Nach Greyhawk, Perle der Flanaess.   Posted by Loremaster.Group: 0
Kognoskula
 NPC, 328 posts
Wed 17 Oct 2012
at 18:15
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Kurz huscht ein Schmunzeln, verfolgt von einem unwillkürlichen Augenrollen, über Kognoskulas Gesicht. Sie denkt gar nicht daran, Einspruch zu erheben. "Das kommt natürlich nicht in Frage" schüttelt sie den Kopf. "Eine andere gerüstete Person auf dem Wagen sitzen zu haben wäre freilich fein - in einer anderen, wenngleich ähnlichen Rüstung, versteht sich."
Gilthas
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Wed 17 Oct 2012
at 21:56
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Das hoert sich nach einer super Idee an. Aber wo kriegen wir vor Greyhawk noch eine Ruestung her?" Mit einer Hand kratzt er sich am laenger werdenden Bart und gruebelt darueber nach. "Hmm, glaubt ihr wirklich der Schwarzmagier haelt an allen Toren nach uns Ausschau?"
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 17 Oct 2012
at 22:40
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Ich hoffe nicht. Vielleicht hält er uns nicht für so wichtig. Aber falls doch? Lieber nichts riskieren.

Ich meine, in Hommlet gibt es wahrscheinlich einen Schmied, aber... Ich müsste sowieso einige Dinge nachkaufen, am besten in einer Magiergilde. Das bringt uns zu unserer Reiseroute. Irgendwo nördlich von uns liegt Verbobonc, wo der Patriarch Riggby verstarb. Und irgendwo im Osten liegt Greyhawk. Aber welcher Weg ist die günstigste Route dorthin?"


Thordin schaut Ginger an, die bisher für die Routenplanung verantwortlich gewesen war.
Loremaster
 GM, 1523 posts
Thu 18 Oct 2012
at 07:29
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Ginger, die erst spät Thordins Blick gewahrt wird, da Haschimi heute offensiv zu verhindern versucht, wieder zurückgelassen zu werden, nickt und beginnt mit Stöckchen und Steinen die etwaige Geographie zu skizzieren. "Verbobonc ist nicht mehr weit, vielleicht ein, zwei Tagesreisen, doch auch Hommlet hat einen sehr guten Schmied!" - "...geschichtlich bedingt..." wirft Kognoskula ein - "Nach Greyhawk ist es dann noch eine Woche nach Osten, vielleicht ist der Fluss schon schiffbar.."

(karte kommt heute Abend!)
Loremaster
 GM, 1525 posts
Sun 21 Oct 2012
at 10:12
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Ginger braucht etwas länger als erwartet um ihre Orientierung ins Gedächtnis zu rufen. Anhand des Kartenmaterials von Kognoskula und ihrer Stock-und-Stein Skizze erläutert sie die Alternativen: "Zwischen uns und Greyhawk liegt der große Gnarley Forest. An und für sich kein Ort, an dem wir uns fürchten brauchten, viele Waldläufer der guten Völker hausen dort, Druiden und Elfen, aber auch Räuberbanden. Die sogenannte North Road (III) quert von Hommlet aus nach Osten, bis wir am Fluss Selintan nach Norden bis Greyhawk könnten." Ginger legt nun etwas weiter nördlich einen dicken Stein ins Gras. "Hier ist Verbobonc, von dem Thordin sprach. Wollen wir zunächst dorthin, bietet sich von dort aus die Low Road (I) an, ein wohlbefahrener Handelsweg, oder gar eine Schiffsreise über den Fluss Ververdyva. Während der Schneeschmelze sollte er sogar schon von Verbobonc aus schiffbar sein." Ginger legt nun noch ein paar Stöcke zwischen die beiden Wege. "Zwischen diesen beiden Wegen, vielleicht der schnellste Weg, durchstößt die High Road (II) den Gnarley Forest direkt."
Gilthas
 player, 627 posts
Sun 21 Oct 2012
at 13:12
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Gilthas lauscht Gingers Ausfuehrungen und die Zeichnung im Sand hilft auch ihm sich zu orientieren. "Also wenn wir noch ein paar Besorgungen machen muessen bevor wir nach Greyhawk kommen, sollten wir den Weg ueber Verbobonc nehmen. Aber sobald wir in Greyhawk sind, sollten wir doch auch alles kriegen, oder?"
Thordin
 player, 701 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 21 Oct 2012
at 20:40
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Du hast recht, es gibt keinen guten Grund, über Verbobonc zu reisen. Außer, dass ich gerne das Haus des Patriarchen Riggby sehen würde. Und dass eine Flussfahrt mal eine Abwechslung wäre zu dem mühsamen Laufen auf langen Strecken. Vielleicht sind wir so sogar schneller. Wenn wir direkt bis Greyhawk führen, kämen wir sogar sozusagen bei diesem Gundersson im Wohnzimmer an."
Gilthas
 player, 629 posts
Sun 21 Oct 2012
at 21:41
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Dann lasst uns erst einmal nach Hommlet zurueckgehen. Schliesslich haben wir dort noch Zimmer in der Grüßenden Maid. Hmm, die haben heute bestimmt wieder super Essen." erinnert er sich an das hervorragende Essen dort. "Ausserdem koennen wir dort nachfragen, wie es um die verschiedenen Wege bestellt ist."
Thordin
 player, 702 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 22 Oct 2012
at 09:04
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Gute Idee. Das Bier war auch gut. Machen wir einen Spaziergang nach Hommlet, suchen wir Schmied und einen Händler für magischen Grundbedarf. Gleichzeitig erkundigen wir uns nach den Wegen und morgen brechen wir auf."
Boldran
 player, 269 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 22 Oct 2012
at 09:57
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Ja, ein guter Plan, machen wir es so. Ein rechtschaffenes Bettchen und ein Dach über dem Kopf wird meinen alten Knocen gut tun."
Loremaster
 GM, 1528 posts
Wed 24 Oct 2012
at 21:49
Zurück in Hommlet
Boldrans Worte hallen in den Köpfen der Gefährten wieder, während ein jeder seine Siebensachen zusammenpackt. In den Köpfen wandelt sich die Vorfreude auf die ein zivilisiertes, schützendes Dorf und ein Bett individuell. Doch jeder Blick auf den Fichtenblaufall erinnert an das Übel, was hinter vielen Seillängen Stein, inmitten des Berges, abgeschüttelt wurde, und festigt das Gefühl ein wenig Regenration verdient zu haben. Sei es der Einkauf, ein trockenes Bett, ein Dorfalchemist, ein Rüstschmied, Auskünfte und Tratsch auf dem Marktplatz oder einfach ein köstliches Mahl in der Grüßenden Maid: Nur zwei Stunden Marsch trennen die Gefährten von Hommlet.

Schweigend und ohne Hektik gestaltet sich der Aufbruch. Einzig ein kurzer, versteinerter Blick in Richtung des Berges verstört. Gerade hat der Zwerg seinen Rucksack geschultert, bleibt er wie verwurzelt stehen. Ein paar lange Herzschläge lang verharrt Thordin. Ein kurzes Stirnrunzeln und ein Kopfschütteln später dann trottet auch er los. Ereignislos und ruhig gestaltet sich der zunehmend verregnete Vormittag. Als schließlich die ersten Dächer auf Hommlets Anhöhe aus dem Nebel heraus zu sehen sind, sind kaum zwei Stunden vergangen.



Gilthas erinnert sich noch gut an den direkten Weg zur Grüßenden Maid und führt die kleine Karavane an. Haschimi, Stalker und Sturm bekamen auf dem morgendlichen Ausflug genügend Auslauf abseits des Weges, um nun im Dorf gemütlich trottend wenig Aufmerksamkeit zu erregen. "Seid gegrüßt, Ihr!" ist es dann Vesta Gundigoot, welche die Rückkehrer von der überdachten Veranda aus willkommen heißt. Sie pausiert das Auskehren des Gasthauses und stützt sich schmunzelnd auf ihren Fegbesen. Den Kopf schief haltend bemerkt sie noch mit einem Lachen: "Na wenn das kein Ausflug in die Kronhügel war, am Stammtisch gestern Abend hatte Euch schon der eine oder andere abgeschrieben." Dann ruft sie den Stallburschen und hält den Gefährten die Türe auf. "Ich natürlich nicht." vergisst sie nicht hinzuzufügen.

Es dauert kurz, bis schließlich auch Boldran, Ginger und Xiara in die Stube kommen. Schließlich wollte sichergegangen werden, dass die drei Vierbeiner eine stattliche Mahlzeit bekommen. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich aber nur Sturm umgehend einen gemütlichen Platz in den Stallungen gesucht. Haschimi und Stalker sind zu neugierig um von der Seite Ihrer Zweibeiner zu weichen. Dann aber wacht auch der in der Stube mittagsschlafende Ostler Gundigoot auf. Beinahe ein wenig erschrocken. "Hah, also doch. Und ich hatte schon fast,..." beginnt er, doch besinnt sich dann eines Besseren. Vesta unterbricht zeitgleich "Eure Quartiere habe ich Euch kurz durchgewischt." und überreicht die rustikalen Zimmerschlüssel.
Boldran
 player, 270 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 26 Oct 2012
at 13:22
Re: Zurück in Hommlet
"Sturm ist gut versorgt, ich freue mich ein Dach über dem Kopf zu haben und ein warmes Bett wartet auf mich, was sollte sich ein alter Mann noch wünschen können? Ah, jetzt noch eine leckere Mahlzeit und anschliessend werde ich mich hinlegen und ausruhen. Ich denke, kein Unheil wartet hier auf uns, darum mögt ihr mich entschuldigen, bei den weiteren Planungen werde ich euch eh nur im Weg stehen und der Schlaf wird mir guttun."

Erwartungsvoll dreht er sich zu einer Maid um, um etwas zu essen zu ordern.
Gilthas
 player, 631 posts
Sun 28 Oct 2012
at 19:10
Re: Zurück in Hommlet
Auch Gilthas geht frohen Schrittes Grüßende Maid zu. Zwar waren sie nur etwas mehr als einen Tag unterwegs gewesen, aber in dieser Zeit haben sie vielen Schrecken gegenueber gestanden und besonders Gilthas' Begegnung mit dem Bodak jagt ihm immernoch einen Schauer ueber den Ruecken.
"Ja, eine gute Mahlzeit und Bier in einer warmen und hellen Stube wird uns auf die naechsten Aufgaben vorbereiten." Er bringt noch schnell seinen Rucksack aufs Zimmer und macht sich ein wenig frisch bevor er es sich in der Gaststube gemuetlich macht. Zwischen ein paar Schluecken Bier schmiedet er ein paar Plaene fuer den Aufenthalt. "Also ich sollte meine Ausruestung ein wenig erweitern. Thordin, du schienst fuer alles gewappnet zu sein und ich sollte auch ein paar Sachen fuer Notfaelle dabei haben. Also ich habe an ein paar Traenke und auf jeden Fall Weihwasser gedacht. Vielleicht auch noch ein paar Schriftrollen. Dann koennte ich auch ueben, die zu lesen!"
Loremaster
 GM, 1530 posts
Mon 29 Oct 2012
at 22:49
Re: Zurück in Hommlet
Mit einem verschmitzten Lächeln ahnt die Wirtin Gundigoot schon früh, auf was Boldran hofft. Noch bevor er etwas sagen kann, versichert sie: "Die Suppe ist schon heiß, nach dem Braten schaue ich nun mal." Bei diesen Worten richtet sich betont mühsam aber zufrieden blickend ihr Vater, Ostler Gundigoot, auf und renkt sich mit wenig dynamischen Bewegungen etwas hypochondrisch am Kreuz herum. Als er fertig ist weiß er noch mit angehobenen Augenbrauen: "Eber. Mit gonz a knuspriga Schwarrrt!" Im Vorbeigehen klopft er noch dem bereits sitzenden Boldran auf die Schulter, woraus dann eher ein Abstützen wird. Dann trottet er gen Küche, langsam aufwachend, die Schürze noch über der Schulter. Vesta lächelt noch und begleitet Ihn, um bald darauf mit einer pfeffrigen Bohnensuppe und dann auch mit den weiteren Gängen zurückzukehren.
Kognoskula ist baff, doch beeindruckt, als Gilthas seine Pläne unterbreitet, doch immer wenn Sie etwas sagen will, ist ihr Mund voller Suppe. Und so verzögert sich Ihre Teilnahme an dem Gespräch noch etwas und beschränkt sich auf mäßig ausdrucksstarke Kopfbewegungen.
Boldran
 player, 271 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 30 Oct 2012
at 08:55
Re: Zurück in Hommlet
"Das ist sehr gut, eine heisse Suppe, ich danke euch, Frau Gundigoot!"

Mit einem begeisterten Lächeln beginnt Boldran, seine Suppe zu löffeln, und vergisst einige Zeit die Welt um sich herum. Es sind immer die kleinen Dinge im Leben, die man schätzen soll, pflegte sein Vater zu sagen.
Kognoskula
 NPC, 329 posts
Tue 30 Oct 2012
at 21:48
Re: Zurück in Hommlet
"Ich würde gerne eine ruhigen Abend bei Kerzenlicht und meinen Büchern verbringen, bei dem örtlichen Apotheker nach ein paar Ingredientien sehen, und letztlich arkane Tinte erwerben." bringt Kognoskula dann auch hervor. "Und eine Schriftrolle des Sprungs" fügt sie noch mit einem subtilen Kopfschütteln hinzu. "Unerwartet nützlich, so etwas. Ach, und so eine Seilrolle, profane Perle in den Regalen des Gleichgültigen Erzmagiers, sollten wir Gilthas ersetzen."
Der Mittag geht in den frühen Nachmittag über, bevor man bei einem starken Schwarztee die Kraft zusammenrauft, in den Frühjahrsregen hinauszugehen. Durch das knospende und sehr abenteurerfreundliche Dörfchen Hommlet, gewachsen aus einer weitläufigen, verschlafenen Bauerngemeinde und erwachsen zu einer Trutzburg der Wachsamkeit ob Dessen Was im Osten Schlummert. Während die einen sich noch aufraffen, ihr verbeultes und geschundenes Material zum örtlichen Waffen- und Rüstschmied zu bringen, suchen die anderen den die Handwerkerhütte des Schusters, bekannt für seine gute Arbeit an Lederzeug. Letztlich ist die Pflicht getan und ein jeder findet was sein Gemüt hebt, sei es ein Bett, des Druiden Pavillion, der Kronhügelknüppel mit seiner Vielfalt an einfachem und gehobenem Abenteurerbedarf, der Tempel des Pelor mit seinen großen Reserven an Weihwasser, oder eben die Apotheke.
(Core-Items bis 500gp da, über drüber und andere Quellen entscheidet der Würfel.)
Xiara
 player, 685 posts
Thu 1 Nov 2012
at 17:47
Re: Zurück in Hommlet
Xiara hatte sich über den freundlichen Empfang bei ihren Gastgebern und natürlich auch über das gute Essen sichtlich gefreut.

Sie verbringt den Nachmittag damit, ihre Ausrüstung wieder auf Vordermann zu bringen und gegebenenfalls ausbessern zu lassen. Da ihr gerade nichts in den Sinn kommt, was sie unbedingt auf dem Weg nach Greyhawk brauchen würde, kauft sie auch nichts.
Thordin
 player, 705 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 3 Nov 2012
at 23:50
Re: Zurück in Hommlet
Thordins Laune hat sich wieder mal verschlechtert. "Hrm, es hilft nichts, ich muss meine Rüstung wieder holen. Viel zu wertvoll, um sie im Hinterhof der Saurier zurückzulassen. Auch wenn es einen knappen Tag kosten könnte.

Gute Idee, Gilthas. Ich bin gerne beim Studium behilflich. Und ein paar Schriftrollen werde ich auch noch schreiben. Eine des Springens könnte ich gleich mit produzieren. Zum Vorzugspreis natürlich. Derweil könntet Ihr das hier näher anschauen."


Thordin kramt Brandeisen, Talisman und Schriftrolle aus dem Tempel der Mondgöttin hervor.

"Meint Ihr, wir können einen weiteren Tag hier investieren?"
Gilthas
 player, 634 posts
Mon 5 Nov 2012
at 19:37
Re: Zurück in Hommlet
Nach einem kleinen Einkaufsbummel kommt Gilthas am fruehen Abend wieder in die Gaststube. In seiner Hand haelt er einen Leinenbeutel, in dem es ein wenig klirrt. "So, ich bin wieder mit ein paar nuetzlichen Kleinigkeiten ausgestattet."  Weihwasser, alchemisches Feuer und Nebelstaebe wandern von dem Beutel in seinen Rucksack und an seinen Guertel.

"Thordin, danke fuer das Angebot, aber im Moment reicht das Geld nicht fuer Zauberstaebe und der gleichen. Vielleicht wenn wir in Greyhawk sind.".
Kognoskula
 NPC, 330 posts
Mon 5 Nov 2012
at 22:28
Re: Zurück in Hommlet
Kognoskula beschäftigt sich an diesem Tag hauptsächlich mit den unbekannten Funden aus den Amazonenhöhlen. Regenwetter ist genau das richtige dafür. Einzig um ein paar neue Kerzen zu besorgen geht sie noch vor die Türe. Ihre Ergebnisse jedoch werden bis zum nächsten Morgen auf sich warten lassen. Insbesondere da sie bei den Schriftrollen mit Verständnisfragen zu den örtlichen Peloriten gehen muss.
"Oh ja, lasst uns ein, zwei Tage in Frieden und Ruhe hier verbringen." antwortet Kognoskula auf Thordins Fragen, und klopft dabei frohlockend und unwillkürliche auf die Bücher in ihrem Rucksack.
"Sagt, der Trubel war so groß, haben wir in den letzten Tagen noch andere arkane Funde außer diesen Gaben aus dem Geheimgang gemacht? Falls ja, Ihr wisst ja wo ich bin." Sagt sie noch und sortiert ihre Weissagungsperlen.
Loremaster
 GM, 1535 posts
Tue 6 Nov 2012
at 21:39
Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Vielleicht ist es Zufall, vielleicht aber auch der Spott der Regengötter, welche die Kübel am folgenden Tag über Thordins Haupt auszuleeren scheinen. Zu Pferde ist der bekannte Weg für den mieserabel gelaunten Thordin und Xiara, die niemals zu viel Bewegung zu bekommen scheint, wenig aufregend. Der Beitrag der restlichen Gefährten beschränkt sich auf warnende Ratschläge und mitleidige Blicke gen Himmel. Stalker ist heute der erste, auf den der Zauber des Spinnenkletterns gewirkt wird. Es ist eine gute Gelegenheit für Xiara, auszuprobieren, wie der Coshee mit so einem Erlebnis klarkommt. Es bedarf mehr als nur des beispielhaften Vorangehens der Elfin bis der Vierbeiner, ein zweiter Zauber muss her um ihm mehr Zeit zu geben, sich daran zu gewöhnen.
Murrend wartet Thordin im Windschatten der Saurier als die beiden hochkommen und rollt nur mit den Augen, als Xiara ihren Stalker lobend knuddelt. Das Regenwasser lässt die Zuflüsse des Fichtenblaustroms anschwelln, und zeigt auf, was die Sandsteinhöhlen einst erzeugt hat - Gebirgsbäche. Dem Regen entkommt Thordin in den Höhlen, doch das kniehohe Wasser kann den Zwerg nicht wirklich besser stimmen. Immerhin bleibt auch die Riesenspinne in ihrem Nest, und so erreichen Thordin, Xiara und Stalker das Krebstierufer des Sees.
Zwar mus Thordin die Rüstung auf dem Rückweg schultern, doch schwerer hat Xiara zu tragen: Die Saurier haben die Witterung aufgenommen und lassen den beiden keine Zeit zu zögern. Stalker wird widerwillig geschultert und von der spinnenkleternden Xiara ins Tal getragen. Vom wiedereroberten metallenen Schatz beflügelt wirkt der Heimweg für den Zwerg wie eine letzte Strafarbeit, während Xiara und Stalker vergnügt Wettläufe veranstalten und vor lauter Matsch und Dreck kaum noch zu erkennen sind, als Hommlet schließlich erreicht wird.
Ein zwergischer Schrei ertönt aus Thordins Gemach, als sich dieser für das späte Mittagessen trockene Klamotten anzieht. Letztendlich wundert sich niemand darüber, dass sich ein Krebsling in der Rüstung eingenistet hatte, und sich erst im Gasthaus dazu entschloss, neugierig auf Thordins Nacken zu krabbeln. Intakt, freilich, ist die Rüstung noch. Ein Krug mit stark stammwürzigen Winterbier verbreitet am Mittagstisch wieder etwas Freizeitstimmung bei Thordin, in der die restlichen Gefährten schon sind.
Gilthas
 player, 636 posts
Tue 6 Nov 2012
at 22:00
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Eigentlich wollte Gilthas den Zwerg erst begleiten, aber dann hat doch die Faulheit gesiegt. Stattdessen hat er sich ein wenig in den Gaststaetten von Hommlet herumgetrieben, um etwas ueber die moeglichen Wege nach Greyhawk zu erfahren. Bei einer Runde Dart oder einem Kartenspiel hat er sich die Zeit vertrieben und ein wenig umgehoert.
Boldran
 player, 272 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 7 Nov 2012
at 08:59
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Boldran ist es zufrieden, er schläft den Schlaf der Gerechten. Nur selten wird er wach, um kurz zu schauen, ob es Tag oder Nacht ist, doch ist es letztlich einerlei.

Er ahnt nicht, daß seine Freunde bereits wieder auf grosser Fahrt sind, um Thordins Rüstung zu bergen.

Der Schlaf tut ihm gut, sein Alter macht sich bemerkbar.
Thordin
 player, 709 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 8 Nov 2012
at 16:09
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
"Etwas für die Küche", vermeldet Thordin, als er einen sauber halbierten Krebsling an die Wirtin übergibt. Er genießt nur kurz Bier und eine Mahlzeit, da auch er sich für den Rest der Zeit in die Ruhe seiner Kammer zurückzieht. Schreibutensilien und ein paar weitere Kleinigkeiten hatte er schon am Vortag besorgt.

"Also, ich habe nachgedacht", sagt er als Kognoskula sich mal blicken lässt. "Papier ist so... unbeständig. Ich bin sicher, wenn man Zauber auf Steine ritzt, wäre das viel beständiger. Ich glaube sogar, das gänzlich unerfahrene Benutzer die Magie auslösen könnten, wenn man es nur richtig anstellt. Ich muss das unbedingt demnächst mal ausprobieren".

"Für welchen Weg nach Greyhawk entscheiden wir uns nun? Ich würde zwar gerne nach Verbobonc reisen, aber es scheint ein recht großer Umweg zu sein. Und ich weiß nicht, ob wir dort etwas Nützliches herausfinden können. Vielleicht sollten wir doch den direkten Weg wählen, oder würde die Schiffsreise Zeit sparen?"
Loremaster
 GM, 1537 posts
Thu 8 Nov 2012
at 20:45
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Entweder Gilthas hatte vergessen, wie leicht es ist kurzweiligen Spass auf einer Tavernentour zu haben, oder es ist in diesem netten Örtchen einfach einfach. Handelsreisende, Wanderer, Abenteurer, Aussiedler, Unternehmer, Schatzsuchende und Sektierer bilden eine bunte Mischung mit den Ortsansässigen. Recht bald bildet sich dem jungen Burschen ein klares Bild: Niemand - abgesehen von einem Handlsreisenden, der eine Augenklappe und ein Kopftuch trägt - erwägt die südliche Route (III), der Süden ist anscheinend für die guten Völker des Gnarley der Problemherd. Über eine Durchreise (II) teilen sich die Meinungen. An der westlichen Grenze finden sich Gnomensiedlungen, der Großteil des Bundes der Gnarley-Waldläufer und die meisten Menschensieludngen. An der östlichen Grenze kann man Bekanntschaft mit gemäßigten Wertigern und wohlgesonnenen Werbären machen. Feen und vier versteckt lebende Elvenvölker seien ebenfalls eine angenehme Erscheinung im Wald. Doch in den tiefen Hausen zahlreiche Banden von Orcs, Goblins und Konsorten. Ohne eine große Organisation belagern sie doch Wege, treiben sich herum und machen Jagd auf alles was sie töten und fressen können. Keiner kann glaubhaft berichten jemals ganz durch den Wald gereist zu sein. Ein jeder ernstzunehmende Gesprächspartner nennt natürlich den nördlichen Weg (I) - durch den Wald sei zudem wesentlich langwieriger.