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, welcome to [DnD 3.5] Das Erbe des Schwarzmagiers

05:00, 23rd February 2024 (GMT+0)

Wei' und Wehe in Cryllor.

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Loremaster
GM, 536 posts
Sat 27 Jun 2009
at 13:30
  • msg #208

Re: Hinein in den Tunnel der 1000 Tode

"Folge mir, ich führe Dich zu Almery", ruft er dem Geist zu.
Das Spinnennetz hält Burth nur kurz auf, denn schnell spricht er das Befehlswort, welches den Salamandermantel entflammt und den Sonnenpriester in helles Feuer hüllt. Sofort tritt er in das Netz hinein, in der Hoffnung, die Flammen versengen die seidenen Fäden und so auch den Weg für Gilthas wieder frei zu geben. Als wären es nciht fingerdicke Stränge, sondern fadendünnes Gewebe marschiert der in Flammen gehüllt Sonnenpriester durch das Hindernis. Das Netz ist nun in Flammen und das Feuer frisst sich flott zu den eingeschlossenen durch.
Er bleibt in Thordins Rücken stehen und wendet sich dem im Netz gefangenen Schurken zu, und nutzt die Gelgenheit seinen Schild bereit zu machen. Wortlos folgt ihm der Geist. Doch er ist ungeduldig, dauernd am Murmeln und Zischen "Allmeeerryyy?" Burth muss einen weiteren Klauenhieb wegstecken seine Gelenke sind nun beinahe schon unbeweglich!

"Mist." Flucht die kleine Ginger, als sie sich auf dem Hosenboden wiederfindet. Ihr niedriger Schwerpunkt hatte ihr wenig gebracht, bei dem Versuch auf den Beinen zu bleiben.
Einziger Vorteil ist, dass auf einmal die Pfeile, die auf sie gerichtet waren, über ihren Kopf hinwegsausen. Dass dies aber keineswegs ein schöner Umstand ist, das sagen der Druidin ihre Ohren, die ein schmerzhaftes Jaulen vernehmen.
Auch und vor allem weil der Halbelf auf sie eindrängt, erhebt sich Ginger sofort wieder und greift mit ihrem Krummsäbel ihren Gegner an, in der Hoffnung diesen erst von den Beinen zu holen, um dann ihrem geliebten Haschimi wieder auf die Beine zu helfen - die Gnomin hofft zumindest, dass ihr treuer Freund noch lebt. Auf diesen Moment hatte der Halbelf gewartet und sticht auf Gingers Niere ein. Sie hat Glück dass sie nicht mehr auf rutschigem Grund steht, sonst wäre der Treffer noch zielsicherer gewesen. Dennoch wird Ginger durch den guten Treffer nun sehr schwer verletzt! Schmerzverrten Gesichts landet auch die Gnomin einen Treffer.

"Ahrm, Verzeihung", murmelt Thordin doch dann schlägt er zu. Aber nicht mit der Axt, sondern mit der Hand. Ein lauter Knall lässt die Ohren der nahestehenden klingeln. Er greift mit seiner geladenen Hand nach Xiaras letztem Angreifer, doch dieser kann geschickt Deckung hinter der Wand nehmen. Dann macht er Xiara Platz zum möglichen Rückzug. "Almery versteckt sich dort hinten." Er deutet Richtung Pökelkeller. Dort wo er hinzeigt sieht er nichts... doch im selben Moment schnellt aus den Tiefen des Netzes heraus ein Pfeil und raubt dem Zwerg den Atem für die letzten Worte - der Pfeil schlägt im Hals des Zwergs ein. Sofort ziehen sich die Atemwege Thordins zusammen, etwas dringt in sein Blut ein! Doch ein Zwerg weiß wie man die Zähne zusammenbeißt. Irgendwo im Netz sieht er wie Almery sich duckt.

Als sie sieht, wie das Netz durch Burths Mantel Feuer fängt, weiß Xiara, dass sie nun schnell handeln muss, denn ihr ist das Leben ihres Tiergefährten sicherlich nicht egal.
Mit der Geschicklichkeit einer Wildkatze, die sie zuvor etwas vermissen lies, löst sie sich von ihren Gegnern und überlässt es anderen sich um sie zu kümmern, während sie sich in die Schreinerei zurückbwegt. Anathalas hält sie nur noch mit der linken Hand, da sie die rechte benötigt, um ihren Zauberstab aus der Handgelenkscheide zu ziehen. Mutig fasst sie sich ein Herz und rennt einfach durch den schwebenden Geist hindurch - ihr Schweiß gefriert und düstere Gedanken erobern unweigerlich ihren Kopf, ist Stalker tot?
Sofort löst die Waldelfin den darin gespeicherten Heilzauber aus und berührt Stalker damit, dabei greift sie durch die Flammen, doch der Schmerz ist ihr egal. Stalker öffnet sofort die Augen und leckt einmal schnell Xiaras Hand bevor er versucht aufzustehen und sich zu lösen, aus Angst vor den Flammen. Doch er schafft es nicht rechtzeitig und die Flammen greifen schon nach ihm.

Die flinke Schurkin, welche soeben noch Xiara zu bedrängen versucht hat, nimmt die Verfolgung auf, hechtet in die Schreinerei und taumelt behende nach links, um abrupt und ängstlich vor dem Geist stehen zu bleiben. Doch dieser ist mit Burth beschäftigt, und so nutzt sie die Gelegenheit und tut dies auch. Der Priester nämlich muss nun auf zwei Seiten achten... der platzierte Dolchstoß in den Rücken Burths prallt hart an der starken Panzerung des Peloriten ab und verletzt ihn nicht.


Verflucht, was ist das? schiesst es Gilthas durch den Kopf, als sich die klebrigen Spinnenweben um seine Beine legen und ihn an Ort und Stelle verwurzeln. Da aber der Gegner zustechen kann, kann er das bestimmt auch und fuehrt seine beiden Dolche gegen den Schurken. Und das kann er auch - wenn auch Gilthas' Linke in den Weben hängenbleibt, Ausbeiner verwundet den Typen. Doch dieser erwidert den Gefallen und sticht zurück, im Kampfesfieber die brennenden Weben vergessend: Auch seine Klinge findet ihr Ziel und fügt Gilthas eine weitere blutenden Wunde zu.
Sein Kollege sieht wie die Weben abzubrennen beginnen und legt sich einen Plan zurecht, mit wilden Finten versucht er Burths Verteidigung durcheinander zu bringen.


"Kognoskula!", schreit Dimble sorgenvoll und beugt sich über den Rand des Kahnes, um nach der Halblingsdame zu schauen. Er steckt seinen Stossdegen zurück in die Waffenscheide. Der kleine Barde hofft, dass die alte Dame sich selber über Wasser halten kann. Er fühlt mit seiner Cousine, die um ihren treuen Hund bangen muss. Wut steigt in ihm auf. Dimble befördert eine kleine silberne Geige aus seinem Zauberbeutel. Mit seinem kleinen Daumen streicht er die Saiten der Geige, gleich einem Bogen. Ein riesiger, durchschimmernder Violinbogen erscheint neben dem Halbelfen. Er durchdringt dessen Haut, um auf seinen Knochen ein grausames Lied anzustimmen. In absurden Kakophonien klingen und vibrieren des Halbelfs Gliedmaßen vor Gingers Augen, er kneift die Augen zusammen vor Schmerz, Blut fließt ihm aus Ohren und Nase.

Wäre das Wasser im Kanal nicht gar so harmlos seicht dass sogar Kognoskula hier stehen kann, sie wäre vermutlich irgendwo in einer falschen Richtung dabei nach der Oberfläche des Wassers zu suchen! Doch so taucht ihr Kopf aus dem Wasser auf: *prust* "Heh!" *schluck*. Sie stösst sich aus dem Kanal ab und versucht mit ihrer noch immer lila glühenden Hand über den Rand nach oben an das Bein des Schurken zu greifen. Doch sie besinnt sich eines Besseren und zaubert einen neuen Zauber - wobei sie sich gut konzentrieren muss, denn das Wasser steht ihr bis zur Nase!. "Los, Nusper, zeigs ihm!" Über ihre Hand wuselt Nusper auf den Steg und rast auf das Bein zu. Doch zu geschickt ist der Kerl! "Verkriech dich, Ratte!" In der nächsten Sekunde schnellt der Kobold, oder vielmehr, die Koboldin, aus dem Treppenhaus und auf den Halbelfe zu, während eines Herzschlags schaut sie sich die Situation an um dann zuzustechen - die Unaufmerksamkeit des Feindes geschickt ausnutzend. Doch sie stolpert! Gerade so kann sie sich auf den Beinen halten - doch einen Treffer landet sie nicht.

Wie abzusehen, lässt der Schurke an der Rückwand nun seinen Bogen fallen und zieht seinen Dolch - offenbar ist sowohl das Wasserwesen eine Illusion und stehen kann man auf dem vormals glitschigen Boden auch - sie nimmt Ginger in die Zange, zusammen mit dem Halbelf. Im letzten Moment kann Ginger den Hieb abwenden. Doch auch der Halbelf wartete auf diese nächste Gelegenheit und sticht ihr in den Rücken und streckt die tapfere Gnomin nieder! Sofort vollführt er eine wenig gelungene Flugrolle um sich aus dem eingeengten Bereich zu befördern. Die Kobolden wuchtet ihr Kurzschwert nach ihm ins Leere, doch mit einem Sprung erwischt Nusper des Halbelfen Schenkel und entlädt eine seiner lilaglühenden Ladungen aus seinem Gebiss. Wieder zuckt der Halbelf zusammen und ist nun kritisch verletzt und erscheint geschwächt, doch ist nun besser positioniert.

Sein Kollege, der soeben noch Thordins Donnerschlag entkommen ist, geht ihm mit gezogenem Dolch gegenüber auf Lauerstellung und zieht seine Tartsche auf.

This message was last edited by the GM at 13:34, Sat 27 June 2009.
Loremaster
GM, 543 posts
Sun 28 Jun 2009
at 19:51
  • msg #209

Tod und Untod

"Verfluchtes Netz!" ruft Gilthas aus, sieht aber auch das die Flamme das Netz um ihn herum wegbrennen und ihm bald die Beweglichkeit zurueckgeben. Bevor dies geschieht sticht er noch zweimal auf seinen Gegner ein. Seine beiden Dolche bohren sich in den Schurken und fuegen diesem weitere Wunden zu, trotz der klebenden Weben. Der Schurke ist nun schwer verletzt. Nun da auch noch die Flammenfront näherkommt und er Gilthas' schmerzverzerrtes Gesicht und die Brandblasen dabei sieht, wird der Schurke panisch.

"Ginger!", schreit Dimble panisch auf. "Wir brauchen Verstärkung!", brüllt er mit seiner hellen Stimme. Der Violinbogen streicht weiter die Knochen des Halbelfen und entlockt diesen schrecklich schöne Töne, die den Schurken weiter quälen. Flink hüpft er von dem Boot und zieht den hölzernen Stab aus seiner Halterung an seinem Gürtel. Doch dieses Mal weiß auch der Halbelf wie man die Zähne zusammenbeißt - die grausige Musik verstummt ohne ihm weiter zuzusetzen.

"Hey, Gilthas, alles klar?" erwidert die Koboldin unerwartet Gilthas' Rufen, ihre Stimme ist zwar sehr angespannt doch nicht ohne kameradschaftlichen Unterton. Sie lässt sich nicht von den Schurken in die Falle locken. Stattdessen geht sie in die Knie, nimmt Maß und greift ihren Dolch um. Dann schleudert sie ihn auf den Halbelfen. Doch der Kerl ist flink und wehrt ab. Die Koboldin macht einen Schritt in das Treppenhaus, und durchsucht ihre Hosentasche.

Kognoskula sieht nun wie Nusper beinahe in Rage dem Halbelfen nachsetzt und dabei einen Degenhieb kassieren muss! Und dabei kann der arme Nager noch nicht einmal das Bein des Feindes treffen...

"So, *blubb* nun reicht es, ihr hinterhältigen Halunken! *schluck*" Die Dame klettert mühsam aber erfolgreich aus dem Wasser und schaut entrüstet und wassertriefend auf den Feind. Sie greift eine Buchecker aus ihrem Beutel und schleudert ihn in den Gerümpelkeller. Noch im Flug verwandelt dieser sich einen Faden aus funkelndem Feuer, der mittem im Raum explodiert und alle dort mit einem hellen Blitz - auch Ginger - mit Glitzerstaub einhüllt. "Hah, nun seht ihr nichts, mehr. Und könnt auch niemandem mehr etwas tun!"

Um ihn gegen das drohende Feuer zu schützen, heilt Xiara Stalker erneut mit ihrem Zauberstab. Stalker sieht sofort wieder kräftiger aus als die heilende Magie ihm genug Kraft gibt, um die schnell brennende Flammenwalze zu überleben. Übel versengt, zugerichtet und jaulend will er sich aufrichten doch Xiara deutet ihm zunächst an sich zu bremsen.

Thordin beschließt, sich selbst in eine, so hofft er, taktisch günstigere Position zu bringen. Aber nicht ohne Schutz. So steckt er den Stab wieder weg, wirkt einen Zauber und ist plötzlich 6 mal zu sehen. So macht er einen Schritt nach vorn und versperrt den Eingang. Überrascht sieht er, dass er dahinter nichts sieht als eine Wolke glitzernder Partikel! "Almery!", ruft er und deutet noch mal in die Richtung, wo er ihn vermutet. Der Geist blickt nun starr zu Thordin, über Burths Kopf hinweg.

Burth sieht die Druidin von Feinden umzingelt zu Boden sinken. Ginger braucht meine Hilfe! Schnell spricht er ein Gebet zu Pelor. "Pelor bringe Ginger zurueck ins Licht!" und schon verschliessen sich einige der Wunden der Gnomin. Ginger schlief schon sehr tief, doch Pelors Gnade holt sie zurück und sie öffnet die Augen um sich umzingelt von seltsam zwinkernden und fuchtelnden Feinden zu sehen.

Dann wendet er sich seiner eigenen, prekaeren Lage zu. Unter seinem Atem fluester er. "Ich werde versuchen den Geist zu Almery zu lenken bevor er mich total laehmt." Erst fuehrt er sein Sonnenzepter gegen die Schurkin in der Hoffnung sie niederzustrecken, bevor er an ihr vorbei auf Almery zu geht. Dabei ruft er: "ALMERY!", um den Geist von den anderen wegzulocken. Sein Hieb verfehlt die Schurkin nur um Haaresbreite! Doch die Aufmerksamkeit des Geistes hat der Priester nun wieder, und dieser lässt ihn in seinem Wahnsinn nicht ohne einen Klauenhieb weggehen. Pelor jedoch wendet diesen Hieb ab und Burth marschiert los - gefolgt vom Geist, der nun einen der Schurken durchdringt. Die beiden ihn flankierenden nutzen die Gelegenheit und stechen synchron zu. Der vollkommen gelenksteife Pelorit ist ein leichtes Ziel und so schallt sein Schmerzensschrei durch den Keller während er den Geist schwer verletzt zu dessen vermeintlicher Nemesis eskortiert

Die Schurkin die sich auf Burth eingestochen hat, muss nun die Augen zusammenkneifen: Die Flammenfront überrollt auch sie. Doch sie kommt mit Brandblasen und einem Husten davon. Dann jedoch ist sie frei und kann weiter zustechen. "Waah" ruft sie, als gerade der Geist durch sie hindurchschwebt. Schnell verdrückt sie sich von diesem Wahnsinn und dem brennenden Netz. Ihre Kollegin winkt ihr zu und so turnt sie behende zu dem vielfachen Zwerg hin und sucht sich eines der Ebenbilder aus, um darauf einzustechen, als es gerade wegschaut - das selbe tut ihre Kollegin gegenüber. Thordins Ebenbilder täuschen die Schurkin hinter ihm, doch jene vor ihm, welche sich eigentlich kaum noch auf den Beinen halten kann, überwindet sogar seine Flinkheit und seine massive Panzerung! Sie kämpft um ihr Leben. Der Treffer hinterlässt Thordin nun kritisch verletzt.

Gilthas' Gegenüber hat keine echte Alternative. Panisch sticht er auf Gilthas ein, doch der Hieb hat keine Aussicht darauf den nun wieder befreiten Menschen zu treffen.

Pelor holt Ginger zurück ins Licht. Langsam öffnet sie ihre kleinen Augen, die sie sofort reibt, um sie von dem Glitzerstaub zu befreien. Mit dem Mut der Verzweiflung packt sie liegend mit ihrer brennenden Hand nach dem Halbelfen. Doch der Schurke springt mühelos zur Seite. Sie rappelt sich der Klinge des Halbelfen ausweichend auf, um den erneuten Angriffen nicht schutzlos am Boden ausgeliefert zu sein. <Red>Sofort reagiert der Halbelf und sticht zu, doch Ginger kann sich auf ihren Beinen halten, so dass der Kerl seinen rückwärts taumelnden Typen zuruft "Na los, ihr Schwächlinge stecht sie nieder!" Doch diese fuchteln wild mit ihren Dolchen vor sich herum und ziehen sich langsam zurück um mit dem Rücken zur Wand stehenzubleiben. So muss er diesen Job alleine tun. Wieder kann der Bösewicht treffen und die Gnomin zu Boden schicken.

Burth erreicht mit schleppenden Schritten den Durchgang zum Pökelkeller und streckt seine Hand aus, der quirlige, bösartige Almery ist zum greifen nahe! "AAAALMERYYY" schallt ein markgefrierendes Grollen aus dem Jenseits durch die Keller! Der Geist lässt ab von Burth und rast auf Almery zu, klauenwetzen taucht er in den Körper des baff zitternden Fieslings ein - um sofort wieder herauszuexplodieren "Schuuutzsssss?" zischt der Geist außer sich und schwebt vor Almery herum. Almery erinnert sich an Burths Worte obgleich er dem Tod ins Auge sieht, "...Kraft der Sonne..." murmelt der Kerl und versucht in Burths Nähe zu bleiben. Er klettert durch die Weben und nimmt eine verteidigende Haltung an, einen Dolch nun in der rechten Hand.

Loremaster
GM, 550 posts
Mon 29 Jun 2009
at 20:05
  • msg #210

Re: Tod und Untod

Nun brauchten ihre Freunde wieder ihre Hilfe, soviel stand fest. Stalker bedeutend, sich in seiner Verfassung lieber weiter aus dem Kampf herauszuhalten, tritt Xiara einen Schritt von den brennenden Spinnweben weg neben Thordin und lässt dabei den Zauberstab fallen. Mit beiden Händen umfasst führt sie Anathalas gegen die Schurkin, die sich gerade aus dem Netz befreit hat, mit einem gewaltigen Hieb, der den Lebensfaden des Menschen mühelos durchtrennt.
Dann schwenkt die Waldelfin um auf Thordins Gegnerin, die sich in der Raumecke befindet, doch die nächsten Hiebe sind nicht annähernd so gefährlich wie der erste.

Gilthas ist ein wenig erleichtert, als er die ersten Feinde fallen sieht und er wieder von dem Netz befreit ist. Auch die Stimme der Koboldin Viggieph hellt die Situation auf. Ihren Ruf beantwortet er natuerlich sofort. "Solangsam kriegen wir die Sache in den Griff. Bei dir alles ok?"
"Das Blatt hat sich gewendet!" hört er Viggiephs Antwort
Dann kuemmert er sich aber wieder um den Schurken vor ihm und versucht diesem mit seinen beiden Dolchen den Gar aus zu machen. Der erste Dolch findet sicher sein Ziel, aber der zweite verheddert sich leicht im Netz und verfehlt den Schurken. Das Feuer macht bestimmt den Rest. Schnell macht er noch eine Schritt nach rechts. Und das tut es, dem Tod nahe kann der Schurke nur noch schreien als ihn die Flammen vollends niederstrecken.

Thordin wendet sich seiner ihn piesackenden Nachbarin zu. In dem Moment fällt sie durch Xiaras Hieb. Dankbar nickt er ihr zu, doch das Wechseln des Zieles kostet ihn die Konzentration und seine Hand findet ihr Ziel nicht. Er beschließt, stehen zu bleiben, um Xiara zunächst gegen mögliche weitere Angriffe abzuschirmen.

"Nusper, bring Dich in Sicherheit!" hört die verletzte Ratte die Stimme Kognoskulas in ihrem Ohr. Sie zögert nicht und lässt sich ins Wasser plumpsen.

"Nun zu Dir!" Kognoskulas Stimme verdunkelt sich und ein schwarzer Bolzen schießt aus ihrer verkrampften und - kruzfristig auch ausgedörrt und vergrößert erscheinenden - Hand. Der Halbelf taumelt ein, zwei Schritte rücklings und greift sich an sein Herz. Dann kippt er mit aufgerissenen Augen um.

Dimble stürmt voller Sorge zu seiner Cousine. Er kniet sich zu ihr nieder. Das ganze Blut. Garl, wecke sie auf. Lächle ihr zu., betet der Barde den Schutzpatron der Gnome an. Er entlädt mit einem kurzen Wort, was er nur schluchzend hervorbringt, die heilende Energie seines Zauberstabes.

Die Gnomin öffnet wieder die Augen und schaut diesmal in die Augen von Dimble, der ihr zweiter Retter in diesem Kampf ist.
"Danke." Flüstert die kleine Druidin, schaut ihrem Cousin aber schon nicht mehr in die Augen, sondern sucht nach Gegnern in ihrer Nähe, vor allem nach dem Halbelfen, der sie zweimal zu Boden geschickt hat.
Als Ginger erkennt, dass keine direkte Gefahr besteht, dass ein Feind sie beim Aufstehen wieder zurück zu Boden sticht, erhebt sie sich, tritt an Haschimi heran und spricht ein Stoßgebet an Garl Glittergold, welches dafür sorgen soll, dass die Blutungen stoppen sollen, wenn das Herz des Hundes nicht schon aufgehört hat zu schlagen.

"Blind?" wispert die Koboldin Kognoskula zu, "...möglicherweise, ja." antwortet diese knapp und mit einem Augenzwinkern. Die Koboldin nickt knapp und spurtet mit blitzschnell gezogenem Dolch in den Gerümpelkeller los, "...zwei Freunde am Boden!" ruft sie Gilthas zu. Nach einem kurzem Rundumblick rammt sie ihren Dolch in die Brust des wild fuchtelnden Typen an der Rückwand. Sofort sinkt dieser zu Boden.

Die Dolchstoesse haben dem alten Mann schon stark zugesetzt und auch seine Glieder schmerzen bei jedem Schritt. Bei Pelor, ich werde zu alt fuer sowas, aber meine Freunde brauchen mich.
Seinen Gefaehrten fluestert er zu. "Ich werde versuchen von Almery wegzukommen." Er entfernt sich von Almery und nimmt direkt unter Thordin Aufstellung, um diesem beizustehen. Er legt dem Zwergen seine Haende auf und die Kraft Pelors geht auf den Krieger nieder. "Pelor, staerke meinen zwergischen Gefaehrten.

Almery sieht nur zu wie der Pelorit nicht etwa den Kampf sucht, sondern sich zurückzieht! Er versucht mit flinken Hieben abzuwehren was der Geist nun erneut versucht, "...chhhhkeinnnnschutzsssss...". Man sieht nur noch wie der körperlose Untote im Rumpf von Almery verschwindet und dieser nun stramm steht. Das sengende Netzfeuer lässt er mit einem lauten Lachen über sich ergehen - doch es ist nicht sein Lachen, es klingt fern, hohl, verkorkst und wahnsinnig. Zufrieden betrachtet Almery seine Brandblasen und rennt auf den Gerümpelkeller zu "ssssssccchhhEEEEEttttllll". Mit gezogenem Dolch turnt er alle antegegnenden Klingen aus.


Mit Grauen in den Augen betrachtet die Schurkin in der Ecke das was sich hier abspielt. Ohne großes Zögern lässt sie ihren Dolch fallen und ruft mit erhobenen Händen aus "Ich ergebe mich! Ich gebe auf! Ich kapituliere!"
Der glitzernde Typ in der Ecke des Gerümpelkellers fällt plötzlich zu Boden und regt sich nicht mehr.

Loremaster
GM, 551 posts
Tue 30 Jun 2009
at 21:22
  • msg #211

Was hat der Besessene vor?

Xiara entfernt sich ersteinmal von dem besessenen Almery und beobachtet, was weiter geschieht. Mit fragendem Blick schaut sie zu ihren Gefährten, während sie ihren zuvor fallengelassenen Heilstab mit der linken Hand zwischen Gilthas Füßen hervorangelt. Stalker steht nun auf, wo zumindest keine direkte Gefahr mehr droht, und knurrt, so ganz geheuer ist ihm die Sache auch nicht. Näher an das Feuer will er nicht und auch nicht an den seltsamen Halbling, daher bleibt er einfach wo er ist.

Als der Geist in Almery eindringt und besitz von diesem ergreift, erinnert Gilthas sich mit Schrecken an seine eigenen Erfahrungen. Ich hoffe er hat es wirklich verdient.
"Hier ist alles in Ordnung und die Koboldin ist eine Freundin von mir!" ruft er den anderen und Viggieph zu. Dann macht er einen Schritt auf die Schurkin in der Ecke zu und fesselt ihre Haende mit einem Seil aus seinem Rucksack. Wie zur Bestätigung nickt Viggieph den anderen im Keller zu und hebt die Hand zum Gruße. In Richtung argwöhnisch blickenden Ginger sagt sie locker: "Hallo!".

Kognoskula ist mit anderem beschäftigt, höchst besorgt fischt sie ihren Nusper aus dem Wasser, der gerade hergeschwommen kommt, und trocknet ihn mit ihrer Robe, dann wieder den Rest der Welt wahrnehmend.


Gehetzt blickt der Thordin von dem Haufen Toter hinter ihm zu der Schurkin neben ihm, den züngelnden Flammen, dem Geist und schließlich fragend zu Burth, der sich mit solchen Dingen besser auskennen sollte. Und was machte überhaupt diese Koboldin hier? Nun, zumindest das konnte wohl warten. Er wendet sich wieder dem Geist zu, richtet sich etwas auf und räuspert sich. "Hmm, was .. hast Du nun vor. Hokon? Und wer ist dieser ... Schetl?", fragt er vorsichtig. Noch ist er unschlüssig, ob er den Geist im Körper Almerys vorbeilassen soll. Der konnte doch nicht einfach weiter hier herum schweben und von Leuten Besitz ergreifen! "Wir wollen auch, dass Gerechtigkeit geschieht!", versucht er ihn zu beschwichtigen. Stier und extrem angespannt suchen Almerys Augen hektisch umher. Die vielen Worte und Fragen des Zwergen regen ihn nur noch mehr auf. Er hat gerade anderes im Kopf...

Dimble ist erleichtert und glücklich, als Ginger sich erhebt. Ein weiteres Mal löst er den Zauberstab aus und berührt seine Cousine, damit sie auch auf den Beinen bleibt. "Nicht dafür, nicht mir.", stammelt er auf ihre Anerkenntnis. Danke., richtet er sich selbst an den wachsamen Beschützer. "Schafft er es?", erkundigt er sich besorgt nach Gingers Husky, der sich trotz des Zaubers der Druidin noch nicht bewegt.
"Gehts euch gut?", erfragt er mittels Thordins Kommunikationszauber die Situation bei den anderen Gefährten. "Und du, das habe ich gesehen!", schimpft er den zu Boden fallenden blinden Schurken zu seiner rechten an. "Steh wieder auf und ergebe dich, dann werden wir dich verschonen!"

Plötzlich bewegt der Kerl sich doch wieder! Er hebt den Kopf, nach kurzem Lauschen hört er keinen Kampfeslärm mehr,...: "Jaja, schon gut, schon gut."

Kurz beugt sich Ginger nach unten und versucht am Hals ihres Hundes einen Puls zu finden. Doch die Druidin findet keine pulsierende Ader und erhebt sich deshalb steif.
Auf die Frage von Dimble geht sie nicht ein, sondern sie schaut sich starr im Raum um. Schaut zu dem Kobold, aber auch zu dem Mann, den Dimble angesprochen hat, obwohl er wie tot wirkt.
"Hilft er uns?" Fragt Ginger sehr steif und zeigt mit dem Arm auf die Koboldin.
Danach bewegt sie sich nicht mehr, hält sich nur bereit sich zu verteidigen, wenn die Koboldin angreift oder der Typ, von dem Dimble meint, dass er noch lebt.

Unsicher versucht Thordin die Intention des besessenen Halblings abzuschätzen. Nervös fingert er an einem der am Gürtel hängenden Stäbe herum. Zögernd beginnt er zurückzuweichen, immer vor ihm her.

Beim Blick in den Keller nebenan weiten sich Almerys Augen auf einmal noch ein wenig mehr und seine Gesichtszüge verzerren sich im Schein der Fackeln fremdartig. Stracks marschiert er los. Burth lässt ihn gewähren und weicht zurück, er scheint genau zu wissen was geschehen muss. Und hat wohl auch eine gute Idee was geschehen war. Thordin jedoch vollführt einen zweifelhaften Eiertanz rückwärts. Stets muss er rückwärts schauen um nicht über Gerümpel, Fackeln, Waffen oder Leichen zu stolpern und zugleich wieder nach vorne um natürlich noch schnell auf den Besessenen reagiern zu können... zu viel für einen einzigen Zwerg. Sein Fuß verhakt sich zunächst an dem Halbelfen bevor er Rücklage bekommt und polternd ins Gerümpel rumpelt. Zumindest hat er nun einen Platz in der ersten Reihe: Almerys Körper umgreift seinen Dolch nun mit beiden Händen, "scheeetlll" raunt er. Dann sinkt er auf die Knie und rammt dem bewusstlos am Boden liegenden Halbelfen den Dolch zwischen die Augen und lässt ihn stecken.
Auf einmal wirkt der Besessene wesentlich ruhiger. Er schaut sich sich um. "Danke." sagt er ruhig, beinahe betroffen.

Loremaster
GM, 555 posts
Wed 1 Jul 2009
at 19:45
  • msg #212

Re: Was hat der Besessene vor?

Xiara geht ein paar Schritte näher an das Geschehen heran, Stalker folgt ihr nun wieder dichtauf, hält es angesichts seiner schweren Verletzungen aber für sicherer, hinter der Waldelfin zu bleiben, die noch immer fest auf den Beinen steht, wenngleich ihre eigenen Wunden ihr auch schon zu schaffen machen.
“Dann war der Typ dafür verantwortlich?” wundert sie sich laut.

Die Reaktion Gingers auf die Untersuchung Haschimis lässt Dimble Schlimmstes vermuten, doch da sie nicht auf seine Frage eingeht, lässt er dieses Thema zunächst ruhen. "Gute Entscheidung!", raunt er dem Schurken zu, der versucht hat, sie zu täuschen. Als Almery, mit dem offensichtlich etwas nicht stimmt, scheinbar Thordin verfolgend plötzlich auf den bewusstlosen Halbelfen losgeht und diesem mit Genugtuung den Rest gibt, beobachtet der verkleidete Barde die Situation mit offenem Mund. "Komm da lieber weg.", versucht er seine immer noch schwer verletzte Cousine hinter sich zu winken, als er seine Sprache wiederfindet. Nur sein Drang sie zu schützen lässt ihn nicht selber zurückweichen. Er stärkt Gingers Lebenskraft mit weiterer heilender Energie aus dem Zauberstabe.

Ginger hört nicht auf die Worte von Dimble und bleibt vor ihm stehen und schaut verwundert auf den Halbling, der gerade den Halbelfen endgültig getötet hat, statt sie oder einen ihrer Freunde anzugreifen. Das "Danke" am Ende lässt sie etwas hoffen.
Zur Sicherheit zieht die kleinen Gnomin trotzdem ihren Heilstab und heilt sich selbst mit dem Stab, um geheilt einer möglicherweise doch wieder aufbranden Gefahr entgegentreten zu können.
Doch erstmal vermutet sie keine weitere Gefahr, weil scheinbar alle aufgegebn haben oder die Seite gewechselt. Um sich bei dem Halbling jedoch der Intention sicher zu sein, fragt sie vorsichtig: "Können wir dir sonst irgendwie helfen?"

Nun hat der besessene Halbling mehr Ruhe "...das habt ihr schon..." spricht die Stimme eines Menschen aus seinem Munde. "...gleich bin ich frei von den Qualen..."

"...Hokon...?" flüstert Viggieph ungläubig und fasziniert, und nickt dazu kaum merklich. Sie scheint die Stimme zuordnen zu können. Kurz blickt sie auch zu Thordin, der soeben diesen Namen nutzte. "...was hat das zu bedeuten?" zischt sie.

Thordin rappelt sich wieder hoch und klopft sich den Staub aus dem Bart. "Nun, wie es scheint, hat dieser hier", er deutet auf den erstochenen Halbelfen, "Hokon verraten", erklärt er leise. "Vermutlich war Almery auch darin verwickelt. Und nun hat Hokons ... Geist", auch Thordin fällt es schwer, dieses Konzept zu verinnerlichen, "...hat also der Geist mit Hilfe von Almerys Körper nun Rache genommen. Aber... ein paar Fragen bleiben da schon noch offen." Seine Verwirrung weicht langsam schon wieder einer gewissen Neugier. Doch er beobachtet erstmal, wie der Geist nun reagiert. Er will ihn nicht wieder mit Fragen durcheinanderbringen. Vorsichtshalber aktiviert er nun die Energie des Stabes den er in der Hand hält. Viggieph  nickt, es scheint ihr zu dämmern.

Gilthas bleibt vorsichtig und nimmt die Waffen der gefesselten Schurkin an sich. Dann lugt er um die Ecke und laechelt Viggieph an. "Danke fuer deine Hilfe, aber wie bist du den hier reingerutscht?" Vieggieph huscht in die Schreinerei und flüstert zurück "Ich wollt'es Dir im Wyrmling noch sagen, neh? Dass Hokon bereits abgelöst wurde! Der Auftragsmord, Hokon, die Genehmigung - da kannte ich nur die halbe Wahrheit. Dann habt ihr aber mit diesem düsteren Typen Almery geschwätzt und wart auf einmal weg. Naja, da dachte ich, da halt' ich mal ein Auge offen neh?. Und als dann dieser Tross an Schergen bei der Eckdame einmarschierte bin ich mal besser drangeblieben, neh?"

"Wo ist der Gotteskrieger?" spricht Hokon, während Almerys Körper langsam wieder in Richtung der Schreinerei marschiert geht. "Durch Euch hat er sein Wort gehalten. Nun sind meine Qualen am Endeeee."  Er zieht einen Zweitdolch und schlitzt sich eine Beinarterie auf. "Ich muss es zu Endeeee bringen. Das Blut führt Euch zu meinem Dank. Nehmt, doch gebt einen Teil an Quarros, Sdettos, und meine Familieeee." Mit Genugtuung blickt er in den dunklen Tunnel der 1000 Tode.

Ginger
player, 273 posts
Wed 1 Jul 2009
at 20:18
  • msg #213

Haschimi

Alles ist irgendwie in Ordnung und irgendwie auch nicht. Irgendwie hatten sie gesiegt, aber sicher ist sich Ginger nicht.
Nur sher vorsichtig bewegt sie sich zurück und geht zu Haschimi, ohne dabei den noch lebenden Schurken aus den Augen zu lassen oder bereit zu sein, zu helfen, wenn jemand nach Hilfe schreit - was Almery jetzt nämlich macht, das weiß die Gnomin nicht. Als sie bei ihrem liebsten Husky steht, berührt sie ihn vorsichtig mit ihrem Heilstab und lässt eine Ladung davon auf ihn übergehen, ob er noch lebt oder nicht. Erst danach greift sie nach dem Hals des Tieres und fühlt nach unsicher einem Puls.

4 HP bei Haschimi heilen; Bei Heilkunde scheitern.
This message was last edited by the player at 20:19, Wed 01 July 2009.
Loremaster
GM, 558 posts
Wed 1 Jul 2009
at 20:35
  • msg #214

Re: Haschimi

Die bläulich schimmernde Energie geht in das Fleisch des Hundes über. Ginger beobachet aus dem Augenwinkel, wie einige Wunden sich schließen - doch bevor sie begreift was das bedeutet hebt Haschimi seinen Kopf und schleckt der Gnomin quer durchs Gesicht!
Dimble
player, 195 posts
Wed 1 Jul 2009
at 22:24
  • msg #215

Boldrans Versprechen

Dimble ist sich nicht wirklich sicher, ob diese blutige Rache wirklich in Boldrans Sinne gewesen wäre. Vielleicht hätte er auf eine andere Art für Gerechtigkeit und Ruhe für den Geist gesorgt. Doch der kleine Barde ist erleichtert, dass sie Boldrans Wort nun halten konnten. Etwas wehmütig denkt er an den Paladin.

Doch dann nimmt er die Bewegungen Haschimis wahr. Ein frohes Lächeln breitet sich auf seinen Lippen aus. Danke., schickt er ein leises Stoßgebet an den Schöpfer der Gnome. Äußerlich verwandelt der heruntergekommene Bub sich wieder in den schicken Barden.
Ginger
player, 275 posts
Thu 2 Jul 2009
at 07:57
  • msg #216

Re: Boldrans Versprechen

Ginger ist froh, als Haschimi sich wieder regt, aber drückt ihn erstmal wieder zu Boden und heilt ihn ein weiteres Mal, bevor sie zulässt, dass sich der Husky erhebt.
Als der Husky steht, schließt die kleine Gnomin, die ähnlich groß ist, wie ihr treuer Freund, ihn in die Arme und freut sich einfach still darüber, dass es ihm gut geht. Das noch nicht alle Gefahr vorbei ist, dies scheint der Gnomin im Moment egal zu sein.
Nach etwa einer halben Minute lässt Ginger den Husky wieder aus ihren Armen und macht sich daran zu schauen, dass sie ihre Ausrüstung wieder zusammenbekommt. Sie steckt erstmal den Heilstab weg und sucht ihren Krummsäbel, der nicht weit entfernt herumliegen müsste - ihr eigenes derzeitges Leuchten sollte ihr dabei helfen.

6 TP bei Haschimi heilen
Xiara
player, 320 posts
Thu 2 Jul 2009
at 08:13
  • msg #217

Re: Boldrans Versprechen

Was er wohl damit meint... das Blut führt euch zu meinem Dank... läuft er jetzt dahin und wir sollen der Blutspur folgen?

Xiara wundert sich ein wenig, aber sie hatte nicht wirklich erwartet, dass Almery diese Begegnung überleben würde...

Fragend wendet sie sich dann an Burth, ob er sich nicht der Verletzungen der verschiedenen Gefährten annehmen könne.
Dimble
player, 196 posts
Thu 2 Jul 2009
at 10:50
  • msg #218

Re: Boldrans Versprechen

Da Dimble die Vorgeschichte des gerade gesehenen Racheaktes immer noch nicht ganz verstanden hat, ergreift er nun die letzte Chance, Informationen aus erster Hand zu sammeln. "He, Hokon.", wendet sich der kleine Barde an den in den Tunnel blickenden Geist. "Damit ich deine Geschichte auch richtig weitererzählen kann: Dieser Schettl und Almery, die beiden haben dir den Mord an Quarro, und damit das unbefugte Arbeiten für Dritte in die eigene Tasche, angehangen, um dich als Tunnelwächter loszuwerden? Und was ist mit diesen Holzmünzen? Wer hat die erhalten? Von wem? Wer ist Sdetto?" Grob kann der kleine Barde sich alles zusammenreimen, aber die Details werden ihm noch nicht ganz klar. Die Holzmünzen sind die Verbindung zum Schwarzmagier. Wollte er etwa den Tunnelwächter loswerden? Hat das was mit der geplanten Giftübergabe heute Nacht zu tun? Nutzt er das Tunnelsystem für seine Zwecke? Oder wollte er einfach nur an einer weiteren Stelle Unruhe stiften, um Cryllor ins Chaos zu stürzen? Die Fragen sind zu viel für den kleinen Kopf des Gnomes. Nachdenklich reibt er sich sein Ziegenbärtchen.
This message was last edited by the player at 10:52, Thu 02 July 2009.
Hokon
Thu 2 Jul 2009
at 13:33
  • msg #219

Re: Boldrans Versprechen

Ruhig und stetig marschiert Almery in den Tunnel hinein, dabei antwortet er auf Dimbles Fragen, die Stimme zunehmend mit einem Echo versehen: "Jaaa! Warum nur? Macht? Doch gerächt ist dies nun immerhin. Holzmünzen? Die der Hafenarbeiter? Das weiß ich nicht. Sdetto war mein Assistent. Auch er musste sterben, und daher auch diese Hülle die ich nun in den Tod stürzen werde! Auge um Auge!" Der Blutverlust des Halblings zieht eine Spur über den Tunnelboden. "Lebt wohl, vielleicht sieht man sich im Reich des Weingesang...." hört man ihn noch.
Gilthas
player, 252 posts
Thu 2 Jul 2009
at 21:10
  • msg #220

Re: Boldrans Versprechen

Anerkennend klopft Gilthas der Koboldin auf die Schulter. "Ist gut, dass du hier bist. Zwischendurch war er mal ganz schoen eng und ein scharfer Dolch mehr ist immer gut. Komm lass uns die toten Schurken hier durchsuchen. Ich bin sicher es findet sich was nuetzliches." Mit geuebten Fingern durchsucht er den Schurken, den er und das Feuer niedergestreckt haben.

Als Almery von einer Belohnung spricht und wieder in die Tunnel geht, glaubt Gilthas zu wissen wo das Leben Almerys enden wird.
Loremaster
GM, 560 posts
Thu 2 Jul 2009
at 21:38
  • msg #221

Re: Boldrans Versprechen

Viggieph grinst über ihr langes Koboldgesicht. "Kein Ding, neh?" Dann geht sie Gilthas zur Hand, doch sie kann nicht umhin noch Almery hinterherzustarren.

Almerys Körper gewinnt nun Fahrt. Er rennt nun achtlos in den Tunnel. Hokons Lachen schallt durch die Gänge. "harharhar,... und bringt den Talisman den Schettl nahm zum Gefiederten!" *schlonk* ein Klappern ist aus dem Gang zu hören - und dann ein Schrei - es ist Almerys Stimme - der ebensoschnell mit einem dumpfen Schlag endet.

"Was geht da vor?" Fragt Kognoskula die inzwischen aufgerückt ist. Doch da schnellt eine glühende, körperlose Wolke aus dem Tunnel, sie beginnt sich aufzulösen: "ysgachdichgohmehhh" verklingt ein Ruf aus dem Jenseits und die Wolke verschwindet.

Ob es Zufall ist, dass in diesem Moment die Wolken Platz machen und in dem wolkenverhangenen Himmel ein Fenster bilden, durch das der Mond einen hellen Schein durch das Kellerfenster schickt?
Thordin
player, 255 posts
Ein Zwerg in der Fremde
Thu 2 Jul 2009
at 21:58
  • msg #222

Re: Boldrans Versprechen

Thordin weicht unwillkürlich einen Schritt zurück. Sein Bedarf an Begegnungen mit geisterhaften Wesen ist vorläufig gedeckt. Als keine unmittelbare Bedrohung davon auszugehen scheint, entspannt er sich ein wenig.
"Hm, der hatte es eilig wegzukommen", hadert er. "Dabei hätte er noch einige Fragen klären können." Missmutig beobachtet er, wie die Leichen durchsucht werden. "Vergesst diese beiden nicht", deutet er auf die Gefangenen hin. "Ich frage mich, wie wir das alles der Wache erklären sollen. So viele Tote."

Doch zunächst liegt ihm noch etwas Dringenderes auf der Seele. "Ehm, Meister Burthan. Ich glaube ich wurde vergiftet. Einer der Dolche Almerys... Ihr könnt nicht zufällig etwas dagegen tun?" Es scheint ihm fast unangenehm zu sein.
Ginger
player, 276 posts
Fri 3 Jul 2009
at 07:51
  • msg #223

Re: Boldrans Versprechen

Ginger braucht gar nicht die Aufforderung von Thordin, um auf die Idee zu kommen, den Gefangenen alles abzunehmen, was sie haben. Die kleine Gnomin fragt sich eher, wie Gilthas so blauäugig sein kann und bei den Toten beginnt, die nicht weglaufen können und auch nicht angreifen.
Mit gezückter Waffe geht die Druidin auf den ehemals falschen Toten zu und beginnt den am Boden liegenden Mann gründlich zu durchsuchen, hauptsächlich nach Waffen an seinem Körper, aber auch nach allem anderen. Danach würde ihr Seil herausholen und den Mann beginnen den Mann an Händen und Füssen zu fesseln, damit er nicht in einem verschwinden kann.
Haschimi steht dabei misstrauisch neben dem Mann und achtet darauf, dass Ginger nichts passiert.

Seil benutzen 11
Suchen 24

Loremaster
GM, 561 posts
Fri 3 Jul 2009
at 09:01
  • msg #224

Aufräumen

Die beiden verbliebenen Überlebenden leisten keinen Widerstand - offenbar ist ihnen die Sache die sich in diesen Gemäuern in den letzten Minuten abgespielt hat ganz klar eine Nummer zu groß. Ordentlich gefesselt und von sämtlichen Waffen befreit sitzen sie nun im Schreinerskeller an die Wand gelehnt. Das einzige was ihnen im Moment durch den Kopf geht ist, dass es gut ist, dass noch keiner der beiden Hunde auf die Idee gekommen ist, die Standfestigkeit ihrer Klamotten zu testen.

Gilthas, Viggieph und Ginger sammeln auf dem Schreinerstisch eine beachtliche Sammlung an Hieb- und Stichwaffen, und sonstigem Schurkenzubehör. Kognoskula hat freilich schon wieder ihre Lampe ihrem unsichtbaren arkanen Diener anvertraut, i.e., in die Luft gehängt und leuchtet neugierig den Tunnel aus. "Hokon hat diese Welt verlassen." stellt sie mit einer düsteren Endgültigkeit in ihrer Stimme fest. Dann nickt sie Dimble zu "...das bringt ein wenig Licht in die Angelegenheit - doch noch manches liegt im Dunklen!" als würden die Antworten im dunklen Tunnel sitzen starrt sie weiter hinein. An Thordin gewandt kommentiert sie dann: "So ist das zumeist mit gequälten Seelen, im Diesseits hält sie lediglich ein Ungleichgewicht des Schicksals."
This message was last edited by the GM at 00:58, Sat 04 July 2009.
Typ
Sat 4 Jul 2009
at 16:32
  • msg #225

Und nun?

"Heh, ähm, Leute?" wagt sich einer der beiden Gefangenen zu melden. "Was habt ihr nun vor? Was macht ihr hier überhaupt? Ihr seid keine Hobgoblins, kommt ihr dennoch von diesem Düstermann? Wir zwei könnten bei Euch einsteigen!"
Gilthas
player, 253 posts
Sat 4 Jul 2009
at 17:11
  • msg #226

Re: Und nun?

Als die Gefallenen und Gegner durchsucht sind, wendet sich Gilthas dem Tunnel zu. "Lasst uns Almery folgen. Ich glaube er hat sich in die Fallgrube gestuerzt. Dort unten ist eine Geheimtuer. Wahrscheinlich hat er davon gesprochen."

Er nimmt sich eine der kalten Fackeln und geht in den Tunnel. Gewillt die Sache und die damit verbundenen Erfahrungen zu einem Abschluss zu bringen.
Kognoskula
NPC, 126 posts
Sat 4 Jul 2009
at 17:56
  • msg #227

Re: Und nun?

Kognoskula ist von Gilthas Forschungsentschlossenheit begeistert. Als sie ihm dann baff und mit Respekt vor dem Tunnel hinterherguckt, verliert er das Wort Geheimtüre - das Signal für die Halblingsdame sofort zu folgen.

Ohne Schwierigkeiten kann Gilthas die frische Blutspur am Boden sehen. Der schein der Fackel zeigt ihm den Weg bis zur T-Kreuzung. "Hier ist er nach links gerannt, glaube ich..." eifert Kognoskula, Gilthas kann das an den Spuren bestätigen. Doch die Spuren enden rechts abrupt, nach wenigen Schritten...
Ginger
player, 277 posts
Sat 4 Jul 2009
at 20:42
  • msg #228

Re: Und nun?

"Haltet ihr das für eine kluge Idee darein zu folgen? Es hatte nicht den Anschein, als wäre der Halbling eines natürlichen Todes gestorben ..." Kurz zögert Ginger, weil ihr auffällt, dass ihre Formulierung nicht ganz passend ist. "Sagen wir es besser so, er ist nicht eines Todes gestorben, wie es zu erwarten gewesen wäre. Er starb überraschend abrupt. Ich fürchte, dass könnte jedem, der ihm folgt, auch passieren."
Außer diese Warnung aussprechen kann die Gnomin, die nicht gewillt ist dem Halbling zu folgen, nicht tun. Sie hofft einfach, dass Kognoskula und Gilthas von ihrer Idee ablassen und nicht ihr Leben riskieren.
Ginger wendet sich, Haschimi in ihrem Rücken, den beiden überlebenden Schurken zu: "Ich wüsste nicht, was der Düstermann von euch wollen sollte, wo ihr jetzt hier gefangen seid. Wenn ihr uns verratet, was das Ganze hier sollte, können wir vielleicht dafür sorgen, dass er auf euch aufmerksam wird und es sich vielleicht überlegt." Ginger hofft, dass sie bei der ganzen Angelegenheit nicht zu unsicher wirkte, aber sie war sehr darauf konzentriert, dass sie bloß nicht lügt, während sie versucht die beiden Gefangenen zum Reden zu bringen.
Xiara
player, 321 posts
Sun 5 Jul 2009
at 09:08
  • msg #229

Re: Und nun?

“Ich gehe mal mit Gilthas mit, ein paar von uns sollten aber hier bleiben, damit die beiden keinen Unsinn anstellen,” sagt Xiara und folgt dann Gilthas und Kognoskula in den Tunnel. Im Vorbeigehen schnappt sie sich noch eine der Fackeln, die die Angreifer liegengelassen haben. Stalker folgt ihr dichtauf.
Loremaster
GM, 566 posts
Sun 5 Jul 2009
at 12:46
  • msg #230

Re: Und nun?

Als Ginger sagt, der Düstermann würde vielleicht auf sie aufmerksam, schauen sich die beiden an und schlucken. Sie zischen sich zu: "...lass den Mist, der Typ war echt unheimlich." - "Aber besser als wenn die uns hier jetzt abmurksen und an die Hunde verfüttern!" - "Quatsch, da ist doch sogar ein Pelorit dabei."

Doch dann sagt der eine: "Hey, der Chef hat gesagt hier muss was erledigt werden, es sei was schiefgelaufen und er bräuchte ein Saubermacher-Team. Was weiß ich. Wer seid ihr überhaupt? Ihr seht nicht so aus, als wäret ihr mit jenem Düstermann per Du..." der Schurke scheint Ginger ihre Position nicht ganz abzunehmen. "Und was macht ihr denn hier überhaupt an den Tunneln? Damit bringt ihr Euch echt in Schwierigkeiten, Mann! Das darf keiner!" Als hätte sie das noch nie gesehen beugt sich die Schurkin zur Seite um einen Blick in den Tunnel zu erhaschen.
Loremaster
GM, 568 posts
Sun 5 Jul 2009
at 17:48
  • msg #231

Re: Und nun?

"Wartet." Sagt Burth knapp und bittet Pelor eilig um Heilung für seine ungeduldigen Gefährten. Er schließt viele der Wunden von Xiara und Gilthas.

[Xiara +20hp, Gilthas +10hp, Status aktuell]
This message was last edited by the GM at 17:49, Sun 05 July 2009.
Thordin
player, 256 posts
Ein Zwerg in der Fremde
Sun 5 Jul 2009
at 23:05
  • msg #232

Re: Und nun?

"Nichts gegen Gift? Oh...", muss Thordin erschreckt feststellen. Doch dann fällt es ihm ein. "Keoghtoms Salbe! Schnell, wo ist sie?" Nachdem sie gefunden und appliziert ist fühlt sich der Zwerg wieder sicherer. "Vergesst nicht, rechts und links von der Abzweigung sind Falltüren. Also fallt nicht hinein", ruft er sogar noch den Tunnelforschern hinterher.

"Ich glaube nicht, dass diese beiden uns von Nutzen sein können. Wir werden uns überlegen müssen, ob wir sie der Stadtwache für den Überfall auf unbescholtene Bürger oder dem Verein wegen der Unterschlagung ausliefern wollen." Er lässt diese Worte ein paar Sekunden wirken und hofft, dass sie die Kooperationsbereitschaft anheben, bevor er forfährt: "Bestimmt wissen sie nicht mal etwas über den Deal heute Nacht. Das ist alles ein bisschen zu groß für sie."



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01:02, Today: Thordin rolled 16 using 1d20+3 with rolls of 13. Intimidate.

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