Nach Greyhawk, Perle der Flanaess.   Posted by Loremaster.Group: 0
Loremaster
 GM, 1492 posts
Sat 7 Jul 2012
at 18:39
Re: Das Viadukt
Grelle Vargouilleschreie lassen die alten Hallen erzittern, untermalt von dem Grunzen und Trampeln der Vampirhorde, die inzwischen die Treppen erreicht haben. Argwohn, Hoffnung und Panik treiben die Gefährten - nicht weniger laut - in den dunklen Stollen nach Norden. Thordin übernimmt mit Ginger die Vorhut, die sehen wie der Gang in eine kleine Kammer führt, durchtrennt durch eine Felsverwerfung, ein gepflasterter Ausgang führt nach Osten, doch der Boden ist unwegsam. Boldran und Xiara bilden die Nachhut. Anathals summt inzwischen unüberhörbar, während Gilthas sein Seil im Rennen einrollt. Dimble und Kognoskula nehmen ihre kleinen Füße in die Hand und Laufen. Dimble gelingt es selbst im Laufen doch das paralysierend Geschrei der Vargouille harmlos erscheinen zu lassen. Dem Joker sei Dank. In seiner rechten dreht er zur Beruhigung die Münze.
Thordin
 player, 668 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 8 Jul 2012
at 18:14
Re: Das Viadukt
Untersuchung von Alternativen können von ihm aus andere übernehmen; Thordin ist nur an einem schnellen Abgang interessiert. Sein Ziel ist es, den Abstand zu den Gefährten zu vergrößern um Zeit für die Defensive oder etwa nötige Überprüfungen zu gewinnen.
Boldran
 player, 251 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 9 Jul 2012
at 10:29
Re: Das Viadukt
Boldran vergeudet keine Zeit, wenn nötig, scheucht er die Gefährten, die stehenbleiben, um sich die Schönheit der Bauwerke, die Steinstruktur, oder die eine Debatte über längst vergangene Mythen und Legenden anstreben, die sich um diesen oder andere Orte ranken, mit seinen Panzerhandschuhen vor sich her.

Er wil das Sonnenlicht wiedersehen und zu Sturm zurückkehren.

"Weiterlaufen, einfach weiterlaufen!"
Loremaster
 GM, 1501 posts
Tue 24 Jul 2012
at 19:52
Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Thordin spurtet voran und überwindet auch die unwegsame Verwerfung im Boden der Eckkammer flink, schon hört man seine Schritte etwas weiter im Westen an einer symmetrischen Wegesgabelung verlangsamen. Plätschern hört er nun im Eifer des Gefechts keines...
Ginger stößt um die Ecke und winkt Ihre Gefährten zur Eile. Beim Blick zurück sieht sie wie die Vargouilleschar bald Boldran und Xiara in den Rücken beißt - und die ersten Vampire das obere Ende der Treppe erreicht haben.
Kognoskula und Dimble laufen so schnell sie Ihre Füße tragen, und mit Xiara und Boldran im Rücken, die keinen Widerspruch dulden, erreichen auch sie das Geröll der Eckkammer.

Gilthas rennt hinter Thordin her und bleibt auch an der Weggabelung stehen. "In welche Richtung? Kannst du das Wasser hoeren?" wendet er sich an Thordin. Dabei schaut, schnueffelt und lauscht er abwechselnd in den linken und rechten Gang.

"Keine Ahnung", brummt Thordin und läuft aufs Geratewohl in den rechten Gang um dort um die Ecke zu spähen und zu lauschen.

Thordins Gehörsinn ist offenbar zu beschäftigt damit, das Geschrei der Vargouille, Dimbles Kontergesang, das Antreiben des Paladin und seine eigenes Geklappere zu sortieren. Er hört kein Wasser - aber dafür auch sonst kein Ungemach. Er biegt um eine elaborate Rechtskurve, welche recht unmittelbar in einen weniger elaboraten naturnahen Stollen mündet. Der Zwerg sieht wie der Stollen eine Biegung nach Osten vornimmt. Schnell laufen jedenfalls kann man hier bestens. Gilthas und Ginger sind ihm auf den Fersen, doch auch sie sehen und hören nicht mehr.
Boldran, Xiara, Dimble und Kognoskula haben inzwischen die aufgerissene Eckkammer durchquert, die fliegenden Vargouilles sind ihnen dicht auf den Fersen und reißen ihre grün glimmenden Mäuler auf, begierig gegen Dimbles tapfer vorgetragenen Gesang anzukämpfen. Die Vampirbande ist noch hinter der Ecke, doch holt ebenfalls auf.

"Ein verdammtes Labyrinth ist das", schimpft Thordin. Immerhin ein breiter Gang hier. Er läuft weiter, gespannt was die nächste Biegung bringt.

Auch Gilthas hat keine Ahnung welcher Gang der Richtige ist. "Ein Gang ist wie der andere fuer mich. Lass uns einfach hier weitergehen!"

Thordin rennt voraus, behutsam nicht in den Tücken des nur notdürftig bearbeiteten Naturstollens zum Oppfer zu fallen und zu stolpern. Als er um die Kurve lugt, sieht er ein Schimmern. Der Stollen hat wieder einen gepflasterten Abschnitt, der ein Loch zu enthalten scheint. Eines, das schimmert. Nur noch ein paar Schritte, und Thordin sieht, dass dies eine sonderbare Sorte von Furt ist. Ein Steig durch einen 10ft breiten Fluss, der hier flink und unauffällig durch den Berg zieht.
Xiara und Boldran bekommen inzwischen die Mäuler der Vargouille in den Rücken, doch das kann sie im Moment nicht zum Anhalten bewegen.

Xiara folgt den anderen mit flinken Schritten, dabei schlägt sie mit ihrer Klinge aber auch einmal nach den widerlichen fliegenden Köpfen, die sie verfolgen.

Dimble und Kognoskula geben ihr bestes, doch die kurzen Beine erlauben keine wirklich schnelle Flucht. Das Getrampel der Vampirbande kommt näher. Boldran hält Schritt, Xiara gar, nimmt sich einen Herzschlag Anathalas um sich zu wirbeln und dabei eine der verfolgenden Vargouille im vollen Flug zu erwischen.

Gilthas und Ginger traben zu Thordin auf und stehen nun auch am Rande dieses Wasserloches, durch das der Fluss strömt. Thordin ist mir nichts dir nichts darüber gesprungen und hat bereits auf der anderen Seite des Wasserloches eine Sackgasse ausgespäht. Aus dem Wasserloch erspähen Ginger und Gilthas das willkommene aber schwache Schimmern eines phosphoreszierenden Pilzes. Das klare Wasser des Gebirgsbaches rinnt flinkt durch ein schlankes Flussbett, tief genug um Kognoskula verschwinden zu lassen, doch keinen Gilthas.

"Thordin, geht es da hinten weiter? Dann kommen wir alle rueber." ruft Gilthas dem Zwergen hinterher. Da er gesehen hat wie tief Thordin im Wasser versunken ist, wendet er sich an die Halblingsdame. "Wenn es hinter dem Fluss weitergeht, kann ich euch schnell rueber tragen. Das Wasser wuerde euch sonst bis zu den Augen gehen."

"Eine Sackgasse, allem Anschein nach", antwortet Thordin.
"'Vertraut der Gunst von Ben-Hadar', sagte der Mephit. Mit anderen Worten, wir sollen uns dem Wasser anvertrauen. Vielleicht ist dies der Punkt. Man sagt zudem, Vampire könnten fließendes Wasser nicht durchqueren... Kommt also ruhig herüber."
Thordin versucht nun kurzerhand, ob das Wasser sicher durchwatbar ist. Er beginnt den Weg flußabwärts zu erforschen.

Xiara hält weiter mit Boldran Schritt, der mit seiner schweren Rüstung nicht annähernd so flink unterwegs ist, wie die Elfin, und schlägt dabei achtlos nach den fliegenden Köpfen. Da sie sich aber weniger auf ihren Angriff konzentriert, geht dieser daneben und schneidet nur durch die Luft.

Schon der erste Fuß des Zwergs wird von der flotten Strömung beinahe zur Seite gerissen. Mit etwas Corsicht gelingt ihm ein sicherer Stand auf der zweiten Stufe. Auf der dritten dann erfasst das Wasser seinen Rumpf und versucht ihn wegzudrücken. Gilthas sieht, wie sich Thordin mit Mühe dagegen stemmt, als er sich bückt, um tiefer in den Wasserkanal stromabwärts blicken zu können. Das Flussbett setzt sich indieser Größe fort, nur ein paar Schritt weit voraus sieht Thordin wie es außer Sichtweite kurvt.
Jeder Schritt birgt das Risiko, dass das Wasser den angehobenen Fuß packt und einen davonträgt.

Dimble und Kognoskula gefolgt von Boldran und der schwertschwingenden Xiara kommen nu num die Kurve gerannt. Kognoskula ruft nur: "...loslos, nur nicht stehenbleiben - die Horden sind uns dicht auf den Fersen!"

"Was denkt Ihr? Wollen wir unser Glück im kühlen Nass dann gar versuchen oder uns zurück kämpfen?"
Thordin erschafft noch schnell einige Lichter die stromabwärts über der Wasseroberfläche tanzen. Die Frage scheint eher rhetorisch zu sein, denn Thordin ist schon drauf und dran ins Wasser zu springen.

"Wir haben dem Mephit bis hierhin vertraut - nur damit aufzuhören wäre sinnlos!" antwortet Kognoskula außer Atem, kontrolliert noch den Sitz ihres Rucksackes und springt hinter Thordin her.

“Ich denke auch, wir sollten den Weg hier fortsetzen,” stimmt Xiara der Halblingsmagierin zu.

Gilthas schaut sich kurz nach den Verfolgern um und auch fuer ihn ist der Fluss die beste Fluchtmoeglichkeit. "Dann auf in den Fluss. Kognoskula, wenn das Wasser zu tief ist, kann ich dich auf die Schultern oder Huckepack nehmen." Dann geht er hinter Thordin her und von dem Damm ins tiefere Wasser.

Die Halblingsdame hat unmittelbar mit Schwimmbewegungen eingesetzt, sie kann hier wahrlich nicht stehen. Im Moment wehrt sie sich noch mittels einer Umklammerung von Xiaras Arm dagegen, von dem flinken Wasser mitgerissen zu werden. "*prust* ... in Ordnung,... aber lasst uns keine Zeit verlieren..."

Keine Widerrede ertönt. Kein Zögern ist mehr angebracht. Das Wasser möge Heil und Rettung sein. Und so schreiten die Gefährten in den flink fließenden Strom. Wohl wissend, dass er sie jederzeit von den Beinen holen kann, und ohne Anker und Steuer mit sich reißen kann. Auch Boldran tritt in das Nass. Einige Vargouille sammeln sich an der Schwelle zu dem unterirdischen Fluss und drängen sich gegenseitig in den engen Flugraum zwischen Decke und Wasser. Im dimmen Licht der schwach leuchtenden Höhlenpilze den fliehenden Gefährten hinterher.

Schnell greift auch Gilthas nach Kognoskula und hilft ihr auf seinen Ruecken zu klettern. Dort muss sie es sich neben oder am Rucksack gemuetlich machen. "Kannst du dich da festhalten?" fragt er nach hinten. Falls sie einigermassen Halt hat, schliesst Gilthas zu Thordin auf.

"Das geht, hab Dank." presst Kognoskula heraus, als sie angestrengt auf Gilthas' Rücken klambert und sich an seinen Rucksackriemen festkrallt.
Loremaster
 GM, 1502 posts
Tue 24 Jul 2012
at 19:56
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Ginger, halb schwimmend, halb zwischen Gilthas und dem Ufer klammernd, whert sich gegen die Strömung. Gilthas meistert selbst die glitschigen Unebenheiten mit erstaunlich sicherem Tritt. Thordin stampft seine breiten Füße in das Flußbett und bleibt ebenfalls auf den Beinen. Dimble versucht sich bei Xiara festzuhalten, doch es ist aussichtslos - die Elfin rutscht über einen moosigen Fels und wird von der Strömung erfasst, Dimble hinterher.
Wo ist Boldran? Kurz taucht sein behelmter Kopf auf, er ist ebenfalls geradezu sofort ausgerutscht.
Gilthas
 player, 611 posts
Thu 26 Jul 2012
at 20:33
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
"Xiara, Boldran!" ruft er entsetzt, als die beiden von der Stroemung an ihm vorbei gezogen werden. Gerade noch haben die beiden ihm den Ruecken freigehalten und jetzt sind sie schon fast um die Ecke verschwunden. Da er jetzt den Vargouilles ausgeliefert ist, ueberlegt er kurz sicher hinterher zu stuerzen, aber Kognoskulas Anwesenheit auf seinem Ruecken laesst ihn Vorsicht walten. Stattdessen zieht er gut 50 Fuss von seiner Seilspule am Guertel und wirft das Seilende soweit wie moeglich flussabwaerts. "Haltet euch am Seil fest!" ruft er den Dreien hinterher, in der Hoffnung, dass sie das Seil erwischen.
Thordin
 player, 674 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 26 Jul 2012
at 21:47
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Durch das große Gewicht seiner Rüstung hat Thordin eher das Problem, zu langsam als zu schnell voranzukommen. An Schwimmen ist jedenfalls nicht zu denken. Stattdessen schnappt er sich das Seil um zumindest als Rettungsanker dienen zu können und stapft so schnell es ihm möglich ist hinterher. "Wenn Du willst, schwimm hinterher, dann halte ich hier die Stellung. Ich kann sowieso nicht schwimmen", flüstert er Gilthas zu.
Xiara
 player, 675 posts
Fri 27 Jul 2012
at 07:01
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Xiara ist ein wenig überrascht von dem rutschigen Boden und kämpft nun, so gut es geht, gegen die Strömung an und versucht vor allem, nicht an irgendwelchen scharfen Kanten vorbeizuschrammen. Währenddessen achtet die Elfin aber auch darauf, dass Dimble nicht untergeht.

Als Gilthas ihnen das Seil hinterherwirft, versucht sie es zu schnappen, wenn es in ihre Nähe gelangt.
Loremaster
 GM, 1503 posts
Mon 30 Jul 2012
at 05:34
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Gilthas' satte Portion Seil ist ein willkommener Rettungsanker für die durch Stromschnellen treibenden Gefährten. Im fahlen Licht der Pilze gelingt es tatsächlich Xiara, Thoridn und auch Boldran, das Seil zu ergreifen. Der junge Tischler stemmt sich geschickt in das Flussbett und marschiert sicheren Fußes stromabwärts. Gilthas, die Vargouilles nun im Rücken, hört wie Dimbles Gesang ein jähes Ende nimmt, als dieser Wasser schlucken muss. Noch ein paar Momente wird sein Gesang widerhallen und in den Ohren verweilen, doch die Vargouille beginnen schon jetzt die entstehende Ruhe mit ihren Schreien zu füllen. Die Vampire, immerhin, scheint das fließende Wasser verschreckt zu haben, sie folgen nicht. Thordin ist an seiner Seite, und stapft - bisweilen mit einem Schwall Wasser über dem Kopf - durch das Nass.
Thordin
 player, 675 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 2 Aug 2012
at 23:30
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
"Wir sollten mit dem Strom schwimmen, um ihnen schneller zu entkommen", schlägt Thordin vor. Er sucht sich eine etwas flachere Stelle, um eine Schriftrolle zu ziehen und zu lesen. Sogleich wachsen ihm wieder zahlreiche Flossen und er nimmt die schon bekannte Form der Fischwesen an. Boldran, du kannst dich am Seil festhalten und ich ziehe dich hinterher...

http://www.wizards.com/dnd/ima...llery/MM35_PG170.jpg
Kognoskula
 NPC, 320 posts
Fri 3 Aug 2012
at 12:54
Mit dem Strom schwimmend
Kognoskula willigt als erste ein, als sie Thordins interessant aquatisches Äußeres wahrnimmt. "Ja, lasst uns auf Ben-Hadar zählen. Er wird uns hier herausbringen, ohne dass wir von Köpfen die einst Krieg'rin war'n paralysiert und gefressen werden." Mit diesen Worten klettert die Halblingsdame von Gilthas' Rücken und stürzt sich in die Fluten, bemüht sich mit ordentlichen Schwimmbewegungen in Flussrichtung zu halten - doch nur Momente später dreht sie sich im Kreise und mach eine Rolle. Gänzlich ohne jedoch, dass sie an den Uferfelsen anschlägt oder sinkt.

Boldran hört nun auch sich zu wehren und lässt sich mit dem Seil in der Hand einfach treiben. Entgegen seinen Erwartungen sinkt er nicht unmittelbar unter Wasser. "Mir wäre wohler, würde Heironeous uns hier herausbringen." Hört man ihn noch prusten.
Gilthas
 player, 612 posts
Sun 5 Aug 2012
at 20:41
Re: Mit dem Strom schwimmend
Ganz wohl ist Gilthas nicht sich einfach dem Fluss anzuvertrauen, aber sie kommen so schneller von den Feinden weg. Also laesst auch er sich von der Stroemung mitziehen, indem er sich die Fuesse voraus ins Dunkele treiben laesst.
Boldran
 player, 253 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 6 Aug 2012
at 11:04
Re: Mit dem Strom schwimmend
Trotz seines einfachen Gemüts war sich der Alte seiner Situation voll und ganz bewusst.
Ein Kampf war eine Sache und Mut, Können, Glauben, vielleicht auch Glück waren oftmals ausschlaggebend für den Ausgang des Kampfes, entschieden über Leben oder Tod.

Doch jetzt, in einem Flussbett treibend, in einer kompletten Ritterrüstung, die schwerer war als 2 volle Kartoffelsäcke, dies war blosse Narretei und kam einem Todesurteil gleich.

Er empfindet keine Angst, fast schon ruhig lässt er sich treiben, das Wasser dringt in jeden Spalt seiner Rüstung und er fühlt sich schwerer und schwerer. Er bekommt unter dem Vollvisierhelm kaum Luft, da ihm ständig das Wasser entgegenschlägt, doch nimmt er dies nur am Rande wahr.

Er denkt an den Kampf zurück gegen die Vampire, Spinnen und Vargouilles. Die anderen waren in Sicherheit gewesen und er war bereit gewesen zu gehen, war bereit zu seiner Frau zurückzukehren, der Wunsch war beinahe übermächtig gewesen.

Das war wohl das erste mal gewesen, dass dieser Todeswunsch in ihm zum Vorschein kam.
Diese Müdigkeit war allumfassend und diese Einsamkeit, selbst Sturm war lange nicht mehr an seiner Seite.

Und jetzt hier im Wasser, nur die Leine muesste er loslassen und er würde in dem Wasserstrom verschwinden, für immer, und Ruhe würde einkehren, für immer.

Sein Griff um das Seil lockert sich immer mehr, während er durch die Fluten treibt, und er angestrengt nachdenkt.
Thordin
 player, 677 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 6 Aug 2012
at 15:26
Re: Mit dem Strom schwimmend
Überrascht und zufrieden nimmt Thordin wahr, wie vergleichsweise mühelos alle im Wasser zurechtkommen. "Haltet Euch am Seil! Sind alle noch da?" Kurz verschafft er sich einen Überblick, dann versucht er, die Geschwindigkeit mit kräftigen Flossenschlägen zu erhöhen um den fliegenden Horrorgestalten schneller zu entkommen. Dann konzentriert er sich auf das, was flussabwärts liegt.

This message was last edited by the player at 15:26, Mon 06 Aug 2012.

Loremaster
 GM, 1505 posts
Tue 7 Aug 2012
at 21:25
Re: Mit dem Strom schwimmend
Thordin erkennt bald dass er recht beruhigt sein kann, niemand scheint zu sinken. Einzig Boldran treibt gar leblos im Wasser - wäre da nicht sein schwerer Atem, der durch den Vollvisirhelm zischt. Noch immer ist der Alte außer Atem. Die Kleinen haben längst aufgegeben den Boden mit den Füßen zu suchen und treiben zwischen den schwach leuchtenden Pilzen durch das Wasser. Kognoskula, freilich, hält sich an Giltha's Seil fest während Ginger und Dimble der Situation kaum mehr einen Ernst ansehen können. Xiara und Gilthas merken, wie das Wasser nicht unbeherrschbar wäre, jedoch fehlt die Notwendigkeit sich zu wehren. Ben-Hadar, der Herr vieler Wasser, scheint wohlgesonnen.

Thordins Blicke werden immer wieder nach hinten gelenkt, durch lautes Plätschern, erzeugt durch Wellen einen Steinenwurf hinter den Gefährten. Doch keine Gefahr scheint zu drohen. Auch kein Vargouille naht. Oder gar Vampir. Thordin schwimmt nach vorne.

Nach vielen Kurven und einem kurzweiligen Treiben durch eine wundersame Unterwelt ergießt sich dieser Strom in größeres ein Becken, berandet von einem pilz- und farnbewachsenen Ufer. Ein weiterer Strom kommt von Osten hinzu und einer führt im Süden hinaus. Dimble und Ginger treiben zur Mitte des Beckens, das sich langsam im Kreise zu drehen scheint. Xiara und Gilthas finden sogleich am Ufer Halt und Kognoskula nutzt die Gelegenheit sich an Land zu ziehen. Thordin durchquert das Becken flink und wittert keine unmittelbare Gefahr.

Boldran, beinahe eingeschlafen und in Gedanken schon mit einem Fuß in einer anderen Welt, bemerkt das Becken nicht und gerät in ein kleine stehende Welle, die ihn gegen eine Felssäule schlägt. Es kracht in der Säule. Abrupt erwacht der Paladin, nur um gerade wieder bei Sinnen zu sein, als aus dem oberen Teil der Säule ein armdickes, längliches Stück herausbricht und zentral auf seinen Helm kracht. Das Scheppern stört die Seleenruhe die diese Halle ausstrahlt. Benommen reißt Boldran die Arme hoch, und als ihn das Schwarz vor Augen wieder verlässt, hält er, ans nördliche Ufer gespült, den Trümmer in den Händen: Er ist ungewöhnlich geformt, beinahe so schlank wie ein Besenstiel, doch zackig und spitz, mit einer gut faustgroßen Verdickung in der Mitte.

Main game map: vorher
Map 0: in der Wasserhalle
Map A: Übersicht des unterirdischen Flusses

This message was last edited by the GM at 21:27, Tue 07 Aug 2012.

Boldran
 player, 254 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 7 Aug 2012
at 21:31
Re: Mit dem Strom schwimmend
Müde und völlig durchnässt schleppt sich der Alte ans rettende Ufer, er hatte nicht losgelassen und er wusste nicht warum. Sein Geist war ganz woanders gewesen, nicht bei seiner Familie, nicht bei seinem Gott, er war sonstwo gewesen.

Jetzt steht er schwerkeuchend am Ufer, mit diesem vermaledeiten Trümmerstück, was ihm nicht nur eine Beule sondern auch ziemliche Kopfschmerzen durch den Aufprall beschert hat.

Kurz schaut er wo die anderen sind und legt dann das Trümmerstück aus der hand auf den Boden.

"Alle wohlauf?" Er geht davon aus, da er von Beginn an dem Mephiten vertraut hatte, Ben hadar hatte über sie gewacht.

"Meister Dimble, Dame Kognoskula, was ist dieses hier? Ist es wichtig?"
Xiara
 player, 676 posts
Wed 8 Aug 2012
at 07:52
Re: Mit dem Strom schwimmend
Xiara klettert ebenfalls aus dem Wasser und schüttelt ersteinmal einen Teil des Wassers ab, mit dem sie durchtränkt ist. Dann zieht sie aber sogleich ihren Krummsäbel, um nach möglichen Gefahren Ausschau zu halten, und natürlich zu prüfen, ob es in der Nähe Untote gibt.
Loremaster
 GM, 1507 posts
Wed 8 Aug 2012
at 11:51
Re: Mit dem Strom schwimmend
Kognosokula ist eifirg dabei ihre Robe auszuwringen, und ihr langes Haar wieder zu bändigen. In dem wässrigen Ritt hatte sich ihre Haarspange verabschiedet. "Wo hast Du diese schöne Steinarbeit denn her?" fragt sie etwas geistesabwesend.

Von Dimble schallt es recht entspannt aus der Mitte des kleinen Sees zum Ufer "Schaut her, das Wasser fährt im Kreise!" Doch Dimble, der ein Gespür für das Subtile im scheinbar Unwichtigen hat, beginnt sogleich zu Boldran zu schwimmen.

In Xiaras Händen schweigt Anathalas zufrieden. Keine unmittelbare Gefahr scheint zu drohen - vielmehr fallen Xiara gleich mehrere genießbare Pilzsorten auf.
Boldran
 player, 255 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 8 Aug 2012
at 12:17
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Dieses Steindings fiel mir auf den Kopf, als ich ...."
Der Alte verstummt als sein Schädel etwas klarer wird und die Schmerzen nachlassen.

Beinahe abwehrend hält er eine Hand nach oben und bedeutet den anderen nicht näher zu kommen.
Mit wackeligen Knieen geht er einige Schritte beiseite und setzt sich umständlich hin, das Steinfragment auf seinen Oberschenkeln.

"Genügt dir das?"
Der Alte nickt nur.
"Wäre ich an deiner Stelle, wie es eigentlich vorher bestimmt war, ich hätte nie gezaudert und gezögert, denn man wird zu diesem Dienst berufen und gibt sich nicht irgendwelchen Zweifeln hin."
"Ich bin aber nicht du, Sohn, und ich denke, ich habe lange genug gedient!"
"Hast du das? Was macht dich so sicher?"
Boldran zuckt hilflos mit den Schultern.
"Fühltest du dich je betrogen oder im Stich gelassen, standen wir nicht beide die ganze Zeit an deiner Seite? Haben wir dich nicht geführt und über dich und die anderen gewacht?"
Wieder nickt der Alte:"Ich bin nur ein Bauer, der seine geliebte Frau über alle Massen vermisst. Ich will wieder Felder bestellen und ich will zur Ruhe kommen. Vieles von dem hier überfordert mich, denn ich bin einfachen und schlichten Gemüts."
"Und in deinem Herzen bist du edel und tapfer, erinnere dich an früher, dein Wort hatte stets Gewicht unter deinesgleichen, du wurdest geachtet und respektiert. Er hätte dich nie erwählt, wenn er nicht diese Gaben in dir gesehen hätte."
Wieder ein Nicken:"Also weiter, für dich und auch," er dreht sich kurz um,"auch für die anderen."

Ächzend erhebt sich der Alte und kehrt zu den verblüfften anderen zurück. "Werte Dame Kognoskula, schaut, mein Herr Heironeous hat mir ein Zeichen geschickt, wenn ich mich nicht irre! Was sagt ihr dazu?"
Thordin
 player, 678 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 8 Aug 2012
at 22:02
Re: Mit dem Strom schwimmend
Da keine Gefahr zu drohen scheint, nutzt Thordin die Zeit der Sammlung zu einem kurzen Tauchgang, um Vermutungen über die mögliche Architektur des Höhlen- und Flußsystems und die zu bestätigen. Flußauf durch die Höhle des Bären oder abwärts zum Fichtenblaufall, versucht er sich und die anderen zu erinnern, doch die scheinen im Moment mit etwas anderem beschäftigt zu sein. Doch Eile täte Not...
Gilthas
 player, 613 posts
Thu 9 Aug 2012
at 19:33
Re: Mit dem Strom schwimmend
Auch Gilthas klettert erstmal aus dem See heraus. Wer weiss was sich in den Tiefen verbirgt. Bevor er es sich gemuetlich macht, schaut auch er sich nach Gefahren und seinen Gefaehrten um. Zufrieden erstmal in Sicherheit zu sein und alle Gefaehrten um sich zu haben, entspannt er sich ein wenig. "Seid ihr auch alle gut durch die Wasserrrutsche gekommen?" fragt er in die Runde, als sich alle um Boldran scharren.
Loremaster
 GM, 1508 posts
Thu 9 Aug 2012
at 19:42
Re: Mit dem Strom schwimmend
Kognoskula steht auf einmal regungslos um Ufer und starrt zu Boldran hinüber: "Und das schepperte Dir gerade so auf den Panzer?" Ihre Stimme klingt eingeschüchtert. Ihr Blick schweift durch die Halle, auf der Suche nach wieteren solchen Zeichen, oder gar echten Blitzen. Sie starrt etwas ungläubig auf den Paladin.

Inzwischen hat Dimble das Ufer erreicht. Dieser scheint sofort zu verstehen und schaut Boldran mit einem sanften Blick an. Er greift in seine Tasche und zieht eine goldenen Münze heraus, die auf undurchschaubare Weise ganz besonders zweiseitig zu sein scheint, um sie Boldran zu zeigen. "Diesen Talisman schenkte mir Garl Glittergold, mein Patron und Herr der Gnome, am Altar als ihr mich befreitet. Er dankte mir, so denke ich, dafür dass ich die Bürde des Hufes so lange ertrug. Dies ist ein Zeichen Eures Patrons. Nur Ihr selbst könnt es zu deuten verstehen. Mich zumindest hätte dieser Trümmer gründlich wachgerüttelt." er zwinkert Boldran noch schelmisch zu und klopft ihm auf den Rücken. "Lasst uns hier keine Zeit verlieren, brechen wir auf!"

Thordin entdeckt einen weiteren Ausgang, im Westen. Ein unterspülter Tunnel fürt dort hinaus und lässt ein fernes Tosen und Gurgeln aus tiefer und unbekannter Dunkelheit schallen.
Boldran
 player, 256 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 10 Aug 2012
at 09:36
Re: Mit dem Strom schwimmend
Boldran lächelt dankbar für Dimbles aufmunternde Worte und steckt das Steinbild schliesslich behutsam in seinen Rucksack.

Nachdem er sich etwas in der höhle orientiert hat, fragt er:"Wo lang nun?"
Thordin
 player, 679 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 10 Aug 2012
at 14:35
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Nun denn..." Thordin hat nur auf sein Stichwort gewartet. Flußaufwärts geht es vermutlich zu des Bären Höhle. Flußabwärts letztlich zum Fichtenblaufall. Flußaufwärts scheint mir demnach angenehmer... Seinen Worten zum Trotz schwimmt Thordin näher zum westlichen Ausfluss und tastet die Wand dort ab.
Loremaster
 GM, 1509 posts
Fri 10 Aug 2012
at 16:28
Re: Mit dem Strom schwimmend

Am gurgelnden westlichen Ausfluss entdeckt Thordin auf den ersten Blick eine Art Staufels, der den Abfluss zwischen zwei ausgespülten Gängen teilt. Der rechte ist durch den Fels blockiert und alles Wasser landet im linken Gang. Die Wand besteht aus ausgespültem Sandstein, man kann in den Tunnel hineingehen ohne nass zu werden. In welchem Zustand es einen Steinwurf weiter ist, kann man nur ahnen.