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, welcome to [DnD 3.5] Das Erbe des Schwarzmagiers

02:43, 23rd February 2024 (GMT+0)

Wei' und Wehe in Cryllor.

Posted by LoremasterFor group 0
Ginger
player, 256 posts
Tue 19 May 2009
at 14:33
  • msg #183

Re: Wo ist der Geist?

Ginger fühlt sich unwohl, wenn der Trupp mit einer Kerze unterwegs ist, aber alles hilft nichts, wenn sich Thordin sturr stellt. So versucht sich die Gnomin möglichst breit zu machen, während sie vor der Kerze herläuft, in der Hoffnung, ein wenig des Lichtschattens aufzufangen und damit zu verbergen.
Doch all die Mühe ist übertrieben, denn der kleien Verfolgertrupp hat zu großen Rückstand, was Ginger jedoch nicht weiß.

Als die Fünf vor einem Gitter hängenbleiben, kann Ginger nur verkünden, dass sie keine Möglichkeit kennt das Gitter zu öffnen. Weder kann sie Schlösser knacken, noch ist sie stark genug um mit Magie das Problem zu lösen. Zum Glück hat wenigstens Kognoskula einen passenden Zauber parat.

Kurz darauf läuft die kleine Druidin, immer bewaffnet, durch den Tunnel und versucht mit ihren Gefährten den Anschluss wieder herzustellen, was kurz darauf gelingt.
Nun heißt es warten, wie es scheint.
Dimble
player, 178 posts
Tue 19 May 2009
at 23:37
  • msg #184

Re: Wo ist der Geist?

"Bislang scheint Almerys Vorgehen ja ohne hinterhältige Gedanken? Vielleicht will er den Geist ja auch einfach nur loswerden. Bringt ihm bestimmt nen guten Ruf.", denkt Dimble flüsternd nach. "Aber mir ist noch immer nicht ganz klar, wie wir den besagten Geist nun befreien wollen?", wirft er ein. "Eine Vernichtung wäre denke ich nicht in Boldrans Sinne.", gibt er zu bedenken. "Wer ist diese verlorene Seele nochmal? Und was ist es überhaupt, was sie an dieses Dasein fesselt? Warum bleibt sie rastlos?", irgendwie leuchten dem kleinen Barden die Zusammenhänge nicht ein. Viel zu wenig hat er sich bislang damit beschäftigt, der Teufelshuf und das Teufelshorn vernebelten seine Gedanken.
Burth
player, 203 posts
Wed 20 May 2009
at 09:30
  • msg #185

Re: Wo ist der Geist?

Auch Burth versucht noch ein paar Sekunden für seine Freunde herauszuschlagen.

"Gilthas, warte bevor Du die Tür öffnest. Ich möchte Pelor noch um seinen Schutz bitten. Solange ihr alle euch in meiner Nähe aufhaltet, soll die Kraft der Sonne euch vor allem Bösen bewahren."

Ruhig hebt er den Sonnenzepter in die Höhe und beginnt ein Gebet zu sprechen. Bewußt beginnt er mit einem allgemeinem Segen, den die Nonnen zu jeder Mahlzeit im Waisenhaus sprachen. Dabei beobachtet er die anderen und insbesondere Almery. Bevor dieser unruhig wird, beginnt er das eigentliche göttliche Gebet. Langsam beginnt sein Streitkolben in göttlichem Licht zu leuchten, welches sich zu einem Lichtkreis ausweitet, der sich in dem Raum um Burth erstreckt. Am Ende des Gebets erlischt der Streitkolben, aber ein leichtes warmes Leuchten der Luft bleibt zurück.

"Die Macht des Herrn der Sonne wacht über uns und kann Euch gegen den Geist schützen. Lasst uns nun die Tür öffnen. Aber nicht zu hastig, Gilthas."

Cast Magic Circle vs. Evil
Thordin
player, 232 posts
Ein Zwerg in der Fremde
Wed 20 May 2009
at 09:59
  • msg #186

Re: Wo ist der Geist?

"Es ist gut, wir sind bereit", lässt Thordin die Gefährten vor ihm wissen. Gleichzeitig bedeutet er den anderen hinter ihm, zu warten.
Auch ihm gibt die Sache mit dem Geist noch einige Rätsel auf. "Nun, er wird sauer sein, dass er zu Unrecht von seinem Clan zum Tode verurteilt wurde", mutmaßt er. Die Motivation erscheint dem Zwerg einleuchtend. "Ich habe das Gefühl, die Anwesenheit von Almery wird von selbst einiges ins Rollen bringen", fügt er hinzu und im gleichen Moment fällt ihm Burths düstere Vorahnung wieder ein...
This message was last edited by the player at 09:59, Wed 20 May 2009.
Xiara
player, 285 posts
Wed 20 May 2009
at 11:09
  • msg #187

Re: Wo ist der Geist?

Xiara blickt angespannt auf die Tür, als ihr noch etwas einfällt. Stalker würde ihnen gegen den Geist kaum eine Hilfe sein, aber ihn hier im dunklen Keller zurücklassen erscheint Xiara auch nicht gerade die beste Idee zu sein.
This message was last edited by the player at 07:48, Fri 22 May 2009.
Almery
Sat 23 May 2009
at 21:00
  • msg #188

Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Almery nickt zufrieden. "Danke, Priester, ich hoffe die Kraft der Sonne findet uns in diesem ansonsten gottverlassenen Ort im richtigen Moment!" Er beäugt noch was Xiara dort tut, und spricht schließlich etwas ungeduldiger. "Nun, sollen wir hier erst noch beratschlagen, oder sollen wir vielmehr hinein und den Geist endgültig beseitigen?"
This message was last edited by the GM at 21:00, Sat 23 May 2009.
Ginger
player, 258 posts
Tue 26 May 2009
at 09:29
  • msg #189

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

"Ist es vielleicht möglich, mit dem Geist zu reden? Hat es mal jemand versucht? Vielleicht könnten wir ihm anbieten, ihn von seinem Leid zu befreien oder zu rächen." Flüstert Ginger ganz leise in Richtung ihrer Gefährten, vor allem Dimble, der darüber nachgedacht hat, wie dem Geist vielleicht geholfen werden kann. "Wenn wir bemerken, dass der Geist von Sinnen ist oder Dinge verlangt, die nicht zu erfüllen sind, können wir immernoch versuchen ihn zu vernichten."
An der Stelle ist Ginger wieder ihr Rückstand anzumerken, denn sie weiß nicht genau, ob ihr einfacher Vorschlag nicht selten dumm ist, weil ihre Gefährten genau ihren Plan schon versucht haben umzusetzen.
Gespannt und angespannt wartet Ginger dann auf eine leise geflüsterte Reaktion auf ihren Vorschlag.
Burth
player, 205 posts
Wed 27 May 2009
at 11:49
  • msg #190

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Gespannt wartet Burth darauf, dass Gilthas die Geheimtür öffnet.
Thordin
player, 233 posts
Ein Zwerg in der Fremde
Wed 27 May 2009
at 17:44
  • msg #191

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

"Nun, dieser Paladin, Boldran, hat mit ihm geredet", ertönt Thordins flüsternde Stimme aus dem Nichts in dem Dunklen Gang. "Als der Geist von Gilthas Besitz ergriffen hatte. Viel war aber nicht aus ihm herauszukriegen..." Hier muss er kurz pausieren um sich zu erinnern. "Hmmmmm.... Er sagte etwas von Verrat und jemand habe falsch gegen ihn ausgesagt, wenn ich mich recht erinnere... Komisch, dass mir das jetzt wieder einfällt."

Er besinnt sich wieder kurz und fährt fort: "Also, wenn Ihr mich fragt, sind wir hier falsch. Wir sollten entweder diesen neuen Tunnelwächter befragen, oder..." Er bricht ab. "He, Burth, Gilthas, Xiara! Fragt doch mal diesen Almery, wie sie den alten Tunnelwächter Hokon damals überführt haben!"
Gilthas
player, 229 posts
Thu 28 May 2009
at 17:04
  • msg #192

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Die Stimme Thordins in seinem Kopf laesst Gilthas immer wieder leicht zusammenzucken, aber zum Glueck faellt es nicht besonders auf, da er eh sehr angespannt ist, ob der Naehe zu dem Geist.

"Almery, ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es ratsam ist den Geist anzugreifen. Vielleicht koennt ihr mit ihm reden. Damals hat er was davon gefasselt, dass jemand gegen ihn falsch ausgesagt hat."
Almery
Fri 29 May 2009
at 21:21
  • msg #193

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Almery runzelt nun die Stirn: "Hört, wer oder was auch immer in diesen Tunneln ist,..." er geht nun an die östliche Wand und schaut sie sich nun selbst suchend an, oben, unten, rechts und links, dann schaut er wieder zu den Gefährten: "... das muss weg. Ob durch reden oder mit Waffengewalt. Wir werden sehen, was das Ding zu 'sagen' hat. Ich kann mir daraus keinen Reim machen!"
Gilthas
player, 230 posts
Sat 30 May 2009
at 11:30
  • msg #194

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

"Ok, lass uns rein gehen." seufzt Gilthas. Ohne weiter zu zoegern greift er nach der Bueste in dem Regal und oeffnet den geheimen Durchgang in die Tunnel.

"Der Geist erschien hinter der ersten Kurve. Dort ist auch eine Fallgrube, in die ich nicht nochmal rein muss."
Loremaster
GM, 484 posts
Fri 5 Jun 2009
at 21:54
  • msg #195

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Wie auf verborgenen Schienen gleitet das Regal mit einem eleganten Grummeln zur Seite und offenbart den dunklen Schlund in das teuflische Tunnelsystem. Ein kalter, staubtrockener Atem haucht Gilthas entgegen und weckt Erinnerungen. Doch nach einigen Sekunden der Stille verschwindet die Angst vor einem sogleich herauspreschenden Geist. Stalker wirkt unruhig, geht einige Schritte hin und her, reckt seine Nase in alle Richtungen und schaut zu Xiara.

Almery beobachtet diese Offenbarung aufmerksam. Er nickt, "Nun, so weit, so gut. Dann wollen wir die Kreatur mal aufsuchen." Er zögert kurz, und schaut ob jemand vorausgehen möchte.

Indes kauern die restlichen Gefährten noch immer mit etwas Abstand an der T-Kreuzung, welche zu dem Gang zum Keller abzweigt.
Xiara
player, 289 posts
Sat 6 Jun 2009
at 13:35
  • msg #196

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Xiara wirkt beruhigend auf ihren Tiergefährten ein und bedeutet ihm, sich im Hintergrund zu halten. Gegen den Geist würde er ihr ohnehin nicht helfen können.
Gilthas
player, 231 posts
Sat 6 Jun 2009
at 16:18
  • msg #197

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Die Worte und Taten Burths beruhigen den jungen Mann, so dass er, wenn auch zoegerlich, in den Tunnel vordringt.

"Hallo! Wir sind hier, um Boldrans Versprechen einzuloesen und dir zu helfen. Wir wollen dir nichts boeses." ruft Gilthas in den Tunnel hinein.
Loremaster
GM, 485 posts
Sat 6 Jun 2009
at 22:00
  • msg #198

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Auf Gilthas' Ruf folgt keine Antwort. So geht dann also der tapfere junge Mann in den Tunnel der 1000 Tode hinein, gefolgt von Xiara, Burth und Almery. Nur wenige Schritte müssen die vier gehen bis sie bei jener T-Kreuzung angelangt sind, welche offenbar der Zugang zum eigentlichen Netzwerk sind. Ein Blick nach links und nach rechts zeigt nur Leere und auch Gilthas geschultes Gehör lässt im Moment nur furchtvolle Phantasien in sein Gedanken. "Hier sollte er irgendwo sein? Sicher?" fragt Almery zischend?
Xiara
player, 290 posts
Sun 7 Jun 2009
at 13:06
  • msg #199

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

“Zumindest haben wir ihn hier gesehen. Seitdem waren wir ja nicht mehr hier unten. Aber es ist zu erwarten, dass er irgendwo hier unten ist. Ja.”
Loremaster
GM, 486 posts
Mon 8 Jun 2009
at 21:34
  • msg #200

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Für einen langen Atemzug lauschen die Gefährten instinktiv nach Xiaras Antwort. Doch nichts ist aus den Tiefen der Dunkelheit zu hören. Doch die Elfin spitzt die feinen Ohren als sie bemerkt wie ihr Wolfshund grummelt und zwei, drei nervöse Schritte tut. Aus dem Augenwinkel sieht sie - an Burth vorbei - wie Stalker emsig umherschaut,...und Almery weg ist.
Loremaster
GM, 492 posts
Sat 13 Jun 2009
at 08:09
  • msg #201

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Verwirrt blickt sich Xiara noch mal um. Wo ist der Halbling hin? Irgend etwas geht hier vor. "Almery?", ruft sie und, "Passt auf!", zischt sie den Gefährten zu. Schon ist Anathalas in ihrer Hand, jedoch noch kein Gegner in Sicht. Sie eilt zurück zu der Stelle, wo sie den Tunnelwächter zuletzt gesehen hatte. "Wo ist er hin?", versucht sie Stalker zu fragen, als sie sich an ihm vorbeidrückt.

Stalker beginnt zu knurren als Xiara ihm klar macht was los ist. Schockiert stellt die Elfin fest wie sich die Geheimtüre vor ihren Augen in Bewegung setzt! Intuitiv greift sie an die rollende Steinwand um sie aufzuhalten. Doch der Winkel ist zu ungünstig - die Türe schließt sich mit einem deutlichen, dumpfen SCHLONK. Und sperrt Burth, Gilthas, Xiara und Stalker in dem Tunnel der 1000 Tode ein.

Ein knapper Pfiff ertönt aus dem Keller - Ginger und Dimble hören ihn sofort, doch Thordin ist dafür zu abgelenkt. Im Tunnel selbst ist der Pfiff nur sehr gedämpft  zu hören doch sowohl Burth als auch Xiara snd angespannt genug um ihn zu hören.

This message was last edited by the GM at 08:15, Sat 13 June 2009.
Xiara
player, 291 posts
Sun 14 Jun 2009
at 08:29
  • msg #202

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

“Was nun? Offenbar will man uns wohl lieber loswerden, als uns zu helfen...”

Xiara achtet genau auf ihre Klinge. Sie würde die Präsenz des Geistes verraten.
Loremaster
GM, 496 posts
Fri 19 Jun 2009
at 20:44
  • msg #203

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

"Ich wusste, dem Halbling ist nicht zu trauen!", flucht Thordin tonlos. Er geht einige Schritte los, besinnt sich dann jedoch und berührt sich dann noch mal mit einem seiner Stäbe.

“Was nun? Offenbar will man uns wohl lieber loswerden, als uns zu helfen...”
Xiara achtet genau auf ihre Klinge. Sie würde die Präsenz des Geistes verraten.

Leichte Panik steigt in Gilthas auf. Schon wieder in diesem Tunnel gefangen! schiesst es ihm durch den Kopf. Geschwind greifen seine Haende nach zwei Dolchen, welche ihm sofort Sicherheit geben. Beruhig dich, die anderen sind doch hier.
Dann ruft er zu dem Geist. "Hallo Geist, wir haben jemanden mitgebracht, der dir helfen kann."

Gilthas Rufe verhallen und tatsächlich sehen die beiden nun schon ein schwaches Glimmen der alten Silberklinge.

"Achtung! Er ruft Verstärkung!", warnt Dimble seine Kameraden mit dem Kommunikationszauber. "Wo seid ihr? Geht es euch gut?", fragt er auf Xiaras Andeutungen nach. "Wo steckt Almery?", fällt ihm noch ein. Der kleine Barde eilt seinen Gefährten zur Hilfe.

Die Dunkelheit bremst ihn tatsächlich, doch er nähert sich der Treppe dennoch, da er den Weg in etwa noch in Erinnerung hat

Burth teilt seinen Gefährten ebenfalls Wichtiges mit: "Almery müsste euch entgegen kommen. Er ist vermutlich unsichtbar. Haltet ihn auf. Wir sind im Tunnel gefangen," antwortet Burth kurz den anderen, bevor er einige Schritte vor zu Gilthas macht.
"Bleibt in meiner Nähe, dann kann Pelor Euch vor dem Geist schützen."

"Was ist los?" Fragt Ginger vollkommen von der Rolle. Die kleine Gnomin hat nur den Fluch von Thordin gehört, weiß aber nicht, was passiert ist und was das Ganze bedeutet.
Einer Sache ist sich die kleine Gnomin aber sicher, nämlich dass es jetzt nicht mehr nötig sein wird sich zu verbergen. Sofort beginnt die Gnomin deshalb einen Zauber zu wirken, der in ihrer Hand eine Flamme entstehen lässt. Kurz darauf folgt sie, mit Haschimi an ihrer Seite, ihrem Cousin, der in die Dunkelheit nach Vorne geeilt ist, welche die Flamme hoffentlich zum Teil erleuchten kann.

Vor Ihren Augen sehen die drei nachgeeilten Gefährten nun Erschreckendes: Getrampel und heftiges Getuschel ist von der Treppe zu hören und sogleich ist auch der Schein mehrerer fackelartiger Lichtquellen zu sehen. Flott wenn auch nicht gerade im Gleichschritt marschiert eine Truppe aus drei Männern und drei Frauen mit gezogenen Waffen herab und stürmt aus dem Treppengang in Richtung des Schreinerkellers. Gefolgt von einem drahtigen Halbelfen. Der Halbelf verharrt einen Moment an der Schwelle und zischt der Truppe hinterher. Dann tritter er wieder in die Treppe zurück.

Mit etwas Verzögerung trippelt Kognoskula hinter den Gefährten her. "Unerhört!" murmelt sie. Zugleich erhebt sich plätschernd neben ihr eine unerwartete stehende Welle aus dem Kanal. Eine Gestalt annehmende Wassersäule, welche nun neben ihr geht. 'Ich habe auch Verstärkung geholt.' teilt sie mit.

Loremaster
GM, 510 posts
Sun 21 Jun 2009
at 22:19
  • msg #204

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Gefangen, geht es Thordin durch den Kopf. Wahrscheinlich ging die Tür von innen tatsächlich nicht auf. Kognoskula, kannst Du die Türe aus der Entfernung öffnen?, wispert er unhörbar, während er erstmal bis zu Treppe geht und hinauflugt. Die letzten Schritte versucht er dabei sehr leise zurückzulegen (doch es bleibt beim Versuch) und er rückt dem letzten Halunken dabei fast auf die Pelle. Die Axt hält er schon in die Hand.

"Nur schwerlich, wenn überhaupt..., Thordin, und ausschließlich unter Personenschutz!" erwidert Kognoskula eher skeptisch.

Kognoskulas Antwort hört Thordin gar nicht gerne. "Ein Mann auf der Treppe", teilt er den anderen noch mit, während diese seine klappernde Schritte schon wieder auf sich zukommen hören. Und gleich darauf sich noch einmal entfernen. Einen Moment später scheint es in dem Gerümpelkeller zu klappern. "Weg ist frei", ertönt Thordins Stimme in ihrem Kopf.

Sofort wenden sich einige Köpfe nach hinten und schauen hektisch in dem Gerümpel umher. Beinahe scheinen sie Thordin sogar in die Augen zu schauen.

Jede Sehne und Faser in Gilthas' Koerper bleibt weiter angespannt und aufmerksam schaut er sich in dem schwachen Licht um. "Almery hat uns in einen Hinterhalt gelockt. Der will das Geheimnis des Geistes garnicht loesen. Kann einer von euch die Geheimtuer aufmachen. Wir sollten Almery fangen."

“Ich kann es versuchen,” entgegnet Xiara auf Gilthas Frage, und da sie ohnehin noch in der Nähe der Türe steht, versucht sie auch gleich, ob sie von innen überhaupt einfach zu öffnen ist.
“Das sieht nicht sehr vertrauenserweckend aus...” bemerkt Xiara noch, und deutet auf die Seite, wo sich offenbar ein Mechanismus befindet; ein Eisenring an einem Hebel in einem Spalt in der Wand. Der Hebel ist komplett verbogen und der Eisenring plattgehämmert, so dass er in dem Spalt in der Wand wohl kaum noch bewegt werden kann.

"Gefangen?", wiederholt der kleine Barde ein wenig erschrocken. Er fasst sich aber schnell wieder. "Keine Sorge, wir holen euch da raus.", spricht er selbstbewusst wirkend. Im Schein der Fackeln geht er mutig einige Schritte auf die Ganoven zu. Mit einem elganten Seitschritt tritt er auf das Boot. Geschickt fasst er auf dem wackeligen Bug Fuß. Er umfasst den Glücksbringer Sundolins und befördert eine Grille aus seinem Täschlein. Zu ihrem Zirpen stimmt er ein einschläferndes Summen an. Die Eindringlinge haben Mühe, ihre Augen offenzuhalten.

Unter den Blicken des Zwerges werden die Knie von gleich zwei Typen weich und sie sinken schnarchend zu Boden. Unsanft betten sie sich auf dem Steinboden. Zum Erstaunen der anderen.

Sofort rück Ginger nach und schleudert eine Flamme gegen den ersten Typen den sie sieht. Dabei steckt sie geschickt den Impuls ihres Vorwärtsspurts in den Flammenwurf. Der getroffene Mann mit der Kaputze dreht sich schockiert um und schreit vor Schmerz auf, er ist ordentlich angesengt worden.

Scharfe Rufe schallen aus der Schreinerei. Es ist Almerys Stimme. "Was ist da los? Steht auf! Los! Pedro, Latua, hebt den Tisch an!" Latua bückt sich jedoch erst noch und schüttelt ihren Kollegen, der sich gerade schlafen gelegt hat: "Hans! Hans, was ist los mit Dir?" Dieser öffnet die Augen und steht verdattert auf. Latua schüttelt den Kopf "Reiß Dich zusammen!" und eilt sofort an den Schreinerstisch, ebenso wie ihr Vordermann, Fackeln und Waffen lassen sie auf dem Weg fallen. Indes kümmert sich auch um den anderen Schlafenden jemand. "Kommschonkommschonkommschon, steh auf!" Dabei starrt der Helfende das Wasserungetüm an, das aus dem Kanal auf die Typen losströmt. "Aufstellung, da kommt was aus dem Wasser!" Sofort gruppieren sich drei der Typen am Tunnelausgang, während der Getroffene mit weit aufgerissenen Augen nach hinten taumelt. "Ich bin getroffen - dieser Winzling schleudert Feuer!" Jeder der Typen hat in der einen Hand eine Fackel und in der anderen ein Kurzschwert. Auch die soeben noch Schlafenden haben diese Dinge wieder aufgehoben.

This message was last edited by the GM at 22:39, Sun 21 June 2009.
Loremaster
GM, 516 posts
Mon 22 Jun 2009
at 21:35
  • msg #205

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

“Fasst das besser nicht an,” damit deutet Xiara nocheinmal zu dem Mechanismus. “Da ist irgendetwas draufgeschmiert. Zumal es wohl eh nichts nutzen wird.”
Da sie noch nichts von den anderen gehört hat, fragt Xiara nach, ob sie Almery aufhalten konnten, oder ob der hinterhältige Schuft ihnen entwischt ist.
“Habt ihr Almery erwischt? Haltet ihn auf, wenn es geht! Wir stecken hier ersteinmal fest, wie es aussieht... wenn ihr die Türe von außen nicht öffnen könnt, kann ich auch versuchen, sie von innen aufzubrechen.”
Die Waldelfin mustert derweil die Geheimtür und versucht einzuschätzen, ob sie sie wohl aufzubrechen vermag, oder ob sie sie vielleicht einschlagen könnte.

Almery, dachte Thordin, eine gute Frage. Wo war der Kerl? -- "Hier sind sechs oder sieben Kerle. Versucht doch lieber selbst zu entkommen, falls es Euch nichts ausmacht", schlägt er vor. Trotzdem will er es versuchen. Axt voraus geht er in die Schreinerei zu der Büste, mit der er Dimble vor zwei Tagen die Tür hatte öffnen sehen. Jeden Moment erwarter er, über den Halbling zu stolpern, der unsichtbar irgendwo lauert, oder einen Dolch in die Rippen zu kriegen. Schlag meine Feinde mit Blindheit und Taubheit, oh Moradin!

Thordin steht vor der Büste und ist für ein Sekunde ratlos: "Gilthas, schnell, wie öffne ich diese Türe?" Glücklicherweise handelt es sich dabei nicht um einen komplizierten Mechnaismus und so erlaubt die Frage eine einfache Antwort: "Drehen, linksherum!"
Xiaras Hände tasten gerade nach Griffmöglichkeiten um die Türe auszuhängen da beginnt diese zu Grollen und setzt sich in Bewegung!

"Schnell den Tisch dort in die Ecke ganz an die Wand! So dass sie an diesem Regal dort anliegt..." schallen Amerys scharfe Befehle, doch es ist zu spät, die Türe rollt auf "... was beim Stachel der Mantikore... !" zischt er nur, als sie sich öffnet. Xiara blickt auf zwei Typen, jeweils mit Kapuze, einer weiblich einer männlich, die gerade den schweren Schreinerstisch angehoben haben und ihn vor die Geheimtüre zu tragen beginnen. Verdattert schauen diese nun auch auf Xiara.

“Sieh an, ihr habt noch ein paar mitgebracht, die heute zu Geistern werden wollen... nun, das könnt ihr haben,” bemerkt Xiara als sie auch selbst ein wenig verdutzt plötzlich im offenen Eingang steht und Almerys Schergen ins Antlitz blickt. Ihre Augen suchen dabei den Raum nach dem Halbling ab, dessen Stimme gerade noch zu hören war. Doch sie kann ihn nicht ausmachen, er scheint nicht da zu sein.
Hinter ihr knurrt Stalker nun lauter.

Mit breiten Beinen balanciert der kleine Barde durch die Verlagerung seines Gewichtes die Bewegungen des Bootes aus und bringt es einigermaßen zur Ruhe. Hockkonzentriert walgt er ein Stückchen Schweineschwarte in seiner linken Hand. Dazu singt er eine Zauberformel und deutet in Richtung der Typen. Äußerst rutschige Schmiere breitet sich unter den Füßen der den Zugang bewachenden Schurkinnen aus. Beide beginnen sofort mit den Armen zu Rudern. Die rechte der beiden kann sich auch damit nicht mehr auf en Beinen halten und kracht zu Boden.

Ginger schmeisst eine weitere Flamme aus ihrer brennenden Handfläche auf eine der Schurkinnen. Sie dringt mit flinken kleinen Schritten bis zur Treppe vor. Die Flamme findet ihr Ziel und verbrennt die schon liegende Schurkin ordentlich, doch im selben Moment sticht aus dem Treppenhaus eine Klinge auf die Gnomin ein. Nur ihr wacher Blick hat die Klinge noch im letzten Moment gesehen, und konnte das schlimmste vermeiden. Ein düsterer Halbelf steht im Treppenhaus, wie von Thordin angedeutet. Getroffen wird sie dennoch. "Fass!", ruft sie Hashimi zu. Der Husky stürzt an ihr vorbei und springt die brennende und liegende Schurkin an. Doch zu wild spurtet der Husky los, und verbeißt sich in Lederrüstung. Auch als sich die gefallene Schurkin wieder aufrichtet und einen Schritt zurückzieht bekommt er kein Fleisch zu packen.

"Los! Angriff! Die Tür ist geöffnet!" schallt Almerys Stimme. Die beiden Typen am Schreinerstisch lassen erst ein mal den Tisch fallen und orientieren sich. Der vordere zieht einen Dolch.

Gilthas schreit auf einmal auf, und fuchtelt abwehrend mit den Dolchen herum. "Da er ist hier! Der Geist!" Schon rechnet er mit dem schlimmsten als der Geist aus der hinteren Wand in ihn hineinfliegt. Ein schummriges Gefühl keimt in sinem Magen auf, bis zu einem Brennen, Gilthas raucht und glimmt aus Nasen und Ohren und explosionsartig schießt der Geist aus ihm heraus. "...aaaAAAAAAaahhh... Prrrriesssssster!" er baut sich vor Burth auf. Bösartig lächelnd. "Schuztzzzzz?" Wütend wetzt er seine körperlosen Hände. Gilthas verbleibt verdattert doch unverletzt.

Die beiden auf Schmieröl stehenden stellen sich nun auf die Gefahr ein und zieht sich etwas zurück. Der linke der beiden jedoch lässt Schwert und Fackel fallen und zieht beim Rückzug Pfeil und Bogen um sofort auf das Wasserwesen zu Feuern. Doch der Pfeil verfehlt scheinbar sein Ziel, es plätschert, und die Schurkin zieht den nächsten Pfeil. Der Schurke der sich schon zuvor zurückgezogen hatte nutzt die Lücke und zieht flux ebenfalls Pfeil und Bogen um auf Haschimi zu feuern. Der Hund wird getroffen und jault kurz auf.

Kognoskula scheint sehr konzentriert zu sein, während sie besorgt ihre Umgebung wahrnimmt und zu Ginger aufschließt.

Loremaster
GM, 519 posts
Wed 24 Jun 2009
at 20:00
  • msg #206

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Na, das kann ja heiter werden... denkt sich Xiara, als nun auch noch der Geist auftaucht, doch Burth scheint irgendeinen Schutz gegen ihn aktiviert zu haben.

Viel Zeit zum Überlegen bleibt ihr aber nicht, kurz ruft sie Stalker ein paar Worte in der Elfensprache zu und deutet kurz auf die beiden in der Nähe des Tisches. Schon spurtet der Cooshee los, um sich ihrer anzunehmen. Mit seinem kräftigen Kiefer schnappt er nach dem Bein der Frau, und verwundet diese mit seinem kraftvollen Biss sofort ernst. Sie zischt ihrem Kollegen hektisch etwas zu.

“Der soll sich lieber diesen Almery schnappen... der hätte es verdient! Denkt an die Münzen...” sagt sie noch zu Burth und Gilthas, während die Waldelfin dann auch selbst aus dem Tunnel herausstürmt und sich nach rechts orientiert, wo es aus dem Keller hinausgeht. Zwar versucht sie sich geschickt an den beiden Schergen vorbeizudrücken, um in die Ecke zu gelangen und so den Weg freizuhalten, aber so wirklich geschickt stellt sich Xiara dabei nicht an, wodurch sie dem einen von ihnen eine Gelegenheit zum Zuschlagen gibt, ehe sie auch selbst ihren silbernen Krummsäbel erhebt, um den Bogenschützen zu attackieren, allerdings ist sie noch dabei ihr Gleichgewicht wiederzuerlangen, wodurch der Angriff danebengeht. Der lauernde Feind lässt sich diese Gelegenheit nicht entgehen und versetzt der Elfin einen Hieb in die Seite - noch nichts ernstes... Umso sicherer fühlt sich derjenige, der soeben Xiaras Hieb läassig abgewehrt hat.

Erleichtert sieht Gilthas wie sich die Tuer zum Geheimgang oeffnet und den Weg zurueck in die Schreinerei freigibt. Doch kurz danach steckt ihm der Schreck und der Geist schon wieder in den Knochen. Ein kleines Stossgebet schickt er an Burths Gott, als ihn der Geist sofort wieder verlaesst. Ich weiche Burth nicht von der Seite.
Die Stimme Almery's bringt ihn wieder ins Hier und Jetzt und eine Erkenntnis beginnt Gestalt anzunehmen. Vielleicht ist Almery ja fuer alles verantwortlich?

Doch Burth bewegt sich nicht sondern versucht den Geist genau im Auger zu halten um sich gut gegen ihn zu verteidigen.

"Almery, zeig dich! Stell dich deiner Verantwortung. Ich bin sicher, der Geist hat ein paar Fragen an Dich", blufft Thordin, der nur auf Vermutungen angewiesen ist. Dann murmelt er eine arkane Formel. Sogleich fühlen Xiara, Ginger, Haschimi, das Wasserwesen und auch Thordin selbst, dass sie sich nun schneller bewegen können.
Sodann macht er einen Schritt nach vorn, stößt dabei absichtlich an die Lampe auf dem Boden und tritt dann vorsichtig zwei Schritte zurück und stellt sich in die Türe. Leider kommt er dabei kurz in Straucheln, so dass ein gut vernehmbares Klonk zu hören ist.

Den Halbelfen hatte sie vergessen, dennoch geht es der Gnomin, die in disem Moment mehr Glück als Verstand hatte, gut. Die Sache macht es aber nicht leichter. Das Problem ist, dass der Halbelf weg muss, bevor sie Haschimi weiter nach Vorne schicken kann. Allein kann sie ihren treuen Freund nicht losschicken.
Doch schnell hat die Druidin einen Plan. Statt ihre guten Flammen zu verschwenden, hebt Ginger ihren Krummsäbel und schlägt damit nach dem Halbelfen. Der erste Hieb ist fast noch präzise genug den drahtigen Kerl zu treffen, doch recht kraftlos, beim zweiten Hieb, der durch Thordins Zauber begünstigt ist, ist die Gnomin schon dabei ihren Haschimi anzutreiben und der unkonzentrierte Hieb geht gegen das Treppenhaus.
Ob sie getroffen hat oder nicht, darüber denkt Ginger nicht nach, denn ihre Konzentration liegt gleich darauf selber nicht getroffen zu werden. Denn ihre folgende Aktion ist ein wenig gewagt. Die Druidin fordert ihren treuen Gefährten auf die Position mit ihr zu tauschen, auch wenn das vielleicht bedeutet, dass der Halbelf ihr einen Hieb mitgibt. Doch diese kleine Rochade erfordert nur einen Seitschritt, den Ginger und Haschimi sehr gut synchron meistern - sie bietet dem Feind keine Gelegeneheit. Als dieser  geschafft ist, befiehlt sich Haschimi den Angriff auf der Treppe Stehenden.
Der Biss des Huskys ist agrressiv und kraftvoll, beinahe hätte er eine Beinarterie aufgerissen, doch das schlimmste kann der Halbelf mit seiner Tartsche verhindern.

Nun orientiert sich der Feind in der Schreinerei neu - die Elfin haut ab, aber ein Wolfsbiest fällt hier ein! Mit unerwartetem Geschick windet sich einer der Kerle über den Schreinerstisch und in Stalkers Rücken. Der Hund muss nun zwei Seiten verteidigen. Das nutzen die beiden brutal aus und warten auf unaufmerksame Momente. Stalker jault zweimal laut auf als die Dolche auf ihn einstechen. Er knurrt laut auf.

Nur einen Herzschlag später stockt Xiara der Atem: Stalker jault ein weiteres Mal auf, doch dieses Mal ist es ein leise verstummendes Jaulen. Thordin sieht wie Almery aus dem nichts hinter dem Schreinerstisch auftaucht, seinen Dolch wieder zu sich zieht und sich hektisch duckt. Stalker sinkt zu Boden.

Der Geist lässt sich im Moment nicht von seinem Zorn abbringen - er versucht seinen bösartigsten Angriff noch ein weiteres Mal, diesmal bei Burth. Doch wieder dauert es nur einige Schweissperlen und Herzschläge des Priesters bis der Geist wieder entweicht - nun noch wütender. "Aaaalmmeeeryyyyy?" zischt der grotesk verzerrte Geist dann - wieder vor Burth schwebend, in seinem Wahnsinn.

Xiaras Gegenspieler hatte zwar soeben einen Pfeil und einen Bogen gezogen, doch ebensoschnell lässt er diese auch schon wieder fallen. Er zieht einen Dolch und konzentriert sich voll darauf die burtalen Hiebe der Elfin abzuwehren. Sein Kollege jedoch rückt nach, eine Tartsche aufziehend, die Fackel fällt zu Boden und er hämmert sein Schwert ein zweites mal auf die Elfin ein. Er scheint die Schwächen der Elfin zu kennen und trifft sie erneut.

Die Schützin an der Rückwand hat nun Pfeil und Bogen zur Hand und feuert: Ein Pfeil schlägt sofort wieder durch das vermeintliche Wasserwesen - welches agil ausweicht - hindurch und segelt über Dimbles Kopf, verdutzt schaut der Schütze "...verdammt..." und feuert in einer fließenden Bewegung einen zweiten Pfeil auf Ginger - dieser sitzt und verletzt die Gnomin. Die verletzte Kollegin ist sich unsicher, greift ebenfalls zu Pfeil und Bogen und feuert, aber gleich auf Ginger. Wieder sitzt ein Schuss, der Feind scheint wohltrainiert!


"Ginger!", ruft ihr als Bub verkleideter Cousin besorgt aus und eilt ihr zur Hilfe. Er klettert vom Bug des Bootes in den Innenraum und über die Sitzbank. Das Schiffchen wackelt bedrohlich, der kleine Barde gerät ins Wanken, balanciert sich aber gerade noch aus. Er schleudert ein winziges Sahnetörtchen in Richtung des Halbelfen. Mit einer Feder kitzelt er seine Handinnenfläche, fängt erst an zu kichern, was sich in einen albernen Gesang wandelt. Zu dessen Höhepunkt klatscht die kleine Torte auf die Nasenspitze des Halbelfen, hinterlässt Sahnespritzer in dessen Gesicht, bevor sie verpufft und die Spuren im selben Moment verschwinden. Hinter der Sitzbank im Kahn versucht Dimble sich schließlich vor den Pfeilen der Bogenschützen zu verbergen.

Der Halbelf wischt sich hektisch das Törtchen von der Nase doch es ist schon weg. Die Ulkigkeit der Situation entgeht ihm nicht... er grinst, doch er reißt sich zusammen! Sein Blick ist nun gegen Dimble gerichtet, und er versucht den Hund vor sich mit heftigen Hieben mit dem Stoßdegen aus dem Weg zu morden. Auch Haschimi wird nun noch von einem Hieb von oben getroffen und jault auf, blutend bleibt er aber auf den Beinen.

Dimble und Ginger vernehmen nun unerwartetes Getöse aus dem Treppenhaus: Ein kurzes röchelndes Keifen durchschneidet den Kampflärm und der Halbelf stöhnt auf und blickt hinter sich: "...ahhhh...wer zum Henker?". Hinter dem Kerl scheint noch jemand im Treppenhaus zu sein.

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Loremaster
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Thu 25 Jun 2009
at 22:03
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Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

Der Kampfeslaerm dringt aus der Schreinerei zu Gilthas und Burth und letzterer bewegt sich immer noch nicht in Richtung des Kampfes. Der Geist ist zwar noch zwischen ihm und Burth, aber Gilthas will seinen Gefaehrten helfen, und an dem Geist vorbei. "Hey, Burth! Lass uns in die Schreinerei gehen. Der Geist kommt bestimmt mit uns und dann kann er Almery stellen. Ich bin sicher der steckt hinter der ganzen Geschichte."
Mit vorsichtigen und bedachten Schritten versucht sich Gilthas an dem Geist und Burth vorbeizuschlaengeln und in die Schreinerei zu gelangen. Dort wendet er sich nach links dem ersten Gegner zu und macht den Weg fuer Burth frei. Erfolgreich passiert er den verwirrten Geist und ist nun Auge in Auge mit einem der Schurken.

Wütend funkeln Xiaras Augen, als sie Almery um die Ecke herum sieht, doch im Moment konnte sie nichts tun und musste auf Burths Heilkünste vertrauen, um ihrem Tiergefährten zu helfen.
Mit wilden Schlägen attackiert die Waldelfin die Menschen in ihrer Nähe, und streckt ihn nach zwei ungezielten Hieben mit einem gewaltigen Treffer nieder, der Typ fällt zu Boden.

Thordin sieht entsetzt Stalker fallen und sich selbst drei Gegnern gegenüber. "Wie ist die Lage bei Euch? Hier läuft es nicht gut", fragt er den Status der anderen ab, in dem Moment als Xiara einen der Schurken hinter ihr fällt. Er zieht ein Stück Spinnennetz aus seiner Komponententasche und wirft es in die Richtung der Schurken. Sogleich spinnt es die drei, den Tisch und Stalker in dichten, klebrigen Fäden ein. Gleichzeitig wird der Zwerg wieder sichtbar. Gilthas, ebenso wie die zwei Typen sind sofort festgeklebt. Almery allerdings beginnt sich scheinbar sofort durch das Dickicht zu winden.

Den rutschigen Untergrund, der schon mehr als einen Gegner von den Beinen geholt hat, direkt vor der Nase, traut sich Ginger nicht wirklich weiter vorzurücken, zumindest nicht, bevor sie zwei Flammen auf ihre Gegner geschleudert hat, solange sicherer Boden unter ihren Füssen ist.
Ziel ihrer ersten Flamme ist die schon verletzte Schurkin direkt vor ihr. Doch der Feind überlebt den kräftigen Flammenball, wenn auch recht stark angesengt, und so schleudert Ginger erneut auf sie - doch auch nach diesem guten Treffer steht sie noch, auch wen nsie kaum noch auf zwei Beinen steht!
"Wir müssen aufpassen, von oben kommen noch mehr Gegner." Ruft dann die kleine Druidin, bevor sie sich ein wenig nach Vorne wagt und hofft auf ihren kleinen Füssen stehen zu bleiben. Sie hat den Seitschritt unterschätzt, denn konzentrieren kann sie sich darauf nicht - sie plumpst unsanft in die Schmiere.

Haschimi derweil bekommt den Befehl den Halbelfen weiter zu traktieren, was er auch tut, bevor er seiner Herrin wenige Schritte folgen soll. Die Gnomin hofft, dass Kognoskula ihrem treuen Freund zur Pfote gehen kann, wenn der Halbelf den Treppenabsatz verlässt und in den Gang tritt. Haschimi kann den Feind erneut gut beißen - auch weil dieser etwas abgelenkt ist, und sich ständig nach oben ins Treppenhaus hinain umdreht.

Verzweifelung ob des Hinterhalts und der neuerlichen Gewalt steigt in dem Pelorpriester auf. Meine Gefaehrten sind in Gefahr, ich muss ihnen helfen.

Mit einem Blick auf den Geist folgt Burth Gilthas aus dem Tunnel heraus. Dort sieht er den Gefaehrten Xiaras verblutend auf dem Boden liegen und sich und Gilthas von Feinden umzingelt. Sofort will er dort hin, ganz gleich welche Gefahr dort lauert. "Bei der Spinnenkönigin, was...?" verdutzt bleibt Burth im Tunnel stehen als sich vor ihm das kaum durchdringliche Spinnennetz materialisiert.

"Klingt eher nach Unterstützung!", ruft Dimble seine Einschätzung der Geräusche aus dem Treppenhaus aus. "Vorsicht!", will er seine Cousine noch warnen, doch da verliert diese schon den Halt auf dem schmierigen Boden. "Mist.", flucht er auf gnomisch. "Ich werde dir das Aufstehen erleichtern.", fügt er ebenfalls auf gnomisch an, weiterhin fluchend. Mit einem Fingerschnippen beendet er den Zauber, der Ginger von den Beinen geholt hat. Die Druidin spürt, wie sich die Schmierschicht unter ihr entfernt und der Boden wieder griffig wird. "Komm zurück, sonst hauts dich nur wieder hin!", ruft er ihr in der Gemeinsprache zu, um die Gegner zu irritieren.

"Verstärkung?" Kognoskula denkt nach, sie sieht dass mehr von ihren Kräften nun gebraucht werden, sie lässt die Wassersäule nun stillstehen und lugt vorsichtig um die Ecke. "...huch, wer da?" Kurz grübelt sie doch Nusper beißt sie in ihren Handrücken und flüstert ihr böse Worte zu. Sie wirkt einen knappen Zauber und springt vor die Treppe. Die Linke hält noch die Kerze, doch die rechte eine bläulich-schwarze glühende Aura. "Hilfreicher Kobold im Treppenhaus!" hört man sie über den magischen Kanal flüstern.

"Kurtuuul-chaaa" ein keifender Kampfschrei ertönt und wieder muss sich der Halbelf umdrehen um sich zu verteidigen. Die Person scheint ihn von oben weiter anzugreifen, doch er kann abwehren.

Sofort erwidert die von Ginger stark angesengte Frau den Angriff der Gnomin und feuert ihren Bogen auf sie, nur noch ein Auge kann sie vernünftig öffnen, und so verpasst sie dass sich die Gnomin duckt und feuert gleich zweimal auf Haschimi - und streckt den Husky nieder!

Der Halbelf sieht ich nun immer noch eingekesselt und ergreift drastischere Maßnahmen. Er rennt einfach auf die alte Halblingsdame ein! Kognoskula und der Fremde im Treppenhaus nuztzen die Gelegenheit anzugreifen, der Zauberin gelingt es eine ihrer Ladungen an dem zusammenzuckenden Halbelf abzulassen, doch beinahe wird sie von dem schnellen Messer des Fremden erwischt. Dann nimmt das Schicksal seinen Lauf und bevor sie sich umdrehen kann wird sie rücklings in den Kanal ins Wasser geschoben. "HUUCH!" *platsch* Der Halbelf blickt sich kurz um und sieht zufrieden den niedergestreckten bissigen Hund. Den Bub im Boot nimmt er kaum wahr und so rückt er mit gezogenem Stossdegen zu Ginger auf.

Xiaras Gegenüber bleibt ganz ruhig, geschickt turnt er um die Elfin herum, dann ruft er nach seiner Kollegin. Diese meidet weiterhin den gefährlichen rutschigen Bereich und sticht nicht auf die liegende Ginger ein. Jedoch nimmt sie noch einmal Maß mit Pfeil und Bogen und versucht ihr Glück erneut an dem Wasserwesen. Ein Volltreffer! "Das ist überhaupt kein Wesen! Alles fauler Zauber!" Dann wird sie aufmerksam auf ihren soeben von Xiara gefällten Kollegen und erkennt den Plan des anderen Messerstechers. Sie lässt den scheinbar nutzlosen Bogen fallen, eilt in Xiaras Rücken und zieht einen Dolch. Zwar dreht sich die Elfin um und hält Anathalas in den Weg doch die Schurkin weicht aus. Auf diesen Moment hat der Kerl gewartet und sticht Xiara von hinten zwischen die Rippen, auch die Elfin blutet nun deutlich!

Gilthas Gegenüber setzt Prioritäten und bewegt seine Dolchhand mit erstaunlicher Agilität durch das Netz - Gilthas wird getroffen. Sogleich zieht der Typ eine Tartsche auf.

Weiter hinten im Netz zappelt es kräftig. Der Typ versucht erfolglos sich loszureißen. Thordin sieht gerade noch wie sich Almery durch das Netz hangelt und in dessen Tiefen aus seiner Sicht verschwindet.

"Woooo Almeeeeryyyy, Schhheeeeeetl?" zischt der Geist in Burhs Ohr, nur Zentimeter daneben schwebend. Burths Schweiß gefriert, so viel Todeskälte strahlt der Untote aus. Wütend wiederholt der Geist seine Frage: "Woooo Almeeeeryyyy, Schhheeeeeetl?" und hackt dabei mit seinen Klauen auf Burth ein, Sofort lassen die körperlosen Krallen des Priesters Gelenke steifer werden.

This message was last edited by the GM at 22:26, Thu 25 June 2009.
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