Nach Greyhawk, Perle der Flanaess.   Posted by Loremaster.Group: 0
Loremaster
 GM, 1433 posts
Thu 17 May 2012
at 10:32
Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
In dem engen Tunnel hören die Gefährten jeden Atemzug und das Klopfen ihrer Herzen. Schweiß liegt in der Luft. Korn um Korn rieselt durch Kognoskulas Sanduhr.
Gilthas
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Thu 17 May 2012
at 15:13
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
"Ok, Kognoskula so machen wir es!" Kurz ueberlegt er, ob die Tuer, an der der Untote vorbeimuss, wieder zu geht, aber dann denkt er sich, Kognoskula wird schon wissen was sie macht. Dann wendet er sich kurz an Thordin. "Mach mich bitte unsichtbar!" Ohne Thordins Antwort abzuwarten, oeffnet er die Tuer. Sobald er unsichtbar gezaubert wurde, schleicht er sich durch die Tuer und nach Norden.

Im noerdlichen Raum schaut er sich kurz um und sucht sich ein Versteck in der Naehe des Ganges nach Sueden.
Loremaster
 GM, 1435 posts
Fri 18 May 2012
at 14:01
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
Kognoskula schaut noch schnell zu wie Gilthas an der Türe ansetzt - Thordin zögert nicht und lässt Gilthas mit einigen arkanen Silben von der Bildfläche verschwinden. Sogleich öffnet und schließt sich die Türe und Gilthas ist weg.



(schaut auf die verschiedenen, Karten - nicht jeder kann alle Karten sehen)

This message was last edited by the GM at 20:53, Fri 18 May 2012.

Gilthas
 player, 576 posts
Sun 20 May 2012
at 05:10
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
Von seiner Position in der Ecke neben der Tuer beobachtet Gilthas ueber den Spiegel wie der Bodak wieder in die noerdliche Halle kommt. Jetzt oder nie! Kurz bevor der Untote am Abgrund ankommt, nimmt Gilthas Mass und wirft den Dolch am linken Rand der Halle in den Abgrund. Dann wartet er kurz ab, wie und ob der Untote reagiert. Sobald der Untote sich nach Westen wendet, wispert Gilthas zu Thordin, dass die Luft rein ist.
Loremaster
 GM, 1437 posts
Sun 20 May 2012
at 15:52
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
Das Nahen des Untoten spürt Gilthas lang bevor er ihn sieht. Kalter Schauer läuft über seinen Rücken als er versucht seine Augen abzuwenden und zugleich seine Nase gegen den unmissverständlichen Geruch des Todes zu versperren. Schließlich betritt die schlacksige, blasse Figur den Fackelschein. Terror durchfährt Gilthas. Auf einen schlag ist er schweißüberströmt. Er spürt wie sein Herz beinahe stehen bleibt und schließt beim ersten Blick durch den Spiegel die Augen.
In die Ecke und außer Sicht gekauert wirft er den Dolch, der kaum hörbar durch die Luft zischt und über die Kante - kaum eine Handbreit an der westlichen Mauer vorbei. Sekunden vergehen und nichts geschieht.
*platsch*
Der Blick des Bodaks wandert nach links, er geht an der Kante entlang, das einzige hörbare Geräusch ist das knirschen von Kieseln unter seinen Füßen. Er schaut in die Tiefe. Gilthas zwingt sich noch ein weiteres Mal durch den Spiegel zu blicken, um zu sehen wo der Bodak ist - nun direkt vor ihm, nur 20 Fuß entfernt. Es gelingt ihm, dieses mal wirklich nur auf die Füße zu blicken.

In Thordins Ohren ist ein schwaches, leises "...die Luft ist rein..." zu hören.
Thordin
 player, 630 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 21 May 2012
at 08:24
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
"Los, los, leise und schaut lieber nicht nach links", bedeutet Thordin den anderen. Nachdem die Tür geöffnet ist, geht er zunächst nur ein kleines Stück und benutzt einen seiner Zauberstäbe, bevor er den anderen durch den südlichen Gang folgt.

This message was last edited by the player at 20:11, Tue 22 May 2012.

Kognoskula
 NPC, 311 posts
Mon 21 May 2012
at 19:53
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
Kognoskula nickt nur kurz und schiebt dann die Türe weiter auf. Mit der Lampe in der Hand bildet sie die Vorhut und geht sofort nach Süden, vorbei am Eingang zu dem kleinen Privattempel und auf einen Vorhang aus alten, teils zerfallenen  Lederstreifen zu.
Mit einem Blick nach hinten vergewissert sie sich, dass sie nicht alleine ist.

This message was last edited by the player at 18:23, Tue 22 May 2012.

Thordin
 player, 632 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 22 May 2012
at 20:31
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
Hoffentlich geht es da vorne weiter, so wie es der Mephit sagte, hofft Thordin. Obwohl er nicht mehr der Langsamste ist, hält er sich am hinteren Ende der Gruppe, in der Hand eine Schriftrolle, die für den Fall der Entdeckung zum Einsatz kommen soll.
Gilthas
 player, 579 posts
Tue 22 May 2012
at 20:40
Re: Nach Greyhawk, Perle der Flanaess
Nach er sich vergewissert hat, dass der Bodak nicht mehr in den Gang schauen kann, wendet Gilthas seinen Blick wieder ab und verlaesst sich ganz auf seine Ohren. Dabei achtet er auf die Bewegungen des Untoten und wartet auch auf Informationen von den anderen. Fuers Erste bleibt er muxmäuschenstill in seiner Ecke hocken.
Loremaster
 GM, 1441 posts
Wed 23 May 2012
at 21:51
Split split split, split the dungeoneering party!
Die Gefährten suchen die jetzige Heimat einer tödlichen Kreatur heim, wenngleich unfreiwillig. Der eine etwas direkter, der Rest auf der Flucht.
Thordin
 player, 634 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 24 May 2012
at 09:03
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
"Gilthas, Du kannst langsam hinter uns herkommen, ich glaube es geht hier weiter.

Vielleicht sollte ich lieber vorausgehen, damit unser Licht nichts aufschreckt. Kann jemand erkennen, ob die Gänge hier öfter benutzt werden?"


Wir sind noch nicht in Sicherheit, denkt sich der Zwerg während er eilig, trotzdem verhältnismäßig leise nach vorne vorstößt.
Kognoskula
 NPC, 312 posts
Fri 25 May 2012
at 12:18
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Angestrengt blicken Kognoskulas betagte Augen im Schein der Lampe durch die verlassene Kammer. Eine Riesenassel entkommt noch knapp ihrem Blick, aufgeschreckt durch das Licht.
Sie zuckt die Schultern, deutet auf alle Gefährten in Ihrer Nähe und flüstert auf arkanem Weg in deren Ohr: "Hier ist nichts Lebendiges. Und solange dies so bleibt, kann es sich noch sehr wohl um Bodak-Territorium handeln."
Emsig winkt sie Thordin nach vorne.
Thordin
 player, 636 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 25 May 2012
at 15:11
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Der Zwerg dringt vorsichtig vor, auf der Suche nach dem Gemach der Kammerzofe (oder war es das der Zimmermagd?) und den achatenen Arkaden. Ach, was soll es, denkt er. So leise wie möglich aktiviert er eine weitere Schriftrolle und verschwindet vollständig vor den Blicken der Gefährten, bevor er in unbekanntes Gebiet vorstößt.
Xiara
 player, 659 posts
Fri 25 May 2012
at 21:27
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Xiara kämpft gegen ihren Instinkt an. Dieses untote Wesen, der Bodak, es wäre natürlich das Beste, wenn sie ihn vernichten würde. Aber sie musste hierbleiben, bei ihren Gefährten, und mit ihnen den Weg zuende gehen.
Gilthas
 player, 580 posts
Sun 27 May 2012
at 11:58
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Thordins gefluesterte Worte dringen leise an Gilthas' Ohr. Aus Angst vom Bodak beim Fluestern gehoert zu werden, antwortet er nicht. Angespannt lauscht Gilthas auf weitere Bewegungen des Untoten. Wenn er sich sicher ist, dass der Untote noch am Abgrund steht, beginnt er sich aus dem Raum herauszuschleichen. Den Blick direct vor sich auf den Boden gerichtet setzt er vorsichtig einen Fuss vor den anderen.
Loremaster
 GM, 1445 posts
Tue 29 May 2012
at 11:17
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Gilthas stoplert unsanft aus seinem Versteck und stößt mit dem Kopf gegen den Fackelhalter. Zwar scheppert der Tischler nicht gerade, doch in diesen stillen Hallen ist ihm klar, dass das schwer zu überhören war. Ein Fauchen aus Richtung des Bodaks bstätigt dies.
Loremaster
 GM, 1446 posts
Tue 29 May 2012
at 11:22
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Die Truppe schleicht vorsichtig aber stetig weiter. Thordin drängt sich unsichtbar an seinen Gefährten vorbei und übernimmt die Vorhut. Als erster Amtsakt muss er in einer Kreuzung entscheiden wohin es nu weitergehen soll. Zu seiner Linken erspäht er ein zerfallenes Feldbett, rechts geht eine Treppe abwärts, geradeaus knickt der Gang weiter voran.
Thordin
 player, 638 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 29 May 2012
at 11:45
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Die Gefährten schleichen weiter durch die verlassenen Gemächer.
Xiara
 player, 661 posts
Tue 29 May 2012
at 12:19
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Xiara nickt kurz. Ein wenig blöd kommt sie sich dabei allerdings schon vor, weil sie garnicht genau weiß, ob Thordin sie gerade sehen kann, oder ob er in eine andere Richtung schaut. Daher zischt sie noch leise: “In Ordnung.”
Loremaster
 GM, 1452 posts
Thu 31 May 2012
at 11:54
Re: Split split split, split the dungeoneering party!
Die Vorhut und die Nachhut haben gesprochen und so trottet der Peloton aus Ginger, Dimble, Kognoskula und Boldran unsicher durch die fremden, halbdunklen Gewölbe.
Beinahe laufen Sie auf Thordin auf, der sich nach dem Abbiegen unverhofft in einer geschlossenen, kleinen Schlafkammer wiederfindet und kurz stehenbleibt. Dem Zwerg erkennt außer dem Feldbett ein Nachttischchen, eine geöffnete, leere Truhe, einen Tonkrug und einen unbesetzten Fackelhalter.

Anathalas schweigt. Doch Xiaras elfische Ohren nehmen schnelle Schritte wahr, irgendwo aus den Gängen hinter den Gefährten. Und etwas, das auf den Boden geworfen wurde.
Loremaster
 GM, 1456 posts
Thu 31 May 2012
at 21:09
Gilthas vs. Bodak
Innerlich flucht Gilthas ob seiner Ungeschicklichkeit. Mist, jetzt aber nix wie weg hier!
Flinken Schrittes verlaesst er die Kammer mit dem Untoten und laeuft in Richtung seiner Gefaehrten. Kurz vor der Kreuzung mit dem anderen Gang, entzuendet er den Rauchstab und laesst diesen hinter sich fallen.

Schon nach wenigen Schritten hört Gilthas des Stampfen des weniger gelenken Untoten hinter ihm. Ein Hissen, nicht von dieser Welt, durchfährt seine Ohren. Als er den Rauchstab entzündet hat hört er wie die Schritte näher kommen. Er hat nicht viel Land gewonnen.
Gilthas steht im Stockdüsteren. Hinter ihm ist noch der Fackelschein aus der Halle mit dem Abgrund. Es sollte nicht mehr weit bis zur Kreuzung sein - das verrät auch das schwache Licht das aus dem sakralen Bereich im Osten wenige Meter vor ihm den Boden erhellt hat - bevor er den Rauchstab entzündet hat. Leider reicht das Licht nicht bis zur Geheimtüre, Gilthas müsste dort blind nach dem Öffnungsmechanismus tasten. Dass dort einer ist, da ist sich Gilthas sicher.
Der Gang nach Süden war laut Kognoskula jenseits der Kreuzung nur noch einen Katzensprung lang bis ein Vorhang kommen sollte.

Das Hissen des Bodaks laesst Gilthas einen kalten Schauer ueber den Ruecken laufen und bringt Erinnerungen an Begegnungen mit anderen Untoten hervor. Zum Glueck ist der Rauch zwischen ihm und dem Bodak, so dass er wenigstens vor dessen Blicken sicher ist.
Bevor Gilthas weiter laeuft schaut er sich kurz um und ueberlegt was er nun machen soll, schliesslich will er das Monster nicht zu den anderen fuehren. "Er hat mich gehoert! Ich versuche ihn auf die falsche Faehrte zu locken." fluestert er sehr leise, um die anderen wenigstens zu warnen.
Dann hat er eine Entscheidung getroffen und schleicht zur Geheimtuer. Dort sucht er blindlings mit seinen Fingern nach einem aehnlichen Oeffnungsmechanismus wie auf der anderen Seite.

Gilthas sieht den Boden nicht und auch seine eigenen Füße nicht. Den Bodak im Nacken und steinerne Mauern und Kanten vor sich, tappst er durch das Dunkel. Schließlich gelangt er an den Ort, wo er die Geheimtüre vermutet und orientiert sich.
Nach einigen klopfenden Herzschlägen hat er den selben Mechanismus wie auf der anderen Seite gefunden und hebelt an einem Stein herum.
Thordin
 player, 639 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 2 Jun 2012
at 12:54
Re: Gilthas vs. Bodak
"Bei Olhydra, der Mephit hätte präziser sein sollen. Vielleicht gibt es hier einen geheimen Ausgang, aber ich glaube eher..."

Thordin drängt wieder an der Gruppe vorbei und späht in den Gang im Osten.
Xiara
 player, 662 posts
Sun 3 Jun 2012
at 08:55
Re: Gilthas vs. Bodak
“Was sollen wir jetzt machen?” fragt Xiara die restlichen Gefährten, die sich noch in ihrer Nähe befinden.

“Vielleicht sollten wir zu Gilthas aufschließen, falls er unsere Hilfe benötigt, und damit wir weiter in Kommunikation bleiben können. Aber langsam und vorsichtig, damit der Bodak uns nicht auch bemerkt.”
Loremaster
 GM, 1457 posts
Sun 3 Jun 2012
at 11:40
Re: Gilthas vs. Bodak
In dem östlichen Gang sieht Thordin nicht mehr als ein ganz ähnliches Zimmer noch einmal. Nach Süden steigen kurze Treppen hinab bevor eine T-Kreuzung folgt.

Kognoskula überlässt Thordin die Suche nach dem Weg und runzelt die Stirn, zu Xiara blickend. Sie flüstert. "Gilthas, ergeht es Dir wohl? Kommst Du?"
Thordin
 player, 640 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 3 Jun 2012
at 17:50
Re: Gilthas vs. Bodak
"Gilthas wird schon zurechtkommen. Bleibt außer Sicht, damit sein Risiko nicht umsonst war. Ich glaube, hier die Treppe runter ist der einzige Ausweg..."

Thordin schaut sich nun weiter unten um auf der Suche nach den achatenen Arkaden.
Boldran
 player, 231 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 4 Jun 2012
at 19:19
Re: Gilthas vs. Bodak
Boldran starrte angestrengt in die Dunkelheit. Er hatte keine Ahnung was jetzt zu tun war. Er sah fast nichts, der schwere Vollhelm nahm zusätzlich fast jede Sicht.
Er ahnte, daß Gilthas in grosser Gefahr war und er konnte ihn hier nicht zurücklassen, in den Fängen einer solch grauenhaften Gestalt.

Doch wenn er jetzt seine Kampfaufforderung hinaus rief, würde er auch die anderen in Gefahr bringen.

Sein Sohn neben ihm, zuckte mit den Schultern und sah ratlos drein.

Dann traf der Alte eine Entscheidung:"Kognoskula, geht weiter, ich werde hier oben am Beginn der Treppe bleiben, und auf Gilthas warten und ihm zur Not beistehen."
Loremaster
 GM, 1459 posts
Mon 4 Jun 2012
at 19:42
Re: Gilthas vs. Bodak
Kognoskula nickt. "Doch bedenke, solange Hornschmetter leuchtet, sieht der Bodak von Weitem dass hier jemand ist!"

Thordin voran drängt sich die Truppe weiter. Im Südwesten ein einfacher gemauerter Vorraum mit einer geschlossene Türe gen Süden - im Südosten eine dritte Schlafkammer, doch elaborater als die anderen beiden. Auf dem unordentlichere Bettzeug liegen Tierknochen und in der Ecke ist Holz gestapelt. Ein Gitter hält einige weitere Holzscheite in einem großen Kamin in einer Ecke. Ein Topf liegt daneben.

"...Olhydra..." murmelt Kognoskula vor sich hinlugend und schüttelt stirnrunzelnd den Kopf. Ihre Lampe und Boldrans Hammer spenden Licht.

Anathalas schweigt noch immer, jedoch vernehmen die Ohren der Elfin von jenseits der Türe im Südwesten ein unregelmäßiges Schleifen.

This message was last edited by the GM at 19:46, Mon 04 June 2012.

Thordin
 player, 641 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 5 Jun 2012
at 21:24
Re: Gilthas vs. Bodak
"Was denkt ihr, müssen wir durch diese Tür?" Thordin ist etwas ratlos. Außerdem sorgt er sich nun doch ein bisschen, da Gilthas nicht antwortete. War er nur außer Reichweite?
Boldran
 player, 234 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 6 Jun 2012
at 05:42
Re: Gilthas vs. Bodak
Der Alte schwitzt. Er schaut den anderen nach und flüstert ein leises "Seid vorsichtig" dann wird es auch schon immer dunkler. Noch will er sich nicht verraten, noch bleibt Hornschmetter wohl verborgen. Doch bei dem leisesten Anzeichen, dass Herr Gilthas in Gefahr schwebt, wird er die Waffe ziehen und dann würde wohl die Hölle losbrechen.

Wenn er könnte, würde er sich gerne die schweissnassen braunen Locken aus der Stirne wischen, aber er wagt nicht, den Helm abzunehmen.

"Gilthas, komm jetzt, beeil dich, die anderen sind schon voraus, und ich warte ..."
Thordin
 player, 644 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 6 Jun 2012
at 20:55
Re: Gilthas vs. Bodak
"Untersucht doch mal diesen Raum und besonders den Kamin", schlägt Thordin vor. "Und nehmt das Licht mit. Ich will vorsichtig durch die Türe spähen, aber ohne dass uns der Lichtschein verrät."

Thordin plan ist, die Türe ganz leise einen Spalt zu öffnen um festzustellen, was dahinter liegt. Vorher untersucht er sie genau auf der Suche nach einem Öffnungsmechanismus oder gar einem Schlüsselloch.
Loremaster
 GM, 1465 posts
Thu 7 Jun 2012
at 18:00
Re: Gilthas vs. Bodak
Kognoskula lässt sich dies nicht zweimal sagen. Sie will hier raus. Sofort trägt sie ihre Laterne in des Schlafgemach und beginnt es auszuleuchten. Schon sieht man sie in den Kamin klettern.

Thordin wartet bis der Ausgang dunkel ist und schaut sich dann die kräftige und rustikale Holztüre an. Diese hat zwar kein Schlüsselloch, ist aber mit einem einfachen Balkenmechanismus von innen versperrt. Er findet einen Spalt zwischen den Brettern und lugt hindurch.
Thordin
 player, 645 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 7 Jun 2012
at 21:32
Re: Gilthas vs. Bodak
"Ich erkenne ein riesengroßes, tausendfüßlerartiges Ding, das dort draußen lauert", verkündet Thordin. "Ist mir aber lieber als der Untote hinter uns. Sollen wir uns durchkämpfen?"
Kognoskula
 NPC, 313 posts
Fri 8 Jun 2012
at 13:02
Re: Gilthas vs. Bodak
Kognoskula zischt aus dem Kamin heraus: "Und hat das Wesen Tentakel? Immer noch besse rals ein Bodak. Durch diesen Kaminschacht kann man recht gut emporsteigen... Der Kamin ist geräumig und hat Beschläge an denen man sich festhalten kann. Ich sehe oben weitere Kamin die den Schacht nutzen."
Thordin
 player, 646 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 8 Jun 2012
at 17:05
Re: Gilthas vs. Bodak
"Reichlich Tentakeln", bestätigt Thordin. "Wirkt wie eine Laune der Natur.

Der Mephit sagte nichts von einem Kamin. Ich glaube, ein ehrlicher Kampf ist mir lieber als diese Kraxelei ins Ungewisse. Siehst Du oben Licht? Und kommen wir da alle durch?"

Kognoskula
 NPC, 314 posts
Sat 9 Jun 2012
at 11:47
Re: Gilthas vs. Bodak
Kognoskula schüttelt kurz Thordins schaurige Tentakelwort ab und zischt dann: "Hier ist Platz genug für all, etwa 100ft über uns schimmert es schwach in einem orangenen Licht."
Xiara
 player, 663 posts
Sun 10 Jun 2012
at 06:38
Re: Gilthas vs. Bodak
Xiara folgt den anderen langsam, sie möchte sich aber nicht zu weit von Boldran entfernen, um ihm notfalls beistehen zu können. So verweilt sie im Eingangsbereich der Schlafgemächer, von wo aus sie den Gang im Auge halten kann. Zudem wirft sie immer wieder einen Blick auf Anathalas, um zu sehen, ob der Bodak in ihrer Nähe ist.
Loremaster
 GM, 1468 posts
Tue 12 Jun 2012
at 19:21
Re: Gilthas vs. Bodak
Vor Erleichterung den Mechanismus gefunden zu haben entweicht Gilthas fast ein kleines Jauchzen, aber der Bodak auf seinen Fersen laesst ihn still bleiben. So schnell wie moeglich betaetigt er den Mechanismus. Dann laeuft er normal ein paar Schritte in den offenen Gang hinein, nur um dann sofort wieder hinaus und in den Gang nach Sueden zu schleichen.

Er versucht zu lauschen, ob der Untote noch hinter der Geheimtuer ist, um dann die Tuer zu schliessen. Mist! faehrt es ihm durch den Kopf, als ihm auffaellt, dass er sich nicht angeschaut hat, wie man die Tuer direkt schliessen kann oder wie lange sie von selber offen bleibt.
Kurz fuehlt er an der Wand entlang, ob er die Tuer vielleicht herausziehen kann, und so schneller verschliessen kann.

Mehr intuitiv als mit Verstand zerrt Gilthas beim Verlassen des Ganges noch an Stein und hört ein leises Rumpeln hinter sicht als die Türe sich schließt.
Nach nur einem kurzen Innehalten kann Gilthas hören, dass ihm der Bodak auf den Versen ist. Dieser scheint nicht schneller als Gilthas unterwegs zu sein, obwohl sich der Tischler im Dunklen vorsichtig bewegen muss. Er schleicht an der südwestlichen Wand entlang aus dem Gang heraus nach Süden. Nur an dem schwachen Licht aus dem Tempel orientiert er sich und tappst ins Dunkel. Hinter ihm hört er langsame Schritte,...

Hoffentlich ist das Vieh auf meine Finte reingefallen, denkt sich Gilthas als er pochenden Herzens neben der Geheimtuer innehaelt. Doch was ist das? Der Untote scheint noch im selben Gang wie er zu sein. Jetzt bloss kein Geraeusch machen. Gebannt wartet er ein paar Sekunden neben der Tuer.
Aber dann haelt er es nicht aus. Die Naehe des Bodak jagt ihm Schauer ueber den Ruecken und er entschliesst sich so leise wie moeglich zu den anderen zu schleichen. Vorsichtig setzt er einen Fuss vor den anderen und tastet sich in der Dunkelheit Zentimeter fuer Zentimeter vor.
Boldran
 player, 237 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 12 Jun 2012
at 19:22
Re: Gilthas vs. Bodak
Boldran lauschte in die Dunkelheit, nichts war zu hören, er war allein. Die Ruhe tat ihm gut, obwohl er wusste, dass insbesondere Gilthas wohl in grosser Gefahr schwebte. Für den Augenblick gab er sich der Stille und der Einsamkeit hin, genoss sie sichtlich.

Er machte Anstalten den schweren Helm abzunehmen, überlegte es sich dann aber doch anders.

Unruhig tippelt er von einem Bein aufs andere, ein schwacher Versuch die schwere Rüstung zurecht zu rücken.

War da was? Nein, alles ruhig. Er fühlt nach Hornschmetter, der Waffe seiner Familie, früher hatte sie wohl dazu gedient, einen Nagel in die Wand zu schlagen oder einen Pfahl in den Boden, heute war sie ein Tötungsinstrument.

Früher hatte er selbst, er hatte irgendwas anderes gemacht, er war nicht der, der er heute war, was war er gewesen?

Er legt den Kopf schief, der Gedanke war wieder weg.

Er atmet tief durch, gab sich weiter der ruhe hin.

Beeil dich, Junge, sei vorsichtig, komm zu uns zurück. Mögen die Götter jetzt über dich wachen, ich vermag es leider nicht.
Loremaster
 GM, 1469 posts
Tue 12 Jun 2012
at 19:29
Re: Gilthas vs. Bodak
Die restlichen Gefährten suchen nach einem Ausweg. Noch schweigt Anathalas. Kognoskula klettert die zwei gestiegenen Stiegen aus dem Kamin herab und tritt wenig leise auf das herausgelöste Gitter. "Oha" zischt sie auf arkanem Wege "...loslos, wir sollten hier nicht verweilen - sonst war alles umsonst. Kaminkletterei oder Tentakeltausendfüssler? Ich würde einen Kampf mit solch Höhlenbewohnern lieber vermeiden."

Boldran hört noch: "Boldran, sei gewarnt, die Dunkelheit ist wird Dich vermutlich nicht vor den Augen des Untoten verstecken!"

This message was last edited by the GM at 19:32, Tue 12 June 2012.

Boldran
 player, 238 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 12 Jun 2012
at 19:41
Re: Gilthas vs. Bodak
Wache über sie, tapfere Xiara, wache über sie, wenn ich es nicht länger vermag ....

Boldran denkt zurück an die Zeiten, als sie alle noch mit Burth unterwegs waren, er hatte ihn immer am meisten geschätzt, waren sie doch im selben Alter, er schätzte auch die Ruhe und die Weisheit des anderen, er hätte wahrscheinlich auch in diesem Moment einen klugen Ausweg gewusst.

Ich muss unbedingt den Jungen hier heil heraus bringen, er hat sein ganzes Leben noch vor sich.


Wie immer du dich entscheidest, Vater, du handelst im besten Gewissen.

Boldran nickt, rückt den Helm zurück, zurrt den Schild noch einmal zurecht, und wartet noch einige Sekunden, um sicher zu sein, dass die anderen nicht mehr in Reichweite sind. Dann zieht er Hornschmetter und wartet in dem neu entstandenen Licht auf das Unvermeintliche.
Thordin
 player, 647 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 12 Jun 2012
at 22:33
Re: Gilthas vs. Bodak
"Also los. Diesem Mephit ist sowieso nicht zu trauen", wispert Thordin. Er steigt in die Feuerstelle, schaut kritisch nach oben, schätzt den Durchmesser ab. Orangenes Licht... Tageslicht oder ein Höllenfeuer?

"Versuchen wir's. Steigt hinauf, schnell, schnell. Ich bleibe als Letzter. Boldran, Du musst vor mir hinauf steigen. So kann ich am längsten den Kontakt zu Gilthas halten."

Thordin schaut sich den Öffnungsmechanismus der Tür genau an, so dass er sie, falls es nötig wäre, mit einer einzigen schnellen Bewegung öffnen könnte.
Xiara
 player, 664 posts
Wed 13 Jun 2012
at 08:08
Re: Gilthas vs. Bodak
“Wie soll Gilthas uns denn hier finden? Wir müssen ihm den Weg zeigen!” sagt Xiara um die Ecke. Die Elfin verweilt ansonsten weiterhin im Eingangsbereich vor dem Schlafgemach, auf ihre Klinge achtend.
Thordin
 player, 649 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 13 Jun 2012
at 09:49
Re: Gilthas vs. Bodak
Thordin schnaubt entnervt. Irgendwie gelingt es ihm, gleichzeitig zu flüstern und zu schimpfen: "Genau das sage ich doch, Xiara. Ich habe einen Plan. Aber wenn ihr nicht in fünf Sekunden anfangt, diesen Kamin hochzuklettern, dann gehe ich selber und ihr könnt sehen, wie ihr hier zurecht kommt. Wir waren uns doch einig, dass wir dem Bodak aus dem Weg gehen. Könnt Ihr nicht mal einem so einfachen Plan folgen?!"
Boldran
 player, 240 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 13 Jun 2012
at 11:18
Re: Gilthas vs. Bodak
Meister Thordin, ihr muesst ohne mich gehen, ich komme später nach, Glück euch allen und der Götter Segen ...
Loremaster
 GM, 1471 posts
Wed 13 Jun 2012
at 12:20
Re: Gilthas vs. Bodak
Kognoskula raunt noch: "...dochdoch, wir kommen ja, das wird wahrlich eine mustergültige Flucht..." mit diesen beinahe begeisterten Worten beginnt sie die bequeme Leiter in dem Kamin hochzuklettern. Ginger und Dimble sind schon fast oben und Kognoskula folgt auf dem Fuße.

Boldran sieht im selben Moment da Thordin die Gefährten zur Disziplin ruft wie am anderen Ende des Ganges eine Fackel angezündet wird, sofort erblickt er dort Gilthas, der im Fackelschein die Beine in die Hand nimmt und Hals über Kopf in Richtung Boldran, ins Dunkel spurtet. Kurz darauf entdeckt er eine dürre Gestalt mit steifer und hektischer doch recht langsamer Gehweise um die Ecke am fernen Ende des Ganges schreiten.

Noch schweigt Anathalas.
Boldran
 player, 241 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 13 Jun 2012
at 12:51
Re: Gilthas vs. Bodak
GILTHAS! Renn, ich bin hier, Hornschmetter weist dir den Weg, der Unhold ist hinter dir, lauf !!!!!

Boldran macht sich kampfbereit und rückt noch einige Schritte dem Tischler entgegen.
Xiara
 player, 665 posts
Wed 13 Jun 2012
at 12:51
Re: Gilthas vs. Bodak
“Ich folge, wenn Kognoskula, Dimble und Ginger oben sind. Vielleicht wissen wir dann auch bereits, ob dieser Weg uns überhaupt hier heraus führen kann,” erklärt Xiara.
Gilthas
 player, 596 posts
Wed 13 Jun 2012
at 13:28
Re: Gilthas vs. Bodak
Gilthas hoert Boldran nicht nur in seinem Kopf, sondern auch direkt. Mit dem Bodak im Nacken und seinen Gefaehrten noch direkt vor sich ueberkommt ihn ein wenig die Wut und er fluestert mit scharfem Unterton zu den anderen. "Der Bodak kommt also verschwindet endlich oder mache ich das hier umsonst!"

Dann stuermt er weiter so schnell wie moeglich den Gang entlang.
Thordin
 player, 651 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 13 Jun 2012
at 22:40
Re: Gilthas vs. Bodak
"Na schön, das war's mit meinem Plan. Ich bin weg. Gilthas, hörst Du mich? Rechts die Treppe hinunter und durch den Kamin neben der Schlafstelle nach oben." Thordin hat nun genug und beginnt im Kamin nach oben zu klettern.
Loremaster
 GM, 1474 posts
Thu 14 Jun 2012
at 06:02
Re: Gilthas vs. Bodak
Gingers Stimme ist von oben zu hören - gerufen, nicht geflüstert: "Alles klar hier oben. Wohlbehauene Gänge und ein Kamin um aus dem Schacht hier herausklettern." zeitgleich hört man wie Ginger oben ein Metallgitter mit Tritten bearbeitet.
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 15 Jun 2012
at 14:52
Re: Gilthas vs. Bodak
Thordin ist nun im Schlacht verschwunden in der Hoffnung, dass die anderen folgen.
Xiara
 player, 666 posts
Fri 15 Jun 2012
at 19:37
Re: Gilthas vs. Bodak
Xiara folgt nun ebenfalls den anderen durch den Kamin und klettert geschickt die Steigen hinauf, nachdem sie Anathalas wieder sicher verstaut hat.
Loremaster
 GM, 1478 posts
Sun 17 Jun 2012
at 10:00
Re: Gilthas vs. Bodak
Ginger und Dimble treten am oberen Ende des Schachtes das  Gitter ein und stehen in arkadenartigen Gewölben. Ein orangenes Licht scheint dem interessant marmorierten Gestein selbst zu entstrahlen. Kognoskula erreicht das obere Ende während Xiara auf dem besten Weg die leiter hinauf ist. Thordin hingegen ist auf halber Höhe in einen dunklen Zugang geschlüpft.


Unter Rufen rennt Gilthas dem Bodak davon als gäbe es kein Morgen. Im Fackelschein flink durch enge Gassen navigieren, sich schneller orientieren, nicht stolpern, Haken schlagen. Gilthas hat das nie wirklich verlernt, Im Nu erreicht er den Kamin und klettert hinein. Ein Blick nach oben lässt ihn noch Xiara aus dem schwachen Schein seiner Fackel klettern sehen.

Boldran hingegen ist Gilthas noch ein paar Schritte entgegengegangen. Der Ritter sieht nun am Rande des Scheins vom Hornschmetter den Bodak herankommen. Er weiß dass er seine Blicke nun weise lenken muss, denn bei aller Stärke: der Blick des Bodaks lässt ihn nun schon frösteln.

This message was last edited by the GM at 10:21, Sun 17 June 2012.

Boldran
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 Boldran vom Sperberhof
Sun 17 Jun 2012
at 13:11
Re: Gilthas vs. Bodak
Als auch Gilthas in die vermeintliche Sicherheit kraxelt, dreht sich Boldran um und nimmt die Beine ebenfalls in die Hand. Früher war er ein guter Läufer gewesen, aber wenn er sich recht entsinnt, hatte er dies noch nie in der Rüstung probiert.

Sein Ziel ist die Leiter, er würde als letzter gehen, in der Hoffnung, dass die anderen dann schon oben wären und der Bodak ihnen nicht folgen kann.
Thordin
 player, 654 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 17 Jun 2012
at 22:32
Re: Gilthas vs. Bodak
Aus dem Kamin aus halber Höhe ist ebenfalls metallisches Scheppern zu hören. Er winkt jeden weiter, der vorbeikommt. "Ich komme gleich nach."
Loremaster
 GM, 1479 posts
Mon 18 Jun 2012
at 20:42
Re: Gilthas vs. Bodak
Boldran reißt seine Augen von der Gestalt und vermeidet gerade noch rechtzeitig den Blickkontakt. Rennen kann der Ritter nicht. Nicht in dieser Rüstung und nicht in diesen engen Gängen. Mit Mühe verhindert er in seiner Eile, dass er überall aneckt - mit Mühe bückt er sich in den Kamin hinein. Und nur wenige Schritte hinter ihm der Untote, der in seinem blassen Fleisch wie ein Hauch des Jenseits durch die Katakomben wandelt, gewillt sich Jünger zu schaffen.

Xiara erreicht das obere Ende des Schachtes und sieht Gilthas auf halber Höhe, sowie Boldran unten an der Leiter angekommen. Ginger späht schon um die nächsten Ecken, während Dimble und Kognoskula bangend an der Schwelle des Kamins kleben. Beruhigt nun sowohl Gilthas als auch Boldran sehen zu können.
Thordin
 player, 655 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 19 Jun 2012
at 06:34
Re: Gilthas vs. Bodak
Thordin wuchtet nun, ohne seiner Umgebung viel Aufmerksamkeit schenken zu können, den schweren Kessel direkt vor den Ausgang des Kamins.
Loremaster
 GM, 1480 posts
Tue 19 Jun 2012
at 08:23
Re: Gilthas vs. Bodak
Gilthas ist der nächste der das obere Ende der Leiter erreicht. Die Gefährten sehen unter ihnen Boldran Stiege um Stiege um sein Leben klettert. Sie können nur ahnen dass unweit hinter ihm der Bodak klettert.

Schweiß rinnt durch die Rüstung des Alten. Sein Blick strikt nach oben gewandt, ein Blick nach unten aus Angst könnte den Tod bedeuten. Boldran hat die Hälfte der Höhe geschafft als er knapp unter ihm plötzlich ein subtiles zwergisches Grummeln hört, gefolgt von dem ohrenbetäubenden Poltern eines 5ft-Kupferkessels, der den Schacht hinabsaust. Ungesundes Stöhnen und das Knacken von Knochen begleiten den unerwartet dumpfen Aufschlag.

Ein unwillkürlicher Applaus ist von Kognoskula zu hören, untermalt von frommen Klängen aus Dimbles Mandoline, die der Gnom soeben zückte.

(kann mir mal jemand sagen wie ich das mit den kaputten Umlauten hingekriegt hatte?)

This message was last edited by the GM at 20:30, Tue 19 June 2012.

Boldran
 player, 243 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 19 Jun 2012
at 09:23
Re: Gilthas vs. Bodak
"Das war eine famose Idee, Meister Thordin, ich danke euch!" Schnell klettert Boldran weiter um zu den anderen aufzuschliessen und auch um den Zwergen Platz zu machen.
Gilthas
 player, 599 posts
Tue 19 Jun 2012
at 21:49
Re: Gilthas vs. Bodak
Ausser Atem aber erleichtert kommt Gilthas oben an dem Schacht an. Als er es unter ihm scheppern hoert, erschrickt er. Ist etwa Boldran den Schacht hinuntergestuerzt? Klang es wie das Scheppern einer Ruestung? Er wagt es nicht nach unten zu schauen. "Boldran, Thordin, ist bei euch alles in Ordnung?" ruft er in den Schacht hinunter.
Boldran
 player, 244 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 20 Jun 2012
at 06:33
Re: Gilthas vs. Bodak
"Alles gut! Kletter weiter, wir sind gleich bei euch!"
Thordin
 player, 656 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 20 Jun 2012
at 08:06
Re: Gilthas vs. Bodak
Thordin sieht sich nach weiteren massiven Gegenständen um, die man in den Schacht werfen könnte und die er andererseits nicht lange heranschleppen müsste. Dem Gitter gilt seine erste Überlegung.
Gilthas
 player, 600 posts
Wed 20 Jun 2012
at 09:00
Re: Gilthas vs. Bodak
Erleichtert hoert Gilthas die Stimme des Ritters. Warum hat der auch auf ihn gewartet, wo er selbst doch viel flinker waere.

Bevor er sich hier oben umschaut, zieht er seinen Dolch und die Fackel, die er fuers Klettern eingesteckt hatte, wieder aus dem Guertel. "In welche Richtung jetzt?"
Loremaster
 GM, 1482 posts
Wed 20 Jun 2012
at 20:19
Re: Gilthas vs. Bodak
Thordin sieht die Küche in der er steht mit Augen die einen wahren Koch empören würden. Doch anstatt Mobilar und Steingut einzusammeln begnügt sich der zwergische Pragmatiker mit Naheliegendem: Er tritt das rostige Eisengitter den Schacht hinab und rollt die dicken, uralten Holzscheite die noch immer vor der Küchenfeuergrube warten hinterher. Bevor er sich zusammenreißen kann, rollt er noch das Faß aus der anderen Ecke der Kaminecke zur Öffnung. Ein saftiger Tritt und und es rauscht hinab. Noch bevor das letzte Krachen verstummt, nimmt Thordin emsig ein Stufe nach der nächsten und erreicht nach Boldran als letztes das Obergeschoss.

Oben pirscht Ginger gerade zurück von Ihrer Scout-Runde um das gemauerte Arkadenkarree an dem der Kamin angrenzt und berichtet Gilthas und den anderen: In geduckter Haltung zischt Sie mit aufgerissenen Augen: "Im Süden enden diese Arkaden in Sichtweite in einem Einsturz, ich sah jedoch mindestens einen dunklen Tunnel durch das Geröll. Etwas kreischte im Süden, als der Lärm aus dem Schacht erklang. Im Norden setzt sich diese wundersame Architektur fort. Wie ein majestätischer Arkadengang, aus seltsam schimmernden Achatziegeln."

Zehn Fuß große Karrees werden von parallel verlaufenden, gepflasterten Alleen umschlungen, welche durch bogenförmig gemauerte, großzügige Durchgänge führen. Zwischen den Karrees kreuzen sich die Alleen zweimal, gleich einem geflochtenen Zopf.
Thordin
 player, 657 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 20 Jun 2012
at 22:01
Re: Gilthas vs. Bodak
Thordin klettert soeben zufrieden aus dem Kamin und betrachtet staunend die für seinen Geschmack jedoch etwas zu verspielte Architektur. "Der Bodak ist erstmal bedient. Aber man weiß nie...

Der Wasserfall müsste weiterhin im Süden sein, aber wer weiß, welch verschlungenen Pfaden der Weg dorthin folgt. Zur Mondhalle, sagte der Mephit, müssen wir. Hörtest Du nirgends Wasser?"

Loremaster
 GM, 1483 posts
Thu 21 Jun 2012
at 06:18
Re: Gilthas vs. Bodak
Ginger antwortet: "Ich glaubte dort" sie zeigt nach Norden "ein Plätschern gehört zu haben."
Thordin
 player, 659 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 22 Jun 2012
at 07:43
SiO2
"Dann sollten wir uns dort umsehen. Und jemand mit guten Ohren sollte aufpassen, dass wir nicht von hinten überfallen werden."

Thordin übernimmt wieder die Führung und verlässt sich auf seine Zwergensinne. Ab und zu fährt er mit den Händen über die Wände als wollte er die Achatziegel streicheln. "Wusstet Ihr, dass Achat eng verwand ist mit Onyx, dem Mineral, das so wichtig ist für die Erschaffung von Untoten. Mit Sicherheit speisen sich auch die Untoten Seelen in diesen Gemäuern aus der dadurch kanalisierten Energie...", flüstert er über die immer noch aktive magische Verbindung zwischen den Gefährten.

This message was last edited by the player at 10:23, Fri 22 June 2012.

Gilthas
 player, 601 posts
Sat 23 Jun 2012
at 14:03
Re: SiO2
Gilthas ist gluecklich das alle und besonders er selbst wohlauf sind. "Puh, das ist ja nochmal gut gegangen. Ich bin leider im Dunkeln etwas lauter gewesen und konnte den Bodak nicht abschuetteln. Zum Glueck hat er mich nicht erwischt." Bei diesen Worten ist ihm die Erleichterung deutlich im Gesicht anzusehen.

Aber dann geht Thordin beherzten Schrittes schon wieder voran und er macht sich auf hinter dem Zwerg herzukommen. "Ich seh besser, als das ich hoere. Daher bleibe ich direkt hinter dir, Thordin."
Thordin
 player, 660 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 24 Jun 2012
at 06:14
Re: SiO2
"Hmm, jedenfalls wird man deine Fackel hier gut sehen", schnaubt der Zwerg. "Lass mir lieber zwanzig Schritte Vorsprung."

"Das war eine mutige Tat, dort unten alleine loszugehen", fühlt er sich dann noch bemüßigt zu sagen. "Hat uns immerhin allen die Konfrontation mit dem Biest erspart. Wenn auch nur ganz knapp."
Loremaster
 GM, 1485 posts
Sun 24 Jun 2012
at 20:49
Re: SiO2
Kognoskula lauscht Thordins Ausführungen und nickt. Doch der Zeit zum weiteren Erörtern ist nicht jetzt. Das ist sogar der Gelehrten klar. "Den Worten des Mephits zu Folge sollten wir nach diesen Arkaden nicht zögern. Jenes 'Alte' von dem er sprach, möchte ich heute auch keine Zeit geben, uns zu finden."

Die Gefährten schleichen zügig durch die Achatenen Arkaden. Die Mittelkarrees sondern ein schwaches aber angenehm erhellendes Licht ab. Thordin schleicht einige Schritte voraus, Boldran und Xiara bilden die Nachhut. Wege zweigen links und rechts von den Arkaden ab. Mal enden sie abrupt, mal werden sie zu einem natürlichen Höhlengang oder führen ins ungewisse. Thordin schreitet nach Norden voran.
Xiara
 player, 667 posts
Sun 24 Jun 2012
at 22:34
Re: SiO2
“Ich kann diese Schreie, oder das Kreischen, von dem Ginger sprach, jetzt auch hören. Bestimmt keine 100 Fuß mehr entfernt,” lässt Xiara die anderen wissen.
Thordin
 player, 661 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 25 Jun 2012
at 00:09
Re: SiO2
"Vielleicht mehr dieser fliegenden Köpfe aus dem Tempel? Lasst uns ganz schnell verschwinden!", drängt Thordin zur Eile und lässt den Worten sogleich Taten folgen und beschleunigt seine Schritte.
Kognoskula
 NPC, 315 posts
Mon 25 Jun 2012
at 20:37
Re: SiO2
Zügig umkreisen die Gefährten das nächste Karree, entlang der geflochtenen Wege und geleitet von dem Achatglanz der Arkaden. Zwei neue Gänge muss Thordin eher schnell als recht ausspähen um flink voran zu kommen. Zur linken offenbart sich ein elaborat gemauerter Bereich, während links gähnende Dunkelheit lauert. Ein Fäulnisgestank mischt sich in die stehende Luft.

"Noch mehr Köpfe die einst Krieg'rin warn? Herrjeh. Dieser Gang hier sieht für eine Flucht geeignet aus." trägt Kognoskula bei und deutet in den natürliche Stollen zur Rechten.
Gilthas
 player, 602 posts
Tue 26 Jun 2012
at 19:20
Re: SiO2
Da die Arkaden genug Licht spenden, packt Gilthas seine Fackel wieder ein und bleibt dicht bei Thordin, um diesen beim Erkunden zu unterstuetzen. "Ich bin auch froh, dass es so gut geklappt hat. Aber ... ", er dreht sich kurz um und faehrt dann leiser fort, "Es war nett von Boldran zu warten und schoen einen von euch zu erreichen, aber fast haette es meinen Einsatz wertlos gemacht. Die Naehe von dem Untoten war aber schon grausig. Ich habe ja auch nix gesehen, da waere es nuetzlich gewesen wie du im Dunkeln zu sehen."
Thordin
 player, 662 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 26 Jun 2012
at 22:25
Re: SiO2
"Ja, die Disziplin ist wichtig bei Feindkontakt und dass man sich an den Plan hält. Sonst ist es...", Thordin bricht ab. "Hörst Du das? Ein Plätschern. Lausch doch mal in den rechten Gang, obwohl ich glaube, es kommt weiter aus Norden."
Thordin bleibt ein paar Herzschläge lang stehen und mahnt zur Ruhe, während er in den linken Gang späht und lauscht. Dann setzt er sich wieder in Richtung des Wassergeräuschs in Bewegung.
Xiara
 player, 668 posts
Wed 27 Jun 2012
at 07:45
Re: SiO2
“Es ist auch durchaus hilfreich, wenn es einen Plan gibt, dass diesen alle kennen,” merkt Xiara mit einem Augenzwinkern an.

“Aber es ist ja nocheinmal gutgegangen. Gehen wir weiter, damit wir hier endlich rauskommen!”

Wenn Thordin von dem Plätschern spricht, strengt Xiara ihre guten Ohren auch nocheinmal an.
Loremaster
 GM, 1487 posts
Sun 1 Jul 2012
at 09:45
Das Viadukt
Wie ein flinker Marsch verschreckter Gänse zieht sich der Tross der Gefährten den geflochtenen Wegzopf der achatenen Arkaden entlang nach Norden. Die Blicke nach links und rechts reichen in Höhlen, Gänge und Kammern. Doch das Plätschern aus dem Norden wird stärker und so behält Thordin die Richtung bei.
Boldran, der indes die Nachhut bildet, kann selbst durch seinen gepanzerten Helm hindurch die Schreie der Verfolger hören: Es sind zweifelsohne Vargouille, und sie kommen näher.
Thordin umkurvt das vierte Arkadenkarree als er das Ende der Arkaden erblickt und kurz erschrickt. Der zierliche Tunnel wandelt sich in einen Steg der ins Leere zu führen scheint. Nur kniehohe Mäuerchen beranden den 10 Fuß breiten Weg der in eine enorme Halle führt - jedoch nicht im Erdeschoss. Thordins Blicke können die gewölbte Deckenstruktur weit über den Gefährten sehen und ein gewagter Blick nach unten lässt ihn in etwa 60 Fuß tiefe den gepflasterten Boden der Halle sehen.
Das Viadukt auf das die Gefährten treten führt von Süden nach Norden durch die Halle. Das Plätschern rührt von einem flott fließenden Bach her, welcher die Halle gen Westen her durchquert.
Thordin und Gilthas sehen jedoch mehr: Im westlichen Teil der Halle reicht eine Steinkonstruktion bis an die Gewölbedecke. Säulen, die eine recht offen gestalteten tempelartigen Bereich einrahmen, bilden die Eckpfeiler von großzügigen und breiten Treppen welche hinauf zu dem Zentrum der Stätte führen. Ein starkes rötliches Licht rührt aus dem Herzen dieses Ortes und erhellt diesen Teil der Halle.
Die Blicke der beiden wandern kurz umher und sie erkennen, dass die Gefährten in dieser Halle nicht alleine sind: Weit im Westen scheint eine Schar von Gestalten, zweifelsohne angeführt von jenem Vampirmeister aus dem Eingangsbereich, eine Art Portal oder Tor zu belagern. An der nördlichen Wand ist neben einem Thronpodest eine Reihe von gut einem Dutzend Pfählen an die Wand geschmiedet. Gestalten sind an diese Pfähle gekettet. Manchen fehlt der Kopf, andere scheinen sich zu winden.
(siehe verschiedene Karten)

This message was last edited by the GM at 09:56, Sun 01 July 2012.

Thordin
 player, 664 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 3 Jul 2012
at 08:50
Re: Das Viadukt
Thordin bleibt aprupt stehen als er der neuen Szenerie gewahr wird. "Ist das die Mondhalle oder hätten wir in die andere Richtung...", murmelt er etwas verzweifelt. Doch die Situation lässt kein Zögern zu. "Versuchen wir unser Glück, Freunde. Moradin weiß, was da unten vorgeht, aber es scheint mir nicht unsere Angelegenheit zu sein. Folgt mir!"

Und damit beginnt er über das Viadukt ins Ungewisse zu sprinten.
Loremaster
 GM, 1490 posts
Tue 3 Jul 2012
at 19:28
Re: Das Viadukt
Der schwer beladene Zwerg hat kaum so richtig Fahrt aufgenommen bevor er schon erblickt er in der Mitte des Viadukts einen Einsturz. Ein Fels aus der Decke muss irgendwann in den letzten Jahrhunderten heruntergebrochen sein und riss ein etwa 11 Fuß breites Loch in das Viadukt.
Gilthas
 player, 603 posts
Tue 3 Jul 2012
at 22:11
Re: Das Viadukt
Gilthas folgt Thordin auf dem Fusse, als dieser ueber das Viadukt sprintet. Das Loch versperrt ihnen jedoch den Weg. "Es ist nicht weit. Ich kann ohne weiteres rueberspringen und euch ein Seil zu werfen." Ohne auf eine Antwort zu warten nimmt er kurz Anlauf, sprintet los und springt ueber das Loch. "Braucht ihr ein Seil oder geht es so?"
Boldran
 player, 247 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 4 Jul 2012
at 12:07
Re: Das Viadukt
"Ich denke, ich sage nicht nein zu dem Seil, junger Gilthas. Es hindert mich nicht nur das Alter, sondern auch diese Rüstung."
Kognoskula
 NPC, 316 posts
Wed 4 Jul 2012
at 19:40
Re: Das Viadukt
Hechelnd kommt Kognoskula zum Stehen, wenige Schritte vor der Abbruchkante. "Gut gemacht, Gilthas.." bewundert sie noch, während ihr Blick nach links zu dem Schauspiel vor der Türe. Sie runzelt die Stirn. "Ich nehme ebenfalls das Seil." murmelt sie.
Einen Atemzug später gewint sie Fassung und fragt hektisch in die Runde: "Wer springt ohne Seil, wer mit?"
Indes packt Boldran schon das von Gilthas herünbergeworfenen Seil und nimmt Anlauf zum Sprung.
(Karte A)
Gilthas
 player, 604 posts
Wed 4 Jul 2012
at 21:24
Re: Das Viadukt
"Vielleicht wäre es besser, wenn Xiara auch noch rüber kommt. Zu zweit können wir euch bei einem Fehlsprung sicher auffangen." Dann sucht er sich schon mal einen sicheren Stand, um bei einem Fehlsprung das Seil zu halten.
Xiara
 player, 669 posts
Thu 5 Jul 2012
at 05:46
Re: Das Viadukt
“Natürlich, das sollte nicht schwierig sein,” antwortet Xiara und springt dann ebenfalls rüber.
Thordin
 player, 665 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 5 Jul 2012
at 11:33
Re: Das Viadukt
"Ich werde zwei von Euch mit extra Sprungkraft versorgen", murmelt Thordin und hat schon wieder eine Schriftrolle in der Hand. Er selbst vertraut auf die Hilfe seiner erhöhten Geschwindigkeit.
Boldran
 player, 248 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 5 Jul 2012
at 15:53
Re: Das Viadukt
"Ich muss sagen, für diese magische Verstärkung wäre ich dankbar, diese Rüstung wiegt soviel wie ein Pflug samt seinem Ochsengespann."

Boldran wartet noch einen Moment auf Xiaras Sprung und nimmt dann selber einen kräftigen Anlauf.
Loremaster
 GM, 1491 posts
Thu 5 Jul 2012
at 19:34
Re: Das Viadukt
Noch bevor Xiara ihre Worte zu Ende spricht, springt sie wie eine Gazelle kraftvoll über den Abgrund. Doch als sie aufblickt, sieht sie eine Bewegung hinter den Gefährten, wo Thordin gerade Kognoskula und Boldran mit arkaner Sprungkraft versorgt und Boldran das von Gilthas geworfenen Seil zunächst an Kognoskula übergibt: Ein Schar Vargouilles strömt aus den Achatenen Arkaden. Ein Blick zu Anathalas versichert dass noch keine Untoten in der Nähe sind. Untote? Der Blick geht nach Westen in die Mondhalle: Die Versammlung der Untoten hat sich aufgelöst, sie rennen zu der Treppe die auf das Viadukt führt. Der Anführer ist nicht zu sehen.
Dimble zögert nicht die Hand nach oben zu recken und ein kraftvolles Lied anzustimmen, eine Ode an den Sprung des Glaubens, wie ihn einst die Baklunish bei Tovag Baragu vollführten. Bestärkt und inspiriert flitzen Ginger und er selbst aus vollem Lauf über den Abgrund und landen gut. Mit Schritten die das Viadukt beben lassen spurtet dann der Zwerg los, neben der zierlichen alten Dame Kognoskula. Während Thordin eine bequeme Flugbahn einschlägt muss sich Kognoskula sorgfältig abrollen. Das Magiergespannt ist drüben. Alle Blicke sind auf Boldran gerichtet, der in seinen Ohren schon die Schreie der Vargouilles hat, die hinter ihm heranströmen. Der Paladin jedoch hat einen ruhigen Geist. Kein Schrei eines Unholdes kann ihm Furcht einflößen. Er fängt Gilthas' Seil, geht noch einige Schritt zurück, sieht den Vargouilles kurz ins Angesicht und rennt los. Er wuchtet seinen gepanzerten Rumpf mit erstaunlicher Kraft vorwärts, die ersten 5 Fuß segelt er gut durch die Luft, Gilthas zieht am Seil, die anderen sind in Deckung, doch Xiara sieht wie der Gepanzerte wie ein Stein zu sinken beginnt. Sie lässt das Seil fahren, tritt nach vorne und ergreift den Ritter umarmend, der mit einem lauten Scheppern mit dem Brustkorb gegen den Absatz prallt. Gut ein Fuß Länge hat gefehlt. Seine Füße baumeln über dem Abgrund, Gilthas zerrt inzwischen an Xiaras Gürtel um ihr Halt zu geben. Und die Elfin ist eine Frau, die diesen Hallen würdig ist. Mit einem Brüllen und einem Kraftakt hievt sie den gepanzerten Alten auf den Absatz.
Man sieht die Vargouilles lüstern heranflattern. Köpfe die einst Krieg'rin waren. Doch ihre Schreie tragen keine Furcht mehr... Ist es die Gegenwart des Gotteskriegers, welche stärker ist? Oder ist es die sonore Melodie, welche der Barde nun zwischen das Krächzen der Unholde webt? Ein Augenzwinkern Dimbles hält Kognoskula nicht davon ab ihrer Panik Luft zu verschaffen. "Eilig, in die Obhut des Wassergottes Ben-Hadar. Lauft, meine Freunde, lauuuuft! "
Boldran
 player, 250 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 5 Jul 2012
at 21:10
Re: Das Viadukt
Boldran setzt an zu einem langen Vortrag über Ehre und Dankbarkeit, wohl wissend dass die Dame Xiara ihm grade sein Leben gerettet hat. Als er jedoch Kognoskulas eindringlichen Warnruf hört, verschiebt er diesen Vortrag, vorerst. So nimmt er die Beine in die Hand.
Xiara
 player, 671 posts
Fri 6 Jul 2012
at 14:50
Re: Das Viadukt
“Das ist ja gerade nochmal gutgegangen. Los jetzt!” stimmt Xiara der Magierin zu und macht sich auf den Weg. Ihr Blick schweift aber desöfteren auch nach hinten ab, um zu sehen, ob die fliegenden Köpfe nähergekommen sind. Wenn sie die Abenteurer erreichen, müssten sie sich ihnen notgedrungen zum Kampf stellen.
Thordin
 player, 667 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 7 Jul 2012
at 16:23
Re: Das Viadukt
In dem Augenblick, wo der letzte sicher den Spalt überwunden hat stürmt Thordin wieder voran. Inständig hoffend, dass der angekündigte Ausgang auch da ist und dass sie ihn erreichen, bevor die Vampirbande sie selbst einholt.
Loremaster
 GM, 1492 posts
Sat 7 Jul 2012
at 18:39
Re: Das Viadukt
Grelle Vargouilleschreie lassen die alten Hallen erzittern, untermalt von dem Grunzen und Trampeln der Vampirhorde, die inzwischen die Treppen erreicht haben. Argwohn, Hoffnung und Panik treiben die Gefährten - nicht weniger laut - in den dunklen Stollen nach Norden. Thordin übernimmt mit Ginger die Vorhut, die sehen wie der Gang in eine kleine Kammer führt, durchtrennt durch eine Felsverwerfung, ein gepflasterter Ausgang führt nach Osten, doch der Boden ist unwegsam. Boldran und Xiara bilden die Nachhut. Anathals summt inzwischen unüberhörbar, während Gilthas sein Seil im Rennen einrollt. Dimble und Kognoskula nehmen ihre kleinen Füße in die Hand und Laufen. Dimble gelingt es selbst im Laufen doch das paralysierend Geschrei der Vargouille harmlos erscheinen zu lassen. Dem Joker sei Dank. In seiner rechten dreht er zur Beruhigung die Münze.
Thordin
 player, 668 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 8 Jul 2012
at 18:14
Re: Das Viadukt
Untersuchung von Alternativen können von ihm aus andere übernehmen; Thordin ist nur an einem schnellen Abgang interessiert. Sein Ziel ist es, den Abstand zu den Gefährten zu vergrößern um Zeit für die Defensive oder etwa nötige Überprüfungen zu gewinnen.
Boldran
 player, 251 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 9 Jul 2012
at 10:29
Re: Das Viadukt
Boldran vergeudet keine Zeit, wenn nötig, scheucht er die Gefährten, die stehenbleiben, um sich die Schönheit der Bauwerke, die Steinstruktur, oder die eine Debatte über längst vergangene Mythen und Legenden anstreben, die sich um diesen oder andere Orte ranken, mit seinen Panzerhandschuhen vor sich her.

Er wil das Sonnenlicht wiedersehen und zu Sturm zurückkehren.

"Weiterlaufen, einfach weiterlaufen!"
Loremaster
 GM, 1501 posts
Tue 24 Jul 2012
at 19:52
Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Thordin spurtet voran und überwindet auch die unwegsame Verwerfung im Boden der Eckkammer flink, schon hört man seine Schritte etwas weiter im Westen an einer symmetrischen Wegesgabelung verlangsamen. Plätschern hört er nun im Eifer des Gefechts keines...
Ginger stößt um die Ecke und winkt Ihre Gefährten zur Eile. Beim Blick zurück sieht sie wie die Vargouilleschar bald Boldran und Xiara in den Rücken beißt - und die ersten Vampire das obere Ende der Treppe erreicht haben.
Kognoskula und Dimble laufen so schnell sie Ihre Füße tragen, und mit Xiara und Boldran im Rücken, die keinen Widerspruch dulden, erreichen auch sie das Geröll der Eckkammer.

Gilthas rennt hinter Thordin her und bleibt auch an der Weggabelung stehen. "In welche Richtung? Kannst du das Wasser hoeren?" wendet er sich an Thordin. Dabei schaut, schnueffelt und lauscht er abwechselnd in den linken und rechten Gang.

"Keine Ahnung", brummt Thordin und läuft aufs Geratewohl in den rechten Gang um dort um die Ecke zu spähen und zu lauschen.

Thordins Gehörsinn ist offenbar zu beschäftigt damit, das Geschrei der Vargouille, Dimbles Kontergesang, das Antreiben des Paladin und seine eigenes Geklappere zu sortieren. Er hört kein Wasser - aber dafür auch sonst kein Ungemach. Er biegt um eine elaborate Rechtskurve, welche recht unmittelbar in einen weniger elaboraten naturnahen Stollen mündet. Der Zwerg sieht wie der Stollen eine Biegung nach Osten vornimmt. Schnell laufen jedenfalls kann man hier bestens. Gilthas und Ginger sind ihm auf den Fersen, doch auch sie sehen und hören nicht mehr.
Boldran, Xiara, Dimble und Kognoskula haben inzwischen die aufgerissene Eckkammer durchquert, die fliegenden Vargouilles sind ihnen dicht auf den Fersen und reißen ihre grün glimmenden Mäuler auf, begierig gegen Dimbles tapfer vorgetragenen Gesang anzukämpfen. Die Vampirbande ist noch hinter der Ecke, doch holt ebenfalls auf.

"Ein verdammtes Labyrinth ist das", schimpft Thordin. Immerhin ein breiter Gang hier. Er läuft weiter, gespannt was die nächste Biegung bringt.

Auch Gilthas hat keine Ahnung welcher Gang der Richtige ist. "Ein Gang ist wie der andere fuer mich. Lass uns einfach hier weitergehen!"

Thordin rennt voraus, behutsam nicht in den Tücken des nur notdürftig bearbeiteten Naturstollens zum Oppfer zu fallen und zu stolpern. Als er um die Kurve lugt, sieht er ein Schimmern. Der Stollen hat wieder einen gepflasterten Abschnitt, der ein Loch zu enthalten scheint. Eines, das schimmert. Nur noch ein paar Schritte, und Thordin sieht, dass dies eine sonderbare Sorte von Furt ist. Ein Steig durch einen 10ft breiten Fluss, der hier flink und unauffällig durch den Berg zieht.
Xiara und Boldran bekommen inzwischen die Mäuler der Vargouille in den Rücken, doch das kann sie im Moment nicht zum Anhalten bewegen.

Xiara folgt den anderen mit flinken Schritten, dabei schlägt sie mit ihrer Klinge aber auch einmal nach den widerlichen fliegenden Köpfen, die sie verfolgen.

Dimble und Kognoskula geben ihr bestes, doch die kurzen Beine erlauben keine wirklich schnelle Flucht. Das Getrampel der Vampirbande kommt näher. Boldran hält Schritt, Xiara gar, nimmt sich einen Herzschlag Anathalas um sich zu wirbeln und dabei eine der verfolgenden Vargouille im vollen Flug zu erwischen.

Gilthas und Ginger traben zu Thordin auf und stehen nun auch am Rande dieses Wasserloches, durch das der Fluss strömt. Thordin ist mir nichts dir nichts darüber gesprungen und hat bereits auf der anderen Seite des Wasserloches eine Sackgasse ausgespäht. Aus dem Wasserloch erspähen Ginger und Gilthas das willkommene aber schwache Schimmern eines phosphoreszierenden Pilzes. Das klare Wasser des Gebirgsbaches rinnt flinkt durch ein schlankes Flussbett, tief genug um Kognoskula verschwinden zu lassen, doch keinen Gilthas.

"Thordin, geht es da hinten weiter? Dann kommen wir alle rueber." ruft Gilthas dem Zwergen hinterher. Da er gesehen hat wie tief Thordin im Wasser versunken ist, wendet er sich an die Halblingsdame. "Wenn es hinter dem Fluss weitergeht, kann ich euch schnell rueber tragen. Das Wasser wuerde euch sonst bis zu den Augen gehen."

"Eine Sackgasse, allem Anschein nach", antwortet Thordin.
"'Vertraut der Gunst von Ben-Hadar', sagte der Mephit. Mit anderen Worten, wir sollen uns dem Wasser anvertrauen. Vielleicht ist dies der Punkt. Man sagt zudem, Vampire könnten fließendes Wasser nicht durchqueren... Kommt also ruhig herüber."
Thordin versucht nun kurzerhand, ob das Wasser sicher durchwatbar ist. Er beginnt den Weg flußabwärts zu erforschen.

Xiara hält weiter mit Boldran Schritt, der mit seiner schweren Rüstung nicht annähernd so flink unterwegs ist, wie die Elfin, und schlägt dabei achtlos nach den fliegenden Köpfen. Da sie sich aber weniger auf ihren Angriff konzentriert, geht dieser daneben und schneidet nur durch die Luft.

Schon der erste Fuß des Zwergs wird von der flotten Strömung beinahe zur Seite gerissen. Mit etwas Corsicht gelingt ihm ein sicherer Stand auf der zweiten Stufe. Auf der dritten dann erfasst das Wasser seinen Rumpf und versucht ihn wegzudrücken. Gilthas sieht, wie sich Thordin mit Mühe dagegen stemmt, als er sich bückt, um tiefer in den Wasserkanal stromabwärts blicken zu können. Das Flussbett setzt sich indieser Größe fort, nur ein paar Schritt weit voraus sieht Thordin wie es außer Sichtweite kurvt.
Jeder Schritt birgt das Risiko, dass das Wasser den angehobenen Fuß packt und einen davonträgt.

Dimble und Kognoskula gefolgt von Boldran und der schwertschwingenden Xiara kommen nu num die Kurve gerannt. Kognoskula ruft nur: "...loslos, nur nicht stehenbleiben - die Horden sind uns dicht auf den Fersen!"

"Was denkt Ihr? Wollen wir unser Glück im kühlen Nass dann gar versuchen oder uns zurück kämpfen?"
Thordin erschafft noch schnell einige Lichter die stromabwärts über der Wasseroberfläche tanzen. Die Frage scheint eher rhetorisch zu sein, denn Thordin ist schon drauf und dran ins Wasser zu springen.

"Wir haben dem Mephit bis hierhin vertraut - nur damit aufzuhören wäre sinnlos!" antwortet Kognoskula außer Atem, kontrolliert noch den Sitz ihres Rucksackes und springt hinter Thordin her.

“Ich denke auch, wir sollten den Weg hier fortsetzen,” stimmt Xiara der Halblingsmagierin zu.

Gilthas schaut sich kurz nach den Verfolgern um und auch fuer ihn ist der Fluss die beste Fluchtmoeglichkeit. "Dann auf in den Fluss. Kognoskula, wenn das Wasser zu tief ist, kann ich dich auf die Schultern oder Huckepack nehmen." Dann geht er hinter Thordin her und von dem Damm ins tiefere Wasser.

Die Halblingsdame hat unmittelbar mit Schwimmbewegungen eingesetzt, sie kann hier wahrlich nicht stehen. Im Moment wehrt sie sich noch mittels einer Umklammerung von Xiaras Arm dagegen, von dem flinken Wasser mitgerissen zu werden. "*prust* ... in Ordnung,... aber lasst uns keine Zeit verlieren..."

Keine Widerrede ertönt. Kein Zögern ist mehr angebracht. Das Wasser möge Heil und Rettung sein. Und so schreiten die Gefährten in den flink fließenden Strom. Wohl wissend, dass er sie jederzeit von den Beinen holen kann, und ohne Anker und Steuer mit sich reißen kann. Auch Boldran tritt in das Nass. Einige Vargouille sammeln sich an der Schwelle zu dem unterirdischen Fluss und drängen sich gegenseitig in den engen Flugraum zwischen Decke und Wasser. Im dimmen Licht der schwach leuchtenden Höhlenpilze den fliehenden Gefährten hinterher.

Schnell greift auch Gilthas nach Kognoskula und hilft ihr auf seinen Ruecken zu klettern. Dort muss sie es sich neben oder am Rucksack gemuetlich machen. "Kannst du dich da festhalten?" fragt er nach hinten. Falls sie einigermassen Halt hat, schliesst Gilthas zu Thordin auf.

"Das geht, hab Dank." presst Kognoskula heraus, als sie angestrengt auf Gilthas' Rücken klambert und sich an seinen Rucksackriemen festkrallt.
Loremaster
 GM, 1502 posts
Tue 24 Jul 2012
at 19:56
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Ginger, halb schwimmend, halb zwischen Gilthas und dem Ufer klammernd, whert sich gegen die Strömung. Gilthas meistert selbst die glitschigen Unebenheiten mit erstaunlich sicherem Tritt. Thordin stampft seine breiten Füße in das Flußbett und bleibt ebenfalls auf den Beinen. Dimble versucht sich bei Xiara festzuhalten, doch es ist aussichtslos - die Elfin rutscht über einen moosigen Fels und wird von der Strömung erfasst, Dimble hinterher.
Wo ist Boldran? Kurz taucht sein behelmter Kopf auf, er ist ebenfalls geradezu sofort ausgerutscht.
Gilthas
 player, 611 posts
Thu 26 Jul 2012
at 20:33
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
"Xiara, Boldran!" ruft er entsetzt, als die beiden von der Stroemung an ihm vorbei gezogen werden. Gerade noch haben die beiden ihm den Ruecken freigehalten und jetzt sind sie schon fast um die Ecke verschwunden. Da er jetzt den Vargouilles ausgeliefert ist, ueberlegt er kurz sicher hinterher zu stuerzen, aber Kognoskulas Anwesenheit auf seinem Ruecken laesst ihn Vorsicht walten. Stattdessen zieht er gut 50 Fuss von seiner Seilspule am Guertel und wirft das Seilende soweit wie moeglich flussabwaerts. "Haltet euch am Seil fest!" ruft er den Dreien hinterher, in der Hoffnung, dass sie das Seil erwischen.
Thordin
 player, 674 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 26 Jul 2012
at 21:47
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Durch das große Gewicht seiner Rüstung hat Thordin eher das Problem, zu langsam als zu schnell voranzukommen. An Schwimmen ist jedenfalls nicht zu denken. Stattdessen schnappt er sich das Seil um zumindest als Rettungsanker dienen zu können und stapft so schnell es ihm möglich ist hinterher. "Wenn Du willst, schwimm hinterher, dann halte ich hier die Stellung. Ich kann sowieso nicht schwimmen", flüstert er Gilthas zu.
Xiara
 player, 675 posts
Fri 27 Jul 2012
at 07:01
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Xiara ist ein wenig überrascht von dem rutschigen Boden und kämpft nun, so gut es geht, gegen die Strömung an und versucht vor allem, nicht an irgendwelchen scharfen Kanten vorbeizuschrammen. Währenddessen achtet die Elfin aber auch darauf, dass Dimble nicht untergeht.

Als Gilthas ihnen das Seil hinterherwirft, versucht sie es zu schnappen, wenn es in ihre Nähe gelangt.
Loremaster
 GM, 1503 posts
Mon 30 Jul 2012
at 05:34
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
Gilthas' satte Portion Seil ist ein willkommener Rettungsanker für die durch Stromschnellen treibenden Gefährten. Im fahlen Licht der Pilze gelingt es tatsächlich Xiara, Thoridn und auch Boldran, das Seil zu ergreifen. Der junge Tischler stemmt sich geschickt in das Flussbett und marschiert sicheren Fußes stromabwärts. Gilthas, die Vargouilles nun im Rücken, hört wie Dimbles Gesang ein jähes Ende nimmt, als dieser Wasser schlucken muss. Noch ein paar Momente wird sein Gesang widerhallen und in den Ohren verweilen, doch die Vargouille beginnen schon jetzt die entstehende Ruhe mit ihren Schreien zu füllen. Die Vampire, immerhin, scheint das fließende Wasser verschreckt zu haben, sie folgen nicht. Thordin ist an seiner Seite, und stapft - bisweilen mit einem Schwall Wasser über dem Kopf - durch das Nass.
Thordin
 player, 675 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 2 Aug 2012
at 23:30
Re: Auf der Flucht vor Der Vargouilleschar und der Vampirbande
"Wir sollten mit dem Strom schwimmen, um ihnen schneller zu entkommen", schlägt Thordin vor. Er sucht sich eine etwas flachere Stelle, um eine Schriftrolle zu ziehen und zu lesen. Sogleich wachsen ihm wieder zahlreiche Flossen und er nimmt die schon bekannte Form der Fischwesen an. Boldran, du kannst dich am Seil festhalten und ich ziehe dich hinterher...

http://www.wizards.com/dnd/ima...llery/MM35_PG170.jpg
Kognoskula
 NPC, 320 posts
Fri 3 Aug 2012
at 12:54
Mit dem Strom schwimmend
Kognoskula willigt als erste ein, als sie Thordins interessant aquatisches Äußeres wahrnimmt. "Ja, lasst uns auf Ben-Hadar zählen. Er wird uns hier herausbringen, ohne dass wir von Köpfen die einst Krieg'rin war'n paralysiert und gefressen werden." Mit diesen Worten klettert die Halblingsdame von Gilthas' Rücken und stürzt sich in die Fluten, bemüht sich mit ordentlichen Schwimmbewegungen in Flussrichtung zu halten - doch nur Momente später dreht sie sich im Kreise und mach eine Rolle. Gänzlich ohne jedoch, dass sie an den Uferfelsen anschlägt oder sinkt.

Boldran hört nun auch sich zu wehren und lässt sich mit dem Seil in der Hand einfach treiben. Entgegen seinen Erwartungen sinkt er nicht unmittelbar unter Wasser. "Mir wäre wohler, würde Heironeous uns hier herausbringen." Hört man ihn noch prusten.
Gilthas
 player, 612 posts
Sun 5 Aug 2012
at 20:41
Re: Mit dem Strom schwimmend
Ganz wohl ist Gilthas nicht sich einfach dem Fluss anzuvertrauen, aber sie kommen so schneller von den Feinden weg. Also laesst auch er sich von der Stroemung mitziehen, indem er sich die Fuesse voraus ins Dunkele treiben laesst.
Boldran
 player, 253 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 6 Aug 2012
at 11:04
Re: Mit dem Strom schwimmend
Trotz seines einfachen Gemüts war sich der Alte seiner Situation voll und ganz bewusst.
Ein Kampf war eine Sache und Mut, Können, Glauben, vielleicht auch Glück waren oftmals ausschlaggebend für den Ausgang des Kampfes, entschieden über Leben oder Tod.

Doch jetzt, in einem Flussbett treibend, in einer kompletten Ritterrüstung, die schwerer war als 2 volle Kartoffelsäcke, dies war blosse Narretei und kam einem Todesurteil gleich.

Er empfindet keine Angst, fast schon ruhig lässt er sich treiben, das Wasser dringt in jeden Spalt seiner Rüstung und er fühlt sich schwerer und schwerer. Er bekommt unter dem Vollvisierhelm kaum Luft, da ihm ständig das Wasser entgegenschlägt, doch nimmt er dies nur am Rande wahr.

Er denkt an den Kampf zurück gegen die Vampire, Spinnen und Vargouilles. Die anderen waren in Sicherheit gewesen und er war bereit gewesen zu gehen, war bereit zu seiner Frau zurückzukehren, der Wunsch war beinahe übermächtig gewesen.

Das war wohl das erste mal gewesen, dass dieser Todeswunsch in ihm zum Vorschein kam.
Diese Müdigkeit war allumfassend und diese Einsamkeit, selbst Sturm war lange nicht mehr an seiner Seite.

Und jetzt hier im Wasser, nur die Leine muesste er loslassen und er würde in dem Wasserstrom verschwinden, für immer, und Ruhe würde einkehren, für immer.

Sein Griff um das Seil lockert sich immer mehr, während er durch die Fluten treibt, und er angestrengt nachdenkt.
Thordin
 player, 677 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 6 Aug 2012
at 15:26
Re: Mit dem Strom schwimmend
Überrascht und zufrieden nimmt Thordin wahr, wie vergleichsweise mühelos alle im Wasser zurechtkommen. "Haltet Euch am Seil! Sind alle noch da?" Kurz verschafft er sich einen Überblick, dann versucht er, die Geschwindigkeit mit kräftigen Flossenschlägen zu erhöhen um den fliegenden Horrorgestalten schneller zu entkommen. Dann konzentriert er sich auf das, was flussabwärts liegt.

This message was last edited by the player at 15:26, Mon 06 Aug 2012.

Loremaster
 GM, 1505 posts
Tue 7 Aug 2012
at 21:25
Re: Mit dem Strom schwimmend
Thordin erkennt bald dass er recht beruhigt sein kann, niemand scheint zu sinken. Einzig Boldran treibt gar leblos im Wasser - wäre da nicht sein schwerer Atem, der durch den Vollvisirhelm zischt. Noch immer ist der Alte außer Atem. Die Kleinen haben längst aufgegeben den Boden mit den Füßen zu suchen und treiben zwischen den schwach leuchtenden Pilzen durch das Wasser. Kognoskula, freilich, hält sich an Giltha's Seil fest während Ginger und Dimble der Situation kaum mehr einen Ernst ansehen können. Xiara und Gilthas merken, wie das Wasser nicht unbeherrschbar wäre, jedoch fehlt die Notwendigkeit sich zu wehren. Ben-Hadar, der Herr vieler Wasser, scheint wohlgesonnen.

Thordins Blicke werden immer wieder nach hinten gelenkt, durch lautes Plätschern, erzeugt durch Wellen einen Steinenwurf hinter den Gefährten. Doch keine Gefahr scheint zu drohen. Auch kein Vargouille naht. Oder gar Vampir. Thordin schwimmt nach vorne.

Nach vielen Kurven und einem kurzweiligen Treiben durch eine wundersame Unterwelt ergießt sich dieser Strom in größeres ein Becken, berandet von einem pilz- und farnbewachsenen Ufer. Ein weiterer Strom kommt von Osten hinzu und einer führt im Süden hinaus. Dimble und Ginger treiben zur Mitte des Beckens, das sich langsam im Kreise zu drehen scheint. Xiara und Gilthas finden sogleich am Ufer Halt und Kognoskula nutzt die Gelegenheit sich an Land zu ziehen. Thordin durchquert das Becken flink und wittert keine unmittelbare Gefahr.

Boldran, beinahe eingeschlafen und in Gedanken schon mit einem Fuß in einer anderen Welt, bemerkt das Becken nicht und gerät in ein kleine stehende Welle, die ihn gegen eine Felssäule schlägt. Es kracht in der Säule. Abrupt erwacht der Paladin, nur um gerade wieder bei Sinnen zu sein, als aus dem oberen Teil der Säule ein armdickes, längliches Stück herausbricht und zentral auf seinen Helm kracht. Das Scheppern stört die Seleenruhe die diese Halle ausstrahlt. Benommen reißt Boldran die Arme hoch, und als ihn das Schwarz vor Augen wieder verlässt, hält er, ans nördliche Ufer gespült, den Trümmer in den Händen: Er ist ungewöhnlich geformt, beinahe so schlank wie ein Besenstiel, doch zackig und spitz, mit einer gut faustgroßen Verdickung in der Mitte.

Main game map: vorher
Map 0: in der Wasserhalle
Map A: Übersicht des unterirdischen Flusses

This message was last edited by the GM at 21:27, Tue 07 Aug 2012.

Boldran
 player, 254 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 7 Aug 2012
at 21:31
Re: Mit dem Strom schwimmend
Müde und völlig durchnässt schleppt sich der Alte ans rettende Ufer, er hatte nicht losgelassen und er wusste nicht warum. Sein Geist war ganz woanders gewesen, nicht bei seiner Familie, nicht bei seinem Gott, er war sonstwo gewesen.

Jetzt steht er schwerkeuchend am Ufer, mit diesem vermaledeiten Trümmerstück, was ihm nicht nur eine Beule sondern auch ziemliche Kopfschmerzen durch den Aufprall beschert hat.

Kurz schaut er wo die anderen sind und legt dann das Trümmerstück aus der hand auf den Boden.

"Alle wohlauf?" Er geht davon aus, da er von Beginn an dem Mephiten vertraut hatte, Ben hadar hatte über sie gewacht.

"Meister Dimble, Dame Kognoskula, was ist dieses hier? Ist es wichtig?"
Xiara
 player, 676 posts
Wed 8 Aug 2012
at 07:52
Re: Mit dem Strom schwimmend
Xiara klettert ebenfalls aus dem Wasser und schüttelt ersteinmal einen Teil des Wassers ab, mit dem sie durchtränkt ist. Dann zieht sie aber sogleich ihren Krummsäbel, um nach möglichen Gefahren Ausschau zu halten, und natürlich zu prüfen, ob es in der Nähe Untote gibt.
Loremaster
 GM, 1507 posts
Wed 8 Aug 2012
at 11:51
Re: Mit dem Strom schwimmend
Kognosokula ist eifirg dabei ihre Robe auszuwringen, und ihr langes Haar wieder zu bändigen. In dem wässrigen Ritt hatte sich ihre Haarspange verabschiedet. "Wo hast Du diese schöne Steinarbeit denn her?" fragt sie etwas geistesabwesend.

Von Dimble schallt es recht entspannt aus der Mitte des kleinen Sees zum Ufer "Schaut her, das Wasser fährt im Kreise!" Doch Dimble, der ein Gespür für das Subtile im scheinbar Unwichtigen hat, beginnt sogleich zu Boldran zu schwimmen.

In Xiaras Händen schweigt Anathalas zufrieden. Keine unmittelbare Gefahr scheint zu drohen - vielmehr fallen Xiara gleich mehrere genießbare Pilzsorten auf.
Boldran
 player, 255 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 8 Aug 2012
at 12:17
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Dieses Steindings fiel mir auf den Kopf, als ich ...."
Der Alte verstummt als sein Schädel etwas klarer wird und die Schmerzen nachlassen.

Beinahe abwehrend hält er eine Hand nach oben und bedeutet den anderen nicht näher zu kommen.
Mit wackeligen Knieen geht er einige Schritte beiseite und setzt sich umständlich hin, das Steinfragment auf seinen Oberschenkeln.

"Genügt dir das?"
Der Alte nickt nur.
"Wäre ich an deiner Stelle, wie es eigentlich vorher bestimmt war, ich hätte nie gezaudert und gezögert, denn man wird zu diesem Dienst berufen und gibt sich nicht irgendwelchen Zweifeln hin."
"Ich bin aber nicht du, Sohn, und ich denke, ich habe lange genug gedient!"
"Hast du das? Was macht dich so sicher?"
Boldran zuckt hilflos mit den Schultern.
"Fühltest du dich je betrogen oder im Stich gelassen, standen wir nicht beide die ganze Zeit an deiner Seite? Haben wir dich nicht geführt und über dich und die anderen gewacht?"
Wieder nickt der Alte:"Ich bin nur ein Bauer, der seine geliebte Frau über alle Massen vermisst. Ich will wieder Felder bestellen und ich will zur Ruhe kommen. Vieles von dem hier überfordert mich, denn ich bin einfachen und schlichten Gemüts."
"Und in deinem Herzen bist du edel und tapfer, erinnere dich an früher, dein Wort hatte stets Gewicht unter deinesgleichen, du wurdest geachtet und respektiert. Er hätte dich nie erwählt, wenn er nicht diese Gaben in dir gesehen hätte."
Wieder ein Nicken:"Also weiter, für dich und auch," er dreht sich kurz um,"auch für die anderen."

Ächzend erhebt sich der Alte und kehrt zu den verblüfften anderen zurück. "Werte Dame Kognoskula, schaut, mein Herr Heironeous hat mir ein Zeichen geschickt, wenn ich mich nicht irre! Was sagt ihr dazu?"
Thordin
 player, 678 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 8 Aug 2012
at 22:02
Re: Mit dem Strom schwimmend
Da keine Gefahr zu drohen scheint, nutzt Thordin die Zeit der Sammlung zu einem kurzen Tauchgang, um Vermutungen über die mögliche Architektur des Höhlen- und Flußsystems und die zu bestätigen. Flußauf durch die Höhle des Bären oder abwärts zum Fichtenblaufall, versucht er sich und die anderen zu erinnern, doch die scheinen im Moment mit etwas anderem beschäftigt zu sein. Doch Eile täte Not...
Gilthas
 player, 613 posts
Thu 9 Aug 2012
at 19:33
Re: Mit dem Strom schwimmend
Auch Gilthas klettert erstmal aus dem See heraus. Wer weiss was sich in den Tiefen verbirgt. Bevor er es sich gemuetlich macht, schaut auch er sich nach Gefahren und seinen Gefaehrten um. Zufrieden erstmal in Sicherheit zu sein und alle Gefaehrten um sich zu haben, entspannt er sich ein wenig. "Seid ihr auch alle gut durch die Wasserrrutsche gekommen?" fragt er in die Runde, als sich alle um Boldran scharren.
Loremaster
 GM, 1508 posts
Thu 9 Aug 2012
at 19:42
Re: Mit dem Strom schwimmend
Kognoskula steht auf einmal regungslos um Ufer und starrt zu Boldran hinüber: "Und das schepperte Dir gerade so auf den Panzer?" Ihre Stimme klingt eingeschüchtert. Ihr Blick schweift durch die Halle, auf der Suche nach wieteren solchen Zeichen, oder gar echten Blitzen. Sie starrt etwas ungläubig auf den Paladin.

Inzwischen hat Dimble das Ufer erreicht. Dieser scheint sofort zu verstehen und schaut Boldran mit einem sanften Blick an. Er greift in seine Tasche und zieht eine goldenen Münze heraus, die auf undurchschaubare Weise ganz besonders zweiseitig zu sein scheint, um sie Boldran zu zeigen. "Diesen Talisman schenkte mir Garl Glittergold, mein Patron und Herr der Gnome, am Altar als ihr mich befreitet. Er dankte mir, so denke ich, dafür dass ich die Bürde des Hufes so lange ertrug. Dies ist ein Zeichen Eures Patrons. Nur Ihr selbst könnt es zu deuten verstehen. Mich zumindest hätte dieser Trümmer gründlich wachgerüttelt." er zwinkert Boldran noch schelmisch zu und klopft ihm auf den Rücken. "Lasst uns hier keine Zeit verlieren, brechen wir auf!"

Thordin entdeckt einen weiteren Ausgang, im Westen. Ein unterspülter Tunnel fürt dort hinaus und lässt ein fernes Tosen und Gurgeln aus tiefer und unbekannter Dunkelheit schallen.
Boldran
 player, 256 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 10 Aug 2012
at 09:36
Re: Mit dem Strom schwimmend
Boldran lächelt dankbar für Dimbles aufmunternde Worte und steckt das Steinbild schliesslich behutsam in seinen Rucksack.

Nachdem er sich etwas in der höhle orientiert hat, fragt er:"Wo lang nun?"
Thordin
 player, 679 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 10 Aug 2012
at 14:35
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Nun denn..." Thordin hat nur auf sein Stichwort gewartet. Flußaufwärts geht es vermutlich zu des Bären Höhle. Flußabwärts letztlich zum Fichtenblaufall. Flußaufwärts scheint mir demnach angenehmer... Seinen Worten zum Trotz schwimmt Thordin näher zum westlichen Ausfluss und tastet die Wand dort ab.
Loremaster
 GM, 1509 posts
Fri 10 Aug 2012
at 16:28
Re: Mit dem Strom schwimmend

Am gurgelnden westlichen Ausfluss entdeckt Thordin auf den ersten Blick eine Art Staufels, der den Abfluss zwischen zwei ausgespülten Gängen teilt. Der rechte ist durch den Fels blockiert und alles Wasser landet im linken Gang. Die Wand besteht aus ausgespültem Sandstein, man kann in den Tunnel hineingehen ohne nass zu werden. In welchem Zustand es einen Steinwurf weiter ist, kann man nur ahnen.
Thordin
 player, 680 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 12 Aug 2012
at 17:07
Re: Mit dem Strom schwimmend
Bei Thordin kämpfen Neugier und Vorsicht gegeneinander, doch die Neugier beginnt zu siegen. Er paddelt zu den anderen. "Dieser westliche Tunnel führt wahrscheinlich wieder hinein in den Komplex. Ich hätte Lust, nochmal hinein zu schleichen. Welch seltsames Ritual lief dort wohl ab? Wenn wir wieder entdeckt würden, müssten wir natürlich schnell wieder den Rückzug antreten."

This message was last edited by the player at 17:08, Sun 12 Aug 2012.

Gilthas
 player, 614 posts
Sun 12 Aug 2012
at 18:53
Re: Mit dem Strom schwimmend
Thordins Worte finden bei Gilthas erst offenes Gehoer, aber vielleicht hat er ja was aus den letzten Abenteuern gelernt. "Das hoert sich gut an, " entfaehrt es ihm daher erst, kurz darauf gefolgt von, "... aber seid ihr alle noch fit genug fuer sowas? Einige wollten doch schon rasten. Also ich waere bereit, aber auch froh hier raus zu sein. Wie schaut es bei euch aus?"
Boldran
 player, 257 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 12 Aug 2012
at 22:09
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Das ist das Risiko nicht wert, Meister Thordin, es tut mir leid, aber ich bin strikt dagegen. Die Götter waren uns bis zu diesem Zeitpunkt wohlgesonnen, dies gebe ich jetzt nicht durch Narretei auf."
Kognoskula
 NPC, 321 posts
Tue 14 Aug 2012
at 19:04
Re: Mit dem Strom schwimmend
Kognoskula blickt sich um. Dann, verstehend, schüttelt sie langsam den Kopf und stimmt protestierend mit Boldran ein: "Oh nein, oh nein, oh nein. Wir kamen um den Fluch des Teufelshufs zu brechen. Und - im Angesicht der Guten Göttern - dies taten wir! Mit Glück und dem Mut der Entschlossenheit entkamen wir den Vasallen des Orcus nun auch noch. Lasst uns das Licht der Sonne suchen und dieses Kapitel vertagen!"
Thordin
 player, 681 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 14 Aug 2012
at 21:07
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Hm, es ist wahr: unsere Mission ist erfüllt. Aber welche Rituale werden dort unten durchgeführt? Wollt Ihr denn gar nichts darüber wissen?", entgegnet Thordin zögernd.
Gilthas
 player, 615 posts
Tue 14 Aug 2012
at 21:11
Re: Mit dem Strom schwimmend
Gilthas wirft noch einen neugierigen Blick in den Tunnel, wendet sich dann aber doch von den Ritualen und Monstern ab. "Boldran und Kognoskula haben Recht! Lasst uns hier raus und Dimbles Befreiung vom Teufelshuf feiern! Die Untoten hier laufen sicher nicht weg."
Kognoskula
 NPC, 323 posts
Tue 14 Aug 2012
at 22:08
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Beim gleichgültigen Erzmagier, lass es ein Ritual zur Stärkung der Vampirvasallen gewesen sein, ein Ritual um unser Ende zu besingen, oder gar eines um etwas Altes aufzuwecken. In jedem Fall sind wir besser dran, wenn wir heute nichts Genaueres herausfinden. Ich habe heute schon mehr Schrecken gesehen, als ein guter Halbling in seinen Lebzeiten sehen sollte." drängt die Halblingsfrau nun. "Schaut, Herr Kollege, sogar der wagemutige Gilthas hat Einsicht. Lasst uns Ben-Hadar den Rest der Abreise erledigen lassen."
Thordin
 player, 682 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 15 Aug 2012
at 07:40
Re: Mit dem Strom schwimmend
"Hmmm, na schön." Thordin wirkt etwas indigniert, wendet sich aber schließlich, ohne sich noch mal umzudrehen, dem östlichen Ausgang zu und schwimmt den Fluss hinauf.

Dann lasst uns mal sehen, wo der Fluss seinen Ursprung nimmt. Ich habe keine Lust, den Wasserfall hinabzustürzen."

This message was last edited by the player at 07:40, Wed 15 Aug 2012.

Xiara
 player, 677 posts
Thu 16 Aug 2012
at 08:35
Re: Mit dem Strom schwimmend
“Ich denke auch, wir haben für heute genug gesehen,” stimmt Xiara zu. “Es ist an der Zeit hier herauszufinden und wieder Tageslicht zu erblicken!”
Loremaster
 GM, 1510 posts
Fri 17 Aug 2012
at 14:24
Re: Mit dem Strom schwimmend
Gemeinsam begeben sich die Gefährten stromaufwärts in den nördlichen Gang hinein. Dimble ist kurz etwas enttäuscht daovn, dass sich die Fließrichtung des Zustroms nicht umkehrt, doch so viel Gunst ist dann wohl nicht zu erwarten.
Während Thordin flink den Wasserweg wählt, hangeln sich die restlichen Gefährten noch eine Weile am glitschigen Steilufer entlang. Es daurt jedoch nicht lange bis alle tief im Wasser angestrengt vorwärts gegen den Fluss arbeiten - um zumindest nicht abzurutschen und abzutauchen. Mit jedem passiertn Zufluss, Wasserfall oder Rinnsaal wird der Fluss seichter. Überall jedoch hat er den Stein schon weit ausgehölt, so dass kein Siphon zum Tauchen zwingt. Nach etwa einer Viertelstunde des Watens erblickt Xiara Sonnenlicht. Es scheint auf einen großen Bären, der etwa dreihundert Fuß weit vor den Gefährten am Ufer des Flusses steht und mit seinen Tatzen nach einer Mahlzeit fischt.
Thordin
 player, 683 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 18 Aug 2012
at 21:31
Re: Mit dem Strom schwimmend
Die Szene erinnert Thordin an das erste Mal, als er selbst aus der Zwergenwelt kommend das Tageslicht erblickte. Wie damals mit gemischten Gefühlen. Das Licht ist willkommen, da es wohl das Ende einer jeden Verfolgung garantiert durch die Geschöpfe der Dunkelheit, denen sie gerade entkommen sind. Dennoch enthält es eine bittere Note, da es ihm auch nach all den Jahren, die er an der Oberfläche verbracht hatte, noch immer fremdartig und unnatürlich erscheint.

"Hm, da wären wir", ist alles was er dazu zu sagen hat, während er blinzelnd die Umgebung sondiert. "Ich bin sicher, dieser Bär würde eine schmackhafte Mahlzeit abgeben." In der Tat wird ihm klar, dass sein Magen nach der langen Zeit unter Tage kräftig knurrt, und ein Gefühl der Erschöpfung holt ihn plötzlich ein.
Gilthas
 player, 616 posts
Mon 20 Aug 2012
at 16:27
Re: Mit dem Strom schwimmend
Blinzelnd schaut auch Gilthas aus der Flusshoehle heraus. Beim Anblick des Baeren will er schon zu den Waffen greifen, aber der Baer scheint ganz ins Fischen vertieft zu sein. "Kann jemand erkennen wo wir sind? Ich hoffe dieser Dinosaurier ist weit weg."

Dann tritt er vorsichtig aus der Hoehle heraus und schaut sich in alle Richtungen um.
Xiara
 player, 678 posts
Mon 20 Aug 2012
at 17:28
Re: Mit dem Strom schwimmend
“Lasst uns ersteinmal zusehen, dass wir hier raus kommen und dass dieser Bär dort sich nicht dazu entschließt, nach uns zu fischen, dann können wir uns darum kümmern, wie wir wieder zu dem Platz kommen, wo wir die Pferde zurückgelassen haben,” schlägt Xiara vor und blickt zu Ginger herüber, ob die Druidin sich berufen fühlt, etwas wegen des Bären zu unternehmen. Ansonsten würde die Waldelfin selbst versuchen, ihm freundlich gegenüberzutreten, um ihr Weiterreisen ohne Zwischenfall zu ermöglichen.
Loremaster
 GM, 1511 posts
Mon 20 Aug 2012
at 18:38
Gegen den Bär
Ginger hatte kurzzeitig verträumt auf den Bären gestarrt. Bis sie von Thordins ausgesprochenen Gedanken aufgeschreckt wurde. "Nicht doch, dieser fellige Riese ist hier essentiell für das Ökosystem. Ich glaube nicht dass viele Bären auf diesem Plateau leben." Die Druidin drängelt sich flink nach vorne und geht dann langsam und unbeschwert bis auf ein paar Schritte an den Bären heran. Sie hält sich auf der anderen Seite des Flusses. Ihre Gestik ist den restlichen Gefährten ein einziges Rätsel. Nur Xiara kann grob nachvollziehen, welchen tierischen Bewegungen dies nachempfunden ist.

Der Bär scheint hier keinen Feind zu erkennen. Schließlich postiert sich Ginger ganz nah bei dem Bären im Wasser. Auf einmal macht sie eine schnelle Bewegung, etwas zuckt im Wasser, und der Bär neben ihr haut mit seiner Tatze in das Wasser - und zieht einen Fisch heraus. Während sich der Bär mit dem Fang zurückzieht winkt Ginger ihre Gefährten eilig herbei und vorbei.
Thordin
 player, 684 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 20 Aug 2012
at 20:33
Re: Gegen den Bär
Obwohl Thordin etwas enttäuscht ist, hier anscheinend nicht am Ende der Nahrungskette zu stehen, folgt er den anderen aus den Fischgründen des Bären heraus.

"Ich habe eine relativ klare Vorstellung davon, in welche Richtung wir gegangen sind. Obwohl die Gänge recht verwinkelt waren. Es sollte nicht allzuschwer sein, markante Punkte zu erkennen, die uns den Weg herunter von diesem Plateau weisen können. Nachdem ich Euch durch das verwinkelte Tunnelsystem geführt habe, erscheint dies doch als eine recht einfache Aufgabe.

Und haltet die Augen nach irgendwelchen Duftfallen offen, die die Saurier anlocken."

Boldran
 player, 258 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 21 Aug 2012
at 07:28
Re: Gegen den Bär
Das war sehr beeindruckend, junge Ginger, gegen diesen Bären kämpfen zu müssen, hätte mich jetzt sehr traurig gestimmt, ich danke euch.

Der Alte wendet sich Meister Thordin zu. Wenn ihr uns sicher zu den Pferden führen könntet wäre ich euch ungemein dankbar, denn meine Sorge um Sturm ist gross. Doch muss ich gestehen, ich weiss nicht im mindesten wo wir sind. Ich war noch nie in diesem Teil der Welt.

Boldran schaut kurz zum Himmel und prüft den Stand der Sonne. Wenigstens wollte er eine Himmelsrichtung bestimmen, um nicht ganz hilflos dazustehen.
Loremaster
 GM, 1512 posts
Tue 21 Aug 2012
at 19:39
Re: Gegen den Bär
Ginger lächelt. Sie ist es nicht unbedingt gewohnt Zustimmung oder Anerkennung zu Ihrem Umgang mit Tieren zu bekommen. Noch während Boldran die Himmelsrichtung anhand der tief in ein orangenes Wolkenbad am Horizont getauchten Sonne ausmachen kann erwidert die Gnomin: "Oh, habt dank, Boldran. Keine Sorge, zu Sturm und Stalker finden wir nun auch noch. Nur befürchte ich, wir sind im Rücken des Saueriers."

Nach einer kurzen Diskussion mit Thordin und zahlreichen Fingerzeigen resümiert Ginger dann: "Schaut, wir sind auf einer abgeschiedenen Anhöhe, dort rechts unten liegt das Plateau vor uns. Und irgendwo zwischen uns und dem Wasserfall im Süden lungert möglicherweise der Saurier. In die andere Richtung, im Nordwesten über den Bergkamm zu klettern würde uns einen guten Tagesmarsch kosten.
Ich schlage vor, wir versuchen den Saurier auszuspähen, und umgehen ihn dann weiträumig."


Mit Gingers Orientierungshilfen erkennen die Gefährten, dass der kurze Weg zum Wasserfall nur einen zehnminütigen Marsch durch das Dickicht bedeuten würde, während der lange Weg, rund um das weitläufige Plateau zwei Stunden dauern könnte.

Es ist Xiara, die den Saurier dann auch prompt entdeckt: er hat soeben eine halbe Meile entfernt, am Rande des Plateaus im Nordosten, etwas zu Boden fallen lassen. Auf einmal sind viele kleine Bewegungen zu sehen und einzelnes Gekreische zu hören.
Boldran
 player, 259 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 21 Aug 2012
at 19:41
Re: Gegen den Bär
Fütterungszeit? Vielleicht ein guter Moment daran vorbei zu schleichen ...?
Kognoskula
 NPC, 324 posts
Tue 21 Aug 2012
at 21:26
Re: Gegen den Bär
Ohne zu zögern zieht Kognoskula die Augenbrauen hoch und nickt Boldran zustimmend zu.
Thordin
 player, 685 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 22 Aug 2012
at 07:52
Fressen und gefressen werden
"Großartig. Dann gibt es bald noch mehr Saurier", stellt Thordin trocken fest. "Sputen wir uns. Ich kann den Wasserfall schon hören. Gilthas, reicht dein Seil bis nach unten?" Thordin beschleunigt die Schritte seiner kurzen Beine.

This message was last updated by the player at 08:34, Wed 22 Aug 2012.

Gilthas
 player, 617 posts
Wed 22 Aug 2012
at 21:44
Re: Fressen und gefressen werden
Nach Xiaras Fingerzeig sieht auch Gilthas den Saurier in einiger Entfernung. "Wenn wir uns beeilen, sollten wir dem Saurier entgehen koennen bevor die Kleinen fertig gefuttert haben. Also los!" Auch Gilthas setzt sich sofort in Bewegung, aber zieht dennoch einen Dolch, um notfalls gewappnet zu sein. "Ich glaube das Seil muesste bis nach unten reichen. Ist gut 150 Meter lang." entgegnet er dem Zwerg, waehrend er neben diesem her laeuft.
Xiara
 player, 679 posts
Thu 23 Aug 2012
at 22:02
Re: Fressen und gefressen werden
“Etwas Seil habe ich auch noch dabei, falls es zu knapp ist,” bemerkt Xiara.
Loremaster
 GM, 1515 posts
Tue 25 Sep 2012
at 20:25
Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Die Sonne hält sich noch tapfer über dem Horizont als Kognoskula an einen Baum gelehnt genüsslich in einen Apfel beißt, neben ihr Dimble. Gilthas schenkt seiner magischen Seilrolle noch einen zufriedenen Blick, als er sie wegpackt und seinen Rucksack endlich von den Schultern nimmt. Die Seilrolle hatte ihren Dienst gut verrichtet - weder der Dinosauriernachwuchs noch die Fische am Fuß des Fichtenblaufalls bekamen ein Dessert. Ginger und Xiara sind längst mit Haschimi und Stalker am tollen, und Boldran ist bei Sturm, seinem Roß, das er während der Expedition in die Cuombaji-Höhlen mehr als einmal vermisst hatte. Thordin murmelt mit abwesendem Blick irgendetwas in seinen Bart, bevor er widerwillig eine große Portion frischer Frühlingsluft einatmet.
Das Fichtenblauplateau liegt scheinbar friedlich hoch über der grasigen Ebene, auf der die Gefährten nun endlich Rast finden. Geradezu fremd wirkt der Gedanke an das, was dort oben, und erst recht in dem Berg selbst, vor sich ging. Eine erste Biene summt suchend zwischen den Gefährten herum. Suchend nach den ersten Boten des Frühlings. Kognoskulas Blick fällt auf Dimble, der mit seinen roten Wangen ganz und gar ungewohnt gesund erscheint. Nichts baumelt mehr um seinen Hals.
Boldran
 player, 262 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 25 Sep 2012
at 20:53
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
"Sturm! Ich bin zurück, ich war häufig um Sorge um dich. Der Berg hat uns zu lange gefangen gehalten und doch hoffte ich stets, daß Heironeous auch über dich wachen würde, so wie er mir die ganze Zeit über zur Seite gestanden hat."

Boldran tätschelt liebevoll Sturms Hals, während er ihm einen Apfel anbietet.

"Jetzt brechen wir bald auf, neuen Abenteuern entgegen, doch wohin, dass sollen die Weisen unter uns entscheiden, und wir beide folgen, oder, mein Bester?"
Xiara
 player, 681 posts
Wed 26 Sep 2012
at 06:59
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Xiara ist sichtlich erleichtert, nach der langen Zeit unter dem Berg endlich wieder in der freien Natur zu sein. Und sie ist froh, dass ihren Gefährten und den Reittieren nichts passiert ist in der Zwischenzeit.

Zu Boldran gewandt sagt sie: “Ich glaube Greyhawk ist unser nächstes Ziel.”
Thordin
 player, 687 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 26 Sep 2012
at 19:41
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Er sollte eigentlich euphorisch sein, aber seine Stimmung ist eher gedrückt. Thordin sehnt sich nicht nach dem Tempel zurück und doch ist er unglücklich, dass sie schon wieder an der Obefläche sind.

"Ja, Greyhawk", stimmt er Xiara zu. "Aber zuvor haben wir noch einiges zu besprechen. Zum Beispiel unsere Kommandostrukturen, denn unsere Zusammenarbeit war nicht immer mustergültig.

Doch vor allem, was in der neun Höllen Namen dort drinnen"
-- er deutet unbestimmt in Richtung des Wasserfalls und des Plateaus -- "die dort getrieben habe. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass uns das noch lange verfolgen wird."

This message was last edited by the player at 07:11, Mon 15 Oct 2012.

Gilthas
 player, 620 posts
Thu 27 Sep 2012
at 21:04
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Gluecklich wieder an der Oberflaeche und jetzt auch sicher zu sein, laesst sich Gilthas die Abendsonne auf den Bauch scheinen und Thordins Worte ueber sich ergehen. "Thordin, lasst uns doch fuer heute die Untoten und Ungetueme aus der Hoehle vergessen. Ich habe gerade genug davon. Lasst uns einen Lagerplatz finden und heute Abend etwas ausgelassen und froehlich sein." Schon schaut er sich nach einem schoenen Platz in der Naehe des Fluesschens um. "Schaut! Dort hinten an der Flussbiegung koennen wir es uns gemuetlich machen."

This message was last edited by the player at 21:04, Thu 27 Sept 2012.

Kognoskula
 NPC, 325 posts
Fri 28 Sep 2012
at 14:42
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Kommandostrukturen gehört nicht gerade zum bevorzugten Vokabular von Kognoskula, und so ist sie dankbar über Gilthas' Vorstoß, sich der erledigten Dinge heute Abend ersteinmal zu erfreuen. "Wir können dieses Thema in naher Zukunft diskutieren, Thordin. Doch lasst uns heute feiern! Nicht zuletzt haben wir heute die Seele unseres Freundes Dimble gerettet und den Fluch eines der mächtigsten Wesen des Abgrundes gebrochen." Sie schmunzelt, und trommelt mit ihren Fingern auf ihrem Zauberbuch herum, auf dem Boccobs Symbol, das Wissende Auge, eingraviert ist. "Außerdem kommt der Frühling!" bei diesen Worten zieht sie tief Luft ein und lässt ihren Blick zum Horizont schweifen, auf der Suche nach schneebedeckten Gipfeln. An Ginger gewandt bemerkt sie: "Ob das Weiße Mammut Zuflucht gefunden hat?"

Sie kaut übermütig auf einer Löwenzahnknospe herum, etwas bitter, wenn nicht mindestens blanchiert. Als sich ihr Gesichtsausdruck beruhigt hat, memerkt sie beinahe beiläufig: "Ja, Greyhawk, dorthin führt unsere Spur. Das ist gar nicht mehr so weit."

"Ich koche uns heute einen leckeren Frühlings-Eintopf." kündigt sie dann an, und beginnt in ihren Alchemie-Notizen Rezeptideen zu sammeln.

This message was last edited by the player at 14:47, Fri 28 Sept 2012.

Thordin
 player, 689 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 28 Sep 2012
at 17:15
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
"Ich finde diesen ständigen Wechsel der Jahreszeiten nach wie vor irritierend", stellt Thordin fest. Unwillig beginnt er aber, sich an den Vorbereitungen des Nachtlagers zu beteiligen. Nicht zu glauben, dass in unmittelbarer Nähe dieses friedlichen Ortes so viel Unheil lauert.

Außerdem reinigt er sorgfältig seine Waffen und macht Inventur seiner stark dezimierten taktischen Ausrüstung.
Boldran
 player, 263 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sat 29 Sep 2012
at 11:38
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Nachdem er sich vergewissert hat, daß es Sturm gut ergangen ist, fängt der Alte an, sich seiner Rüstung zu entledigen. Zum ersten Mal seit langer Zeit achtet er nicht mehr auf seine Umgebung. Halb in Trance vor Erschöpfung und Kälte zieht er Stück für Stück des Panzers aus und lässt alles auf den Boden knallen. Schliesslich hockt er sich hin und verbirgt sein Gesicht in seinen schwieligen, harte Feldarbeit gewohnten Händen.

"Ich werde eine Zeitlang wachen." Der Alte nickt nur, er verliess sich auf seinen Sohn.
Thordin
 player, 691 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 1 Oct 2012
at 19:42
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
"Alles in Ordnung, Boldran?", fragt Thordin. Er hat einen kleinen Schleifstein ausgepackt und begonnen seine Axt zu schärfen. "Du wirkst müde. Wir haben tapfer gekämpft, da ist es in Ordnung, müde zu sein."
Boldran
 player, 264 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 2 Oct 2012
at 09:14
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Boldran nimmt die Hände nicht von seinem Gesicht weg, als er dem Gefährten antwortet:"Ja, wir haben tapfer gekämpft, ja, wir haben überlebt, ja, es ist alles in Ordnung, Meister Zwerg. Gebt mir einen Augenblick der Besinnung. Mein Junge wacht solange."

This message was last edited by the player at 09:15, Tue 02 Oct 2012.

Xiara
 player, 682 posts
Tue 2 Oct 2012
at 20:59
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Stalker ist zwar schon ein beeindruckendes Kraftpaket, aber der Cooshee ist dennoch genauso verspielt wie seine entfernten Hundeverwandten. Sichtlich begeistert davon, dass seine Herrin wieder da ist, tollt er mit der Waldelfin herum, die diese Freude gerne mit ihm teilt.

“Wir alle haben uns eine Pause redlich verdient,” wirft Xiara ein.

“Naja, bis auf Dich vielleicht. Du hast ja jetzt lange genug Pause gehabt,” scherzt sie in Richtung ihres Tiergefährten, der natürlich kein Wort davon versteht.
Loremaster
 GM, 1518 posts
Tue 2 Oct 2012
at 21:50
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Kognoskula blickt kurz zu Xiara als sie diese Worte hört und bekommt eine Idee. "Ist eigentlich noch Jagdsaison, Stalker? Gibt es zu dieser Jahreszeit irgendwelche Pilze, Ginger? Wollen wir ein wenig Kräuter und wildes Wintergemüse suchen gehen Boldran?" Kognoskula wuchtet mit ungeahntem Übermut den großen Kessel vom Wagen und nimmt den leichten Missmut des einen oder anderen gar nicht wahr, als sie Ihre Pläne zum Besten gibt.

Als die Sonne dann dabei ist, dem Horizont gute Nach zu wünschen, steigen leckere Düfte in den Himmel. Der Kessel, von Thordin fachmännische durch Steine über Gilthas' Feuer gehalten, vermag heute Abend jeden mehr als satt zu machen und wieder zu Kräften zu kommen. Die Sterne erzählen vom Frühling, doch noch senden die Berge die letzte Kälte des Winters herab in das abendliche Tal.

Dimble hat inzwischen seine Gedanken geordnet und seine Eindrücke und Erlebnisse zu einer Weise geformt, wie sie die Gefährten schon lange nicht mehr gehört haben. Entfesselt und farbenfroh, melodisch und voller Bewegung bereitet er mit einem langen Lied die Ereignisse das Tages auf. Mit den letzten Klängen fallen die Gefährten in ein besinnliches Nachdenken. Doch es dauert nicht lange da wird ein Thema nach dem anderen in ungewohnt frohsinniger Stimmung diskutiert, belächelt, ausgemalt und beschrieben. So lange bis nun wirklich jeder weiß was wo geschah, und warum Thordin in diesem Kamin so einen fürchterlichen Lärm machen musste, und diese Vampirvasallen nicht durchs Wasser folgten, wie Dimble und Ginger durch den Chuul-Pool kamen, wie Boldran die Furcht in sich besiegt hat und jedem der Köpfe die einst Krieg'rin war'n widerstehen konnte, was mit der Spinne geschah, die Kognoskula tot von der Decke fallen ließ, und wie Gilthas diesen Klingenzauber inmitten der schwirrenden Köpfe veranstaltete, warum Xiara und Thordin dem Unleben in dem Berg nur widerwillig den Rücken kehren, und woher die zwei ihre Kraft beziehungsweise ihr Repertoire an Überraschung hernehmen. "Eine Schriftrolle mit dem Sprung-Zauber? Ich traute meinen Ohren nicht!" Und auch, warum Boldran einfach nicht so gut im Weitsprung ist. Nur beim vermutlichen Alter des Wasser-Mephits, da kam man auf keinen gemeinsamen Nenner.

Die Bäume, unter denen die Gefährten kampieren haben heute viele Geschichten gehört. So viele, wie schon lange nicht mehr.
Xiara
 player, 683 posts
Thu 4 Oct 2012
at 01:30
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
“Ich glaube, unsere Gelehrte hat Hunger,” scherzt Xiara, als sie Kognoskulas Fragen vernimmmt.

“Es sollte aber durchaus möglich sein, etwas zu jagen.”
Boldran
 player, 265 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 5 Oct 2012
at 09:01
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Boldran lauscht abwesend der Erzählung, sein Blick geht in die Ferne. Bei dem Angebot Pilze zu suchen, schüttelt er nur den Kopf. Seine Rüstung liegt nachwievor in der gegend verteilt rum.
Der Alte ist froh, dem Berg entronnen zu sein, die frische Luft klärt seine Gedanken.
Er atmet die kühle Luft tief und beinahe gierig ein. Dann rappelt er sich auf und beginnt langsam damit, seine Sieben Sachen zusammenzusuchen und diese zu pflegen und zu ölen.

"Es ist gut hier draussen zu sein, es ist gut, lasst uns eine Zeit hier bleiben, die Wunden mögen heilen. Dann können wir bald aufbrechen, wohin uns die Pflicht auch führen mag."

Er spricht zu keinem in bestimmten, aber doch so, daß die Gefährten ihn hören können.
Gilthas
 player, 623 posts
Sun 7 Oct 2012
at 18:53
Re: Wieder in vierbeiniger Gesellschaft
Gilthas ist froh, dass sich alle entschlossen haben fuer heute Abend die Sorgen zu vergessen und Dimbles Befreiung vom Teufelshuf zu feiern. Da Kognoskula das Kochen im Griff zu haben scheint, kuemmert er sich um das Feuer und sorgt fuer genug Feuerholz.

Nach dem Essen beteiligt er sich rege an den Diskussionen und Geschichten. Ausfuehrlich erzaehlt er von seinem Versuch den Bodak abzulenken und seinen Missgeschicken dabei. Nebenbei schnitzt er ein Abbild der Mondgoettin inspiriert von den Reliefen und Wandbemalungen in den Hoellen.
Loremaster
 GM, 1520 posts
Mon 8 Oct 2012
at 20:09
Nach einer geruhsamen Nacht
Nach und nach fallen den Gefährten die Augen zu. Einer nach dem anderen schlüpft in seinen Schlafsack unter dem Tarp beim Feuer. Am Ende sind es Dimbles gesäuselte Lieder des Frühlings, und die sanften Klängen seiner Mandoline, die die Gefährten in den Schlaf wiegen. Die Wache teilen sich alle sieben Gefährten. Und man schläft bis in die späten Morgenstunden, in der Hoffnung der geschundenen Physis eine gute Chance zu geben, an Schmerz, Prellungen und Wunden zu arbeiten. Die Erwartung eines entspannten Morgens und die getane Arbeit hinter sich, ist der Vormittag von einer trägen Gemütlichkeit geprägt, in der jeder den Dingen nachgeht, die in den letzten Wochen vernachlässigt wurden. So ist Kognoskula, zum Beispiel, kaum aus ihren Büchern holen und Ginger und Haschimi gar unzertrennlich, ebenso wie Dimble und seine Mandoline.

Es ist eher die Siesta in der Mittagssonne, als sonst etwas, was die Gefährten  zusammensitzen lässt, als die Sonne schon hoch über dem Horizont steht. "Hach Greyhawk - Perle der Flanaess und Heimat der größten Magiergilde unserer Zeit." Sie runzelt ihre Stirn. "Aber wir haben auch anderes vor, in Greyhawk, nicht wahr? Im Grund ist es die Spur des Schwarzmagiers, welche uns dort hinführt. Jener Unbekannte, der unerwartet aus Cryllor geflohen ist, um scheinbar wichtigen Geschäften in Greyhawk nachzugehen. In Keoland legten wir ihm sein Handwerk, doch in Greyhawk kennen wir sein Handwerk noch nicht einmal. Ob er zu Riggbys Beerdigung geht? Ob er das Dritte im Bunde der Bösen Artefakte sucht? Wir haben den Namen eines Kontaktmannes, nicht wahr? Wir kennen seine Methoden. Doch wird uns das zu ihm führen?"
Thordin
 player, 692 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 10 Oct 2012
at 09:56
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
"Einen Augenblick, Freunde, bevor wir weiterreden." Er wirft Kognoskula bedeutungsvolle Blicke zu, schaut nach oben, dann in alle Richtungen, aber nicht in die Ferne sondern eher auf die Gefährten, als ob er etwas suche.
Kognoskula
 NPC, 326 posts
Thu 11 Oct 2012
at 07:27
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
Kognoskula hält sofort inne und legt ihre Hand erschrocken vor den Mund. Sie versteht was Thordin fürchtet. Auch sie blickt nun suchend umher. Einige beschleunigte Herzschläge später atmen alle wieder etwas beruhigter. Die Gefährten scheinen keine geheimen Zuhörer zu haben.
Thordin
 player, 695 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 11 Oct 2012
at 11:40
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
"Vergesst nicht, das wir beobachtet werden von ihm. Doch im Augenblick kann ich nichts erkennen."

"Ragnar Gundersson, Halle der Dock- und Hafenarbeiterunion, Freie Stadt Greyhawk"
, zitiert er dann aus dem Gedächtnis.
"Das war unser Kontakt. Das heißt, für uns war er eigentlich nicht gedacht. Das Naheliegendste wäre also, bei diesem Ragnar eine Nachricht für den Schwarzmagier zu hinterlassen und zu beobachten, was passiert. Sicher ist der mit etwas wichtigem beschäftigt, sonst hätte er sich selber um die Artefakte gekümmert. Aber vermutlich weiß er, dass sie schon auf dem Weg zu ihm sind. Kein Grund also, uns aufzuhalten.

Vielleicht, sollte jemand von uns incognito vorausreisen, um etwas über mögliche Schritte herauszufinden, die er schon gegen uns ergriffen haben könnte. Andererseits könnte das diesen jemand auch in große Gefahr bringen...

Jedenfalls sollten wir uns beeilen, so dass er möglichst wenig von seinen Plänen in die Tat umsetzen kann."

Boldran
 player, 266 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 11 Oct 2012
at 12:19
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
"Ich weiss von diesen Dingen nichts, Herr Thordin, doch verstehe ich deren Wichtigkeit, zumindest annähernd. Ich kann unerkannt die Stadt betreten und mich mit diesem Ragnar in Verbindung setzen, solange ich meine Rüstung nicht trage und in Bauernkleidung auftrete, dürfte niemand mich auch nur im entferntesten entdecken."

Warum als Bauer, ich hätte doch auch Schmied oder Schuster sagen können...

Boldran legt kurz den Kopf schief. "Sei es wie es sei, niemand dürfte mich erkennen, was meint ihr dazu?"
Loremaster
 GM, 1521 posts
Fri 12 Oct 2012
at 12:38
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
"Wisse, dass Du Dich dabei in Gefahr bringst, Boldran!" platzt Kognoskula kanonisch heraus. "Greyhawk ist die größte und berüchtigste Stadt dieser Breiten. Und immerhin scheint jener Gundersson der Kontaktmann des Feindes zu sein. Er schickte den Koboldhexer aus den Hobgoblinhöhlen hinter Cryllor zu ihm, nicht wahr?" Kognoskulas Blick schweift zu dem Wagen, der die erbeutete alchemische Ausrüstung jenes Bösewichts geladen hat. Kurz gehen ihre Gedanken an jene Antithese eines Schneemannes, welcher dort in den Stollen wachte.

"Es könnte funktionieren, Boldran. Wenn es sich um einen Hafenarbeiter handelt, fällt die Kontaktaufnahme eines Bauern nicht ins Auge. Weit weg, sollten wir anderen aber nicht verharren!"

This message was last edited by the GM at 12:39, Fri 12 Oct 2012.

Boldran
 player, 267 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 12 Oct 2012
at 15:48
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
"Eure Sorge um mich rührt mein Herz wahrlich, werte Kognoskula, doch bürdet euch nicht solch schwere Gedanken auf. Es wird alles gut gehen, Heironeous, in den ich mein Leben und mein ganzes Vertrauen setze wird über mich wachen. Doch bin ich kein kluger Mann, und ihr müßt mir genaue Instruktionen mitgeben, wie ich mich verhalten, was ich sagen und was ich fragen soll. Ist dies möglich?"
Gilthas
 player, 624 posts
Sat 13 Oct 2012
at 21:37
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
Bei dem Gedanken Boldran alleine vorauszuschicken, muss Gilthas an seinen Versuch denken den Bodak alleine aufs Glatteis zu fuehren. "Boldran, wenn du alleine zu ihm gehst, sollten wir anderen wirklich nicht zu weit weg sein. Als ich mit dem Bodak alleine war ist mir schon das Herz in die Hose gerutscht." Dann fallen ihm Thordins Worte vom Vorabend wieder ein. "Thordin hat Recht. Wenn du alleine vorausgehst, sollten wir alles planen und Zeichen vereinbaren."
Kognoskula
 NPC, 327 posts
Mon 15 Oct 2012
at 08:46
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
Kognoskula runzelt die Sitrn und stimmt dem gesagten nickend aber schweigend zu.
Thordin
 player, 696 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 16 Oct 2012
at 15:04
Re: Nach einer geruhsamen Nacht
"Die Frage ist, was wir erreichen können und ob es das Risiko Wert ist. Was sollte unser Plan sein? Boldran könnte direkt mit Ragnar Kontakt aufnehmen, unter dem Vorwand, etwas für ihn zu haben. Aber das wäre zu gefährlich, wenn wir nicht schon da sind, um ihm notfalls rauszuhauen.

Oder wir könnten ihm per Kurier oder ähnlichem eine schriftliche Nachricht zukommen lassen und ihn dann beobachten. Aber es dürfte schwierig werden, ihm Nahe genug zu kommen um seine Reaktion darauf festzustellen. Schließlich haben wir keine Ahnung, wie Ragnar mit dem Schwarzmagier in Kontakt steht.

Schließlich könnte er noch ganz allgemein in Ragnars Nähe bleiben und versuchen, etwas mehr über ihn zu erfahren.

Jedenfalls sollten wir einen unauffälligen Treffpunkt vereinbaren. Einen Pelortempel vielleicht. Vielleicht könnten auch zwei vorausreisen. Doch die Gefahr, das ein Beobachter dadurch stutzig wird, ist natürlich größer."


Thordin hat unwillkürlich von Boldran in der dritten Person gesprochen, ohne dass es ihm bewusst wird.

This message was last edited by the player at 15:04, Tue 16 Oct 2012.

Loremaster
 GM, 1522 posts
Wed 17 Oct 2012
at 08:04
Boldrans Infiltrationspläne
Kognoskula lässt Thordins Kontemplationen einwirken und mustert dabei unentwegt den alten Bauern, der nun im Zeichen des Heironeous durch die Welt geht. Sie nickt nachdenklich "Bei den Docks gibt es immer zu tun, einen ersten Blick auf das Treiben jenes Ragnars zu werfen wäre fein. Ihn direkt zu kontaktieren ist sicherlich riskant - eine Nachricht in seinen Händen, unter der Beobachtung von Boldran, da würde ich mich auch sicherer fühlen. Innerhalb der Stadtmauern von Greyhawk sollten wir dennoch alle verweilen. Die Stadt ist riesengroß und die Einreise an Markttagen kann Zeit in Anspruch nehmen."
Thordin
 player, 697 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 17 Oct 2012
at 15:22
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Ja, Du hast recht. Wir könnten sogar... Wir könnten sogar jemanden in Boldrans Rüstung stecken. So fällt es bei unserer Einreise nicht auf, dass Boldran fehlt, denn das könnte im schlimmsten Fall Verdacht erregen."

This message was last edited by the player at 15:25, Wed 17 Oct 2012.

Boldran
 player, 268 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 17 Oct 2012
at 16:06
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Nein, Herr Thordin, die Rüstung meines ...," Boldran stockt, fängt sich aber wieder schnell, "diese Rüstung trage nur ich, sonst keiner, das ist ausgeschlossen und bedarf keinerlei Diskussion. Verzeiht meine harschen Worte."
Kognoskula
 NPC, 328 posts
Wed 17 Oct 2012
at 18:15
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Kurz huscht ein Schmunzeln, verfolgt von einem unwillkürlichen Augenrollen, über Kognoskulas Gesicht. Sie denkt gar nicht daran, Einspruch zu erheben. "Das kommt natürlich nicht in Frage" schüttelt sie den Kopf. "Eine andere gerüstete Person auf dem Wagen sitzen zu haben wäre freilich fein - in einer anderen, wenngleich ähnlichen Rüstung, versteht sich."
Gilthas
 player, 625 posts
Wed 17 Oct 2012
at 21:56
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Das hoert sich nach einer super Idee an. Aber wo kriegen wir vor Greyhawk noch eine Ruestung her?" Mit einer Hand kratzt er sich am laenger werdenden Bart und gruebelt darueber nach. "Hmm, glaubt ihr wirklich der Schwarzmagier haelt an allen Toren nach uns Ausschau?"
Thordin
 player, 698 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 17 Oct 2012
at 22:40
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Ich hoffe nicht. Vielleicht hält er uns nicht für so wichtig. Aber falls doch? Lieber nichts riskieren.

Ich meine, in Hommlet gibt es wahrscheinlich einen Schmied, aber... Ich müsste sowieso einige Dinge nachkaufen, am besten in einer Magiergilde. Das bringt uns zu unserer Reiseroute. Irgendwo nördlich von uns liegt Verbobonc, wo der Patriarch Riggby verstarb. Und irgendwo im Osten liegt Greyhawk. Aber welcher Weg ist die günstigste Route dorthin?"


Thordin schaut Ginger an, die bisher für die Routenplanung verantwortlich gewesen war.
Loremaster
 GM, 1523 posts
Thu 18 Oct 2012
at 07:29
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Ginger, die erst spät Thordins Blick gewahrt wird, da Haschimi heute offensiv zu verhindern versucht, wieder zurückgelassen zu werden, nickt und beginnt mit Stöckchen und Steinen die etwaige Geographie zu skizzieren. "Verbobonc ist nicht mehr weit, vielleicht ein, zwei Tagesreisen, doch auch Hommlet hat einen sehr guten Schmied!" - "...geschichtlich bedingt..." wirft Kognoskula ein - "Nach Greyhawk ist es dann noch eine Woche nach Osten, vielleicht ist der Fluss schon schiffbar.."

(karte kommt heute Abend!)
Loremaster
 GM, 1525 posts
Sun 21 Oct 2012
at 10:12
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Ginger braucht etwas länger als erwartet um ihre Orientierung ins Gedächtnis zu rufen. Anhand des Kartenmaterials von Kognoskula und ihrer Stock-und-Stein Skizze erläutert sie die Alternativen: "Zwischen uns und Greyhawk liegt der große Gnarley Forest. An und für sich kein Ort, an dem wir uns fürchten brauchten, viele Waldläufer der guten Völker hausen dort, Druiden und Elfen, aber auch Räuberbanden. Die sogenannte North Road (III) quert von Hommlet aus nach Osten, bis wir am Fluss Selintan nach Norden bis Greyhawk könnten." Ginger legt nun etwas weiter nördlich einen dicken Stein ins Gras. "Hier ist Verbobonc, von dem Thordin sprach. Wollen wir zunächst dorthin, bietet sich von dort aus die Low Road (I) an, ein wohlbefahrener Handelsweg, oder gar eine Schiffsreise über den Fluss Ververdyva. Während der Schneeschmelze sollte er sogar schon von Verbobonc aus schiffbar sein." Ginger legt nun noch ein paar Stöcke zwischen die beiden Wege. "Zwischen diesen beiden Wegen, vielleicht der schnellste Weg, durchstößt die High Road (II) den Gnarley Forest direkt."
Gilthas
 player, 627 posts
Sun 21 Oct 2012
at 13:12
Re: Boldrans Infiltrationspläne
Gilthas lauscht Gingers Ausfuehrungen und die Zeichnung im Sand hilft auch ihm sich zu orientieren. "Also wenn wir noch ein paar Besorgungen machen muessen bevor wir nach Greyhawk kommen, sollten wir den Weg ueber Verbobonc nehmen. Aber sobald wir in Greyhawk sind, sollten wir doch auch alles kriegen, oder?"
Thordin
 player, 701 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 21 Oct 2012
at 20:40
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Du hast recht, es gibt keinen guten Grund, über Verbobonc zu reisen. Außer, dass ich gerne das Haus des Patriarchen Riggby sehen würde. Und dass eine Flussfahrt mal eine Abwechslung wäre zu dem mühsamen Laufen auf langen Strecken. Vielleicht sind wir so sogar schneller. Wenn wir direkt bis Greyhawk führen, kämen wir sogar sozusagen bei diesem Gundersson im Wohnzimmer an."
Gilthas
 player, 629 posts
Sun 21 Oct 2012
at 21:41
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Dann lasst uns erst einmal nach Hommlet zurueckgehen. Schliesslich haben wir dort noch Zimmer in der Grüßenden Maid. Hmm, die haben heute bestimmt wieder super Essen." erinnert er sich an das hervorragende Essen dort. "Ausserdem koennen wir dort nachfragen, wie es um die verschiedenen Wege bestellt ist."
Thordin
 player, 702 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Mon 22 Oct 2012
at 09:04
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Gute Idee. Das Bier war auch gut. Machen wir einen Spaziergang nach Hommlet, suchen wir Schmied und einen Händler für magischen Grundbedarf. Gleichzeitig erkundigen wir uns nach den Wegen und morgen brechen wir auf."
Boldran
 player, 269 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 22 Oct 2012
at 09:57
Re: Boldrans Infiltrationspläne
"Ja, ein guter Plan, machen wir es so. Ein rechtschaffenes Bettchen und ein Dach über dem Kopf wird meinen alten Knocen gut tun."
Loremaster
 GM, 1528 posts
Wed 24 Oct 2012
at 21:49
Zurück in Hommlet
Boldrans Worte hallen in den Köpfen der Gefährten wieder, während ein jeder seine Siebensachen zusammenpackt. In den Köpfen wandelt sich die Vorfreude auf die ein zivilisiertes, schützendes Dorf und ein Bett individuell. Doch jeder Blick auf den Fichtenblaufall erinnert an das Übel, was hinter vielen Seillängen Stein, inmitten des Berges, abgeschüttelt wurde, und festigt das Gefühl ein wenig Regenration verdient zu haben. Sei es der Einkauf, ein trockenes Bett, ein Dorfalchemist, ein Rüstschmied, Auskünfte und Tratsch auf dem Marktplatz oder einfach ein köstliches Mahl in der Grüßenden Maid: Nur zwei Stunden Marsch trennen die Gefährten von Hommlet.

Schweigend und ohne Hektik gestaltet sich der Aufbruch. Einzig ein kurzer, versteinerter Blick in Richtung des Berges verstört. Gerade hat der Zwerg seinen Rucksack geschultert, bleibt er wie verwurzelt stehen. Ein paar lange Herzschläge lang verharrt Thordin. Ein kurzes Stirnrunzeln und ein Kopfschütteln später dann trottet auch er los. Ereignislos und ruhig gestaltet sich der zunehmend verregnete Vormittag. Als schließlich die ersten Dächer auf Hommlets Anhöhe aus dem Nebel heraus zu sehen sind, sind kaum zwei Stunden vergangen.



Gilthas erinnert sich noch gut an den direkten Weg zur Grüßenden Maid und führt die kleine Karavane an. Haschimi, Stalker und Sturm bekamen auf dem morgendlichen Ausflug genügend Auslauf abseits des Weges, um nun im Dorf gemütlich trottend wenig Aufmerksamkeit zu erregen. "Seid gegrüßt, Ihr!" ist es dann Vesta Gundigoot, welche die Rückkehrer von der überdachten Veranda aus willkommen heißt. Sie pausiert das Auskehren des Gasthauses und stützt sich schmunzelnd auf ihren Fegbesen. Den Kopf schief haltend bemerkt sie noch mit einem Lachen: "Na wenn das kein Ausflug in die Kronhügel war, am Stammtisch gestern Abend hatte Euch schon der eine oder andere abgeschrieben." Dann ruft sie den Stallburschen und hält den Gefährten die Türe auf. "Ich natürlich nicht." vergisst sie nicht hinzuzufügen.

Es dauert kurz, bis schließlich auch Boldran, Ginger und Xiara in die Stube kommen. Schließlich wollte sichergegangen werden, dass die drei Vierbeiner eine stattliche Mahlzeit bekommen. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich aber nur Sturm umgehend einen gemütlichen Platz in den Stallungen gesucht. Haschimi und Stalker sind zu neugierig um von der Seite Ihrer Zweibeiner zu weichen. Dann aber wacht auch der in der Stube mittagsschlafende Ostler Gundigoot auf. Beinahe ein wenig erschrocken. "Hah, also doch. Und ich hatte schon fast,..." beginnt er, doch besinnt sich dann eines Besseren. Vesta unterbricht zeitgleich "Eure Quartiere habe ich Euch kurz durchgewischt." und überreicht die rustikalen Zimmerschlüssel.
Boldran
 player, 270 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 26 Oct 2012
at 13:22
Re: Zurück in Hommlet
"Sturm ist gut versorgt, ich freue mich ein Dach über dem Kopf zu haben und ein warmes Bett wartet auf mich, was sollte sich ein alter Mann noch wünschen können? Ah, jetzt noch eine leckere Mahlzeit und anschliessend werde ich mich hinlegen und ausruhen. Ich denke, kein Unheil wartet hier auf uns, darum mögt ihr mich entschuldigen, bei den weiteren Planungen werde ich euch eh nur im Weg stehen und der Schlaf wird mir guttun."

Erwartungsvoll dreht er sich zu einer Maid um, um etwas zu essen zu ordern.
Gilthas
 player, 631 posts
Sun 28 Oct 2012
at 19:10
Re: Zurück in Hommlet
Auch Gilthas geht frohen Schrittes Grüßende Maid zu. Zwar waren sie nur etwas mehr als einen Tag unterwegs gewesen, aber in dieser Zeit haben sie vielen Schrecken gegenueber gestanden und besonders Gilthas' Begegnung mit dem Bodak jagt ihm immernoch einen Schauer ueber den Ruecken.
"Ja, eine gute Mahlzeit und Bier in einer warmen und hellen Stube wird uns auf die naechsten Aufgaben vorbereiten." Er bringt noch schnell seinen Rucksack aufs Zimmer und macht sich ein wenig frisch bevor er es sich in der Gaststube gemuetlich macht. Zwischen ein paar Schluecken Bier schmiedet er ein paar Plaene fuer den Aufenthalt. "Also ich sollte meine Ausruestung ein wenig erweitern. Thordin, du schienst fuer alles gewappnet zu sein und ich sollte auch ein paar Sachen fuer Notfaelle dabei haben. Also ich habe an ein paar Traenke und auf jeden Fall Weihwasser gedacht. Vielleicht auch noch ein paar Schriftrollen. Dann koennte ich auch ueben, die zu lesen!"
Loremaster
 GM, 1530 posts
Mon 29 Oct 2012
at 22:49
Re: Zurück in Hommlet
Mit einem verschmitzten Lächeln ahnt die Wirtin Gundigoot schon früh, auf was Boldran hofft. Noch bevor er etwas sagen kann, versichert sie: "Die Suppe ist schon heiß, nach dem Braten schaue ich nun mal." Bei diesen Worten richtet sich betont mühsam aber zufrieden blickend ihr Vater, Ostler Gundigoot, auf und renkt sich mit wenig dynamischen Bewegungen etwas hypochondrisch am Kreuz herum. Als er fertig ist weiß er noch mit angehobenen Augenbrauen: "Eber. Mit gonz a knuspriga Schwarrrt!" Im Vorbeigehen klopft er noch dem bereits sitzenden Boldran auf die Schulter, woraus dann eher ein Abstützen wird. Dann trottet er gen Küche, langsam aufwachend, die Schürze noch über der Schulter. Vesta lächelt noch und begleitet Ihn, um bald darauf mit einer pfeffrigen Bohnensuppe und dann auch mit den weiteren Gängen zurückzukehren.
Kognoskula ist baff, doch beeindruckt, als Gilthas seine Pläne unterbreitet, doch immer wenn Sie etwas sagen will, ist ihr Mund voller Suppe. Und so verzögert sich Ihre Teilnahme an dem Gespräch noch etwas und beschränkt sich auf mäßig ausdrucksstarke Kopfbewegungen.
Boldran
 player, 271 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 30 Oct 2012
at 08:55
Re: Zurück in Hommlet
"Das ist sehr gut, eine heisse Suppe, ich danke euch, Frau Gundigoot!"

Mit einem begeisterten Lächeln beginnt Boldran, seine Suppe zu löffeln, und vergisst einige Zeit die Welt um sich herum. Es sind immer die kleinen Dinge im Leben, die man schätzen soll, pflegte sein Vater zu sagen.
Kognoskula
 NPC, 329 posts
Tue 30 Oct 2012
at 21:48
Re: Zurück in Hommlet
"Ich würde gerne eine ruhigen Abend bei Kerzenlicht und meinen Büchern verbringen, bei dem örtlichen Apotheker nach ein paar Ingredientien sehen, und letztlich arkane Tinte erwerben." bringt Kognoskula dann auch hervor. "Und eine Schriftrolle des Sprungs" fügt sie noch mit einem subtilen Kopfschütteln hinzu. "Unerwartet nützlich, so etwas. Ach, und so eine Seilrolle, profane Perle in den Regalen des Gleichgültigen Erzmagiers, sollten wir Gilthas ersetzen."
Der Mittag geht in den frühen Nachmittag über, bevor man bei einem starken Schwarztee die Kraft zusammenrauft, in den Frühjahrsregen hinauszugehen. Durch das knospende und sehr abenteurerfreundliche Dörfchen Hommlet, gewachsen aus einer weitläufigen, verschlafenen Bauerngemeinde und erwachsen zu einer Trutzburg der Wachsamkeit ob Dessen Was im Osten Schlummert. Während die einen sich noch aufraffen, ihr verbeultes und geschundenes Material zum örtlichen Waffen- und Rüstschmied zu bringen, suchen die anderen den die Handwerkerhütte des Schusters, bekannt für seine gute Arbeit an Lederzeug. Letztlich ist die Pflicht getan und ein jeder findet was sein Gemüt hebt, sei es ein Bett, des Druiden Pavillion, der Kronhügelknüppel mit seiner Vielfalt an einfachem und gehobenem Abenteurerbedarf, der Tempel des Pelor mit seinen großen Reserven an Weihwasser, oder eben die Apotheke.
(Core-Items bis 500gp da, über drüber und andere Quellen entscheidet der Würfel.)
Xiara
 player, 685 posts
Thu 1 Nov 2012
at 17:47
Re: Zurück in Hommlet
Xiara hatte sich über den freundlichen Empfang bei ihren Gastgebern und natürlich auch über das gute Essen sichtlich gefreut.

Sie verbringt den Nachmittag damit, ihre Ausrüstung wieder auf Vordermann zu bringen und gegebenenfalls ausbessern zu lassen. Da ihr gerade nichts in den Sinn kommt, was sie unbedingt auf dem Weg nach Greyhawk brauchen würde, kauft sie auch nichts.
Thordin
 player, 705 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 3 Nov 2012
at 23:50
Re: Zurück in Hommlet
Thordins Laune hat sich wieder mal verschlechtert. "Hrm, es hilft nichts, ich muss meine Rüstung wieder holen. Viel zu wertvoll, um sie im Hinterhof der Saurier zurückzulassen. Auch wenn es einen knappen Tag kosten könnte.

Gute Idee, Gilthas. Ich bin gerne beim Studium behilflich. Und ein paar Schriftrollen werde ich auch noch schreiben. Eine des Springens könnte ich gleich mit produzieren. Zum Vorzugspreis natürlich. Derweil könntet Ihr das hier näher anschauen."


Thordin kramt Brandeisen, Talisman und Schriftrolle aus dem Tempel der Mondgöttin hervor.

"Meint Ihr, wir können einen weiteren Tag hier investieren?"
Gilthas
 player, 634 posts
Mon 5 Nov 2012
at 19:37
Re: Zurück in Hommlet
Nach einem kleinen Einkaufsbummel kommt Gilthas am fruehen Abend wieder in die Gaststube. In seiner Hand haelt er einen Leinenbeutel, in dem es ein wenig klirrt. "So, ich bin wieder mit ein paar nuetzlichen Kleinigkeiten ausgestattet."  Weihwasser, alchemisches Feuer und Nebelstaebe wandern von dem Beutel in seinen Rucksack und an seinen Guertel.

"Thordin, danke fuer das Angebot, aber im Moment reicht das Geld nicht fuer Zauberstaebe und der gleichen. Vielleicht wenn wir in Greyhawk sind.".
Kognoskula
 NPC, 330 posts
Mon 5 Nov 2012
at 22:28
Re: Zurück in Hommlet
Kognoskula beschäftigt sich an diesem Tag hauptsächlich mit den unbekannten Funden aus den Amazonenhöhlen. Regenwetter ist genau das richtige dafür. Einzig um ein paar neue Kerzen zu besorgen geht sie noch vor die Türe. Ihre Ergebnisse jedoch werden bis zum nächsten Morgen auf sich warten lassen. Insbesondere da sie bei den Schriftrollen mit Verständnisfragen zu den örtlichen Peloriten gehen muss.
"Oh ja, lasst uns ein, zwei Tage in Frieden und Ruhe hier verbringen." antwortet Kognoskula auf Thordins Fragen, und klopft dabei frohlockend und unwillkürliche auf die Bücher in ihrem Rucksack.
"Sagt, der Trubel war so groß, haben wir in den letzten Tagen noch andere arkane Funde außer diesen Gaben aus dem Geheimgang gemacht? Falls ja, Ihr wisst ja wo ich bin." Sagt sie noch und sortiert ihre Weissagungsperlen.
Loremaster
 GM, 1535 posts
Tue 6 Nov 2012
at 21:39
Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Vielleicht ist es Zufall, vielleicht aber auch der Spott der Regengötter, welche die Kübel am folgenden Tag über Thordins Haupt auszuleeren scheinen. Zu Pferde ist der bekannte Weg für den mieserabel gelaunten Thordin und Xiara, die niemals zu viel Bewegung zu bekommen scheint, wenig aufregend. Der Beitrag der restlichen Gefährten beschränkt sich auf warnende Ratschläge und mitleidige Blicke gen Himmel. Stalker ist heute der erste, auf den der Zauber des Spinnenkletterns gewirkt wird. Es ist eine gute Gelegenheit für Xiara, auszuprobieren, wie der Coshee mit so einem Erlebnis klarkommt. Es bedarf mehr als nur des beispielhaften Vorangehens der Elfin bis der Vierbeiner, ein zweiter Zauber muss her um ihm mehr Zeit zu geben, sich daran zu gewöhnen.
Murrend wartet Thordin im Windschatten der Saurier als die beiden hochkommen und rollt nur mit den Augen, als Xiara ihren Stalker lobend knuddelt. Das Regenwasser lässt die Zuflüsse des Fichtenblaustroms anschwelln, und zeigt auf, was die Sandsteinhöhlen einst erzeugt hat - Gebirgsbäche. Dem Regen entkommt Thordin in den Höhlen, doch das kniehohe Wasser kann den Zwerg nicht wirklich besser stimmen. Immerhin bleibt auch die Riesenspinne in ihrem Nest, und so erreichen Thordin, Xiara und Stalker das Krebstierufer des Sees.
Zwar mus Thordin die Rüstung auf dem Rückweg schultern, doch schwerer hat Xiara zu tragen: Die Saurier haben die Witterung aufgenommen und lassen den beiden keine Zeit zu zögern. Stalker wird widerwillig geschultert und von der spinnenkleternden Xiara ins Tal getragen. Vom wiedereroberten metallenen Schatz beflügelt wirkt der Heimweg für den Zwerg wie eine letzte Strafarbeit, während Xiara und Stalker vergnügt Wettläufe veranstalten und vor lauter Matsch und Dreck kaum noch zu erkennen sind, als Hommlet schließlich erreicht wird.
Ein zwergischer Schrei ertönt aus Thordins Gemach, als sich dieser für das späte Mittagessen trockene Klamotten anzieht. Letztendlich wundert sich niemand darüber, dass sich ein Krebsling in der Rüstung eingenistet hatte, und sich erst im Gasthaus dazu entschloss, neugierig auf Thordins Nacken zu krabbeln. Intakt, freilich, ist die Rüstung noch. Ein Krug mit stark stammwürzigen Winterbier verbreitet am Mittagstisch wieder etwas Freizeitstimmung bei Thordin, in der die restlichen Gefährten schon sind.
Gilthas
 player, 636 posts
Tue 6 Nov 2012
at 22:00
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Eigentlich wollte Gilthas den Zwerg erst begleiten, aber dann hat doch die Faulheit gesiegt. Stattdessen hat er sich ein wenig in den Gaststaetten von Hommlet herumgetrieben, um etwas ueber die moeglichen Wege nach Greyhawk zu erfahren. Bei einer Runde Dart oder einem Kartenspiel hat er sich die Zeit vertrieben und ein wenig umgehoert.
Boldran
 player, 272 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 7 Nov 2012
at 08:59
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Boldran ist es zufrieden, er schläft den Schlaf der Gerechten. Nur selten wird er wach, um kurz zu schauen, ob es Tag oder Nacht ist, doch ist es letztlich einerlei.

Er ahnt nicht, daß seine Freunde bereits wieder auf grosser Fahrt sind, um Thordins Rüstung zu bergen.

Der Schlaf tut ihm gut, sein Alter macht sich bemerkbar.
Thordin
 player, 709 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 8 Nov 2012
at 16:09
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
"Etwas für die Küche", vermeldet Thordin, als er einen sauber halbierten Krebsling an die Wirtin übergibt. Er genießt nur kurz Bier und eine Mahlzeit, da auch er sich für den Rest der Zeit in die Ruhe seiner Kammer zurückzieht. Schreibutensilien und ein paar weitere Kleinigkeiten hatte er schon am Vortag besorgt.

"Also, ich habe nachgedacht", sagt er als Kognoskula sich mal blicken lässt. "Papier ist so... unbeständig. Ich bin sicher, wenn man Zauber auf Steine ritzt, wäre das viel beständiger. Ich glaube sogar, das gänzlich unerfahrene Benutzer die Magie auslösen könnten, wenn man es nur richtig anstellt. Ich muss das unbedingt demnächst mal ausprobieren".

"Für welchen Weg nach Greyhawk entscheiden wir uns nun? Ich würde zwar gerne nach Verbobonc reisen, aber es scheint ein recht großer Umweg zu sein. Und ich weiß nicht, ob wir dort etwas Nützliches herausfinden können. Vielleicht sollten wir doch den direkten Weg wählen, oder würde die Schiffsreise Zeit sparen?"
Loremaster
 GM, 1537 posts
Thu 8 Nov 2012
at 20:45
Re: Zurück auf dem Fichtenblauplateau
Entweder Gilthas hatte vergessen, wie leicht es ist kurzweiligen Spass auf einer Tavernentour zu haben, oder es ist in diesem netten Örtchen einfach einfach. Handelsreisende, Wanderer, Abenteurer, Aussiedler, Unternehmer, Schatzsuchende und Sektierer bilden eine bunte Mischung mit den Ortsansässigen. Recht bald bildet sich dem jungen Burschen ein klares Bild: Niemand - abgesehen von einem Handlsreisenden, der eine Augenklappe und ein Kopftuch trägt - erwägt die südliche Route (III), der Süden ist anscheinend für die guten Völker des Gnarley der Problemherd. Über eine Durchreise (II) teilen sich die Meinungen. An der westlichen Grenze finden sich Gnomensiedlungen, der Großteil des Bundes der Gnarley-Waldläufer und die meisten Menschensieludngen. An der östlichen Grenze kann man Bekanntschaft mit gemäßigten Wertigern und wohlgesonnenen Werbären machen. Feen und vier versteckt lebende Elvenvölker seien ebenfalls eine angenehme Erscheinung im Wald. Doch in den tiefen Hausen zahlreiche Banden von Orcs, Goblins und Konsorten. Ohne eine große Organisation belagern sie doch Wege, treiben sich herum und machen Jagd auf alles was sie töten und fressen können. Keiner kann glaubhaft berichten jemals ganz durch den Wald gereist zu sein. Ein jeder ernstzunehmende Gesprächspartner nennt natürlich den nördlichen Weg (I) - durch den Wald sei zudem wesentlich langwieriger.
Kognoskula
 NPC, 331 posts
Thu 8 Nov 2012
at 20:57
Reiseplanungen
Kognoskula lauscht den Ausführungen des Zwerges zunächst mit Verwunderung. Doch die Ernsthaftigkeit mit der ihr Kollege seine Ideen von Steinzaubern vorträgt lässt sie nachdenken. "Sicherlich ist das aber mit einem größeren Aufwand verbunden. Zudem, Stein ist schwerer als Papier!" Bei einem Blick auf Thordins breites Kreuz fügt sie hinzu. "Naja."
"Aber gar, ein jeder? Kaum denkbar! Vielleicht jemand mit großem Interesse, und Improvisationstalent und etwas Übung." ihr Blick geht zu Gilthas "Er hier sprach davon, dies auszuprobieren. Lobenswert und unterstützenswert." untermauert von einem anerkennenden Kopfnicken.
Gilthas
 player, 637 posts
Thu 8 Nov 2012
at 22:54
Re: Reiseplanungen
Nach seiner kleinen Kneipentour kehrt Gilthas wieder in die Grüßende Maid zurueck, wo die anderen gemuetlich beisammen sitzen. "Vesta, ein Bier bitte!" ruft er zur Theke bevor er sich leicht angeheitert auf die Bank zu den anderen plumpsen laesst. Er rauscht mitten in Kognoskulas und Thordins kleine magische Diskussion und wird gleich reingezogen. "Genau! Ich hab euch zugeschaut. Das mit den Zauberstaeben scheint nicht so schwer zu sein und mit etwas Glueck koennte ich auch einen ausloesen!"

Nach einem Weilchen faellt ihm wieder ein was er ueber die Reise nach Greyhawk herausgefunden hat.
"Hey, ich hab' mich mal ueber die Routen nach Greyhawk umgehoert. Fast alle nehmen den noerdlichen Weg, da im Wald Orks und so lauern und der Sueden gefaehrlich ist. Was meint ihr, sollen wir durch den Wald und uns mit ein paar Orks und Goblins anlegen?"
Kognoskula
 NPC, 332 posts
Fri 9 Nov 2012
at 15:59
Re: Reiseplanungen
Kognoskula runzelt die Stirn ob der Abenteuerlust welche Gilthas ins Gesicht geschrieben steht, währnd er vom Anlegen mit hundsgemeinem Wegelagerervolk redet. Sie räuspert sich "Mir wäre wohler, wir würden den scheinbar normalen Weg, im Norden nehmen. Können wir nicht einmal dem Ärger ein wenig aus dem Weg gehen?" sie blickt hoffnungsvoll in die Runde.
Thordin
 player, 710 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 9 Nov 2012
at 20:42
Re: Reiseplanungen
"Ein Schwarzbart lässt sich gewiss nicht von ein paar Goblins und Orcs aufhalten!" Thordin knallt den Bierkrug energisch auf den Tisch, lehnt sich angriffslustig vor - was gegen niemand Bestimmtes gerichtet ist - und lässt sich dann wieder sinken. Etwas ruhiger fährt er fort: "Die Frage ist, welcher Weg der schnellere ist, eventuelle Kämpfe mit eingerechnet."
Gilthas
 player, 638 posts
Sat 10 Nov 2012
at 23:32
Re: Reiseplanungen
Da er ein paar Bierchen intus hat, lockt Gilthas Ruhm und Abenteuer auf dem Weg durch den Wald. "Der Weg durch den Wald dauert etwas laenger. Aber wir koennten den Weg fuer andere sicher machen. Im Moment scheint er nicht sicher zu sein, denn niemand reist ganz durch den Wald. Ausserdem soll es dort Feen geben und wir haben doch schon bei diesem Turm gute Erfahrungen mit einer Fee gemacht." Bei den letzten Worten zeigt er stolz seinen Eisdolch.
Kognoskula
 NPC, 333 posts
Sun 11 Nov 2012
at 11:05
Re: Reiseplanungen
Kognoskula, deren Abenteuerlust gerade in einer behüteten, gemütlichen Gemütslage geradezu schlummert, wird von den Argumenten der beiden Gefährten ein wenig wachgerüttelt. Doch zuckt sie zunächst nur mit Schultern. "Riggbys Prozession wird Greyhawk dann wohl zwar vor uns erreichen, aber er soll noch einen Monat lang aufgebahrt werden. So die Tradition. Dann, allerdings müssen wir unbedingt dort sein!" Meldet sie dann eine Bedingung an.
Boldran
 player, 274 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 11 Nov 2012
at 12:03
Re: Reiseplanungen
Ohne Rüstung, schlurfend und lauthals gähnend stolpert Boldran in den Tavernenraum.

"Oh, bei Heironeous, wie lange habe ich geschlafen? Ihr Götter, ich habe Hunger! Bitte bringt einen Braten, Bier und Wasser und Gemüse und eine Suppe als Vorspeise."

Ächzend setzt er sich zu seinen Freunden. "Es ist gut hier zu sein. Wie geht es euch? Habt ihr gut geschlafen?"
Thordin
 player, 711 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 11 Nov 2012
at 20:10
Re: Reiseplanungen
"Alles gut, Boldran.", sagt Thordin und klopft auf seine wiedergefundene Rüstung. "Wir besprechen eben die nächsten Schritte. Feen sagst Du, Gilthas? Hm, das sind unberechenbare, gefährliche Wesen. Hast Du vergessen, dass auf dem Pass zwei Leute gestorben sind und wir auch beinahe? Ist es klug sich diesem Risiko auszusetzen?"


"Außerdem müssen wir entscheiden, ob wir den Plan mit Boldran umsetzen und wen wir an seiner Stelle in die Ersatzrüstung stecken. Vielleicht könnten wir einfach jemanden anheuern."
Boldran
 player, 275 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 12 Nov 2012
at 11:36
Re: Reiseplanungen
"Oh mei, da kommt das herrliche Essen, habt Dank, das sieht sehr gut aus."

Begierig macht sich Boldran daran, vor sich hin zu mampfen, er vergisst ausnahmsweise auch mal seine guten und spricht teilweise mit vollem Mund.

"Lasst uns versuchen, nicht links und rechts des Weges zu blicken, sondern strikt an unserer Aufgabe festhalten, lasst sie uns .."

Er stockt:"Mann, ist der Braten gut, wirklich gut! Also, wo war ich? Achja, lasst uns direkt unser Ziel ansteuern, ich habe das Gefühl wir haben eine halbe Ewigkeit unter dem Berg verbracht und müssen uns daher etwas sputen. Ach, und jemand fremdes anzuheuern, nur um diesen in eine Rüstung zu stecken, ich weiss nicht, vielleicht etwas zu viel des guten. Ist noch Bier da?"

Dem Alten scheint es gut zu gehen, unbeschwert und sorgenfrei für den Moment, ein seltener Zustand.
Loremaster
 GM, 1539 posts
Mon 12 Nov 2012
at 21:41
Re: Reiseplanungen
Die heitere Stimmung am Tisch der Gefährten passt bestens in das allgemeine Bild welches die Gäste der 'Grüßenden Maid' abgeben. Vesta wirbelt dazu mit wohlbefüllten Tabletts um die Tische, bisweilen zeigt sich der Chefkoch, Ostler Gundigot, und erkundigt sich nach dem Befinden. Getränke zapft eine abendliche Aushilfe, so dass kein Krug lange leer bleibt.
Kognoskula grinst bei Boldrans Worten, nickt subtil und murmelt: "Hätte auch etwas für sich."
Gilthas
 player, 639 posts
Mon 12 Nov 2012
at 21:53
Re: Reiseplanungen
Gilthas' froehliche Stimmung wird durch den ungewoehnlich froehlichen und gespraechigen Ritter noch weiter angefacht. Es dauert nicht lange und er stimmt mit Dimble ein paar Liedchen an, welche natuerlich vom Barden getragen werden. All diese Heiterkeit laesst die vergangenen und lauernden Gefahren komplett vergessen. "Wald oder Fluss wir kommen schon rechtzeitig nach Greyhawk. Bis jetzt konnte uns auch noch nix aufhalten!"
Xiara
 player, 686 posts
Mon 12 Nov 2012
at 23:16
Re: Reiseplanungen
“Den Wald sicher machen klingt für mich aber nach einem größeren ‘Umweg’, auch wenn ich es durchaus begrüßen würde, dies zu unternehmen. Orks sind eine Brut der Einhalt geboten werden muss. Aber wenn es uns zu sehr von unserem Ziel fernhält, weiß ich nicht, ob momentan der richtige Zeitpunkt dafür ist,” wirft Xiara ein.

“Wissen wir denn, ob es sich dabei eher um eine Orkbande handelt, oder gar einen ganzen Stamm, ein Dorf oder ähnliches?”
Gilthas
 player, 640 posts
Tue 13 Nov 2012
at 20:17
Re: Reiseplanungen
Zwischen ein paar Schluecken Bier gibt Gilthas wieder, was er in den anderen Kneipen erfahren hat. "Also, keiner weiss es genau. Einige sagten was von vielen Banden von Orks und Goblins und so. Es hat halt noch keiner wirklich nachgeschaut." Ein wenig daemmert es ihm, dass es vielleicht keine gute Idee zu diesem Zeitpunkt ist. "Aber wir koennen natuerlich auch, nachdem wir den schwarzen Reiter besiegt haben, zurueckkommen."

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Boldran
 player, 276 posts
 Boldran vom Sperberhof
Tue 13 Nov 2012
at 22:07
Re: Reiseplanungen
Boldran hält für einen Moment mit dem Essen inne und schaut den jungen Tischler an.

"Meister Gilthas, ihr habt recht, bisher konnte uns noch nichts aufhalten, es war der Götter Wille, wir haben einen rechtschaffenen Weg gewählt, den wir aufrecht, aber auch demütig verfolgt haben. Verfallt nicht dem Hochmut, auf dass die Götter uns nicht zürnen mögen.
Bedenkt dies bitte einen Augenblick, unser Pfad soll auch weiterhin der Rechtschaffenheit dienen, nicht der Bereicherung und der Frevelei."


Boldran knufft den Jungen kurz gegen die Schulter, eine sehr ungewohnte Geste für den Alten, doch will er etwas an diesem schönen Abend seinen Worten das Gewixcht nehmen.

"Bitte esst und trinkt, wir wollen dennoch ausgelassen sein."
Thordin
 player, 712 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 15 Nov 2012
at 13:38
Re: Reiseplanungen
"Hm, wir haben keine Zeit für Ausflüge. Unser Feind plant etwas und je länger wir verweilen, desto mehr gedeiht sein Plan. Nehmen wir also den schnellsten Weg und das scheint der über Verbobonc zu sein.

Wenn wir niemanden anheuern, werden Gilthas oder Xiara die Rolle übernehmen müssen"
, wechselt er wieder das Thema. "Haben wir überhaupt genug Geld? Ich kann etwa 300 Goldstücke beisteuern, aber eine Rüstung kostet das Fünffache. Wir müssten ein paar der gefundenen Gegenstände versilbern. Ich kann damit sowieso nichts anfangen... Vielleicht ist das aber auch alles übertrieben. Boldran könnte auch einfach tot oder nach Hause zurückgekehrt sein."
Boldran
 player, 277 posts
 Boldran vom Sperberhof
Thu 15 Nov 2012
at 13:51
Re: Reiseplanungen
Boldran setzt bei dem letztgesagten zu einer scharfen Erwiderung an, besinnt sich dann aber eines besseren. Sicherlich hatte Meister Thordin nicht seine Integrität in Frage gestellt damit.

This message was last edited by the player at 08:12, Fri 16 Nov 2012.

Kognoskula
 NPC, 335 posts
Thu 15 Nov 2012
at 20:08
Re: Reiseplanungen
Als das Meinungsbild in Richtung des nördlichen Weges schwenkt, atmet die Halblingsdame auf. Schon malt sie sich einige gemütliche Tgesetappen auf einem Hausboot aus.

Zwar bemerkt die Halblingsdame Boldrans Aufhorchen kaum, doch erwidert sie "Pragmatisch. Jedoch, unplausibel. Wer um uns Bescheid weiß, der weiß, dass Boldran vomS perberhof nicht einfach nach Hause geht. Und seinen Tod vorzutäuschen ist gar gruselig. In den Dörfern welche Greyhawk vorgelagert sind werden wir schon jemanden anheuern können - warum nicht direkt einen gerüsteten Söldner? Dann sparen wir uns die Investitionen in die Verkleidung."
Gilthas
 player, 641 posts
Thu 15 Nov 2012
at 22:35
Re: Reiseplanungen
Gilthas laesst sich an diesem Abend von niemanden seinen Spass verderben. "Durch den Wald oder herum, ist auch nicht so wichtig. Den schwarzen Reiter aufhalten ist wichtig! Aber heute lasst uns feiern! Wer weiss, wann wir wieder Gelegenheit dazu haben."
Mit diesen Worten geht er wieder zum gemuetlichen und ausgelassen Teil des Abends ueber. Reiseplanung und sonstiges Ungemacht sind fuer heute vergessen.

This message was last edited by the player at 22:40, Thu 15 Nov 2012.

Xiara
 player, 688 posts
Fri 16 Nov 2012
at 12:14
Re: Reiseplanungen
Als sich so langsam eine Richtung für die Weiterreise einpendelt, wendet sich Xiara noch an Kognoskula und Thordin.

“Ich habe ja noch diese Handschuhe hier, die mir nach Boldrans Bitte um Hilfe gegeben wurden. Könnt ihr vielleicht herausfinden, was es damit auf sich hat?”
Kognoskula
 NPC, 336 posts
Fri 16 Nov 2012
at 18:59
Re: Reiseplanungen
Kognoskula prostet mit Gilthas auf dessen Fazit und hebt den Krug.
Momente später ebt sich ihre Stimmung gar noch mehr: die ornamentbesetzten Handschuhe, welche Xiara hervorzaubert, hatte sie völlig vergessen. "Diesem Schatz entlocke ich gleich morgen früh das Geheimnis,... direkt von dem Symbol der Mondgöttin kam dieses Geschenk, nicht wahr?" Etwas aufgeregt trinkt die Halblingsdame einen Schluck schneller als üblich.
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Sat 17 Nov 2012
at 09:15
Re: Reiseplanungen
"Hmm, sehr interessant, ja...

Ich erinnere mich an merkwürdige Kartenfragmente. Wer hatte die wohl zuletzt?"


Doch Gilthas stimmte gerade ein Duett mit Dimble an. Anscheinend war heute niemand so recht bei der Sache. Thordin nimmt sich vor, ihn gleich nach der kurzen Pause zu befragen.
Loremaster
 GM, 1541 posts
Tue 20 Nov 2012
at 22:39
Re: Reiseplanungen
Nicht jeder weiß am nächsten Morgen noch, welches Getränk und wie viel davon überhaupt ihn am Abend zuvor in den Schlaf gewogen hat. Keiner jedoch muss am Frühstückstisch geweckt werden.
Mattes Schweigen beherrscht den Morgen, unterbrochen von gelegentlichen Äußerungen der Entspannung.
Untermalt von Gähnen vermeldet Kognoskula dass sie die Handschuhe der Mondgöttin verstanden hat: "Beim Wohlwollen der Amazonengöttin, dies ist ein ungewöhnlicher Gegenstand. Hätte ich früher verstanden was dies ist, ich hätte mich in der Nähe dieser schwirrenden Schatten im Tempel nicht so gefürchtet." Sie streift einen der Handschuhe über, und zieht mit beunruhigender Ungeübtheit ihre Seitenwaffe, ein besseres Käsemesser. "Sollen sie kommen, die Geister und Gespenster, dieser Klinge entkommt ihre körperlose Form nicht!" Um das Schauspiel zu vervollständigen fuchtelt sie mit ihrem Käsemesser ein wenig in der Luft herum und blickt mit erhobenen Augenbrauen in die Runde.
"Wenn meine Vermutung richtig ist, dann sind diese Handschuhe kein Zufallsprodukt, sondern Teil dre Kluft eines alten Ordens, doch ich muss recherchieren um dazu mehr sagen zu können."
Später am Tag gelingt es Thordin dann auch noch, endlich die verschlampten Pergamentstücke aus der Mephitenschublade im Gepäck der Gefährten aufzuspüren. Zweifelsohne stammen diese aus einer zwergischen Feder, und gehören einem Großen Ganzen an, doch passt keine zu anderen, und nicht eine offenbart einen Hinweis auf das Woher.
Ein gute Wäsche - für Klamotten wie Träger, ausgiebige Ausflüge mit den Hunden und Pferden sowie jede Menge niedergeschriebene Zauber erfüllen den Tag. Sogar Zeit um den einen oder anderen Trick mit dem Dolch, dem Schwert und Hornschmetter einzustudieren bleibt.

Der nächste Morgen beginnt in aller Frühe und Dunkelheit mit der erklärten Absicht, die weite Tagesreise nach Verbobonc an einem Tag zurückzulegen. Bergab von den Kronhügeln und nach Norden in das Tal der Velverdyva ist das immer etwas leichter. Der regenfreie Tag verspricht viel Abwechslung, da die Schafhirten beginnen, die Schafe wieder auf die Weiden zu treiben - ein Spektakel, welches Stalker und Haschimi nicht kalt lässt und einige Aufmerksamkeit von den Herrinen erfordert. Schließlich, bei Einbruch der Dunkelheit erblicken die Gefährten im abendlichen Nebel die lichterfüllten Türme der Kirchen von Verbobonc, der gut ein Dutzend Tausend Bewohner starken Hauptstadt de Vicomtetums von Verbobonc, einer beinahe unabhängigen Provinz des Erzbischoftums von Veluna. "Ein Vicomte rangiert übrigens irgendwo zwischen Earl und Baron" klärt Kognoskula mehr oder weniger auf. Verbobonc hat sich in der Zeit der Sorge, als der Tempel des Elementaren Bösen erstarkte, einen Namen als Leuchtturm der Freiheit gemacht. Noch immer prägt diese Historie die Großstadt. Die letzten Seillängen auf dem Weg in das befestigte, nachtbeleuchtete Verbobonc haben etwas Feierliches.
Loremaster
 GM, 1542 posts
Wed 21 Nov 2012
at 23:03
Re: Reiseplanungen
Mit einem beeindruckenden Blick auf die Zwillings-Flußwachtürme marschieren die Gefährten die letzten Schritte am Uferweg entlang zum Südtor. Diese Türme bewachen Verboboncs Hafen, der in Gillendyls Strom liegt, kurv bevor dieser Zufluss in die mächtigen Velverdyva mündet.

Der Marsch durch die Stadt ist gezeichnet von den Impressionen dieser nuen Welt, nach Wochen in der Prärie, von müden Füßen, umtriebigem Volk auf den Straßen und von einem Tavernenschild "Zum Blinden Betrachter". Kognoskula bleibt kurz grübelnd davor stehen, über Implikationen sinnierend, als Dimble ihren Blick anders interpretiert und die Gruppe kurzerhand hier einkehren und absteigen lässt. Eine einfache, zünftige Kneipe, mit akzeptlem Gästezimmer - was will man mehr. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: Speis und Trank! Insbesondere der gnomische Höhlenkrautbitter, der hier gezapft wird scheint unvermeidlich. "...Verbobonc war nämlich einst eine gnomische Siedlung - bevor die überlebenden Sueloise nach dem Zwillingskataklysmus von Westen her kamen..." weiß Dimble zu berichten.
Thordin
 player, 715 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 22 Nov 2012
at 13:17
Re: Reiseplanungen
"Es muss schwierig gewesen sein, die Infrastruktur damals umzubauen. Allein die Verbreiterung und Erhöhung all der Türen, Straßen und Gänge...", erörtert Thordin die handwerklichen Aspekte der Einwanderungswelle. Er lässt sich das gnomische Gebräu schmecken, für das er schon lange eine Schwäche hatte. Er setzt zu einem gnomischen Trinkspruch an: "Auf Ildbidle Albadole, einen treuen Freund! Ihr erinnert Euch doch an Ilbidle? Mein gnomischer Freund, der im Kampf um das Portal nach Kaggash versteinert wurde..."

"Wie dem auch sei, wir sollten uns morgen gleich als erstes nach Schiffspassagen erkundigen. Und bei der Gelegenheit auch gleich uns nach Neuigkeiten von Greyhawk erkundigen. Wer weiß, vielleicht wissen die hiesigen Hafenarbeiter etwas über unsern Kontakt in Greyhawk. Dann möchte ich noch kurz Riggby's Haus aufsuchen, wo wir schon hier sind. Auch in Bezug auf dessen Status können wir uns hier auf den letzten Stand bringen. Sicher wird man in der örtlichen Magiergilde Bescheid wissen."

This message was last edited by the player at 23:25, Thu 22 Nov 2012.

Kognoskula
 NPC, 337 posts
Thu 22 Nov 2012
at 20:16
Re: Reiseplanungen
"Ilbidle Albadole! Auf einen einst versteinerten Kollegen, Freunde." Stimmt Kognoskula ein. Die Halblingsdame verträgt nicht viel Gnomenschnaps. Im Grunde sind ihr Gnomenportionen schon viel zu viel. Eigentlich auch Halblingsportionen. Zu Thordins Vorschlägen nickt sie stetig und denkt bei sich: Gut, gut, gut. Einer kann nach diesem langen Marsch noch klar denken.
Boldran
 player, 279 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 23 Nov 2012
at 10:02
Re: Reiseplanungen
Die Zeit des Feierns ist vorbei, man ist wieder unterwegs, neue Gefahren können jederzeit den Gefährten begegnen. Daher trinkt Boldran nur Wasser und wirft vorsichtig einen Blick in die Runde.

"Ich verstehe nicht ganz, was genau ist jetzt nochmal unser nächster Schritt? Wir müssen eine Bootsreise machen? Das wird Sturm aber nicht so gut gefallen, und mir eigentlich auch nicht. Und was ist mit unserem Plan, dass ich unerkannt in die Stadt gelange, ohne Rüstung, halten wir daran fest?"
Gilthas
 player, 642 posts
Sat 24 Nov 2012
at 14:54
Re: Reiseplanungen
Nach der wohlverdienten Feier und Froehlichkeit nach der Befreiung Dimble's ist auch Gilthas jetzt wieder auf den schwarzen Reiter und die vor ihnen liegende Aufgabe fokusiert. Da er von der Feier doch einen kleinen Kater hatte, spricht er dem gnomischen Schnaps nicht so stark zu. Doch anstossen tut er schon. "Auf Ilbidle Albadole! Schade das ich da nicht mit dabei war. Ihr habt da ja einige Gefahren gemeistert." Der kleine Schluck mundet ihm schon wieder, aber dennoch haelt er sich heute zurueck. Mit einem Kater auf einem Boot zu sein ist sicher kein Spass.

"Boldarn, die Spur des Reiters fuehrt uns nach Greyhawk. Was auch immer uns da erwartet, wir sollten zusammen bleiben, wenn wir dem Reiter gegenueber treten."
Kognoskula
 NPC, 338 posts
Sun 25 Nov 2012
at 11:42
Re: Reiseplanungen
Kognoskula winkt ab und bemerkt: "Der Wasserweg wird durchgehend berandet von einem Pfad. Zum Teil ist dieser nötig um Schiffe mit Ochsen voranzuziehen und zu manövrieren. Es wäre sogar hilfreich, wenn Du und Sturm den Landweg wählen."
Boldran
 player, 280 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 25 Nov 2012
at 20:22
Re: Reiseplanungen
"Dann wird es so sein. Ein guter Vorschlag, werte Freundin."
Loremaster
 GM, 1544 posts
Thu 29 Nov 2012
at 18:28
Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Herr Zwerg beliebt zu scherzen? Zwei Goldsegel für eine Fahrt mit einem Wagen, zwei Eseln, zwei eselsgroßen Hunden und sechs Passagieren? Und Kost und Logis hätten Herr Zwerg wohl gerne auch noch inbegriffen, nehme ich an? Ach, für noch einen begleitenden Landgänger zusätzlich, ja?" Thordin hat sich in der Hafengegend an der Qualität des Mauerwerks der Kontoren und Fährunternehmer orientiert. Somit stoßen die erfragten Preisvorstellungen der Kundschaft des Blinden Betrachters bei Thordins Gesprächspartner der Wahl auf Protest.

"Das macht ja fünf Goldsonnen pro Nase!" errechnet Gilthas entsetzt, während er es sich auf dem Steuerborddeck bequem macht. "Wenn das mein Mutter wüsste." Doch der Ärger ist bald verflogen als die Mannschaft nach dem Verzurren des Gepäcks und des Wagens einem jeden ein Säckchen marinierte Erdnüsse in die Handdrückt. Eigentlich gegen Seekrankheit, doch Kognoskula kann dam Knabbergut nicht widerstehen und ernennt das unverhoffte Mahl zum zweiten Frühstück.

Als halb Floß und halb Kahn hat die Velverdyva Dandan kaum Tiefgang. Somit sind die gezimmerten Kajüten größtenteils auf Deck und nur Verpflegung und Ladung unter Deck verstaut. Die Schneeschmelze hat den Strom anschwellen lassen, was echte Flussmannskunst erforderlich macht. Zwei Steuermänner vier Stockstößer und vier an den Segeln bilden schon beim Ablegen eine Einheit. Die Takelage bleibt noch eine Weile eingerollt, dafür müssen die Segler zunächst an die Ruder. So eine Fahrt flussabwärts verspricht zu dieser Jahreszeit nur eines nicht: langsames Vorankommen. Boldran winkt noch einmal zum Gruße und galoppiert dann aus den Stadtmauern Verboboncs hinaus um sich auf den Uferpfad zu orientieren. Mit leichtem Gepäck frohlockt Sturm und schnaubt vor Eifer. Die beiden Hunde sind zunächst noch an Bord, doch Stalker hat schon einen vorwurfsvollen Blick an Xiara gewandt, als er Sturm am Ufer trabend erkannte.

Die Velverdyva Dandan ist eines der Schiffe der Flotte der Flößervereinigung der Fähigen Fuhrmänner einem Spin-Off der Greyhawk'schen Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner. Transportiert werden Gewürze, Tuch, Eingelegtes und Töpferwaren. Zu dieser Jahreszeit haben die Flößer oft noch vertautes Holz im Schlepptau, gut zwei Schock Baumstämme zieht das Schiff hinter sich her. Die zwei Schiffswachen haben zumeist ein Auge darauf, da findige Diebe nicht erst ein mal das Seil gekappt haben.

Am zweiten Abend legt die Dandan in der Hafenstadt Stalmaer an, ein kleiner aber geschäftiger Umschlagplatz für Güter aller Art, und ein Knotenpunkt für die Händler aus den ländlichen Gegenden des Baronentums von Verbobonc. Zwei volle Tage ist Boldran nun am Ufer entlang geritten und die Gefährten haben ihre Seele baumeln lassen. Einzig zur Querung des Stroms in die Stadt Stalmaer mussten Boldran und Sturm nun erstmals und leicht widerwillig festen Grund verlassen. Inzwischen bekamen die Gefährten auch noch die letzten Details der Reiseplanung aus Thordins brummigem Kopf heraus. In Maranven wird man von Bord gehen, auch die Ladung wird hier gelöscht und an die Kutschervereinigung übergeben. Die letzte Tagesreise in die Perle der Flanaess verläuft somit auf dem Landwege, nicht zuletzt da die Velverdyva direkt den Nyr Dyv, den See von unbekannter Tiefe speist, und nicht durch Greyhawk fließt. Der Selintan ist es, der vom Nyr Dyv in die südliche See und durch Greyhawk fließt. Zwar könnte man den Umweg durch den Nyr Dyv auf sich nehmen, doch der übliche Weg ist es nicht. Gepeist wird heut an Land, die Gefährten können sich problemlos mit der Crew der Dandan unter das Volk mischen. Der Hartnäckige Pinguin serviert gutbürgerliche Hausmannskost an müde Arbeiter, die auf einen Schlummerbecher auch nicht verzichten wollen und an teils etwas grimmig erscheinende Grüppchen. Der rustikale Fachwerkbau ist urig beleuchtet, die planlose Art hier und dort Lampen an das verwinkelte Fachwerk zu hängen wirft skurrile Schatten. "Schaud nich auf das Söldnavolk, die haben hia Lunde gerochn. Angeblich gibds gen Grayhawk viel zu dun." tröstet der Wirt über die etwas ungesellig wirkenden Grüppchen hinweg, die sich etwas gelangweilt kartenspielend und bierschlürfend die Zeit bis zum nächsten Auftrag vertreiben.
Boldran
 player, 281 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 30 Nov 2012
at 09:09
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Was soll es denn angeblich dort zu tun geben?"

Boldran versteht den hiesigen Dialekt kaum, daher muss er sich viel Mühe geben, den Wirt überhaupt zu verstehen.
Thordin
 player, 716 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 30 Nov 2012
at 10:44
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
Thordin hatte sich eben vorsichtig mit der ungewohnten Art des Reisens angefreundet. Es hatte jedenfalls Vorteile gegenüber dem Reiten. Erstens musste man sich nicht mit launischen Pferden herumstreiten, zweitens hatte man mehr Ruhe. Thordin hätte sogar ein paar Schriftrollen schreiben oder andere Studien treiben können.

Dagegen stand die Enge auf dem Schiff und die ständige Nähe zu all dem Vieh, der Mannschaft und... allen. Und die ständige Möglichkeit, über Bord zu fallen, war auch nicht gerade beruhigend. Um sich abzulenken beschäftigte er sich nochmals mit den rätselhaften Kartenstücken.

"Jedenfalls könnte einer von ihnen für unsere Zwecke der Richtige sein", bemerkt Thordin leise abseits. "Nur im Allgemeinen nicht sehr vertrauensvoll dieses Söldnervolk. Wir wollen nicht riskieren, ausgerechnet von ihm verraten zu werden. Was erzählen wir ihm? Das jemand... in Greyhawk Boldran vom Sperberhof erwartet und ihn kontaktieren wird, wir aber nicht wissen, wer? Jedenfalls sollten wir ihn in Greyhawk angekommen möglichst isolieren, damit er nichts anstellen kann."

Thordin ist sich nicht wohl dabei. Diese Heimlichtuerei liegt ihm nicht. Er schaut die anderen Rat suchend an.

"Vielleicht sollte sich zunächst jemand mit ihnen anfreunden", schlägt er vor.
Gilthas
 player, 644 posts
Sat 1 Dec 2012
at 23:30
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
Gilthas hat es sich auf dem Floss gut gehen lassen und gemuetlich die vorbeiziehende Landschaft beobachtet. Irgendwann im Laufe der Reise ist ihm die Verbindung mit den Fähigen Fuhrmänner zu Ohren gekommen und er musste schmunzelnd an die Anteilsscheine zu dieser Vereinigung, welche er als Herbert von Biberbach erhalten hat.

Im Pinguin ist er bei den Planungen fuer die Ankunft in Greyhawk voll mit dabei. "Also wir haben den Kontakt in Greyhawk, aber der weiss nichts von uns, oder? Und dieses Spiel mit der Verkleidung waere nur dazu da eventuelle Beobachter abzulenken. Aber was soll uns das bringen?"
Thordin
 player, 717 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 2 Dec 2012
at 19:10
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Wir könnten uns ungestört dort umsehen und hätten dabei das Risiko minimiert, erkannt zu werden. Mit einigem Glück könnte man sogar feststellen, wie der Kontakt zu unserem Feind funktioniert. Aber das wäre nur ein unerhoffter Zusatznutzen. Boldran sollte äußert vorsichtig sein. All zu leicht könnte er dem Feind in die Hände fallen."
Loremaster
 GM, 1547 posts
Tue 4 Dec 2012
at 22:28
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
Als der Wirt dann noch einmal mit einem leerverteilten Tablett und etwas entspannter vorbeikommt, beugt er sich zu Boldran herunter und mutmaßt mit gedämpfter Stimme. "Nun, man sagd, die Hondelswege sain deazaid ein gefährliches Pflosda. Vielleichd sollded ia auch üba Bekleidung nachdengg." er hebt eine Augenbraue und zieht den Mundwinkel hoch. Die weitere Ausdeutung von Äußerung und Mimik muss er den Gefährten überlassen, seine Pflicht ruft.
Boldran
 player, 282 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 5 Dec 2012
at 08:42
Re: Eine Schiffsreise nach Greyhawk
"Vielen Dank, Herr Wirt." Boldran wartet einen Moment, bis ihr Gastgeber ausser Hörweite ist. Dann wendet er sich an Kognoskula:"deazaid, Pflosda? Was meint der gute Mann? Ich verstehe den hiesigen Dialekt nicht."
Thordin
 player, 719 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 5 Dec 2012
at 15:15
Das letzte Stück nach Greyhawk
Thordin steht auf und geht zu der Söldnertruppe hinüber. Zwar fühlt er sich nicht ganz in seinem Element, aber schließlich hat er oft genug gesehen, wie so etwas geht. "Eine Runde für den Tisch hier, Herr Wirt!", ruft er und wendet sich dann an die Kartenspieler:

"Seid gegrüßt, Männer! Reist Ihr auch nach Greyhawk? Ihr seht aus wie Leute, die sich viel auf der Straße aufhalten. Was gibt es für Neuigkeiten?"
Kognoskula
 NPC, 339 posts
Wed 5 Dec 2012
at 17:50
Re: Das letzte Stück nach Greyhawk
Unwillkürlich zupft Kognoskula an Ihrer 'Bekleidung', als sie Boldrans Frage gewahr wird. Sie  erläutert mit einem Stirnrunzeln: "Ich nehme an er meinte 'derzeit' und 'Pflaster', letzteres als eine Metapher für 'Ort'." Sie schiebt die Unterlippe vor und zuckt mit den Schultern. "Aber ich kann nur mutmaßen!" Dann blickt sie Thordin Neugierig hinterher.
Gilthas
 player, 646 posts
Wed 5 Dec 2012
at 21:03
Re: Das letzte Stück nach Greyhawk
Gilthas lehnt sich ein wenig zurueck und beobachtet schmunzelnd, wie Thordin sich zum Nachbartisch aufmacht. Mal schaun wie Meister Thordin sich dabei anstellt denkt er so bei sich, als er sich genuesslich einen Schluck Bier zufuehrt.

"Was der Mann mit 'Bekleidung' gemeint hat, weiss ich auch nicht. Angezogen sind wir schliesslich alle."
Loremaster
 GM, 1548 posts
Wed 5 Dec 2012
at 22:00
Kneipengesprächereri
Etwas rammdösig blicken die Leute am Tsch drein, als Thordin das Wort erhebt. Dann blicken Sie sich kurz unsicher gegenseitig an, bevor einer der Männer antwortet. "Mmkay, Zwerg. Unseren Dank für die Güte uns eine Runde zu servieren." Er mustert Thordin noch für ein, zwei Herschläge, bevor er weiterspricht. Er dreht sich nun zu dem Zwerg und reicht ihm die Hand. "Meinen Gruß, man nennt mich Faladon, und das sind meine Mannen. Die Neuigkeiten sind schlecht für Handelsreisende. Man spricht von Schwierigkeiten auf den Handelswegen. Ihr wäret sicherlich gut beraten, eine Begleitung zum Schutze bei Euch zu haben." Der kräftige Mann, mit geflochtenem schwarzen Haar und einem faltenreichen Gesicht nimmt das Maß Bier in Empfang und zieht einen tiefen Atemzug Hopfenduft ein.
Thordin
 player, 720 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 6 Dec 2012
at 13:07
Re: Kneipengesprächereri
"Thordin Schwarzbart, zu Euren Diensten", schlägt Thordin nach einem kurzen Augenblick des Überlegens ein und setzt sich. "Wir sind auf dem Weg nach Greyhawk zur Ehre Riggbys, des Patriarchen. Was für Schwierigkeiten sind das denn? Man sollte meinen, die Handelsstraßen so nahe bei der Freien Stadt seien gut geschützt."
Loremaster
 GM, 1549 posts
Thu 6 Dec 2012
at 20:41
Re: Kneipengesprächereri
"Boccob sei ihm gnädig." murmelt der Kerl in seinen Bart.
"Nun," Faladon räuspert sich und zieht beide Augenbrauen hoch, "Räuber gibt es stets. Jedoch, " dann zuckt er mit den Schultern, "zu Zeiten da viele Leute nach Greyhawk reisen, und noch mehr Vorräte dorthin geschafft werden müssen, gibt es mehr davon." Er nimmt einen Schluck vom Bier und unterstreicht seine Worte: "So sehe ich das."
Thordin
 player, 721 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Fri 7 Dec 2012
at 00:05
Re: Kneipengesprächereri
"Hm, ja, mag sein. Gelegenheit zieht immer Gesindel an." Thordin nimmt einen Schluck, um zu überlegen, wie das Gespräch weitergehen soll. "Nun, ähh..., wir könnten vielleicht wirklich Unterstützung brauchen. Kennt Ihr Euch denn hier gut aus? Für wen habt ihr zuletzt so gearbeitet? Und muss man Euch alle gemeinsam anheuern?"
Boldran
 player, 283 posts
 Boldran vom Sperberhof
Fri 7 Dec 2012
at 08:46
Re: Kneipengesprächereri
Boldran mag es hier nicht, zuviele Leute, zu eng, zu laut. Und das Meister Schwarzbart dieses Gespräch mit recht zweifelhaften Erscheinungen führte, wollte ihm nicht so ganz schmecken.
Der Alte musste sich selber ermahnen, er hatte kein Recht über andere zu urteilen oder gar zu richten.
Dann besann er sich seiner Gabe, die er eher selten anwendete, weil sie ihm doch irgendwie unheimlich war.

Er fing an, sich zu konzentrieren. Waren wohl böse Präsenzen hier anzutreffen?
Loremaster
 GM, 1550 posts
Sun 9 Dec 2012
at 09:25
KneipengesprächerEi
Während Boldran kurz in sich geht, unterhält sich Thordin weiter unde lenkt das Gespräch in eine konkrete Richtung. Das merkt auch Faladon und stellt seien Krug ab. "So ist es. So ist es stets mit Gesindel." wirft er nickend ein. "Die Handelswege rund um Greyhawk sind unsere Heimat, ob wir uns in unserer Heimat auskennen?" seine Kollegen werfen ein kurzes Lachen ein. "Spass beiseite, Herr Schwarzbart. Zuletzt eskortierten wir einen Seidenzug in die Perle. Nun, für gewöhnlich arbeiten wir zusammen. Wir sind eine gut eingespielte Mannschaft, jeder kennt seine Aufgaben. Und Ihr braucht Euch nicht die Hände schmutzig zu machen." Um dem scheinbar feilschwilligen Zwerg ein Angebot auf den Tisch zu legen, fügt Faladon hinzu: "Die Schwerter der fünf Mannen die Ihr seht an Eurer Seite, auf einer viertägige Wagenreise nach Greyhawk, achtzig Silberlinge. Ein einziger verlorener Ballen Rohseide kostet Euch in Greyhawk schon mehr als das. Was sagt Ihr, Thordin Schwarzbart?"
Boldran
 player, 286 posts
 Boldran vom Sperberhof
Sun 9 Dec 2012
at 12:00
Re: KneipengesprächerEi
Boldran macht eine unbestimmte Geste in Richtung der Gelehrtendame und bringt dan langsam uind vorsichtig seinen Mund so dicht wie möglich an ihr Ohr heran:"Es sind böse Seelen hier im Gasthaus, 4 an der Zahl, doch sind es nicht die Söldner."
Thordin
 player, 722 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 9 Dec 2012
at 19:38
Re: KneipengesprächerEi
Was der Mann sagt klingt soweit solide. Und er verlangt nicht mehr als ein guter Steinmetzgeselle für die Dienste seiner Männer. Allerdings kommt es ihm mehr auf die Vertrauenswürdigkeit als auf die Kampfstärke der Männer an. Trotzdem...

"Hm, na schön. Vielleicht kann ich Euch danach auch noch ein paar Tage in Greyhawk brauchen. Aber unsere Reise war etwas langweilig in den letzten Tagen. Ich mache euch einen Vorschlag: Wenn ich dich im Faustkampf besiege, bekommt ihr sechzig. Besiegst Du mich, zahle ich 100 Silberstücke."
Loremaster
 GM, 1552 posts
Mon 10 Dec 2012
at 21:10
Kneipenschlägerei!
Faladon hebt die Augenbrauen.
"Faustkampf, Faustkampf, Faustkampf!" schwillt langsam ein Chor unter seinen Mannen an, und weckt die Aufmerksamkeit der Umstehenden.
"Seid Ihr Euch dessen sicher? Einen Kunden zu schlagen - noch vor dem Handschlag..." doch dann fällt ihm Thordins Wortlaut ein und er schlägt spontan ein. "Einverstanden." Er schaut sich kurz zum Wirt um und formuliert knapp: "Das geht hier niemals länger als drei Sanduhren - dann kommt für gewöhnlich die Wache, wegen dem Lärm, oder bis einer zur Boden geht, einer aufgibt, oder der Wirt die Glocke läutet." Dann nickt er noch und beginnt seine Waffen abzulegen.
Der Wirt ist inzwischen informiert worden und ein hintergründig musizierender Akkordeonspieler räumt zeitweilig eine für ihn etwas zu groß geratene Bühne, welche aus einem gut ein Fuß hohen Absatz besteht. Einige ungläubige Köpfe recken sich noch um die angeblichen Streiter erkenn zu können doch der Großteil der Kneipe ist bereits um die Bühne versammelt, gespannt und emsig wettenabschließend.
Thordin
 player, 723 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Tue 11 Dec 2012
at 13:49
Re: Kneipenschlägerei!
Thordin geht zum Tisch der anderen, um seine Sachen abzulegen. Er tritt ohne Rüstung an. Welchen Sinn würde ein Faustkampf in voller Platte machen? "Ich hoffen, niemand von Euch schließt Wetten gegen mich ab?", sagt er scherzend und fügt etwas ernster hinzu "Passt schön auf. Achtet auf die übrigen Söldner und Gäste. Bei so etwas kann man viel über Leute lernen."

Er nimmt noch einen kräftigen Schluck und betritt dann die Bühne. Ruhig steht er da und wartet auf den ersten Schlag. "Nun zeig was du kannst!"
Kognoskula
 NPC, 340 posts
Tue 11 Dec 2012
at 21:27
Re: Kneipenschlägerei!
"Herr Kollege, was,..." empört sich Kognoskula kleinlaut. "...herrjeh, ein mutwilliger Faustkampf, nicht zu glauben." Sie schüttelt den Kopf und ertränkt Ihr Unverständnis in einem Schluck Tee mit Rum. In den Gesichtern der restlichen gefährten sucht sie nach ähnlichen Emotionen.
Gilthas
 player, 647 posts
Tue 11 Dec 2012
at 23:01
Re: Kneipenschlägerei!
Gilthas ist sofort Feuer und Flamme. "Ha, da geht es hier ja doch noch richtig rund!" ruft er aus, als Thordin den Soeldner zum Faustkampf herausfordert. "Gegen dich wetten? Da muss ich mal schaun was die Quote so hergibt." Dann geht er auf den provisorischen Ring zu und mustert Thordins Gegner. Koennte interessant werden.

Vorne am Ring gesellt er sich neben die uebrigen Soeldner. "Und was meint ihr? Legt euer Kumpel den Zwerg auf die Matte?"
Loremaster
 GM, 1554 posts
Wed 12 Dec 2012
at 22:20
Re: Kneipenschlägerei!
Rund um Gilthas schwillt die Gesprächslautstärke an, die Gefolgsmänner von Faladon diskutieren sogleich mit. "Klar - der ist ja nen Kopf größer!" - "Oh, warte mal ab, Du glaubst nicht was so ein Zwerg alles einstecken kann" - "Also ein Kampf mit dem Schwert, und ich würd meinen Monatssold auf Faladon setzen, so jedoch,... ach, seis drum, hier, schon mal einen ganzen Silberling auf Faladon." - "Was ist denn Herr Schwarzbart von Beruf? Dick gepanzert war er ja, jedoch, wie ein Handgemengeveteran schaut er mir nicht aus - sofern man das bei Zwergen beurteilen kann." - "...unförmig sind die immer... drei Kupfersperlinge auf den Bärtigen!"
Thordin
 player, 726 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Wed 12 Dec 2012
at 23:41
Re: Kneipenschlägerei!
Die beiden Kontrahenten umkreisen sich zunächst, doch dann geht Faladon als erster in die Offensive. Er durchdringt Thordins Deckung, fängt sich jedoch sofort einen Gegentreffer ein. Doch Thordin gerät an der Bühnenkante aus dem Gleichgewicht und muss sogleich eine Serie von vier gut platzierten und kräftigen Treffern einstecken, bevpr er selbst wieder einen Schlag ins Ziel bringen kann. Die erste Kampfminute geht klar an den Söldner. Thordin wankt zurück. Faladon zögert. War es wirklich klug, seinen Arbeitgeber so hart anzugehen?
"Was ist, war das schon alles", stachelt Thordin und spuckt etwas Blutrotes auf den Boden. Dies ruft allgemein Heiterkeit im Publikum hervor und ist alles, was der Söldner zum Ansporn braucht...
Thordin
 player, 729 posts
 Ein Zwerg in der Fremde
Thu 13 Dec 2012
at 21:06
Re: Kneipenschlägerei!
Unter zunehmendem Grölen der Zuschauer verläuft der weitere Kampf ausgeglichen. Beide Seiten können Treffer landen. Thordin hat aufgrund seiner Größe Schwierigkeiten, den Kopf des Söldners zu treffen; dafür hilft ihm sein tiefer Schwerpunkt und die insgesamt geringere Trefferfläche. Doch dann gelingt dem Zwerg eine Serie schneller Treffer, die Faladon schwanken lassen. Doch mit letzter Kraft nutzt der eine kurze Unaufmerksamkeit aus und landet einen gewaltigen rechten Haken, hinter den er all sein Gewicht legen kann. Beide Gegner klammern, es scheint, als ob sie sich aneinander festhalten müssen, da beide sich kaum noch auf den Beinen halten können.

In einer letzten Kraftanstrengung torkeln sie auseinander und nehmen nochmal Kampfhaltung ein. Faladon schlägt zu, doch zu vorsichtg. Der Schlag gleitet harmlos ab und im Gegenzug gelingt Thordin ein Kopftreffer. Der Söldner sinkt auf die Knie, und kippt dann bewusstlos nach vorne weg. Thordin ist der Gewinner, obwohl alle Zuschauer den Eindruck haben, dass sein menschlicher Gegner mehr und härtere Treffer landen konnte.
Xiara
 player, 690 posts
Thu 13 Dec 2012
at 22:39
Re: Kneipenschlägerei!
Xiara hat zwar nicht wirklich die Befürchtung, dass ein paar gewöhnliche Banditen für die mittlerweile doch recht kampfstarke Truppe von Gefährten, mit denen sie reiste, eine ernstzunehmende Gefahr darstellen würden, aber wenn die Männer ihnen für ein paar Silbermünzen im Kampf beistehen würden, war ihr das durchaus willkommen.

Als Thordin ein Faustkampfduell vorschlägt, um über den Preis zu feilschen, zieht die Elfin eine Augenbraue hoch und schaut sich das Spekatkel dann interessiert an.

Was für eine verrückte Idee... denkt sie bei sich.

Der Kampf war für sie nie ein Spiel. Einerseits war es eine Kunst, die zu erlernen Dekaden des Trainings erforderte, andererseits war es ein notwendiges Übel, um Feinden Einhalt zu gebieten.

Unterdessen halten ihre Wachsamen Augen Ausschau, denn Boldran's Spürsinn lag meist richtig, und wenn eine Seele ersteinmal von Bosheit verkommen war, dann waren die Probleme meist nicht weit.
Kognoskula
 NPC, 341 posts
Sat 15 Dec 2012
at 14:15
Re: Kneipenschlägerei!
Kognoskula konnte kaum hinsehen, und musste wieder und ieder die Augen verschließen, bei den heftigen Hieben. Letztendlich siegt aber auch bei ihr die Neugierde. "Bravo, Herr Kollege!"
Loremaster
 GM, 1557 posts
Sat 15 Dec 2012
at 14:26
Re: Kneipenschlägerei!
Während die zwei Wettmeister, emsige Gnome mit schnellen Fingern und geschickt im Kopf mit Zahlen, die Ausschüttungen und den Eigengewinn verteilen, räumt das halbe Publikum die Bühne wieder auf. der Lautstärkepegel schwillt rapide ab, Faladons Kollegen peppeln ihren Hauptmann wieder auf und Kognoskula zeigt Thordin den Weg zum Tisch zurück. Mit seinen blauen Augen kann er kaum noch geradeaus sehen. Kaltefeuchte Lappen für die Beulen der Kämpfer, ein Mop für den Boden und frischer Wind bei Gespräch und Trunk im Hartnäckigen Pinguin.

Augenblicke später treten vier Stadtwachen durch den Eingang und beäugen das Innenleben der Taverne. Ein offenbar versöhnliches Gespräch mit einem schulterzuckenden Wirt klärt deren Anliegen flux und befördert sie wieder an die frische Abendluft.
Gilthas
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Sat 15 Dec 2012
at 23:45
Re: Kneipenschlägerei!
Gilthas war noch dabei sich zu entscheiden ob er fuer oder gegen Thordin wetten sollte, da ging der Kampf auch schon los. Aber auch ohne Wetteinsatz hat er beim Kampf mitgefiebert. Thordins finalen Schlag begleitete er mit einem lauten Jubelschrei.

Kurz wendet er sich an die Soeldner. "Euer Boss hat gut ausgeteilt, aber so ein Zwerg kann einiges einstecken." Dann folgt er Thordin und Kognoskula zurueck zum Tisch.
Thordin
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 Ein Zwerg in der Fremde
Sun 16 Dec 2012
at 20:50
Re: Kneipenschlägerei!
Als sich die Aufregung gelegt hat, prostet Thordin Faladon zu und wendet sich dann, noch etwas benommen, an die Gefährten: "Puh, der Kerl hat eine Rechte wie ein Schmiedehammer. Ich glaube, die können wir brauchen. Das hat Spaß gemacht. Ich sage, wir nehmen sie mit nach Greyhawk und engagieren dann einen für Boldran." Er schaut kurz über die Schulter. "Wir sollten hier nicht alle Details besprechen, aber was meint ihr?"
Gilthas
 player, 651 posts
Mon 17 Dec 2012
at 15:28
Re: Kneipenschlägerei!
Gilthas klopft dem Zwergen anerkennend auf die Schulter. "Ja, du hast gut eingesteckt. Du haeltst ganz schoen was aus bevor du umfaellst."

Er folgt Thordins Blick und nickt. "Bin mir zwar nicht sicher, ob wir die brauchen, aber wo du dich schon geschlagen hast, koennen wir die auch mitnehmen. Ist ja jetzt billiger."
Boldran
 player, 287 posts
 Boldran vom Sperberhof
Wed 19 Dec 2012
at 10:12
Re: Kneipenschlägerei!
Boldran war merkwürdig still geworden. Den Faustkampf, in den Meister Thordin involviert war, hatte er nur am Rande seiner Wahrnehmung mitbekommen und nicht als Gefahr erachtet.

Er war vielmehr auf diese böse Seelen hier in der Kneipe konzentriert. Was sollte er nun tun?
Kämpfen? Weggucken? Es existierten böse Dinge in dieser Welt so wie das Gute existierte, beides hatte nebeneinander seinen Platz und das eine konnte womöglich ohne das andere nicht fortdauern.

Diese bösen Seelen würden mit Sicherheit in Zukunft jemand anderem Schaden zufügen, doch hier und jetzt war alles friedlich und nur um ihrer Existenz willen konnte er sie nicht erschlagen, es würde ihm nicht richtig erscheinen.

Er schaute zur Seite, sein Sohn zuckte mit den Schultern:" Es ist das ewige Dilemma, Vater."

"Nun, davon weiss ich nichts, mein Junge, will auch nichts davon wissen. Ich will kein Richter oder Henker sein, und schon gar kein Mörder."


Sein Sohn nickte nur.

Boldran nimmt bedächtig einen Schluck von seinem Bier. "Was meint ihr, werte Kognoskula, was soll ich tun?"
Kognoskula
 NPC, 342 posts
Wed 19 Dec 2012
at 23:22
Re: Kneipenschlägerei!
"So machen wir es." stimmt Kognoskula dem Vorhaben zu. Es ist nie falsch, mehr schützende Begleitung zu haben. "Auch wenn ich 'Spass' dabei nicht nachvollziehen kann." fügt sie distanziert hinzu.

Schließlich spricht Boldran erneut die Präsenzen an, die er spürte. "In einer Stadt wie dieser wird es schwer sein, einen Ort zu finden, der bar böser Gedanken ist." Sie schaut sich um. "Söldner, um einen, rutschen leichtmals ab, da Ihnen ein Leben von berufswegen wenig bedeuten kann. Da wundert mich das nicht." Sie zuckt mit den Schultern "Sicherlich ist der eine oder andere unter denen, die Du spürst, für Worte oder Taten der Güte empfänglich. Es heißt, dies lenkt Gemüter zu Milde und Besserung: Die Einsicht ist stärker als das Schwert." philosphiert Kognoskula eine abgewandelte Metapher daher.
Loremaster
 GM, 1561 posts
Fri 21 Dec 2012
at 12:42
Zwei Tage auf See
Für das Aufpäppeln braucht Thordins Ringgegner nicht viel Zeit. Das Blut weggeputzt und den kalten Lappen auf die Beule auf der Stirn gedrückt, schon gehört er wieder zu den adretteren Tavernengästen. Mit zwei doppelten Seegurkenschnäppsen und einem Lächeln auf dem Gesicht schnappt er sich einen Hocker und setzt sich neben den Zwerg um die Vereinbarung zu begießen - und den Nachwehen entgegenzuwirken. "Ein Prosit Herr Schwarzbart, wohlgekämpft!" Er kneift sich demonstrativ in den Bauch und lacht "Ich hatte ganz vergessen, das Zwerge eine Granitschicht unter der Haut sitzen haben, wo unsereins nur Rüstzeug für den Winter hat." Als er das Glas hebt fallen die tatsächlich sehr ramponierten Handknöchel auf.
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Der Frühjahrsregen prasselt monoton auf das Dach des Hartnäckigen Pinguins, während Die Gefährten ihre Siebensachen sortieren und sich in der Stube zusammen mit den Flößern und Faladons Mannen bei Haferbrei mit Honig und Tee stärken. Die Kojen des Velverdyva Dandan sind wieder wohlgefüllt, nicht nur mit Verpflegung, sondern auch mit Passagieren, denn das Wetter ist wenig einladend. Lediglich die Crew setzt sich dem Regen aus, sowie Boldran auf Sturm und einer von Faladons Männern, Xerdan, ein junger, motivierter Kerl mit dunklen Locken, der es sich nicht nehmen lassen wollte, neben einem Ritter und seinem beeindruckend behenden und clever erscheinenden Apfelschimmel eine Reise zu unternehmen. Die Reiseroute, führt heute freilich stromabwärts von Stalmaer in Richtung einer Schleife, in der sich die Velverdyva um die hügeligen Ausläufer des südlich gelegenen Gnarley Forests windet. Nicht jedoch ohne einen Abschnitt von einer guten Stunde lang als Schlucht den Rand des Waldes zu durchschneiden. Der hohe Wasserstand und der relativ ruhige Verlauf des großen Stromes machen das Navigieren leicht und sichern gutes Vorankommen. Die Reiter allerdings müssen in der Schlucht Umwege auf sich nehmen, was Sturm und Isabelle, die kräftigen Stute Xerdans, mit einem freudigen Zwischengalopp auf sich nehmen. Zwischenzeitlich sind die Reiter gut 300 Fuß oberhalb des Wassers, erst als sich der Wald lichtet kann das Floß einen Halt am Uferpfad einlegen.
Gundler, der Kapitän des Velverdyva Dandan vertäut noch das Ruder und ordnet an die Planke für einen Landgang auszulegen. "Werte Gäste, geschätzte Wachen, Männer, wir kommen gut voran. Das hohe, ruhige Wasser der Velverdyva macht unserer leichte Überladung mehr als wett. Daher rasten wird heute Mittag im Grünen. Wir werden heute Abend voraussichtlich noch Caltaran erreichen, unweit der Freien Stadt Dyvers. Ich möchte nichts versprechen, aber so ereichen wir Maraven vielleicht schon morgen noch bei Tageslicht und können die Ladung löschen und für den restlichen Landweg nach Greyhawk vorbereiten." Gundler hatte sich mit Faladon auf kostenlose Mitreise geeinigt, Faladon bot Schutz an, was in diesen Tagen bei Handelsreisenden der Flößervereinigung der Fähigen Fuhrmänner mehr als willkommen war. Die Stärke der Reisegesellschaft ist inzwischen auf fast zwei Dutzend angewachsen. Die Crew sichert noch die geschleppten Baumstämme und sinkt einer nach dem anderen zur verdienten Erholung auf den Erdboden.
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Caltaren ist eine großflächige Siedlung, die in eine ganze Sammlung aus kleineren Flussdeltas hineingewachsen ist. Die Bäche tragen allesamt Wasser aus den Hügeln des Gnarley Forest in den Nyr Dyv, den die Velverdyva bald schon speist. Die Hälfte der Gebäude hier sind Pfahlbauten, ein exotischer Anblick. Der Dandan wird einfach direkt in einer Wassergarage unter der gewählten Taverne, der Bär und Lachs, geparkt. Faladon und seine Männer übernachten sogar an Bord.
Der nächste Morgen zeigt auf was bald geschehen wird: die Velverdyva wird sich in einen mehrere Meilen breiten Strom verwandeln, und schließlich zum Nyr Dyv werden. Schon bei Dyvers, einem obligatorischen Zwischenstop, bei dem im geschäftigen Hafen diverse Geschäfte abgewickelt werden und gar noch etwas mehr Ladung aufgenommen wird, ist der Fluss eine halbe Meile breit. Während des letzten halben Tages auf See kann der Dandan mit voller Takelage fahren, die breite des Gewässers erlaubt großzügige Maneuver und der brauchbare Südwind kann gut genutzt werden.
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Kognoskula hat ihre dringenden Arbeiten in ihren Zauberbüchern inzwischen abgeschlossen und leistet dem Kollegen Thordin assistierend Gesellschaft, während dieser eine Art autarke Version eines Zauberspruchs in eine Steintafel zu übertragen. Zwischendurch schaut sie sich den Fortschritt des jungen Tischlers an, der versucht ohne die entsprechenden Lehren wirklich durschaut zu haben, Zauberstäbe durch reine Intuition zu nutzen. Sie hatte Gilthas sogar einen alten Stab geschenkt, den sie aus ihrem Gepäck gefischt hatte. Einige Ladungen des Zaubers Magie Entdecken wären dem Stab noch zu entlocken.
Loremaster
 GM, 1562 posts
Sun 30 Dec 2012
at 14:27
Re: Zwei Tage auf See
Die Tage auf dem 'Dandan' - dem Namen nach ein sagenumwobener, bootsfressender Fisch, wie Kognoskula es unweigerlich irgendwann aus einer südöstlichen Mythologie schildert - sind bestens geeignet ein paar Worte auszutauschen. Die Männer sind es gewohnt aus allem das Beste zu machen, zumal ihre Arbeit nicht immer das Beste als Basis bietet. Daher sind sie auch stets für einen Plausch und einen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten zu haben.
Boldran lernt den leidenschaftlichen Reiter Xerdan als in den höfischen Weisen gebildeten, emphatischen jungen Mann kennen. Er hat das Zeug zu einem Diplomaten, und zu Pferde ist er geschickt wie ein Kavallerist. Kunibert von Perrenland trägt seinen Namenszusatz erst seitdem seine Kirche in Perrenland von der Hexenkönigin Iggwilv ausgelöscht wurde. Der Cuthbertiner ist stolz auf seine Heimat und sehnt sich auf eine Rückkehr, sollte rgendwann wieder Ruhe in diesen geplagten nördlichen Landen einkehren. Der ältere Herr ist rüstig und sehr besonnen, er schwingt eine derbe Keule. An Xiaras Fersen heftet sich gerne ein Horald, ein Riese von einem jungen Kerl, selten ohne die auf den Rücken geschnallte Großaxt. Die agile und kraftvolle Art und Weise, mit der die Elfin auch auf dem Boot mit ihgrem Coshee tollt beeindruckt ihn, so dass er oft mitfiebern und lachen zuschaut. Es dauert nicht lang, bis er die Elfind zu einem Training aufruft. Für Xiara ist Horald ein leichter Gegner - vorausgesetzt sie kann der gewaltigen Kraft seiner Hiebe aus dem Weg gehen. Er kann ihr sogar ein paar Tricks mit dem Langstock beibringen. Leif ist ein schlanker und schelmischer Kerl, gerne harrt er auf dem Krähennest aus, raucht unter seinem gewachsten Poncho Pfeife und hält Ausschau. Bisher sah er noch keinen Anlass seinen Langbogen hervorzuholen. Ein jeder von Faladons Männern - er selbst nicht ausgenommen - macht einen mehr oder minder zuverlässigen Eindruck.

Es ist erst später Nachmittag als der Dandan in Maraven, seinem Zielhafen, anlegt. Die Ladung wird alsbald gelöscht und von einem weiteren Partenerunternehmen der Greyhawk'schen Kutschervereinigung der Fähigen Fuhrmänner transportklar für den morgigen Landweg gemacht. Die abendliche Unterkunft, der Fette Braunbär ist einfach aber zweckmäßig. Hier verabschiedet sich die Schiffscrew dankend von den Gefährten und übergibt, vertragsgemäß, an die Kutscher. An einer großen, rustikalen Tafel speisen die sieben Gefährten mit den Männern von Faladon die hiesige Spezialität: im Brotofen gebackene Restteigfladen, auf denen die übriggeblieben Zutaten der Vortage mit Kräutern gewürzt und mit kräftigem Käse überbacken werden. Wagenradgroße Fladen landen auf der Mitte des Tisches, von denen sich ein jeder sein Stück herausschneiden kann.

"Morgen also geht es zu Pferde weiter. Endlich mal wieder festen Boden unter den Füßen, was?" scherzt Faladon.
Gilthas
 player, 655 posts
Tue 1 Jan 2013
at 21:14
Re: Zwei Tage auf See
Gilthas hat ein wenig Zeit auf dem Floss damit verbracht mit Kognoskulas altem Stab zu ueben. Es ging sogar recht passable. Schon beim zweiten Versuch schaffte er es den Stab auszuloesen. Mit grossen Augen hat er die ganzen magischen Auren an seiner und der Ausruestung seiner Freunde aufleuchten sehen. Allerdings hat er keine Ahnung was jede von diesen Auren macht. "Kognoskula, ich habs gleich beim zweiten Versuch geschafft." kommt er freude-strahlend zur Halblingsdame gelaufen.
"Vielleicht sollte ich mir jetzt auch ein paar Staebe kaufen. Was kann man denn so gebrauchen? Heilung vielleicht?"

This message was last edited by the player at 21:14, Tue 01 Jan 2013.

Kognoskula
 NPC, 343 posts
Wed 2 Jan 2013
at 20:01
Re: Zwei Tage auf See
Kognoskula begutachtet den Fortschritt des jungen Improvisations-Adepten zufrieden. Sie weist Ihn sogar in die Grundzüge der Zauberlehre ein, so dass er die Ausdeutung des Magie-Entdecken Zaubers erahnen kann.
"Nun, stets willkommen ist die heilende Gunst eines wohlgesonnenen Gottes. Da stimme ich zu. Außerdem stets von Nutzen sind Eingebungszauber wie zum Beispiel das Entdecken von verborgenen Türen, das Wissen um die unmittelbare Zukunft, oder um unbekannte Sprachen. Einen Helfer herbeizurufen, etwa eine Eule oder einen Dachs, ist auch sehr hilfreich."
Gilthas
 player, 656 posts
Sun 6 Jan 2013
at 22:25
Re: Zwei Tage auf See
"Gute Ideen, Kognoskula. Im Moment habe ich nicht genug Bargeld, aber ich werde ein bisschen sparen. Vielleicht ergibt sich ja auch eine guenstige Gelegenheit in Greyhawk."

Auch wenn die Flossfahrt recht entspannend war ist Gilthas froh Morgen mal wieder die Beine vertreten zu koennen und bald in Greyhawk einzutreffen. "Also, was machen wir jetzt mit diesem Kontakt in Greyhawk? Einen von den Soeldnern koennen wir sicher noch einen extra Tag anheuern. Vielleicht koennen wir auch noch ein wenig von den Faehrmaennern erfahren. Die wissen sicher was am Hafen abgeht."
Xiara
 player, 693 posts
Sun 6 Jan 2013
at 23:25
Re: Zwei Tage auf See
Xiara genießt die Zeit auf dem Floß, und auch wenn Stalker ihr mehrfach zu verstehen gibt, dass die Verhältnisse hier doch ein wenig beengt sind für seinen Geschmack, so verhält sich der Cooshee doch weitestgehend brav. Zumindest, wenn er immer genug Aufmerksamkeit geschenkt bekommt.

In den Trainingskämpfen gegen Horald hält sich die kriegerische Elfin ein wenig zurück, um den jungen Mann nicht allzusehr in seinem Stolz zu verletzen, nachdem sie festgestellt hat, dass er gegen die wesentlich kleinere Gegnerin kaum eine Gefahr wäre, würde es um eine richtige Auseinandersetzung gehen. Ihm mangelte es vor allem an Schnelligkeit und an Erfahrung, was aber bei einem Menschen nicht weiter verwunderlich war.

Wenn Xiara sieht, wie Gilthas mit den Zauberstäben übt, lässt sie ihn auch wissen, wo er im Falle eines Falles ihren eigenen Heilstab finden kann (an einer Handgelenksscheide am linken Arm). Allerdings fällt es ihr selbst wohl etwas leichter, diesen zu verwenden, insofern ist diese Information wirklich nur für einen Notfall gedacht.
Kognoskula
 NPC, 344 posts
Wed 9 Jan 2013
at 21:24
Re: Zwei Tage auf See
Als Faladons Männer spontan einen internen Armdrückwettbewerb veranstalten ergreift Kognoskula am Tisch der Gefährten im Fetten Braunbär das Wort. "Nun, wir sollten jetzt oder nie unseren Plan in die Tat umsetzen. Freunde, wer führt das Wort, wer der Söldner kann sich als Boldran tarnen? Vielleicht dieser Riese, Horald?"
Gilthas
 player, 657 posts
Fri 11 Jan 2013
at 21:13
Re: Zwei Tage auf See
"Sollen wir alle Soeldner einweihen? Mir kam es so vor, als ob sie eine eingespielte Truppe sind." dabei schaut er zu den Soeldnern rueber. "Horald wuerde fuer Boldran passen. Wir koennten ihn fragen, ob er einen extra Tag Arbeit will. Die anderen werden sicher ein paar Tage in Greyhawk bleiben."
Kognoskula
 NPC, 345 posts
Sun 13 Jan 2013
at 12:01
Boldran-Schmuggel-Pläne
Kognoskuka lugt unwillkürlich zu den Söldnern hinüber und schiebt die Unterlippe nach vorne. "Nun ja, sie scheinen vertrauenswürdig zu sein. Und es würde vieles einfacher machen." wirft sie noch in die Wagschale.
Gilthas
 player, 658 posts
Tue 15 Jan 2013
at 21:56
Re: Boldran-Schmuggel-Pläne
Gilthas folgt Kognoskulas Blick und mustert die Soeldner. Sie haben bis jetzt ihren Teil des Handels einwandfrei ausgefuehrt und scheinen auch keine Plappermaeuler zu sein. "Ich denke wir koennen ihnen oder wenigstens einem von ihnen vertrauen. Ich werde Horald einweihen. Wir koennten ihm entweder die Wahrheit sagen oder eine Geschichte auftischen." Mit nachdenklichem Blick und sich am Dreitagebart kratzend gruebelt er ueber einen Vorwand fuer die Verkleidung nach. "Hmm, wie waere es, wenn wir ihm sagen, dass Boldran einen alten Freund erwartet und diesen ueberraschen will, sobald er den falschen Boldran enttarnt." Nach kurzer Pause faehrt er fort. "Ach, ist zu an den Haaren herbeigezogen. Warum wuerde Boldran in einer Kneipe seinen Helm tragen?"
Loremaster
 GM, 1567 posts
Sun 20 Jan 2013
at 10:14
Re: Boldran-Schmuggel-Pläne
Dimble meldet sich zu Wort: "Oh, das müsste er nicht." Der Gnom mustert den kräftigen Kerl beim Armdrücken und blickt dann zu Boldran. "Ich denke, das bekomme ich hin, dass er ein wenig mehr wie Boldran ausschaut. Etwas mehr Strähnen ins Gesicht als sonst. Der müde Blick. Für ein Weilchen wird das keinem Auffallen. Machen wir es so!"
Boldran
 player, 292 posts
 Boldran vom Sperberhof
Mon 21 Jan 2013
at 10:33
Re: Boldran-Schmuggel-Pläne
Boldran hebt bei diesen Worten kurz seinen Kopf. Er versucht ein Grinsen hinzubekommen.
Müde, mein Freund, das bin ich. All der Schlaf dieser Welt könnte diese Erschöpfung und Müdigkeit nicht tilgen, doch ich werde weiter über euch wachen. Solange mein Herr es für richtig erachtet.
Gilthas
 player, 659 posts
Tue 22 Jan 2013
at 21:57
Re: Boldran-Schmuggel-Pläne
"Super Dimble, an deine Kuenste hatte ich gar nicht mehr gedacht. Schminke und ein wenig schummriges Licht und niemand wird den Unterschied bemerken." Kurz dachte er Boldran wuerde das Wort erheben, vielleicht die Taeuschung beanstanden, aber der Ritter bleibt ruhig. "Gut, ich werde Horald auf dem Weg nach Greyhawk fuer dieses Unterfangen anheuern. Hier sind alle zu dicht beisammen."