mauerwerk bildet Schutzpfeiler vor einem Torbogen. Hinein kann er nicht blicken, doch vor dem Eingang ist eine große Grube ausgehoben, welche den Eintritt verhindert.

Nachdem er glaubt, dass keiner ihn bemerkt hat, schleicht Gilthas aus der Ecke heraus, entlang des dickeren, vorderen Teils des Gebäudes zur Front. Kurz hält er inne, als er nun auch das Tor zum Turm des Krieges sehen kann. Einen Steinwurf entfernt von ihm steht das eisenbeschlagene Tor sogar einen Spalt offen, so glaubt Gilthas. Doch zunächst das Notwendige: Gilthas robbt gerade unter einem Fenster des Nebengebäudes hindurch und zückt nun seinen kleinen, fein gearbeiteten Teleskopspiegel. Die Freude über die richtige Ausrüstung im rechten Moment erstarrt in Schrecken, als er durch den Spiegel zunächst einen dicken Zwerg sieht, keine Handbreit entfernt, der gerade durch das Fenster sieht. Gilthas hält die Luft an. "Harharhar" hört er den Zwerg schallen, als dieser in eine allgemeine Erheiterung im Gebäude einzusteigen scheint. Der Zwerg wendet sich vom Fenster ab, Gilthas sieht noch wie er einen Humpen hebt um zu prosten, trinkt und weg vom Fenster stapft. Gilthas atmet auf. Nun, da der dicke Bauch des Zwergs nicht mehr direkt vor dem Teleskopspiegel hängt, kann Gilthas das Interieur in Augenschein nehmen: Eine handvoll Zwerge und Menschen und auch ein Gnom sind um einen großen zentralen Eichentisch gesellt und erfreuen sich an einer heiteren Runde Three Dragon Ante, einem beliebten Kartenspiel in diesen Breiten. Natürlich darf ein Krug Bier nicht fehlen. An der Frontseite des Raumes sieht Gilthas wie erwartet eine Eingangstüre, an der fernen Seite die Reste eines Kaminfeuers. Mehrere Türen führen in den hinteren Teil des Gebäudes. Fässer und Tischchen stehen an den Wänden.

Gilthas robbt weiter zur Frontseite. Die Grube schließt bündig mit dem Turm und auch dem Nebengebäude ab, so dass Gilthas vorsichtig sein muss, nicht hineinzustürzen, als er seinen Kopf reckt um einen Blick auf die Vorderseite zu erspähen: Hier hockt ein Zwerg auf einem Hocker vor der Eingangstüre. Er schleift seine große Axt, summt zufrieden ein Lied und lässt den Blick ab und an in die Ferne schweifen, zumeist in Richtung der Brücke, welche vom Turm des Zagig zu Turm des Krieges führt.
Gilthas
 player, 794 posts
Sun 15 Jun 2014
at 11:39
Re: Aufbruch zur Burg
Gilthas hat genug gesehen. Vorsichtig robt und schleicht er sich zu seinen Gefährten zurück und berichtet diesen alles in leiden Worten."... Es sieht so aus, als ob die recht umgänglich sind. Wie wäre es wenn Thordin und ich vorgehen, um mit ihnen zu reden?"
Thordin
 player, 829 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 15 Jun 2014
at 22:01
Re: Aufbruch zur Burg
"Guter Plan. Wir gehen hin - vielleicht machen wir den Umweg ganz um den Turm herum, wenn das geht - und fragen sie nach den Orks. Ich hoffe, Du bist gut im Kartenspielen; ich bin mehr der Typ für Faustkämpfe.

Sollten sie sich als hinterhältig oder gar als deren Verbündete herausstellen, könnt Ihr anderen uns raushauen und dann ist wohl ein schneller taktischer Rückzug angesagt. Hat deshalb auch keinen Sinn, die Tiere schon heraufzuholen."
Dies um Boldran zu besänftigen wartet Thordin noch kurz Einwände ab um dann Gilthas zu folgen.
Kognoskula
 NPC, 408 posts
Mon 16 Jun 2014
at 07:02
Re: Aufbruch zur Burg
Kognoskula runzelt die Stirn und murmelt, eher zu sich selbst: "Was machen diese Leute hier..."
Dann nickt sie Gilthas zu und zischt: "In Ordnung, wir halten uns bereit."
Thordin
 player, 830 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 17 Jun 2014
at 21:57
Re: Aufbruch zur Burg
"Nun, wir wollen hoffen, dass nicht sie es sind, die mit den Orks unter einer Decke stecken. Sagte Dimble nicht, dass sie hier Entdecker für einen Anteil der Beute in den Turm lassen? So habe ich das jedenfalls verstanden", erklärt Thordin.

Leise fügt er hinzu: "Gilthas, wir könnten einfach sagen, dass wir ebenfalls in den Turm wollen, und eventuell magische Waffen und andere Ausrüstung kaufen, falls sie welche haben."
Boldran
 player, 467 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 18 Jun 2014
at 08:05
Re: Aufbruch zur Burg
"Es ist ein Risiko, doch wartet einen Moment, bitte"Der Alte konzentriert sich. Er hatte sich immer noch nicht an diese Gabe gewöhnt, wusste auch nicht, woher sie kam, doch es war etwas, was er mittlerweile ganz gut benutzen konnte. Nur wusste Boldran nicht, wie weit sie wohl reichte.


ooc: detect evil
Loremaster
 GM, 1845 posts
Wed 18 Jun 2014
at 17:24
Re: Aufbruch zur Burg
Zweifelsohne würde seine Kraft zumindest den vorderen Teil des Gebäudes erfassen, doch als Boldrans Blicke an der kräftigen steinernen Mauer der Gebäude hier abprallen, da wird ihm klar, dass seine sechster Sinn dies vermutlich auch tun wird. Er verspürt keine Präsenz des Bösen.
Loremaster
 GM, 1846 posts
Wed 18 Jun 2014
at 18:02
Re: Aufbruch zur Burg
Gilthas und Thordin schleichen nach Kräften um die steinerne Feste herum. Der Hang kommt bisweilen etwas zu nah für Boldrans Geschmack, doch ein Durchkommen ist möglich, auch wenn der eine oder andere Trümmerhaufen zu übersteigen ist. Von den Obergeschossen gestürzt vor Jahren und inzwischen beinahe von der Natur zurückerobert kann nur hoffen dass ihnen nichts innewohnt.

Schließlich nähern sich Thordin und Gilthas der Vorderseite. Das kompakte und flache Gebäude aus hellem grauen Stein ist nun in voller Größe zu sehen, wie es vor dem Turm des Krieges auf dem östlichen der drei Hügel steht. Die erste Vermutung bestätigt sich: im Kontrast zu dem Turm selbst erscheint dieses Gebäude recht neu und instandgehalten. Der einzelne Zwerg, den Gilthas bereits sah, sitzt noch immer auf seinem Hocker an der Hauswand neben der Türe. Als er der Ankömmlinge gewahr wird steht er sofort auf, und schaut zunächst etwas skeptisch umher und zur Brücke. Offenbar hatte er aus dieser Richtung niemanden erwartet. Er spricht: "Seid gegrüßt, Abenteurer, ersuchet Ihr Eintritt in den Turm des Krieges?"

This message was last edited by the GM at 11:37, Thu 19 June 2014.

Thordin
 player, 831 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 18 Jun 2014
at 22:03
Re: Aufbruch zur Burg
"Vorum dwarkar geddum?*" Thordin spricht energisch und ist einige Meter von dem Zwerg entfernt stehen geblieben, um unauffällig etwas lauter sprechen zu können, so dass seine Stimme vielleicht noch bei den Gefährten zu hören ist. Zudem hat er vorher den bekannten Zauber gesprochen, mit dem er sich flüsternd mit seinen Verbündeten unterhalten kann.

"Mein Vater lehrte mich, dass Zwerge sich vorstellen, wenn sie sich begegnen. Mein Name ist Thordin Schwarzbart von den Schwarzbärten aus den Barrier Peaks. Ich habe den weiten Weg gemacht, um hier mit meinem Begleiter die Wunder der Burg Greyhawk zu entdecken. Und was ist wohl Euer Name, Euer Clan und Euer Geschäft?"




*Was würden meine Ahnen dazu sagen?
Grebold Blitzhame
Thu 19 Jun 2014
at 09:13
Re: Aufbruch zur Burg
Der Zwerg nickt subtil und scheint sofort ein wenig strammer zu stehen. Er erwidert: "Torst Ulto na Gathol Greyhawk*, Thordin Schwarzbart aus den Barrier Peaks und sein Begleiter. Mein Name ist Grebold Blitzhame von den Blitzhames aus den Crystalmist Bergen. Wir sind die Kriegsturmaufseher und schauen, dass hier nicht jeder tut was er will. Bitte, tretet ein und besprecht das Weitere mit unserem Gildenführer Stillguar."

*Willkommen an Burg Greyhawk

This message was last updated by the GM at 09:13, Thu 19 June 2014.

Thordin
 player, 832 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 19 Jun 2014
at 10:56
Re: Aufbruch zur Burg
"Ich grüße Dich, Grebold Blitzhame. Möge dich dein Weg bald in die weit entfernte Heimat zurück führen. Es ist gut, dass hier jemand nach dem Rechten sieht. So ein Ort zieht viel Gesindel an."

"Auf den ersten Blick machen sie einen recht seriösen Eindruck", flüstert er und die Worte kommen auf magische Weise bei den wartenden Gefährten an. Nachdem er sich bei Gilthas mit einem kurzen Seitenblick versichert hat, tritt er ein.
Loremaster
 GM, 1848 posts
Fri 20 Jun 2014
at 11:44
Re: Aufbruch zur Burg
"Seid vorsichtig! Sollen wir hinzukommen?" fragt Kognoskula geflüstert und blickt auch fragend zu den versteckt gebliebenen. Boldran, Xiara und Dimble.

Grebold indes öffnet die rustikale Türe in das Gildenquartier und geht voraus. "Es sind Abenteurer angekommen." kündigt er drinnen an. "Ich sage sogleich Stillguar Bescheid." Kurz wartet er noch um Gilthas und Thordin im Gildenquartier der Kriegsturmaufseher willkommen zu heißen.
Thordin
 player, 833 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 20 Jun 2014
at 15:33
Re: Aufbruch zur Burg
"Wir gehen hinein. Wartet lieber noch", empfiehlt Thordin bevor er Grebold folgt.
Loremaster
 GM, 1850 posts
Sun 22 Jun 2014
at 07:51
Die Kriegsturmaufseher
Für Gilthas und Thordin werden sogleich ein paar Stühle freigemacht, und zum Sitzen angeboten. Vier rüstige Zwerge, ein kantiger Mensch und ein filigraner Gnom spielen Three Dragon Ante - und lassen sich von den eingetretenen Gefährten kaum stören. Sie grüßen kurz freundlich und spielen weiter.
Nach wenigen Augenblicken kommt Grebold zurück, und mit ihm ein Schrank von einem alten Zwerg, Stillguar. "Dies ist Stillguar Blitzhame, unser ehrenwerter Gildenführer, er führt die Verhandlungen" mit diesen Worten begibt sich Grebold wieder nach draußen.

"Seid gegrüßt, Abenteurer. Nun, den Turm des Krieges wollt ihr erkunden, ja?" kommt Stillguar mit rauchiger Stimme sogleich zum Punkt und setzt auf einen Stuhl. Sein grauer Bart trägt auffälligen eingeflochtenen Kupferschmuck und seine Kluft deutet darauf hin, dass er Priester ist. Eine Robe verdeckt größtenteils den Plattenpanzer und er trägt ein schweres Amulett: ein großer und sauber geschliffener Sapphir, der tief in einen Stein eingefasst ist, welcher wie ein Gebirgszug aussieht. "Sehr gut, wäre doch gelacht, wenn die Katakomben nicht irgendwann komplett erforscht werden. Der Handel ist ganz einfach: Wir, die Kriegsturmaufseher schauen hier nach dem Rechten, und erhalten als Gebühr für den Einlass ein Viertel aller Schätze, die Ihr heraustragt." Kurz und emotionslos legt Stillguar die Fakten dar und beginnt schon auf einem Stück Pergament mit einem Graphitgriffel Datum und Tageszeit zu notieren.
Gilthas
 player, 796 posts
Sun 22 Jun 2014
at 17:44
Re: Die Kriegsturmaufseher
Auch Gilthas will bei den Vorstellungen nicht zurueckstehen. "Ich bin Gilthas Tischler aus Jurnre." Dann schaut er sich aufmerksam in dem Raum um und versucht ein Gespuer fuer die Kriegsturmaufseher. Als die Gebuehr genannt wird, muss er sich stark beherrschen, um nicht sichtbar zu schlucken. "Sehr geehrter Herr Blitzhame, ein Viertel ist ein stolzer Anteil. Was bekommen wir dafuer? Nur Einlass oder noch mehr?"
Stillguar Blitzhame
Mon 23 Jun 2014
at 19:30
Re: Die Kriegsturmaufseher
Mit selbstverständlichem Tonfall und Understatement erwidert Stillguar abwiegelnd: "Wir helfen selbstredend noch dabei den Graben vor dem Tor zu überwinden. Zudem erstellen wir noch kostenfrei eine Aufstellung Eurer derzeitigen Ausstattung,..." er kichert, zwergisch brummend "... damit wir darauf keine Gebühr verlangen."
In Erwartung des Handschlages seitens Gilthas und Thordin schaut Stillguar über den Tisch.
Gilthas
 player, 797 posts
Tue 24 Jun 2014
at 15:26
Re: Die Kriegsturmaufseher
Gilthas' pruefende Blicke haben nichts ungewoehnliches zutage gefoerdert, ausser dass die Kriegsturmaufseher gut geruestete Halsabschneider sind. Bevor Thordin oder er mit dem Zwerg einschlaegt, versucht Gilthas noch etwas herauszuschlagen. "Okay, ich seh schon mit euch laesst es sich nicht handeln. Aber wie waere es wenn wir noch ein paar Informationen von euch bekommen? Ueber den Turm des Krieges und den Rest der Burg. Ich habe gehoert die Teile sind alle unterirdisch verbunden."
Stillguar Blitzhame
Tue 24 Jun 2014
at 17:17
Re: Die Kriegsturmaufseher
Kurz runzelt Sillguar die Stirn, doch dann lacht er kurz, zwergisch röhrend, und schnappt sich einen Kelch Bier. Er setzt an zu erzählen und bemerkt kurz "Ihr bekommt auch eines, sobald unterzeichnet ist." dann nimmt er einen Schluck. "Ich ziehe meinen Hut vor allen, die den Mut besitzen, die Burg zu betreten. Doch selbst in die Katakomben hinabzusteigen, das wage ich nicht so bald wieder. In der Tat munkelt man man von Verbindungen zwischen den Türmen. Weit unten in den Tiefen der Oerth seien Tunnel geschlagen worden, hundsgefährliche Passagen, fallenbesetzte Sackgassen und endlose Abgründe. Ich würde noch nicht mal einen Quarzit darauf verwetten, dass ein Tischler dergleichen findet. Doch ich kann Euch nur ermutigen es zu versuchen. Das Glück ist mit dem tapferen Höhlenforscher."
Seiner brummigen Stimme lauschen nun auch die Kartenspieler. "Den Rest der Burg schaut Euch ruhig an, es streunen ein paar Kobolde hier und dort herum, und ab und zu tritt Sonderbares ans Tageslicht, doch ich denke ihr könnt diesen Dingen schon aus dem Weg gehen, nicht wahr?" nicht ohne prüfenden Blick liefert Stillguar diese Anspielung. "Am Turm der Magie kampieren ein paar fanatische Priester, sie haben den Turm, wie es scheint komplett versiegelt - eine Schande. Der Turm des Zagyg hingegen ist offen, nun, man sagt es ist schwierig geworden tief hineinzugelangen."
Boldran
 player, 468 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 24 Jun 2014
at 17:21
Re: Die Kriegsturmaufseher
Wenn der Alte das Gesagte hören würde, würde er die Hände über seinem gepnazerten Kopf zusammen schlagen, aber so schaut er beruhigt in die Ferne und achtet auf die unmittelbare Umgebung, in der Hoffnung, daß es Sturm gut geht.
Loremaster
 GM, 1853 posts
Tue 24 Jun 2014
at 17:55
Re: Die Kriegsturmaufseher
Xiara teilt Boldrans Gedanken an die Tiere. Doch mehr aus Bewegungsdrang als aus Sorge klettert sie kurz über einen geeigneten Vorsprung etwas weiter nordwestlich um den Turm herum. Nur wenige Augenblicke kommt sie wieder auf das Plateau und nickt den anderen Gefährten einfach nur zu.

Kognoskula indes flüstert in den Wind: "Hier ist alles ruhig. Wie schaut es bei Euch aus?" die Natur des Zaubers erlaubt es den Worten auch bis an die Ohren von Gilthas und Thordin zu gelangen.
Thordin
 player, 835 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 25 Jun 2014
at 14:17
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Rüpel, die ihre Position zu ihrem Vorteil missbrauchen. Könnte brenzlig werden!" Was als ein gemurmelter Kommentar zu Stiguars letzter Bemerkung aufgefasst werden kann, ist in Wirklichkeit Thordins Antwort an Kognoskula. Die "Gilde" gefällt ihm von Minute zu Minute weniger, doch er versucht, es sich nicht anmerken zu lassen.

"Eine interessante Information", fährt er lauter fort. "Ähem, Ihr scheint zu glauben, dass wir zwei nun sofort in den Turm aufbrechen wollen. In Wirklichkeit repräsentieren wir aber eine größere Gruppe, die sich für Greyhawk interessiert. Wir sind derzeit lediglich hier, um die Sachlage zu klären und vielleicht mit einer kleinen Gruppe einen ersten Vorstoß zu wagen.

Ich muss meinem Begleiter recht geben. Eure Gebühr scheint exorbitant hoch dafür, bei der Überquerung eines Grabens behilflich zu sein. Ihr scheint nicht einmal die Umgebung sauber halten zu können. Oder wisst Ihr nicht, dass eine Bande von Orks sich ganz in der Nähe herumzutreiben scheint? Was wisst Ihr über die?"


Boldran wäre stolz auf ihn, ist Thordin überzeugt. Nichts von dem, was er gesagt hatte, war eine Lüge. Er hofft, dass die Erwähnung einer "größeren Gruppe" die Besetzer einerseits von aggressiven Aktionen abhält und andererseits verhandlungsbereiter macht.
Gilthas
 player, 798 posts
Wed 25 Jun 2014
at 14:23
Re: Die Kriegsturmaufseher
Aufmerksam lauscht Gilthas dem Gildenmeister, darauf bedacht herauszuhoeren, ob ihnen was verschwiegen wird oder sie an der Nase herumgefuehrt werden.

Dann schlaegt auch er in die Orkkerbe, die Thordin geschlagen hat. "Ein Bauer auf dem Weg hierhin hat uns von einer Bande Orks erzaehlt, die vor Kurzem mit Wagen hierher gezogen sind." Nach einer kurzen Pause faehrt er fort. "Nicht das uns ein paar Orks Angst machen, aber ihr verschweigt uns doch nichts, was wir wissen sollten."
Loremaster
 GM, 1855 posts
Thu 26 Jun 2014
at 14:27
Re: Die Kriegsturmaufseher
Zunächst hört der arrivierte Zwerg mäßig interessiert und nickend zu. Auch den Vorwurf des Wuchers nimmt er mit dem abwiegelnden Lächeln eines Gebrauchtkutschenverkäufers hin. Doch als Thordin von Orks zu sprechen beginnt, runzelt Stillguar die Stirn. "Orks hier in der Gegend, sagt ihr? Dergleichen Volk haben wir hier nirgends gesehen."

Gilthas, freilich, trifft die Kerbe gut, die Laune des Zwerges verbessert sich nicht. "Ein Bauer sagt, die sollen hier her gekommen sein?" er winkt ab, blickt pro Forma zu seiner Mannschafft, die schweigend mitden Schultern zuckt "Wahrscheinlich sind die zu einem anderen Turm gegangen, im Erdgeschoss des Turms des Zagig treibt sich einiges Gesindel herum."
Thordin
 player, 836 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 26 Jun 2014
at 20:52
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Tatsächlich? Erstaunlich, dass man hier nicht mehr über sein Nachbarn weiß. Was für Gesindel wäre das? Es war auch von Überfällen auf Nachschubwege die Rede. Wir werden den Turm des Zagig auf jeden Fall zunächst überprüfen müssen. Es hat schließlich keinen Sinn, in die Tiefe vorzudringen, wenn man auf dem Hin- oder Rückweg schon ausgeraubt wird.

Wobei mir einfällt: Könnt Ihr irgendwelche Referenzen nennen? Leute, mit denen Ihr kürzlich geschäftlich zu tun hattet?"

Loremaster
 GM, 1858 posts
Sat 28 Jun 2014
at 10:01
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Nicht wahr? Meine Rede, Herr Schwarzbart." geht Stillguar auf Thordins Überlegung ein. Dann nickt er und sagt "Nun gut, man hat Kobolde gesichtet, obwohl ich nicht glaube dass diese wirklich auf dem Nachbarhügel stationiert sind. Eine Abenteurergruppe zog letztens in den Turm des Zagig, ob sie noch atmen, oder schon den Untoten zum Opfer gefallen sind, das weiß ich nicht. Tja, dann war da noch diese Sippe von Krötenmenschen, von der erzählt wurde. Irgendwo in den oberen Gemäuern." recht sachlich zählt der Gildenmeister diese doch ansehnlichen Gefahren auf.

Er zögert bevor er auf Thordins letzten Wunsch eingeht, und wiegt prüfenden Blickes ab was er sagt. "Ich kann keine Informationen über andere Kunden unserer Gilde preisgeben." er senkt seine Stimme etwas. "Doch für Euch mach ich mal eine kleine Ausnahme. Ein Hexer mit dick gepanzerten Kobold-Leibwächtern zog vor einer guten Woche ein, eine Gruppe von düsteren gerobten vor etwa zwei. Außerdem noch eine Truppe,..." er schüttelt den Kopf und muss fast lachen "... eine wahrhaft bunte Truppe, zu deren Mitglieder unter anderem eine Phasenspinne und so ein... Umber Hulk zählten. Außerdem..." sein Lächeln verschwindet wieder und er scheint sich selbst zu sammeln, endet schroff: "Mehr kann ich leider nicht offenbaren."

Nach einer kurzen Pause und einem Schluck aus seinem Humpen kommt er auf Thordins Worte zurück: "Sagt, was meint ihr mit ausgeraubten Nachschubwegen? Von welchen Wegen redet ihr?"
Gilthas
 player, 799 posts
Sun 29 Jun 2014
at 11:45
Re: Die Kriegsturmaufseher
Gilthas hört dem Zwerg aufmerksam zu und beobachtet dessen Mimik. Dann geht er zu einem der Fenster, das auf den Turm des Zagig gerichtet ist. "Also, dort treibt sich einiges an Gesindel herum, aber keine gut organisierte Orkbande."
Für ein Welchen lässt er seinen Blick über den Turm des Tätig schweifen, als ob er nach diesen Kobolden Ausschau halten will. Dabei murmelt er leise vor sich hin, so daß die Zwerge den ersten Teil noch verstehen, es aber danach zu leise für sie wird. "Dort sind Kobolde, oben Krötenwesen und dann noch Untote ... Der Zwerg weiß was über die Orks. Die anderen Infos gab es nur zum Ablenken."

Dann dreht er sich wieder zum Raum. "Vielleicht haben die Orks die Burg gemieden. Die können überall hin sein." Die nächsten Worte richtet er direkt an den Anführer. "Wir müssen euer Angebot mit dem Rest unserer Gruppe besprechen." Er will sich schon zum Gehen wenden, da fällt ihm Sturm ein. "Oh, bevor ich es vergesse. Wir haben ein paar Reittiere. Können wir die irgendwo unterstellen. Die sollten nicht draussen sein, falls die Orks zurück kommen."
Kognoskula
 NPC, 409 posts
Sun 29 Jun 2014
at 20:37
Re: Die Kriegsturmaufseher
Nach den bisherigen Nachrichten war Kognoskula schon sehr besorgt. Durch Gilthas' Informationssplitter ist sie gar empört und wettert via Thordins Nachrichtenzauber: "Alles andere wäre gar gelacht! Ich selbst habe doch noch in jener Nacht einen Weissehungszauber gewirkt und die Wagenspuren gesehen, wie sie just bis vor das Tor des Turms des Krieges führten!" Sie blickt zu Xiara, die an jenem Abend der Erkundung ja auch mit dabei war.
Thordin
 player, 837 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 30 Jun 2014
at 10:29
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Wir hörten Gerüchte von Mitgliedern der Wagenlenkergilde. Sie sind recht besorgt über die Zunahme an Überfällen. Freilich bei weitem nicht nur von Orks. Vielleicht ist diese ganze Orksache letztlich auch nicht mehr als ein Gerücht...", beantwortet Thordin die Frage. Er versucht in seinem letzten Satz gar nicht erst, überzeugt zu klingen, aber er will dennoch nicht allzu fixiert auf die Orks erscheinen. Auch er steht auf und ist bereit aufzubrechen.

"Zu schade, zu schade. Ich hätte gerne mit dem einen oder anderen dieser Besucher Kontakt aufgenommen. Sind diese Leute denn wieder hinausgekommen?"
Loremaster
 GM, 1860 posts
Mon 30 Jun 2014
at 17:32
Re: Die Kriegsturmaufseher
Stillguar blickt zu Gilthas und Thordin und nickt, die Augenbrauen hochgezogen und die Unterlippe ein wenig nach vorne geschoben. "Selbstverstaendlich, beschließt was beschlossen werden muss und kommt wieder. Doch wartet nicht zu lange - mit jedem verstrichenen Tag hat jemand anderes die Gelegenheit, Euch die Schätze der Burg wegzuschnappen! Reittiere, ja, nun, ich denke wir könnten uns darum kümmern, gegen eine Gebühr von, sagen wir, 10 Goldsonnen pro Tag."

Er steht schon zum Abschied auf und geht zur Türe, doch nicht noch ohne Thordin zu antworten: "Oh ihr missverstandet mich, Herr Schwarzbart, die ich nannte sind nur diejenigen, die jüngst eintraten und möglicherweise noch am Leben sind. Auf wiedersehen demnächst, Abenteurer!" Stillguar geht gar nicht erst nach draußen, doch Grebold nimmt die beiden draußen in Empfang.
Thordin
 player, 838 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 1 Jul 2014
at 20:01
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Ich denke, wir haben alle Informationen, die wir brauchen. Vielen Dank für Eure ... Gastfreundschaft, werter Stillguar Blitzhame", schließt Thordin mit einer (untypisch) subtilen Pause vor dem Wort Gastfreundschaft. "Sagt, ist der Weg zum Turm des Zagig und hinaus aus der Burg hinreichend sicher?", fragt er Grebold noch draußen.

Wieder draußen geht er mit Gilthas in Richtung Turm des Zagig, soweit, wie es ihm eben ungefährlich erscheint und betrachtet die Brücke. Er versucht, mögliche Fallen oder Hindernisse zu erkennen und unterhält sich mit Gilthas vordergründig über seine Beobachtungen. "Wir sind wieder draußen. Ist es Euch möglich, diese Gildenleute jetzt zu belauschen?", flüstert er, sobald er sicher außer Hörweite ist. Er beschreibt Kognoskula möglichst genau die Stelle, wo er nun den Anführer vermutet.

This message was last edited by the player at 20:03, Tue 01 July 2014.

Kognoskula
 NPC, 410 posts
Wed 2 Jul 2014
at 06:59
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Eine prima Idee!" flüstert Kognoskula über den arkanen Kanal in die Ohren aller Gefährten und klatscht beinahe in die Hände, das gefällt ihr. "Boldran, wache bitte kurz über mich, ich muss mich konzentrieren!" flüstert sie dann noch Boldran zu und geht in die Hocke, an die steinerne Mauer des Turms des Krieges gelehnt.
Xiara, Boldran und Dimble, die dort noch immer versteckt mit der Halblingsdame ausharren sehen, wie diese einige Gesten durchführt und ein winziges Horn aus ihrem Komponentenbeutel kramt. Dann verharrt sie mit gerunzelter Stirn.
Boldran
 player, 470 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 2 Jul 2014
at 07:47
Re: Die Kriegsturmaufseher
Der Alte ist angespannt, dohte unmittelbar Gefahr? Wo waren die beiden anderen?
Grebold Blitzhame
Wed 2 Jul 2014
at 11:09
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Am hellichten tage ist der Weg ausreichend sicher. Doch bei Nacht solltet Ihr vorsichtig sein. Auf bald!" Grebold hebt noch seine Hand zum Gruße, dann setzt er sich wieder auf seinen Hocker und schleift seine Axt. Ab und zu, schaut er jedoch, wohin Gilthas und Thordin nun auf dem Weg sind - letztlich kamen sie nicht den gewöhnlichen Weg heran...
Thordin
 player, 839 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 3 Jul 2014
at 21:09
Re: Die Kriegsturmaufseher
Thordin steht mit dem Rücken zu der Blitzhame-Sippe und unterhält sich mit Gilthas, während er angestrengt den Turm des Zagig beobachtet.

"Das ist sicher ein profitables Unternehmen hier. Ich denke, wir sollten als nächstes mit den anderen zum Turm des Zagig. Vorher sollten wir aber noch etwas hier herumstehen. Hast Du auch das Gefühl, ständig belauscht zu werden? Erst spähte uns der Schwarzmagier aus, später dieser ... Rabe und wer weiß, ob dieser Zwerg nicht ebensolches tut. Man traut sich kaum noch, frei zu sprechen" sagt er frustriert.

"Wir warten hier draußen, bis wir etwas von Euch hören", teilt er Boldran und dem Rest mit.

This message was last edited by the player at 21:43, Thu 03 July 2014.

Boldran
 player, 471 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 3 Jul 2014
at 21:18
Re: Die Kriegsturmaufseher
Boldran vernimmt die Worte des Zwergen in seinem Geist und erschrickt kurz.
Dann atmet er erleichtert auf.
"Meine Dame, was sollen wir tun? Vorrücken? Was ist mit den Tieren, unseren Gefährten?"
Kognoskula
 NPC, 411 posts
Fri 4 Jul 2014
at 13:23
Re: Die Kriegsturmaufseher
Die kleine Halblingsdame brichte Ihre Konzentration erst nach eine starken Minute. Sie schaut zu Boldran und lässt sich wieder auf die Beine helfen. "Nun spielen sie weiter Three-Dragon-Ante und reden über Belangloses. Ich berichte kurz was ich hörte und dann können wir mit Thordin und Gilthas vereinbaren wie wir uns wieder treffen." Sie sammelt sich kurz, um das Gehörte innerlich zu resümieren. Dann übermittelt sie an alle Gefährten über den arkanen Kanal:

"Sie scheinen sich nicht sicher zu sein, ob sie Gilthas und Thordin einen Bären aufzubinden in der Lage waren, halten Euch für skeptisch aber - ich zitiere - 'die werden schon keinen Ärger machen, zur Not gegen einen kleinen Obulus'. Sie mockierten sich zudem über eine angebliche 'groeßere Gruppe' und wunderten sich über Euer Interessa an den Wagenräuber-Orks. Dann sorgte noch einer für Gelächter mit der Bemerkung: '...die zahlen aber besser!'"
Thordin
 player, 841 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 6 Jul 2014
at 12:07
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Die zahlen besser? Die Orks? Soll das heißen, dass die hier unter dem Schutz oder zumindest der Duldung der Zwerge ihr Unwesen treiben!? Was für eine Schande!", regt sich Thordin auf.

"Na schön, ich denke, wir kommen zu euch und dann erkunden wir den Turm des Zagig wie geplant, solange sie ahnungslos sind."
Loremaster
 GM, 1861 posts
Tue 8 Jul 2014
at 16:29
Re: Die Kriegsturmaufseher
Ohne große Worte begeben sich Xiara, Boldran, Dimble und Kognoskula auf den Abstieg. Gilthas hatte einen guten Kletterpfad herausgesucht und Xiara ist in der Lage diesen für die anderen aufzuzeigen. Mit Seil gesichert erreichen die vier schnell die Tiere und machen sich auf den Weg druch die Senke zum Pfad - ohne dabei den Umweg durch den Wald zu wählen.

Gilthas und Thordin marschieren respektvoll über die geradezu halsbrecherisch erscheinende Brücke, welche vom Turm des Zagig zum Turm des Krieges führt. Der Turm des Zagig ist der zentrale und größte Turm. Zu ihm führt der einzige reguläre Zugang zu dem Burgkomplex, es ist letztlich eben der Weg, den die Gefährten zu Gunsten eines heimlicheren Annäherns verlassen hatten.
Mit argwöhnischen Blicken begutachten die beiden den massiven Komplex. Nichts rührt sich. Einige steinerne Wasserpeier auf den höheren Etagen sind das einzige was an Leben erinnert. Schließlich pasieren die beiden auch die Hauptbrücke, welche vom Burgkomplex auf den Pfad führt.

Unweit der Rabenstatue, doch in respektvollem Abstand dazu treffen die Gefährten hier, im Schutz einiger Bäume nun wieder zusammen.

This message was last updated by the GM at 16:29, Tue 08 July 2014.

Kognoskula
 NPC, 413 posts
Tue 8 Jul 2014
at 16:50
Re: Die Kriegsturmaufseher
Die Halblingdame nimmt beruhigt wahr, dass Thordin und Gilthas offenbar gänzlich wohlauf sind, sicher war sie sich dessen bislang noch nicht ganz. Sie setzt sich zur Entspannung auf eine riesige alte Amphore, die aus dem Gebüsch schaut. Vermutlich vor langer Zeit gestrandetes Diebesgut. Nachdem Thordin und Gilthas das Wesentliche aus dem Gespräch mit Stillguar Blitzhame zusammengefasst haben kommentiert sie:

"Höchst opportunistisch, in der Tat. Was genau wissen diese 'Wächter' denn nun? Sie kampieren sicher nicht umsonst vor dem Turm des Krieges, vermutlich gibt es dort am meisten Schätze zu bergen." Ihr Blick schweift in die Ferne. "Dass sie mit den Orks regelrecht kooperieren, dass kann ich mir nicht vorstellen, als ich sie belauschte schienen sie von den Orks nicht viel zu wissen."
Thordin
 player, 842 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 10 Jul 2014
at 07:41
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Hmmm, auf dem Weg hierher schien alles ruhig. Natürlich könnte dieser Imp, oder was auch immer es war, hier tagsüber Wacht halten. Boldran, passt Du darauf auf? Wir sollten dennoch jetzt den Turm erkunden und die Wagen untersuchen.

Was diese Gilde angeht... Wieso leugnen sie sonst, von den Orks zu wissen? Und sagten sie nicht, von ihnen bezahlt zu werden?"

Kognoskula
 NPC, 414 posts
Thu 10 Jul 2014
at 09:51
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Sie sagten im Scherz, die Orcs zahlen besser - vermutlich war gemeint, besser als wir." nickt Kognoskula schulterzuckend, und hakt noch einmal nach. "Mit meinem arkanen Blick folgte ich in der Gewitternacht vor einigen Tagen den noch frischen Spuren bis vor das Tor des Turms des Krieges, wo sie endeten. Ich befürchte, die Wagen finden wir nicht im Turm des Zagyg. Doch ich lasse meinen wohlsortierten Rucksack nicht von Halunken filzen und durchwühlen! Am Ende geht etwas verloren, etwa eine arkane Ingredientie!" die Halblingsdame ist empört von der Vorstellung ihr Hab und Gut ein paar Erpressern in die Hände zu geben. "Haben wir noch jenen Wandteppich Des Durchganges, aus den Giftmischerhöhlen von Cryllor?..."

"Ein Imp..." murmelt Kognoskula noch "...das wird der Rabe gewesen sein, ein kleiner teuflischer Helfer, vielleicht gar als Gehilfe eines Zauberers."
Thordin
 player, 843 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 10 Jul 2014
at 21:21
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Mhm, ach so richtig, der Turm des Krieges. Der Wandteppich? Ich erinner mich. Hatte den nicht Dimble? Apropos Giftmischer: Gewiss, Kobolde gibt es überall, aber der Zwerg sprach von einem Hexer in Begleitung von Koboldwächtern. Ich kann nur hoffen, da gibt es keinen Zusammenhang zu unserer... Bekantschaft aus Cryllor. Oder vielleicht sollten wir es hoffen. Das könnte die Spur sein, die wir brauchen.

Jedenfalls ... sollen wir es wagen, heimlich dort einzudringen? Falls wir dann zum Rückzug gezwungen sind, könnte das peinlich werden, bei den Zwergen. Andererseits sind die so oder so unangenehm. Am liebsten würde ich sie alle dort austreiben, diese Wegelagerer!"


Thordin ist dabei, sich in Rage zu reden und nimmt zur Beruhigung Schleifstein und Axt zur Hand um die bereits glänzende Klinge wütend weiter zu bearbeiten.
Gilthas
 player, 800 posts
Fri 11 Jul 2014
at 01:33
Re: Die Kriegsturmaufseher
Auch Gilthas sind die Zwerge nicht ganz geheuer, aber wenn die Orks dort hinein sind. "Sollen wir nicht einfach in den Turm des Kriegers rein. Bis auf die Durchsuchung kostet es nix."

Als das Gespräch auf den Koboldhexer kommt, denkt er an die Begegnung außerhalb Cryllors zurück. "Aber den Giftmischer haben wir sich ausgeschaltet oder bringe ich da was durcheinander?"
Kognoskula
 NPC, 415 posts
Fri 11 Jul 2014
at 13:24
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Dann gehe ich unsichtbar." sagt Kognoskula patzig und verschränkt die Arme.
"Nein nein, der Koboldhexer Kazaa-Cha von Cryllor ist in der Tat tot. Anathalas zerschnitt ihn vor unseren Augen. Doch eine Bauernregel besagt nicht zu Unrecht: 'Ein Kobold kommt selten alleine'. Wenn wir nun noch einen Golem hier herumlaufen sehen - etwas, an dem Kazaa-Cha ja arbeitete - dann glaube auch ich an eine Verbindung." Kognoskula schielt zu Thordin.
Boldran
 player, 472 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 11 Jul 2014
at 13:49
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Ich kenne keine Bauernregel, die .."

Der Alte lässt den Satz unvollendet. Der Nebel hatte sich bereits wieder über seine bewusstes Denken gelegt.
Gilthas
 player, 802 posts
Mon 14 Jul 2014
at 20:44
Re: Die Kriegsturmaufseher
Bei Kognoskulas trotzigem Auftreten kann sich Gilthas ein Grinsen nicht verkneifen, war er doch bis jetzt immer der trotzige und aufmuepfige in der Truppe. Na dann werde ich mir mal einen kleinen Spass erlauben. Er setzt eine ernste Miene auf und spricht im besten Kognoskula Lehrerton. "Wir haben zwei Moeglichkeiten. Erstens, wir lassen unsere Ausruestung durchsuchen und gehen in den Turm des Kriegers. Zweitens, wir schauen uns erst einmal in den anderen Tuermen um. Danach koennen wir die Gesamtlage nochmal ueberdenken."
Kognoskula
 NPC, 416 posts
Wed 16 Jul 2014
at 18:56
Re: Die Kriegsturmaufseher
Die Halblingsdame glotzt kurz sprachlos zu dem jungen Mann. Dann schüttelt sie die kurze geistige Betäubung ab, die Gilthas durch den Rollentausch bei ihr hervorgerufen hatte - und auch den Kopf. Sie stammelt: "Neinein, wir sollten durchaus in den Turm des Krieges. Die Spuren, die implizite Bestätigung durch jene halsabschneiderische, verlogene Aufsehergilde. Einzig,... es missfällt mir, diese Leute meine Sachen durchwühlen zu lassen."

"Also gut, dann lassen wir uns eben auf sie ein, auf diese Ork-Kollaborateure." zuckt sie letztlich zerknirscht mit den Schultern.
Gilthas
 player, 803 posts
Sat 19 Jul 2014
at 10:52
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Nein, du hast ja recht!" prustet es aus Gilthas heraus. "Super finde ich es auch nicht, dass die Zwerge alles durchsuchen." Kurz haelt er inne und ueberlegt. "Haben wir was dabei, was die auf keinen Fall sehen sollten? Was ist mit dem Teu... aeh Dimbles alter Halskette?"
Kognoskula
 NPC, 417 posts
Tue 22 Jul 2014
at 10:52
Re: Die Kriegsturmaufseher
Kognoskula schaut sich unwillkürlch um. Ohne ein Wort zu sagen deutet sie subtil auf ihren Praktischen Hafersack. Dann geht sie einen Schritt näher zu Xiara hin, tappt sich die Stirn und deutet subtil auf Xiaras Praktischen Hafersack.

Sie nickt mit gerunzelter Stirn: "Das könnt ein Problem darstellen. Die Kenntnis um diese Dinge sollte nicht unnötig weitere Kreise ziehen." Sie schüttelt entschieden den Kopf.
Loremaster
 GM, 1864 posts
Tue 22 Jul 2014
at 10:57
Re: Die Kriegsturmaufseher
Dimble meldet sich knapp zu Wort und kommentiert: "Den Wandteppich habe ich dabei..."
Gilthas
 player, 804 posts
Tue 22 Jul 2014
at 21:08
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Also, haben wir den dabei? Ich verliere immer ein wenig den Ueberblick." Gilthas schaut von Kognoskula zu Xiara. "Vielleicht koennen die Zwerge einen unserer Rucksaecke versiegeln. Ansonsten muessten wir uns an den Zwergen vorbeistehlen." Irgendwie scheinen die Gefaehrten staendig von einem Problem zum naechsten zu kommen.
Loremaster
 GM, 1865 posts
Fri 25 Jul 2014
at 13:47
Re: Die Kriegsturmaufseher
Nach einigem Grübeln und Schulterzucken enscheiden die Gefährten mit Gilthas Vorschlag Ihr Glück zu versuchen. Mit gesammelter Mannschaft marschieren sie nun den offiziellen Weg entlang zum Waldrand und den haarsträubend schmalen Pfad über die Brücke zum zentralen Turm des Zagig.
Wieder ist es hier ruhig. Kein Zeichen von Unruhe ist am hellichten Vormittag auszumachen. Rechts umrundet schickt sie der Turm des Zagig dann wieder auf den Weg zum Turm des Krieges, wo sie Grebold schon sitzen sehen.
Loremaster
 GM, 1866 posts
Wed 30 Jul 2014
at 18:13
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Versiegeln sagt Ihr? Warum lasst Ihr den Inhalt denn nicht einfach zu Hause?" Stillguar runzelt die Stirn und blickt fragend zu Gilthas und Thordin. Die anderen Gefährten sind draußen gelieben und hoffen auf einen glimpflichen Ausgang des Gesprächs.
Der breite, graubärtige Zwerg hat die Hand an das Kind gesetzt und grübelt. Seine Augen suchen nun zur Unterstützung seiner geistigen Bemühungen die Ausrüstungsgegenstände der beiden ab. Letztendlich schüttelt er den Kopf, nur um kurz darauf wieder abzuwägen und schließlich zu murmeln: "Nun, wir könnten es verbernsteinen..., " die kartenspielende Runde schweigt für einen Moment und schaut herüber, während Stillguar eine Phiole hervorholt. "Aber keine Tricks, ich warne Euch, das ist leicht zu entlarven. Versucht nicht, unerlaubt und ohne den rechtmäßigen Anteil abzugeben, Schätze aus dem Turm zu schmuggeln!" Doch auch seine Neuierde ist geweckt, er fragt das unvermeidliche, angezogen von dem Mysterösen und Wertvollen, das ihm vorenthalten werden soll "Was ist es denn, ganz grob gesprochen versteht sich , was Ihr versiegelt bei Euch tragen wollt?"
Thordin
 player, 844 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 31 Jul 2014
at 21:04
Re: Die Kriegsturmaufseher
Darüber hatte sich Thordin schon Gedanken gemacht und sich entschlossen, hier möglichst bei der Wahrheit zu bleiben. "Es ist ein Gegenstand, der eine schwere Krankheit hervorrufen kann, wenn er unsachgemäß behandelt wird. Wir suchen noch nach einem geeigneten Ort um ihn sicher vernichten zu können. Aber es wäre zu gefährlich gewesen, ihn einfach zurückzulassen. Glaubt mir, je weniger ihr darüber wisst, desto besser." Thordin verschränkt die Arme um klarzumachen, dass die Angelegenheit damit erledigt ist.

"Und habt keine Sorge, es nicht unsere Absicht, einen unrechtmäßigen Vorteil aus der Situation zu ziehen. Dieses 'Verbernsteinen', was bewirkt das genau?"
Loremaster
 GM, 1867 posts
Fri 1 Aug 2014
at 12:58
Re: Die Kriegsturmaufseher
Stillguar hört sich Thordins sorgsam gewählte Worte genau an. Den Blick auf den entfernten Vetter fixiert. Schließlich nickt er, entspannt seine Haltung und geht ein paar Schritte auf und ab, mit der Phiole in der Hand. "In Ordnung." sagt er, noch einmal innerlich sinnierend. Er scheint überzeugt.
Dann erklärt er: "Die Alchemie kennt eine nebelarige Substanz, Glesumgenid, welche bei Kontakt mit der Luft erst kohäsiv, dann stark adhäsiv und schließlich zu massivem Bernstein wird." Er hält die daumengroße Phiole hoch, und zeigt sie Thordin, freilich ohne sie aus der Hand zu geben. "Man kann Arkane Siegel in den Bernstein arbeiten, welche praktisch nicht fälschbar sind. Gebt mir eine Sekunde."
Er geht mit den schweren Schritten eines alten Zwerges in den hinteren Teil des Gebäudes und kommt kurz darauf zurück, ein eigroßes, bräunliches Objekt in der Hand haltend. "Das Siegel meiner Familie. Konserviert in Bernstein, besiegelt mit dem Arkanen Siegel meiner Vorfahren." Das Anschauungsobjekt gibt er Thordin in die Hand. Kristallklarer Bernstein umschließt handschmeichelnd ein glänzendes Medaillon aus Mithral. Inmitten des Bernsteins schweben Symbole, gleich einem Wasserzeichen in Papyrus, wenngleich dreidimensional.
Thordin
 player, 846 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 1 Aug 2014
at 20:11
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Faszinierend, bei Valkaunas Bart", stößt Thordin mit ehrlichem Interesse aus. "Was es nicht alles gibt..."

Er fingert in der Hosentasche an einem seiner Täfelchen herum und spricht die Silben, die ihn magische Auren erkennen lassen. Vor allem, um sich die Symbole genau einzuprägen.
Gilthas
 player, 805 posts
Sat 2 Aug 2014
at 20:12
Re: Die Kriegsturmaufseher
Gilthas hat den Zwerg und Magier Thordin die Verhandlungen fuehren lassen und sich keine Informationen zu dem Teufelshuf entlocken lassen. Fasziniert schaut auch er sich den Bernstein mit dem Wappen an und unwillkuerlich entfaehrt ihm ein. "Wow! Sieht schick aus."

Dann holt er seinen handlichen Rucksack hervor, in dessen einer Seitentasche das Artefakt steckt. "Hier, wir haben schon mal diesen praktischen Rucksack vorbereitet. Ihr koennt am besten die Klappe der linken Seitentasche versiegeln."
Loremaster
 GM, 1868 posts
Mon 4 Aug 2014
at 07:19
Re: Die Kriegsturmaufseher
Kurz nachdem Stillguar das verbernsteinte Medaillon präsentiert beginnen im Inneren des Bernsteins einige weitere fein gezeichnete Glyphen zu glimmen. Stillguar schaut sich kurz alarmiert um, doch beruhigt sich als er Thordins Konzentration gewahr wird.

Stillguar lugt kurz überrascht ob der praxisnahen Spontanität des Tischlers, doch für einen vermutlich weit über hundert Jahre alten Zwergenpriester ist dies doch zu voreilig und hemdsärmeligen. Er holt kurz Luft zu einer Belehrung, eine Rolle in der sich Stillguar offensichtlich wohlfühlt.
"Gut, das können wir so handhaben, jedoch erlaubt mir eine Warnung. Stracholf, reiche mir ein Stück Bernstein-Zunder!" Einer der Zwerge geht zum Kamin greift in einen blechernen Eimer an der Wand und wirft Stillguar einen fingerhutgroßen Bernsteinkiesel zu. Stillguar legt den Kiesel auf den Eichentisch und setzt einen vorsichtigen Hieb mit seinem Geologenhämmerchen. Der Bernsteinkiesel spaltet sofort in drei Teile. Kurz schaut er ob Gilthas und Thordin vertsanden haben. Dann nimmt er eines der Fragmente und wirft es in das schwach schmorende Kaminfeuer. Beinahe als hätte man Öl ins Feuer gegossen erweckt der Kiesel die Flammen zu regem Leben. Wieder lässt er die Demonstartion wirken.
"Und noch etwas. Es ist nicht leicht zu kontrollieren, was genau das Glesumgenid verbernsteint." er deutet auf das Seitenfach an Gilthas Rucksack "Ich kann nicht versichern dass nur das Seitenfach verbernsteint wird. Meine Empfehlung: steckt Euer gemeingefährliches Material in einen Beutel, den ich Euch verbernsteine. Steckt den Beutel dann geschützt in Euren Rucksack."

"Da die Ressourcen für diese Maßnahme sehr knapp sind, werdet ihr sicherlich verstehen, dass wir einen Preis von 300 Goldsonnen für das Glesumgenid und weitere 200 Goldsonnen für die Arkane Signatur erheben müssen."

Mit diesen Ansagen in den Ohren begeben sich Thordin und Gilthas hinaus zu den Gefährten um die nötigen Vorbereitungen zu treffen.
Kognoskula
 NPC, 418 posts
Tue 5 Aug 2014
at 06:42
Re: Die Kriegsturmaufseher
Kognoskula, ihres Zeichens passionierte Alchemikerin, hat inzwischen schon zum vierten Mal gefragt, ob sie nicht mit hineinkommen darf, wenn die Verbernsteinung durchgeführt wird. Währenddessen schlägt sie kurzerhand die nötigen Vorbereitungen vor, mit der arkanen Paranoia einer Gelehrten, die monatelang gegen ein böses Artefakt gekämpft hat: "Ich werde im Schutz von Unsichtbarkeit die beiden Teile einzeln verpacken. Diese beiden Beutel hier werde ich nutzen und mit einem Alarmzauber ausstatten. Wer weiß schon wie welche langen Finger bei der Prozedur mitmischen werden... Ach und ich packe die... Dinge in Stroh, um die Form zu verbergen, die Maultiere werden es verzeihen. Ich werde die Dinge nach Kräften mittels Telekinese bewegen, um sie nicht zu berühren. Währenddessen haltet Ihr mir den Rücken frei. Seid Ihr einverstanden?" Indes zieht sie zur Sicherheit noch die Winterhandschuhe aus dem Mooshanstadl hinter Cryllor an.
Thordin
 player, 847 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 5 Aug 2014
at 19:09
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Ja, ja, bringen wir es hinter uns", drängt Thordin dessen Frust vor allem daher rührt, dass ihm keine elegantere Lösung für den Umgang mit der Wegelagerergilde eingefallen war. "Wird werden zudem mit ein paar Decken für ganz profanen Sichtschutz sorgen. Schließlich ist Unsichtbarkeit nicht narrensicher.

Und wir werden nochmal über diese 500 Goldsonnen verhandeln müssen. Schließlich machen wir die ganze Prozedur zu deren Sicherheit. Das wäre ja noch schöner!"

Loremaster
 GM, 1871 posts
Wed 6 Aug 2014
at 18:44
Re: Die Kriegsturmaufseher
Mit jeweils einem Säckchen in der Hand betreten Thordin und Gilthas wieder das Quartier der Kriegsturmaufseher. Säckchen mit delikatem Inhlat, wohlgemerkt. Dieses Mal jedoch werden sie begleitet von Kognoskula. Stillguar quittiert die Anwesenheit der Halblingsdame mit einem Nicken - Kognoskula selbst schweigt in Erwartung.

Der Zwergenpriester lässt Gilthas die beiden Beutel an einem Faden aufhängen, welche am Giebel befestigt ist. Dann bewirft er diese mit etwas Mehl von allen Seiten. "Das Glesumgenid haftet so besser, die Form wird runder." Von einem Trommelwirbel - den zumindest Kognoskula emotional verspürt - ist nichts zu hören als Stillguar die Phiole öffnet und in ein gelb-weißliches Gas herausquillt, als wolle es aus der Phiole flüchten. Schnell setzt der Zwerg den Korken wieder drauf und geht einen Schritt zurück. Der einzige Gnom unter der Mannschaft, offensichtlich ein Zauberkundiger, steht hochkonzentriert neben Stillguar, in den Händen einen bereiteten Zauber. Mit einem schuppig glänzenden, dünnen Handschuh an der Hand tritt er an den Nebel heran. Der Nebel wabert, schewbt, sucht Form und - recht plözlich - legt sich um die Beutel, als ob verschlingend wie ein Gallertwürfel einen unaufmerksamen Abenteurer. Der Gnom entlädt seinen Zauber, sein Zeigefinger beschreibt komplizierte Muster in dem Nebel. Nach einigen Atemzügen zieht er seine Hand heraus. Der Nebel scheint zäher und trüber zu werden, doch nur für einen Herzschlag. Dann, als wäre es nie anders gewesen, erstarrt der Nebel in klarem, festen Bernstein. Glyphen funkeln aus seinem Inneren.

"Bitte sehr." spricht Stillguar, und zeigt auf die hängenden, gebernsteinten Säckchen.
Loremaster
 GM, 1872 posts
Fri 8 Aug 2014
at 14:10
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Nun, Thordin Schwarzbart, Ihr erwähntet die Absicht noch einemal die Kosten für diese Maßnahme durchzusprechen?" Stillguar lässt die Gefährten die gebernsteinten Säcke von den Schnüren zu schneiden und setzt sich an den Tisch.

Indes beginnt das Kartenspiel unter der Mannschafft wieder.
Gilthas
 player, 806 posts
Fri 8 Aug 2014
at 19:32
Re: Die Kriegsturmaufseher
Gilthas beobachtet die Verbernsteinerung interessiert und hat ein besonderes Auge auf den Gnom, welcher die Prozedur ausfuehrt. Kurz nickt er den Gefaehrten zu, da er nichts ungewoehnliches bemerkt hat.

Er verspricht sich nicht viel davon, mit den Zwergen ueber den Preis zu verhandeln, aber ein Versuch kann nicht schaden. "Stillguar Blitzhame, 500 Goldsonnen sind in der Tat ein stolzer Preis, da es sich um einen Schutz fuer euch handelt. Wie waere es, wenn wir uns die Kosten teilen?"
Stillguar
Sat 9 Aug 2014
at 10:04
Re: Die Kriegsturmaufseher
Gilthas' Versuch den Preis hinunterzuhandeln ist selbst für Kognoskulas ungeübten Diplomatiesinne irgendwie plump geworden. Das Argument an sich, freilich, bringt Stillguar zum Grübeln. "Ist das so,ja? Nun, sagen machen wir es so, ich sehe eine Ermäßigung als Investition in Eure erfolgreiche Schatzsuche. Am Ende hättet Ihr Eure Expedition noch abgebrochen..., ob nun um uns zu schützen oder nicht." Er scheint die Sorge von Gilthas und Thordin ernst zu nehmen. Dennoch lässt er sich nicht besonders weit hinunterhandeln. "400 Goldsonnen, mein letztes Angebot"
Gilthas
 player, 807 posts
Sun 10 Aug 2014
at 15:25
Re: Die Kriegsturmaufseher
Auch Gilthas ist sich bewusst, dass er nicht gerade elegant verhandelt hat. Wir haetten Dimble mit rein nehmen sollen. Der haette es besser hinbekommen. schiesst ihm noch durch den Kopf, als der Zwerg den Preis wenigstens ein bisschen verringert. Besser als nix. Kurz schaut er zu Thordin, um eine Bestaetigung zu bekommen, dann faengt er an in seinem Rucksack nach Geld zu kramen. Er holt einen Sack Edelsteine heraus und sucht die passenden Steine heraus, welche er dann Stillguar reicht. "Hier sind Edelsteine im Wert von 400 Goldsonnen."
Loremaster
 GM, 1873 posts
Mon 11 Aug 2014
at 06:30
Re: Die Kriegsturmaufseher
Stillguar, seines Zeichens Zwerg, lässt es sich nicht nehmen, kurz einen eigenen Blick in den Beutel mit den Edelsteinen zu werfen. Seine Augen funkeln unwillkürlich und er äußert ein subtiles, zzustimmendes Nicken. Dann zieht er den Bund des Beutels wieder zu und wirft ihn einem der Kartenspielenden zu, der sogleich beginnt die Edelsteine zu inspizieren und mit Hilfe eine Lupe und einer Kaufmannswaage zu bewerten.

Anschließend beginnt die Mannschafft der Kriegsturmaufseher das Inventar der Gefährten zu protokollieren. Kognoskula beaufsichtigt das Prozedere akribisch und hakt mehrmals nach, ganz zur nervlichen Belastung der Kriegsturmaufseher. Die Beschreibung sei nicht präzise genug. Die genaue Menge sei zu notieren. Und eine besiegelte Abschrift für die Gefärten sei außerdem anzufertigen. Stets begleitet sind ihre Einwürfe von einem empörten "Etwas vorsichtiger, wenn ich bitten darf!"

Währenddessen unterbreitet Stillguar Gilthas und Thordin ein Angebot.
"Nun da wir uns auf einig geworden sind. Ich hätte einen Auftrag an fähige Abenteurer zu vergeben, welche Ihr, Eurer Ausrüstung nach zu urteilen, zweifelsohne zu sein scheint. Fragmente einer Karte gingen vor einiger Zeit in Burg Greyhawk verloren. Die Karte zeigt Ausschnitte ferner Lande und ist auf etwa quadratische Pergamentstücke aufgeteilt. Ich würde Euch für jedes solche Fragement, welches Ihr mir liefern könnt die stolze Summe von 100 Goldsonnen bezahlen. Die Kartenstücke sind leicht zu identifizieren, sie sind mit pulsierende Kupfertinte geschrieben. Was sagt ihr?"

Gilthas hat bei Bezahlung per Edelstein noch selten mit Zwergen verhandelt, und so ist es hier auch das erste Mal, dass er Rückgeld bekommt. Auf den Silberling genau 27 Goldsonnen und 5 Silbernoble.
Gilthas
 player, 808 posts
Mon 11 Aug 2014
at 20:35
Re: Die Kriegsturmaufseher
Erstaunt nimmt Gilthas das Wechselgeld entgegen. "Ich haette schwoeren koennen, dass ich 400 abgezaehlt habe." Dann zuckt er mit den Schultern. "Aber so ist auch nicht schlecht." Schnell steckt er die Edelsteine wieder in seinen Beutel.

Etwas ungeduldig laesst er die Inventarisierung seiner Ausruestung ueber sich ergehen, da er jetzt doch neugierig auf den Turm ist, und ihm das Prozedere der Zwerge doch ein wenig umstaendlich erscheint. Zum Glueck unterbreitet Stillguar ihnen noch ein Angebot. "Hmmm, wie gross sind diese Kartenstuecke und wovon ist die Karte?" platzt es aus ihm heraus.
Loremaster
 GM, 1875 posts
Mon 11 Aug 2014
at 21:12
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Hah! Diese Information, werter Herr Tischler, kann ich leider nicht mit Euch teilen." setzt Stillguar lachend entgegen. Schnell hat er wieder seine Fassung zurück. "Ich hoffe Ihr versteht. Die Kartenfragmente messen in etwa eine Spann ein Länge und Breite."

Inzwischen ist die Inventarisierung abgeschlossen und Kognoskula lässt sich noch die beglaubigten Abschriften versiegeln. Noch immer skeptisch und grimmig dreinschauend. Sie geht kopfschüttelnd an Stillguars Tisch vorbei und schimpft beim Hinausgehen leicht säuerlich:
"Gut, dass ich ein Auge auf die Sache hatte. Tapsiger Baumfällerverein ungebildeter Banausen. 'Murmel, weiß'..., 'Ledergebundenens Buch, unleserlich'...'Rabenschnabel, magisch'... " Das nachäffende Gestenkere der Halblingsdame verschallt für Thordin und Gilthas, als sie die Türe hinter sich schließt und mit Xiara, Dimble und Boldran hinausgeht.

Dort heitert sich ihre Mine wieder auf: "Nun denn, hinein geht es nun!" Grebold und ein Kollege schleppen schwere Planken aus dem Gildenquartier, die es den Gefährten leicht ermöglichen die Grube zu überqueren, welche vor der Porta des Turms des Krieges ausgehoben ist.
Thordin
 player, 848 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 11 Aug 2014
at 22:00
Re: Die Kriegsturmaufseher
Thordin kann sich keinen Reim auf diese Bande machen. So korrekt und fachlich kompetent sie einerseits erschienen, so irregulär war andererseits ihre Profession. Warum konnten sie keinem ehrlichen Handwerk nachgehen? Sogar Thordin aber ist klar, dass diese Frage zu diesem Zeitpunkt wohl besser nicht laut gestellt werden sollte. Mit Betrachteraugen überwacht er die Untersuchung seiner Ausrüstung. Das ganze Prozedere ist ihm höchst unangenehm, und das ist auch leicht zu bemerken.

Bei Stilguars Auftrag wird er hellhörig. "Pulsierende Kupfertinte sagt ihr? Höchst ungewöhnlich. Höchst ungewöhnlich. Und wie gingen diese Kartenstücke 'verloren'? Waren sie in Besitz von jemandem? Und wie lange war das her? Ich meine, wir können auf der Suche danach schließlich nicht jeden Stein der Burg umdrehen..."
Boldran
 player, 475 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 12 Aug 2014
at 10:57
Re: Die Kriegsturmaufseher
Boldrans Nerven waren aufs äußerste angespannt. Sturm war irgendwo alleine dort draussen und nur die Götter wussten für wie lange. Was sich wohl alles für Gesindel dort im Wald herumtrieb? Nicht auszudenken.

Der Alte besass nichts. Nur seinen treuen Freund Sturm, diese Rüstung, die nicht die seine war, ein altes Familienerbstück, den Rabenschnabel und einen Schild, den, soweit er sich erinnern konnte, ihm die Kirche überlassen hatte.

Und nun diese kleinkrämerischen Zwerge, die nur Gold und anderen Tand im Auge hatten. Was scherten ihn Besitztümer, gab es doch wichtigers auf der Welt.

Er hob zu sprechen an, lauter als er es für gewöhnlich tat:"Herr Zwerg, es mag sein, dass wir solche Kartenstücke entdecken werden, doch ist dies nicht unser dringendes Anliegen. So rechnet nicht damit, dass wir euch entsprechendes mitbringen werden, auf unserem Rückweg. Sofern alles bezahlt wurde von unserer Seite, würden wir nun gerne JETZT aufbrechen. Seid versichert, dass wir nicht beabsichtigen, euch in irgendeiner Form zu hintergehen, ihr werdet euren Anteil an allem erhalten. Ihr habt mein Wort, welches ich nie leichtfertig gebe!"
Schon war er mit seinen Gedanken wieder woanders:"Herr, ich bitte euch, wacht über mein Reittier und die anderen Tiere. Schützt meine Gefährten, wenn ich es nicht vermag. Ich diene nur euch."

This message was last edited by the player at 10:58, Tue 12 Aug 2014.

Loremaster
 GM, 1876 posts
Wed 13 Aug 2014
at 06:50
Re: Die Kriegsturmaufseher
Inzwischen stehen vor Thordin und Gilthas jeweils ein Kelch Bier. Stillguar presst die Lippen zusammen und schüttelt subtil den Kopf während Thordins Nachfragen. Zusammenfassend antwortet er zurückhaltend: "Ich möchte es folgendermaßen formulieren. Die Fragmente verteilten sich vor über hundert Jahren. Auf welche Art und unter welchen Umständen..." er schüttelt den Kopf. "Manche werden in gut verborgenen Horten gefunden, andere in den zerfallenden Rücksäcken gefallener Abenteurer, eines habe ich auf einem Basar erstanden." er wischt das Gespräch mit einer Handbewegung symbolisch weg, unwillig weiter ins Detail zu gehen. "Ich interessiere mich für die Fragemente, und der Preis ist den ich zahle ist höher als irgendwo anders." er nickt abschließend.

Als Boldran hinausgeht ist Stillguar kurz ruhig. Nicht untypisch für sein Volk hat auch Stillguar nicht das feinste empathische Gespür. Doch bei Boldrans stark gesprochenen Worten ist ihm der Nachdruck bewusst. "Ich danke für Eure Kooperation."

Draußen grummeln Grebold und sein Kollege in einem fort über die Last der schweren Planken, die sie zur Grube schleppen. Als sie nach zwei Minuten fertig sind, stärken sie sich an einem Bier. "Dui Gäul' würd' ich ned dort drin' stalle'. Nach 'nem Dag sind's bloß noch undode Pferd'" wirft Grebolds Kollege den Gefährten ans Ohr. Grebold seufzt etwas genervt und biete an: "Für eine Goldsonne pro Nacht können wir hier draußen Eure Pferde hüten - aber nach einem zwei Wochen verkaufen wir sie dem nächsten Bauern. Da haben wir ja nicht ewig Lust zu!"

Die alte Porta zum Turm des Krieges steht einen Spalt offen. Düsternis kriecht aus dem Inneren. Über die Planken ist der Turm nun erreichbar. Es kann hineingehen...
Boldran
 player, 476 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 13 Aug 2014
at 10:33
Re: Die Kriegsturmaufseher
Boldran schaut den Zwergen lange an, konzentriert sich auf ihn."Herr Zwerg, ich werde euch ein Angebot machen. 10 Goldsonnen pro Nacht, dafür hütet ihr die Tiere bis zu unserer Rückkehr, EGAL wann das sein wird. Ich gebe euch 100 Goldsonnen im voraus und nehme euer Wort, dass ich euch trauen kann und ihr euch redlich kümmern werdet."
Und zum allerersten Mal in seinem Leben denkt er etwas wahrhaft böses:"Und solltet ihr mich hintergehen und Sturm zu Schaden kommen, lösche ich eure Sippe aus. Auch darauf habt ihr mein Wort."
Gilthas
 player, 809 posts
Wed 13 Aug 2014
at 21:11
Re: Die Kriegsturmaufseher
Den Kelch Zwergenbier laesst Gilthas sich natuerlich nicht entgehen, wer weiss wann es wieder welches gibt. Er nimmt einen kraeftigen Schluck, waehrend Stillguar noch einiges von den Fragmenten erzaehlt. "Mmmh, lecker! Das muss man euch lassen, ihr versteht was vom Bierbrauen." Er nimmt noch einen kleinen Schluck, als Boldran mit ungewohnt lauten Worten das Haus verlaesst. Genau, wir sollten jetzt aufbrechen. "Mein Freund hat recht. Danke fuers Bier und vielleicht finden wir eines von diesen Kartenstuecken. Wir sollten jetzt los. Komm Thordin, ansonsten gehen die noch ohne uns los." Aber dann schauen wir es uns auch erstmal genau an.

Vor der Tuer sieht er noch wie gerade die letzten Planken ueber die Grube gelegt werden und wie Boldran sich mit Grebold unterhaelt. Da fallen ihm die Reittiere wieder ein, welche sie hier unterstellen konnten. "Boldran, die Zwerge hatten angeboten, dass wir die Tiere gegen eine Gebuehr hier unterstellen koennen. Das ist okay, oder?"
Boldran
 player, 477 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 14 Aug 2014
at 08:42
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Das ist es, junger Gilthas, sie stehen mit ihrem Wort dafür ein."


ooc: noch einmal detect evil auf die Umgebung
Loremaster
 GM, 1877 posts
Fri 15 Aug 2014
at 14:12
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Einverstanden." spricht der Kollege von Grobold, der sich als Trudgar vorstellt mit lauter Stimme und ohne zu zögern. "Eure Tier' sind sicher bei uns."

Kognoskula sind viele Dinge auf Oerth egal. Doch inzwischen hat sie Boldrans mangelnden Bezug zu Gold und Silber schon oft erlebt. Der Vereinbarung kann sie zustimmen. Doch glaubt sie, dass Boldran eher auf den gemeinsamen Haushalt der Gefährten als auf seine persönliche Geldbörse vertraut. Und so drückt sie Boldran vier Quarzite in die Hand, als Gegenwert für die vereinbarten 100 Goldsonnen.
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 15 Aug 2014
at 19:08
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Ich hoffe, die Tiere werden mit Mandolinenmusik in den Schlaf gesungen und schlafen auf Dauen, bei dem Preis. Und ich hoffe für Euch, das der Turm den Aufwand wert ist", bemerkt Thordin noch halblaut.

"Außerdem hoffe ich, wir bleiben nicht länger als einen Monat dort unten, sonst könnte das sehr teuer werden", fügt er noch leiser hinzu. Doch zu lange hat man schon mit Verhandlungen verbracht. Thordin will endlich rein. Er stapft über die Planken und schaut durch den offenen Türspalt. Würden sie die Spur der Orks finden? Mit Xiaras Spürsinn, Gilthas Gewitztheit, Kognoskulas Schläue, Dimbles Anpassungsfähigkeit und Boldrans Gottesvertrauen ist Thordin durchaus zuversichtlich.

Es dauert einen Moment, bis sich seine Augen an die Dunkelheit anpassen.
Gilthas
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Sat 16 Aug 2014
at 10:58
Re: Die Kriegsturmaufseher
Gilthas nickt Boldran zu. "Gut, dass Sturm und die anderen gut versorgt sind. "

Dann richtet sich auch seine Aufmerksamkeit auf den Eingang zum Turm. "Lasst uns endlich in den Turm gehen." Kurz schaut er von einem Gefaehrten zum naechsten. "Alle bereit? ... Na dann, los geht's!" Er zieht einen seiner Dolche und schreitet ueber die Planken in den Turm.
Loremaster
 GM, 1878 posts
Tue 19 Aug 2014
at 17:41
Re: Die Kriegsturmaufseher


Die Gefährten sind nicht die ersten, die diese sagenumwobenen Gemäuern betreten würden. Viele Schatzsucher, Geheimnisjäger, Kultisten und auch Agenten auf sehr spezifischen Missionen taten dies in den vergangenen zweihundert Jahren. Manch einer von Ihnen kam sogar wieder heraus.

Ein Fallgitter muss hier eins den Weg versperrt haben, nun ist es die Grube. Die Planken erlauben es nun in einen kurzen Wehgang zu gelangen. Schiessscharten links und rechts, sowie ein Gitterboden und Faltore an der Decke lassen hier direkt vor der Porta nur unruhig verweilen. Thordin versrpürt kein Zeichen von Gesindel. Er entscheidet sich die mitgenommene, rostige Porta mehr als nur den Spalt aufzustemmen. Er muss mehrmals ansetzen und zusammen mit Gilthas und Xiara seine volle Kraft aufwenden, dann erst gibt die Porta nach und öffnet widerwillig gerade weit genug um einzutreten.

Ein Geruch von altem Gemäuer und subtilem Moder steigt Gilthas in die Nase als er vorsichtig in den dunklen Turm eintritt. Ein großer Saal erwartet ihn dahinter. Säulen stützen die großzügig hohe Decke ab, die Gilthas nur erahnen kann. Nichts regt sich. Kognoskula folgt dem jungen Mann sofort, Ihre Neugierde vertreibt die Furcht. Sogleich macht sie sich daran, ihre Lampe zu entzünden und den altbekannten arkanen Lampenträger zu beschwören.
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 20 Aug 2014
at 22:32
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Mhh, ich hoffe, das ist nicht alles eine elaborierte Falle für uns", grummelt Thordin, bevor er sich an die Arbeit macht. Er beginnt, nach Spuren ihrer Vorgänger zu suchen, wobei er sich zunächst an den Wänden orientiert, um Xiara und Gilthas die Mitte zu überlassen.
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Thu 21 Aug 2014
at 13:31
Re: Die Kriegsturmaufseher
Boldran hängt seinen Gedanken nach und schaut sichneugierig um, solche Bauwerke sind ihm nahezu fremd. Was Meister Thordin mit elaboriert meint, entzieht sich seiner Kenntnis. Hoffentlich war es nichts gefährliches.
Gilthas
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Thu 21 Aug 2014
at 19:41
Re: Die Kriegsturmaufseher
Als sie den Turm betreten, erwartet Gilthas fast schon einen Angriff von den Orks. Als aber erstmal nix passiert, holt auch er eine kalt brennende Fackel aus seinem Rucksack und faengt an sich neugierig umzuschauen. "Lasst uns nach den Wagenspuren suchen. Wir wollen ja nicht den ganzen Turm auf den Kopf stellen." Im Licht seiner Fackel sucht er nach neuen Kratzen auf den Steinplatten, welche auf die Wagen hindeuten koennten. "Wir koennen natuerlich auch einfach dieses Stockwerk absuchen. Die werden die Wagen wohl nicht hoch oder runter geschleppt haben."
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 27 Aug 2014
at 09:17
Re: Die Kriegsturmaufseher
"Sie könnten die Wagen auch ebensogut zerlegt haben. Oder die Aufseher haben sie inzwischen verkauft. Trotzdem, eine ganze Bande Orks muss irgendwelche Spuren hinterlassen. Vor allem müssen wir aber aufpassen, dass sie uns nicht früher entdecken als wir sie. Boldran, du bis im Moment unsere beste Chance, diesen unsichtbaren Späher zu entdecken, wie es dir schon mal gelungen ist. Bleibe wachsam!"
Boldran
 player, 479 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 27 Aug 2014
at 12:27
Re: Die Kriegsturmaufseher
Boldran verbeugt sich leicht in Richtung von Meister Thordin, als Zeichen der Aufforderung direkt nachzukommen, dann beginnt er, sich zu konzentrieren.