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, welcome to [DnD 3.5] Das Erbe des Schwarzmagiers

04:56, 19th July 2024 (GMT+0)

Hohe Wellen in Cryllor [IC]

Posted by LoremasterFor group 0
Loremaster
GM, 148 posts
Sat 12 Jul 2008
at 18:41
  • msg #313

Re: Ginger is ok

"Eine Eskorte zum Hause Neheli?" Der Wachmann geht ein gutes Dutzend Schritt nach Süden und schaut in die Gasse nach links. "Mein Herr, das Tor ist doch schon gleich dort. Und es ist niemand zu sehen - ihr habt also nichts zu befürchten!" Der Wachmann zeigt auf das Tor zum Neheli-Anwesen, welches in gerade mal gut 100 Fuß Entfernung zu sehen ist.

Nachdem sie Schergen sicher im Gewahrsam der Wachen wissen begeben sich indes die restlichen Gefährten auf den kurzen Rückweg zur Grombir, wo sie Ginger vorfinden, welche gerade mit Otumwilla plaudert: "Oh, werte Frau Ginger, das Wasser ist in 5 Minuten soweit. Reiseproviant - ja, selbstverständlich, das stelle ich Euch zusammen! Seid's aber gewiss warme Mäntel bei Euch Zu haben, die Tage werden käter sagt man. Ach, schaut wer da kommt..."
Dimble
player, 80 posts
Sat 12 Jul 2008
at 19:20
  • msg #314

Zurück in der Grombir

Doch bevor Ginger auf die überraschende Wiederkehr der Gefährten reagieren kann, stürmt ihr Cousin auch schon auf sie zu und umarmt sie erleichtert. "Ginger, dir geht es wirklich gut.", bringt er hervor. Der kleine Barde will seine Cousine gar nicht mehr loslassen, zu gut tut ihre Nähe. Doch dann ringt er sich doch dazu durch. "Wir sind in einen gemeinen Hinterhalt geraten, zweifelsohne ein gezielter Anschlag. Kurz vor unserer Ankunft bei dem vereinbarten Treffen bei den Neheli.", klärt er die Gnomin, der anderen Gäste gewahr werdend, in leisem Tonfall in ihrer Heimatsprache auf. Er nimmt sich nicht die Zeit Platz zu nehmen und bittet Ginger: "Begleitest du mich kurz auf mein Zimmer? Ich erzähl dir dann alles, während ich mich frischmache." Irgendwie spürt seine Cousine, dass ihm ein Gespräch unter vier Augen ein dringendes Anliegen ist, auch wenn er es insgesamt eilig zu haben scheint, vermutlich wegen eines baldigen erneuten Aufbruchs zu dem Treffen.
Ginger
player, 52 posts
Sat 12 Jul 2008
at 20:49
  • msg #315

Re: Zurück in der Grombir

"Ähhh ..." Gibt Ginger von sich, als auf einmal, völlig überraschend für sie, ihr Cousin auftaucht und sie gleich umarmt. "Ihr wolltet doch bei eurer Verabredung sein."
Kaum hat festgestellt, dass Dimble gar nicht da sein sollte, bekommt sie die Frage, welche sie gar nicht gestellt hat, aber deshalb trotzdem hat, beantwortet.
Dem glücklichen Schrecken, folgt ein weniger schöner Schrecken, als sie erfährt, was genau geschehen ist und nicht sofort, als Dimble wünscht mit ihr auf seinem Zimmer sprechen zu wollen.
"Warte nur kurz. Bin gleich soweit." Muss die Gnomin Dimble aber kurz hinhalten.
"Frau Otumwilla?" Wendet sie sich zuerst an die Wirtsfrau. "Könnt ihr das Bad warm halten. Könnte vielleicht etwas dauern, ehe ich dazu kommen werde."

Sobald sie Antworet erhalten hat eilt die Druidin zu dem fremden Mann hinüber, welcher ihr den Grog ausgeben hat und sagt zu ihm: "Vielen herzlichen Dank, werter Herr. Eigentlich wollte ich mich ein wenig zu euch setzen, um mich ausführlich zu bedanken, aber leider ist, wie ihr seht, etwas dazwischen gekommen. Vielen Dank nochmal." Kurz verneigt sich Ginger daraufhin.

Kaum eine halbe Minute später ist Ginger wieder bei ihrem Cousin und gibt ihm bescheid, dass es los gehen kann und er nur vorgehen muss. "Irgendwelche schweren Verletzungen hast du nicht oder? Heilzauber habe ich zwar nicht vorbereitet, aber einen Heilstab. Kann damit auch deine Freunde behandeln."
Xiara
player, 70 posts
Sat 12 Jul 2008
at 22:19
  • msg #316

Re: Zurück in der Grombir

Xiara setzt sich ersteinmal hin, als sie wieder in der Grombir angekommen sind.

“Wieviel Zeit haben wir, ehe wir wieder aufbrechen müssen?”
Loremaster
GM, 149 posts
Sat 12 Jul 2008
at 23:45
  • msg #317

Re: Zurück in der Grombir

"Ehm, wie gesagt, eine Viertelsanduhr." erwidert Kognoskula knapp, setzt sich in eine ruhige Ecke und packt ihr Zauberbuch aus.
Dimble
player, 81 posts
Sun 13 Jul 2008
at 00:09
  • msg #318

Gespräch mit Ginger

"Ich beeile mich.", antwortet Dimble Xiara, ohne aber eine konkrete Angabe eines Zeitpunktes zu geben. Ungeduldig wartet er auf Ginger und zögert dann nicht, die Treppen hinauf zu seinem Gastzimmer voranzugehen.

"Mir geht es gut, danke.", beruhigt er seine Cousine sogleich. "Burth hat die Schusswunde dieses hinterhältigen Schützen sogleich versorgt.", fügt er an. "Körperlich fehlt mir nichts.", ist sein Fazit, was nicht so positiv klingt, wie es wohl sollte. Mittlerweile an der Tür zu seiner Stube angekommen hält er kurz inne, um den Schlüssel herauszukramen und das Schloss zu öffnen. "Nach dir.", bittet er Ginger freundlich herein.

Der Stuhl an dem kleinen aber gemütlichen Tisch lädt seine Cousine zum Sitzen ein. Etwas zögerlich, im Gegensatz zu der vorher dargebotenen Eile tritt er an Ginger heran. Sie spürt, dass es ihm nicht leicht fällt, mit dem Gesagten herauszurücken. "Es, es ist mir unangenehm, Liebste, dich mehr zu belasten, als ich es ohnehin heute schon getan habe, als ich dich in das Tragen dieser Bürde eingeweiht habe." Nebenbei entledigt sich Dimble seines Mantels und der Bekleidung seines Oberkörpers, die er ob des Loches durch den Pfeil zu Wechseln gedenkt. Zum ersten Mal erblickt die Druidin den Teufelshuf, der um seinen Hals hängt. "Doch es kommt noch schlimmer, ich muss dich tiefer in diese Angelegenheit ziehen, als mir lieb ist, indem ich ehrlich zugebe, dass ich deinen Halt brauche.", Dimble schluckt und räuspert sich. "Kennst du das, man merkt erst, wie sehr man etwas braucht, wenn es nicht mehr da ist?", beginnt er zu erklären. "So ging es mir eben, dem Joker sei Dank, dass es ein glückliches Ende genommen hat. Es hätte nicht viel gefehlt und ich...", der kleine Barde schluchzt, "... ich hätte einen hilflosen rücklings erdolcht, um mich an seinem Blute zu laben. Bei Garl, Gilthas plötzliches Auftauchen hat mich vor dieser von den anderen unbeobachteten Tat bewahrt.", schockiert aber auch erleichtert spricht er diese Worte aus. "Erst jetzt wird mir klar, welchen Halt mir Boldran zu geben bereit war und gegeben hat. Und erst jetzt verstehe ich seine Worte an dich.... Weiche nicht von seiner Seite.... Was er mir geben konnte, dazu bist nun du verdammt.", entschuldigend schaut er mit einem kurzen Blick über seine Schulter zu seiner Cousine herüber, während er seine dank Burth schon verheilte Wunde äußerlich säubert, bevor er sich neu einkleidet. "Ich brauche dich, deine Nähe, deinen Schutz. Nur du kannst die unheilvollen Gedanken vertreiben, seine Macht über mich eindämmen." Dimble stand mit dem Rücken zu Ginger, als er diese Worte aussprach, er hätte es wohl nicht geschafft, es ihr direkt ins Gesicht zu sagen. Doch als er sich zu ihr dreht, sieht sie die Verzweiflung in seinem Gesichte. Dicke Tränen kullern seine Wangen hinunter.
Ginger
player, 53 posts
Sun 13 Jul 2008
at 10:02
  • msg #319

Re: Gespräch mit Ginger

"Hossa." Sagt Ginger , als sich Dimble auszieht und fügt hinzu. "Was hast du denn vor? Willst mich doch nicht etwa verführen?" Die gegenüber Fremden eher zurückhaltende Druidin grinst bei den Worten breit und zeigt ihr wahres, Dimble schon lange bekanntes, Gesicht.
Wenn Ginger ihren schlechten Humor - welchen sie nur Personen gegenüber offenbart, welche sie wirklich mag - noch nicht verloren hat und dies ist offensichtlich der Fall, scheint sie noch einiges vertragen zu können.
Doch der Scherz bleibt ihr schnell im Hals stecken, als ihr Cousin von einem Anfall berichtet, und sie sagt leise: "Bei Garl Glittergold." Schockiert schaut sie ihren Cousin dabei.
Als er weiter spricht fühlt sich Ginger sehr schlecht, denn sie muss ncht von ihrem Cousin an die letzten Worte von Boldran erinnert werden, weil diese sie förmlich anspringen und sie mahnen, nicht mehr zu leichtfertig mit der Sache umzugehen.
"Keine Angst, ich werde bei immer bei dir bleiben. Ich lasse dich nicht im Stich." Sagt sie, geht auf ihren Cousin zu und nimmt ihn in die Arme.

Eine Zeit lang steht Ginger mit Dimble, den sie nicht aus ihren Armen lässt und dem sie sanft über den Rücken streicht, schweigend da und denkt darüber nach, wie es nun weiter gehen soll. In diesen Sekunden stellen sich ihr einige Fragen, welche sie alle mit einem Mal stellt: "Willst du noch immer zu diesen Neheli? Oder willst du nicht lieber hier bleiben? Wir wäre es lieber, wenn du bleiben würdest, nicht nur, weil ich nun ein Zimmer habe und dort eine heiße Wanne auf mich wartet. Wo wir bei Zimmer sind, soll ich es aufgeben und dann heute Nacht hier übernachten oder denkst du, es geht Nachts auch so. Wie hat es denn Boldran gehalten?"
This message was last edited by the player at 10:03, Sun 13 July 2008.
Dimble
player, 82 posts
Sun 13 Jul 2008
at 12:48
  • msg #320

Re: Gespräch mit Ginger

"Danke.", spricht Dimble leise und schluchzend. Er genießt die herzliche Umarmung seiner Cousine, die Zuneigung, die sie bereit ist zu geben. Erst nach Minuten löst er sanft die Umarmung. Er steckt sein Gesicht in den Waschtrog, um seine brennenden verheulten Augen zu kühlen. Nachdem er sich mit einem Handtuch abgetrocknet hat, setzt er schon wieder ein leises Lächeln auf. Doch die Rötung seiner Augen ist immer noch nicht zu übersehen.

"Es tut mir so leid, Ginger, dass ich dir derart zur Last fallen muss. Ich beginne Kenewor zu verstehen, der irgendwann keinen anderen Ausweg mehr sah als die Isolation. Ich hoffe ich kann mit deiner und der Hilfe der anderen den Fluch brechen, bevor der Teufelshuf auch über mich so viel Macht gewinnt, dass ich euch und alle anderen vor mir schützen muss.", Dimble redet nun ruhig. "Und ich hoffe ich kann dir zurückgeben, was du für mich tust, wenn ich irgendwann wieder ganz ich selbst bin." Er macht eine Pause und lässt sich erschöpft auf seinem Bett nieder.

"Vermutlich hast du recht, ich sollte einfach hierbleiben.", seufzt er. "Und natürlich will ich dir nicht dein Bad verderben.", er schenkt seiner Cousine ein Lächeln. "Es ist nur, ich mache mir Sorgen, auch um die anderen. Sie wollen den Termin wahrnehmen, Gilthas liess es sich sogar nicht nehmen, schon alleine vorzugehen und unsere Verspätung zu erklären. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich schließe einen weiteren Anschlag auf uns nicht aus.", er pfriemelt an seinem Ziegenbärtchen. "Jemand will offensichtlch verhindern, dass wir die Neheli treffen, und das darf ihm nicht gelingen. Die Gauner kannten unser Ziel, aber sie konnten nicht wissen, welchen Weg wir genau wählen. Ich vermute einen weiteren Hinterhalt mit anderen stadtbekannten Schlägern auf dem alternativen Weg. Und die sind nun immer noch hinter uns her." Seine kurzen Beine baumeln von dem großen Bett hinunter. "Ich will sie nicht im Stich lassen. Und das Gespräch bei den Neheli ist äußerst wichtig für uns. Ich verspreche mir neue Hinweise über den schwarzen Reiter. Und je nachdem wieviel sie bereit sind uns zu erzählen wird uns vielleicht auch der Zusammenhang zu der mysteriösen Krankheit in ihrem Hause klarer. Wir brauchen dieses Wissen, um unserem Widersacher endlich einen Schritt voraus sein zu können. Es kann schon Morgen wichtig werden, wenn wir unserer Spur nachgehen." Entschuldigend und mit zunehmend schlechtem Gewissen schaut er mit einem Dackelblick seine Cousine an.
Burth
player, 54 posts
Sun 13 Jul 2008
at 13:59
  • msg #321

Re: Gespräch mit Ginger

Burth drängt, nach dem er die Wunden von Xiara und Thordin notdürftig versorgt und sich davon überzeugt hat, dass sie ohne weitere Probleme verheilen werden, zum Aufbruch.

"Lasst uns gehen. Je schneller wir bei den Nehelis sind, desto schneller sind wir an der Wurzel des Übels."
Xiara
player, 71 posts
Sun 13 Jul 2008
at 19:11
  • msg #322

Re: Gespräch mit Ginger

Xiara nutzt die Zeit, um die Kampfspuren von ihrer Kleidung zu entfernen, so gut es geht, und sich wieder einigermaßen aufzufrischen. Zum Glück sind die Blutflecken auf der dunklen Kleidung nicht allzu auffällig.
Kognoskula
NPC, 50 posts
Sun 13 Jul 2008
at 22:09
  • msg #323

Aufbruch

Burths Worte reißen Kognosklula aus ihrer Konzentration - sie schaut empört, doch ein Blick aus dem Fenster verrät ihr, dass es Zeit ist. Flink eilt sie nach oben um nach den beiden Gnomen zu schauen "Ginger, Dimble, kommt ihr? Wir sollten aufbrechen!"
Ginger
player, 54 posts
Sun 13 Jul 2008
at 22:55
  • msg #324

Re: Aufbruch

"Wenn du wüsstest, wie froh ich bin, dass ich dich hier getroffen habe, dannn würdest du aufhören solche dummes Zeug zu reden, von einer Last. Es ist mir eine Freude." Sagt Ginger, welche sich neben Dimble auf das Bett setzt und seine Hand nimmt. "Und selbst wenn es eine Last wäre, ich würde sie gerne tragen, du bist immerhin mein Cousin. Was wäre dies denn für eine Welt, wenn man sich nicht mal auf seine Familie verlassen kann."
Mit einem Lächeln versucht die kleine Gnomin Dimble etwas aufzumuntern.
"Und keine Angst, wenn dieses Gespräch dir so wichtig ist, dann komme ich mit dir. Außerdem finde ich dann möglicherweise auch meine Spur wieder." Fügt sie mit dem gleichen Lächeln hinzu, bemüht darum das Positives herauszustellen und das Negative - ein unangenehmes Treffen mit Fremden - wegzuwischen.
Doch kurz darauf schlägt die Druidin in Ginger durch und sie sagt mahnend: "Müssen jetzt nur noch jemanden finden, der stattdessen das Bad nimmt, denn das Holz soll nicht umsonst verfeuert worden sein."

Als kurz darauf die Stimme von Kognoskula ihr Ohr erreichen, springt Ginger vom Bett, lässt jedoch nicht ab von der Hand von Dimble. Seine Hand noch immer haltend, wartet sie darauf, dass ihr Cousin ihr folgt.

Kurz darauf im Schankraum, sucht die kleine Druidin die Wirtsfrau auf und sagt zu dieser: "Es tut mir schrecklich leid, aber leider muss ich nun doch los. Ich bezahle natürlich das Bad, aber wäre dankbar, wenn ihr das warme Wasser wirklich verwendet. Es wäre eine Verschwendung von Holz und Wärme für nichts, wenn ihr es nicht tut. Ich bestehe darauf."
Loremaster
GM, 150 posts
Mon 14 Jul 2008
at 10:55
  • msg #325

Re: Aufbruch

"Na, meine lieben Gäste, ihr solltet Euch auch einmal ein wenig Ruhe gönnen. Ihr seids ja wahrlich geschäftig!" antwortet Otumwilla lächelnd. "Macht Euch keine Sorgen wegen des Wassers, es sind sowieso noch einige Suppen geordert worden, und vielleicht mögt ihr ja noch ein Bad, wenn ihr zurückkehrt? Der Ofen bleibt ja sowieso an."

Und so machen sich die Gefährten erneut auf den Weg zu ihrem Termin, die Wolken verschlucken die letzten Bemühungen der untergehenden Sonne, das Grau des Abends aufzuhalten, und so ist es nun schon recht düster.
Dimble
player, 83 posts
Mon 14 Jul 2008
at 12:32
  • msg #326

Re: Aufbruch

"Danke.", bringt der kleine Barde erneut hervor. "Und du glaubst nicht, wie froh ich bin, dich an meiner Seite zu haben." Dimble ist bemüht die Aufmunterung Gingers anzunehmen und seinerseits ebenfalls die traurige Stimmung zu verbannen. "Und wir werden bestimmt auch eine Menge Freude haben.", versucht er das positive herauszustellen. "Ich jedenfalls kann es kaum abwarten, morgen wieder eine Schlittenfahrt zu unternehmen.", so fröhlich wie möglich grinst er sie an, nimmt ihre Hand und folgt ihr zu den anderen in den Schankraum.

"Ja, nimm dein Bad, wenn wir zurückkehren.", pflichtet er Otumwilla bei auch ein wenig erleichtert, dass seine Cousine nicht auf die Entspannung verzichten muss, von der er sie nun abhält.

"Geht es euch gut? Sind die Wunden versorgt?", erkundigt sich der kleine Barde bei seinen Gefährten. "Ach, übrigens, wie schwer zu übersehen ist, Ginger wird uns zu meiner Freude begleiten.",gibt er beiläufig bekannt, nicht von der Seite seiner Cousine weichend.

Ob der Dunkelheit holt Dimble seine Laterne hervor. Er entzündet sie und leuchtet den Weg, düstere Ecken und auch Häuserdächer ab. Offensichtlich fühlt er sich nicht sicher. "Ich weiß, wir sind schon spät dran, aber ich würde dennoch einen ganz kleinen Umweg vorschlagen. Kostet kaum Zeit. Nur zur Sicherheit.", sagt er zu seinen Freunden.
Gilthas
player, 66 posts
Mon 14 Jul 2008
at 17:49
  • msg #327

Am Tor des Hauses Neheli

Von den Wachen beobachtet geht Gilthas die letzten Meter bis zum Hause Neheli. Eventuell kann ich schon alles klären bevor die anderen aufkreuzen. denkt er so bei sich.

Bevor er ans Tor klopft wirft er noch einen Blick über seine Kleidung, richtet seinen Mantel und streicht sein Hemd glatt. Auf gehts.

Kraftvoll klopft er an das Tor und wartet das ihm geöffnet wird.
"Guten Tag, mein Name ist Herbert von Biberbach. Ich habe einen Termin bei ihrem Herren. Wir sind unter dem Namen Burthan von Weidenlied angemeldet. Bringen sie mich bitte zu ihrem Herren."
Ginger
player, 55 posts
Mon 14 Jul 2008
at 19:08
  • msg #328

Der zweite Versuch

Ginger beteiligt sich diesmal am zweiten Versuch das Haus der Familie Neheli zu erreichen. Dabei bleibt sie stumm und immer direkt an der Seite von Dimble, welchem sie wie ein Schatten folgt und immer im Auge behält.
Während die Druidin immer eine Auge auf den Barden wirft, hat Haschimi, welcher seinen kleinen Nachtisch genossen hat, immer seine Herrin im Blick.
Auf dem Weg durch den Schnee sagt Ginger halblaut: "Ich habe mir, angesichts der morgigen wohl anstehenden Reise, erlaubt, Otumwilla zu bitten, für alle von uns Proviant zusammenzustellen."
Loremaster
GM, 152 posts
Mon 14 Jul 2008
at 22:14
  • msg #329

Re: Der zweite Versuch

Sehr, sehr lange musste Gilthas die Wachen dazu überreden, ein Auge auf ihn zu haben, während er zum Tor geht.
Er ergreift schließlich den sonderbar feuchten Klopfring am Tor, klopft lautstark, und spricht seine Worte. Doch im nächsten Moment zischen ganze fünf Pfeile an ihm vorbei - Heckenschützen von links! Da keiner der Pfeile trifft bleibt Gilthas größte Sorge ein stechender Schmerz der ihn, ausgehend von der rechten Hand durchfährt - die Hand die er am Klopfring hat. Die verdatterte Wache ruft nur "Heda!" und hebt ihren Schild. Zugleich öffnet ein kleine Klappe in der Türe: "Verzeiht, wir erwarten keine solche Person. Bitte gehen sie." spricht ein vornehmer Torwächter streng.
Als eine weitere Salve von Pfeilen vorbeischwirrt versperrt der Wächter eiligst die Klappe.
Thordin
player, 76 posts
Ein Zwerg in der Fremde
Mon 14 Jul 2008
at 22:29
  • msg #330

Re: Der zweite Versuch

Auch Thordin hat seine Kleidung wieder etwas geordnet und sich vergewissert, dass die neue Rüstung keine dauerhaften Beschädigungen aufweist. "Ein paar Kratzer und Blutspuren sind doch keine Schande für einen Krieger", kommentiert er jedoch etwaige Bedenken bezüglich des Aussehens. Stattdessen nimmt er ebenfalls sein Zauberbuch zur Hand.

Nur zu gerne nimmt er den Vorschlag an, die Nähe des Piers zu vermeiden. "Hmm, was zu essen wäre ebenfalls nicht schlecht", stimmt er geistesabwesend und nicht ganz passend zu, während er mißtrauisch in eine dunkle Seitengasse späht.
Gilthas
player, 67 posts
Tue 15 Jul 2008
at 13:05
  • msg #331

Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

Mit einem Überfall hatte Gilthas nun wirklich nicht mehr gerechnet. So kurz vor dem Tor und unter den wachsamen Augen der Wache. Da ihn keiner der Pfeile getroffen hat, beschliesst er erstmal zu bleiben. Der Schmerz in seiner Hand jedoch läßt ihn zweifeln, ob die Neheli doch mit dahinter stecken?

Mit einer geschwinden Bewegung zieht er zwei Dolche aus seinem Gürtel, drückt sich gegen das Tor und macht sich bereit jedem Angriff auszuweichen. Dann versucht er noch den Torwächter umzustimmen. "Hey, laß mich rein, sonst gehe ich hier drauf!"
Loremaster
GM, 156 posts
Tue 15 Jul 2008
at 14:48
  • msg #332

Re: Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

Ein schriller Ton aus der Trillerpfeife der Wache ruft seine Kollegen herbei, die gerade noch den Ort des Geschehens hinter dem Fischmarkt räumen. Verstärkung wird gerufen, Gilthas wird von Schildern umringt, Schritte sind hinter dem Tor der Neheli zu hören, zwei Wachen folgen den flüchtigen Schützen, eine Wache stütz Gilthas, als ihm ein weiterer Schock durchs Blut fährt und ihm beinahe schwarz vor Augen wird. "Mein Herr geht es ihnen gut?"

Gilthas aka Herbert von Biberbach badet in einer Menge Chaos, und es dauert kurz bis sich die Wogen glätten. Erst als zwei unabhängige Ausgucke auf den Mauern des Neheli-Anwesens bestätigen dass sich die Situation beruhigt hat wird das Tor geöffnet, und um eine Erklärung gebeten. Erst als Gilthas mit Mühe und Improvisation Dimbles vollständigen Namen rezitiert "Verzeiht, angemeldet sind wir selbstverständlich auf den Namen 'Dimble Varchik Dalherl Calladenn'", wird er eingelassen und sogleich ein Tee zur Linderung des Unwohlseins serviert. Er wird in eine leere Vorzimmerlounge geleitet "Diesen Zwischenfall vor dem Tor bitte ich sie mit den Herrschaften zu besprechen. Ich nehme an Eure Kollegen kommen bald nach? Man bat mich nach einem Vollmachtsdokument zu fragen, wäret ihr so freundlich?" Der Page benimmt sich in der Tat wie eine Personifikation der Höflichkeit und Sitte.
Kognoskula
NPC, 51 posts
Tue 15 Jul 2008
at 14:58
  • msg #333

Re: Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

"Ja, wenn wir in der Grombir sind bekomme ich auch immer Hunger..." bestätigt Kognoskula, die beim Losgehen noch hektisch ihr Zauberbuch verstaut. "Hmm, vom Pier kamen die Wachen,... Aber ja, Dimble, ein sicherer Weg auf großen Straßen wäre auch mir lieb!" Die Halblingsdame hält sich in der Mitte des kleinen Pulks, um geschützt zu sein.
Gilthas
player, 68 posts
Tue 15 Jul 2008
at 20:12
  • msg #334

Re: Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

Der Schmerz fährt ihm von der Hand den Arm hinauf. "Ahh" entfährt es Gilthas, der sich aber sogleich wieder fängt, um vor der Wache nicht als Schwächling dazustehen. "Ich bin ok. Der Klopfring scheint eine Art Falle zu sein. Vielleicht Gift oder eine Säure."

Nachdem sich die Wogen geglättet haben und Gilthas Einlaß ins Haus der Neheli erlangt hat, atmet er kurz durch und begutachtet seine immernoch schmerzende Hand. Das ist nochmal gut gegangen. Wenn was schlimmeres passiert wäre, hätte Kognoskula es mir für immer vorgehalten.

Höflich bedankt er sich für den Tee. "Vielen Dank und verzeiht die Verwechselung am Tor. Genannter Burthan von Weidenlied ist der Träger des Vollmachtsdokuments von der Dame Grenna. Leider wurden er und auch die anderen Personen meiner Gruppe auch schon in einen Hinterhalt gelockt. Keine Panik! Es geht ihnen gut, aber sie müssen sich wieder frisch machen bevor sie hier eintreffen."

Nach einer kurzen Pause fährt er fort. "Wäre es mir möglich schon vor ihrem Eintreffen kurz mit den werten Herren des Hauses zu sprechen? Ich habe noch ein weiteres, ein geschäftliches Anliegen, daß sich ihr Herr sicher nicht entgehen lassen will."
Loremaster
GM, 157 posts
Tue 15 Jul 2008
at 22:14
  • msg #335

Re: Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

Subtil, doch sichtbar schockiert rümpft der Page die Nase, sein Blick verharrt einen Augenblick zu lange ernst auf von Biberbach. Er sammelt sich "Ich glaube nicht, dass die Herrschaften auf einen solchen Vorschlag angetan reagieren würden, und rate dringend ab. Die Herrschaften haben wichtiges mit der Gesandtschaft zu besprechen." Noch immer, oder nun erst recht skeptisch fügt er hinzu: "Wann etwa gedenkt denn der Rest der Gesandtschaft einzutreffen? Ah ja. Vielleicht noch einen Tere, sie wirken recht blass, Herr von Biberbach, wenn ich mir diese besorgte Bemerkung erlauben darf." Der Page scheint den Vorschlag Gilthas' sichtlich nicht zu befürworten.
Gilthas
player, 70 posts
Wed 16 Jul 2008
at 19:57
  • msg #336

Re: Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

Innerlich seufzt Gilthas. Der muß wohl seinen Herren öfter vor Hausierer bewahren.

Dann blickt Gilthas dem Pagen fest in die Augen. "Ich bin ein Teil der Gesandtschaft und ja wir werden, sobald die anderen eintreffen, wichtiges besprechen. Allerdings habe ich wie gesagt auch noch einen geschäftlichen Vorschlag. Wenn ich jetzt nicht mit ihm spreche, besteht die Gefahr, daß er das Geschäft des Jahres verpaßt, und glaube mir ich werde ihn wissen lassen, daß er dieses Geschäft deinetwegen verpasst hat!"
Loremaster
GM, 159 posts
Wed 16 Jul 2008
at 21:21
  • msg #337

Re: Hinterhältiger Überfall am Tor des Hauses Neheli

Der Concierge lauscht den eindringlichen Worten Gilthas' aufmerksam - jedoch letztendlich ungerührt. Entweder er ist zu abgebrüht, oder es sind allzu dringende Gründe, welche ihn ablehnen lassen. "Verzeiht der Herr ich habe strikte Anweisungen." Desweiteren verhält sich der Concierge zwar weiterhin höflich doch etwas reservierter.
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