Nach Greyhawk, Perle der Flanaess.   Posted by Loremaster.Group: 0
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Fri 23 Nov 2012
at 10:02
Re: Reiseplanungen
Die Zeit des Feierns ist vorbei, man ist wieder unterwegs, neue Gefahren können jederzeit den Gefährten begegnen. Daher trinkt Boldran nur Wasser und wirft vorsichtig einen Blick in die Runde.

"Ich verstehe nicht ganz, was genau ist jetzt nochmal unser nächster Schritt? Wir müssen eine Bootsreise machen? Das wird Sturm aber nicht so gut gefallen, und mir eigentlich auch nicht. Und was ist mit unserem Plan, dass ich unerkannt in die Stadt gelange, ohne Rüstung, halten wir daran fest?"
Gilthas
 player, 642 posts
Sat 24 Nov 2012
at 14:54
Re: Reiseplanungen
Nach der wohlverdienten Feier und Froehlichkeit nach der Befreiung Dimble's ist auch Gilthas jetzt wieder auf den schwarzen Reiter und die vor ihnen liegende Aufgabe fokusiert. Da er von der Feier doch einen kleinen Kater hatte, spricht er dem gnomischen Schnaps nicht so stark zu. Doch anstossen tut er schon. "Auf Ilbidle Albadole! Schade das ich da nicht mit dabei war. Ihr habt da ja einige Gefahren gemeistert." Der kleine Schluck mundet ihm schon wieder, aber dennoch haelt er sich heute zurueck. Mit einem Kater auf einem Boot zu sein ist sicher kein Spass.

"Boldarn, die Spur des Reiters fuehrt uns nach Greyhawk. Was auch immer uns da erwartet, wir sollten zusammen bleiben, wenn wir dem Reiter gegenueber treten."
Kognoskula
 NPC, 338 posts
Sun 25 Nov 2012
at 11:42
Re: Reiseplanungen
Kognoskula winkt ab und bemerkt: "Der Wasserweg wird durchgehend berandet von einem Pfad. Zum Teil ist dieser nötig um Schiffe mit Ochsen voranzuziehen und zu manövrieren. Es wäre sogar hilfreich, wenn Du und Sturm den Landweg wählen."
Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Sun 25 Nov 2012
at 20:22
Re: Reiseplanungen
"Dann wird es so sein. Ein guter Vorschlag, werte Freundin."
Loremaster
 GM, 1544 posts
Thu 29 Nov 2012
at 18:28
Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Herr Zwerg beliebt zu scherzen? Zwei Goldsegel für eine Fahrt mit einem Wagen, zwei Eseln, zwei eselsgroßen Hunden und sechs Passagieren? Und Kost und Logis hätten Herr Zwerg wohl gerne auch noch inbegriffen, nehme ich an? Ach, für noch einen begleitenden Landgänger zusätzlich, ja?" Thordin hat sich in der Hafengegend an der Qualität des Mauerwerks der Kontoren und Fährunternehmer orientiert. Somit stoßen die erfragten Preisvorstellungen der Kundschaft des Blinden Betrachters bei Thordins Gesprächspartner der Wahl auf Protest.

"Das macht ja fünf Goldsonnen pro Nase!" errechnet Gilthas entsetzt, während er es sich auf dem Steuerborddeck bequem macht. "Wenn das mein Mutter wüsste." Doch der Ärger ist bald verflogen als die Mannschaft nach dem Verzurren des Gepäcks und des Wagens einem jeden ein Säckchen marinierte Erdnüsse in die Handdrückt. Eigentlich gegen Seekrankheit, doch Kognoskula kann dam Knabbergut nicht widerstehen und ernennt das unverhoffte Mahl zum zweiten Frühstück.

Als halb Floß und halb Kahn hat die Velverdyva Dandan kaum Tiefgang. Somit sind die gezimmerten Kajüten größtenteils auf Deck und nur Verpflegung und Ladung unter Deck verstaut. Die Schneeschmelze hat den Strom anschwellen lassen, was echte Flussmannskunst erforderlich macht. Zwei Steuermänner vier Stockstößer und vier an den Segeln bilden schon beim Ablegen eine Einheit. Die Takelage bleibt noch eine Weile eingerollt, dafür müssen die Segler zunächst an die Ruder. So eine Fahrt flussabwärts verspricht zu dieser Jahreszeit nur eines nicht: langsames Vorankommen. Boldran winkt noch einmal zum Gruße und galoppiert dann aus den Stadtmauern Verboboncs hinaus um sich auf den Uferpfad zu orientieren. Mit leichtem Gepäck frohlockt Sturm und schnaubt vor Eifer. Die beiden Hunde sind zunächst noch an Bord, doch Stalker hat schon einen vorwurfsvollen Blick an Xiara gewandt, als er Sturm am Ufer trabend erkannte.

Die Velverdyva Dandan ist eines der Schiffe der Flotte der Flößervereinigung der Fähigen Fuhrmänner einem Spin-Off der Greyhawk'schen Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner. Transportiert werden Gewürze, Tuch, Eingelegtes und Töpferwaren. Zu dieser Jahreszeit haben die Flößer oft noch vertautes Holz im Schlepptau, gut zwei Schock Baumstämme zieht das Schiff hinter sich her. Die zwei Schiffswachen haben zumeist ein Auge darauf, da findige Diebe nicht erst ein mal das Seil gekappt haben.

Am zweiten Abend legt die Dandan in der Hafenstadt Stalmaer an, ein kleiner aber geschäftiger Umschlagplatz für Güter aller Art, und ein Knotenpunkt für die Händler aus den ländlichen Gegenden des Baronentums von Verbobonc. Zwei volle Tage ist Boldran nun am Ufer entlang geritten und die Gefährten haben ihre Seele baumeln lassen. Einzig zur Querung des Stroms in die Stadt Stalmaer mussten Boldran und Sturm nun erstmals und leicht widerwillig festen Grund verlassen. Inzwischen bekamen die Gefährten auch noch die letzten Details der Reiseplanung aus Thordins brummigem Kopf heraus. In Maranven wird man von Bord gehen, auch die Ladung wird hier gelöscht und an die Kutschervereinigung übergeben. Die letzte Tagesreise in die Perle der Flanaess verläuft somit auf dem Landwege, nicht zuletzt da die Velverdyva direkt den Nyr Dyv, den See von unbekannter Tiefe speist, und nicht durch Greyhawk fließt. Der Selintan ist es, der vom Nyr Dyv in die südliche See und durch Greyhawk fließt. Zwar könnte man den Umweg durch den Nyr Dyv auf sich nehmen, doch der übliche Weg ist es nicht. Gepeist wird heut an Land, die Gefährten können sich problemlos mit der Crew der Dandan unter das Volk mischen. Der Hartnäckige Pinguin serviert gutbürgerliche Hausmannskost an müde Arbeiter, die auf einen Schlummerbecher auch nicht verzichten wollen und an teils etwas grimmig erscheinende Grüppchen. Der rustikale Fachwerkbau ist urig beleuchtet, die planlose Art hier und dort Lampen an das verwinkelte Fachwerk zu hängen wirft skurrile Schatten. "Schaud nich auf das Söldnavolk, die haben hia Lunde gerochn. Angeblich gibds gen Grayhawk viel zu dun." tröstet der Wirt über die etwas ungesellig wirkenden Grüppchen hinweg, die sich etwas gelangweilt kartenspielend und bierschlürfend die Zeit bis zum nächsten Auftrag vertreiben.
Boldran
 player, 281 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 30 Nov 2012
at 09:09
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Was soll es denn angeblich dort zu tun geben?"

Boldran versteht den hiesigen Dialekt kaum, daher muss er sich viel Mühe geben, den Wirt überhaupt zu verstehen.
Thordin
 player, 716 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 30 Nov 2012
at 10:44
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
Thordin hatte sich eben vorsichtig mit der ungewohnten Art des Reisens angefreundet. Es hatte jedenfalls Vorteile gegenüber dem Reiten. Erstens musste man sich nicht mit launischen Pferden herumstreiten, zweitens hatte man mehr Ruhe. Thordin hätte sogar ein paar Schriftrollen schreiben oder andere Studien treiben können.

Dagegen stand die Enge auf dem Schiff und die ständige Nähe zu all dem Vieh, der Mannschaft und... allen. Und die ständige Möglichkeit, über Bord zu fallen, war auch nicht gerade beruhigend. Um sich abzulenken beschäftigte er sich nochmals mit den rätselhaften Kartenstücken.

"Jedenfalls könnte einer von ihnen für unsere Zwecke der Richtige sein", bemerkt Thordin leise abseits. "Nur im Allgemeinen nicht sehr vertrauensvoll dieses Söldnervolk. Wir wollen nicht riskieren, ausgerechnet von ihm verraten zu werden. Was erzählen wir ihm? Das jemand... in Greyhawk Boldran vom Sperberhof erwartet und ihn kontaktieren wird, wir aber nicht wissen, wer? Jedenfalls sollten wir ihn in Greyhawk angekommen möglichst isolieren, damit er nichts anstellen kann."

Thordin ist sich nicht wohl dabei. Diese Heimlichtuerei liegt ihm nicht. Er schaut die anderen Rat suchend an.

"Vielleicht sollte sich zunächst jemand mit ihnen anfreunden", schlägt er vor.
Gilthas
 player, 644 posts
Sat 1 Dec 2012
at 23:30
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
Gilthas hat es sich auf dem Floss gut gehen lassen und gemuetlich die vorbeiziehende Landschaft beobachtet. Irgendwann im Laufe der Reise ist ihm die Verbindung mit den Fähigen Fuhrmänner zu Ohren gekommen und er musste schmunzelnd an die Anteilsscheine zu dieser Vereinigung, welche er als Herbert von Biberbach erhalten hat.

Im Pinguin ist er bei den Planungen fuer die Ankunft in Greyhawk voll mit dabei. "Also wir haben den Kontakt in Greyhawk, aber der weiss nichts von uns, oder? Und dieses Spiel mit der Verkleidung waere nur dazu da eventuelle Beobachter abzulenken. Aber was soll uns das bringen?"
Thordin
 player, 717 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 2 Dec 2012
at 19:10
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Wir könnten uns ungestört dort umsehen und hätten dabei das Risiko minimiert, erkannt zu werden. Mit einigem Glück könnte man sogar feststellen, wie der Kontakt zu unserem Feind funktioniert. Aber das wäre nur ein unerhoffter Zusatznutzen. Boldran sollte äußert vorsichtig sein. All zu leicht könnte er dem Feind in die Hände fallen."
Loremaster
 GM, 1547 posts
Tue 4 Dec 2012
at 22:28
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
Als der Wirt dann noch einmal mit einem leerverteilten Tablett und etwas entspannter vorbeikommt, beugt er sich zu Boldran herunter und mutmaßt mit gedämpfter Stimme. "Nun, man sagd, die Hondelswege sain deazaid ein gefährliches Pflosda. Vielleichd sollded ia auch üba Bekleidung nachdengg." er hebt eine Augenbraue und zieht den Mundwinkel hoch. Die weitere Ausdeutung von Äußerung und Mimik muss er den Gefährten überlassen, seine Pflicht ruft.
Boldran
 player, 282 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 5 Dec 2012
at 08:42
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Vielen Dank, Herr Wirt." Boldran wartet einen Moment, bis ihr Gastgeber ausser Hörweite ist. Dann wendet er sich an Kognoskula:"deazaid, Pflosda? Was meint der gute Mann? Ich verstehe den hiesigen Dialekt nicht."
Thordin
 player, 719 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 5 Dec 2012
at 15:15
Das letzte Stück nach Greyhawk
Thordin steht auf und geht zu der Söldnertruppe hinüber. Zwar fühlt er sich nicht ganz in seinem Element, aber schließlich hat er oft genug gesehen, wie so etwas geht. "Eine Runde für den Tisch hier, Herr Wirt!", ruft er und wendet sich dann an die Kartenspieler:

"Seid gegrüßt, Männer! Reist Ihr auch nach Greyhawk? Ihr seht aus wie Leute, die sich viel auf der Straße aufhalten. Was gibt es für Neuigkeiten?"
Kognoskula
 NPC, 339 posts
Wed 5 Dec 2012
at 17:50
Re: Das letzte Stück nach Greyhawk
Unwillkürlich zupft Kognoskula an Ihrer 'Bekleidung', als sie Boldrans Frage gewahr wird. Sie  erläutert mit einem Stirnrunzeln: "Ich nehme an er meinte 'derzeit' und 'Pflaster', letzteres als eine Metapher für 'Ort'." Sie schiebt die Unterlippe vor und zuckt mit den Schultern. "Aber ich kann nur mutmaßen!" Dann blickt sie Thordin Neugierig hinterher.
Gilthas
 player, 646 posts
Wed 5 Dec 2012
at 21:03
Re: Das letzte Stück nach Greyhawk
Gilthas lehnt sich ein wenig zurueck und beobachtet schmunzelnd, wie Thordin sich zum Nachbartisch aufmacht. Mal schaun wie Meister Thordin sich dabei anstellt denkt er so bei sich, als er sich genuesslich einen Schluck Bier zufuehrt.

"Was der Mann mit 'Bekleidung' gemeint hat, weiss ich auch nicht. Angezogen sind wir schliesslich alle."
Loremaster
 GM, 1548 posts
Wed 5 Dec 2012
at 22:00
Kneipengesprächereri
Etwas rammdösig blicken die Leute am Tsch drein, als Thordin das Wort erhebt. Dann blicken Sie sich kurz unsicher gegenseitig an, bevor einer der Männer antwortet. "Mmkay, Zwerg. Unseren Dank für die Güte uns eine Runde zu servieren." Er mustert Thordin noch für ein, zwei Herschläge, bevor er weiterspricht. Er dreht sich nun zu dem Zwerg und reicht ihm die Hand. "Meinen Gruß, man nennt mich Faladon, und das sind meine Mannen. Die Neuigkeiten sind schlecht für Handelsreisende. Man spricht von Schwierigkeiten auf den Handelswegen. Ihr wäret sicherlich gut beraten, eine Begleitung zum Schutze bei Euch zu haben." Der kräftige Mann, mit geflochtenem schwarzen Haar und einem faltenreichen Gesicht nimmt das Maß Bier in Empfang und zieht einen tiefen Atemzug Hopfenduft ein.
Thordin
 player, 720 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 6 Dec 2012
at 13:07
Re: Kneipengesprächereri
"Thordin Schwarzbart, zu Euren Diensten", schlägt Thordin nach einem kurzen Augenblick des Überlegens ein und setzt sich. "Wir sind auf dem Weg nach Greyhawk zur Ehre Riggbys, des Patriarchen. Was für Schwierigkeiten sind das denn? Man sollte meinen, die Handelsstraßen so nahe bei der Freien Stadt seien gut geschützt."
Loremaster
 GM, 1549 posts
Thu 6 Dec 2012
at 20:41
Re: Kneipengesprächereri
"Boccob sei ihm gnädig." murmelt der Kerl in seinen Bart.
"Nun," Faladon räuspert sich und zieht beide Augenbrauen hoch, "Räuber gibt es stets. Jedoch, " dann zuckt er mit den Schultern, "zu Zeiten da viele Leute nach Greyhawk reisen, und noch mehr Vorräte dorthin geschafft werden müssen, gibt es mehr davon." Er nimmt einen Schluck vom Bier und unterstreicht seine Worte: "So sehe ich das."
Thordin
 player, 721 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 7 Dec 2012
at 00:05
Re: Kneipengesprächereri
"Hm, ja, mag sein. Gelegenheit zieht immer Gesindel an." Thordin nimmt einen Schluck, um zu überlegen, wie das Gespräch weitergehen soll. "Nun, ähh..., wir könnten vielleicht wirklich Unterstützung brauchen. Kennt Ihr Euch denn hier gut aus? Für wen habt ihr zuletzt so gearbeitet? Und muss man Euch alle gemeinsam anheuern?"
Boldran
 player, 283 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 7 Dec 2012
at 08:46
Re: Kneipengesprächereri
Boldran mag es hier nicht, zuviele Leute, zu eng, zu laut. Und das Meister Schwarzbart dieses Gespräch mit recht zweifelhaften Erscheinungen führte, wollte ihm nicht so ganz schmecken.
Der Alte musste sich selber ermahnen, er hatte kein Recht über andere zu urteilen oder gar zu richten.
Dann besann er sich seiner Gabe, die er eher selten anwendete, weil sie ihm doch irgendwie unheimlich war.

Er fing an, sich zu konzentrieren. Waren wohl böse Präsenzen hier anzutreffen?
Loremaster
 GM, 1550 posts
Sun 9 Dec 2012
at 09:25
KneipengesprächerEi
Während Boldran kurz in sich geht, unterhält sich Thordin weiter unde lenkt das Gespräch in eine konkrete Richtung. Das merkt auch Faladon und stellt seien Krug ab. "So ist es. So ist es stets mit Gesindel." wirft er nickend ein. "Die Handelswege rund um Greyhawk sind unsere Heimat, ob wir uns in unserer Heimat auskennen?" seine Kollegen werfen ein kurzes Lachen ein. "Spass beiseite, Herr Schwarzbart. Zuletzt eskortierten wir einen Seidenzug in die Perle. Nun, für gewöhnlich arbeiten wir zusammen. Wir sind eine gut eingespielte Mannschaft, jeder kennt seine Aufgaben. Und Ihr braucht Euch nicht die Hände schmutzig zu machen." Um dem scheinbar feilschwilligen Zwerg ein Angebot auf den Tisch zu legen, fügt Faladon hinzu: "Die Schwerter der fünf Mannen die Ihr seht an Eurer Seite, auf einer viertägige Wagenreise nach Greyhawk, achtzig Silberlinge. Ein einziger verlorener Ballen Rohseide kostet Euch in Greyhawk schon mehr als das. Was sagt Ihr, Thordin Schwarzbart?"
Boldran
 player, 286 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 9 Dec 2012
at 12:00
Re: KneipengesprächerEi
Boldran macht eine unbestimmte Geste in Richtung der Gelehrtendame und bringt dan langsam uind vorsichtig seinen Mund so dicht wie möglich an ihr Ohr heran:"Es sind böse Seelen hier im Gasthaus, 4 an der Zahl, doch sind es nicht die Söldner."
Thordin
 player, 722 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 9 Dec 2012
at 19:38
Re: KneipengesprächerEi
Was der Mann sagt klingt soweit solide. Und er verlangt nicht mehr als ein guter Steinmetzgeselle für die Dienste seiner Männer. Allerdings kommt es ihm mehr auf die Vertrauenswürdigkeit als auf die Kampfstärke der Männer an. Trotzdem...

"Hm, na schön. Vielleicht kann ich Euch danach auch noch ein paar Tage in Greyhawk brauchen. Aber unsere Reise war etwas langweilig in den letzten Tagen. Ich mache euch einen Vorschlag: Wenn ich dich im Faustkampf besiege, bekommt ihr sechzig. Besiegst Du mich, zahle ich 100 Silberstücke."
Loremaster
 GM, 1552 posts
Mon 10 Dec 2012
at 21:10
Kneipenschlägerei!
Faladon hebt die Augenbrauen.
"Faustkampf, Faustkampf, Faustkampf!" schwillt langsam ein Chor unter seinen Mannen an, und weckt die Aufmerksamkeit der Umstehenden.
"Seid Ihr Euch dessen sicher? Einen Kunden zu schlagen - noch vor dem Handschlag..." doch dann fällt ihm Thordins Wortlaut ein und er schlägt spontan ein. "Einverstanden." Er schaut sich kurz zum Wirt um und formuliert knapp: "Das geht hier niemals länger als drei Sanduhren - dann kommt für gewöhnlich die Wache, wegen dem Lärm, oder bis einer zur Boden geht, einer aufgibt, oder der Wirt die Glocke läutet." Dann nickt er noch und beginnt seine Waffen abzulegen.
Der Wirt ist inzwischen informiert worden und ein hintergründig musizierender Akkordeonspieler räumt zeitweilig eine für ihn etwas zu groß geratene Bühne, welche aus einem gut ein Fuß hohen Absatz besteht. Einige ungläubige Köpfe recken sich noch um die angeblichen Streiter erkenn zu können doch der Großteil der Kneipe ist bereits um die Bühne versammelt, gespannt und emsig wettenabschließend.
Thordin
 player, 723 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 11 Dec 2012
at 13:49
Re: Kneipenschlägerei!
Thordin geht zum Tisch der anderen, um seine Sachen abzulegen. Er tritt ohne Rüstung an. Welchen Sinn würde ein Faustkampf in voller Platte machen? "Ich hoffen, niemand von Euch schließt Wetten gegen mich ab?", sagt er scherzend und fügt etwas ernster hinzu "Passt schön auf. Achtet auf die übrigen Söldner und Gäste. Bei so etwas kann man viel über Leute lernen."

Er nimmt noch einen kräftigen Schluck und betritt dann die Bühne. Ruhig steht er da und wartet auf den ersten Schlag. "Nun zeig was du kannst!"
Kognoskula
 NPC, 340 posts
Tue 11 Dec 2012
at 21:27
Re: Kneipenschlägerei!
"Herr Kollege, was,..." empört sich Kognoskula kleinlaut. "...herrjeh, ein mutwilliger Faustkampf, nicht zu glauben." Sie schüttelt den Kopf und ertränkt Ihr Unverständnis in einem Schluck Tee mit Rum. In den Gesichtern der restlichen gefährten sucht sie nach ähnlichen Emotionen.